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News: EU-weit nur noch Platz 10

Schrumpfende Computerkenntnisse in Deutschland

Michael Nickles / 62 Antworten / Baumansicht Nickles

2008 lagen die Deutschen bei Computerkenntnissen im EU-weiten Vergleich noch auf Platz 4. Eine vom Bitkom in Auftrag gegebene Studie zeigt jetzt, dass es eine böse Entwicklung in Richtung Keller gibt. Prozentual sieht es nicht so schlimm aus.

2008 verfügten noch 60 Prozent der Bundesbürger über mittlere bis gute Computer-Kenntnisse, aktuell sind es nur noch 58 Prozent. Dieses Schrumpfen um nur 2 Prozent katapultierte Deutschland allerdings von Platz 4 auf Platz 10 der EU-Rangliste.

Spitzenreiter bei PC-Kenntnissen ist Island mit 77 Prozent, auf Platz 2 liegt Luxemburg mit 75 Prozent und Dänemark bringt es mit 73 Prozent auf Platz 3. Die meisten "DAUs" gibt es in Lettland (51 Prozent). Hier die Hitparade in grafischer Darstellung:

Mathematisch durchgewurstelt ergibt sich gesamt betrachtet eine erfreuliche Sache. Im Durchschnitt der 27 Mitgliedsländer verfügt gut die Hälfte (52 Prozent) der EU-Bürger über mittlere bis gute PC-Kenntnisse. Das sind 5 Prozent mehr als 2008.

Untersucht hat der Bitkom auch den Fachkräftemangel der PC-Branche, der ihr größtes Wachstumshemmnis ist und bleibt. Mehr als jedes zweite Unternehmen (54 Prozent) will laut Bitkom in diesem Jahr zusätzliches Personal einstellen.

Zwei Drittel der Unternehmen (63 Prozent) jammert nach eigenen Angaben aber darunter, für offene Stellen nicht das geeignete Personal zu finden. Diese Aussagen ermittelte der Bitkom anhand einer aktuellen Befragung seiner Mitgliedsunternehmen. Für IT-Spezialisten soll es in Deutschland aktuell 38.000 offene Stellen geben. Die seien nicht oder nur schwierig zu besetzen.

Der Bitkom meint, man müsse mehr junge Menschen für technische Themen, Ausbildungen und Studiengänge begeistern. Sie fordert auch, dass Informatik als Pflichtfach in der Sekundarstufe II eingeführt wird. Und es sollen auch mehr Frauen für die Hightech-Branche gewonnen werden.

Michael Nickles meint: 38.000 offene Stellen, zwei Drittel der Unternehmen jammern, für offene Stellen nicht das geeignete Personal zu finden. Ich behaupte mal, dass es "da draußen" eine ganze Menge Leute gibt, die verdammt viel Ahnung von Computerzeugs haben, aber keinen Job finden!

Vermutlich geht es aber um verdammt spezialisierte IT-Leute. Wenn man im Internet nach "IT-Jobangeboten" sucht, dann findet man beispielsweise so Sachen:

Wir fordern: Ausgiebige Kenntnisse mit C#, .NET, ASP.NET oder MVC, SCRUM, Kanban, WPF, HTLM, AJAX und CSS, Oracle und MS SQL Server, NHybernate und "weiß der Henker was".

Hinzu kommen natürlich perfekte Deutsch-/Englischkenntnisse, Bereitschaft zu "flexiblen" Arbeitszeiten (also vermutlich "unbezahlte Überstunden), perfekte Teamfähigkeit und wie immer höchstens 30 Jahre alt mit mindestens 10 Jahren Berufserfahrung.
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mi~we Michael Nickles

„Schrumpfende Computerkenntnisse in Deutschland“

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Was genau hat man sich denn bei dieser Bitkom-Studie unter "mittleren bis guten PC-Kenntnissen" vorzustellen?
Nach was für Kenntnissen und Fähigkeiten wurde da denn überhaupt gefragt?

"Es wäre dumm, sich über die Welt zu ärgern. Sie kümmert sich nicht darum." (Marc Aurel)
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LohrerMopper mi~we

„Was genau hat man sich denn bei dieser Bitkom-Studie unter...“

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Nach was für Kenntnissen und Fähigkeiten wurde da denn überhaupt gefragt?

Es ging um Personen mit mittleren bis hohen Computerkenntnissen, spezifisch um "Daten komprmieren, installieren von Geräten oder der Verwendung einer Programmiersprache". hmmmm...........

Na ja, Statistik!

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mi~we LohrerMopper

„Es ging um Personen mit mittleren bis hohen...“

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Au weia! Dein Posting taucht hier gleich 9(!) mal auf.

"Es wäre dumm, sich über die Welt zu ärgern. Sie kümmert sich nicht darum." (Marc Aurel)
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LohrerMopper mi~we

„Au weia! Dein Posting taucht hier gleich 9(!) mal auf.“

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Au weia! Dein Posting taucht hier gleich 9(!) mal auf.

Ja, ich bitte vielmals um Entschuldigung, mein  "rekonq" hat wieder mal so getan als wäre nix abgeschickt worden. Es ist noch die Version 0.9.1 und spinnt alsemal. Aber es ist der schnellste Internet-Browser, den ich je hatte (ist bei Kubuntu 12.04 dabei).

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IRON67 Michael Nickles

„Schrumpfende Computerkenntnisse in Deutschland“

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Ich schließe mich ungeachtet meiner ebenfalls recht pessimistischen Einschätzung mi~we's Frage an. Wer legt anhand welcher Kriterien fest, wann so etwas schwammig definiertes wie Computerkenntnisse als gut oder ausreichend einzuschätzen ist?
Mir schwant allerdings Schlimmes.

Kleine journalistische Kritik am Rande:

Nicht die Computerkenntnisse schrumpfen, sondern die Bereitschaft oder Gelegenheit, sie zu erwerben.

Ein Titel wie Mangelnde/ nachlassende Computerkompetenz... wäre besser gewesen.

Sobald ein Troll, DAU oder Elch im Lauf eines Threads auf heftige Kritik stößt, argumentiert er mit der Arroganz des Kritikers. Dies kann auch vorsorglich erfolgen.[Roesen's Law]
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Ma_neva IRON67

„Ich schließe mich ungeachtet meiner ebenfalls recht...“

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Hallo,
ich glaube da (wissen tue ich es nur aus dem Umfeld unserer Kreisstadt) kann ich nur zustimmen

Gelegenheit, sie zu erwerben.

fehlt. Bei jüngeren berufstätigen Leuten fehlt dann die 

Bereitschaft

noch nach Feierabend sich intensiv damit zu beschäftigen wenn sie eine Ausweichvariante in erreichbarer Nähe haben (meine in der Verwandtschaft oder Bekanntschaft jemanden der sich etwas mit dem PC auskennt und mal helfen kann). Wobei ich nicht vergesse oder negiere das die Berufstätigen überwiegend k.o. und entnervt den Feierabend verdient haben, denn 8 Std sind nicht gleich 8 Std wenn alle Pausen ausgerechnet sind.

Gruß

Manfred 

Das Genie tut was es muß, das Talent tut was es kann
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TAsitO Ma_neva

„Hallo, ich glaube da (wissen tue ich es nur aus dem Umfeld...“

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Hallo ~

Stimmt absolut ~
allerdings haben die Jungen auch keinen Elan mehr ;
an diese Sache ranzugehen -
anstatt Facebook et cetera ~~

Gruss ~

http://www.talk-about.org/leben-ist-mehr/default.asp
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gelöscht_311356 TAsitO

„Hallo ~ Stimmt absolut ~ allerdings haben die Jungen auch...“

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Es ist zu billig, "der Jungend" mangelnden Elan vorzuwerfen!
Gucken Sie sich doch mal in der "Bildungs"-Szene um!  Da werden z.B. im "Telekolleg", eine Veranstaltung des BR mit dem BY-Unterrichtsministerium und in unmittelbarer Aufsicht der Regierung von Oberbayern, im Fach "Informatik" für die Fachhochschulreife uralte Office-Lektionen als "Informatik" verkauft.  Der "IT-Kompaktkurs" sogar hat 10 und mehr Jahre alten Schrott aus Deggendorf zu bieten von so genannten Professoren.  Diverse "Forschungsarbeiten" auf dem Sektor Online-Bildungsvermittlung werden weggeowrfen und durch australische Busch-Software ersetzt, wobei wieder jede Schule mit ihren Möchteger-Informatiklehrerern ihr eigenes Süppchen kocht.

Die akademischen Erben deutscher Computer-Pioniere ruhen sich auf deren Lorbeeren aus und feiern sich samt  Politk-Klügel, wenn wieder einige Millionen für importierte Hardware locker gemacht wurden, siehe  "Supermuc".  Da gibt es läppische Eröffnungs-Zeremonien, ministerial verbrämt von Verantwortlichen, die das Verteilen von Honorarprofessuren unterstützen bei gleichzeitiger "Befreiung vom Lesen".

