Allgemeines 21.710 Themen, 143.160 Beiträge

News: Es geht weiter abwärts…

Schwache Computerkenntnisse bei deutschen Jugendlichen

Michael Nickles / 141 Antworten / Baumansicht Nickles

Erschreckend gering sind die Computerkenntnisse der Deutschen. Im europäischen Vergleich bringen sie es nur auf den 14sten Platz von 31. Das will eine aktuelle Studie des Bitkom ermittelt haben. Der zufolge, hat nur rund jeder zweite Deutsche (53 Prozent) gute oder mittlere Computerkenntnisse.

Führend ist Island mit 77 Prozent, es folgen Norwegen (76 Prozent) und Luxemburg (74 Prozent). Bitkom Präsident Prof. Dieter Kempf erklärt, dass IT-Kompetzenz heute zum Alltag gehört, in fast allen Branchen und Berufen erforderlich ist, Schulen die Digitialisierung nicht verschlafen dürfen.

 

Eingang zur Willy-Brandt Gesamtschule in München, Feldmoching-Hasenbergl. Außer einer Einführung von Informatik als Pflichtfach könnte hier auch eine Fasadenrenovierung nicht schaden. (Foto: mn)

Die neue EU-Studie belege auch die Ergebnisse des Pista-Tests im Oktober. Da waren nur rund ein Drittel der Befragten in der Lage, komplexere Aufgaben am Computer zu lösen.

 

Besonderer Nachholbedarf bestehe in Deutschland vor allem bei den Jüngeren. Zwar haben hierzulande rund zwei Drittel (69 Prozent) der 16- bis 24-Jährigen gute bis mittlere Computerkenntnsisse, aber das das reicht im europäischen Vergleich nur auf Platz 27 von 31.

Schlechter schneiden nur noch Großbritannien (66 Prozent), Bulgarien und Mazedonien (je 56 Prozent) und Rumänien (45 Prozent) ab.

Der Bitkom fordert die Kultusminister auf, zügig Informatik als Pflichtfach einzuführen. Gleichzeitige müsse die IT-Ausstattung der Schlulen modernisiert werden und es brauche Lehrer-Weiterbildung im Bereich der digitalen Medien.

Michael Nickles meint:

Zur Beurteilung hat der Bitkom noch erklärt, was mit guten und mittleren Computerkenntnissen gemeint ist. Mittel ist gegeben, wenn drei oder vier computerbezogene Aktionen wie Kopieren von Dateien oder dem Anschließen eines Druckers ausgeführt werden können.

Die Bewertung "gute Computerkenntnisse" erfordert die Fähigkeit fünf oder sechs Aktionen auszuführen. Wirklich hoch scheint die Messlatte also nicht angesetzt worden zu sein. Ich möchte nicht wissen was rauskommen würde, wenn man auch testen würde, wie gut Menschen beispielsweise mit Suchmaschinen recherchieren können. Oder wie gut sie wissen, wie soziale Netzwerke halbwegs privatsspährenfreundlich eingestellt werden.

Bei solchen "Fragen" wäre das Ergebnis vermutlich noch haarsträubender. Egal. Dass unter anderem das deutsche Schulsystem die Zukunft verschläft, wissen wir bereits länger. Und noch schlimmer: das Computerwissen in Deutschland schrumpft sogar.

bei Antwort benachrichtigen
T6T8 Michael Nickles

„Schwache Computerkenntnisse bei deutschen Jugendlichen“

Optionen

Ich möche vermuten dass diese Entwickkung in direktem Zusammenhang mit der PC-Absatzkrise zusammenhängt. Die sich immer weiter verbreitenden Tablets nehmen einem den größten Teil des Denkens app, und deren eingeschränkte Verwendungsmöglichkeiten lassen ein wirklich produktives Arbeiten (das eine gelegentliche Suche nach geeigneten Lösungen erfordert) nicht zu.

bei Antwort benachrichtigen
Systemcrasher T6T8

„Ich möche vermuten dass diese Entwickkung in direktem ...“

Optionen
Die sich immer weiter verbreitenden Tablets nehmen einem den größten Teil des Denkens app

:D

 

War das jetzt ein Tippfehler oder Absicht?

 

Je nachdem ändert sich nämlich die Bedeutung des Satzes.

Wenn ich Rentner bin, dann nörgele ich den ganzen Tag. Das wird bestimmt lustig. :)
bei Antwort benachrichtigen
T6T8 Systemcrasher

„:D War das jetzt ein Tippfehler oder Absicht? Je nachdem ...“

Optionen
War das jetzt ein Tippfehler oder Absicht?

Du darfst raten...

bei Antwort benachrichtigen
kongking T6T8

„Du darfst raten...“

Optionen

Da muss man nicht raten ;-)

Es ist Zeit, dass die Menschheit ins Sonnensystem vordringt.(Zitat J.W.Bush) Donald John Trump liefert aehnliches jeden Tag auf Twitter. Moechten Sie diesen Dienst abonieren?
bei Antwort benachrichtigen
torsten40 Michael Nickles

„Schwache Computerkenntnisse bei deutschen Jugendlichen“

Optionen

Eigendlich muss man ja auch garnichts mehr wissen. Computer zusammen bauen braucht man nicht können, irgendwann auch nicht mehr die Hardware bestimmen. Ein System kommt oft vorinstalliert, und ein Windows 7 und auch 8 läuft von Anfang an, auch voreingestellt, rund. Als Anwender habe ich da doch keinerlei Probleme mehr mit lästigen Systeminstallationen, Treiber suche, Updates usw. Eine Recovery Partition ist auch dabei, da drückt man 2-3-4x ok und weiter, und fertig. Damit dürften aber auch viele überfordert sein. Die probleme entstehen erst durch zusätzliche Software, die installiert wird.

Ich war und bin hin und wieder bei (mehreren) auch jüngeren Leuten, die sitzen den ganzen Tag vor Facebook oder auch so vorm Rechner, wissen aber nicht was ein Browser ist, geschweige eine Adressleiste, oder gar was eine Internetsuchmaschine. Die wissen auch nicht was ein Desktop, oder ein Explorer ist. Aber die Systeme+Software waren meistens aktuell, aber auch nur, weil alles im Hintergrund passiert.

An einer Schule hier kann man Informatik als AG Nachmittags machen. Das wirkt sich dann auf die Noten aus. Ist freiwillig, und macht soweit ich weiß, auch nur eine Schule hier. Also die Anfänge sind da.

Ansonsten hast du 2 Fehler im Text :) (Aber ich will lieber nicht mit Steine schmeißen, ich sitz da selber im Glashaus)

Gruß

 

Freigeist
bei Antwort benachrichtigen
Borlander torsten40

„Eigendlich muss man ja auch garnichts mehr wissen. Computer ...“

Optionen
Die wissen auch nicht was […] ein Explorer ist.

Du meinst hoffentlich einen Dateimanager? ;-)

bei Antwort benachrichtigen
torsten40 Borlander

„Du meinst hoffentlich einen Dateimanager? -“

Optionen
Dateimanager

Wenn dann bitte Dateiverwaltungsprogramm, oder kurz Explorer :))

Freigeist
bei Antwort benachrichtigen
Borlander torsten40

„Wenn dann bitte Dateiverwaltungsprogramm, oder kurz ...“

Optionen

Der Begriff Explorer geistert erst seit Win95 umher und ist ein Produktname und kein Gattungsbegriff für die Art von Programm.

https://de.wikipedia.org/wiki/Dateiverwaltungsprogramm verweist auf Dateimanager (als deutlich gebräuchlichere Bezeichnung) ;-)

bei Antwort benachrichtigen
torsten40 Borlander

„Der Begriff Explorer geistert erst seit Win95 umher und ist ...“

Optionen
Der Begriff Explorer geistert erst seit Win95 umher und ist ein Produktname und kein Gattungsbegriff für die Art von Programm.

Tatsächlich habe ich mir kürzlich noch damit befasst, aus reiner interesse. Da ich wissen wollte wie denn dann der Dateimanager unter Linux bzw Gnome heißt. Da ich auch wissen wollte wie man eben die Adressleiste einblendet. Mittlerweile weiß ich die Tastenkombi STRG+L und dass das Teil Nautilus heißt. Und da bin ich dann auch dahinter gekommen, dass das eigendlich nur Markennamen sind. Oben wollte ich auch erst "Windows-Explorer" schreiben, aber Dateiverwaltungsprogramm las sich besser.

Da aber die meisten Nutzer numal Windows nutzen, und dies eine überwiegende Windows Seite/Forum, darf man dann auch Explorer schreiben. Diese Frechheit nehme ich mir heraus :))

So und jetzt kommen die Guten ins Töpfen und die schlechten ins Tröpfen Zunge raus

Freigeist
bei Antwort benachrichtigen
Borlander torsten40

„Tatsächlich habe ich mir kürzlich noch damit befasst, aus ...“

Optionen
Da aber die meisten Nutzer numal Windows nutzen, und dies eine überwiegende Windows Seite/Forum, darf man dann auch Explorer schreiben. Diese Frechheit nehme ich mir heraus :))

Das ist wirklich ganz schön frech :-P

Wie es nun mit der Mehrheit der Nutzer aussieht hängt allerdings auch immer irgendwie von der betrachteten Personengruppe ab: In meinem unmittelbarem Umfeld wird Windows nur noch von einer Minderheit von etwa 25% privat genutzt. Weitere 25% nutzen Linux und die restlichen 50% OS-X ;-)

Gruß
Borlander

bei Antwort benachrichtigen
mawe2 Michael Nickles

„Schwache Computerkenntnisse bei deutschen Jugendlichen“

Optionen
Der Bitkom fordert die Kultusminister auf, zügig Informatik als Pflichtfach einzuführen.

Und wieder beweist der Bitkom, außer von schulischen Dingen auch von seiner ureigensten Thematik (der IT) keine Ahnung zu haben.

Beschrieben werden Defizite im praktischen Umgang mit IT, als Lösung gefordert wird die Aubildung in einem hochkomplexen und hochtheoretischen Fach wie Informatik.

Dass Informatik-Kenntnisse nur für einen geringen Teil der Bevölkerung überhaupt sinnvoll sind und dass zum Bedienen von Computern ganz andere Fähigkeiten und Fertigkeiten nötig sind, weiß der Bitkom selbstverständlich nicht!

Egal: Dass Menschen viel zu wenig über diese Thematik wissen, ist Fakt. Ob da allein die Schulen die Schuld tragen, sei mal dahingestellt. In welchem Fach, das schon seit hunderten von Jahren fester Bestandteil des Fächerkanons ist, kennt sich der Durchschnittsdeutsche denn wirklich gut aus? Deutsche Literatur? Deutsche Geschichte? Mathematik? Musik?

Vielleicht sollte man das Thema auch nicht zu hoch hägen: Ein Volk, in dem nur eine verschwindende Minderheit die eigene Sprache und Schrift fehlerfrei anwenden kann und in dem selbst elementarste mathematische Grundkenntnisse (wie die Bruchrechnung) nahezu bewundert werden, hat wohl andere Probleme als den Schülern auch noch Informatik einzupauken.

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
bei Antwort benachrichtigen
Borlander mawe2

„Und wieder beweist der Bitkom, außer von schulischen ...“

Optionen
Aubildung in einem hochkomplexen und hochtheoretischen Fach wie Informatik.

Die Realität im schulischen Informatikunterricht ist doch eher nur in absoluten Ausnahmefällen in irgendeiner Form theoretisch. Es wäre ja oft schon ein großer Fortschritt wenn die Kinder lernen würden wie sie eine Textverarbeitung mit Formatvorlagen nutzten, statt mit Word Text in Fett zu schreiben.

Das die Bitkom ein Kasperverein ist, dürfte inzwischen sowieso allen mit echter IT-Kompetenz klar sein.

GrußBorlander

bei Antwort benachrichtigen
mawe2 Borlander

„Die Realität im schulischen Informatikunterricht ist doch ...“

Optionen
Das die Bitkom ein Kasperverein ist, dürfte inzwischen sowieso allen mit echter IT-Kompetenz klar sein.

Sicher. Sie lassen aber auch keine Gelegenheit aus, dies immer wieder zu beweisen.

Zur Abwechselung könnte man ja auch mal eine seriöse Studie mit fundierten Inhalten veröffentlichen und vielleicht das Negativ-Image teilweise korrigieren. Aber das wollen die gar nicht!

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
bei Antwort benachrichtigen
Alekom mawe2

„Und wieder beweist der Bitkom, außer von schulischen ...“

Optionen

ich muss gestehen das ich auch mit elementarste grundkenntnissen schwierigkeiten habe ...bruchrechnen zb.

ich bin mir nie sicher wie man das rechnet, aber wenn ich mir es immer anschaue dann weiss ichs wieder *g*

aber im normalen alltag?...wer braucht bitte bruchrechnen?

wenn der herr diplom-ingenieur in der firma mit dem smartphone 199 minus 7 rechnet. angeblich nur zur kontrolle.

mit eigenen augen gesehen. ich hab das im kopf ausrechnen können, selbst mit meinen schwachen rechenkenntnissen

Alles hat seinen Sinn, auch das scheinbar Sinnlose, denn es gibt nichts ohne Sinn.
bei Antwort benachrichtigen
mawe2 Alekom

„ich muss gestehen das ich auch mit elementarste ...“

Optionen
aber im normalen alltag?...wer braucht bitte bruchrechnen?

Im Prinzip braucht man das ständig, da Quoten, Quotienten, Verhältnisse, Anteile usw. im täglichen Leben permanent erwähnt und benutzt werden. Prozentrechnung ist ja nur eine andere Darstellung eben dieser Verhältnisse.

Es war aber auch nur ein einfaches Beispiel. Man könnte das Selbe sicher auch über andere mathematische Themen sagen, wobei Bruchrechnung ja nichtmal "Mathematik" ist sondern bestenfalls "Rechnen".

Gruß, mawe2

 

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
bei Antwort benachrichtigen
mYthology Michael Nickles

„Schwache Computerkenntnisse bei deutschen Jugendlichen“

Optionen

Wundert mich ehrlich gesagt nicht mal.

Die jugentlichen "machen Facebook und Twitter" und mehr muss sie nicht interessieren.

Wer soll es ihnen auch beibringen? Die unfähigen Eltern? Lehrer gleichermaßen?

Ich erinnere mich an ein Facebook-Fail, wo die angesprochene Dame nicht mal wusste, dass Facebook im Internet ist, es funzt halt und gut, oder nicht und alles scheisse.

ja Mike,

Leute wie wir, Leute die deine Bücher lesen und mit Dir über die Pros und Contras von Systemen, Hardware und co reden, diese Leute sterben aus.

Schuld daran sind aber auch Android, Apple und co.

Diese alternativen Systeme, Notebooks mit Chrome OS, Tablets mit Android und iOS, dazu die Smartphones, die selber kleine PCs sind, die machen uns die Computerkompetenz kaputt.

Es ist halt bequemer, selber Nachdenken ist nicht mehr gefragt/erwünscht.

Ich merke es auch in meinem Umfeld, dass die Computer-Kompetenz bestenfalls Mangelhaft oder gar vollkommen Ungenügend ist, OHNE Ausnahme.

Ich kam, sah und fiel auf die Fresse oder Veni, Vidi, Violini - ich kam, sah und vergeigte.
bei Antwort benachrichtigen
Proldi mYthology

„Wundert mich ehrlich gesagt nicht mal. Die jugentlichen ...“

Optionen
 ........die machen uns die Computerkompetenz kaputt.

Und der NSA die Sache leichter!

-------------- Gruß Proldi
bei Antwort benachrichtigen
Andreas42 Michael Nickles

„Schwache Computerkenntnisse bei deutschen Jugendlichen“

Optionen

Hi!

Je mehr ich mir die beschriebene Situation (mit den Fähigkeiten, die abgefragt wurden) vorsteller, desto mehr reift in mir die Erkenntniss, dass wir eigentlich seit den Zeiten der Heimcomputer keinen echten Fortschritt in den Computerkenntnissen hatten.

Was hat die Mehrheit der User damals über den C64 und den Amiga gewusst? Was wären die häufigsten Fähigkeiten, welche die Anwender damals beherrschten?

Nun, sie konnten die Kisten aufbauen (wenn das nicht jemand übernommen hat), einschalten, Spiele laden und zocken. Sie konnten natürlich Dateien oder ganze Disketten bzw. Kassetten kopieren.Das lief alles soweit ganz gut, bis die Kiste streikte, dann ging man zum kabelgebunden Telefon und hat einen Kumpel angerufen.

Was können die Anwender heute? Laut der aktuellen Untersuchung nicht viel mehr und auch nicht weniger: sie können Rechner und Smartphones einschalten, Programme und Apps starten, zocken und Dateien kopieren. Wenn das Teil streikt, dann fragt man jemanden, der sich besser auskennt.

Also ist im Prinzip alles beim Alten geblieben. Es gab weder eine Verbesserung, noch eine Verschlechterung - oder hab ich was übersehen? Zwinkernd

Naja, heute haben mehr Leute ein Smartphone, als vermutlich jemals Homecomputer verkauft wurden. Damit dürfte die Menge der Anwender, die so ein Teil überhaupt bedienen können, deutlich zugenommen haben. Kann man da schon von einer Verbesserung des Computerwissens sprechen?

Bleibt die Frage, wann das Wissen besser gewesen sein soll. Die PC-Steinzeit schließe ich aus. Klar war für DOS mehr Wissen erforderlich, die Mehrheit der DOS-Anwneder nutze aber den rechner so, wie die Homecomputer: Einschalten, Datenkopieren und Zocken waren auch hier das Wissen, mit dem die meisten Anwender ausgekommen sind.

Dann wäre da noch das frühe dunkle Windows-Mittelalter, in der Geheime quasireligiöse Zirkel das geheime Wissen der Onlinekommunikation an Auserwählte weitergaben. Also auch hier kein neues Wissen für die Masse der Anwender.

Dann kam die Zeit der Onlineaufklärung: ISDN und später DSL erschlossen das Internet für die Heim-PCs. Eingerichtet wurde das selten selbst, sondern von Freunden oder Bekannten. Wenn es damals scheinbar mehr Wissen bei den normalen Anwendern gab, dann weil sie sich ins große Unbekannte hervorwagten: Onlinebanking, Surfen und Emails.

Das sind aber Kenntnisse, die damals neu, aber heute zur Basisgehören: es fällt mit unter APP-Nutzung und Zocken.

Worum ging es denn immer in der Geschichte des Computerwissens? Erst nur um Zocken, später um Zocken und Kommunizieren.

Wenn man von reinen Zocken zu Zocken und Quasseln gekommen ist, müsste man da nicht streng genommen von einem wenigstens kleinen Fortschritt seit den Homecomputern sprechen?

Beim Übergang von PCs zu Smartphones und Tablets hat sich streng genommen auch nichts geändert: Hauptanwendung war bei PCs zocken und quasseln, jetzt ist es quasseln und zocken.
Die Schwerpunkte haben sich verschoben, das Wissen um zu quasseln und zu zocken ist aber auf dem gleichen Niveau geblieben. Anwender müssen dazu weder mehr Wissen mitbringen noch weniger.

Leider hat sich im Zeitraum vom Heimcomputer zum Quasselquader auch die Fähigkeit nicht verbessert, das alles etwas lockerer und mit Humor zu betrachten.

