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News: Internetanschluss und Tarife

Schnelle Leitung auf dem Land: Bauern legen selber Hand an!

Olaf19 / 25 Antworten / Baumansicht Nickles
(Foto: Pixabay)

Nach wie vor sieht es mit der Breitband-Internet-Verfügbarkeit in ländlichen Gebieten Deutschlands mau aus. Für Wirtschaftsunternehmen, die sich in dörflichen Gegenden angesiedelt haben, stellt dies in einer zunehmend ver(-inter-)netzten, globalisierten Welt mehr und mehr ein Problem dar.

"Ja, die E-mails gehen alle 'raus, es fragt sich nur wann" – das sagt eigentlich alles.

Jetzt haben sich einige Landwirte aus dem münsterländischen Raum dazu entschlossen, einfach selbst Hand anzulegen, ihren Boden aufzubuddeln und Leitungen zu verlegen – noch dazu auf eigene Rechnung. So nach dem Motto: Wenn das Internet nicht zu uns kommt, müssen wir eben nachhelfen. Einzelheiten dazu im Artikel.

Quelle: www.n-tv.de

Olaf19 meint: Zwar bin ich alles andere als ein FDP-Anhänger, aber in diesem Punkt haben sie wirklich einmal recht: der Breitband-Internetausbau in ländlichen Gebieten in Deutschland ist ziemlich vorsintflutlich. Als Hamburger bin ich da ja ziemlich privilegiert, aber wenn ich die Schilderungen von Menschen höre, die weit draußen wohnen, merke ich erst, wie gut es mir mit meinen theoretisch bis zu 100 MBit geht.

Hut ab vor so viel Eigeninitiative wie bei den Münsterländer Landwirten!

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RogerWorkman Olaf19

„Schnelle Leitung auf dem Land: Bauern legen selber Hand an!“

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Hut ab vor so viel Eigeninitiative wie bei den Münsterländer Landwirten!

Na ja, ob Münsterländer Landwirte rechnen können, ich weis nicht. Glasfaser ins Bauernhaus? Die ganze Gegend um Lüdinghausen kenne ich, sehr ländlich.  Die Ganze Gegend hat beispiellos perfekt fast Flächendeckend 4G LTE Versorgung. Worin liegt das Problem? Emails sind peanuts. Die Bauern wollen womöglich online "Sexfernsehen" schauen und brauchen dazu eigene Leitungen? Oder einen geile Superspeed-VDSL für 19,90€/Monat? Wir wissen es nicht.

Aber dennoch, es ist ja schön, das sie Ihren Acker aufbuddeln, aber Funk wäre sicher kostengünstiger und eleganter. 100% steht bereits LTE in voller Bandbreite zur Verfügung. Vielleicht nicht in den Tälern mit Smartphone ohne externer Antenne, aber sollte es mit dem Speed dennoch knapp werden, dann baut man halt eine Richtantenne zum nächsten Sender aufs Dach. Knapp 100Mbit ist erreichbar. Wem das immer noch nicht reicht, der bezahlt halt für eine Richtfunkstrecke  bis 10Gbit, oder wird gleich selbst Kleinnetzbetreiber auf einem Hügel mit Genehmigung der Bundesnetzagentur. Es streiten sich sogar die Netzanbieter um weitere Standorte, solang sie die Hardware nicht finanzieren und aufstellen müssen. Das machen mittlerweile auch kleinere Unternehmen.

Letzteres hat z.B. schon eine Firma in Sachsen durchgeführt, um vom Wirtschaftsleben nicht abgehängt zu sein. Witzig, denn die Gemeinde hat sich gleich mit drangehängt und ganz viele private Nutzer auch. Nun ist das eins der bestversorgten Gebiete. Man hat sich die Buddelei gespart und zugleich gemeinsam Kosten gespart.