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LohrerMopper IRON67

„Ich schließe mich ungeachtet meiner ebenfalls recht...“

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Nicht die Computerkenntnisse schrumpfen, sondern die Bereitschaft oder Gelegenheit, sie zu erwerben.

Ich glaube, es liegt eher in der Bereitschaft, denn in jedem größeren Kaff gibt es eine Volkshochschule, wo man die Funktionen der verbreitesten Microsoft-Produkte lernen kann.

Wenn man allerdings "tiefer" in die Materie einsteigen will sieht es wirklich sehr mes aus.

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IRON67 LohrerMopper

„Ich glaube, es liegt eher in der Bereitschaft, denn in jedem...“

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denn in jedem größeren Kaff gibt es eine Volkshochschule, wo man die Funktionen der verbreitesten Microsoft-Produkte lernen kann

Das wären dann aber nur Anwender-Kenntnisse. Da kann man noch längst nicht von Computer-Kenntnissen sprechen. Die Leute fragen doch heute immer noch in FOREN, wie man einen Screenshot macht (sofern sie diesen Begriff kennen) - von systemnahen Aktionen ganz zu schweigen. Da sieht es nicht nur mies, sondern katastrophal aus.

Sobald ein Troll, DAU oder Elch im Lauf eines Threads auf heftige Kritik stößt, argumentiert er mit der Arroganz des Kritikers. Dies kann auch vorsorglich erfolgen.[Roesen's Law]
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LohrerMopper IRON67

„Das wären dann aber nur Anwender-Kenntnisse. Da kann man...“

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...wie man einen Screenshot macht....
Lachend Das erinnert mich an einen Microsoft Office Kurs, den ich 1993 bei Kolping mitgemacht habe:
Ich hatte einen Screenshot gemacht und diesen in ein Word Dokument eingefügt. Als die Seminarin das gesehen hat sprang sie vor Begeisterung fast einen Meter hoch und ich (als Lehrgangsteilnehmer) mußte ihr erklären, wie ich das gemacht habe.
Drei Tage später hat sie mich daheim angerufen und ich mußte es ihr nochmals erklären.

Ebenfalls bei diesem Kurs fiel mir auf, daß der Kursleiter eine lange Adressliste ausgedruckt hat.
Auf meine Frage, was er damit vorhat, sagte er mir: "Ich habe die Adressen der Vereismitglieder bisher in dBase gepflegt, möchte diese aber zukünftig in Excel pflegen (Ascess gab es damals noch nicht). Deshalb habe ich die Adressliste ausgedruckt und klopfe sie in Excel ein."
Nachdem ich meinen Lachkrampf einiermassen unter Kontrolle hatte, habe ich ihm empfohlen, den Importfilter von der Programm-Disk zu installieren und die Daten direkt aus der dBase-Datei zu importieren. Als er das erledigt hatte, war ich für Ihn der King.

Dieser Kurs war übrigens eine vom Arbeitsamt finanzierte Weiterbildungsmaßnahme. Stirnrunzelnd
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gelöscht_311356 LohrerMopper

„Das erinnert mich an einen Microsoft Office Kurs, den ich...“

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Verachtet mir die Maßnahmen-Kursleiter nicht!
Das sind häufig auch nur "arme Schweine", die aus ihrer eigenen Arbeitslosigkeit und aus Theaterwissenschaften, Germanistik, Theologie, Biologie heraus auf Maßnahmen-Teilnehmer angesetzt wurden und werden. 

Der Spass hört auf, wenn man als Selbstzahler an einer sog. "Akademie" in eine solche Grupe von Maßnahmenteilnehmern gesetzt wird und mitbekommen muss, wie ich anno 2003, dass die Java-Instruktorin den Lehrstoff jeweils am Vortag selber erstmals zu Gesichte bekommt.

Mein lauthalser Protest stieß im Klassenverband zwar auf völliges Unverständnis, als Leistungsempfänger hatte man wohl schon jedes Gefühl für Leistung verloren und solidarisierte sich mit der verdutzt dastehenden Kursleiterin, die Akademieleitung erstattetete jedoch widerspruchslos die Kursgebühren. Und die BA, der ich dies steckte, reagierte nicht.  Mutmaßlich fürchtete der regional zuständige Maßnahmenverantwortliche mit seinen Apparattschiks  um die Provision vom Bildungsträger...

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LohrerMopper gelöscht_311356

„Verachtet mir die Maßnahmen-Kursleiter nicht! Das sind...“

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Verachtet mir die Maßnahmen-Kursleiter nicht! Das sind häufig auch nur "arme Schweine", die aus ihrer eigenen Arbeitslosigkeit und .......
Bestimmt nicht. Und daß die Seminarin vor einigen Jahren an ihrem Alkoholmißbrauch gestorben ist, macht die Angelegenheit auch nicht lustiger.


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Waldschrat_70 LohrerMopper

„Bestimmt nicht. Und daß die Seminarin vor einigen Jahren an...“

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Es ist ein Spruch von Alters her, wer Sorgen hat hat auch Likör. (W. Busch)
Das ist die Frage, was hatte die Frau für unlösbare Probleme das sie ans Saufen gelangt ist. Der Außenstehende kann nicht ins Innere sehen und bei manchen Leute für sie zur Alkoholsucht. Denkt mal an die Berichte wo von vielen, auch öffentlichen Leuten, über deren Alkoholsucht berichtet wird.
Wir hatten vor Jahren einen Kaderleiter (für Wessis - Personalchef), der früher hoher Offizier bei der NVA war. Irgendwann bekamen wir raus, das in dieser Armeezeit seine Frau einen etwas losen Lebenswandel geführt hatte. Offenbar kam er darüber nicht weg und war zum Saufen gekommen, in seinem Schreibtisch stand hinten im rechten Fach immer eine Pulle. Mir tat der Mann leid.
einem computer für seine leistung zu bewundern ist genauso als würde man einem bügeleisen beifall klatschen wenn es warm wird
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Ma_neva Waldschrat_70

„Es ist ein Spruch von Alters her, wer Sorgen hat hat auch...“

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Hallo.

der früher hoher Offizier bei der NVA war.
diese "Herren" haben fast, fast alle gezecht und mit ner "Fahne" wilde Sau spielen wollen. Ich bin dann eben Kanonier gebliebenZwinkernd, der Spieß hatte sogar diesen "Dienstgrad" noch öffentlich "degradieren" wollen und die Schulterstücke abgerissenLachend.
Mein Kaderleiter war Offizier der Wehrmacht und ein dufter Kerl, nur das ich immer mit zu Hochzeiten und BestattungenUnentschlossen mit hin mußte, da ließ er nicht locker.
Viele Lehrer (auch Berufsschullehrer) sind mit der heutigen "lockeren " Art der zu "Erziehenden" überfordert da es oft schon in Aggressivität von Seiten der Schüler geht.  Darüber könnte man glaube ich mehrere  Thread eröffnen und würde nicht einig werden. Mein Vater sagte einmal zu meinem damaligen Lehrer :"schade um jeden Schlag der vorbeigeht" wenn er Unfug gemacht hatZwinkernd.
In jeder leitenden Funktion kommt es oftmals vor das man "Alkohol" im Dienst mal trinken muß (Anlässe).

Gruß
Manfred
Das Genie tut was es muß, das Talent tut was es kann
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Waldschrat_70 Ma_neva

„Hallo. diese "Herren" haben fast, fast alle gezecht und mit...“

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Viele Lehrer (auch Berufsschullehrer) sind mit der heutigen "lockeren " Art der zu "Erziehenden" überfordert da es oft schon in Aggressivität von Seiten der Schüler geht.
Das habe ich gemerkt, als ich von meiner ehemaligen Berufsschule nebenberuflich für EDV-Unterricht engagiert wurde, das war Mitte der 70`. Nach einigen Wochen habe ich Adschüß gesagt, ich war es nicht gewohnt, dass Berufsschüler während des Unterrichts Bier getrunken und sich wie die Radehacken benommen haben.

Gruß aus dem Wald
Hans-Jürgen
einem computer für seine leistung zu bewundern ist genauso als würde man einem bügeleisen beifall klatschen wenn es warm wird
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LohrerMopper IRON67

„Das wären dann aber nur Anwender-Kenntnisse. Da kann man...“

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Das wären dann aber nur Anwender-Kenntnisse. Da kann man noch längst nicht von Computer-Kenntnissen sprechen
Ja, schon, aber irgendwo muß amn halt anfangen ..........
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mawe2 Michael Nickles

„Schrumpfende Computerkenntnisse in Deutschland“

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Vermutlich geht es aber um verdammt spezialisierte IT-Leute.

Genau das ist auch meine Beobachtung.

Die IT-Fachkraft, die man quasi überall hinsetzen kann, gibt es schon lange nicht mehr. Die Branche spezialisiert sich immer mehr, dementsprechend werden Leute mit immer spezielleren Kenntnissen gebraucht.

Den Bewerber, der auf o.g. Stelle passt ("Ausgiebige Kenntnisse mit C#, .NET, ASP.NET oder MVC, SCRUM, Kanban, WPF, HTLM, AJAX und CSS, Oracle und MS SQL Server, NHybernate und "weiß der Henker was") wird es u.U. geben.