Bis dann
Andreas

 

Kein Popcorn! "Mist!" (Zitat Bernd das Brot) Wieso ist kein Popcorn mehr da? Immer wenn es spannend wird! Menno!
bei Antwort benachrichtigen
Ma_neva Andreas42

„Hi! Je mehr ich mir die beschriebene Situation mit den ...“

Optionen

Hallo,

ein paar Überlegungsfehler sehe ich da schon in Deiner AusführungVerlegen.
Fast niemand mehr kümmert sich um eine Sicherung seines PC und auch nicht um Viren und auch nicht Sicherheit allgemein. Egal ob es Smartphones oder PC betrifft. Und viele Lehrer sind gar nicht in der Lage etwas Wissen über PC zu vermitteln. Hatten wir aber schon mal, denn Lehrer stehen im PC-Wissen oft sogar unter ihren Schülern. Ich weiß echt nicht viel über PC, kann aber immerhin noch nachfragen. Das und wo es geht wissen aber "viele" einfach nicht einmal. Warum stehen viele Schulen ohne einen Direx da? Keiner will von den Lehrern den Job haben. Leider bin ich erst fast zeitgleich mit PC und Einstieg hier, solange hatte ich nur einen PC in Märkten gesehen.
Diese "Dummheit" die Mike geschildert hat beruht also doch ein wenig begründet in unserem Bildungswesen.

Gruß
Manfred

Das Genie tut was es muß, das Talent tut was es kann
bei Antwort benachrichtigen
Knoeppken Ma_neva

„Hallo, ein paar Überlegungsfehler sehe ich da schon in ...“

Optionen

Hallo Manfred,

wo sind denn da Überlegungsfehler? Andreas erwähnte mehrmals, dass der Rechner früher zum Zocken und Quasseln überwiegend genutzt wurde, und heute eben auch nur. Und das stimmt für den überwiegenden Teil der Anwender.

Fast niemand mehr kümmert sich um eine Sicherung seines PC und auch nicht um Viren und auch nicht Sicherheit allgemein. Egal ob es Smartphones oder PC betrifft.

Ja das stimmt, dagegen hatte Andreas aber auch nichts geschrieben.

Und viele Lehrer sind gar nicht in der Lage etwas Wissen über PC zu vermitteln.

Selbst kenne ich mehrere Lehrer, denen vielen hier nicht annähernd das Wasser reichen können, in Sachen PC und zwar von unterschiedlichen Schulen. Der Kollege "Schoppes" ist also keine Ausnahme. Lächelnd

Was machst du denn mit deinem Rechner? Zocken und quasseln und ein paar Bildchen von deinem Handy auf den PC laden. Im Gegenzug frage ich dich, kannst du mir z.B.aus dem Stegreif hier schreiben, was genau an Hardware in deinem Standrechner verbaut ist und wofür diese ist? Falls du es nicht kannst, ist es auch nicht schlimm, das können nämlich die wenigsten.

Ich weiß echt nicht viel über PC, kann aber immerhin noch nachfragen. Das und wo es geht wissen aber "viele" einfach nicht einmal.

Die wissen es nicht, weil die kein Interesse oder Lust dazu haben, das Internet ist ja nur fürs Zocken und Quasseln (Soziale Netzwerke) da, oder Videos sammeln und betrachten. Auf die Idee z.B. Nachrichten zu lesen oder Wissenswertes über einen Rechner zu suchen, kommen viele erst gar nicht. Ist zudem auch noch viel zu langweilig. Rausgeredet wird sich meistens auch damit, dass man ja nach einem harten schweren Arbeitstag keine Zeit mehr hat, sich darüber weiter zu informieren. Man informiert sich eben über Dinge die einen interessieren, dazu gehört der PC meistens nicht, eher "Flasche Bier und Tüte Chips" vor der Glotze.

Das alles nun auf die Lehrer, Schulen oder Bildungswesen zu schieben, halte ich für zu einfach. Wohl gemerkt, hierbei beziehe ich mich auf das Thema im Eröffnungsthread, "schwache Computerkenntnisse". Die erwähnte "Dummheit" kommt aus Bequemlichkeit, um es mal vorsichtig auszudrücken. Zwinkernd

Gruß
knoeppken

Computer sind großartig. Mit ihnen macht man die Fehler viel schneller.
bei Antwort benachrichtigen
Ma_neva Knoeppken

„Hallo Manfred, wo sind denn da Überlegungsfehler? Andreas ...“

Optionen

Hallo Jörg,

in sehr vielen Belangen hast Du ins "Schwarze" getroffen. Doch hier sehe ich solche Lehrer wie Erwin arg in Ausnahmestellung, mit der Lupe suche wäre angebrachter.  Der ist echt dufte und so hätte ich mir einen Lehrer gewünscht. Dozent (oder Lehrer eben) sind stark unterschiedlich im Wissen und vermitteln! Das siehst Du doch selber an Dir, so klasse Erklärungen wie von Dir hatte ich echt nie und daher auch ein wenig Erhellung in meinem Hirn. Erwin oder "schoppes" zähle ich genauso dazu wie Thomas. Nur wenn ich da Jugendliche höre die "blöder" sind als ich Unwissender krempeln sich meine Ohren.

Die erwähnte "Dummheit" kommt aus Bequemlichkeit, um es mal vorsichtig auszudrücken.

gut ausgedrückt mit "vorsichtig". Da ich reichlich Verwandtschaft habe die weitaus jünger ist und ich selber ein "Idiot" im PC bin und dann noch von Stationsschwester usw, immer noch der "Klügste" im PC binWeinend, sehe ich echt schwarz. Da habt ihr echt Volltreffer dann

Selbst kenne ich mehrere Lehrer, denen vielen hier nicht annähernd das Wasser reichen können, in Sachen PC und zwar von unterschiedlichen Schulen. Der Kollege "Schoppes" ist also keine Ausnahme

denn das sind hier echte Ausnahmen.

Aber nix um dazu ins streiten zu verfallen, es gibt echte regionale Unterschiede.
Schönes WE und natürlich hoffentlich kein "Gefälle" im Gehege bei diesen Stürmen.

Schönen Gruß
Manfred

Das Genie tut was es muß, das Talent tut was es kann
bei Antwort benachrichtigen
gelöscht_238890 Knoeppken

„Hallo Manfred, wo sind denn da Überlegungsfehler? Andreas ...“

Optionen

Hallo knoeppken,

das Thema im Eröffnungsthread, "schwache Computerkenntnisse".

und wieder führen wir eine Diskussion über des Königs neue Kleider.
Wenn ich das schon lese, eine aktuelle Studie des Bitkom, wer ist schon der Bitkom und welche Kasper haben an dieser Studie gewerkelt? Wie auch @mawe2 auch schon feststellte, werden dort fleißig Äpfel mit Birnen vermengt und das große Deutschland wird mit den Zwergen Island und Luxemburg verglichen.
Was folgt auf dem Fuße, natürlich die Schelte über das schlechte Schulsystem.

Muss ich wirklich Wissen wie mein PC, mein Fernseher, meine Spülmaschine oder gar mein Auto im Detail funktionieren?Nein, ich muss es nur für meine Bedürfnisse nutzen können!

Wie mir schon einer meiner Professoren im Studium sagte: "Man muss nicht alles Wissen, es reicht wenn man weiß wo man nachschauen kann".

Der Bitkom fordert

Selbstverständlich fordert der Bitkom, wie übrigens jeder der von einer bestimmten Klientel gesponsert wird.
Dabei hat der Bitkom anscheinend übersehen, dass das Zeitalter des PCs sich seinem Ende nähert.
Ob der Bitkom auch mal eine Umfrage startet mit dem Ziel zu erfragen, wie funktioniert eine App und was machen meine Daten in der Cloud?Lächelnd

bei Antwort benachrichtigen
Knoeppken gelöscht_238890

„Hallo knoeppken, und wieder führen wir eine Diskussion ...“

Optionen

Hallo Hatterchen,

von diesen Studien und überhaupt von Studien halte ich ebenfalls nicht viel, zumindest bin ich da immer skeptisch.

Muss ich wirklich Wissen wie mein PC, mein Fernseher, meine Spülmaschine oder gar mein Auto im Detail funktionieren?Nein, ich muss es nur für meine Bedürfnisse nutzen können!

Auch das ist richtig, aber was den PC angeht, sollten zumindest einige Mitglieder in einem Computerforum etwas PC-Wissen haben. Zwinkernd

Da zudem ja ein PC nicht nur ein Multimediacenter ist, sondern auch ein Arbeitsgerät, sollte man allerdings auch ein bisschen wissen, wie man damit arbeitet. Z.B. schrieb ja Mike, dass ein Großteil noch nicht einmal Dateien kopieren oder sichern können. Dazu brauche ich nicht die Studie, das kann ich auch schon so bestätigen. Oft wurde ich nämlich gebeten, heruntergeladene Dateien zu suchen, weil Anwender nicht auf den Speicherort achteten und teilweise Bilder von der Kamera an 3 Stellen zu finden waren. Ich denke solche Sachen muss man einfach wissen.

"Man muss nicht alles Wissen, es reicht wenn man weiß wo man nachschauen kann".

Ja, den Spruch hörte ich auch von meinen Lehrern und den gab ich selbst auch an meine Azubis weiter. Lächelnd

Google oder den Begriff Suchmaschine haben gewiss schon viele gehört, aber können sie diese auch nutzen? Ich behaupte viele nicht, die Beweise lese ich fast täglich in den Foren von Nickles.

Gruß
knoeppken

Computer sind großartig. Mit ihnen macht man die Fehler viel schneller.
bei Antwort benachrichtigen
Alter68er Knoeppken

„Hallo Hatterchen, von diesen Studien und überhaupt von ...“

Optionen
Ich bin der felsenfesten Überzeugung, daß ein Großteil der Probleme nur deswegen existiert weil User "bei der Hand genommen werden".
Es bringt nichts, Lern- und Denkfaulheit zu unterstützen.[Lars Gebauer in dcsm]
bei Antwort benachrichtigen
Ma_neva Alter68er

„Ich bin der felsenfesten Überzeugung, daß ein Großteil ...“

Optionen

Hi,

irgendwie wirst Du mir langsam sehr suspekt mit Deinen Verdächtigungen.

Es bringt nichts, Lern- und Denkfaulheit zu unterstützen

Man oh man, da habe ich wohl ne Wespe angestoßen? Probleme gibt es fast täglich für jeden Menschen, da sollte man schon einfühlsam sein. Einen Holzhammer oder ne Axt findet man überall.

Gruß
Manfred

Das Genie tut was es muß, das Talent tut was es kann
bei Antwort benachrichtigen
Alter68er Ma_neva

„Hi, irgendwie wirst Du mir langsam sehr suspekt mit Deinen ...“

Optionen

@ Ma_neva!

Du nimmst Dich zu wichtig.

Mein obiger Beitrag hatte aber auch garnichts mit Dir oder Deinen Ausführungen hier zu tun!

bei Antwort benachrichtigen
Knoeppken Alter68er

„@ Ma_neva! Du nimmst Dich zu wichtig. Mein obiger Beitrag ...“

Optionen

 

Mein obiger Beitrag hatte aber auch garnichts mit Dir oder Deinen Ausführungen hier zu tun!

Nee, der war an mich gerichtet und ich musste ehrlich gesagt etwas schmunzeln. Lächelnd

Ich bin der felsenfesten Überzeugung, daß ein Großteil der Probleme nur deswegen existiert weil User "bei der Hand genommen werden".

Einige kommen ohne dem nicht aus, andere sollte man tatsächlich dazu "zwingen" sich mal selbst intensiv mit einer Sache zu beschäftigen. Mir ging es jedenfalls immer so, auch wenn ich lange brauchte um etwas zu kapieren, was ich mir selbst beibrachte, so blieb der größte Teil doch hängen. Nicht nur im PC-Wesen.

Es bringt nichts, Lern- und Denkfaulheit zu unterstützen

Das erinnert mich jetzt an meinen oberen Beitrag, mit dem vorsichtigen Begriff "Bequemlichkeit" und sehe in dem Zitat - und es ist ja ein Zitat, nichts Nachteiliges (wie Manfred), sondern in ihm steckt schon ein Fünkchen Wahrheit. Zwinkernd

Gruß
knoeppken

 

Computer sind großartig. Mit ihnen macht man die Fehler viel schneller.
bei Antwort benachrichtigen
Alter68er Knoeppken

„Nee, der war an mich gerichtet und ich musste ehrlich ...“

Optionen

@ Knoeppken!

Gibt es denn keine Möglichkeit einen Beitrag zu erstellen ohne einen anderen User damit anzusprechen?

bei Antwort benachrichtigen
Knoeppken Alter68er

„@ Knoeppken! Gibt es denn keine Möglichkeit einen Beitrag ...“

Optionen

Nein, nur indem du dem Threadstarter im Eröffnungsposting antwortest, das gilt dann bei uns als "allgemeiner Beitrag". Manchmal schreibe ich dann am Anfang "Hallo zusammen".

@all reicht auch. Zwinkernd

Gruß
knoeppken

Computer sind großartig. Mit ihnen macht man die Fehler viel schneller.
bei Antwort benachrichtigen
Alter68er Knoeppken

„Nein, nur indem du dem Threadstarter im Eröffnungsposting ...“

Optionen
Nein, nur indem du dem Threadstarter im Eröffnungsposting antwortest

Dadurch wird der Thread (bei entsprechender Größe) aber fast unlesbar, vor allem für User die aus anderen Foren kommen (wie mich).

@all reicht auch.

Daran werde ich mich gewöhnen können!

Danke u. Gruß Alter68er

bei Antwort benachrichtigen
Knoeppken Alter68er

„Dadurch wird der Thread bei entsprechender Größe aber ...“

Optionen
Dadurch wird der Thread (bei entsprechender Größe) aber fast unlesbar, vor allem für User die aus anderen Foren kommen (wie mich).

Es werden ja im Editor oben links die beiden User angezeigt, den Antworter und den Empfänger. Hier ist es dann eben immer Mike. Ich lese bei langen Threads stets in der Baumansicht, das ist für mich übersichtlicher, so sehe ich auch an den URL-Zeilen an wen was gerichtet ist und ob ich Beiträge schon gelesen habe oder nicht (farbliche URLs).

Und so neu bist du ja hier auch nicht mehr, wirst dich schon noch daran gewöhnen. Zwinkernd

Die Option "Baumansicht" findest du übrigens versteckt (für meinen Geschmack etwas zu versteckt) rechts in der Zeile, wo der Threadstarter mit Datum und Uhrzeit aufgeführt ist:

Dort kannst du natürlich auch wieder in die Flachansicht umschalten.

Gruß
knoeppken

Computer sind großartig. Mit ihnen macht man die Fehler viel schneller.
bei Antwort benachrichtigen
schoppes Alter68er

„@ Knoeppken! Gibt es denn keine Möglichkeit einen Beitrag ...“

Optionen
Gibt es denn keine Möglichkeit einen Beitrag zu erstellen ohne einen anderen User damit anzusprechen?

Nein, die gibt es eigentlich nicht.
Wenn du weder knoeppken, noch Ma_neva, noch hatterchen45 antworten möchtest, dann antworte doch einfach dem Threadstarter in seinem ersten Posting!

Dann fühlt sich auch niemand "auf den Schlips" getreten, außer dem Threadstarter ... vielleicht.
Aber der muss damit leben .... wie jeder Threadstarter!

Zwinkernd
Erwin

"Früher war alles besser. Sogar die Zukunft." (Karl Valentin)
bei Antwort benachrichtigen
gelöscht_238890 Alter68er

„Ich bin der felsenfesten Überzeugung, daß ein Großteil ...“

Optionen
Es bringt nichts, Lern- und Denkfaulheit zu unterstützen.

Darin gebe ich Dir vollkommen Recht.

Ich habe es leider schon all zu oft erlebt, dass die angebotene Hilfe irgendwann ausgenutzt wurde.
Deswegen gibt es von mir nur noch Hilfe zur Selbsthilfe. Wem das nicht reicht, weil er selber zu faul zum suchen und lesen ist, muss sich einen anderen Dummen suchen.
Aber seine Pappenheimer lernt man hier auf Nickles ja auch recht schnell kennen, genau so wie im privaten Bereich.

Bevor es da Missverständnisse gibt, @Ma_neva/Manfred Unschuldig ist hiermit nicht gemeint.

bei Antwort benachrichtigen
Ma_neva gelöscht_238890

„Darin gebe ich Dir vollkommen Recht. Ich habe es leider ...“

Optionen

Hallo oder auch ui?

man ist mir ein Stein(Fels genommen durch

Bevor es da Missverständnisse gibt, @Ma_neva/Manfred ist hiermit nicht gemeint.

ich hatte schon echt geschwitzt bei Deinem PostingÜberrascht. Manchmal  reicht die bisherige Bildung eben nicht weiter ohne lernresistent zu sein. Daher habe ich wirklich nur gute Hilfe in echt erhalten. So eine Hilfe habe ich derart nie erwartet.

Schönes WE an Euch Alle hier.

Schönen Gruß
Manfred

 

Das Genie tut was es muß, das Talent tut was es kann
bei Antwort benachrichtigen
Systemcrasher Andreas42

„Hi! Je mehr ich mir die beschriebene Situation mit den ...“

Optionen
Leider hat sich im Zeitraum vom Heimcomputer zum Quasselquader auch die Fähigkeit nicht verbessert, das alles etwas lockerer und mit Humor zu betrachten.

Ja, das merke ich immer wieder, wenn ich mal einen Scherz wage und keinen deutlich sichtbaren Warnhinweis anbringe. :D

Wenn ich Rentner bin, dann nörgele ich den ganzen Tag. Das wird bestimmt lustig. :)
bei Antwort benachrichtigen
Maybe Andreas42

„Hi! Je mehr ich mir die beschriebene Situation mit den ...“

Optionen
Also ist im Prinzip alles beim Alten geblieben. Es gab weder eine Verbesserung, noch eine Verschlechterung - oder hab ich was übersehen?

Aber hallo, da muss ich aber Veto einlegen! ;-)

Ich gehöre, wie so viele, zu C64 Generation und sehr viele haben sich damals zum ersten Mal mit Basic auseinander gesetzt. Klar war es in erster Linie eine Zockerkiste, aber hatte auch viele andere Möglichkeiten.

Wenn Du mal Lust hast, Deine Synapsen zu betäuben, lies Dir evtl. mal die zahlosen Kommentare im Google Play Store durch.

Hätte ich mich damals so artikuliert, oder so etwas geschrieben, hätte man mir die Brotkiste über den Schädel gezogen. :-)

Bei den sogenannten Digital Natives habe ich oft das Gefühl, es mit digital Naivs zu tun zu haben, bei denen die Rechenleistung der Smartphone-CPU die Leistung des Brains weit übersteigt.

Die machen sich von einer Technologie abhängig, die sie nicht einmal ansatzweise begreifen.

Was Informatik in der Schule angeht, so bin ich schon lange dafür, dieses als Pflichtfach neben Mathematik, Physik und Chemie zu integrieren. Vielleicht sollte man es nicht mit dem Studium der Informatik vergleichen, sondern allgemein als IT. Mathe, Physik und Co. werden auch nicht auf Studiumniveua unterrichtet.

