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News: Medion Akoya E4360D

Schon wieder ein Aldi "Multimedia-PC"

Michael Nickles / 36 Antworten / Baumansicht Nickles

Bei Aldi steht aktuell wieder mal ein PC von Medion rum: der Akoya E4360D. Im Aldi-Online-Prospekt dominiert optisch wie meist die "Empfehlung" der Computerbild: "Testergebnis: gut. Preisurteil: Sehr günstig. Empfehlenswertes Schnäppchen".

Wie immer wird der PC als "Multimedia-PC" beworben, obgleich Medion diesmal auf jegliche "Multimedia-Zugaben" wie TV-Karte und Fernbedienung verzichtet. Was steckt also drin für 500 Euro? Als Rechenknecht werkelt ein Intel Prozessor aus der neuen Core I3-Baureihe mit 2,93 GHz Takt. Mit "I3"" bezeichnet Intel seine neue Einstiegsklasse (siehe Intel krempelt CPU-Bezeichnungen um).

Konkret ist das ein Zweikerner, der dank Hyperthreading allerdings zwei Threads pro Kern auf einmal abrödeln kann, was ihn zum theoretischen "4-Kerner" macht. Einzelwert dieser "Einsteiger-CPU": immerhin rund 100 Euro. Als Speicher wurde (für den Core I3 zwangsläufig) teures DDR3-RAM (4 GByte) verbaut. Die sind natürlich nur zu knapp 3 GByte nutzbar, weil Windows 7 Home Premium nur in der 32-Bit Version installiert ist.

Eine 64-Bit-Recovery-DVD ist immerhin zusätzlich im Lieferumfang enthalten (warum machen sie nicht gleich die 64-Bit Version drauf?).

Beim von Aldi als "Computer-Revolution" gepriesenen Windows 7 handelt es sich wie üblich bei "Billig-Rechnern" nur um eine OEM-Version, die nur mit diesem Rechner nutzbar ist. Abgesehen vom sonstigen Kleinkram (Brenner, 1 TByte Platte) ist nur noch die Grafikkarte erwähnenswert.

Die "Marketing-Strategen" haben es wie immer geschafft, alles aus "Nichts" herauszukitzeln. In der Werbung wird eine "brillante Grafik" mit "gestochen scharfer Darstellung" beschrieben.

Die Geforce GT330 packt DirectX 10, ist mit 768 MByte GDDR3 Speicher ausgestattet und hat üppige Anschlussvielfalt (D-Sub VGA, DVI-I und HDMI-Anschluss mit HDCP-Unterstützung). Das soll laut Aldi-Werbung unter anderem für "brillante Darstellung von Filmen und Fotos in hervorragender Qualität" sorgen. Von enormer Grafik-Spieleleistung redet Aldi nicht, aber das tut der "Computerbild"-Kasten: "sorgt auch beim Spielen für richtig Dampf….

Im Lieferumfang sind neben "Wegwerf- und vorinstallierter Werbesoftware" übrigens auch eine Tastatur und eine Maus enthalten.

Michael Nickles meint: Eins muss man Medion lassen - sie bauen Raffinessen in ihre Kisten. Schon länger gibt es diesen "Datenhafen" (auch bei der neuen Kiste), wo man oben eine externe Platte einfach anstecken kann. Diesmal ist mir im "Kleingedruckten" ein Feature namens "ausziehbarer Mini USB Stecker" aufgefallen.

Also vermutlich ein Stecker den man rausziehen kann, um auf die Schnelle eine Camera oder ähnliches dranzuhängen. Im Hinblick auf den Kabelsalat unter meinem Tisch und der Tatsache, dass ich regelmäßig über das USB-Kabel von der Camera mit dem Schreibtischstuhl drüberrolle, hätte ich so ein ausziehbares Ding gerne.

Was mich beim neuen Aldi-PC wie immer ankotzt: die Grafikkarte. Damit niemand wirklich knallhart den Preis vergleichen kann, ist es Mode geworden eine "spezielle Karte" zu verbauen, mit einer Bezeichnung, die im Handel nicht existiert. Diesmal heißt sie halt "GT330". Eine "Analyse" beziehungsweise Spekulation zu dieser Karte findet sich hier: Die Wahrheit über die nVidia GeForce GT330 aus dem Aldi Komplett-PC Medion Akoya E4360 D (Thx Fetzen für den Hinweis!).

Ich kann den Spekulationen von sappalapapp.de nur aus dem Bauch zustimmen. Was mich erschreckt ist allerdings, dass mein schon über ein Jahr alter Report über "Discounter PCs" (siehe Discounter-PC durchleuchtet - Schrott und Schnäppchen) immer noch topaktuell ist. Klar - die "Eckdaten" haben sich geändert, die Methoden und Maschen allerdings nicht.

Noch was an die Aldi-Werbetexter: Der Dreh mit "brillanter Darstellung von Filmen und Fotos" und "gestochen scharfer Darstellung", ist echt ein Kracher! Weiter so!