Aber wenn der den Job 10 Jahre gemacht hat und dann rausgeschmissen wird, gibt es keine zweite Firma, in der man mit diesem Profil auch noch mal unterkommt. Dann werden wieder ganz andere Kombinationen von Befähigungen gesucht und diese dann auch wieder mit 10 Jahren Erfahrung (was natürlich nicht geht, wenn man vorher 10 Jahre den anderen Kram gemacht hat).

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Waldschrat_70 mawe2

„Genau das ist auch meine Beobachtung. Die IT-Fachkraft, die...“

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Meine Kenntnisse zu dieser Problematik sind zwar schon etwas verstaubt. In der DDR  gab es in der Boomzeit der EDV keine Spezi´s. Es wurden Leute eingestellt die einigermaßen von der Ausbildung in den Streifen passten und dann wurden sie für die entsprechenden Aufgaben qualifiziert, qualifiziert, qualifiziert bis sie die Leistung brachten die erforderlich war. Ich schätze, Firmen die solche Anforderungen stellen, scheuen ganz einfach die Kosten solcher Qualifizierungen. Die eierlegende Wollmilchsau gibt es eben nicht und dazu der Jugendwahn. So etwas können sich nur alternde Manager ausdenken.

Ich war auch Seiteneinsteiger nach Mathestudium und habe bis zur Rente durchgehalten, auch dann als wir "Westen" wurden und meine Kollegen, alles Seiteneinsteiger, haben ein Bankensystem mit ca. 6000 Programmen unsere neuen (West) Betriebes bis zur Ablösung gepflegt.

einem computer für seine leistung zu bewundern ist genauso als würde man einem bügeleisen beifall klatschen wenn es warm wird
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gelöscht_311356 Waldschrat_70

„Meine Kenntnisse zu dieser Problematik sind zwar schon etwas...“

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Hallo Waldschrat,
keine "Spezis in der DDR"?  Das sah ich als alter (West-) Abonnent der "rd" aber ganz anders.  Zuletzt bekam ich nach der Wende noch mit, dass z.B. IBM  trotz Embargo in Berlin-Ost einen der damals größten kommerziell eingesetzten Rechner im dt. Sprachaum aufstellte (Nutzer u.a. Reichsbahn), und Lehmann erhielt  für seine wissenschaftl. Leistungen ein Ehrendoktorat in München.  Ein Magdeburger Professor (auch bekannt als SED-Propagandist bis zur letzten Minute) wurde "wissenschaftlicher Beirat" der Dt. Telekom...

"Seiteneinsteiger" umfasst das gesamte Spektrum, vom genialen Mathematiker, Physiker bis herunter zum mehlstaub-allergischen Bäckergesellen, den das Arbeitsamt zum "Fachinformatiker" umschulen lässt mit denselben Fehlern, die "wir" schon vor 40 und mehr Jahren hinter uns brachten.  Zum Jahreswechsel erst bekam ich von einer BY-Firma im Internetbereich eine Rechnung über NuLL EUR + NULL  MwSt = NULL EUR Gesamtbetrag, zu überweisen binnen 10 Tagen. Organisator, Pardon Software-Archtitek, war dem Vernehmen nach ein vormals arbeitsloser Metzgergeselle, ebenfalls zum Fachinformatiker umgeschult.

Die "alternden Manager" können  sich in praxi auch als 23-jährige herausstellen, die nach einer Banklehre zur IT-Abteilungsleiterin mutierte. Oder als Partygirl, das zweck "Stimmigkeit in der Chemie" sämtliche BewerberInnen abglehnt, die nicht ihrer Altersklasse entsprechen. Und ein EDV-Leiter, der mit 52 bereits seinen Vorruhestand plant,  auch als 70-jähriger eingeschätzt werden kann auf Grund seines verlebten Aussehens, wird Gleichaltrige oder gar noch ältere ebenfalls nicht akzeptieren.  Die "Chemie" ist das allseits beherrschende Qualifikationskriterium.  Dies gilt für Jung und Alt.

 


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Waldschrat_70 gelöscht_311356

„Hallo Waldschrat, keine "Spezis in der DDR"? Das sah ich als...“

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Mit der Boomzeit meinte ich die Zeit als in der DDR in den 70` Jahren von oben die Forderung stand, die EDV flächenmäßig überall einzuführen - ich habe mich da ein wenig ungeschickt oder ungenau ausgedrückt. Zu dieser Zeit gab es eben normalerweise nur sehr wenig "Spezis" und ich mußte als Abteilungsleiter mir die am besten geeigneten Leute zusammensuchen. In unserer VVB waren sämtliche Zucker- und Stärke erzeugenden Betriebe und Kombinate unter einem Dach zusammengefasst. Im Westen nannte man das Konzernzentrale. Da wurden uns so unsinnige Projekte aufgedrückt, die wir von der geplanten Rechentechnik her mit bestem Willen nicht realisieren konnten. Der Spuk hatte nach 3 Jahren ein unrühmliches Ende. Ich zog mit meiner gesamten Truppe in ein anderes Rechenzentrum, wo Nägel mit Köpfen gemacht wurden. Der neue Betrieb rechnete das gesamte Bank- und Versicherungswesen der DDR ab, in 15 Rechenzentren verteilt, unsere Zentrale stand in Berlin. Ab Ende der 70`Jahre bekamen wir auch Clone von IBM-Maschinen und sollten unsere "staatliche Versicherung der DDR" auf diese Maschinen bringen. Was das für ein Geeiere war, da könnte ich einen Roman schreiben. Eine einzige Maschine im finstersten Süden der DDR stand Anfangs bei einem Fremdbetrieb zur Verfügung, ein Compiler dauerte per Post ca. 2-3 Wochen  und als wir den erste eigenen Rechner hatten, standen 20 Mann da rum und warteten darauf ihre Programme zu testen, HS: 56kb, FP: 6 mit 7MB, 6 MB-Geräte. Wenn, wie selbst mehrfach erlebt habe, etwas defekt war, was häufiger vorkam, dann dauerte es mitunter Tage bis Ersatzteile oder "Spezis" kamen, wenn unsere Techniker es nicht selbst geschafft haben die Kiste zu reparieren. Da es nicht voran ging mußten wir AL sogar im Finanzministerium antanzen und einen höchstpersönlichen Anschiss von unserem Staatssekretetär abholen.
Kleiner Treppenwitz, die Kollegen vom Ministeruim mit denen bei einem anderen Projekt mit ""allerhöchster"" Priorität zusammengearbeitet hatte, zeigten mir einen Raum in dem tonnenweise Papier von unserem Projekt lagen - kein Mensch hat sich das Zeugs je angeguckt. usw. usf.
Gruß aus dem Wald

einem computer für seine leistung zu bewundern ist genauso als würde man einem bügeleisen beifall klatschen wenn es warm wird
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gelöscht_311356 Waldschrat_70

„Mit der Boomzeit meinte ich die Zeit als in der DDR in den...“

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Ist schon recht interessant, was alles man aus alten Zeiten wieder zu hören bekommt. In der "rd", ich habe noch etliche Jahrgänge aufbewahrt, gefielen mir nicht nur die fundiert-fachlichen Aufsätze.  Auch der kleine Anzeigenteil, worin Betriebe ihre Software zu Nachnutzung anboten oder gar überzähliges Tabellierpapier, fanden stets mein reges Interesse.  In einem Moskauer Projekt lernte ich noch ESER-Installationen kennen mit aufregenden Technikerinnen, die jahrelang an der Hardware bastelten, ähnlich der verstorbenen britischen Computerfirma ICL, welche die wissenschaftlichen Vorleistungen in GB auch vor die Hunde gehen liess (änlich wie bei Zuse, AEG etc. in Westdeutschland...).

Missstände gab es nicht nur in der Planwirtschaft, sie gab es gibt es auch hierzulande.  Beispielsweise bei Siemens, deren Unternehmensbereich Datentechnik jämmerlich verkam trotz einiger Klugsch., die teilweise sogar als "Professoren" herum liefen und trotz geistiger Nabelschnur nach Japan.  "Regensburg" konnte erst nach Ankauf amerikanischer Software in Betrieb gehen; die Liste der Pleiten und Pannen ist schier endlos.  Auch so namhafte Anwender wie z.B. die Deutsche Bank, Technisches Zentrum Eschborn, hatte unter IBM-Beratung heftige Probleme.  Und bei der Commerzbank wurde Leute, die zuvor von IBM mit einem Goldenen Handschlag verabschiedet wurden, eingesetzt um das Chaos in der EDV noch zu vergrößern. Bankenfusionen zeigten auch schön auf, dass an sich gute EDV-Strukturen und Lösungen der unterlegenen Bank stets den schlechteren der obsiegenden Bank geopfert werden mussten.  Dies geschah mehrfach auch in München und Frankurt/Main.