Eigentlich sollte die Implementierung noch weiter gehen, denn zu Deutsch gehört in der Oberstufe inzwischen auch der Umgang mit Textverarbeitung, zu Mathe gehört Tabellenkalkulation etc. Selbst in Kunstunterricht könnte man den PC ergänzend einsetzen, z.B. Photobearbeitung, BIldbearbeitung etc.

Ich kann nicht zustimmen, dass sich wenig verändet hat. Klar haben früher auch viele vor dem C64, oder den alten Konsolen gesessen. Wenn man sich aber die ständig wachsende Internetsucht ansieht, hat dies meist mit Onlinespielen oder Social Networks zu tun.

Es wird also global und online nach Anerkennung gesucht und sich vollkommen von der Meinung Fremder abhängig gemacht. Dazu gehört noch eine gewaltige Selbstüberschätzung und Exhibitionismus, wenn man sich die zahllosen sinnbefreiten YouTube-Videos ansieht.

Bloggen, Posten, Streamen, ja......aber das Denken bleibt auf der Strecke??

Gruß

Maybe

"Es gibt nur eine falsche Sicht der Dinge: der Glaube, meine Sicht sei die einzig Richtige!" (Nagarjuna, buddhistischer Philosoph)
bei Antwort benachrichtigen
andy11 Michael Nickles

„Schwache Computerkenntnisse bei deutschen Jugendlichen“

Optionen

In Anbetracht der Geschehnisse um die NSA, den immer stärker auftretenden Viren und Trojanern,

wäre ein Pflichtfach "Computerwissen" nur zu wünschen. Gleich ob es sich um IOs, Android,

Linux oder Windows usw. handelt.

Wie viel Schaden nur durch Unwissenheit angerichtet wurde, möchte ich gar nicht wissen. Leider

scheuen auch viele PC-Neulinge ihre Unwissenheit in der Bedienung zu zugeben. Dann wird eben

weiterhin auf alles geklickt, was nicht bei drei im Papierkorb ist. Ist nicht auch unsere geschätzte

Johanna Wanka dazu verpflichtet Schaden vom deutschen Volke abzuwenden? Ein IT Pflichtfach

an den Schulen wäre ein Anfang. Gruß Andy

Fleisch macht stark, Fisch macht jung, Scharf macht dich schlank aber Zucker macht dumm. v.m.
bei Antwort benachrichtigen
Knoeppken andy11

„In Anbetracht der Geschehnisse um die NSA, den immer ...“

Optionen
wäre ein Pflichtfach "Computerwissen" nur zu wünschen.

Hallo Andy,

sehe ich eigentlich auch so. Allerdings fehlen in vielen Schulen immer noch einfach die Gelder, um sich einen oder mehrere Rechner anzuschaffen, an denen dann auch richtig gelernt werden kann. Wenn überhaupt, gibt es diese an Berufsschulen. Hierbei beziehe ich mich auf "meine Ecke", mag in anderen Bundesländern anders aussehen.

Den Stoff "trocken" an der Tafel, über Folien oder Unterlagen durchzuziehen, dürfte ähnlichen Effekt haben, wie beim Religions oder Geschichtsunterricht, die Schüler nicken wech. Zwinkernd

Ist auch die Frage, ob alles in den Unterrichtszeitrahmen passt, vielleicht sollte man dann mal den Samstag "opfern", ich hatte damals auch am Samstag Unterricht.

Gruß
knoeppken

 

Computer sind großartig. Mit ihnen macht man die Fehler viel schneller.
bei Antwort benachrichtigen
gelöscht_238890 andy11

„In Anbetracht der Geschehnisse um die NSA, den immer ...“

Optionen
Ein IT Pflichtfach

In dem welches Wissen vermittelt wird? Theorie oder schrauben?

Ehrlich gesagt kotzen mich derartige Forderungen an die Politik gewaltig an. Gott sei Dank sind wir noch ein relativ freies Land, in dem sich jeder selber um seine Belange kümmern muss und nicht der Staat!

Wer ist den "der Staat"? Nicht Frau Merkel und auch nicht Frau Wanka, nein, jeder von uns ist Staat.
Ich frage mich auch welche Schule, mit welchen Lehrern soll diese sich schnell verändernde Anforderungen erfüllen?

Wir sind heute schon bei Windows 8.1 und einige gestrige vergnügen sich noch mit W2K oder gar DOS. Gar nicht zu reden von den diversen Linux, die es ja auch noch gibt plus die Exoten und die BS der Smartphones.
Die Lehrer die das alles vermitteln sollen, kommen doch kaum noch aus ihrer eigenen Schulung raus, es sei denn, sie interessieren sich privat -nach Feierabend- für das Thema.

bei Antwort benachrichtigen
Ma_neva gelöscht_238890

„In dem welches Wissen vermittelt wird? Theorie oder ...“

Optionen

Hallo,

Die Lehrer die das alles vermitteln sollen, kommen doch kaum noch aus ihrer eigenen Schulung raus,

da sehe ich eben das Manko in unserem Bildungssystem. Ein Lehrer muß mehr vermitteln können als ein Schüler weißWeinend.

Es sieht eben nicht sehr positiv aus derzeit in unserem Bildungssystem, Bayern da mal ausgenommenWeinend.
Ich denke einfach wir 2 brauchen da  nix mehr eigentlich, doch der"Instinkt" oder "Intellekt"? ist unser Schweinehund.
GN8 dann
Manfred

Das Genie tut was es muß, das Talent tut was es kann
bei Antwort benachrichtigen
gelöscht_238890 Ma_neva

„Hallo, da sehe ich eben das Manko in unserem Bildungssystem. ...“

Optionen
Ein Lehrer muß mehr vermitteln können als ein Schüler weiß.

Hi,

das aber trifft heute so gar nicht mehr zu. Ich kann dir mehr Schüler bringen die jeden Lehrer in die PC-Ecke stellen als du glaubst.
Wir reden hier von einem Wissen, das erst rund 25 Jahre im öffentlichen Fokus steht. Auf dieses Wissen, in seiner ganzen Breite kann "die Schule" gar nicht auftragsgemäß reagieren.
Die Lehrer müssten ja selber schneller lernen als die "IT-Branche" sich verändert, ein Ding der Unmöglichkeit.

Es sieht eben nicht sehr positiv aus derzeit in unserem Bildungssystem

Also im Gegensatz zu Dir sehe ich unser Bildungssystem etwas positiver.
Die Bundesrepublik Deutschland ist kein totalitärer Staat der seinen Bürgern ein vorgefertigtes Wissen aufoktroyieren kann.

Altes chinesisches Sprichwort sagt: "Doof bleibt doof, da helfen keine Pillen und wenn man die ganze Schachtel frisst".
Und das gilt auch wenn der Staat die Pillen verschreibt!

Der Staat kann zwar anbieten, aber der Bürger muss das auch annehmen und daran hapert es sehr oft.

 

bei Antwort benachrichtigen
mawe2 gelöscht_238890

„Hi, das aber trifft heute so gar nicht mehr zu. Ich kann ...“

Optionen
Wir reden hier von einem Wissen, das erst rund 25 Jahre im öffentlichen Fokus steht. Auf dieses Wissen, in seiner ganzen Breite kann "die Schule" gar nicht auftragsgemäß reagieren.

Vor allem hat der Tag nur 24 Stunden, der Schultag vielleicht 6 bis 8 und es gibt noch jede Menge mehr offene Baustellen, um die sich die Schule auch kümmern müsste. Das ist also einafch auch aus zeitlichen Gründen nicht zu schaffen.

Ich bin schon der Meinung, dass im Prinzip jede Schule ein Angebot in der IT-Richtung machen sollte, das Schüler freiwillig wählen können, die sich explizit dafür interessieren. Das darf dann gern auch etwas fundierter sein. Aber allen quer Beet ein Pflichtfach Informatik aufzudrücken, ist absurd!

Vielleicht wäre ein Pflichfach "Altenpflege" für uns alle viel wichtiger? Oder ein Pflichfach "Finanzen"?

 

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
bei Antwort benachrichtigen
Ma_neva mawe2

„Vor allem hat der Tag nur 24 Stunden, der Schultag ...“

Optionen

Hallo,

Vor allem hat der Tag nur 24 Stunden, der Schultag vielleicht 6 bis 8 und es gibt noch jede Menge mehr offene Baustellen, um die sich die Schule auch kümmern müsste. Das ist also einafch auch aus zeitlichen Gründen nicht zu schaffen.

das haut mich glatt von den SockenUnentschlossen. Warum geht es fast immer in Bayern? Die Lehrer sollten einfach nicht die gesamte Ferienzeit als Urlaub betrachten (wäre ja absurd) sondern diese Zeit auch zu pflichtgemäßer Weiterbildung IT nutzen (zwangsmäßig) und nicht nur wer guten Willen istStirnrunzelnd. Also das die Schule außer IT weitere offene Baustellen hat ist bekannt und nur zu beklagen. Fahrt doch einfach mal nach Finnland und orientiert Euch dort wie ein Bildungssystem aussehen darf. Oder schaut zurück was die DDR (sehr verhaßt, aber Bildungssystem war echt auf Vordermann) da doch die ausgebildeten Ingenieure auch vom Westen gerne genommen wurden. Zuerst wäre es dringend Notwendig die einzelne Kleinstaaterei abzuschaffen und ein einheitliches Bildungssystem schaffen. Von vielen immer wieder gefordert (zu Recht)  doch da kleben Leute auf ihren Stühlen (Prestige und Geld haben da Priorität vor echter Systembewältigung).
Also Zeitmangel bei Lehrer vorzuschieben ist echt ne Groteske.

Vielleicht wäre ein Pflichfach "Altenpflege" für uns alle viel wichtiger?

Ganz sicher, da lernt man zeitig den Umgang mit der Stoppuhr! Das dieses Altenpflege nur eine Fa fürs Geld drucken ist sieht man fast in jedem Heim (jedenfalls die Leute die auch Angehörige dort haben; ich habe sie dort). Das ist aber ein Thema welches sicherlich mehr als einen Thread verdient hätte , besonders wichtig wäre da Protestresolution direkt an den Bundesrat.

Gruß
Manfred

Das Genie tut was es muß, das Talent tut was es kann
bei Antwort benachrichtigen
Ma_neva gelöscht_238890

„Hi, das aber trifft heute so gar nicht mehr zu. Ich kann ...“

Optionen

Hallo,

Ich kann dir mehr Schüler bringen die jeden Lehrer in die PC-Ecke stellen als du glaubst.

dann fehlt eindeutig die genügende und erforderliche Weiterbildung der Lehrer, ansonsten ist ein Lehrer nie für Schüler eine Respektperson wenn dieser "unwissender" als ein Schüler ist.

Die Lehrer müssten ja selber schneller lernen als die "IT-Branche" sich verändert, ein Ding der Unmöglichkeit.

Ach für Lehrer und nicht für Schüler?

Die Bundesrepublik Deutschland ist kein totalitärer Staat der seinen Bürgern ein vorgefertigtes Wissen aufoktroyieren kann.

Was hat Wissensvermittlung in vorgeschriebener Pflicht Schulausbildung da gemein? In Japan, Finnland usw (auch Rußland) ist PC ein Pflichtfach, nur wir DE hinken mal wieder mit unserem Bildungssystem weil es zuviele Politiker gibt die auch keine Ahnung vom PC haben. "Merkel" hatte sich ja vor kurzer Zeit bei "Obama" entschuldigtÜberrascht mit :"für uns ist PC noch Neuland"Weinend.

Der Staat kann zwar anbieten, aber der Bürger muss das auch annehmen und daran hapert es sehr oft.

Da frage ich aber schon mal nachÜberrascht, was bietet da der Staat überhaupt anWeinend. Ohne Eigeninitiative und rechtzeitiger Hilfe bei Nickles könnte ich heute nicht einmal eine Mail schreiben.
Ganz schlicht gesagt der "Staat" läßt seine Bürger völlig im Dunklen stehen, Angebote kenne ich nix 1.

Und das gilt auch wenn der Staat die Pillen verschreibt!

Na da wartet man wohl in 100 Jahren noch vergebens drauf bei unseren Politikern wie wir sie haben. Ein Blick über die Ländergrenze genügte schon um zu wissen wie man es deichseln kannZwinkernd.

Gruß und schönen Sonntag
Manfred

Das Genie tut was es muß, das Talent tut was es kann
bei Antwort benachrichtigen
gelöscht_238890 Ma_neva

„Hallo, dann fehlt eindeutig die genügende und erforderliche ...“

Optionen

Hi,

Ohne Eigeninitiative und rechtzeitiger Hilfe bei Nickles könnte ich heute nicht einmal eine Mail schreiben.

da frage ich Dich, ist der Staat dafür verantwortlich ob Du eine Mail schreiben kannst oder nicht? Wovon leitest Du die Forderung ab?
Ist der Staat auch dafür zuständig das du die Reifen an einem Auto wechseln kannst?

Ganz schlicht gesagt der "Staat" läßt seine Bürger völlig im Dunklen stehen,

DU, ich, wir sind der Staat, nicht Frau Merkel und nicht Herr Gabriel oder sonst wer. Außerdem gibt es in allen Städten die Möglichkeit sich in Punkto PC weiter zu bilden, vielfach sogar kostenlos.

Sorry Manfred, aber Du reitest auf wilden Bild-Zeitungsniveau Informationen herum, die keiner Prüfung standhalten.
Wie es  bei unseren Nachbarn und auch in der Welt aussieht kann ich beurteilen, ich habe wirklich die halbe Welt bereist, und glaube mir auf Deutschland scheint die Sonne.

In vielen anderen Ländern ist "PC" ein Fremdwort, zumindest in weiten Teilen der Bevölkerung.

Du rufst hier in allen Belangen dauernd nach dem Staat, aber der Staat der dich bei der Hand nahm, ging vor 24 Jahren pleite.
Eigeninitiative ist gefragt, nur selber Essen macht satt.

Schönen Restsonntag...Lächelnd

bei Antwort benachrichtigen
Hellspawn gelöscht_238890

„Hi, da frage ich Dich, ist der Staat dafür verantwortlich ...“

Optionen

Die Frage ist auch was soll man den Schülern beibringen?

Textverarbeitung und Tabellenkalkulation? Viel zu spezifisch - und eher in einer Berufsschule aufgehoben für z.B. Kaufleute

Hardware? Wozu? Dann kann man ja auch das Innenleben einen KFZ besprechen

Einfache Konsolenprogramme? Vielleicht interessantes Grundladenwissen - aber viel zu praxisfern

Medienkompetenz + Internet? Wie sieht da der lehrplan aus, wer hält ihn aktuell? "Kompetenz" ist doch ein viel zu schwammiger Begriff

Informatik in Form von programmieren? Welche sprache? Und warum sollte man sowas spezifisches auf einer allgemeinbildenden Schule unterrichten?

d.h. Kann man sowas wie ein "Computer ABC" erstellen das gleichzeitig umfassendes Grundladenwissen mit praxisrelevanten Themen vermittelt? (Also wie andere Schulfächer wie z.B. Mathe, Deutsch, Chemie etc. )

Meiner Meinung nach kann man auch prima ohne Computer leben - und man sollte die wertvolle Schulzeit lieber anderen Sachen widmen.

Die Bitcom ist halt ein Interessensverband der Industrie, und die wollten willige Arbeitnehmer spezialisten - was liegt da näher als den Staat die Aufgabe der Ausbildung erfüllen lassen.

bei Antwort benachrichtigen
Borlander Hellspawn

„Die Frage ist auch was soll man den Schülern beibringen? ...“

Optionen
Textverarbeitung und Tabellenkalkulation? Viel zu spezifisch - und eher in einer Berufsschule aufgehoben für z.B. Kaufleute

Was ist daran spezifisch? Berufsschule ist dafür zu spät. Vorher muss nämlich i.d.R. noch eine Bewerbung geschrieben werden (Textverarbeitung!) und die Stellen die heute mit handgeschriebenen Bewerbungen vergeben werden (so es solche überhaupt gibt) kannst Du an einer Hand abzählen vermute ich mal…

Wenn die Schüler Grundlagen lernen würden sie saubere Dokumente erstellen, dann wäre allen damit geholfen.

bei Antwort benachrichtigen
Hellspawn Borlander

„Was ist daran spezifisch? Berufsschule ist dafür zu spät. ...“

Optionen

Muss dir da rechtgeben

bei Antwort benachrichtigen
schoppes Hellspawn

„Die Frage ist auch was soll man den Schülern beibringen? ...“

Optionen

Hallo Hellspawn,
wie der Kollege Borlander schon schrieb, ist die Berufsschule viel zu spät dafür (Beispiele: Bewerbungsschreiben und Lebenslauf, die heutzutage einfach mit einer Textverarbeitung geschrieben sein müssen!).
Vielleicht hast du schon gehört, dass seit einigen Jahren am Ende der 10. Klasse eine Zentrale Abschlussprüfung in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik stattfindet.
In der letzten Mathematikprüfung (Mai 2013) gab es eine Aufgabe, die ohne Kenntnisse einer Tabellenkalkulation nicht zu lösen gewesen wäre. Es musste in eine Zelle eine Formel eingetragen werden, um etwas ausrechnen zu können.
Außerdem steht das einfache Arbeiten mit einer Tabellenkalkulation verbindlich in den Lehrplänen für Mathematik (ab 7. oder 8. Klasse).

An meiner Schule (Gesamtschule in NRW) handhaben wir das Arbeiten mit einem Computer folgendermaßen:
Alle Schüler des 7. Jahrgangs haben 1 Stunde Informatik pro Woche (der Begriff "Informatik" ist natürlich etwas hochtrabend, aber das Kind muss nun mal einen Namen im Stundenplan haben). ;-)

Dort lernen sie:
-Textverarbeitung
-Tabellenkalkulation
-Präsentationen (diese Aufgaben werden auf unseren Applerechnern mit LibreOffice erledigt)
-Internetrecherche
-Geogebra (ein Mathematikprogramm)
-eine einfache Programmiersprache

Diese erworbenen Kenntnisse (außer der Programmiersprache) machen sich alle anderen Fächer in den 8. bis 10. Klassen zunutze.

Ich baue im Mathematikunterricht auf die Tabellenkalkulationskenntnisse auf und erweitere sie natürlich.
In den Fächern Biologie/Chemie/Naturwissenschaften erwarte ich, dass Referate/Vorträge mit einer Präsentationssoftware erstellt und begleitet werden. Bei Problemen springe ich natürlich helfend ein.

Ich erinnere mich, als meine Söhne noch zur Schule (Gymnasium) gingen, sie sind nun 23 und 25 Jahre alt, mussten sie Referate mit einer Präsentation halten, ohne je darin an der Schule ausgebildet worden zu sein. Sie mussten es einfach können. Sie hatten das "Glück", einen Vater zu haben, der davon ein bisschen Ahnung hatte (so viel zum Thema "bildungsferne und bildungsnahe" Chancen im deutschen Bildungssystem, aber das führt jetzt vom Thema ab.) Was ich von manchen Kollegen und Kolleginnen an Gymnasien halte, lässt sich leicht zwischen den Zeilen ablesen. Cool

Nun, der Computer ist in Schulen ein Arbeitsmittel wie Tafel, Kreide, Overheadprojektor usw. usw.