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Borlander Michael Nickles

„Schon wieder ein Aldi "Multimedia-PC"“

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regelmäßig über das USB-Kabel von der Camera mit dem Schreibtischstuhl drüberrolle
Einfach ein USB-Verlängerungskabel auf den Tisch legen. Dann muß man sich nicht mehr zum Anstecken von USB-Sticks bücken ;-)
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The Wasp Borlander

„ Einfach ein USB-Verlängerungskabel auf den Tisch legen. Dann muß man sich...“

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Bei mir steht sowas auf dem Tisch:
http://www.golem.de/0907/68271.html
Hilft vor allem auch beim Zocken mit der Kabelmaus, da ich für beides eine Lösung suchte, war das die Ideallösung.

Ende
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mick.g Michael Nickles

„Schon wieder ein Aldi "Multimedia-PC"“

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Hi

Ich könnte mich immer totlachen, welche Leute sich diese Aldi Kisten kaufen. Die wissen in der Regel garnicht, was sie da erworben haben. Wie gesagt, Werbung ist alles.
Es gab mal diese Kisten, die vorne einen 3,5" Einschub mit diversen Schnittstellen hatten. Dabei waren so eigentlich praktische Sachen, wie Video in, und Kartenleser. Bei noch keinem dieser Dinger wusste der Besitzer, wofür das ist. Genauso wird es dann auch mit diesem Datenport sein.
Wenn die Dinger nach nem Jahr mal vom Besitzer völlig versaut sind, gehts los, mit der Sucherei nach Treibern. Vor allem die Suche nach der MD Bezeichnung des Modells ist lässtig.
Ich habe mir abgewöhnt etwas von der Marke zu kaufen. Immer gibt es irgendwelche versteckten, sich später erst herausstellenden Macken.

Gruss

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Neilo1 mick.g

„Hi Ich könnte mich immer totlachen, welche Leute sich diese Aldi Kisten kaufen....“

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Moin,

bin mal ganz anderer Meinung.
Bei mir laufen 3 Medion-Kisten.
1 Notebook seit 2004. Ohne Absturz. Mit Speichererweiterung. Original Festplatte. In jedem Urlaub im Wohnmobil als Multi-Media-Center dabei
1 PC seit 2004, mit 3,5" Einschub. Null Abstürze. Vereinsverwaltungsarbeiten laufen ohne Probleme. 2te Festplatte anstandslos einbauen können.
1 PC seit 2008. Mit Datenhafen. Geniales Teil. Einfach zusätzliche Festplatte HD 2 go draufschieben, funzt.

Tut mir leid Leute, bei mir funktionieren die Dinger von Feinkost-Albrecht. Nebenbei auch noch Navi, Wetterstationen, Scanner etc.

Gruß vom Neilo

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trilliput Neilo1

„Moin, bin mal ganz anderer Meinung. Bei mir laufen 3 Medion-Kisten. 1 Notebook...“

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Ach ja, Medion-Navi. *Kotz*

Die Hardware ist nicht schlecht, die Software recht flott, und stets mit mehr Funktionen ausgestattet, als gleichpreisige Konkurrenz.

Nur nützt das einem NICHTS, ABER AUCH GARNICHTS, wenn die Kisten mit veralteten Karten kommen, dann monate- wenn nicht jahrelang keine Kartenupdates angeboten werden, und wenn dch, dann teuer und auch wieder veraltet.

Medion-Navi: Einmal und nie wieder. Dann schon lieber kleineren Navigon oder zumindest TomTom.


Und man ehrlich, Vereinsverwaltung kann man auch mit der Gurke anno 1998 erledigen.

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Tom West trilliput

„Ach ja, Medion-Navi. Kotz Die Hardware ist nicht schlecht, die Software recht...“

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Nur nützt das einem NICHTS, ABER AUCH GARNICHTS

Der Spruch ist schon irrwitzig. Ein PC, ein Kühlschrank, ein Fernseher, ein was aucb immer sollte immer dann angeschafft werden, wenn man weiss, was man damit machen möchte oder muss.

Der Vorredner sagt - genau das Teil passt bei mir. Also ist das doch TOP

Wie kommt eine Schwachmatengurke daher zu behaupten, das nütze/nutze nichts? Wenn es denn genau das getan hat - nämlich der Person genutzt. Da ists egal ob Aldi, Waldi, Dell oder Dalli.

Hat Neilo was von Navis erzählt - Kartenupdates? Nada. Also - mal die Schnauze halten oder was Vernünftiges erzählen.
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mike_2006 Michael Nickles

„Schon wieder ein Aldi "Multimedia-PC"“

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Hey - Fangen wir bei den Treibern an...
Weiss die Treiberpflege bei medion überhaupt was 64bit ist?^^

Alle geräte, die ich bisher von medion erworben hatte, benutzten durchweg schmierige Treiber. Von Scanner über Modems bis hin zu TV-Karten oder ganzen PCs. Neues Betriebssystem? Beten. Wenn man glück hat, findet man den Original-Hersteller der Geräte und kann dann von dort einen Treiber saugen, oder wie im falle einer meiner zwei TV-Karten einfach einen opensource (bt878 x64) Treiber nehmen. Besonders prekär wird es, wenn man diese Multimedia-PCs auseinandernimmt, so zum Beispiel meine zweite TV-Karte. Da hieß es bisher nur: Basteln oder wegwerfen. Das Teil läuft zum verrecken nicht mit einem neuen x86 os, geschweige denn in einem anderen PC. Inklusive dem gehäuse natürlich...