Bitte jetzt nicht wegen Sachsen von Ex-DDR und Sozialismus reden, aber eine aktive, soziale Leidensgenossenschaft  kann schon selbst viel erreichen, ohne staatlich verordneten Breidbandausbau, der ehh nicht bis zum Bauern in Lüdinghausen kommt.

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Olaf19 RogerWorkman

„Na ja, ob Münsterländer Landwirte rechnen können, ich weis nicht. Glasfaser ins Bauernhaus? Die ganze Gegend um ...“

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Die Bauern wollen womöglich online "Sexfernsehen" schauen und brauchen dazu eigene Leitungen?

Braucht "Sexfernsehen" denn so viel mehr Bandbreite als "normales" Fernsehen...? ;-)

Im Ernst, so ganz zum reinen Vergnügen werden sich die Landwirte nicht in so viel Arbeit und hohe Kosten gestürzt haben. Da muss der Leidensdruck schon größer sein.

Ist Internet via Funkverbindung wirklich die bessere Alternative? In meinem Kopf spukt immer noch die möglicherweise veraltete Vorstellung herum, dass das durch die Bank langsamer und teurer ist als stationäres Internet und deswegen nur für Smartphones Sinn ergibt.

CU
Olaf

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RogerWorkman Olaf19

„Braucht Sexfernsehen denn so viel mehr Bandbreite als normales Fernsehen...? - Im Ernst, so ganz zum reinen Vergnügen ...“

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Braucht "Sexfernsehen" denn so viel mehr Bandbreite als "normales" Fernsehen...? ;-)

Natürlich nicht, aber zur gedanklichen Visualisierung darf man "Sex" schon als Aufhänger nehmen.

... Funkverbindung ...langsamer und teurer ist als stationäres Internet und deswegen nur für Smartphones Sinn ergibt.

Natürlich macht es Sinn für Smartphones. Aber Funk kann viel mehr. Den Daten ist es egalt, ob sie über Kupfer, Glas, oder durch die Luft übertragen werden. Man muss aber über "Rundfunk" also Flächenfunk, und Richtfunk sehr unterscheiden. Denken wir mal früher an viele Piratensender, die ganze Landstriche mit nur 100W Leistung problemlos mit Information versorgten. Einwegefunk. Mit heutiger technik und höheren Frequenzen, samt digitalisierter Modulation sind  bereits mit wenigen Watt (Handy maximal 2W) fast flächendeckend Daten + Sprach-Kommunikation möglich. Der finanzielle und technische Aufwand ist für Richtfunkstrecken bis 120km recht einfach. Nachteil, es muss genehmigt werden, sonst gibts "Wellensalat" und gegenseitige Störung. Die verbindung steht quasi von Knotenpunk zu Knotenpunkt. Es gibt aber auch lizenzfreien Richtfunk, allerdings "nur" so bis 5km mit 2,5G/bit/s.

(Hinweis, keine Werbung, z.B. https://www.rubytech.de/gigabit-richtfunk.html)

Hab für jeden Landwirt aber Verständnis, Maschinen sind da, um einen Graben ziehen, Rohr mit Kabel rein, ist für Landwirte erheblich praxisnäher, als ein Sendemast auf dem Silo, wo dort womöglich noch ein Blitz einschlagen könnte. Viele "Ökos" meinen sogar, das durch "Strahlung" auf den Acker der Pflanzenwachstum unddie  Ernte beinflusst werde. Sei dahingestellt.

Stelle mal die Behauptung auf, das im ländlichen Münsterland die 4G LTE-Versorgung schon so gut ausgebaut ist, das man weder Kabel, noch Richtfunk braucht.  Aber eben nicht mit einem Smartphone im Haus, sondern Accesspoint mit externen Dachantenne. Das lüpt perfekt und benötigt geringste Kosten, vorallem im Dauerbetrieb.

In Deinem verlinkten Beitrag sind alternative Lösungen nicht ansatzweise angesprochen. Typisch sensationslüsterne, implizierende  Berichterstattung, Zitat: "Schnelles Internet bleibt für viele Deutsche auch im Jahr 2018 noch eine Wunschvorstellung. Der Breitbandausbau läuft schleppend - vor allem auf dem Land. Im Münsterland verlegen Landwirte nun selbst Rohre und Kabel. Auf den Kosten bleiben sie sitzen."