Erwin

"Früher war alles besser. Sogar die Zukunft." (Karl Valentin)
bei Antwort benachrichtigen
Maybe Hellspawn

„Die Frage ist auch was soll man den Schülern beibringen? ...“

Optionen
Meiner Meinung nach kann man auch prima ohne Computer leben - und man sollte die wertvolle Schulzeit lieber anderen Sachen widmen.

Moin,

sicherlich kann man ohne PC leben, aber beruflich existieren? Selbst der kleinste Lagerarbeiter, früher ein Hilfsjob, muss heute mit dem PC umgehen können und die entsprechenden Programme nutzen können.

d.h. Kann man sowas wie ein "Computer ABC" erstellen das gleichzeitig umfassendes Grundladenwissen mit praxisrelevanten Themen vermittelt? (Also wie andere Schulfächer wie z.B. Mathe, Deutsch, Chemie etc. )

Natürlich geht das, man muss nicht gleich auf Universitäts-Niveau Informatik unterrichten. Auch die Sprache bei z.B. der Programmierung ist egal, es geht sich hauptsächlich um die Programmierlogik dahinter.: Ja.

Auch da muss man einen Führerschein haben und beruflich ist dieser heutzutage oft ein Basiskriterium. Und ein wenig Fahrprais wäre auch nicht schlecht, damit man nicht ständig zu spät ist, wenn es wieder man gecrasht hat, am Besten im Firmenwagen.

Abgesehen davon ist das Kfz heutzutage sowiese ein Computer, der zur Fehleranalyse an andere Computer angesteckt wird.

Wie ich oben schon geschrieben habe, denke ich schon, dass:

- Textverarbeitung in den Deutschunterricht gehört

- Tabellenkalkulation in den Matheunterricht gehört

- Google Earth in Erdkunde wäre sicherlich auch eine Bereicherung

Kurz gesagt, der PC gehört schon lange zum Leben dazu, in fast allen Bereichen und darauf muss die Jugend vorbereitet werden.

Gruß

Maybe

"Es gibt nur eine falsche Sicht der Dinge: der Glaube, meine Sicht sei die einzig Richtige!" (Nagarjuna, buddhistischer Philosoph)
bei Antwort benachrichtigen
Ma_neva gelöscht_238890

„Hi, da frage ich Dich, ist der Staat dafür verantwortlich ...“

Optionen

Hallo hatterchen,

Eigeninitiative ist gefragt, nur selber Essen macht satt.

nur eben nicht (sollte so nicht sein) in unseren Schulen. Dort sollen junge Menschen lernen (allseitig) sich im Leben behaupten zu können mit vermitteltes Wissen. Für die Vermittlung von Wissen gibt es eine Schulpflicht, diese sollte dann aber echtes und erforderliches Lernen mit einem angepaßten Lehrprogramm beinhalten und keine "Eigeninitiative" benötigen.

Du rufst hier in allen Belangen dauernd nach dem Staat, aber der Staat der dich bei der Hand nahm, ging vor 24 Jahren pleite.

Er soll nicht mich sondern die Schüler (fast alles Kinder) an die Hand nehmen und sinnvoll unterrichten lassen.

Da hast Du echt was mißverstanden in meinen Aussagen.

Gruß
Manfred

Das Genie tut was es muß, das Talent tut was es kann
bei Antwort benachrichtigen
gelöscht_238890 Ma_neva

„Hallo hatterchen, nur eben nicht sollte so nicht sein in ...“

Optionen

Hi,

Für die Vermittlung von Wissen gibt es eine Schulpflicht,

und den sich daraus ergebenden Pflichten kommt der Staat nach.

diese sollte dann aber echtes und erforderliches Lernen

Auf dieses "Lernen" kann der Staat nur sehr begrenzt Einfluss nehmen.

mit einem angepaßten Lehrprogramm beinhalten und keine "Eigeninitiative" benötigen.

Wenn Du also die "Eigeninitiative" ausschließt, musst Du die lernunwilligen Schüler wohl oder übel mit dem "Nürnberger Trichter" befüllen. Oder wie stellst Du dir das vor?

Ich habe selber Lehrlingen theoretischen Unterricht erteilt, als Nachhilfe von der Firma aus, damit die überhaupt eine Chance für ihre Prüfungen hatten, ich sage es deutlich "das ging denen am Arsch vorbei".

Genau so geht vielen Schülern das schulische Computerwissen am Hintern vorbei, denn angeboten wird es in wirklich vielen Schulen -auch wenn Du hier etwas anderes schreibst- das interessiert  die nicht, die wollen Zocken, die wollen Hacken, die wollen Downloaden, und glaube mir das können die besser als ich.Zwinkernd

Du solltest dich einfach umfassender unterrichten, bevor Du immer so voreilige Schlüsse ziehst, jede Medaille hat zwei Seiten.
Ich versuche wenigsten beide Seiten zu sehen bevor ich über etwas den Stab breche, gelingt mir aber auch nicht immer.Verlegen

Im Übrigen, wer auf dem PC keine vernünftige Bewerbung schreiben kann, kann das auch nicht ohne PC.

bei Antwort benachrichtigen
Ma_neva gelöscht_238890

„Hi, da frage ich Dich, ist der Staat dafür verantwortlich ...“

Optionen

Hallo,

wenn der Staat also nicht in der Lage ist nötiges Wissen zu vermitteln sollte er die Schulpflicht abschaffen.

Gruß
Manfred

Das Genie tut was es muß, das Talent tut was es kann
bei Antwort benachrichtigen
gelöscht_238890 Ma_neva

„Hallo, wenn der Staat also nicht in der Lage ist nötiges ...“

Optionen
wenn der Staat also nicht in der Lage ist nötiges Wissen zu vermitteln sollte er die Schulpflicht abschaffen.

Manfred begreife doch endlich, Du lebst mittlerweile in einem freien Land, der Staat kann niemand zu seinem Glück zwingen.

Und der Staat kann auch niemanden die Dummheit verbieten, jeder hat ein verbrieftes Recht auf seine persönliche Entfaltung (oder auch nicht).

Dein permanenter Ruf nach "dem Staat", lässt darauf schließen, das Du die Mauer noch nicht überwunden hast. (schade)Stirnrunzelnd

Nachtrag:

Für die Einstellung zum Lernen ist das Elternhaus, die Familie zuständig. Da liegt der Hund begraben!

bei Antwort benachrichtigen
Ma_neva gelöscht_238890

„Manfred begreife doch endlich, Du lebst mittlerweile in ...“

Optionen

Hallo,

Und der Staat kann auch niemanden die Dummheit verbieten, jeder hat ein verbrieftes Recht auf seine persönliche Entfaltung (oder auch nicht).

nein das kann er nicht. Doch so wie es Mathe, Geograpie usw. als Pflichtfach gibt sollte und müßte es IT auch als Pflichtfach geben. Die Zeiten ändern sich eben, bei meiner Schulzeit war da eben der Rechenschieber in Mathe Pflicht. Er muß aber den Lernwilligen die Möglichkeit bieten und es als Pflichtfach (viel zu spät eigentlich schon) einführen und sich nicht hinter unwissenden Lehrern verschanzen.
Schön das hier die Sonne scheintZwinkernd.

Für die Einstellung zum Lernen ist das Elternhaus, die Familie zuständig. Da liegt der Hund begraben!

Tja für die Einstellung sehe ich keine Diskrepanz, nur wo es kein Angebot gibt kann auch das Elternhaus nix machen. Es gibt sicherlich nur noch wenige Eltern die in Mathe oder Algebra helfen können geschweige am PC.

Gruß
Manfred

Das Genie tut was es muß, das Talent tut was es kann
bei Antwort benachrichtigen
Borlander Ma_neva

„Hallo, nein das kann er nicht. Doch so wie es Mathe, ...“

Optionen

 

Es gibt sicherlich nur noch wenige Eltern die in Mathe oder Algebra helfen können geschweige am PC.

Die Grundlegenden PC-Kenntnisse dürften bei Eltern mit aktuell mit schulpflichtigen Kindern deutlich größer sein als die "Mathematik-Kenntnisse" die über Grundrechenarten hinaus gehen.

müßte es IT auch als Pflichtfach geben

Es gibt einige Kompetenzen die man zusätzlich vermitteln könnte. Hier wurden u.A. ja doch schon Finanzen genannt.

Er muß aber den Lernwilligen die Möglichkeit bieten und es als Pflichtfach (viel zu spät eigentlich schon) einführen

Die lernwilligen könnten freiwillige Informatik-Angebote in Form von Wahlpflichtkursen oder AGs besuchen. Wer wirklich lernwillig ist, der findet auch ohne Pflicht entsprechende Möglichkeiten.

nur wo es kein Angebot gibt kann auch das Elternhaus nix machen.

Dann sollten wir am besten auch Schuhe zubinden mit auf den Lehrplan stellen. Das scheint bei Grundschülern inzwischen wohl nicht mehr ganz so selbstverständlich als "Kompetenz" vorhanden zu sein wie man annehmen würde. Ein bisschen müssen die Eltern Ihren Kindern auch schon mal selbst beibringen.

Gruß
bor

bei Antwort benachrichtigen
gelöscht_238890 Ma_neva

„Hallo, nein das kann er nicht. Doch so wie es Mathe, ...“

Optionen

Hi,

nur wo es kein Angebot gibt kann auch das Elternhaus nix machen

diese Aussage ist ja wohl wirklich Quatsch und absolut theoretischer Natur. Hier gibt es genug Angebote.

Ich sage es Dir aber nochmal, die Angebote interessieren die, die es wirklich brauchen nicht.
Die Jugendlichen die sich interessieren haben eigene Computer und können auch damit umgehen.
Ich kann Dir also nur dringend raten, Dir dein Wissen an der Basis zu besorgen und nicht aus irgendwelchen ominösen Veröffentlichungen wichtig klingender Organisationen, die davon Leben ihren Sponsoren den Acker zu bereiten.

So, nun habe ich wirklich genug dazu gesagt, es wird dich sicher nicht daran hindern weiter auf das schulische und politische Elend in unserem Lande hinzuweisen.

Ich gucke mit jetzt den St. Martin an, das passt den "Grünen" in diesem Land auch wieder nicht.
Nach "Negerkuss", Saroti-Mohr und Eskimo, ist nun der St. Martin und sicher bald auch der Nikolaus und das Christkind nicht mehr Multikulti tauglich.

Aber wie ich schon schrieb, wir leben in einem freien Land, jeder macht was er will, keiner macht das was er soll, und alle Welt hört uns zu...Cool

bei Antwort benachrichtigen
Ma_neva gelöscht_238890

„Hi, diese Aussage ist ja wohl wirklich Quatsch und absolut ...“

Optionen

Hi,

Ich kann Dir also nur dringend raten, Dir dein Wissen an der Basis zu besorgen und nicht aus irgendwelchen ominösen Veröffentlichungen wichtig klingender Organisationen, die davon Leben ihren Sponsoren den Acker zu bereiten.

ich habe mein "Wissen" über keine Zeitschrift. Am Gymnasium hier mag es ja auch ein Angebot geben, doch die Realschule (liegt 300m um die Ecke) absolut nix und an der "Förderschule (200m weg) auch nix. Aber es sollen ja nicht nur Gymnasiasten geschult werden sondern die breite Masse der Schüler.

Aber wie ich schon schrieb, wir leben in einem freien Land, jeder macht was er will, keiner macht das was er soll,

besonders da unsere "Bildungsminister".

Gruß
Manfred

P.S.
Aber den Mohren auf der Sarotti gibt es immer nochZwinkernd.

Das Genie tut was es muß, das Talent tut was es kann
bei Antwort benachrichtigen
mawe2 Ma_neva

„Hi, ich habe mein Wissen über keine Zeitschrift. Am ...“

Optionen
doch die Realschule (liegt 300m um die Ecke) absolut nix

Eine Schulart "Realschule" gibt es in MV gar nicht...

http://www.bildung-mv.de/schueler/schule-und-unterricht/schularten/

Manfred: Wenn Du eine derart scharfe, ja vernichtende Kritik am Schulwesen Deines Bundeslandes übst, solltest Du solche elementaren Grundlagen wie die dort vorhandenen Schularten wenigstens wissen. Sonst merkt jeder gleich, dass Du "wie der Blinde von der Farbe" redest!

Und wenn Du ein einziges (negatives) Beispiel kennst, solltest Du nicht immer gleich auf die gesamte Menge verallgemeinern - das kann nur falsch sein!

Gruß, mawe2

 

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
bei Antwort benachrichtigen
Ma_neva mawe2

„Eine Schulart Realschule gibt es in MV gar nicht... ...“

Optionen
Das Genie tut was es muß, das Talent tut was es kann
bei Antwort benachrichtigen
gelöscht_238890 Ma_neva

„Hallo, ...“

Optionen

Hallo Manfred,

man sollte sich in seiner Heimat schon auskennen. Stayfrieds ist da ein denkbar schlechter Informant, versuche es doch einmal mit der Seite des zuständigen Ministeriums:

http://www.regierung-mv.de/cms2/Regierungsportal_prod/Regierungsportal/de/bm/Themen/Schule/Das_Schulsystem_im_Ueberblick/index.jsp

IN MV gibt es demnach keine Realschulen!

bei Antwort benachrichtigen
Ma_neva gelöscht_238890

„Hallo Manfred, man sollte sich in seiner Heimat schon ...“

Optionen

Hallo,

wäre es nicht schon späte könnte ich ja hingehen und die Schule (Front) fotografieren, da steht das es eine Realschule vor dem Namen "Lenne..."Überrascht

Gruß
Manfred

Das Genie tut was es muß, das Talent tut was es kann
bei Antwort benachrichtigen
aldebuedel Ma_neva

„Hallo, wäre es nicht schon späte könnte ich ja hingehen ...“

Optionen

Hallo Manfred,

Regionale Schule

Haupt- und Realschule sind in Mecklenburg-Vorpommern zur Regionalen Schule zusammengefasst.


http://www.studienkreis.de/infothek/bundeslandinfos/schulsysteme/mecklenburg-vorpommern.html#regionaleschule

bei Antwort benachrichtigen
mawe2 Ma_neva

„Hallo, wäre es nicht schon späte könnte ich ja hingehen ...“

Optionen
steht das es eine Realschule vor dem Namen "Lenne..."

Also Du willst behaupten, dass die auf ihrer WebSite, wo sie sich als "Regionale Schule" bezeichnen, lügen???

Nur, weil die nach der letzten Schulreform in MV noch kein Geld hatten, die Fassade neu zu malern, ist es doch eine "Regionale Schule" und keine "Realschule".

http://service.mvnet.de/statmv/daten_stam_berichte/e-bibointerth02/gesundheit--bildung/b-i__/b113__/daten/b113-2012-00.pdf

(bitte auf Seite 4 die Erläuterungen zu "Regionale Schule" lesen)

Zitat: "Die Regionale Schulewurde zum Schuljahr 2002/03 als neue Schulart in Mecklenburg-Vorpommern eingeführt und damit der Übergang vom drei- zum zweigliedrigen Schulsystem eingeleitet. Die Haupt- und Realschule wurde durch diesen Bildungsgang abgelöst."

Und das ist jetzt mehr als 11 Jahre her!

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
bei Antwort benachrichtigen
Ma_neva mawe2

„Also Du willst behaupten, dass die auf ihrer WebSite, wo ...“

Optionen

Hallo,

willst Du nun auf eine Diskussion der Schulart hinaus um nicht auf den Kern zu kommen? Es ist doch egal wie die Schule heißt, Real- oder Regional..., es geht doch darum das es daran mangelt "Wissen" zeitgemäß zu vermitteln. Darum geht und ging es doch. Der Name wie eine Schule sich nennt ist irrelevant.
Da braucht man kein Abwechslungsmanöver.

Gruß
Manfred

Das Genie tut was es muß, das Talent tut was es kann
bei Antwort benachrichtigen
mawe2 Ma_neva

„Hallo, willst Du nun auf eine Diskussion der Schulart hinaus ...“

Optionen
willst Du nun auf eine Diskussion der Schulart hinaus

Nein. Es geht nicht um die Schulart.

Es geht darum, dass Du etwas behauptest ("keine IT-Bildung an der Schule XYZ") und gleichzeitig unter Beweis stellst, dass Du keine Ahnung vom Eurem Schulsystem hast.

Bestenfalls könnte man sagen, dass Du vielleicht auf dem Stand von vor über 10 Jahren stehen geblieben bist, wenn Du bis jetzt noch nicht mitgekriegt hast, dass Realschulen in MV längst abgeschafft wurden. Aber ich bezweifle selbst das!

Aber gerade im Bereich der IT-Ausbildung hat sich in den letzten zehn Jahren viel (alles) verändert. Es ist also Unsinn, aus purer Lust an der Politiker- oder Lehrerschelte Unwahrheiten über das eigene Schulsystem zu verbreiten, die jeglicher Grundlage entbehren.

Es gibt in MV sehr wohl IT-Bildung in allen Schularten (es heißt bei Euch sogar "Informatik", auch wenn "Informationstechnik" oder eben "Medienkunde" die treffenderen Namen wären).

Und es gibt auch an der von Dir explizit genannten Schule in Ludwigslust einen solchen Unterricht, denn auf ihrer Website schreiben sie stolz "besitzt 2 moderne Fachräume für Informatik" und belegen das auch mit einem Bild (http://www.lenne-schule-ludwigslust.de/bildergalerie/).

Willst Du uns wirklich weis machen, die haben zwei solche Kabínette und benutzen sie nicht? Und selbst wenn: Dann wäre es eben ein schlechtes Beispiel aber keinefalls ein Beleg für alle Schulen in MV!

Der Name wie eine Schule sich nennt ist irrelevant.

Richtig! Zutreffende Informationen sind allerdings für eine sinnvolle Argumentation alles andere als irrelevant! Und daran hapert es bei Dir in diesem Thread massiv!

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
bei Antwort benachrichtigen
mawe2 Ma_neva

„Hallo, ...“

Optionen

http://www.lenne-schule-ludwigslust.de/

Die Lenne-Schule ist eine "Regionale Schule"!

Wenn Du wirklich "stayfriends.de" als Quelle für Dein Wissen über Schule angibst, ist es um Dich ja noch wesentlich schlimmer bestellt, als ich dachte!

Bei stayfreinds.de darf jeder, der das möchte, eine "Schule anlegen". Und selbstverständlich darf man auch alte, nicht mehr existente Schulen dort eintragen.

Nur, weil ich dort z.B. eine "POS der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft (DSF), Wismar" eintragen kann, heißt das noch lange nicht, dass es die JETZT auch noch gibt!

http://www.stayfriends.de/Schule/Wismar/POS/POS-der-Gesellschaft-fuer-Deutsch-Sowjetische-Freundschaft-DSF-S-SZD-S

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
bei Antwort benachrichtigen
Ma_neva mawe2

„http://www.lenne-schule-ludwigslust.de/ Die Lenne-Schule ...“

Optionen

Hi,

ich bin Wismar in der Friedensschule gewesenÜberrascht. Aber das ist ja schon sehr lange her.
Nur es geht hier nicht darum wie sich eine Schule nennt sondern um das was dort nicht vermittelt wird.

