Allgemeines 21.707 Themen, 143.082 Beiträge

News: Offener Brief

Springer-Chef beklagt: bald gehören wir alle Google

Michael Nickles / 17 Antworten / Baumansicht Nickles

Der Springer-Vorstandvorsitzende Mathias Döpfner hat sich mit einem offenen Brief an Google Chef Eric Schmidt gewandt. "Bald gehören wir alle Google", leitet Döpfner seinen Brief ein und erklärt, dass man sich vor Google fürchte.

Eingang zum Axel-Springer-Haus, Hamburg. (Foto: mn)

Mathias Döpfner: "Wir haben Angst vor Google. Ich muss das einmal so klar und ehrlich sagen, denn es traut sich kaum einer meiner Kollegen, dies öffentlich zu tun. Und als Größter unter den Kleinen müssen wir vielleicht auch in dieser Debatte als Erste Klartext reden."

Der Briefwechsel begann konkret mit einem Beitrag der FAZ namens Angst vor Google. Darin wurde nachgefragt, warum niemand gegen diesen Monopolisten Widerstand leistet. Google könne machen was es will, es böte Suchergebnisse an, die ihm selbst nutzen und sei durch seine marktbeherrschende Macht eine Gefahr für die Gesellschaft.

Es wurde konkret der Vorwurf erhoben, dass Google in seinen Fundlisten und bei Werbung auf mobilen Geräten, seine eigenen Vermarktungsinteressen pusht, bessere Inhalte/Suchtreffer nicht unbedingt relevant sind.

Auf diesen Beitrag hat Google-Chef Eric Schmidt wenige Tage später reagiert, die Zusammenarbeit von Verlagen mit Google als Chance des Wachstums verteidigt. Aus Schmidts Sicht, bringt Google den Verlagen Leser, leitet monatlich mehr als zehn Milliarden Klicks an Verlage weiter und schaffe über das Werbepartnerprogramm Adsense echten Umsatz für Verlage. Statt Regulierungen (Stichwort Leistungsschutzrecht)m seien innovative Geschäftsmodelle der bessere Weg für die Zukunft.

In seinem jetzt erfolgen Antwortschreiben zieht Springer-Chef Döpfner vor Google durchaus den Hut. Google habe die größte Suchmaschine der Welt, die größte Videoplattform (Youtube), den erfolgreichen Browser Chrome, den meistgenutzten Email-Dienst (Gmail) und das größte Betriebssystem für mobile Geräte (Android).

Springer steckt laut Döpfner in einer Situation, die durchaus als "schizophren" zu bezeichnen sei. Einerseits wurde eine europäische Kartellklage (wegen Leistungsschutzrecht) gegen Google durch Spingers Mitwirken gestartet. Andererseits profitiere Springer durch Google-generierten Traffic und durch die Vermarktung seiner Restplätze durch Google-Online-Werbung.

Das sei aber schlichtweg so, weil es einfach keine Alternative gibt. Wie auch andere Verlage, sei  Springer schlichtweg zur Kooperation mit Google gezwungen. Und es gibt auch keine Alternative zur Suchmaschine Google (Marktanteil in Deutschland 91,2 Prozent), um Traffic zu generieren.

Döpfner beklagt, dass mit Google kein Reden auf Augenhöhe möglich ist, die Geschäftsbeziehung die eines "Goliath Google zu dem David Axel Springer" sei. Wenn Google an seinem Suchalgorithmus rumexperimentiert, kann das für Webpräsenzen bedeuten, dass ihre Abrufzahlen binnen weniger Tagen um bis zu 70 Prozent einbrechen, was unmittelbare entsprechende wirtschaftliche Konsequenzen hat.

Döpfner erklärt, dass es sich bei diesem Beispiel um einen realen Fall eines Tochterunternehmens von Springer handelt. Und: es sei sicher Zufall, dass es sich bei diesem Tochterunternehmen um einen Wettbewerber von Google handelt.

Gegen Ende seines offenen Briefs widmet sich Döpfner auch dem Aspekt des "hohen Preises der Gratis-Kultur".  In der schönen bunten Google-Welt werde vieles als kostenlos empfunden: Suchdienstleistungen, journalistische Verlagsangebote. Dabei sei den Gratis-Fans nicht klar, welch  hohen Preis sie eigentlich bezahlen, weil sie durch Auswerten ihres Internetverhaltens berechenbar werden. Döpfner nennt ein konkretes Beispiel:

"Wer heute einen Autounfall hatte und das in einer E-Mail schreibt, kann morgen das Angebot eines Herstellers für einen Neuwagen auf sein Handy gesendet bekommen. Schrecklich praktisch.