Und wenn man berücksichtigt, wer alles in den vergangenen 15 Jahren "IT-Berater der Bundesregierung" werden konnte, von diversen Länder-Beratern mal ganz zu schweigen, sollte man demütig bleiben und nicht mit dem Finger nur in den ehemaligen Ostblock zeigen. 

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marinierter Michael Nickles

„Schrumpfende Computerkenntnisse in Deutschland“

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marinierter Michael Nickles

„Schrumpfende Computerkenntnisse in Deutschland“

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Klar, ist ja auch kein Wunder. Informatik ist ja in der Schule schließlich eines der Fächer, bei denen als erstes gekürzt wurde.

Okay, sehr speziell oder spektakulär war der Info-Unterricht nie...

Hinzu kommen natürlich perfekte Deutsch-/Englischkenntnisse, Bereitschaft zu "flexiblen" Arbeitszeiten (also vermutlich "unbezahlte Überstunden), perfekte Teamfähigkeit und wie immer höchstens 30 Jahre alt mit mindestens 10 Jahren Berufserfahrung.

 Was mir auch immer auffällt, dass man selbst für einen "ordinären" Sysadmin-Job IT-Akademiker haben will...

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fishermans-friend Michael Nickles

„Schrumpfende Computerkenntnisse in Deutschland“

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Ich kann mich Michaels Meinung uneingeschränkt anschließen.

Als "normaler" ITler, wie IT-Systemelektroniker und viele anderen IHK Berufe, hat man so gut wie keine Chance. Es sei denn, du bist auf einem speziellen Gebiet, ein absoluter Experte.

In fast allen Stellenangeboten ist die Voraussetzung ein abgeschlossenes Studium. Es ist schon frustierend, wenn du nicht einmal die Möglichkeit bekommt, zu zeigen was man drauf hat.

Grüße

Wulf Alex, Debian GNU/Linux 3. Auflage "In der Tat ist der Pinguin ein angenehmerer Sympathieträger als ein fliegendes Gebäudeteil, oder ein Stück angebissenes Obst."
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reader Michael Nickles

„Schrumpfende Computerkenntnisse in Deutschland“

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Na ja - anzahl der "komputerkundigen" in den schulen sinkt, meiner zeit waren die meisten noch in der lage etwas außer facebook zu bedienen. heutzutage kommen die kiddys nicht mal mehr mit facebook klar.

diese einseitige PCnutzung ist nciht förderlich

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Xdata Michael Nickles

„Schrumpfende Computerkenntnisse in Deutschland“

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Die genannten Geschichten haben ja nur am Rande etwas mit Computerkenntnissen zu tun..
Es sind zum Teil ja nichtmal richtige* Programiersprachen dabei. Eher Interpreter und Scriptsprachen, sowie Datenbanken allgemein  und deren Abfrage Sprachen.

* C, C++ und im High End Bereich
 -- Ada.

Der Doppel Bindestrich stammt aus Ada :-)
-- Ist für die Kommentarzeile zuständig.

Wer,  "nur"   in C++ einsatzfähiges Arbeitswissen haben will, muß sich schon Jahrelang damit beschäftigen.
Bei den meisten der genannten Sprachen ist es ebenso.
Das macht man nicht mal so nebenbei!

Die Kenntnisse die man in gewissen Kursen erreicht, reichen glaube ich nicht für professionelles Arbeiten.
Ein echter Informatiker ist auf der Stufe eines Mathematikers, nur eben ganz anders konditioniert.
Auch einige Berufsbezeichnungen sind irreführend:
Zum Beispiel Fachinformatiker. Scheint eher in Richtung Server Workstation Bau zu gehen.

Computerkenntnisse wird man sicher dem bekannten Ct Reakteur zusprechen.
Der mit dem Zopf. Auch ganzheitliche.

Aber was hier an Kenntnissen gefordert? wird kann "einer" garnicht leisten.
Es sei denn es sind jeweils nur oberflächliche.



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Alekom Xdata

„Die genannten Geschichten haben ja nur am Rande etwas mit...“

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und genau das soll auch das Wort "Kenntnisse" auch ausdrücken, es sagt aus das man zumindest mal was davon gehört und rumgemacht hat.

Um soviele Sachen zu beherrschen, und nichts anderes wollen die Chefs, braucht es eine Ausbildung und viel Praxis, da kommt man mit "Kenntnisse" nicht weit.

Ich zb. habe "Kenntnisse" von Linux, ja ich weiss was es ist und kann bisschen damit spielen, das wars aber auch schon.

Alles hat seinen Sinn, auch das scheinbar Sinnlose, denn es gibt nichts ohne Sinn.
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Joerg69 Michael Nickles

„Schrumpfende Computerkenntnisse in Deutschland“

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Schönes Beispiel für eine Statistik, die aufgrund "Alles-in-einen-Topf-rühren" Hühnerkacke ist.

Es müßten m. E. mindestens die folgenden Bereiche separat statistisch untersucht werden:

  • Anwenderkenntnisse
  • Systemverwaltung: Installieren, Konfigurieren, Operating
  • Programmierung
  • Systemarchitektur
Viele Grüße von Jörg
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chris_otto Michael Nickles

„Schrumpfende Computerkenntnisse in Deutschland“

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Hey Nickles, der Editor ist eine Wucht, mit einem Vorschau-Button, geil, sorry. :)

38.000 offene Stellen

 Ja, für den jenigen der Hochschulabschluss, Studienabschluss oder ein Diplom hat. Nur für die Elite, für jemanden der ein normale Ausbildung in der IT hat, wohl kaum. Ganz es knicken.

zwei Drittel der Unternehmen jammern, für offene Stellen nicht das geeignete Personal zu finden

Da sind die Unternehmen selber schuld, wenn sie nicht so wählerisch wären. Das ist auch eine Lüge, das es nicht geeignete Personal gibt. Mein Freund zum Beispiel hat in Fernschule einen Abschuss zum Webmaster gemacht und nebenbei ein Abschuss "Cambridge First Certificate in English". Hat circa 100 Werbungen verschickt, es sind nur Standard Ablehnungen gekommen. Jetzt lebt er im Ausland und arbeitet dort. Er hat mir erzählt, dass er nur drei Bewerbungen im Ausland verschickt hat und alle drei wollten ihn nehmen. Deswegen wundere ich mich nicht mehr, warum so viele motivierte und gut ausgebildeten Menschen ins Ausland auswandern. Deswegen überlege ich mir auch, ob ich vielleicht auswandere, soll?

Der Bitkom meint, man müsse mehr junge Menschen für technische Themen, Ausbildungen und Studiengänge begeistern. Sie fordert auch, dass Informatik als Pflichtfach in der Sekundarstufe II eingeführt wird. Und es sollen auch mehr Frauen für die Hightech-Branche gewonnen werden.
Für mich gibt es eine Frage, für wenn soll das Plichtfach Informatik eingeführt werden, bei Gymnasium oder auch in der Hauptschule?

Wie soll man eine Ausbildung und Studiengang finanzieren, wenn man nur ein Hauptschulabschluss hat? Wenn man kein Ausbildungsplatz im Unternehmen bekommt oder einfach Spätzünder ist.
Wenn man zu wenig verdient, damit es gerade reicht zum Leben.

Wir fordern: Ausgiebige Kenntnisse mit C#, .NET, ASP.NET oder MVC, SCRUM, Kanban, WPF, HTLM, AJAX und CSS, Oracle und MS SQL Server, NHybernate und "weiß der Henker was".

 Das ist doch zu erkennen, einer muss den Job für drei machen. Was noch zu erkennen ist, der die Anzeige geschrieben hat, nur jemand einstellt, mit einem Hochschulabschluss.  ;) Solche Fähigkeiten und Wissen bekommt man nur mit einem Hochschulabschluss und einem Studienabschluss.


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mawe2 chris_otto

„Hey Nickles, der Editor ist eine Wucht, mit einem...“

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Für mich gibt es eine Frage, für wenn soll das Plichtfach Informatik eingeführt werden, bei Gymnasium oder auch in der Hauptschule?

Sek II gibt's nicht an Hauptschulen. Da kommen nur Gymnasien, Gesamtschulen, Berufsbildende Schulen und ggf. Kollegs/Abendschulen in Frage.

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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marinierter chris_otto

„Hey Nickles, der Editor ist eine Wucht, mit einem...“

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Da sind die Unternehmen selber schuld, wenn sie nicht so wählerisch wären. Das ist auch eine Lüge, das es nicht geeignete Personal gibt

Das musst du so sehen: Es gibt schon ein Fachkräftemangel.... es mangelt an den Fachkräften, die bereit sind, für einen Hungerlohn arbeiten zu gehen...