Medion kann zwar gut werben, aber diesem gekauften Gaul schau ich nicht mehr ins' Maul=)

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reader Michael Nickles

„Schon wieder ein Aldi "Multimedia-PC"“

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768MB graka? solch "krumme" Zahlen kenne ich nur von shared-memory. oder?
und wieso Intel? Zum gleichen Preis hätte man einen echten, schnelleren AMD verbauen können, da wäre speicher gleich billiger geworden.
das ist mir echt nicht geheuer - der letzte aldi-kram den ich bei meinem Kumpel instandsetzen müsste war eine Kombi aus überteuerten Komponenten mit makaberem preis/leistungsquotienten und noname kak (und ac97 als "perfekter sound" zu vermarkten war noch so eine sache).

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schmoldovia reader

„768MB graka? solch krumme Zahlen kenne ich nur von shared-memory. oder? und...“

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jein, wir (schulterklopf) können, was nicht rund läuft, vielleicht in den griff kriegen, aldi-normalverbraucher nicht. aldi vermeidet stress und verbaut intel, weil's da weniger stress gibt als bei amd, weniger rückläufer, mehr profit und mehr zeit, wurst und marmelade zu verkaufen. und ehrlich ... beim aktuellen niveau der gigahertzen, reisst es da eine 10% höher getaktete cpu?

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reader schmoldovia

„jein, wir schulterklopf können, was nicht rund läuft, vielleicht in den griff...“

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weniger rückläufer?
eher nicht - mehr profit wegen dem höheren grundpreis schon glaubwürdiger - fast alle meiner bekannten haben AMD basierte rechner - bei keinem gab es damit probleme - mit grafikkarten, betriebssystemen, speicher - mit allem außer dem prozessor - ich habe grösstes vertrauen in AMD

und es geht wie ich meinte nicht um 10% leistung - es geht um 50% mehr geld für 10% mehr leistung
wie Homer es sagte "...ich wünschte mir ich hätte keine kinder und drei geld!"

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schmoldovia Michael Nickles

„Schon wieder ein Aldi "Multimedia-PC"“

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WYSIWYG - nicht mehr und nicht weniger. Der Traum vom modular aufgebauten PC, kompatibel und erweiterbar ist nicht nur bei ALDI&Co. sondern auch bei vermeintlich anständigen Marken wie FujitsuSiemens ausgeträumt. Auch dort scheitert der Wechsel auf andere Betriebssysteme an fehlendem Treiber-Support. Man sollte - gerade bei Notebooks - die Dinger so nehmen, wie sie sind. Austausch von Komponenten, Bestücken mit zusätzlichen Speichermodulen, PC-Cards, forget it.

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herta2202 Michael Nickles

„Schon wieder ein Aldi "Multimedia-PC"“

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Bin wie Neilo1 ganz anderer Meinung. Für meine bescheidenen Ansprüche reicht ein Rechner von Aldi durchaus und in dieser Preisklasse gibt es meines Wissens nichts günstigeres. Zusätzlich möchte ich noch erwähnen, dass Aldi 3 Jahre Garantie bietet - wer macht das sonst ?

Gruss Herta 2202

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reader herta2202

„Bin wie Neilo1 ganz anderer Meinung. Für meine bescheidenen Ansprüche reicht...“

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Garantie bis 5 Jahre ist nicht unüblich
beim Fachladen gibt es vergleichbaren/schnelleren Rechner mit vernünftigen Komponenten ab 400€

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trilliput herta2202

„Bin wie Neilo1 ganz anderer Meinung. Für meine bescheidenen Ansprüche reicht...“

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Mag sein, dass die Kisten für leute mit geringen Ansprüchen ausreichend sind.

Aber erstens tummeln sich hier bei Nickles lauter Schrauber, die eben höhere Ansprüche stellen, und zweitens auch dann, wenn sie die Kisten von Neilo1 und herta2002 reparieren müssen.

Und dann geht es los, angefangen bei den fehlenden oder veralteten und inkompatiblen Treibern bis hin zu Sonder- oder einfach nur dämlich gemachter Hardware.

Ich kann mich jedenfalls an keine andere Tower erinnern, wo man die Festplatte nur nach CPU-Kühler-Abbau auswechseln konnte, Außer eben Medion und baugleicher HP-Kisten.

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hannes43 Michael Nickles

„Schon wieder ein Aldi "Multimedia-PC"“

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Jetzt würde ich mir definitiv keinen PC holen, ausser er hat schon alles neue drinnen und damit meine ich intern den neuen USB3. Sonst einfach warten bis die Dinger wirklich aktuell sind, damit man da nicht bei den 2 Steckplätzen noch ne USB3 Karte einbauen muss.