Wer heute auf Websites über Bluthochdruck surft und über sein Fitnessarmband Jawbone automatisch seine notorische Bewegungsarmut verrät, kann übermorgen eine höhere Gesundheitsversicherungsprämie gewärtigen. Gar nicht praktisch. Nur schrecklich."

Michael Nickles meint: Um das Rezept gleich vorwegzunehmen, das hier garantiert gebracht wird: Adblocker- und Script-Blocker installieren, fertig. Damit ist die Scheißwerbung weg, Google kann nichts verfolgen und das Problem ist gelöst. Wer so denkt, hat das entscheidende Problem nicht geschnallt.

Die enorme Informationsvielfalt im Internet bringt nämlich auch der "Generation gratis" nichts, wenn  wirklich gute Inhalte nicht mehr gefunden werden. Oder: der Zeitaufwand immer größer wird, bis endlich eine vertrauenswürdige Information gefunden wird. Bereits vor drei Jahren, habe ich über die Qualität der Google-Suchergebnisse berichtet (TEST: Ist Google reif für die Tonne?)

Zwischenzeitlich gab es Berichte, dass Google seine Suchergebnisse optimieren will, damit relevante Ergebnisse weiter oben landen, "Informations-Spammer" und "Link-Fabriken" das Nachsehen haben. Ein Dreck ist passiert.

Jeder, der bis 3 zählen kann, wird bestätigen können, dass die Suchergebnisse von Google immer beschissener werden. Ganz oben befinden sich eigentlich nur noch Werbung, Preisvergleicher und Fundergebnisse von so modernen "Frage und Antworten"/"Wissens"-Fabriken. Wenn eine kurze Frage dort eine kurze dumme Antwort kriegt, ist das für Google inhaltlich relevant genug für die Top-Platzierung (falls nicht irgendeine halbwegs relevante Werbung drüber passt).

Oder: richtig treffende Antworten werden gar nicht gefunden. Oft findet Google auch uralte Sachen, obwohl es deutlich neuere gibt. Irgendwie hat man fast den Eindruck, also ob Google es gar nicht will, dass Suchende schnell zum optimalen Ergebnis kommen. Dann klicken sie mehr, erzeugen mehr Traffic und konsumieren nebenbei auch mehr Werbung.

Noch mal konkret zur Gefahr der Allmacht von Google. Auch bei Nickles.de haben wir es wiederholt erlebt, dass die Abrufzahlen schlagartig gravierend zusammenbrachen - und das dann stets langfristig so blieb. Wenn Google an seiner Suchmaschine rumbastelt, dann kann das halt verheerende Folgen für Webpräsenzen haben.

Betroffene Webpräsenzen haben dann ganz einfach Pech gehabt. Es gibt keinen Google-Ansprechpartner für solche Fälle. Google schert es einfach einen Dreck, welche finanziellen Konsequenzen sich für andere ergeben.

Und wie auch Springer-Chef Döpfner feststellt ist das fatal, weil es eben keine Alternative zu Google gibt. Wenn Google eine Webpräsenz aus welchen Gründen auch immer nicht mehr findet, oder nicht mehr finden mag, dann stirbt sie halt. Diese Allmacht sollte jeden nachdenklich machen.

Der offene Brief von Springer-Chef Döpfner wird in der Netzgemeinde bereits heftig diskutiert und ich lese einen ziemlich klaren Trend: eine gewaltige Freude darüber, dass es die "Bildzeitung" von Google richtig aufs Maul kriegt, dass sie nur Angst hat, ihre Meinungsbildende Vorherrschaft einzubüßen.

Also: besser Google als Bild. Wer es so sieht, der hat das echte Problem einfach nicht kapiert. Es geht hier nicht um die "Bild", es geht um alle Inhalte im Internet. Wer hier sinnvoll mitdiskutieren will, sollte sich den sehr ausführlichen offenen Brief unbedingt erst mal komplett durchlesen.

 

bei Antwort benachrichtigen
torsten40 Michael Nickles

„Springer-Chef beklagt: bald gehören wir alle Google“

Optionen
Wie auch andere Verlage, sei  Springer schlichtweg zur Kooperation mit Google gezwungen.