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berthanter marinierter

„Das musst du so sehen: Es gibt schon ein...“

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Der Fachkräftemangel ist schon bei der unserigen Regierung gewollt, da man die Kosten der weiter Bildung nicht übernehnen will und somit Ausländer, wie Inder und Pakistaner, die für ein paar Euro bis zum abkratzen schuften.
Hatte 1992 einen Computergrundkurs mit Works, MS-Dos 3.1 und Windows 95 mit Erweiterung gemacht auf
Zertifizierung. War dann in verschiedenen Baubranchen tätig. 1995 hatte ich einen Betriebsunfall, so das ich auf diesen Gebiet nicht mehr arbeiten konnte. So hat mich das Arbeitsamt bei Bit in Leipzig einen Test machen lassen.
Der für mich bei PC - Ware zur Ausbildung eines Microsoft Certified Professionel zugestimmt wurde.
Ich habe auch alle beide Prüfungen mit 53 Jahren exelend geschafft. Der Betrieb der mich haben wollte, war fast
Pleite, sein bester Arbeiter war nur auf Achse bis spät. Als mal eine Katze sein Auto ramponierte, merkte ich, das der mittarbeiter schon lange kein Geld gesehen hatte. So habe ich mich um eine andere Arbeitsstelle beworben.
Aber wie es so ist, es ist nur eine Zertifizierung und kein Studium, so war der Traum aus.
Habe als Hausmeister in Döbeln, später in Colditz gearbeitet, 2005 war dann mit allen Ende.
Jetzt bin ich in Rente gegangen, repariere mal für Kumpels einen PC, aber sonst lasse ich es mir gut gehen.



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Andreas42 Michael Nickles

„Schrumpfende Computerkenntnisse in Deutschland“

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Hi!

Eine sehr interessante Sache. In der Pressemitteilung der Bitkom findet man auch ein paar Aussagen, darüber wie die Daten erhoben wurden.
http://www.bitkom.org/de/presse/8477_72853.aspx

"Zur Methodik: Grundlage für die Angaben ist eine Auswertung von Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat. Für den EU-Vergleich zu Computer-Kenntnissen wurden Frauen und Männer zwischen 16 und 74 Jahren in allen Mitgliedsstaaten repräsentativ befragt. In Interviews mussten sie Angaben zu ihren Fähigkeiten im Umgang mit dem PC machen. Kriterien waren unter anderem die Nutzung von Kalkulationstabellen sowie das Erstellen eines Computerprogramms mit Hilfe einer speziellen Programmiersprache."

Offenbar mussten die Befragten sich und ihre Kenntnisse selbsteinschätzen (das war zu erwarten; einen Fähigkeitentest durchzuführen wäre hier viel zu aufwendig).

Meiner Meinung nach ist es durchaus realistisch, wenn hier die Fähigkeiten im Mittel sinken. Die Masse wird mehr zum Anwender, die speziellen Technikkenntnisse werden für den normalen Computerbetrieb gar nicht mehr gefordert. Früher musste man unter MSDOS und Windows schon einige Spezialkenntnisse mitbringen, um einen Rechner zu installieren und am Laufen zu halten.

Ich selbst würde mir heute weniger Kenntnis ausstellen, als noch vor 10 Jahren: damals hab ich noch Rechner selbst zusammengebaut, ständig installiert und privat programmiert. Vom Wissen her war ich da immer auf der Höhe der Zeit, auch was Dienste im Internet angeht.

Heute bastle ich kaum am Rechner und bin, was die Internetdienste angeht, weit hinten an. Leute denen ich noch die ersten Rechner ausgesucht und installiert habe, machen mir heute mit iPhone, iPad, Cloud-Diensten und Facebook gnadenlos was vor. Alles Sachen, die ich nicht nutze und bei denen ich daher auch keine Kenntnisse habe.
Die reinen Anwenderkenntnisse dürften da über die Masse der User stärker steigen, als technisches Spezialwissen. Wenn man das gleich stark gewichtet, dann kommt bei Leuten mit unverändertem Spezialwissen, die sich in der Modernen "Userwelt" weniger gut auskennen, ein geringerer gemittelter Wissenstand als früher raus.
Den normalen Anwendern, die ihre Anwendungsfälle gut kennen fehlt aber das Spezialwissen, so dass sie ebenfalls kein gemitteltes hohes Wissen bekommen werden. Als Ergebnis muss sich da ein gesunkener Wissenstand ergeben.

Die Unterschiede zwischen den Ländern im 65% bis 75% Umfeld und denen zwischen 50% und 60% kann ich mir aber auch nicht erklären. Ich dachte erst das seien Länder, in welchen Englisch als Sprache einen höheren Stellenwert besitzt (diese könnten dann neue Entwicklungen bereits mitmachen, wenn sie in den USA aufkommen; die anderen müssen einfach warten, bis die lokalen Dienste sich durchsetzen und sind daher zeitlich einfach etwas hinterher). Allerdings gehören Irland und GB zur Gruppe der Länder unter 65%...

Es könnte natürlich auch ganz banal eine Folge der Facebooknutzung sein, falls sich in den 65%+ Ländern Facebook bereits früher durchgesetzt hat. Facebook dürfte Smartphones fördern, was dann auch die Cloud-Nutzung fördert (postuliere ich jetzt Kraft eigener Arroganz). Falls Facebook und Cloudkenntnisse erfragt wurden, wäre der Unterschied dann erklärbar. 

Update: meine Spekulation war evtl. falsch. Man kann Informationen über die Daten der Studie im Netz finden:
http://epp.eurostat.ec.europa.eu/cache/ITY_PUBLIC/4-26032012-AP/DE/4-26032012-AP-DE.PDF

Die stammen aber schon vom März 2012...


Die Hauptseite zu den Statistiken ist übrigens diese: http://epp.eurostat.ec.europa.eu/portal/page/portal/eurostat/home

Es ist etwas schwierig da die passenden Daten zu finden. Ich denke, das sind sie: http://epp.eurostat.ec.europa.eu/portal/page/portal/information_society/data/main_tables

Hier gibt es eine Untergruppe zu IT-Kenntnissen.

Wenn ich mir die Daten ansehe, dann kann man IMHO erkennen, das Deutschland 2011 bei den Computerkenntnissen zur Spitengruppe gehört. Im Bereich der Internetkenntnisse allerdings deutlich abfällt.


Wenn man beides Zusammenzählt, könnte da schon ein Rückgang herauskommen. (ich hab das nicht nachgerechnet...)
 
Bis dann
Andreas
   

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Maybe Michael Nickles

„Schrumpfende Computerkenntnisse in Deutschland“

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Zwei Drittel der Unternehmen (63 Prozent) jammert nach eigenen Angaben aber darunter, für offene Stellen nicht das geeignete Personal zu finden. Diese Aussagen ermittelte der Bitkom anhand einer aktuellen Befragung seiner Mitgliedsunternehmen. Für IT-Spezialisten soll es in Deutschland aktuell 38.000 offene Stellen geben. Die seien nicht oder nur schwierig zu besetzen.

Moin,

wenn ich sowas lese, bekomme ich das Kotzen, sorry. Wenn die gloreichen, deutschen Arbeitgeber mal kurzzeitig die Worte "Gewinnmaximierung" und "Humankapital" vergessen könnten und mal wieder über Ausbildung und Einarbeitungszeiten nachdenken würde, hätten sie Fachkräfte.

Im IT-Bereich muss man heute eine eierlegende Wollmilchsau sein, die alles kann, keine Fragen stellt und mit Minimallohn zufrieden ist. Gleich zu Beginn muss die Ganz goldene Eier legen.

Wem es Spass macht, der kann mal in den gängigen Jobbörsen die Stellenanzeigen und Beschreibungen studieren und wird sich unweigerlich fragen, wann der Arbeitnehmer das alles hätte lernen sollen. Und die Universal-Spezialisten (Widerspruch in sich), die es gibt, die werden für so wenig Kohle nicht arbeiten.

Das eine Firma im Gespräch erstmal über ihre inovative, bahnbrechende Eigenentwicklung aufklärt und danach den Satz bringt "Wissen ist Bringschuld", ist nur ein Beispiel meiner Erlebnisse.

Wer Fachkräfte haben will, muss Aus- und Weiterbildung anbieten, auch wenn das zunächst unwirtschaftlich ist.

Gruß

Maybe

"Es gibt nur eine falsche Sicht der Dinge: der Glaube, meine Sicht sei die einzig Richtige!" (Nagarjuna, buddhistischer Philosoph)
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groggyman Maybe

„Moin, wenn ich sowas lese, bekomme ich das Kotzen, sorry....“

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Hallo
<cite> Wer Fachkräfte haben will, muss Aus- und Weiterbildung anbieten, auch wenn das zunächst unwirtschaftlich ist. </cite>

Wenn man die Dauer dieses Prozesses (Amortisationszeitraum) entsprechend verlängert, wird auch das wirtschaftlich. Nur will leider jeder Leitende die Erfolge noch während seiner Amtsperiode sehen und da beginnt meine Theorie zu bröckeln :-(

-groggyman- 
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Xdata groggyman

„Hallo Wer Fachkräfte haben will, muss Aus- und Weiterbildung...“

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Was die haben wollen, kann auch einer der sein Studium mit
summa cum laude
also mit höchstem Lob abgeschlössen hat nicht erfüllen!

Es werden  ja anscheinend echte Kenntnisse in jeder  speziellen Disziplin oder gar
Programmiersprache verlangt.
Und dies meist noch für eine Bezahlung für die ein Programmierer oder auch nur eine
gelernte Fachkraft
sich schuldig macht. Wenn er dafür arbeitet.