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Bergi2002 RogerWorkman

„Natürlich nicht, aber zur gedanklichen Visualisierung darf man Sex schon als Aufhänger nehmen. Natürlich macht es Sinn ...“

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Servus

Hab für jeden Landwirt aber Verständnis, Maschinen sind da, um einen Graben ziehen, Rohr mit Kabel rein, ist für Landwirte erheblich praxisnäher, als ein Sendemast auf dem Silo, wo dort womöglich noch ein Blitz einschlagen könnte.

nur als Ergänzung - meine Frau kommt aus einem sehr kleinen, etwas abgelegenen Dorf im NRW-Teil der Eifel; dort in der Nähe haben vor mehr als 7 Jahren bereits Bürgergemeinschaften / private Interessensverbände darum gerungen, dass schnelles Internet "in die Fläche" kommt, damit u.a. die Handwerksbetriebe (u.a. große Schreinereien, Landmaschinenparks, etc.) vernünftig angebunden werden können.

Vor 5 Jahren konnte dann ein Erfolg gefeiert werden - http://www.nettersheim.de/home/news/artikel/detailseite/auf-die-plaetze-fertig-surfen.html - dank tatkräftiger Eigeninitiative existiert dort jetzt ein Internet mit vernünftiger Geschwindigkeit, allerdings erdgebunden.

Ob es einen entsprechenden Ausbau auch via Funk gibt, das weiß ich leider nicht, da wir dort nicht wohnen - allerdings scheint es mir, dass für den Netzausbau gerade im ländlichen Bereich zukünftig derartige Partnerschaften eher die Regel denn die Ausnahme sein werden.

Just my 2 cents,

Bergi2002

Life* - *available for a limited time only. Limit one (1) per person. Subject to change without notice. Provided "as is" without any warranties. Nontransferable and is the sole responsibility of the recipient. May incur damages arising from use or misuse. Additional parts sold seperately. Your mileage may vary. Subject to all applicable fees and taxes. Terms and conditions apply. Other restrictions apply. (c) Cheezburger.com
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RogerWorkman Bergi2002

„Servus nur als Ergänzung - meine Frau kommt aus einem sehr kleinen, etwas abgelegenen Dorf im NRW-Teil der Eifel dort in ...“

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Bürgergemeinschaften / private Interessensverbände darum gerungen, dass schnelles Internet "in die Fläche" kommt,

Klasse! Das war 2013 bis 50M/bit, sicherlich mit Kupferkabel. Heute bestehen andere Ansprüche an Speed. Beispiel: Früher gab es in Mehrfamilienhäusern, gemeinschftlich betriebene Sat-Empfangsanlagen um den teuren Kabelnetzbetreiber das Geld nicht in den Rachen zu schmeißen. Warum soll das nicht auch für Internetanschlüsse gelten?

Viele Gemeinden machen sich durch Eigeniniative un PV weitgehend unabhängig von Stromlieferanten. Warum soll eine Firma, eine Gemeinde nicht auch eigene Netze bauen dürfen?  Eigentlich ist es wurscht, ob per Kabel oder per Funk, hauptsache versorgt, um den ländlichen Raum nicht noch mehr aufs wirtschaftliche Abstellgleis zu leiten.

Die Eifel kenne ich privat recht gut, mit Funk ist es wegen der Hügel und Berge schon schwieriger, aber auch eine Chance. Wenn die Empfänger vernünftige Empfangsantennen hätten. Smartphone vergiss es! Oft scheitert die Aufstellung von genossenschaftlichen Sendemasten an unterschiedlichen Vorschriften und gesetzl. Bestimmungen. Ein Kabel im Untergrund sieht man später nicht. Ein weiterer Ausbau/Umbau zu Glasfasernetzen usw. ist aber extrem teuer. Deshalb erfolgt zumeist keine ländliche Netzversorgung per Kabel. Wirtschaftliche Gründe schlagen alle Argumente, trotz Eigeniniative. Genau da hat Funk eine Chance.