Die können auch einfach Google Dienste rausschmeissen. Keiner wird zu Google gezwungen, oder stehen Google Mitarbeiter mit geladener Waffe hinter den Websitebetreibern, und befehlen Adsense/Analytics einzusetzen? Man muss halt nur davon ausgehen, dass die Site kleiner wird, treue Leser bleiben aber erhalten.

Vielleicht bleiben der Bild auch die Millionen Premiumuser aus, um für Ihre "Bezahl-Inhalter" zu zahlen

Selbst das Axel-Springer-Gesetz, pardon, das Leistungsschutzrecht ist damals nicht wirklich gut angekommen, aber Axel will ebenso wie Google nur unser Bestes. Auf das wir ein langes und glückliches Leben haben.

Alternativen zu google hat es genüge gegeben, und alle sind gescheitert, manges Interesse. Die einzig Großen die da noch wären, sind Google, Bing, und Yahoo. Bing und Yahoo findet man selten in Scripten, Google ist überall.

http://www.golem.de/news/leistungsschutzrecht-springer-konzern-kann-doch-nicht-ohne-google-news-1307-100684.html

Selbst die Dinos mussten irgendwann aussterben, warum darf heute nix mehr sterben? Alles wird künstlich erhalten, auf Teufel komm raus. Nur Axel Springer Verlag wird wohl noch n paar Milliönchen in der Hinterhand haben, um Google in den Ruin zu klagen :))

Soll Google es wie Wikipedia oder Rapidshare damals machen. *.de abschalten, und alles nach de.xxxx.com umleiten.

Google sitzte da einfach am längeren Hebel, und schon seit sehr langer Zeit. Sich jetzt dadrüber zu beklagen, dafür ist der Zug abgefahren. Das Einzige was der Axel Springer erreicht, ist das wir Deutsche noch mehr nachteile im Netz haben.

Freigeist
bei Antwort benachrichtigen
Michael Nickles torsten40

„Die können auch einfach Google Dienste rausschmeissen. ...“

Optionen
Man muss halt nur davon ausgehen, dass die Site kleiner wird, treue Leser bleiben aber erhalten.

Was glaubst Du, wieviele der "kleineren" deutschen Webangebote (dazu zähle ich beispielsweise auch ALLE "Computerseiten/Foren") eine auch noch so geringe Überlebenschance haben, wenn sie Google rausschmeißen?

Nickles.de hat den Vorteil, dass es sich seit über 10 Jahren auch durch Premiumangebote finanziert. Soweit mir bekannt ist Nickles.de die einzige existierende deutschsprachige Webpräsenz, die nicht ausnahmslos auf Werbungseinnahmen angewiesen ist.

Schon jetzt ist es aber so, dass aufgrund der wegbrechenden Werbeeinnahmen, die kostenlosen Inhalte extrem reduziert werden. Zielsetzung ist ganz klar zunehmend mehr Premiummitglieder zu gewinnen. Die können sich durch ihren Beitrag darauf verlassen, dass sie ehrliche und unbestechliche Informationen kriegen - und das auch quasi ohne Werbung (wir arbeiten intensiv daran, Nickles.de für Premiummitglieder vollständig werbefrei zu machen, der Großteil davon ist schon geschafft).

Würde Nickles.de komplett auf Google verzichten, dann würden wir das gewiss dank der treuen Premiumitglieder recht lange überleben. Ohne neu eintreffende Leser über Google, würde es aber dauerhaft schwer werden, auch neue Premiummitglieder zu finden und den Ausbau von Nickles.de voranzutreiben.

"Computerseiten" ohne Premiummodell stecken vergleichsweise viel tiefer im Dilemma. Die sterben über Nacht, wenn sie auf Google verzichten.

bei Antwort benachrichtigen
torsten40 Michael Nickles

„Was glaubst Du, wieviele der kleineren deutschen ...“

Optionen
Was glaubst Du, wieviele der "kleineren" deutschen Webangebote (dazu zähle ich beispielsweise auch ALLE "Computerseiten/Foren") eine auch noch so geringe Überlebenschance haben, wenn sie Google rausschmeißen?

Soweit ich damals bei fast allen Computerseiten/Foren, ohne Buch/heftdruck lesen konnte, haben alles gegen das Leistungsschutzrecht gestimmt. Auf jeder Main bekannter Seiten stand, dass man weiterhin Kurznews (max 10%) weiter verbreiten durfte, und zudem eine Verlinkung. heise war *glaub* die einzige Seite mit Buch/Heftdruck.