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schuerhaken Michael Nickles

„Schon wieder ein Aldi "Multimedia-PC"“

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.
Woran wird denn gemessen, was "gut" oder "schlecht" ist?

Der neue ALDI-Rechner stand einen Tag vor dem offiziellen Verkaufsstart hier zur Verfügung, um für einen bestimmten Einsatzzweck eingerichtet und optimiert zu werden.
Er machte eine "pro gezahlten Euro" gute Figur.

Ich habe mich nicht auf ComputerBILD eingelassen, sondern berichtet, indem ich mich auf die PC-WELT und in einem Nachtrag auch auf nickles stütze.
Man sollte nicht nur verschiedene Seiten wahrnehmen, sondern sich vor allem selbst ein Bild machen. Das habe ich getan.
Deshalb:
http://bugfix.foren-city.de/topic,517,-wirklich-viel-pc-pro-euro-von-aldi.html

Als Journalist neige ich natürlich auch eher zur Meckerei und suche dafür die "Haare in der Suppe" ("only bad news are good news"). Aber zur Fairness gehört, auch die Suppe selbst zu werten und das Gute an ihr zu berichten.

Mit dem Medion Akoya E4360D liess sich HDV flott schneiden, und das Ergebnis sah über HDMI und Beamer einfach "brilliant" aus. Dank CUDA war das Rendern ein bequemer Galopp und keine müde Herumkriecherei.

Doch das wird beim nächsten Modell von MEDION schon "Schnee von gestern" sein...
.

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mick.g schuerhaken

„Relativieren und nicht verabsolutieren“

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Hi

Relativieren und nicht verabsolutieren
Dem ist an sich nichts hinzuzufügen. Aber ich spreche aus eigener Erfahrung von vorhergehenden Modellen dieser Marke.
Oft waren Komponenten proprietär. Sowas ist der GAU, wenn man alles neu machen muss.
Im Neuzustand sollte diesen Geräten schon einiges zuzutrauen sein. Wie auch anders.
Leider sitzen viele Tester immer vor Neugeräten und staunen ob der Leistungen. Verreckt so ein Teil dann nach 2-3 Jahren kriegts keiner mit. Dann quälen sich solche Schmocks, wie unser Einer mit dem Mist rum.

Gruss

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Neilo1 Michael Nickles

„Schon wieder ein Aldi "Multimedia-PC"“

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Moin,

hallo hannes43
ZitatSonst einfach warten bis die Dinger wirklich aktuell sind

Sobald Du einen Rechner aus dem Laden trägst, ist er nicht mehr aktuell.
Wie lange möchtest Du auf Aktuallität warten? Was soll Aktuallität kosten?
1995 kosteten die ersten CD-Brenner über 1.200 DM. Die Dinger waren top-aktuell.
Oft wartet mann auch, in der Hoffnung, die neuen "aktuellen" Teile werden günstiger.
Dann aber gibt Erneuerungen, z.B. USB 4.0

Gruß vom Neilo

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schuerhaken Neilo1

„Moin, hallo hannes43 Zitat Sobald Du einen Rechner aus dem Laden trägst, ist er...“

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@ Neilo1,

wer nicht mehr als das "Warten"-Argument vorbringen kann, zeigt nur, dass er keinen Durchblick hat und nicht abwägen kann oder will.

Denn wenn ich einen Computer benötige, muss ich auch wissen, wofür ich ihn einsetzen will (Pflichtenheft), und mich schlau machen, welche zur Verfügung stehenden Hard- und Software-Techniken meinen Ansprüchen genügen.

Komme ich dabei zu einem brauchbaren Ergebnis, muss ich handeln können und nicht auf etwas warten, dessen Leistung ich für mich noch nicht abschätzen kann oder dessen Leistung ich mir auch auf anderem Wege verschaffen kann.

So einfach ist das. Alles andere ist Mumpitz. Unnütze Nörgelei.
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hannes43 schuerhaken

„Warten“

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Na für den absoluten Duchblick haben wir dich ja. Arroganz macht Weitsichtig, aber nicht im Sinne einer Augenkrankeit.
Ich sagte warten bis USB3 darauf aktuell im Board integriert ist. Und nicht den Müll den du hier von dir gibtst.
Geh mal wieder zum Friseur, der freut sich auf ein Plauderstündchen.

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The Wasp hannes43

„Na für den absoluten Duchblick haben wir dich ja. Arroganz macht Weitsichtig,...“

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USB3 macht den Datenhafen praktisch überflüssig; wobei, wenn man sich auf den Datenhafen einlässt, braucht man USB3 nicht wirklich, ist aber auf Medion-HDs angewiesen.
Selbst wenn USB3 unbedingt verlangt wird, vermute ich mal, dass man eine USB3 Karte einfach nachrüsten kann.