Im Münsterland würde eine gute und preisgünstige LTE-Richtantenne am noch meist vorhandenen Antennenmast des landwirtschaftlichen Anwesens wirklich keinen stören. In der eifel glaub ich auch nicht. 

https://www.google.com/search?q=LTE+Richtantenne&client=firefox-b&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwiM3dC2xOfdAhXIhywKHcPhCfkQ_AUICygC&biw=1920&bih=1056

LG alles Roger

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Bergi2002 RogerWorkman

„Klasse! Das war 2013 bis 50M/bit, sicherlich mit Kupferkabel. Heute bestehen andere Ansprüche an Speed. Beispiel: Früher ...“

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Servus

Klasse! Das war 2013 bis 50M/bit, sicherlich mit Kupferkabel. Heute bestehen andere Ansprüche an Speed.

zum Glück nein - war damals schon auf Glasfaser konzipiert, sonst hätte die Förderung nicht gegriffen. Gerade auch noch einmal in das Breitbandportal der Telekom geschaut - besagter Ort Nettersheim ist seit September diesen Jahres mit 250 Mbit/VDSL angeschlossen (und das nicht mit Hybrid).

Auf jeden Fall sieht man, dass es hier Möglichkeiten gibt - ob und wie man sie ergreifen kann, das steht leider auf einem ganz anderen Blatt Zunge raus

BG, Bergi2002

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Olaf19 RogerWorkman

„Natürlich nicht, aber zur gedanklichen Visualisierung darf man Sex schon als Aufhänger nehmen. Natürlich macht es Sinn ...“

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"In deinem verlinkten Beitrag sind alternative Lösungen nicht ansatzweise angesprochen. Typisch sensationslüsterne, implizierende  Berichterstattung"

Ob dieser Vorwurf zutrifft, steht und fällt damit, ob Funkverbindungen eine preislich wie technisch ebenbürtige Alternative zum Ausbau des Breitband-Internets darstellen.

CU, Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Andreas42 Olaf19

„In deinem verlinkten Beitrag sind alternative Lösungen nicht ansatzweise angesprochen. Typisch sensationslüsterne, ...“

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Hi!

Die Diskussion um mögliche Funk-Alternativen ist vermutlich durchaus berechtigt. Ich persönlich tippe, dass der Ausbau in der Praxis so wie bei mir ist (Vorort von Münster): für's Smartphone draußen reichts meistens, im Haus geht fast nichts und man will dann eigentlich doch lieber was stabiles.

Zudem klingt der Artikel irgendwie so, als wollten die Bauern die Ikomplette nternetversorgung übernehmen, dem ist aber (in meinen Augen) nicht so. Was dort gemacht wird, ist die Erschließung mit Glasfasserkabel bis kurz vor die Häuser (eigentlich sogar nur die Verlegung von Leerrohren; siehe Unten). Das macht Sinn vor dem Hintergrund, dass die behäbige Tante Telekom, da gerne mal schnell ausrechnet, dass das zu teuer wird und nicht aktiv wird. Die Gemeinden treiben daher oft aus ureigenem Interesse die Erschließung voran und planen den Ausbau dann in Eigenregie.

Z.B. hier beschrieben: https://www.teckbote.de/startseite_artikel,-buerger-wollen-schnelles-internet-_arid,205882.html

Der von Olaf verlingte Artikel geht auf andere Berichte aus dem Münsterland zurück. Hier haben sich mehrere "Buddelvereine" gegründet oder sind in Gründung (der Begriff ist kein Witz, damit kann  die Artikel finden).