Gruß
Manfred

Das Genie tut was es muß, das Talent tut was es kann
bei Antwort benachrichtigen
Alter68er Ma_neva

„Hi, ich bin Wismar in der Friedensschule gewesen. Aber das ...“

Optionen
was dort nicht vermittelt wird.

Da gehört vor allem das negieren von neuen Techniken und den Umgang  damit dazu.

bei Antwort benachrichtigen
shrek3 gelöscht_238890

„Hi, diese Aussage ist ja wohl wirklich Quatsch und absolut ...“

Optionen
Ich gucke mit jetzt den St. Martin an, das passt den "Grünen" in diesem Land auch wieder nicht.

Waren es nicht die von Manfred so favorisierten Linken?

Gruß
Shrek3

Fatal ist mir um das Lumpenpack, das, um Herzen zu rühren, den Patriotismus trägt zur Schau, mit all seinen Geschwüren. Heinrich Heine
bei Antwort benachrichtigen
gelöscht_238890 shrek3

„Waren es nicht die von Manfred so favorisierten Linken? ...“

Optionen
Waren es nicht die von Manfred so favorisierten Linken?

Ups, habe ich da etwa die Farben vertauscht?Stirnrunzelnd
OK, ich nehme alles zurück und behaupte einfach mal das Gegenteil, zur Not kann ich dann immer noch behaupten der "Linke" hätte zur Tatzeit ein "Grünes" Hemd getragen.

Die Linken und auch deren Sympathisanten stünde ich bei Weiten nicht so distanziert gegenüber, wenn sie etwas mehr Realitätssinn hätten. Natürlich würden die Linken alles besser machen, wenn sie jemanden fänden der den Spaß finanziert.

Allerdings würden die Linken sofort Computerkurse für alle an bieten, von der Wiege bis zur Bahre. Da bekäme auch sicher jeder seinen eigenen Teacher und seinen Robotron -natürlich mit modernster Röhrentechnik und Wasser-gekühlt.

Wie so scheren sich die Linken eigentlich um Multikulti und wollen die Muslime in christlichen Kindergärten schützen?
Ich begreife es einfach nicht.

 

bei Antwort benachrichtigen
mawe2 gelöscht_238890

„Ups, habe ich da etwa die Farben vertauscht? OK, ich nehme ...“

Optionen
Da bekäme auch sicher jeder seinen eigenen Teacher und seinen Robotron

So einen Schulungsraum könnte ich sofort einrichten :-)

Aber schon mit Halbleiter-Technik; die Röhren-Phase war nochmal 50 Jahre früher :-)

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
bei Antwort benachrichtigen
Ma_neva shrek3

„Waren es nicht die von Manfred so favorisierten Linken? ...“

Optionen

Hallo,

ich hoffe aber doch das Ihr Euch schon auch um

St. Martin

Gans gekümmert hatZwinkernd, MartinsgansUnschuldig.

favorisierten Linken

weil sie derzeit eben nach dem Programm der Partei (scheinbar und für mich rein persönlich nicht mehr relevant, denn ich profitiere in keiner Weise dann davon) noch ein wenig "Herz" für Arbeitnehmer und gegen Willkür mit H4 auf dem Brett haben. Sie streben ja keinen utopischen Kommunismus an, nein ein wenig reduzieren an der Ausbeutung und paar Rechte mehr für Arbeitnehmer, nix weiter. Das sie auch irgendwann (ist ja Utopie das sie Macht bekämen) auch der Lobby zum Opfer fallen steht außer Frage, irgendwann wird fast Jeder käuflich.

Gruß
Manfred

Das Genie tut was es muß, das Talent tut was es kann
bei Antwort benachrichtigen
Ma_neva gelöscht_238890

„Manfred begreife doch endlich, Du lebst mittlerweile in ...“

Optionen

Hallo,

Dein permanenter Ruf nach "dem Staat", lässt darauf schließen, das Du die Mauer noch nicht überwunden hast. (schade)

ich frage mich was die "Mauer" mit einem vernünftigen Bildungssystem in Einklang bringt? Wo kein Angebot ist und die Schüler auf sich alleine gestellt sind kann eben nix vermittelt werden. Das hat mit einer "Mauer" absolut gar nix gemein, das Bildungssystem steht absolut in der Pflicht. Nur der "Staat" begreift es nicht da die meisten "Führungskräfte" dieses Staates es selber nicht begreifen. Also wäre es wohl nötig diese erst einmal einer gewissen "Schulung" zu unterziehen.

Gruß
Manfred

Das Genie tut was es muß, das Talent tut was es kann
bei Antwort benachrichtigen
Borlander Ma_neva

„Hallo, wenn der Staat also nicht in der Lage ist nötiges ...“

Optionen

Die Schulpflicht ist schon wichtig. Ohne die dürfte es mit Lesen, Schreiben (Wer damit Probleme hat der tut such auch bei der Computerbedienung schwer, was mit eine Ursache für das hier diskutierte Problem sein könnte) und Grundrechenarten wohl bei einigen düster aussehen. Und ich begrüße es auch ausdrücklich, dass Kinder von Fundamentalchristen und anderen religiösen Fanatiker wenigsten die realistische Chance haben auch noch Alternativen zur Schöpfungsgeschichte kennen zu lernen…

bei Antwort benachrichtigen
gelöscht_137978 gelöscht_238890

„Hi, da frage ich Dich, ist der Staat dafür verantwortlich ...“

Optionen

moin

ich hab mich bisher aus der Unterhaltung rausgehalten, aber hier muss ich sagen, liegst du imho falsch.

Ich bin durchaus der Meinung, das ähnlich wie Hauswirtschaft, Sport und Chemie/Physik auch ein Fach Technologie zum Untericht gehören sollte.

Wir leben in einem Industrieland und vieles, auf das unser Erfolg basiert, ist das können in bezug auf Entwicklung von Maschinen usw.

Will sagen, ein Land wie DE sollte was Computer betrifft, schon fit gemacht werden.

Ich habe an der Stelle Bewußt nicht "Informatik" genannt, den das halte ich für lächerlich.

Es soll nicht darauf abzielen (wurde an anderer Stelle so gefordert), das jeder eine Programiersprache erlernen soll.

Meinetwegen kann man schaun, ob man 2 Jahre (ab dem 5ten Schuljahr) für jeden einen Grundkurs anbietet, in dem alle relevanten Informationen wie Bestandteile eines typischen Computers, verschiedene Betriebssysteme, Grundwissen wie Mail und Office sowie Grundwissen was Datensicherheit und Datensparsamkeit und Datenschutz betrifft, vermittelt.

Danach dann als Wahlfach weitergehende Sachen wie Programmierung (C++, Basic, Java) anbieten.

Die anderen, die das nicht wollen, können auf Musik oder die Mädels meinetwegen Hauswirtschaftskunde umschwenken. Das schöne dabei, wenn sich die Mädels dann für Hauswirtschaft entscheiden, kann man hoffen, wenn sie dann mit 17 aus der Schule gehen, schwanger werden und mit 22 Jahren 2 Kinder und H4 haben, das sie dann ansatzweise kochen und ggf. mit Geld umgehen können ;)

Ich finde, man muss sowas anbieten, so wie man Physik und Chemie auch lehrt.

Ich bin nicht der Meinung, das man das auf freiwilliger Basis sehen sollte, zumindest in den 2 Jahren Grundkurs.

Anders als du sehe ich die jeweiligen Minister in der Pflicht, einen entsprechenden Lehrplan aufzustellen (lassen), wobei ich auch hier sehe, das es (in unserer Konstellation) nichts bringt.

Politiker die Datenschutz nicht kennen, Internet als Neuland betrachten und morgens ihre Sekretärin fragen müssen, wie das Notebook angeht, jedes Bundesland seinen eigenen Scheiß machen kann, da wird es einen vernünftigen Lehrplan auch nicht geben, also versagen der Staatsführung.

 

 

 

bei Antwort benachrichtigen
mawe2 gelöscht_137978

„moin ich hab mich bisher aus der Unterhaltung rausgehalten, ...“

Optionen
Will sagen, ein Land wie DE sollte was Computer betrifft, schon fit gemacht werden.

Das machen doch die meisten Länder schon lange. In Thüringen heißt das Fach "Medienkunde". Und wer sich für die Details interessiert, kann sie sich hier ansehen. Klick.

Dort wird auch erwähnt, dass "Informatik" als Wahlpflichtfach von den Schulen angeboten werden kann. Und das ist alles völlig OK.

"Informatik" (als Pflichtfach für alle) kann nur eine Forderung von Leuten sein, die gar nicht wissen, was "Informatik" ist. Wahrscheinlich hat der Bitkom jede Menge solcher Hanseln in seinen Reihen.

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
bei Antwort benachrichtigen
Borlander mawe2

„Das machen doch die meisten Länder schon lange. In ...“

Optionen
In Thüringen heißt das Fach "Medienkunde". Und wer sich für die Details interessiert, kann sie sich hier ansehen. Klick.

Ich muss sagen, ich bin von dem Lehrplan positiv beeindruckt. Da ist deutlich mehr drin als das was anderweitig als "Informatik"-Unterricht verkauft wird.

Nur mal ein paar Beispiele:

  • Der Schüler kann Baumstrukturen beschreiben. (Schon 5/6 Klasse)
  • Der Schüler kann Kriterien für die Glaubwürdigkeit von Quellen bei der Bewertung von Medien anwenden. (Klasse 10)
  • Der Schüler kann Dateien problemadäquat bezeichnen (Dateinamen).

Insgesamt scheint das eine gute Mischung aus Theoretischen Grundlagen und Praktischer Anwendung zu sein. Möglicherweise ist sowas mit ein Grund dafür, dass die neuen Bundeslänger in den letzten Bildungsvergleichen recht weit vorne mit dabei waren. Bundesweit einheitliche Lehrpläne incl. sowas wären wünschenswert…

Gruß
Borlander

 

bei Antwort benachrichtigen
mawe2 Borlander

„Ich muss sagen, ich bin von dem Lehrplan positiv ...“

Optionen

Ich denke auch, dass der Plan ganz gut ist.

Wie gut die Ergebnisse sind und wie erfolgreich dieser Unterricht geleistet wird, hängt (wie immer) von den handelnden Personen (also den Lehrern und Schülern) ab und da wird es sicher erhebliche Unterschiede geben.

Aber das undifferenzierte "Draufgehaue" auf alles was Bildung, Bildungspolitik und Bildungserfolg heißt, geht mir schon lange auf die Nerven.

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
bei Antwort benachrichtigen
gelöscht_137978 mawe2

„Das machen doch die meisten Länder schon lange. In ...“

Optionen

moin

eben genau aus dem Grund nutze ICH den Begriff "Informatik" nicht in dem Zusammenhang.

Von einem "Pflicht"Fach in dieser Richtung ist mir in meiner Umgebung allerdings nichts bekannt.

Ich werden das in den nächsten Tagen aber mal checken.

 

Mich hatte vor längerer Zeit ein Posting gestört (von MN) in dem Programmierkenntnisse gefordert wurden.

Ich meine, Konstellation, Grundbegriffe, Einheiten (Bits und Bytes und in dem Zusammenhang auch die Zahlensysteme, die vorkommen) kann man vermitteln. Die Zeit ist da und die Schüler sind auch nicht alle blöd.

bei Antwort benachrichtigen
Ma_neva gelöscht_137978

„moin ich hab mich bisher aus der Unterhaltung rausgehalten, ...“

Optionen

Hi Ede,

danke für Deine Ausführung, denn genauso hatte ich es gemeint. Könnte sein da ich mich ein wenig verquer ausgedrückt hatte um so verstanden zu werden.

jedes Bundesland seinen eigenen Scheiß machen kann, da wird es einen vernünftigen Lehrplan auch nicht geben, also versagen der Staatsführung.

hatte ich schon angeprangert diese Uneinsichtigkeit. Dabei ist so eine unterschiedliche, in Vielstaaterei, zersplittertes Bildungssystem wohl nur in DE noch anzutreffen. Jedes Bundesland klebt da an ihren Stühlen die überflüssiger sind als ein Kropf. Egoismus und Eigennutz vor dem Allgemeinwohl steht da an.

Gruß
Manfred

Das Genie tut was es muß, das Talent tut was es kann
bei Antwort benachrichtigen
gelöscht_137978 Ma_neva

„Hi Ede, danke für Deine Ausführung, denn genauso hatte ich ...“

Optionen

moin

Also ich verstehe auch nicht, warum es immer wieder Probleme gibt, einen Lehrplan zu schaffen, der in ganz DE gilt.

Man muss eventuell Politiker sein, um so schräg und schepps zu denken wie die.

bei Antwort benachrichtigen
Borlander gelöscht_137978

„moin ich hab mich bisher aus der Unterhaltung rausgehalten, ...“

Optionen
Wir leben in einem Industrieland und vieles, auf das unser Erfolg basiert, ist das können in bezug auf Entwicklung von Maschinen usw.

Daher ist es auch um so verrückter, dass im Rahmen der Umstellung auf Abi nach 12 Jahren teilweise Dinge wie z.B. der Cosinus aus den Lehrplänen gestrichen wird…

In der Realität wird es wohl leider so aussehen, dass für Medienkunde (oder wie auch immer man das nennen möchte) an anderer Stelle der Lehrplan gekürzt wird. Wenn man sich Link von Mawe anschaut scheint es aber grundsätzlich möglich zu sein eine sinnvolle Basisbildung zu schaffen.

bei Antwort benachrichtigen
gelöscht_137978 Borlander

„Daher ist es auch um so verrückter, dass im Rahmen der ...“

Optionen

moin

natürlich ist es grundsätzlich möglich, wenn man will.

ich habe ab dem 5te Schuljahr 2 Jahre Wirtschaftskunde gehabt (Kochen, nähen, bügeln usw.), Technik (Holzkunde, Metal, Tönern usw.) und hab eine freiwillige AG Modelbau gemacht. Handgearbeitete Modelflieger aus Balsa mit Spannweite 2 Meter und mehr. Da wäre auch noch Platz gewesen für Medienbildung, wenn es damals (Mitte 70er, Anfang 80er) unsere heutige Technik gegeben hätte.

Außerdem sehe ich, das man junge Menschen schneller fit machen kann, insbesondere wenn man sie heiß macht mit dem Thema. Ein besseres Investment gibt es garnicht!

Schreiben, Lesen, Mathematik und Medientechnik sehe ich als Grundbildung an (heute!)

Nebenbei, ich hab mal einen kleinen Lehrgang gegeben in Elektronik mit basteln. Du glaubst nicht, wie heiß du die jüngeren machen kannst, wenn was blinkt und piept.

bei Antwort benachrichtigen
Borlander gelöscht_137978

„moin natürlich ist es grundsätzlich möglich, wenn man ...“

Optionen
Nebenbei, ich hab mal einen kleinen Lehrgang gegeben in Elektronik mit basteln. Du glaubst nicht, wie heiß du die jüngeren machen kannst, wenn was blinkt und piept.

Ich habe auch schon mal an ähnlichen Aktionen mitgewirkt. In sofern glaube ich Dir das ohne weiteres.

das man junge Menschen schneller fit machen kann, insbesondere wenn man sie heiß macht mit dem Thema. Ein besseres Investment gibt es garnicht!

Jepp. Vor allem wenn man dann später weiß wen man als Experten für Details fragen kann :-D

Das Problem ist doch eher, dass man es in der Schule regelmäßig eher das genaue Gegenteil macht: So sorgt z.B. die Buchauswahl in der Praxis eher dafür, dass die Kinder anschließend von alleine kein Buch mehr freiwillig in die Hand nehmen :-(

bei Antwort benachrichtigen
mawe2 Borlander

„Daher ist es auch um so verrückter, dass im Rahmen der ...“

Optionen
In der Realität wird es wohl leider so aussehen, dass für Medienkunde (oder wie auch immer man das nennen möchte) an anderer Stelle der Lehrplan gekürzt wird.

Deshalb schrieb ich ja schon: Der Schultag hat nur 6 bis 8 Stunden. Und diese Zeit muss zwischen so vielen so wichtigen Themen (Fächern) aufgeteilt werden. Es ist echt schwierig, da jedem Thema (in seiner Bedeutung für das heutige Leben) wirklich gerecht zu werden. Daher kann ich es auch nachvollziehen, wenn vielleicht in manchen Ländern weniger IT gemacht wird, weil man vielleicht mehr Gewicht auf andere wichtige Fächer legt.

Und einen Zustand wie in manchen asiatischen Ländern, wo die Schüler auf Grund extremen Schulstresses reihenweise in den Selbstmord getrieben werden, halte ich auch nicht für erstrebenswert.

Gruß, mawe2

 

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
bei Antwort benachrichtigen
Borlander mawe2

„Deshalb schrieb ich ja schon: Der Schultag hat nur 6 bis 8 ...“

Optionen
Und einen Zustand wie in manchen asiatischen Ländern, wo die Schüler auf Grund extremen Schulstresses reihenweise in den Selbstmord getrieben werden, halte ich auch nicht für erstrebenswert.

In den asiatischen Ländern sehe ich vor allem den stark auf Auswendiglernen geprägten Frontalunterricht als Problem. Kreativität zur selbstständigen Suche nach Lösungen wird dadurch in keiner Weise gefördert.

bei Antwort benachrichtigen
Ma_neva mawe2

„Deshalb schrieb ich ja schon: Der Schultag hat nur 6 bis 8 ...“

Optionen

Hallo,

Der Schultag hat nur 6 bis 8 Stunden. Und diese Zeit muss zwischen so vielen so wichtigen Themen (Fächern) aufgeteilt werden. Es ist echt schwierig, da jedem Thema (in seiner Bedeutung für das heutige Leben) wirklich gerecht zu werden.

tja muß da denn ein Musikunterricht Pflichtfach sein? Ich weiß noch wie ich mich hinter der Tafel versteckt habe als ich vorsingen mußteStirnrunzelnd. Da wäre es wirklich angebracht wie von Ganove Ede vorgeschlagen da 2 Jahre Grundbildung in PC als Pflichtfach zu machen. Musik ist ja echt nicht wichtig und Noten schreiben lernen auch nicht. Wer das will kann es dann wie vorgeschlagen über AG oder freiwillig gehen. Ebenso verhält es sich mit Hauswirtschaft.

Gruß
Manfred

Das Genie tut was es muß, das Talent tut was es kann
bei Antwort benachrichtigen
mawe2 Ma_neva

„Hallo, tja muß da denn ein Musikunterricht Pflichtfach ...“

Optionen
tja muß da denn ein Musikunterricht Pflichtfach sein?

Ja.

Es kann für die Entwicklung einer Persönlichkeit nur von Vorteil sein, wenn er/sie über Kenntnisse der Kultur / Kunst verfügt, die u.a. im Musikunterricht vermittelt werden.

Musik ist ja echt nicht wichtig

Das hast Du wohl auch bei stayfriends.de gelesen?

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
bei Antwort benachrichtigen
Ma_neva mawe2

„Ja. Es kann für die Entwicklung einer Persönlichkeit nur ...“

Optionen

Hi,

Das hast Du wohl auch bei stayfriends.de gelesen?

nein, das ist meine gemachte Schulerfahrung.