Wer sich unter Wert verkauft, dessen Wert wird kein anderer erhöhen.


Mit absoluter Sicherheit gibt es, nicht wirklich, einen Fachkräfte Mangel.
Nichtmal einen regionalen.
Nur keinen der für die entsprechenden Unternehmen preislich interessant ist,  oder auch nur in Frage kommt!
Von der Fehlenden Bereitschaft der suchenden Firmen in einen potenziellen Mitarbeiter ein wenig zu investieren mal abgesehen.
Das Beispiel wo es im Ausland bei nur wenigen Bewerbungen funktioniert hat ist bezeichnend.
Es gibt sogar Physiker die hier in DE in Harz feststeckten und mit Hilfe dan fast
instantan
einen richtig gut bezahlten Arbeitsplatz bekommen haben.

PS:

Fast scheint es so als seien die Fachkräfte mit Computerkennnissen alle beim Spargelstechen gefangen, oder in eine der sogenannten (sinnfreien) Maßnahmen. Unerreichbar für den ECHTEN Arbeitsmarkt.

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Maybe groggyman

„Hallo Wer Fachkräfte haben will, muss Aus- und Weiterbildung...“

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Nur will leider jeder Leitende die Erfolge noch während seiner Amtsperiode sehen und da beginnt meine Theorie zu bröckeln :-(

Moin,

leider betrifft es nicht mehr nur das Management in den großen Aktien-Gesellschaften, in denen die Manager 2stellige Millionenbeträge erhalten.

Ich muss nur zum Fenster rausschauen, da ist eine Schreinerei, ein Familienbetrieb. Die Belegschaft hat seit Jahren keine Gehaltserhöhung gesehen und wechselt regelmäßig. Innerhalb von 1 Jahr konnte sich der Chef aber einen Porsche 997 GT 2 RS und jetzt noch einen BMW Z4 iS35 leisten.

Das ist keine Beschäftigung, das ist Ausbeutung. Wenn es so weitergeht, arbeitet man wieder für Wasser und Brot.

Und mit der Rechtfertigung der Globalisierung und internationaler Konkurrenz braucht man mir da nicht zu kommen. Der kleine Laden wird wohl kaum großartig exportieren.

Nur ein Beispiel von Vielen, die ich kenne.

Gruß

Maybe

"Es gibt nur eine falsche Sicht der Dinge: der Glaube, meine Sicht sei die einzig Richtige!" (Nagarjuna, buddhistischer Philosoph)
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marinierter Maybe

„Moin, leider betrifft es nicht mehr nur das Management in...“

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Ja, so etwas ist dann zum Reihern. Es gibt aber auch gute Chefs: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Lenovo-Chef-verteilt-seinen-Bonus-an-Mitarbeiter-1649014.html

Okay, viel wird für den einzelnen nicht rauskommen, aber die Geste zählt.

Bei uns gab es im Betrieb dieses Jahr 3% mehr Gehalt, aber ich sehe es so: 3% von Nichts bleibt nichts... Die 20 € netto sind doch schon durch die Inflation gefressen. :(

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Maybe marinierter

„Ja, so etwas ist dann zum Reihern. Es gibt aber auch gute...“

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Ja, so etwas ist dann zum Reihern. Es gibt aber auch gute Chefs: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Lenovo-Chef-verteilt-seinen-Bonus-an-Mitarbeiter-1649014.html

Stimmt, die Geste zählt! 300 USD dürften in China auch noch immer eine Menge Kohle sein, für viele ein Monatsgehalt.

Bei uns gab es im Betrieb dieses Jahr 3% mehr Gehalt, aber ich sehe es so: 3% von Nichts bleibt nichts... Die 20 € netto sind doch schon durch die Inflation gefressen. :(

 Das habe ich nie ganz verstanden, auch wenn ich schon ewig Gewerkschaftmitglied bin. Jahr für Jahr Diskussionen, Streiks etc, um mit ca. 50% abgespeist zu werden. Wie wäre es mal mit einer inflationsangepassten Gehaltserhöhung, um die Kaufkraft stabil zu halten?

Meiner Meinung nach ist das Geld immer noch da, aber die Verteilung stimmt nicht mehr, die Schere wird immer größer.

Gruß

Maybe

"Es gibt nur eine falsche Sicht der Dinge: der Glaube, meine Sicht sei die einzig Richtige!" (Nagarjuna, buddhistischer Philosoph)
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marinierter Maybe

„Stimmt, die Geste zählt! 300 USD dürften in China auch...“

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um mit ca. 50% abgespeist zu werden.

Du meinst sicher 5%? 

5% werden ja seitens der Arbeitgeber oft schon als unverschämt überzogene Forderung abgelehnt...

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Maybe marinierter

„Du meinst sicher 5%? 5% werden ja seitens der Arbeitgeber...“

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5% werden ja seitens der Arbeitgeber oft schon als unverschämt überzogene Forderung abgelehnt...
Sicher, hab mich verschrieben! Wobei, 50% wäre doch mal was.

Gruß
Maybe
"Es gibt nur eine falsche Sicht der Dinge: der Glaube, meine Sicht sei die einzig Richtige!" (Nagarjuna, buddhistischer Philosoph)
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Waldschrat_70 groggyman

„Hallo Wer Fachkräfte haben will, muss Aus- und Weiterbildung...“

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Ich hatte in der Zeit als Computer in der DDR langsam die Wirtschaft eroberten keine ausgebildeten Leute und mußte alle selbst zur Ausbildung schicken, es dauerte längere Zeit bis diese einsatzbereit waren, es hat sich gelohnt. Wenn sie keine höhere Schule (Fach-Hochschule) absolviert hatten wurden sie zum Fernstudium geschickt. In meiner Abteilung habe ich 5 Leute, Männer und Frauen, zum Fachschulaschluß gebracht und 2 zum Diplom. Es ging nicht anders, heute, wie bereits erwähnt ist "Eierlegende Wollmilchsau" gefragt.
Noch ein kleines Schmäckerchen aus der Anfangszeit der EDV in der DDR. Ich habe in einer VVB (sowas wie eine Konzernzentrale) gearbeitet. Ich bekam öfter Anrufe von Betriebsdirektoren, die sich streng nach Anweisung irgendeine EDV-Ánlage zugelegt hatten, Etwa folgenden Inhalts:"So jetzt habe ich eine solche Kiste bei mir stehen, was soll ich denn damit machen??" Da konnte ich nur auf andere Betriebe unserer VVB hinweisen, wo so eine "Kiste" stand und deren Betreiber schon etwas weiter war.

einem computer für seine leistung zu bewundern ist genauso als würde man einem bügeleisen beifall klatschen wenn es warm wird
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groggyman Waldschrat_70

„Ich hatte in der Zeit als Computer in der DDR langsam die...“

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Hallo
<cite>So jetzt habe ich eine solche Kiste bei mir stehen, was soll ich denn damit machen?? </cite> Das kenne ich nur zu gut, manche Menschen können sich mit diesem neumodischen Kram nicht anfreunden, unser Seniorchef (77)  schreibt heute noch seine Bestellungen auf Schmierzettel und faxt die zum Großhändler :-))

-groggyman-

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Waldschrat_70 groggyman

„Hallo So jetzt habe ich eine solche Kiste bei mir stehen, was...“

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O.k. aber das war anfangs der der 70` Jahre, das war Dein Seniorchef 35 Jahre alt und vielleicht noch aufnahmefähiger, Rechner gab es damals schon. Ich habe ja mit 29/30 auch erst "richtig" angefangen.

einem computer für seine leistung zu bewundern ist genauso als würde man einem bügeleisen beifall klatschen wenn es warm wird
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Conqueror Michael Nickles

„Schrumpfende Computerkenntnisse in Deutschland“

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2008 verfügten noch 60 Prozent der Bundesbürger über mittlere bis gute Computer-Kenntnisse

 Da lach ich aber, wo diese Erkenntnisse her kommen. Studien gleich welcher Art sind sinnlos und nicht diskussionswürdig, wenn man nicht weiß wie diese entstanden sind.

Ich behaupte mal, dass es "da draußen" eine ganze Menge Leute gibt, die verdammt viel Ahnung von Computerzeugs haben, aber keinen Job finden!

 Dies kann ich nur unterstützen, denn man will die Fachkräfte für einen Apfel und Ei einstellen und kein angemessenes Gehalt bezahlen.

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Andreas42 Conqueror

„Da lach ich aber, wo diese Erkenntnisse her kommen. Studien...“

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Hi!

Da lach ich aber, wo diese Erkenntnisse her kommen. Studien gleich welcher Art sind sinnlos und nicht diskussionswürdig, wenn man nicht weiß wie diese entstanden sind.

Ich hab dazu in meiner Antwort ein paar Links gesetzt. Man findet mit etwas Suchen die Daten der erstellten Statistik mit Hinweisen, wie die Befragung zur Erhebung durchgeführt wurden.
 http://epp.eurostat.ec.europa.eu/portal/page/portal/information_society/data/main_tables

Da findet man den Punkt "IT-Fähigkeiten(...)" (der vorletzte Punkt).