Hier ein Artikel vom September 2017, der die groben Zahlen bereits enthält: https://www.wn.de/Muensterland/2989411-Buddelverein-Bauern-und-Breitband-Buddel-Offensive-Landwirte-ergreifen-selbst-Initiative-fuer-schnelles-Internet

"Die Landwirte legen das Leerrohr, der Netzanbieter sorgt fürs Glasfaserkabel, Kreis und Kommunen besorgen den Support."

Fotos, von einem solchen Ausbau: https://www.agrarheute.com/land-leben/glasfaser-aussenbereich-volles-rohr-fuers-schnelle-netz-546863

Der >"Trick" besteht wohl darin, dass die Buddelvereine zusammen mit den Gemeinden und einem (lokalen?) Internetanbieter, die Anschlüsse realisieren und dann auch die dafür bereitgestellten Fördermittel abrufen können. Die Buddelveine bringen dann einen Teil der Erdarbeiten ehrenamtlich, was die Sache dann insgesamt finanzierbar macht.

Die gute alte Tante Telekom hat übrigens inzwischen erkannt, dass man sich damit auch Vorteile verschaffen kann, wenn man das mit ausnutzt.

https://www.golem.de/news/landkreise-wo-die-telekom-den-glasfaserausbau-verzoegert-1809-136467.html

Aber das macht offenbar nicht nur die Telekom: https://www.golem.de/news/diginetz-gesetz-trittbrettfahrer-beim-glasfaserausbau-sollen-gestoppt-werden-1808-135860.html

Bis dann
Andreas

Kein Popcorn! "Mist!" (Zitat Bernd das Brot) Wieso ist kein Popcorn mehr da? Immer wenn es spannend wird! Menno!
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RogerWorkman Andreas42

„Hi! Die Diskussion um mögliche Funk-Alternativen ist vermutlich durchaus berechtigt. Ich persönlich tippe, dass der ...“

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hat übrigens inzwischen erkannt, dass man sich damit auch Vorteile verschaffen kann, wenn man das mit ausnutzt.

Na prima, nur den Genossenschaften nicht das Feld des Breitbandausbaus und die günstigere Nutzung überlassen.  Aber mal ehrlich, was kosten denn x km Glasfaser für eine neues Baugebiet mit 1000 Einwohner? Entweder gleich zur Stroversorgung dazulegen. In alten gewachsenen gebieten, Dorf, Weinort, Bergdorf, auch einzelen Landwirte, bitte wirklich mal über Funk nachdenken.  In beiden Fällen gibt es leider immer noch Gebiete, die man nicht erreichen kann.

Dennoch möchte ich bekräftigen, das die organisierte Gemeinschaft für sich selbst was tut, das ist grundsätzlich gut. Übrigens, Landwirte in Deutschland sind schon pfiffig, ein zweites Standbein ist Stromvezeugung. Von PV, Biogas, Windenergie usw. soviel, das man dazuverdienen kann.

LG alles Roger

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RogerWorkman Olaf19

„In deinem verlinkten Beitrag sind alternative Lösungen nicht ansatzweise angesprochen. Typisch sensationslüsterne, ...“

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Ob dieser Vorwurf zutrifft, steht und fällt damit...

Nein Olaf, zerlegen wir mal die Aussage:

"Schnelles Internet (was für den Einen schnell ist, ost für den Anderen ganz langsam) bleibt für viele Deutsche auch im Jahr 2018 noch eine Wunschvorstellung (viele (?)Deutsche wünschen sich das, obwohl sie es bereits haben, noch schneller ?) Der Breitbandausbau läuft schleppend (wie kann etwas schleppend vorangehen, wenn der Ausbau garnicht vorgesehen ist)- vor allem auf dem Land ca. 80% der deutschen Fläche sind Land und Wald !!!  https://www.umweltbundesamt.de/daten/flaeche-boden-land-oekosysteme/flaeche/struktur-der-flaechennutzung#textpart-1

Landwirte verlegen nun selbst Rohre und Kabel Auf den Kosten bleiben sie sitzen. (wer denkt dabei nicht an Regierung, die den armen Landwirten das Breitband nicht finanziere? Quatsch, jeder hat seinen Lebensraum selbst ausgesucht, ansonsten gibt es keinen Strukturwandel. Am Struckturwandel muss das Volk arbeiten,  nicht die Regierung.)