Ob ich jetzt bei Nickles.de als Premiumuser Werbung sehe oder nicht ist mir relativ egal. Den Logitech Thread fand ich z.B recht informativ. Für mich ist die Maus zwar zu teuer, aber schön zu wissen, dass es sowas gibt. Es ist deine Seite, und du kannst damit machen was du willst. (apropro ich hab meine Rechnung verloren, vielleicht kann ich eine neue bekommen :) )

Aber auch in dem Sinne, ist mir aufgefallen, dass viele Newsseiten seit einiger Zeit ioam, plista und einige andere einheitlich nutzen. Just habe ich die Scripte vor einigen Tagen permanent zugelassen. Irgendwo muss ja mal ein Anfang gemacht werden.

Ohne neu eintreffende Leser über Google, würde es aber dauerhaft schwer werden, auch neue Premiummitglieder zu finden und den Ausbau von Nickles.de voranzutreiben.

Womit du natürlich vollkommen Recht hast. Auch Eric Schmidt hat da nicht ganz unrecht, mit dem was er schreibt. Xaf hatte das auch mal vor einiger Zeit angesprochen.

Nur, die Verleger und Autoren haben sich damals auf Google eingelassen, und sich von Google abhängig gemacht, und jetzt jammern die herum, dass diese eben Abhängig sind.

Man wusste 2004, sowie 2008 und auch 2010 und und und, dass google groß ist, und groß wird. Und auch 2014 sollte man wissen, dass Google noch größer wird.

Um gegen Google zu bekämpfen, dafür ist es zuspät. Die deutsche Netzgemeinde, meinetwegen auch die EU Netzgemeinde muss halt eine alternative schaffen. Genügend schlaue Köpfe um sowas hin zubekommen, haben wir allemal. Nur dann muss es auch gewollt und genutzt werden.

Ich als Nutzer einer Seite kann nur die Scripte freigeben, die da sind. Und wie es eben ist, ist und bleibt google von Noscript weiterhin geblockt, während ioam und andere zugelassen sind.

Freigeist
bei Antwort benachrichtigen
The Wasp torsten40

„Die können auch einfach Google Dienste rausschmeissen. ...“

Optionen
Google sitzte da einfach am längeren Hebel

Du widersprichst dir selbst, denn du bestätigst die Aussagen Döpfners.

Ende
bei Antwort benachrichtigen
dddoc1 torsten40

„Die können auch einfach Google Dienste rausschmeissen. ...“

Optionen

Jetzt frage ich einfach mal hier: Muss man um eine Frage stellen zu können oder um ein Thema neu zu beginnen, Premium Mitglied sein?

bei Antwort benachrichtigen
Knoeppken dddoc1

„Jetzt frage ich einfach mal hier: Muss man um eine Frage ...“

Optionen
Muss man um eine Frage stellen zu können oder um ein Thema neu zu beginnen, Premium Mitglied sein?

Hallo dddoc1,

nein muss man nicht, auch ohne Premiummitglied zu sein, kannst du hier jederzeit ein neues Thema beginnen (Thread starten).

Gruß
knoeppken

Computer sind großartig. Mit ihnen macht man die Fehler viel schneller.
bei Antwort benachrichtigen
mawe2 Michael Nickles

„Springer-Chef beklagt: bald gehören wir alle Google“

Optionen

Ich will die Brisanz dieser Thematik keineswegs negieren und sehe die gesamte Entwicklung ebenso kritisch wie Herr Döpfner.

Aber...

Warum müssen zur Illustration einer solchen Problematik immer so hirnrissige Beispielszenarien herhalten, die jeder Relevanz entbehren?

Wer heute einen Autounfall hatte und das in einer E-Mail schreibt, kann morgen das Angebot eines Herstellers für einen Neuwagen auf sein Handy gesendet bekommen.

Ja und? Selbst wenn das wirklich passieren würde: Dieses Angebot landet zusammen mit allen Viagra-, Kredit- und sonstigen Angeboten in dem Ordner, der dafür bestimmt ist: Im Papierkorb.

Noch absurder:

Wer heute auf Websites über Bluthochdruck surft und über sein Fitnessarmband Jawbone automatisch seine notorische Bewegungsarmut verrät, kann übermorgen eine höhere Gesundheitsversicherungsprämie gewärtigen.

Herr Döpfner hat also einen Krankenversicherungsvertrag, in dem eine Klausel drinsteht, die das ermöglicht? Dann ist er wahrscheinlich der einzige Mensch auf der Welt, der so einen Vertrag abgeschlossen hat!