Links ist der Punkt zu den Daten (in Tabellenform). Rechts ein Link der eine englische Beschreibung der genaune Datenerhebung und Auswertung enthält (hab das nicht durchgelesen).
Die Tabellenansicht (der linke Link) besitzt einen unscheinbaren "Mehr.."-Link der zu einer deutschen Kurzbeschreibung führt. Dort werden zumindest die gestellten Fragengebiete aufgeführt.


Viel Spass beim Datamining. ;-)
   
Bis dann
Andreas

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LohrerMopper Michael Nickles

„Schrumpfende Computerkenntnisse in Deutschland“

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Da muß ich Dir vollkommen recht geben. Ich kenne das Problem aus den Neunzigern.

Die Unternehmen sind nicht im geringsten bereit, Leute zu schulen. Sie wollen fertige Spezialisten, die genau in ein Profil passen. 
Ich habe damals Menschen kennen gelernt, die Programme für die großen Philips- oder IBM-Kisten (meist in Cobol) im Halbschlaf schreiben konnten aber als Lagerarbeiter "schuften" mußten, weil ihre Kenntnisse nicht mehr grbraucht wurden.
Das dumme ist aber auch: Wenn man einen Job als Programmierer oder IT-Betreuer hat, ist man so eingebunden, daß man sich in der Freizeit auch nicht fortbilden kann, weil man einfach keine hat!
Ich habe mal das Gerücht gehört, Microsoft holt sich die Besten Uni-Absolventen, lässt diese ca. 5 bis 7 Jahre quasi Tag und Nacht für sich arbeiten, schmeisst diese dann mit einer Abfindung raus und holt sich wieder neue Uni-Absolventen.
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AduVonTubka Michael Nickles

„Schrumpfende Computerkenntnisse in Deutschland“

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Viele dieser sogenannten offen Stellen sind keine, Sie werden nur deshalb offen ausgeschrieben weil es so gemacht werden muß. Sind dann meistens schon längst abgesprochen wer dort landet.
Maßgeschneiderte Ausschreibungen die nur auf einen bestimmten Passen.
Gruß Adu

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GordonScott Michael Nickles

„Schrumpfende Computerkenntnisse in Deutschland“

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Hallo,es ist traurig das so etwas möglich ist,aaber wir wollen es vielleicht auch garnicht anders,ansonsten würde es besser sein,wenn man die infrage kommende Klientel besser fördern würde mit sinnvollen und luckrativen Angeboten,und das muß schon ab dem 6,Schuljahr beginnen,denn da ist noch nicht alles verloren,das ganze könnte so aussehen,das man sehr viele interessante Wettbewerbe veranstaltet,wo auch schon Medaillien und Preisgelder vergeben werden,oder auch zugesicherte Stipendien an Eliteuniversitäten angeboten werden,denn ich denke mal,der Wille ist da,aber der eben genannte Anreitz fehlt noch,dann bräuchten wir auch nicht so viel ausländische Mitarbeiter ins land holen,die doch meistens als billiges Kanonenfutter herhalten müssen,die man dann,wenn nicht mehr benötigt,ins Hartz VI abschieben kann,das kann`s ja wohl auch nicht sein.

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XAR61 Michael Nickles

„Schrumpfende Computerkenntnisse in Deutschland“

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Ich denke mal, du hast den Nagel bei den offenen Stellen bereits auf den Kopf getroffen. Zu dem Delema kommt natürlich hinzu, das die meisten Leute zwar hervoragend ausgebildet (oder umgeschult ) wurden, aber der Markt so schnell wächst, das der Ausbilidungsstand eben nur noch zum Schnee von gestern zählt, denn die wenigsten finden bekommen gleich nach der Ausbildung den Weg in die Praxis und über die Kenntnisse welche bei sehr vielen Unternehmen gefordert werden, schweigen wir besser, denn Du hast ja bereits alles genannt.

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Mcschu XAR61

„Ich denke mal, du hast den Nagel bei den offenen Stellen...“

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Ich würde mal sagen die Studie ist garnicht so weit hergeholt, schauen wir doch mal zurück.
Wenn man vor 5 - 10 Jahren einen PC gekauft hat, oder gar zusammengebastelt hat weil man sich keinen komplett Pc leisten konnte, musste man sich unwillkürlich mit allen Komponeneten eines Pc auch der Software befassen. Da es in dieser Zeit einen starken Boom im PC Bereich gab war jeder bemüht sich mit PC/Software zu befassen und seine Kenntnisse zu vertiefen.
Dreht man die Uhr noch etwas weiter zurück, zum C64, hier war glaub alles Handarbeit.
Wie sieht es heute aus "schnell mal 500 Tacken" genommen in den nächsten M..Markt gefahren ein vorkonfigurierten PC gekauft und ab in die weite Welt des Internet.
Da ja auch mit den Jahren die Software immer bedienerfreundlich wurde braucht man kaum noch große Kenntnisse um die Maschine zum Laufen zu bringen.
Mein Sohn kam letztens an und zeigte mir wie er sein Facebook mit einem aus dem Internet geladenen Tool, bei dem er gerade mal ein paar Wete verändern musste, verändert hat. Fruher musste man sich hinsetzen ein kleines Programm schreiben um dies zu erreichen.

Also warum sollte sich jemand, junge Leute,  mit Programmen, Programmierungen, Computersprachen auseinandersetzen, wenn garnicht mehr der Reiz dazu da ist. Gibts alles im Internet zum runterladen.

Und das wieder mal die nordischen Länder weit vorne in der Wertungstabelle liegen ist auch klar wenn es hier ein halbes Jahr dunkel wäre würden wir uns auch anders beschäftigen.

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RedRed2x Mcschu

„Ich würde mal sagen die Studie ist garnicht so weit...“

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Zitat Mcschu: "wenn es hier ein halbes Jahr dunkel wäre würden wir uns auch anders beschäftigen"

Aber bestimmt nicht mit Computern...

Ein gewisser Bevölkerungszuwachs wäre später wohl eher zu verzeichnen als ausgeprägte Computerkenntnisse.

Zitat Mcschu: "Fruher musste man sich hinsetzen ein kleines Programm schreiben um dies zu erreichen"

Heute tun dies die anderen, die Schlauen suchen danach im www.

Warum soll ich mich mit etwas länger beschäftigen, wenn ich es nur einmal kurz benutzen möchte.

Beispiel:
Wenn ich nur einmal von A nach B fahren muss, dann kauf ich mir ein Ticket und bewältige die Strecke mit einem "Chauffeur". Da ich aber nicht nur einmal von A nach B fahre(n muss), sondern auch an andere Ort, habe ich den Führerschein gemacht und ein Fahrzeug gekauft. Die Schlauen fahren nun mit mir...

red

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mawe2 Mcschu

„Ich würde mal sagen die Studie ist garnicht so weit...“

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Wenn man vor 5 - 10 Jahren einen PC gekauft hat, oder gar zusammengebastelt hat weil man sich keinen komplett Pc leisten konnte

Absurde Vorstellung!

Solange ich denken kann, waren fertige PCs immer billiger, als wenn man alle Einzelteile selbst kauft und dann auch noch mit viel Mühe und dem Risiko, dass irgendwas gar nicht funktioniert, einen PC selbst gebastelt hat. Erst recht zu Zeiten, als man noch nicht über's Internet die Hardware bestellen konnte.

Das kam also auch früher nur für einen sehr sehr kleinen Kreis von Nutzern in Frage. Die Mehrheit hat immer die Rechner fertig gekauft. Dies kann also nicht der Grund sein, weswegen es früher scheinbar mehr Leute mit solchen Kenntnissen gab.

Diese Bitkom-Studien entbehren grundsätzlich einer fundierten wissenschaftlichen Methodik und sind reine Lobbyarbeit, um diese oder jene Argumentation in die Öffentlichkeit zu bringen. Jetzt soll also mal wieder das Märchen von den fehlenden Fachkräften erzählt werden.

Die entscheidenden Fragen zu der Kernaussage dieser Studie: Was sind "mittlere bis gute Computer-Kenntnisse" und wer definiert das? Wurde nach Anwender- oder Entwicklerkenntnissen gefragt? Wie wurde die Stichprobe ausgewählt? usw.

Ob da nun 60% oder 58% rauskommt, ist völlig wurscht. Die Differenz geht ohnehin in der Fehlergrenze unter.

Also warum sollte sich jemand, junge Leute,  mit Programmen, Programmierungen, Computersprachen auseinandersetzen, wenn garnicht mehr der Reiz dazu da ist. Gibts alles im Internet zum runterladen.

Wer wirklich verstehen will, wie das alles funktioniert, wird sich die Kenntnisse in irgendeiner Form auch aneignen. Und das machen junge Leute heute auch.