Ansonsten zerbreche ich mir über Aldi-Kisten nicht den Kopf. Das ist nicht mein Laden. Ich schraube selbst. Zuletzt vor einem Jahr. Das nächste Mal, wenn SATA3-SSDs für ordentlich Dampf im Gehäuse sorgen. Ich kanns nicht erwarten! ;)

Ende
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schmoldovia The Wasp

„USB3 macht den Datenhafen praktisch überflüssig wobei, wenn man sich auf den...“

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USB3 vs. SATA2 ... and the winner is SATA !!!
usb hat nicht dieselben sicherheitsmechanismen wie sata. deshalb sollte auch beim kauf externer medien (hd, ssd, brenner...) darauf geachtet werden, wenn's das gibt, die verbindung über sata statt über usb herzustellen. nachdem mir einmal bei größerem datenaustausch/backup die daten beschädigt/verloren gegangen sind, ziehe ich immer sata vor, denn höchsttempo ist nicht das einzige, was zählt. auch nicht die größe, entscheidend ist die technik.

DATENHAFEN ist auch keine konstante. aldi hat schon (mind.) einmal die anschlüsse geändert, weshalb die aktuelle platten nicht bei älteren medions andocken können. systemwechsel war zugegebener maßen vor mindestens fünf jahren, aber proprietäre systeme sind immer riskant. dies sage ich als stolzer besitzer von ps/2-rechner, qic80-streamer, sq44, ls120-superdisks und anderem technikschrott.

aber nichts gegen ALDI, die fachkundige beratung der aldikassiererinnen übertrifft häufig die kompetenz der pc-fachverkäufer
... in fragen der haltbarkeit von fischkonserven;-)

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babbage hannes43

„Na für den absoluten Duchblick haben wir dich ja. Arroganz macht Weitsichtig,...“

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Bin auch der Meinung dass Medionrechner nur auf den 1. Blick (für den Laien der hoffentlich NIE etwas tauschen / upgraden muss) preiswerte rechner.

Das Gehäuse ist unter jedem Qualitätsniveau, das Netzteil ist am Rande der Leistungsfähigkeit (war zumindest bei den geräten vor ca. 2-5 Jahren so), Man kann in den meisten Fällen gar nicht bzw. nur schwer zus. Hardware ein/ausbauen. Das Kühlsystem lässt auch zu wünschen übrig.
Die einzelnen komponenten sind oft stark kastriert. Mainboard : Es fehlen RAM-Plätze / PCI-Steckplätze usw.
Grafikkarte : insidern bekannte OEM-Tricksereien. Das Kühlsystem lässt auch zu wünschen übrig.
Dann kommt noch die Software und Treiberkrise hinzu.

Der Support lässt auch zu wünschen übrig. Kann sein dass es teilweise in D gut funktioniert.
Aber in Ö wartet man im Schnitt 6 Wochen bis man ein defektes Gerät wieder bekommt ,wenn man nicht um die Garantie durch angebliches eigenverschulden kämpfen muss.

Die werbung finde ich total mies. Es stehen in jedem prospekt für jede komponente die von den leistungsdaten nicht kompletter müll ist "starke" wörte(Riesig/enorm/ultraschnell...).

Als techniker der dieses Gerät einmal aufschrauben muss ein Chaos und ein Graus.
Aber als Otto-Normal, der niemals ein HW-upgrade durchführen muss/will eigentlich passabel. Nicht gut aber passabel.

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babbage

Nachtrag zu: „Bin auch der Meinung dass Medionrechner nur auf den 1. Blick für den Laien der...“

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hoppala, falsche antwort button :)

kann man den beitrag noch verschieben ??

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schmoldovia Neilo1

„Moin, hallo hannes43 Zitat Sobald Du einen Rechner aus dem Laden trägst, ist er...“

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da hätt' ich was für dich... meinen externen scsi-cd-brenner von plasmon ... mit originalrechnung für 2500dm und das passende brennprogramm corel cd creator ver.3 für schlappe 250dm.. aber die ersten rohlinge stückpreis 14,50dm laufen noch immer während div. neuere rohlinge sich verfärbt haben und nicht mehr lesbar sind... wie schon gesagt computer kauft man immer zu früh und immer zu teuer

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Ma_neva Michael Nickles

„Schon wieder ein Aldi "Multimedia-PC"“

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Schönen Abend,

nur ganz kurze Bemerkung dazu: gepriesenen Windows 7 handelt es sich wie üblich bei "Billig-Rechnern" nur um eine OEM-Version, die nur mit diesem Rechner nutzbar ist.,
glaube das Du da nicht richtig informiert bist, auch für 1800,-€ bekommt man nur eine OEM und auch die Auskunft das das viel vorteilhafter für die Kunden sei, da sie ja sonst gar keine Treiber haben um ins I-net zu kommen. Also ich habe die Auskunft beim Suchen eines NB in der der Klasse schon bisher ca 18 x hören müssen.
Suche aber immer noch ;-).

Gruß
Manfred

Das Genie tut was es muß, das Talent tut was es kann
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InvisibleBot Michael Nickles

„Schon wieder ein Aldi "Multimedia-PC"“

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Als Speicher wurde (für den Core I3 zwangsläufig) teures DDR3-RAM (4 GByte) verbaut. Die sind natürlich nur zu knapp 3 GByte nutzbar, weil Windows 7 Home Premium nur in der 32-Bit Version installiert ist.