Es ist doch völlig an den Haaren herbeigezogener Käse, dass eine Krankenversicherung mir die Beiträge erhöht, weil ich auf mich einer WebSite über Bluthochdruck informiert habe. Die Beiträge errechnen sich nach den Angaben, die ich auf dem Antrag mache; ggf. erkundigt sich die Kasse bei meinem behandelnden Arzt nach Vorerkrankungen. Aber niemals wird mein Surfverhalten (und sei es auch noch so gut durch Google aufbereitet und an die Kasse übermittelt worden sein) zu einem höheren Beitrag führen!

Und vor allem: Was bei einer privaten KV zumindest theoretisch denkbar wäre (wenn man einen solchen Vertrag unterschreibt), ist bei einer gesetzlichen KV völliger Humbug! Die Beiträge dort werden gesetzlich festgelegt, sie berechnen sich nach dem Brutto-Einkommen, nicht nach dem Surfverhalten!

Ich kann nicht verstehen, wie Herr Döpfner seine durchaus brisanten Überlegungen durch solche unqualifizierten Beispiele direkt und unverzüglich entwertet!

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
bei Antwort benachrichtigen
The Wasp Michael Nickles

„Springer-Chef beklagt: bald gehören wir alle Google“

Optionen

Sehe ich doppelt oder hast du den Text zweimal geschrieben? ;-)

Ende
bei Antwort benachrichtigen
Michael Nickles The Wasp

„Sehe ich doppelt oder hast du den Text zweimal geschrieben? -“

Optionen

Pardon - Einfüge-Vertipper. Habe es korrigiert.

bei Antwort benachrichtigen
The Wasp Michael Nickles

„Pardon - Einfüge-Vertipper. Habe es korrigiert.“

Optionen

Musst du nochmal korrigieren, du hast deine Meinung mit weggecuttet. ;)

Ende
bei Antwort benachrichtigen
Michael Nickles The Wasp

„Musst du nochmal korrigieren, du hast deine Meinung mit ...“

Optionen

So, jetzt aber! :-)

bei Antwort benachrichtigen
The Wasp Michael Nickles

„So, jetzt aber! :-“

Optionen

Nun muss ich noch die Druckerdüse für das N ordentlich durchpusten. Das N bei Döpfner fehlt bei mir ab der Hälfte des Textes auf meinen Ausdrucken. Immer diese Bildschirmdruckerprobleme... ;-)

Ende
bei Antwort benachrichtigen
ikeauch Michael Nickles

„Springer-Chef beklagt: bald gehören wir alle Google“

Optionen

ich finde es schrecklich, dass so viele Leute jammern und Google und Co. verteufeln.

Ich kann nur sagen, jammert nicht, sorgt für Abhilfe in Form von Goggle-Schutz.

Wie? Antigooglesoftware. Warum ist ein Google-PC oder Android so offen? Warum sammelt Google Daten? Geschäft!!!!!!

Wo sind also die Klugscheißer?

bei Antwort benachrichtigen
The Wasp ikeauch

„ich finde es schrecklich, dass so viele Leute jammern und ...“

Optionen

Das kann der Verbraucher nicht lösen, das muss die Politik tun. Den Markt sich selbst überlassen, heißt, dem letztlich Stärksten alles zu überlassen. Die Zahl der Megakonzerne wächst stetig und weil die Konkurrenz ihnen nichts entgegensetzen kann, bestimmen sie den Preis und die Spielregeln. Ein Einzelner kann dagegen nichts tun, weil die Masse allein dem Preis hinterher läuft. Hier kann nur der Staat eingreifen. Möglichkeiten gibt es viele, ohne gleich den Markt überregulieren zu müssen. Subventionen für Konzerne müssen abgeschafft werden, Steuerflucht muss entschieden bekämpft werden, indem Steuern dort gezahlt werden müssen, wo sie anfallen und nicht dort, wo die Steuersätze am geringsten sind. Gerade im Diestleistungssektor würde das Milliarden Mehreinnahmen für den Staat bedeuten und die Konkurrenz wäre in Sachen Steuer und Abgaben auf Augenhöhe. Derzeit ist Europa aber in Sachen Steuerpolitik völlig zerstritten, das nutzen Google und die anderen Großkonzerne aus.

Ende
bei Antwort benachrichtigen
schuerhaken Michael Nickles

„Springer-Chef beklagt: bald gehören wir alle Google“

Optionen

Die teils kindischen, naiven bzw. nichtssagenden Reaktionen 
sowohl hier wie auch netzweit belegen eindeutig, dass die 
Befürchtungen berechtigt sind und längst zu entsprechenden 
Reaktionen vor allem auf politischer Ebenen hätten führen 
müssen. 
Und zwar national wie vor allem auch EU-weit. 