Gruß
Manfred

Das Genie tut was es muß, das Talent tut was es kann
bei Antwort benachrichtigen
mawe2 Ma_neva

„Hi, nein, das ist meine gemachte Schulerfahrung. Gruß Manfred“

Optionen
das ist meine gemachte Schulerfahrung

Auch die solltest Du (bitte, bitte, bitte) nicht gleich wieder verallgemeinern.

Es ist schlimm genug, dass es Dir so ergangen ist. Das ist aber dann nur ein Beleg für die Notwendigkeit eines guten Musikunterrichts und nicht dagegen.

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
bei Antwort benachrichtigen
Ma_neva mawe2

„Auch die solltest Du bitte, bitte, bitte nicht gleich ...“

Optionen

Hi,

Das ist aber dann nur ein Beleg für die Notwendigkeit eines guten Musikunterrichts und nicht dagegen.

ich brauchte diesen Musikunterricht mein ganzes Leben nicht mehr und es wurde trotzdem was "Brauchbares" aus mir.  Da sehe ich diese neuen Anforderungen des Lebens bedeutend eminenter an.

Gruß
Manfred

Das Genie tut was es muß, das Talent tut was es kann
bei Antwort benachrichtigen
gelöscht_238890 mawe2

„Ja. Es kann für die Entwicklung einer Persönlichkeit nur ...“

Optionen

Ich habe einmal etwas aus den Lehrplänen der NRW Schulen heraus kopiert.
Besonders den letzten Satz sollte man lesen:Ab der Klasse 5 stehen folgende Fächer und Lernbereiche

auf dem Stundenplan:

Deutsch

Gesellschaftslehre (Geschichte, Politik, Erdkunde)

Mathematik

Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Physik)

Englisch

Arbeitslehre (Technik, Wirtschaft, Hauswirtschaft)

Kunst, Musik, Textilgestaltung

Religionslehre

Sport

Da die Interessen und Leistungen der Kinder unterschiedlich

sind, werden der Mathematik- und der Englischunterricht in

den Klassen 7 bis 9 in Grund- und Erweiterungskursen er-

teilt. In diesen Kursen werden unterschiedlich hohe Anfor-

derungen gestellt.

Der Erwerb von Medienkompetenz sowie die Nutzung der

Informations- und Kommunikationstechnologien sind Be-

standteil des Unterrichts in allen Jahrgangsstufen und Fächern

bei Antwort benachrichtigen
Ma_neva gelöscht_238890

„Ich habe einmal etwas aus den Lehrplänen der NRW Schulen ...“

Optionen

Hallo,

Der Erwerb von Medienkompetenz sowie die Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien sind Be- standteil des Unterrichts in allen Jahrgangsstufen und Fächern

da wäre doch mal ein Stundenplan nicht übelZwinkernd, doch NRW ist eben nicht überall und ob es in NRW auf allen  Schulen so aussieht? Es kommt ja auf das Lehrerpotenzial an, Alter der Lehrer und selber in der Lage einen PC zu bedienen (zu bedienen meinte ich echt, denn da gibt es Lehrer Mitte 50 hier die absolut nix mit PC am Hut haben). Eine Lehrerin ist deswegen sogar in vorzeitigen Ruhestand gegangen.
Daher weiter oben von mir schon der Einwand das die Ferien nicht immer nur Urlaub sein darf/soll sondern das die Lehrer da besonders an neuer Technik "weiter" gebildet werden sollten.

Gruß
Manfred

Das Genie tut was es muß, das Talent tut was es kann
bei Antwort benachrichtigen
Alter68er Ma_neva

„Hallo, da wäre doch mal ein Stundenplan nicht übel, doch ...“

Optionen
Es kommt ja auf das Lehrerpotenzial an, Alter der Lehrer und selber in der Lage einen PC zu bedienen (zu bedienen meinte ich echt, denn da gibt es Lehrer Mitte 50 hier die absolut nix mit PC am Hut haben)

Du Argumentierst wieder mal um sämtliche Ecken um Deine Meinung kundzutun.

Da haben doch sogenannte "Ingenöre" auch heute noch extreme Schwierigkeiten ins PC-Leben zu Starten.

bei Antwort benachrichtigen
Ma_neva Alter68er

„Du Argumentierst wieder mal um sämtliche Ecken um Deine ...“

Optionen

Hallo,

Da haben doch sogenannte "Ingenöre" auch heute noch extreme Schwierigkeiten ins PC-Leben zu Starten.

damit meinst Du sicherlich solche dann die schon lange nicht mehr im aktiven Arbeitsleben stehen. Ansonsten kenne ich keinen Ingenieur der sich nicht mit PC auskennt.

Gruß
Manfred

Das Genie tut was es muß, das Talent tut was es kann
bei Antwort benachrichtigen
gelöscht_152402 Ma_neva

„Hallo, damit meinst Du sicherlich solche dann die schon ...“

Optionen

Ich kenne viele Ings, die sich mit dem PC besser auskennen als mit ihrem Fachgebiet. Aber dafür haben sie ja die, die direkt unter ihnen stehen. Ich bin quasi Beta-Tester, da aber auch schon Berufs wegen.

bei Antwort benachrichtigen
gelöscht_137978 gelöscht_152402

„Ich kenne viele Ings, die sich mit dem PC besser auskennen ...“

Optionen
Aber dafür haben sie ja die, die direkt unter ihnen stehen. Ich bin quasi Beta-Tester, da aber auch schon Berufs wegen.

Rofl, woher kenne ich das?

Im Elektronic Bereich?

bei Antwort benachrichtigen
gelöscht_238890 gelöscht_152402

„Ich kenne viele Ings, die sich mit dem PC besser auskennen ...“

Optionen
Ich kenne viele Ings, die sich mit dem PC besser auskennen als mit ihrem Fachgebiet

Ist das für Dich ein Problem?
Als Ingenieur muss ich nicht alles selber machen, es reicht wenn ich die Leute kenne die das können.Zwinkernd
Aber tröste dich, auch Ingenieure werden getreten...

bei Antwort benachrichtigen
gelöscht_152402 gelöscht_238890

„Ist das für Dich ein Problem? Als Ingenieur muss ich nicht ...“

Optionen

Ja, ich muss ihnen ihre eigene Materie erklären. Aber gut, krieg ich dasselbe Geld für ;-)

bei Antwort benachrichtigen
gelöscht_238890 gelöscht_152402

„Ja, ich muss ihnen ihre eigene Materie erklären. Aber gut, ...“

Optionen
Aber gut, krieg ich dasselbe Geld für ;-)

Na dann haben doch Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik ihr Ziel erreicht.Lächelnd

bei Antwort benachrichtigen
gelöscht_238890 Alter68er

„Du Argumentierst wieder mal um sämtliche Ecken um Deine ...“

Optionen
Da haben doch sogenannte "Ingenöre"

Die müssen Dich ja schwer geschunden haben...

bei Antwort benachrichtigen
Alter68er gelöscht_238890

„Die müssen Dich ja schwer geschunden haben...“

Optionen
Die müssen Dich ja schwer geschunden haben...

  whis_opa Da reicht doch Einerwhis_popc02_28588

bei Antwort benachrichtigen
gelöscht_238890 Alter68er

„Da reicht doch Einer“

Optionen
Da reicht doch Einer

Den kenne ich...

bei Antwort benachrichtigen
gelöscht_238890 Ma_neva

„Hallo, da wäre doch mal ein Stundenplan nicht übel, doch ...“

Optionen

Hi,

da wäre doch mal ein Stundenplan nicht übel, doch NRW ist eben nicht überall und ob es in NRW auf allen  Schulen so aussieht?

da Du grundsätzlich ALLES negierst was man Dir an Argumenten vorlegt, weil es nicht in DEIN Konzept passt, Du weiterhin Ausflüchte suchst für Behauptungen von Dir, die man ganz eindeutig widerlegen kann, wäre es doch einmal an der Zeit,das Du für Deine Behauptungen belastbare Beweise vorlegst.

So lange Du nur gebetsmühlenartig Deine Behauptungen wiederholst, werde ich Dir keine Antwort mehr geben und ich bin ja da nicht der Erste.

EOD

bei Antwort benachrichtigen
gelöscht_238890 gelöscht_137978

„moin ich hab mich bisher aus der Unterhaltung rausgehalten, ...“

Optionen

Hi,

 

auch ein Fach Technologie zum Untericht gehören sollte.

das habe ich doch nicht abgelehnt oder ausgeschlossen, im Gegenteil, ich habe geschrieben das es so etwas hier (NRW) gibt, es findet aber nicht immer die Akzeptanz der Schüler, die Begründung hatte ich auch geliefert.

 

Weiter hin sollten da auch keine Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen gemacht werden, ich kenne zwar Dipl. Informatikerinnen aber keine Dipl. Informatiker.Unschuldig

Wer aber schon zu blöd zum Schreiben und Rechnen ist, dem hilft auch der Computer nicht, es sei den er bastelt Schadprogramme und verdient damit Kohle. (soll es geben)

Unsere Staatsform liegt fest, die Bildungshoheit liegt bei den Ländern, übrigens nicht nur in Deutschland.Zwinkernd

Über die Intelligenz der Politiker wurde schon viel geschrieben, jedes Land hat die Politiker die es verdient, sie wurden in freier, geheimer Abstimmung gewählt. Thats life... Lächelnd

bei Antwort benachrichtigen
mawe2 gelöscht_238890

„Hi, das habe ich doch nicht abgelehnt oder ausgeschlossen, ...“

Optionen
Über die Intelligenz der Politiker wurde schon viel geschrieben, jedes Land hat die Politiker die es verdient, sie wurden in freier, geheimer Abstimmung gewählt.

Richtig. Interessant ist auch, dass die viel klügeren Leute (also die, die ständig vernichtende Kritik an den Politikern üben), sich selbst offensichtlich zu fein sind, politisch tätig zu werden.

Wenn all die Stammtisch-Experten, Pauschal-Kritiker, Besserwisser usw. endlich mal zur Wahl antreten würden, dann würden wir die vielleicht auch wählen und hätten dann wirklich die klügsten und weitsichtigsten Deutschen in unseren Regierungen und Parlamenten!

Stattdessen verkriechen die sich und hauen nur hin und wieder auf die "zweite Riege" drauf, die nunmal diese Aufgaben erledigen muss, für die die "erste Riege" sich zu schade ist.

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
bei Antwort benachrichtigen
gelöscht_137978 mawe2

„Richtig. Interessant ist auch, dass die viel klügeren ...“

Optionen

moin

nun, da du mawe kritik an denen übst, die selbst Kritik üben erlaube ich mir Kritik an dir zu üben (toll, wa?!)   ^.^

Interessant ist auch, dass die viel klügeren Leute (also die, die ständig vernichtende Kritik an den Politikern üben), sich selbst offensichtlich zu fein sind, politisch tätig zu werden.

es hat nichts mit zu fein zu tun.

Ist zum Teil auch intelligenz und Selbsterhaltungstrieb.

Stell dir vor, Politik ist eine Jauchegrube und die Politiker schwimmen drin rum.

Warum sollte ich, wenn ich es anders machen kann, in die Grube hüpfen und Gefahr laufen, das ich in dem Sumpf ersaufe?

Sicher kann man sagen, geh doch selbst in die Politik. Und dann? Dann werd ich so zurechtgestutzt, das ich am Ende genauso dastehe, wie manche Pfeife in der jetzigen Politik.

 

Nene, ich erlaube mir weiterhin das Recht, einen Politiker, der sich als Vollpfosten outet, auch so zu benennen ohne in der Pflicht zu sein, selbst Politiker zu werden!

 

bei Antwort benachrichtigen
mawe2 gelöscht_137978

„moin nun, da du mawe kritik an denen übst, die selbst ...“

Optionen

Es ist ein Unterschied, ob man EINEN ganz konkreten Politiker aufgrund EINER ganz konkreten Äußerung oder Handlung oder Haltung kritisiert oder ob man pauschal, ohne konkreten Anlass und vor allem ohne Fach- und Sachkenntnis pauschal JEDEN Politiker und JEDE politische Entscheidung in Deutschland ablehnt, kritisiert und stigmatisiert und dabei auch noch den Nachweis für sein eigenes Unwissen und Unvermögen gleich mitliefert!

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
bei Antwort benachrichtigen
gelöscht_137978 mawe2

„Es ist ein Unterschied, ob man EINEN ganz konkreten ...“

Optionen

moin

sehe ich so nicht.

Wenn ich aber nach deiner Meinung gehe, sollte man nichts sagen und alles gelassen hinnehmen ohne aufzumucken.

Im übrigen tun die Politiker auch alles, das man sie (egal welche Entscheidungen sie treffen) oft nicht mehr für voll nehmen kann und auch das Misstrauen mehr wächst.

Ansonsten bin ich etwas erstaunt, das du mir Unwisssenheit und unvermögen vorwirfst?

Wo? Bei der Aussage, das jedes Bundesland seine Suppe kocht? Stimmt das nicht?

Ich bin etwas verwirrt, bei deinen Worten.

bei Antwort benachrichtigen
mawe2 gelöscht_137978

„moin sehe ich so nicht. Wenn ich aber nach deiner Meinung ...“

Optionen
Wenn ich aber nach deiner Meinung gehe, sollte man nichts sagen und alles gelassen hinnehmen ohne aufzumucken.

Nein. Aber die Kritik sollte sachlich und von eigener Sachkenntnis begleitet sein.

Im übrigen tun die Politiker auch alles, das man sie (egal welche Entscheidungen sie treffen) oft nicht mehr für voll nehmen kann und auch das Misstrauen mehr wächst.

Das kommt gelegentlich vor und macht die sicher überwiegend gute Arbeit leider wieder zunichte. Das wissen die betroffenen aber auch selbst.

Ansonsten bin ich etwas erstaunt, das du mir Unwisssenheit und unvermögen vorwirfst?

Das habe ich nicht, ich weiß gar nicht, wieso Du Dir das zu eigen machst?

Ich habe ganz allgemein diejenigen kritisiert, die bar jeder Sachkenntnis pauschal auf alles drauf hauen, was "Politiker" heißt, weil es bequemer ist, zu meckern als selbst konstruktiv mitzuarbeiten (oder wenigstens mitzudenken). Nur, weil Du auf meine Kritik geantwortet hast, heißt das noch nicht, dass Du ursprünglich kritisiert wurdest.

Bei der Aussage, das jedes Bundesland seine Suppe kocht? Stimmt das nicht?

Dazu kann ich nur sagen, dass es ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass allein ein einheitliches Bildungssystem für alle Deutschen die Defizite, die es u.U. an der einen oder anderen Stelle (in dem einen oder anderen Bundesland) gibt, lösen würde.

Ganz im Gegenteil: Allein der Transformationsprozeß, der von der föderalen zu einer zentralen Bildungslandschaft nötig wäre, würde die Bundesrepublik als Ganzes um Jahre in ihrer Bildungsarbeit zurückwerfen und exorbitante Unsummen an Geld verschlingen. Völlig ohne eine einzige Garantie, dass danach "alles gut" ist.

Ich bin sehr wohl der Meinung, dass die Konkurrenz zwischen den Bundesländern auch den Wettbewerb fördert und dass dadurch zwar unterschiedliche aber auch sehr gute Bildungssysteme existieren. Immerhin hat man sogar durch die Wahl seine Bundeslandes die Möglichkeit, das beste der 16 konkurrierenden Systeme zu wählen. Wenn es nur noch ein einziges System gäbe, wäre es für alle das selbe schlechte System.

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
bei Antwort benachrichtigen
gelöscht_137978 mawe2

„Nein. Aber die Kritik sollte sachlich und von eigener ...“

Optionen

moin

hm ok, dann ist da was ungünstig gelaufen im Ablauf und Denkprozess.

Ansonsten bin ich etwas erstaunt, das du mir Unwisssenheit und unvermögen vorwirfst?
Das habe ich nicht, ich weiß gar nicht, wieso Du Dir das zu eigen machst?

Das kam daher, weil ich oben die Politik in dem Posting an Hatterchen kritisiert hatte und du im Folgeposting mit deiner Kritik an den Kritikgebern eingestiegen bist, was ich so nicht hinnehmen wollte.

Ich musste mich also augenscheinlich erstmal angesprochen fühlen. Richtig, oder?

Ich sehe, es war ein Missverständnis.

Weiter.

Dazu kann ich nur sagen, dass es ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass allein ein einheitliches Bildungssystem für alle Deutschen die Defizite, die es u.U. an der einen oder anderen Stelle (in dem einen oder anderen Bundesland) gibt, lösen würde.

Das mag sein. Ich selbst habe das noch nicht vollends durchdacht, war aber bisher der Meinung, das ein zentralistisches Bildungsgebot von Vorteil sein sollte.

Ich bin der Meinung (jetzt mal losgelöst von Umstellungen und Kosten), das egal wo ich mich in DE befinde, zu einem Zeitpunkt X der Bildungsstand sowie der Bildungsweg eines Schüler(in)s in der jeweilen Schule (Haupt, Real sowie Gymn.) gleiche sein muss.

Ich weiss auch nicht, ob es gut ist, das man Haupt und Realschule zu einer Gemeinschaftsschule zusammenschliest, wie es oben beschrieben ist. Welcher Bildungsstand ist dort zu erwarten?

Oder handelt es sich dort um 1 Schule aber gezweigten Klassen (also doch getrennter Bildungsweg aber 1 Gebäude?)

Immerhin hat man sogar durch die Wahl seine Bundeslandes die Möglichkeit, das beste der 16 konkurrierenden Systeme zu wählen.

Naja, ganz so einfach ist das nicht. Wenn die Familie an ihrem "Standort" gefestigt ist, wars das.

Ich glaube nicht, das Sohnemann in Tübingen, weil in BW das Schulsystem schlecht ist nach Schleswig Holstein geht (ich wollte erst Bayern schreiben, aber dachte mir, Neee die drehen dann völlig am Rad ;)) und im Schlepptau die Eltern.  Wegen eines schlechten Ausbildungsvermögens der Schule / des Bundeslandes zieht Familie eher weniger um.

Wenn es nur noch ein einziges System gäbe, wäre es für alle das selbe schlechte System.

Oder ein genial gutes. Das ist aber wieder eine Sache, die nicht in der Hand der Bürger liegt.

Herauskommen würde auf jeden Fall ein Bildungsstand, der in ganz DE gleich ist und abgeprüft werden kann. Auf welchem Level weiss ich nicht.

bei Antwort benachrichtigen
mawe2 gelöscht_137978

„moin hm ok, dann ist da was ungünstig gelaufen im Ablauf ...“

Optionen
Ich bin der Meinung ..., das egal wo ich mich in DE befinde, zu einem Zeitpunkt X der Bildungsstand ... der ... gleiche sein muss.

Warum? Was hat der Schüler in Bayern davon, wenn er zum Tag X auf dem selben Stand wie der Schüler in Schleswig-Holstein ist?

Ich weiss auch nicht, ob es gut ist, das man Haupt und Realschule zu einer Gemeinschaftsschule zusammenschliest, wie es oben beschrieben ist. Welcher Bildungsstand ist dort zu erwarten?