Ähhm, Einspruch...

So ziemlich jeder Rechner mit einem 32Bit-Betriebssystem kann mindestens 3,25GB nutzen, die meisten bis zu 3,5GB.
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Borlander InvisibleBot

„ Ähhm, Einspruch... So ziemlich jeder Rechner mit einem 32Bit-Betriebssystem...“

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So ziemlich jeder Rechner mit einem 32Bit-Betriebssystem kann mindestens 3,25GB nutzen, die meisten bis zu 3,5GB.
3,5GB ist eher die Ausnahme als die Regel. Vor allem wenn Du eine Graka mit aktueller Speicherausstattung installiert hast...
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Markus Klümper Michael Nickles

„Schon wieder ein Aldi "Multimedia-PC"“

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Eigentlich sind solche Großserienrechner eine super Sache. Wenn ich einen Rechner individuell für Kunden aufbaue, brauche ich etwa eine halbe Stunde bis das Ding soweit komplett ist. Dann kommen bestimmt 3 Stunden dazu bis OS, Treiber und Standardanwendungen installiert sind. Und ein gewisses Risiko von Hardware-Inkompatibilitäten gibts auch noch. Das ganze lohnt sich nur noch für meine Firmenkunden, die einen einfachen, aber hochgradig zuverlässigen Rechner zur Steuerung von Industriemaschinen suchen. Daher hat bei solchen Anwendungen eh nicht die Leistung sondern höchste Qualität der Einzelteile Priorität.

Im Büroeinsatz geht es auch noch, da hier eh ein halber Tag fürs Aufstellen und kundenspezifische Einrichten draufgeht. Allerdings muß man hier schon sagen, das es z.b von Fujitsu-Siemens für 300 Ocken komplette PCs gibt, die superstabil und leise laufen und deren Power fürs Büro lang und schmutzig reicht. Auch die Verarbeitung ist top.

Bei einem Privatkunden hauen diese Kalkulationen nicht mehr hin. Der will für 500 Euro ALLES. Das geht einfach nicht individuell. Daher haben Komplettsysteme hier ihre Existenzberechtigung. Ich kaufe inzwischen auch schon entsprechende Systeme meines Großhändlers ein und habe ganz gute Erfahrungen damit gemacht.

Während bei Fujitsu, HP, Dell u.s.w. allerdings die Qualität stimmt, zeigt sich bei Medion ein anderes Bild. Die Macken sind echt abenteuerlich. Am schlimmsten finde ich noch die proprietären Bauweise. Und die Tatsache dass Medion nicht in der Lage ist, Verschleissteile zu liefern. Bei einem CPU-Lüfter ist das schnuppe, aber beim Graka-Lüfter ist das nicht lustig. Alles in allem ist die Qualität von Medion meiner Erfahrung nach grenzwertig. Und gravierende Konfigurationskatastrophen gibts auch am laufenden Band. Oder solche Ideen wie neulich bei einem Videoschnitt-PC. Da bauen die ne 80 GB SSD-Platte ein - und verballern von der 25 GB als Recovery-Partition. Trotz riesiger eingebauter Datenplatte. Sagt mal, Albrechts... geht´s noch???? Und die 1000-Euro-Multimedia-Kisten aus der Zeit von etwa 2004 bis 2006 treiben jeden Techniker in den Wahnsinn ("Klemmende Tasten" u.v.m.)

Vor allem aber finde ich es grenzwertig, daß sich heutzutage kein Tester mehr die Mühe macht, die Produktqualität auszuloten. Es steht immer die Leistung im Neuzustand im Vordergrund, aber gerade die ist uninteressant. Dummerweise kräht nach den Kisten kein Hahn mehr, wenn die ersten Macken den Besitzer zur Weissglut treiben. Und er noch 3 Jahre auf nen Neuen sparen muss.

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schuerhaken Michael Nickles

„Schon wieder ein Aldi "Multimedia-PC"“

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@ Markus,

vielleicht sollte man klarstellen, dass bei MEDION keine stringente Linie zu erkennen ist. Auf Rechner, die wahrhaftig etwas taugen, folgen fast im verlässlichen Wechsel Kisten, die man nicht mal in der Pfeife rauchen kann.

Ein Rechner aus 3/2004 (P4 3,06-GHz-HT) hängt seitdem, also jetzt SECHS Jahre lang, 24/7 am Netz und hat nie gemuckt; nie. Auch alle anderen Rechner, bei denen ich zugriff, haben bis auf einen Netzteilausfall enorm viel vertragen.

Einen Rechner hatte ich gekauft und wieder zurück verfrachtet, weil IDE zwar lt. Platine vorhanden, aber nicht gesockelt war (Pfosten weggelassen). Ich brauche aber den MIX aus IDE und SATA. Dann passierte mir Ähnliches bei einem anderen Rechner nochmals, den ich mir "aus Daffke" zulegen wollte. In beiden Fällen bekam ich ohne Murren mein Geld sofort zurück.
Also: Kein Risiko.