Die normalen Anwender haben aber oft andere Interessen, andere Aufgaben, gar keine Zeit und können sich nicht so intensiv in die Materie einarbeiten, wie es für eine sinnvolle Benutzung der Geräte nötig wäre. So existiert in der breiten Masse eben die Überzeugung, dass die Technik zwar enorm wichtig ist und dass man sie im Alltag unbedingt braucht, dass es aber kaum möglich ist, sie richtig zu beherrschen. Und damit geben sich die meisten zufrieden.

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Waldschrat_70 mawe2

„Absurde Vorstellung! Solange ich denken kann, waren fertige...“

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Die normalen Anwender haben aber oft andere Interessen, andere Aufgaben, gar keine Zeit und können sich nicht so intensiv in die Materie einarbeiten, wie es für eine sinnvolle Benutzung der Geräte nötig wäre. So existiert in der breiten Masse eben die Überzeugung, dass die Technik zwar enorm wichtig ist und dass man sie im Alltag unbedingt braucht, dass es aber kaum möglich ist, sie richtig zu beherrschen. Und damit geben sich die meisten zufrieden.

Das bemerkt man in vielen Foren, wo immer dusseligerere Fragen gestellt werden, die man sich, wenn man etwas besser mit der Materie vertraut wäre, selbst beantworten kann. Andere Leute fragen ist offenbar einfacher als sich selbst mal einen Kopf zu machen. Stirnrunzelnd  

einem computer für seine leistung zu bewundern ist genauso als würde man einem bügeleisen beifall klatschen wenn es warm wird
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LohrerMopper Mcschu

„Ich würde mal sagen die Studie ist garnicht so weit...“

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Ja, so sehe ich das auch. Gates und Jobbs haben ja immer prophezeit, daß die Zeit kommen würde, wann jeder einen PC bedienen könnte. 

Wenn man vor 5 - 10 Jahren einen PC gekauft hat, oder gar zusammengebastelt hat weil man sich keinen komplett Pc leisten konnte, musste man sich unwillkürlich mit allen Komponeneten eines Pc auch der Software befassen.

 Genau. Mein zweiter PC war ein 286er (mein erster PC ein Schneider Euro-PC Monochrom) mit Herculeskarte, 512 MByte Speicher und Disketenlaufwerk. Da ich schon imer ein armes Schwein Weinend war, habe ich diesen innerhalb von fünf Jahren nach und nach in eine Superkiste aufgerüstet mit VGA-Karte, 40 Mbyte Festplatte, internes 2400 Modem, zwei Diskettenlaufwerken, Soundblasterkarte 1.0 und serieller Schnittstelle für die Maus. Aus DOS 3.3 wurde Windows 3.1. Selbstgeschriebene GW-BASIC-Programme übernahmen Backup's (ARJ-Oberfläche), die Archivierung von meinen Videokassetten in einer Datenbank, Einwählen in BBS, konvertieren von Bildern usw.

Es hat riesigen Spass gemacht, die Kiste aufzubauen und wachsen zu sehen. 

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Anonym60 Michael Nickles

„Schrumpfende Computerkenntnisse in Deutschland“

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Es geht immer nur um das Geld. Mein ex Chef hat damals Festangestellte gekündigt und durch Praktikanten ersetzt. Er hat EQJ Leute eingestellt. Das sind Praktikanten die von der Agentur für Arbeit 212 Euro monatlich erhalten. Das war der pure Wahnsinn. Die Leute waren so was von schlecht gelaunt was ich auch verstehen konnte. Dementsprechend lief der Laden arbeitslaufmäßig scheiße. Sogar für seine Azubis bekam er von der Handelskammer die Gelder. Fördergelder hier und da beantragen. Millionenumsatz machen und dann noch Fördergelder beantragen.

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shrek3 Michael Nickles

„Schrumpfende Computerkenntnisse in Deutschland“

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Ein nicht 100%ig ernst gemeinter Erklärungsversuch (oder vielleicht doch?):

Dass alle skandinavischen Länder (plus Island) sich die ersten Plätze teilen, liegt daran, dass die Leute dort angesichts der zum guten Teil monatelang andauernden Polarnächte halt mehr vor dem Rechner sitzen.

Was soll man auch machen, wenn es den ganzen Tag dunkel ist? Wenn in NY des Nachts mal der Strom ausfällt, springen die Leute gleich massenhaft in die Kiste. Aber auch noch bei monatelanger Dunkelheit? Das geht an die Substanz. ;-) Und immer nur vor der Glotze hängen wird auch langweilig.

Ein wenig weicht Dänemark davon ab, aber wenn man bedenkt, dass Grönland ebenfalls zu Dänemark gehört, relativiert sich das wieder.

Verstärkt wird die Affinität zum Rechner dadurch, dass diese Länder relativ bevölkerungsarm sind - das abendliche Leben im tiefsten, dunklen Winter kann da recht schnell eintönig werden, wenn der nächste Nachbar weit entfernt wohnt. Umso mehr, wenn der Schnee auch noch meterhoch liegt und man sich kilometerlang auf Skiern für einen Plausch begeben müsste.

Das Bildungssystem dort tut da ein übriges - man versuche mal auf offener Straße Einheimische zu finden, mit denen man sich auf Englisch unterhalten kann. Da wird man sofort fündig. Das vergleiche man mal mit Franzosen oder gar Italienern - da tun sich Welten auf.

Deswegen gibt es dort auch nicht so viele bildungsferne Bürger wie bei uns, die einem die Landesstatistik versauen können.

Können wir was daraus lernen? Irre viel Schnee gibt es in Garmisch, doch da ist im Winter der Bär los, was kontraproduktiv zu einem eintönigem Leben und dem damit verbundenen erhöhten PC-Konsum ist.

Länger dunkel wird es hier im Winter auch nicht - wir könnten wohl nachts die Straßenbeleuchtung abschalten und mehr Dunkelheit simulieren. Aber ob das reicht?

Sollten wir die Gesamtbevölkerung auf skandinavische Größenordnungen absenken?
Wir arbeiten zwar daran, aber bis wir so weit sind, ist der Computer sicher durch etwas anderes ersetzt worden.

Bliebe das Bildungsniveau - vielleicht sollten wir eine Austausch-Schüler-Vereinbarung mit ganz Skandinavien anstreben, in der jeder Schüler mindestens 1 Jahr dort in der Einöde verbringen muss.
Im Gegenzug nehmen wir dann skandinavische Schüler auf und stecken sie in die Hauptschulen sozialer Brennpunkte.

Da hätten wir zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen - das Bildungslevel unserer Schüler steigt bei gleichzeitigen Herabziehen des Levels der Skandinavier.

Gruß
Shrek3

Fatal ist mir um das Lumpenpack, das, um Herzen zu rühren, den Patriotismus trägt zur Schau, mit all seinen Geschwüren. Heinrich Heine
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IRON67 shrek3

„Ein nicht 100%ig ernst gemeinter Erklärungsversuch (oder...“

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Im Gegenzug nehmen wir dann skandinavische Schüler auf und stecken sie in die Hauptschulen sozialer Brennpunkte.

Man sollte dann besser auch gleich das Schulkollegium und die Schulverwaltung und die Bildungsminister austauschen.

Wenn ichs mir recht überlege, ist es wohl einfacher, gen Skandinavien auszuwandern.

Sobald ein Troll, DAU oder Elch im Lauf eines Threads auf heftige Kritik stößt, argumentiert er mit der Arroganz des Kritikers. Dies kann auch vorsorglich erfolgen.[Roesen's Law]
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Waldschrat_70 IRON67

„Man sollte dann besser auch gleich das Schulkollegium und...“

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Es ist ein Treppenwitz, die Finnen haben vor vielen Jahren das DDR-Schulsystem studiert und haben es für ihre Bedingungen modifiziert übernommen und jetzt sollen wir von den Finnen lernen, das hätten die westdeutschen "Bildungspolitiker" einfacher haben können. Das ganze heutige deutsche  Bildungssystem ist doch einfach sche... Jedes Bundesland macht seinen eigenen Mist und erkennt teilweise die Abschlüsse aus anderen Bundesländern nicht an.
ES LEBE DIE BUNDESDEUTSCHE BILDUNGSPOLITIK. 
Hurra, hurra, hurra Weinend

einem computer für seine leistung zu bewundern ist genauso als würde man einem bügeleisen beifall klatschen wenn es warm wird
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IRON67 Waldschrat_70

„Es ist ein Treppenwitz, die Finnen haben vor vielen Jahren...“

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die Finnen haben vor vielen Jahren das DDR-Schulsystem studiert

Ich weiß, ich weiß... und da ich beruflich involviert war, erst recht.

Sobald ein Troll, DAU oder Elch im Lauf eines Threads auf heftige Kritik stößt, argumentiert er mit der Arroganz des Kritikers. Dies kann auch vorsorglich erfolgen.[Roesen's Law]
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Waldschrat_70 IRON67

„Ich weiß, ich weiß... und da ich beruflich involviert war,...“

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Auch Du mein Sohn Brutus. Bei mir waren es nur 3 Jahre aktiv, dann nebenberuflich.

einem computer für seine leistung zu bewundern ist genauso als würde man einem bügeleisen beifall klatschen wenn es warm wird
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