Es läuft auf eine Abschaffung der Hauptschulen hinaus. Das Image ist einfach zu schlecht, trotz vieler guter Gegenbeispiele. An Gemeinschaftsschulen lernen alle - bis zu eineme gewissen Punkt - gemeinsam und können dann zu unterschiedlichen Zeitpunkten die Schule mit unetrschiedichen Abschlüssen verlassen (nach 9 HS, nach 10 RS, nach 12/13 ABI).

Wenn die Familie an ihrem "Standort" gefestigt ist, wars das.

Das ist richtig. Aber zumindest gäbe es bei einer Umorientierung der Familie die Chance, sich das Beste der Systeme (innerhalb Deutschlands!) auszusuchen. Für zentralistische Länder käme dann nur noch das Auswandern ins Ausland in Frage.

Oder ein genial gutes.

Warum sollte es ohne Konkurrenz besser werden?

Oder warum macht nicht jedes einzelne Bundesland für sich ein "genial gutes" System, wenn das so einfach ist? Innerhalb des BL gibt es ja einen "Zentralismus".

Das ist aber wieder eine Sache, die nicht in der Hand der Bürger liegt.

Vielleicht doch. Dann müssten sie ihre Wahlentscheidung bei Landtagswahlen auch mal diesbezüglich ausrichten? Viele Menschen schimpfen über schlechte Bildung und wählen dann bei der Bundestagswahl irgendeine "Protestpartei" ohne zu wissen, dass der Bundestag mit der Bildung gar nichts zu tun hat. (Manche Kandidaten haben sogar zur Bundestagswahl irreführenderweise mit Bildungsthemen Wahlkampf gemacht. Pfui!)

Herauskommen würde auf jeden Fall ein Bildungsstand, der in ganz DE gleich ist und abgeprüft werden kann.

Warum sollte das gut sein? Wir haben ja auch nicht überall die gleiche Industrie, überall die gleichen Dialekte, überall den gleichen Reichtum usw. Was ist besser, wenn alles gleich ist?

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
bei Antwort benachrichtigen
gelöscht_137978 mawe2

„Warum? Was hat der Schüler in Bayern davon, wenn er zum ...“

Optionen

 

Was hat der Schüler in Bayern davon, wenn er zum Tag X auf dem selben Stand wie der Schüler in Schleswig-Holstein ist?

Also, unter der Prämisse, dass das Allgemeinlevel der Bildung steigen würde und gleiche voraussetzungen geschaffen werden würde, wären Wechsel problemlos möglich.

Weiter unter der Annahme, das alle in den jeweiligen Schulen gleiches Lehrmittel zur Verfügung haben.

Ganz allgemein, ich habe diese Situation und Sachverhalte noch nicht fertig durchdacht.

Mit Sicherheit gibt es Pro und Kontras, die ich so noch garnicht betrachtet hab, mag sein.

Ich sehe aber noch nicht überzeugend, warum (wenn man von Problemen bei Kosten und menschlicher Umstellung mal absieht) es nicht möglich sein soll, gleiche Bildung, in gleicher Timeline für entprechend ihrer Qualifikation gleiche Schüler zu vermitteln ist.

Warum sollte das gut sein? Wir haben ja auch nicht überall die gleiche Industrie, überall die gleichen Dialekte, überall den gleichen Reichtum usw. Was ist besser, wenn alles gleich ist?

Gegenfrage, warum nicht? Der Rest greift imho garnicht.

Weder Reichtum, noch Industrie, noch Dialekt darf bei der Betrachtung von Bildung eine Rolle spielen. Eine Art Konkurenzdenken akzeptiere ich bei Universitäten. Großes Investment, schnell und gute Wissensvermittlung, zufriedene Studenten = Elite

Ich hab ein Auto und fahre beim Tüv in Bayern vor. Es wird beanstandet. Fahre ich in Hamburg vor, müsste nach allen Reglen der StVZO gleiche Mängel beanstandet werden.

Ich hab einen Bart und nutze einen Elektrorassierer. Brauche ich einen Adapter in München, wenn ich jetzt ein Kahlschlag ins Gesicht bringen will?

Will sagen, es gibt Normen und Regeln. Wenn etwas in Bayern gelehrt wird, um das Abi zu erreichen, dann sollte das auch in Hamburg gelehrt werden.

Was kann der Vorteil sein, wenn ein Schüler oder auch Azubi aus Braunschweig mit gutem Wissen bei mir Vorstellig wird, und ein anderer mit angeblich gleichem Bildungsstand und Abschluß mir sagt, trigonometrische Funktionen? Kenn ich nicht.

Wie auch immer, überzeugt habt ihr beide mich nicht so richtig. Da muss mehr kommen.

Ich würde akzeptieren das man sagt, zu teuer, ja. Personelle Umstellung problematisch, gut, kann man glauben. Aber auf dem Rücken der Schüler? Nein.

Die Schüler sind überall gleich intelligent oder doof. Die dürften auch gleich schnell lernen (entsprechend ihrer eingliederung!), egal in welchem Bundesland.

Ich teile aber insgeheim (und jetzt kommt halt wieder die Beurteilung der Kompetenz der Politiker und ihrer unteren Liga ins spiel) die Befürchtung von Hatterchen, das man bei dem Versuch der Gleichstellung den kleinsten gemeinsamen Nenner suchen würde. Das wäre fatal.

 

Aber nochmal zurück als Frage:

Wie soll die Vereinigung von Haupt und Realschüler von statten gehen? Ist das dann dort eine Klasse oder sind die trotzdem aufgeteilt? Der Grund der Frage ist, wenn Haupt und Realschüler (bzw. die geistige Qualifikation) in einem Raum sitzen, dann wird eine Partei von beiden das nachsehen haben, sind sie getrennt ist es nichts anderes als 2 Schulen in einem Gebäude mit einer Verwaltung.

bei Antwort benachrichtigen
mawe2 gelöscht_137978

„Also, unter der Prämisse, dass das Allgemeinlevel der ...“

Optionen
Also, unter der Prämisse, dass das Allgemeinlevel der Bildung steigen würde und gleiche voraussetzungen geschaffen werden würde, wären Wechsel problemlos möglich.

1. nochmal die Frage: Warum sollte bei einer Vereinheitlichung das Level steigen (bzw. warum lässt man es nicht jetzt einfach in jedem BL steigen)?

und 2. Du hast doch selbst geschrieben:

Wenn die Familie an ihrem "Standort" gefestigt ist, wars das.

Von daher wäre das "Wechselargument" nur für einen sehr geringen Teil der Schüler zutreffend. Natürlich ist ein Umzug für den betreffenden Schüler mit erheblichen Problemen verbunden und kann einen "Knick" in der Schulkarriere verursachen, das ist völlig unstrittig. Aber das hat nichts mit den unterschiedlichen Bildungssystemen zu tun, das kann genau so gut innerhalb eines Bundeslandes passieren, wo der Schüler ja prinzipiell in dem selben Bildungssystem bleibt.

Auch das Argument "ich muss nun alle Schulbücher neu kaufen, weil in dem neuen BL andere Bücher verwendet werden" zieht kaum. Auch innerhalb eines BL hat Schule A andere Bücher als Schule B und wiederum andere als Schule C, obwohl alle die selben Lehrpläne benutzen.

Ganz allgemein, ich habe diese Situation und Sachverhalte noch nicht fertig durchdacht.

Das ist ja gut, dass Du das zugibst; andere hier erwecken ja teilweise den Eindruck, dass sie verkappte "Schatten-Kultusminister" sind und sich schon seit Jahren mit nichts anderem beschäftigen.

Ich sehe aber noch nicht überzeugend, warum ... es nicht möglich sein soll, gleiche Bildung, in gleicher Timeline für entprechend ihrer Qualifikation gleiche Schüler zu vermitteln ist.

Weil es keine "gleichen Schüler" gibt. Jeder Schüler ist anders, jede Klasse ist demenstprechend anders zusammengesetzt als eine andere Klasse, das kulturelle Umfeld, die Bildung der Eltern - alles ist anders. Hier ist nichts einheitlich. Warum sollte man jetzt versuchen, irgendwas künstlich weiter zu vereinheitlichen, was ohnehin völlig inhomogen ist?

Gegenfrage, warum nicht?

Habe ich gerade beantwotet. Trotzdem bleibt meine Frage unbeantwortet...

Ich hab ein Auto und fahre beim Tüv in Bayern vor.

Ein Auto ist ein technisches Gerät, dafür gibt es Normen, die problemlos überall gelten können. Du kannst Menschen (darum geht es in der Schule) nicht mit Autos vergleichen, die Menschen sind nicht genormt. Man kann vielleicht einheitliche Ziele formulieren (was ja auch getan wird) aber der Weg dorthin wird immer individuell sein. Ob der Staat nun ein einheitliches System drüber stülpt oder nicht.

Was kann der Vorteil sein, wenn ein Schüler oder auch Azubi aus Braunschweig mit gutem Wissen bei mir Vorstellig wird, und ein anderer mit angeblich gleichem Bildungsstand und Abschluß mir sagt, trigonometrische Funktionen? Kenn ich nicht.

Kluge Personalchefs werden niemanden einfach nach der Ansicht der Zeugnisse einstellen sondern machen immer Eignungstests, in denen die Fähigkeiten abgeprüft werden, die für die Firma wichtig sind. Und nochmal: Die beiden Schüler (mit gleichen Zeugnisnoten) können auch aus dem selben BL (sogar aus der selben Klasse) stammen und der eine kennt den Kosinus und der andere kennt ihn nicht.

Es ist doch eine unstrittige Tatsache, dass heute manche Schüler selbst die Grundlagen nicht beherrschen, die überall in der gleichen Art und Weise vermittelt werden. Wenn ein Schüler sich bei Firma XYZ bewirbt und die Grundrechenarten nicht beherrscht, liegt das nicht an den unterschiedlichen Bundesländern!

Wie auch immer, überzeugt habt ihr beide mich nicht so richtig. Da muss mehr kommen.

Du bist gut: Von Dir kommt gar nichts, was Deine Argumente begründen würde und ich soll hier komplette Bildungskonzepte erläutern. Dazu fehlt der Platz und die Zeit.

Wie soll die Vereinigung von Haupt und Realschüler von statten gehen?

Wie es in Deinem BL gemacht wird, müsstest Du auf der WebSite Deines Kultusministeriums erfahren.

In Thüringen ist die Gemeinschaftsschule so konzipiert, dass grundsätzlich alle Schüler von Klasse 1 bis Klasse 12 gemeinsam lernen. In den Klassen 1 bis 8 lernen alle gemeinsam "das Gleiche", ab Klasse 9 wird abschlussbezogen unterrichtet, so dass einige am Ende der 9 den Hauptschulabschluss erwerben und die Schule verlassen, andere bis 10 oder 12 weiter machen und dann Realschulabschluss bzw. Abitur anstreben.

Es lernen nicht nur die früheren "Hauptschüler", "Realschüler" und "Gymnasiasten" zusammen sondern auch Schüler, die früher Förderschulen besucht hätten, also Schüler mit allen möglichen Behinderungsarten und sonderpädagogischem Förderbedarf ("Inklusion").

Das sollte jeder, der sich für Bildung interessiert, mal näher durchdenken: Der hochbegabte Abituranwärter lernt mit verhaltensgestörten Hauptschulaspiranten, dem blinden "Realschüler", dem gehörlosen Autisten und einigen "normalen" Schülern in einem Klassenverband. Der jeweilige Lehrer hat i.d.R. keine spezielle Ausbildung für diese ganzen sonderpädagogischen Fälle, im besten Fall wird er einige Stunden in der Woche von einem Sonderpädagogen unterstützt, der vielleicht für eine dieser Behinderungsarten ausgebildet ist.

Ich schreibe das ganz bewusst völlig wertneutral!!! Jeder muss selbst entscheiden, ob das für sein Kind gut oder schlecht wäre... (oder sein könnte).

wenn Haupt und Realschüler ... in einem Raum sitzen, dann wird eine Partei von beiden das nachsehen haben

Nochmal: Es sitzen dort nicht einfach "zwei Parteien", es sind vielleicht zehn "Parteien" oder mehr! Das Nachsehen muss deswegen niemand haben - konzeptionell soll es für alle nur Vorteile bringen!

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
bei Antwort benachrichtigen
gelöscht_238890 mawe2

„Nein. Aber die Kritik sollte sachlich und von eigener ...“

Optionen
Wenn es nur noch ein einziges System gäbe, wäre es für alle das selbe schlechte System.

So sehe ich das auch, man würde sich -wie immer- auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner treffen.
Aber eine Diskussion darüber, hier an dieser Stelle, mit bekannten Protagonisten ist nicht zielführend.
Genau so gut könnte ich mir wünschen, das Politiker Deutschland an einen wärmeren Ort zu verlegen.Zwinkernd

bei Antwort benachrichtigen
gelöscht_137978 gelöscht_238890

„Hi, das habe ich doch nicht abgelehnt oder ausgeschlossen, ...“

Optionen

moin

ja sorry, ich hatte lediglich das Posting, auf das ich geantwortet hatte, so zur Kenntnis genommen.

Ich hab mir erlaubt, nicht alle Postings durchzulesen, weil mir das Thema vorher mehr oder weniger am A vorbeiging.

Irgendwie blieb ich aber bei dir hängen (hm, das warum sollte ich beim nächsten Besuch beim Hirnklemptner mal prüfen lassen) und konnte nicht anders ;)

 

Wegen der Akzeptanz, darf ichs locker sagen? Manche muss man zu ihrem Glück zwingen, will sagen, man muss einen Schüler umwerfen, damit man ihn richtig aufrichten kann (hypothetisch gemeint).

Ich hab meine Denkweise gesplittet. Einmal Pflicht (2 Jahre) und weitergehende Bildung.

Ich halte das für richtig, weil nicht jeder gleich fanatisch die Tasten schwingen will.

Auch wenn ich Männlein und Weiblein getrennt hab (war nicht ernst gemeint) sehe ich, das nicht jeder die gleichen Interessen hat. Ich bin gegen einen kompletten Zwang bei solchen Themen.

Grundbildung ja, weiterbildung nach Fähigkeit und Interesse des Schülers. Nicht jeder ist ein "Genie" auf dem Gebiet. Mir ist es lieber, das der Wille des Schülers mit beachtet wird. Also wenn jemand Musikbegabt ist, bitteschön, dann soll er in dem Bereich was tun und auch gefördert werden oder Ersatzuntericht in einer Musikschule mit Anrechnung.

 

Und die Nullbock Schüler und notorische Störenfriede (weiter möcht ich auf DAS Thema nicht eingehen ;) ), die schickt man mittags um 12:00 heim. Die Chancen und Plätze auf gute Weiterbildung und Lehrmaterial darf nicht durch "ich hab jetzt keine Lust Schüler" blockiert werden.

Wir brauchen auch Straßenfeger in der Zukunft (und selbst die müssen einen Eignungstest machen ;))

 

bei Antwort benachrichtigen
Ma_neva gelöscht_137978

„moin ja sorry, ich hatte lediglich das Posting, auf das ich ...“

Optionen

Hallo,

ein einheitliches Bildungssystem bis 1945 hatte doch auch DE zu wirtschaftlichen Giganten gemacht (den 2.Weltkrieg bitte ausklammern). Der diskriminierende Slogan  (besonders von England in Szene gesetzt) "Made in Germany" wurde zu einem Markenzeichen in der Welt. Wertarbeit, Qualität beruhen auf gute Kenntnisse wohl nicht zuletzt. Da war das einheitliche Bildungssystem in DE schon sehr förderlich, natürlich auch die damaligen Unternehmer und Ingenieure.

Gruß
Manfred

Das Genie tut was es muß, das Talent tut was es kann
bei Antwort benachrichtigen
Borlander gelöscht_238890

„Hi, das habe ich doch nicht abgelehnt oder ausgeschlossen, ...“

Optionen
Wer aber schon zu blöd zum Schreiben und Rechnen ist, dem hilft auch der Computer nicht, es sei den er bastelt Schadprogramme und verdient damit Kohle. (soll es geben)

Wer selbst kommerziell Nutzbare Malware erstellen will, der benötigt dafür auch Schreib und Rechenkenntnisse.

bei Antwort benachrichtigen
gelöscht_238890 Borlander

„Wer selbst kommerziell Nutzbare Malware erstellen will, der ...“

Optionen
Wer selbst kommerziell Nutzbare Malware erstellen will, der benötigt dafür auch Schreib und Rechenkenntnisse.

Was und King Heinz ja heute wieder vor Augen geführt hat.Zwinkernd

bei Antwort benachrichtigen
Borlander gelöscht_238890

„Was und King Heinz ja heute wieder vor Augen geführt hat.“

Optionen

Meinst Du http://www.nickles.de/forum/viren-spyware-datenschutz/2013/jetzt-reiten-die-schon-auf-der-sepa-welle-539029799.html ?

Das ist ja erst mal keine Malware, sondern eine Phishing-Mail. Und die Texte ein Indiz für mangelnde Kenntnisse von Deutsch als Fremdsprache ;-)

bei Antwort benachrichtigen
gelöscht_137978 Borlander

„Meinst Du ...“

Optionen

und auch für Telefonnummern.

 

K´he hat 0721

bei Antwort benachrichtigen
BSG1981 Michael Nickles

„Schwache Computerkenntnisse bei deutschen Jugendlichen“

Optionen

Mein Meinung oder wie der Engländer sagt „piece of my mind“

Ich denke, dass die Entwicklung der IT, hin zu einem Alltagsgegenstand, vorhersehbar war. Zuerst war sie das Baby der Wissenschaft. Sie wurde „entdeckt“ und weiterentwickelt. Ab einem bestimmten Punkt der Entwicklung konnte die IT in Unternehmen Einzug halten. Es folgte eine Phase der schnellen Ausbreitung in den Unternehmen. Dort kommen einzelne Personen in Kontakt mit der IT und beschäftigen sich auch privat mit dem PC. Von diesen „Zellen“ aus verbreitete sich der PC. Parallel entwickelten die Unternehmen den PC weiter. Eine Vielzahl „Zubehör“ (Software, etc.) wurde entwickelt. Es folgte ein starker Verdrängungswettbewerb, in entstehende Lücken rückten neue Unternehmen vor usw., usw., ….. Das ist nichts anderes als purer Darwinismus. Etwas neues entsteht - es sucht sich seine Lücke - es wird herumgeschubst - eine Lücke wird gefunden - eine andere Lücke tut sich auf - der weniger Fitte geht unter - eine neue Lücke entsteht - usw.

Zu den Benutzern: ich unterteile die Leutchen vor dem PC in zwei Gruppen. Zum einen die Gruppe „beschäftigen“ und die Gruppe „benutzen“. „Beschäftigen“ heißt für mich: Kennen der Hintergründe bzw. Wunsch diese zu kennen. „Benutzen“ heißt für  mich wissen wo der Anschaltknopf ist und wenn mal was anders läuft ist „Panik“ angesagt.