Unterstellt man, dass führende Politiker nicht gerade blöd und 
ahnungslos sind, muss man davon ausgehen, dass wie bei der 
NSA die Politik nur so tut wie wenn und in Wahrheit alles nur 
achselzuckend in Kauf nimmt oder gar ausnutzt. 
Die USA als Gesamtheit kann machen was sie will. 
USA befiehl, wir folgen dir! 

Dahinter steckt ein insgeheim gewolltes System. 
Wie dämlich und wenig realitätsgerecht die Politik zu handeln 
imstande ist, zeigt sich im Fall Ukraine. Es geht um das "Kaufen" 
von Staaten zur Erweiterung der EU, die sich immer deutlicher 
als Vasall der USA entpuppt. 

Und wie sehr Machtgier und ideologische Verbohrtheit die 
zur Zeit "Mächtigen" in der Ukraine das Feld beherrschen 
beweist nur, dass es um das "Wohl" eines Volkes überhaupt 
nicht geht. 
Denn der Ukraine könnte nichts Besseres zustoßen, als wieder 
in Mütterchen Russlands Schoß zurückzukehren und dabei alle
Schulden los zu sein und sich auch um Energie keine Sorgen
mehr machen zu müssen. 

Was aber in Wahrheit abgeht, zeigt nur die hegemonialen und 
größenwahnsinnigen Bestrebungen der USA mit Hilfe der stets
insgeheim willfährigen EU-Politik. 

Wenn schon in so essentiellen Aspekten die EU völlig versagt, 
wie sehr am Rande müssen dann "Gefahren" seitens Google 
und Konsorten den EU-Politikern allein schon aus schierer 
Bequemlichkeit am Allerwertesten vorbei gehen? 

Man mag sich fragen: CUI BONO? 
Antwort:
Rüstungs- und Finanzwesen, Global Players in der Realwirtschaft. 

Genau genommen ist die gesamte Welt, sind alle Menschen 
auf ihr längst von der Finanzwelt gnadenlos versklavt und 
in die Zinsknechtschaft geknebelt worden. 

Jetzt geht es darum, völlige Kontrolle und Gängelung der 
Menschen zu realisieren, was der Politik nur recht sein kann. 
Wer in Wirklichkeit das Sagen hat, erkennt man auch daran, 
wie sehr ein Barack Obama nur als Marionette fungieren darf. 

Hinderlich nur: Diese verdammten Chinesen...

bei Antwort benachrichtigen
PaoloP Michael Nickles

„Springer-Chef beklagt: bald gehören wir alle Google“

Optionen
Also: besser Google als Bild

Das halte ich für überinterpretiert. Intelligente Menschen freuen sich halt reflexartig wenn's Springer  an den Kragen geht. Deswegen muss man noch nicht der Meinung "Besser Google als Bild" sein. Und auch wenn man dieser Meinung ist, muss das nicht bedeuten das diese Menschen "das Problem nicht kapiert haben". Ich finde diese Behauptung schwer gefährlich, sie folgt dem Motto: "Wer nicht meiner Meinung ist, hats einfach nicht kapiert"  und das ist diplomatisch gesagt einfach kein guter Stil. Ich verstehe aber deine Emotionalität bei diesem Thema, du hast da einen anderen Blickwinkel als Content Provider.

Mach doch mal ein Gedankenexperiment in dem Springer vor 6 Jahren Google übernommen hat. Wie würde es dann heute um Nickles.de stehen?

Jedes mal wenn jemand "Cloud" sagt, verliert ein Engel seine Flügel.
bei Antwort benachrichtigen
Olaf19 PaoloP

„Das halte ich für überinterpretiert. Intelligente ...“

Optionen
Intelligente Menschen freuen sich halt reflexartig wenn's Springer  an den Kragen geht.

Dabei sollte man von intelligenten Menschen eher erwarten, dass sie reflektiert und nicht reflexartig denken und handeln ;-) Jedoch, grau ist alle Theorie.

Die Springer-Presse mag einen noch so großen Einfluss auf die MeinungsBILDung haben, an das Imperium Google kommt sie nicht heran.

Ich fürchte, Schürhaken liegt richtig mit seiner düsteren Einschätzung der Lage.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
bei Antwort benachrichtigen