Hier im Industrieviertel mit vielen angesiedelten Mittelständlern laufen unzählige MEDION-Rechner zur vollen Zufriedenheit. Bevorzugt wurden sie allein schon wegen der 3-jährigen Garantie. Viele von ihnen gehen nach 3-jähriger Abschreibung weg und werden durch neue MEDION-Rechner ersetzt. Die Leute wissen bestimmt, was sie tun.
Hinzu kommt: Ein Rechner, der nicht in den ersten 6 Wochen versagt, hält bei ständigem Gebrauch in aller Regel auch drei Jahre durch. Er muss nur das Praxis-"Burn in" beim Käufer überleben.
Ausserdem: Der MEDION-Service vor Ort hat hier im Ruhrgebiet, wo MEDION in Mülheim und Essen sitzt, einen guten Ruf. Es gibt ja auch schon mal Ärger, aber in den wenigen Fällen, die ich kenne, hat MEDION vor Ort prompt und wirksam reagiert.

"Dumm" dran ist nur, wer irgendwo im Hinterwald seinen ALDI-Rechner nach Hause karrt und bei Defekten den Rechner einschicken muss. Da gibt es aber zu anderen selbst seriösen Mail-Order-Händlern keinen speziellen Nachteil. Im Gegenteil: Auch hier ist MEDION vergleichsweise noch sehr erträglich.
(Was viele Konsumenten nicht kennen: Ihre Rechte nach BGB in einem Gewährleistungs-/Garantiefall. Zum Beispiel hinsichtlich entstehender Kosten.)

Da fällt mir ein: Bei Medion-Rechnern habe ich an der Grundkonfiguration nie etwas geändert. Wohl aber zusätzliche Hardware eingebunden. Geärgert hat mich dabei nur einmal (und zwar richtig!), dass durch einen hohen und gerade herausgeführten Pfostenstecker an der Grafikkarte der benachbarte PCIe-Sockel nicht nutzbar war. Ich mußte mir einen gewinkelten niedrigeren Stecker besorgen, den mir aber MEDION selbst nach Vorführung des Blödsinns angebracht hat. Die haben selbst den Kopf geschüttelt und sich "den Fall notiert". Und als "Schmerzensgeld" bekam ich einen USB-DVD-Brenner geschenkt, den man als "Lehrgeld" zahlen wollte.

Deshalb: Differenzierung.
Und: Kaufen, aufmachen, reingucken, prüfen, und wenn etwas nicht gefältt: Zurück und Geld wieder heraus.

Gruss zum Wochenende,
Manfred
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„Kleine Differenzierung“

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Mit dem Medion-Support ist es hier nicht soweit her. Eine Bekannte hatte mal so eine Kiste, kein Plan was für ein Baujahr, glaub das war ein Pentium IV mit 2,66GHz. Als bei dem die Festplatte hin war, schickte man ihr kommentarlos eine neue, und dazu ein Faltblatt auf dem stand sie solle die Platte einfach austauschen und dann den PC von den mitgelieferten CDs starten. Tolle Leistung.

Ich hab sie ihr dann eingebaut und das Betriebssystem wieder installiert, aber das war ein Gefiesel ohne Ende - weil man die Platten nicht tauschen konnte ohne vorher den CPU-Kühler auszubauen... Davon stand nix im Faltblatt.
Naja, anschließend lief er wieder ein Jahr, bis dann der CPU-Kühler einen Lagerschaden hatte. Dann kam aber lustigerweise schon ein Techniker vorbei und tauschte den Lüfter - das hätte sie auch ohne weiteres selbst machen können.

- Beat the machine that works in your head! -
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„Mit dem Medion-Support ist es hier nicht soweit her. Eine Bekannte hatte mal so...“

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"Mit dem Medion-Support ist es hier nicht soweit her. ...
hatte mal so eine Kiste, kein Plan was für ein Baujahr, ..."


Okay. Das gilt jetzt für alle überall und auch für heute und die Zukunft?
Nicht schön, was da passiert ist, aber shit happens.
Ich selbst war bis auf eine Ausnahme noch nicht betroffen und kenne nur die nachgewiesenen guten Beispiele.
Kauf Dir doch die neue Kiste, und kukk watt stuffa kumm aut.

Schönes Wochenende,
Manfred

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Ma_neva schuerhaken

„Aktuell“

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Nabend,

Ganz im Gegenteil zu Ich selbst war bis auf eine Ausnahme noch nicht betroffen und kenne nur die nachgewiesenen guten Beispiele.
habe ich nur negative Erfahrungen mit Medion. Da ist einmal das MD 95500, nach damals ca 1/2 Jahr ging dann das Laufwerk nicht mehr, weder zum Brennen von CD noch zum Lesen (spielen) von DVD. Habe es 3 mal zur Reparatur dort gehabt,
große Liste was gemacht und getauscht wurde, doch es ging und geht bis heute nicht.(Kann man natürlich auch so nicht verkaufen). Auch telef. Kontakt brachte nichts. Dann noch das Handy Motorola V3, wurde nicht gesagt das es nicht geht eine Speicherkarte rein zu machen, dann nicht überspielbare Bilder auf Vista (geht nur auf XP) auch die Auskunft von unbeteiligten Stellen ;-(. Dann 3 mal zur Rep. weil immer bei voll geladenem Akku mitten im Gespräch (nach ca 3 min ) der Akku leer war und Gespräch weg. Na,da hat Medion dann nach der 3. Rep. wohl einen neuen rein gemacht als ich unbedingt Geld zurück wollte, nun geht es mit dem Akku. Aber was ein Aufwand und welche Prozeduren, nein ich bin da geheilt von den Produkten. Wollte eigentlich nix dazu sagen aber Deine "Hymne" hat mich dann doch veranlaßt auf Gegenteiliges zu verweisen.