Ich habe oft festgestellt (und das gilt für viele Bereiche, nicht nur für die IT) , dass das Wissen dermaßen gering ist, dass noch nicht mal der Fehler erkannt bzw. die Frage formuliert werden kann. Der PC hat halt seinen Platz in der Gesellschaft gefunden bzw. er wurde ihm gefunden. Er ist angekommen und fristet sein Dasein neben der EC-Karte, der Mikrowelle und dem Auto. Er muss jetzt nur noch funktionieren. Was dahinter steckt interessiert den Benutzer nicht. Ist aber doch beim Auto das gleiche. Es soll fahren, man muss alle zwei Jahre zu den Leuten mit den blauen Hosen, weil sonst die Leute in den blau/ silbernen Autos sauer werden. Das war‘s. Aber jetzt mal ehrlich. Unsere Umwelt in Mitteleuropa ist viel zu kompliziert und spezialisiert um über Alles und Jeden Bescheid zu wissen. Bei dieser Menge an Hintergrundinformation ist es unumgänglich eine Vorauswahl zu treffen. Der große Rest wird lediglich soweit beherrscht, dass der Alltag bzw. das Leben darin „lebbar“ ist. Ich z.B. beschäftige mich zeitweise gerne mit dem PC (hobbymäßig), kann dafür aber Rot- nicht von Weißwein unterscheiden;-).

Das gerade Jugendliche so schlecht bei dieser Studie abschneiden passt doch ins Bild (zumindest in meins). Der Computer ist nur noch Gebrauchsgegenstand. Die Jugendlichen benutzen ihn nur fürs Spielen und zur Kommunikation. Und dass beherrschen sie auch. D.h. das Ergebnis der Studie ist nicht schrecklich sondern natürlich. Weshalb sollte man auch etwas erlernen, was man (noch) nicht braucht? Was wäre den passiert wenn die BITKOM das (Auto-)Fahrkönnen der 10 bis 99 Jährigen getestet hätte? Da wären die 10 bis 17 Jährigen auch unter ferner liefen angekommen. Und zwar aus dem Grund, weil das Wissen zum Führen eines Autos erst ab 17 bzw. 18 gebraucht wird. Daraus ziehe ich den Schluss, dass der Gegenstand PC in der Schule Einzug halten muss. Und zwar im Alltag. Hier müsste man allerdings abwägen zwischen PC-Nutzung und Lehrmethoden der „alten Schule“.

Ich bin der Meinung, dass ein Fach „Informatik“ oder „PC in der Anwendung“ Vorteile bringt. Ich fände es allerdings noch besser, wenn innerhalb eines Faches, die anwendungsorientierte Benutzung des PC erlernt wird. Z.B. bei Hausarbeiten in Geschichte/ Sozialkunde/ etc. wird die Suche von Informationen geübt. In Mathe/ Physik werden Berechnungen auch mal am PC programmiert. Und nicht nur einmal und dann nie wieder sondern „all the time“. Der PC muss integraler Bestandteil des Schullalltags werden - wie die Tafel oder der Projektor.

Und verdammt nochmal, investiert in die Bildung. BILDUNG nicht IT-AUSSTATTUNG.

„Dass unter anderem das deutsche Schulsystem die Zukunft verschläft, wissen wir bereits länger“

Meine Meinung dazu: Viele Meldungen bzw. ihre Texter können nicht zwischen dem Aktiv „Ich mache“ und dem Passiv „mir wurde etwas gemacht“ unterscheiden. Ich würde die obige Aussage folgendermaßen formulieren:

„Unter anderem wurde das deutsche Schulsystem verschlafen.“

Das Schulsystem ist ein Konstrukt, dass in wesentlichen Teilen von außen gemacht ist. Das Innenleben hat keinen oder nur geringen Einfluss auf die Konstruktion. Und hier schliest sich der Kreis. Lehrer, Schüler, die Schule sind nur Anwender der Konstruktion "Schulsystem". Sie müssen sich innerhalb der durch das System vorgegeben Regeln bewegen, sonst gibt es ein Timeout oder gar ein Gameover. Die Regeln werden jedoch von einem ganz anderen Lager aufgestellt und verwaltet.

So. Hier jetzt ein scharfer Schnitt, weil ich jetzt ins Bett will. Guddee Nacht.

 Okay, da war jetzt nicht viel Zusammenhängendes dabei. Hoffe aber meine Gedanken sind klar geworden.

BSG 1981

bei Antwort benachrichtigen
Oliver55 Michael Nickles

„Schwache Computerkenntnisse bei deutschen Jugendlichen“

Optionen

Moin,

ich bin bei solchen Statistiken immer sehr vorsichtig; zumal wenn sie vom Bitcom kommt(eine Neutralität bei der Interpretation der entsprechenden Daten ist nicht unbedingt gewährleistet). Mir fehlt hier die Ursachenforschung. Es klingt doch etwas merkwürdig, wenn Schüler(Jugendliche) in einem Land einfach so besser oder schlechter sind(und die Schuld dafür einzig und allein die Schule haben soll). So scheinen die skandinavischen Länder weit vorne zu liegen. Ein Interpretationsversuch meinerseits wäre zum Beispiel, dass die meisten Schüler dort außerhalb der Ballungszentren weit auseinander wohnen. Wenn man sich also zum "Hausaufgaben machen " trifft, so geschieht das wohl oftmals über den Computer. Insofern ist es nur logisch, wenn diese Schüler den Computer besser beherrschen, als in den Ballungszentren. Dort trifft man sich einfach zum gemeinsamen Hausaufgaben machen. Des Weiteren haben Länder wie Bulgarien schlechter abgeschnitten. Ich würde vermuten, dass die Bevölkerung dort, auf dem Land, einfach nicht die Mittel für einen Computer hat. Ganz zu schweigen von der Infrastruktur, die einen Computer sinnvoll machen würde.

Schaue ich mir hier in Berlin den Sohn meines Onkels an, so sieht die Sache schon ganz anders aus. Der hat an seiner Schule "Informatik" als Wahlfach. Dort müssen dann alle Schüler den gleichen Computer kaufen(Mac) und werden an diesem unterrichtet. Ich kenne das auch noch von einem anderen Schüler hier in Berlin.

Außerdem hätte man parallel zu dieser Umfrage die alternative Nutzung von Smartphones erfassen müssen. Für viele Schüler sind die Smartphones heute das eigentliche Kommunikationsmittel. Ebenso hätte man die Nutzung und die Kenntnisse von "Spielen" abfragen müssen. Ich bin mir nicht sicher, ob die Deutschen Schüler auch hier so schlecht abgeschnitten hätten.

Wie oben schon gesagt, es sind mir bei dieser Umfrage zuviele unbekannte Variablen im Spiel. Und das diese Umfrage vom Bitcom gestartet wurde, spricht auch nicht gerade für eine neutrale Erfassung und Bewertung.

Gruß Olli

bei Antwort benachrichtigen
wolves Michael Nickles

„Schwache Computerkenntnisse bei deutschen Jugendlichen“

Optionen

Das bringt andererseits Hoffung auf eine "menschlichere Zukunft" - und weniger PC-Stubenhocker ... =))

In meinem Bekantenkreis gibts nicht einen PC-Besitzer, dafür einige "Natur- & Nachbarschafts-Vereinsmeier". ^^

Grundsätzlich denke ich, dass PC-Systeme (?) in ein paar Jahren überwiegend mit kompakten Android OS bzw. Google Chrome OS laufen werden und eben MacOS. Jedoch die neueren Windows OS eine Art "Bloatware - Randerscheinung" werden.

Und in Firmen aus Sparsamkeit überwiegend Unix-Linux-Workstations eingesetzt werden.

^L^
bei Antwort benachrichtigen
mawe2 wolves

„Das bringt andererseits Hoffung auf eine menschlichere ...“

Optionen
Grundsätzlich denke ich, dass PC-Systeme (?) in ein paar Jahren überwiegend mit kompakten Android OS bzw. Google Chrome OS laufen werden und eben MacOS.

Als Spielzeuge vielleicht. Für unternehmenswichtige Anwendungen wohl kaum. Ich kenne keinen ernsthaften Unternehmens-Admin, der sich freiwillig auf diese dünne Eis begeben würde!

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
bei Antwort benachrichtigen
Conqueror Michael Nickles

„Schwache Computerkenntnisse bei deutschen Jugendlichen“

Optionen

Es wundert mich nicht. Bei Desktop PCs sind Computerkenntnisse nötig, aber bei den heutigen Android Derivate. Man ist User und wer sich mit Computer auskennen muss, der soll studieren.

bei Antwort benachrichtigen
BastetFurry Conqueror

„Es wundert mich nicht. Bei Desktop PCs sind ...“

Optionen
Man ist User und wer sich mit Computer auskennen muss, der soll studieren.

Wat. o.o

Nix da, in der Heutigen Zeit kann man nicht früh genug mit grundlegendem Computerwissen anfangen. Dazu gehören die Grundlagen wie das Warten des Betriebssystems und der eigenen Umgebung, aber auch Grundsätze in Programmierung. Man sollte wenigstens in der Lage sein sich, wenn man Windows benutzt, in VBScript ein kleines Programm zu schreiben um eine Arbeit die Manuell 3 Stunden bräuchte auf 5 Minuten zu reduzieren.

bei Antwort benachrichtigen
Ma_neva BastetFurry

„Wat. o.o Nix da, in der Heutigen Zeit kann man nicht früh ...“

Optionen

Hallo,

Dazu gehören die Grundlagen wie das Warten des Betriebssystems und der eigenen Umgebung,

bis dahin volle Zustimmung.Auch das man als Älterer etwas Eigeninitiative schon wirklich braucht und gute Helfer.

Man sollte wenigstens in der Lage sein sich, wenn man Windows benutzt, in VBScript ein kleines Programm zu schreiben um eine Arbeit die Manuell 3 Stunden bräuchte auf 5 Minuten zu reduzieren.

da wäre Nickles dann arg reduziert denke ich einfach mal. Doch der jungen Generation sowas zu vermitteln halte ich auch für richtig.
Auch Word und Excell sowie Browser, Sicherheit, eigenes Fehlverhalten vermeiden usw. sollte da eben gelehrt werden.

Gruß
Manfred

Das Genie tut was es muß, das Talent tut was es kann
bei Antwort benachrichtigen
Borlander Ma_neva

„Hallo, bis dahin volle Zustimmung.Auch das man als Älterer ...“

Optionen
da wäre Nickles dann arg reduziert denke ich einfach mal.

Nö, das würde dann teilweise halt zu anderen Fragestellungen führen.

bei Antwort benachrichtigen
Ma_neva Borlander

„Nö, das würde dann teilweise halt zu anderen ...“

Optionen

Hallo,

das würde dann teilweise halt zu anderen Fragestellungen führen.

wo doch dann noch wenn es immer weniger Fragesteller geben wird bei keiner "Erhellung" der Gefahren im Internet und nix echt vermittelt wird über den Einsatz des PC?
Ich habe /hatte einen Bammel vor jedem Download oder Installation eines Programms, hat sich schon stark reduziert durch Aufklärung hier, das hat kein junger Mensch. Der haut einfach rein ohne sich um Viren oder Schadstoffe zu kümmern. daher ist eine Schulung dringlich erforderlich.

Gruß
Manfred

Das Genie tut was es muß, das Talent tut was es kann
bei Antwort benachrichtigen
Alter68er BastetFurry

„Wat. o.o Nix da, in der Heutigen Zeit kann man nicht früh ...“

Optionen
Grundsätze in Programmierung.
in VBScript ein kleines Programm zu schreiben

Super! Bei der Führerscheinprüfung wird dann auch bald nach der Berechnung der Umdrehungsgeschwindigkeit der Nockenwelle im Verhältnis zur Fahrgeschwindigkeit des betreffenden Ganges gefragt!

Super Nonsens!

bei Antwort benachrichtigen
gelöscht_152402 Alter68er

„Super! Bei der Führerscheinprüfung wird dann auch bald ...“

Optionen

Ähem! Wir mussten noch die Formel für den Bremsweg lernen! Und da waren keine Ingeniöre.

Und dann war da noch die Fahranfängerin, die rechts abbiegen sollte und fragte, wie weit sie das Lenkrad drehen muss.

Tja...

bei Antwort benachrichtigen
Alter68er gelöscht_152402

„Ähem! Wir mussten noch die Formel für den Bremsweg lernen! ...“

Optionen

Zumindest mußte zum Erhalt des Führerscheins eine Fahrschule u. eine anschließende Prüfung absolviert werden.

Den PC kann sich jeder Dödel kaufen u. darf sich dann wundern... sooo Einfach geht's doch nicht.

 

bei Antwort benachrichtigen
BastetFurry Michael Nickles

„Schwache Computerkenntnisse bei deutschen Jugendlichen“

Optionen
zügig Informatik als Pflichtfach einzuführen.

Und was wird dann da gelehrt? Wie man Word zu bedienen hat? Oder doch endlich wieder wie man programmiert?

bei Antwort benachrichtigen
Michael Nickles BastetFurry

„Und was wird dann da gelehrt? Wie man Word zu bedienen hat? ...“

Optionen

Ich denke weder noch. Es sollte einfach das Überleben im IT-Wahnsinn gelehrt werden.

bei Antwort benachrichtigen
gelöscht_238890 Michael Nickles

„Ich denke weder noch. Es sollte einfach das Überleben im ...“

Optionen
Es sollte einfach das Überleben im IT-Wahnsinn gelehrt werden.

Das würde aber vielen das Geschäft versauen.

Die könnten dann auch gleich Theologie studieren, denn denen hilft ja Gott.

bei Antwort benachrichtigen
Systemcrasher gelöscht_238890

„Das würde aber vielen das Geschäft versauen. Die könnten ...“

Optionen
"13.11.2013, 12:14 Optionen Es sollte einfach das Überleben im IT-Wahnsinn gelehrt werden."
Das würde aber vielen das Geschäft versauen.

Stimmt! Denn viele würden sich dann nicht alle paar jahre neue Rechner kaufen, sondern die alten Geräte mit anderen BS bestücken.

 

Das wäre in der Tat der SuperGAU für NSA und Konsorten wie M$, Apple etc.

Wenn ich Rentner bin, dann nörgele ich den ganzen Tag. Das wird bestimmt lustig. :)
bei Antwort benachrichtigen
Alter68er Systemcrasher

„Stimmt! Denn viele würden sich dann nicht alle paar jahre ...“

Optionen
anderen BS bestücken.
Das wäre in der Tat der SuperGAU für NSA und Konsorten wie M$, Apple etc.

Da möchte ich mal anfragen, WARUM?

Lebst Du wirklich in dem Glauben ein Linux oder ähnliche OS wären "Abhörsicher"?

bei Antwort benachrichtigen
besterpapa Alter68er

„Da möchte ich mal anfragen, WARUM? Lebst Du wirklich in ...“

Optionen

Zum Schluß immer das Beste.......CoolGeldVerschlossenUnschuldig

Um überhaupt den Pädagogencode zu verstehen und wo-rum es eigentlich geht, für IT-ler Auszug aus dem Lehrer-Einmaleins-Übersetzungsprogramm: Päbylon.

„engagierte Kollegin“ = karrieregeile, ziemlich skrupellose GEW-Aktivistin, die nur alle Kollegen nervt.
„couragierte Kollegin“ = meist ältere Kollegin mit Haaren auf den Zähnen
„ emotional bei der Sache“ = meist KlassenlehrerIn, die ihren Beruf lieben und wie die Glucke über ihre Schüler wacht und deshalb oft mit der Leitung aneckt.
„ innovationsfreudige Rektorin“ = meint wegen ihrer Reputationsucht jeden erdenklichen Scheixx ohne nachdenken und ohne Widerstand von oben 1 zu 1 sofort umsetzen zu müssen
„ DIE Sportskanone“. = Tja, es gibt sie noch... manchmal.... Sport u. Kunst-Kombi, das ist Vorbereitungszeitminimierung par excellence, die die werten Kollegen schon mal zur Weißglut treiben, Kollege geht um eins während sie noch bis 4 Uhr Korrekturfächer haben.
Mit anderen Worten: der klassische Bademeister und Sunnyboy unter den Pädagogen.
„ Klassenlehrer-Vorschlag“ = was wie ein Ritterschlag aussieht, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als MEHR-Arbeit und Generve ohne rellen Gegenwert.
„ Korrekturfächer“ (Deutsch, Mathe, Englisch) = bei arbeitsscheuen Kollegen wegen der extrem Aufzehrung der Vorbereitungzeit genauso extrem unbeliebt.
„ Neuer „reformfreudiger“ Minister, OB, Stadtrat, Verwaltungschef, Rektor“ = naja, kennen ja alle
„Innovation“ = das Unwort im Lehrerzimmer
„ als Rektor muss man alle Argumente abwägen“ = unnahbar und total boniert
„Blockwart auf Urlaub“ = Hausmeister hat Geburtstag und ausnahmsweise gute Laune
„ bildungsferne Eltern“ = bekannt aus Funk und Fernsehen und RTL-2
„ Schüler mit Kommunikationsdefiziten“ = Pausenclown, Dauerstörer
„ Schüler mit fehlenden Konfliktbewältigungspotenzial“ = Schläger
„ defizitäre Ernährung“ = Schüler kommen mit 1L-Flasche Aldi-cola, trocken Weißbrot, Monatsanfang chips und Haribos als „Frühstück“ regelmäßig in den Unterricht
„ emotional belastender Schüler“, Steigerung "traumatisiert" = rastet bei der geringsten Kleinigkeit aus und kriegt sich nicht mehr ein und natürlich immer die anderen in Schuld, schlicht total beziehungsgestört, gehört eigentlich in die geschlossene Abtl.
„ unklare Berufsvorstellungen mit handicaps“ = meist Noten so lala und oder chancenlos eine Ausbildungsstelle zu bekommen, weil das Image des Schultyps/ Schule unter aller Sau ist und
die Mädchen mal eben sooo schwanger werden
„ unregelmäßige Anwesenheitszeiten“ = Schüler kommt und geht, wann er will, Eltern null Reaktion, Mädchen müssen zuhause den Laden schmeissen, weil Eltern besoffen unterm Tisch, oder Ali im Kulturcafe und Aische putzen.
„ runden Tisch gegen Rechts“ = man steht hilflos, und hier von oben gewollt, der Migrantenkriminalität/-gewalt gegenüber.
„ offen sein gegenüber anderen Kulturen“ = dito

Das System „Schule“ und IT dürfte ziemlich selbsterklärend sein.

Natürlich reden wir nicht über Deutschland, auch nicht über ein 3.Welt-Land, das wäre politisch unkorräkt, also irgendwo zwischen Sonne und  Milchstraße.

 

bei Antwort benachrichtigen
Nevergrey Michael Nickles

„Schwache Computerkenntnisse bei deutschen Jugendlichen“

Optionen

Wir brauchen nicht DEN Informatikunterricht an Schulen. Was ist so schwer daran, Computer so universell in die Unterrichtsfächer zu integrieren, wie sie auch aufgrund ihrer Möglichkeiten nutzbar sind? Pro Tools und Software-Instrumente in den Musikunterricht, Photoshop in die Kunst, und selbst 'Ego-Shooter' könnten aufgrund fortgeschrittener Physikberechnungen heutzutage Lerninhalte der Mechanik verdeutlichen. Ich sage nur Portal... Daß das Geld für moderne PCs fehlt, hat wiederum mit Versagen in der Bildungspolitik zu tun und nichts mit dem Desinteresse unserer Schüler. Ich wage zu behaupten, daß sich jedes Lernfach durch den Einsatz multimedialer Inhalte deutlich aufwerten läßt. Spielerisch lernt es sich besser - in jedem Alter!

bei Antwort benachrichtigen