Gruß
Manfred

Das Genie tut was es muß, das Talent tut was es kann
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„Aktuell“

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Okay. Das gilt jetzt für alle überall und auch für heute und die Zukunft?

Ich habe geschrieben hier und damit meinte ich meinen Wohnort. Wenns woanders besser ist - toll, aber darüber kann ich keine Auskunft geben. Aber die Hotline ist glaube ich für ganz Deutschland dieselbe...

Kauf Dir doch die neue Kiste, und kukk watt stuffa kumm aut.

Der PC in meinem Beispiel gehörte einer Bekannten, ich würde mir nie einen ALDI-PC kaufen - und sie sich auch nicht mehr.
- Beat the machine that works in your head! -
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Oliver55 Michael Nickles

„Schon wieder ein Aldi "Multimedia-PC"“

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Moin,
Eine interessante Diskussion, die sicherlich auch von den Erfahrungen mancher abhängig ist.
Tatsache jedoch ist das Medion seine Computer über einen Lebensmittel-Discounter vertreibt. Das sagt eigentlich schon alles. Für mich bedeutet das, dass die Angebote auch entsprechend auf den Markt zugeschnitten sind; somit also die Vergleichbarkeit von irgendwelcher Hardware, sorry Micha, am Thema vorbei ist. Meines Erachtens kaufen sich bei Aldi überwiegend Menschen einen Computer, die ich mal als "Otto-Normal-"User" bezeichnen würde. Für die muss der Computer ein wenig Datenverarbeitung,Textverarbeitung, minimale Bilderbearbeitung und das Abspielen von Filmen und Musik ermöglichen. Dazu kommt dann vielleicht noch ein E-Mail-Programm. In der Freizeit wird zusätzlich noch ein wenig "gedaddelt". Und das können auch alle Medion Computer. Wenn dann, so wie jetzt, mal ein sogenannter "Gaming-Computer" angeboten wird, so bestätigt die Ausnahme die Regel. Im übrigen glaube ich kaum, dass ein Amateur-Gamer sich seinen Computer bei Aldi kauft.
Was die Treiber angeht, so ist die Versorgung tatsächlich sehr dürftig. Mit neuen Treibern schon gar nicht. Jedoch, siehe oben. Meistenteils interessiert das Otto-Normal-"User" auch gar nicht. Hauptsache das Ding läuft. Und wenn nicht, dann wird die Recovery-CD verwendet. Daten die wichtig sind, hat man vorher einfach auf CD oder eine externe Festplatte gepackt.
Zu den Versionen: Otto-Normal"-User" weiß meines Erachtens häufig gar nicht, dass es 64 Bit Versionen gibt; und wenn, dann nicht wofür. Warum auch, da er seltenst konvertiert, Bilder bearbeitet oder komprimiert etc.
Im Gegenteil, bei einer 64 Bit Version würde nicht jedes Programm funktionieren, was er vielleicht gerne installiert hätte. Ergo: "0815"-32 Bit. Da funktioniert alles.
Was den Service angeht, so gebe ich allen Beteiligten Recht. Der ist schlecht. Punkt.
Zum Abschluss: Ich selber besitze seit dem letzten Herbst ein Notebook(Akoya P6611) mit dem ich sehr zufrieden bin. Es hat einen DualCore mit 2.0 Ghz, 4GB Ram und eine separate Grafikkarte mit 256 MB. Ich kann sogar virtuelle Maschinen im XP Modus(über VMware) ohne Probleme darauf laufen lassen. Und das Ganze ist auch noch B-Ware, gekauft in Essen bei Medion selber!
Ich glaube Medion ist besser als oftmals der Ruf. Man muss sich einfach nur vor Augen führen, wer die Zielgruppe ist.
Gruß Olli

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Oliver321 Michael Nickles

„Schon wieder ein Aldi "Multimedia-PC"“

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Ich hatte gestern das zweifelhafte Vergnügen mit so einem Rechner, das Gehäuse scheint irgendwie das Billigste vom Billigen zu sein, die Frontblende ist einfach nur miserabel verarbeitetes Plastik. Um den DVD-Brenner zum Öffnen zu bewegen, muss man normalerweise rechts auf einen grauen Plastikstreifen drücken, aber das funktionierte nicht. Stattdessen muss man den Streifen rechts mit etwas Druck anheben, und dann reindrücken, damit der Brenner sich öffnet.

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