Es gibt gerade im platten Münsterland beste LTE-Bedingungen. Meiner Meinung muss ein Häuslebauer in der Stadt, ein Landwirt auf dem Land, einfach jeder selbstverständlich für die Kosten aufkommen. Nur durch die billige Bereitstellung aus der öffentlichen Hand entstehen Wettbewerbsverzerrungen. Funk ist die beste Landerschließung für Firmen. Kostengünstig und weitgehend unabhängig gegenüber Liegenschaftsproblemen.  

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Olaf19 RogerWorkman

„Nein Olaf, zerlegen wir mal die Aussage: Schnelles Internet was für den Einen schnell ist, ost für den Anderen ganz ...“

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(was für den Einen schnell ist, ost für den Anderen ganz langsam)
(viele (?)Deutsche wünschen sich das, obwohl sie es bereits haben, noch schneller ?)
(wie kann etwas schleppend vorangehen, wenn der Ausbau gar nicht vorgesehen ist)

Sorry, aber das ist doch nun alles pure Wortklauberei. Es geht doch nicht um Menschen, die bereits über ein (weit) überdurchschnittlich schnelles Internet verfügen und die den Hals nicht vollkriegen können, sondern um solche, die auf dem Land leben und deswegen gegenüber Stadtbewohnern ganz klar benachteiligt sind. Dass "gar kein" Ausbau vorgesehen ist, kann sich jederzeit ändern; das ist nicht in Stein gemeißelt.

jeder hat seinen Lebensraum selbst ausgesucht, ansonsten gibt es keinen Strukturwandel. Am Struckturwandel muss das Volk arbeiten,  nicht die Regierung

Sollen die Landwirte ihre landwirtschaftlichen Produktionsflächen samt Hofgebäuden nun auch noch in die Großstädte verlegen? Damit würde man das Phänomen Landflucht ja noch stärker anheizen und die Großstädte würden endgültig aus den Nähten platzen.

Stattdessen sollte die Politik alles dafür tun, um die Lebensverhältnisse in den ländlichen Gebieten attraktiver zu machen, um eben dem genannten Trend entgegen zu wirken.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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RogerWorkman Olaf19

„Sorry, aber das ist doch nun alles pure Wortklauberei. Es geht doch nicht um Menschen, die bereits über ein weit ...“

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Olaf, ich stimme Dir in Inhalten voll und ganz zu, aber der n-tv Artikel verknüpft so, das einem für Lndwirte die Tränen kommen und die Politik die Bösen seien.

Funk ist eine echte Alternative zum Kabel, besonders auf dem Land. 

Olaf, erkläre mir mal, wozu ein Landwirt extrem schnelles Internet braucht? Um vernetzte Kühe aus Mallorca die automatisierte Futterration anzupassen? Oder die pupsenden Bakterien in der Biogasanlagen zu steuern? Das wird wirklich gemacht ! Völlig wursch ob über kabel oder Funk.

Ich finde das Thema mit der Darstellung von n-tv schon sehr ironisch.  Die Landwirte helfen sich selbst. Gut. Aber die Städter dürfen das Beitbandkabel quasi nicht gratis in den Allerwertesten geschoben bekommen.

Sämtliche Erschießungskosten muss die Gemeinschaft tragen. Problem, in Deutschland sind Städte von der Abgabe in die Landkreise und Landkreisgemeinden befreit. Ist eine reine politische Frage. Auf diese Entscheidung konnten die Landwirte im Münsterland nicht warten. Richtig so! Sonst würden sie heute noch warten.

LG alles Roger

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hatterchen1 RogerWorkman

„Olaf, ich stimme Dir in Inhalten voll und ganz zu, aber der n-tv Artikel verknüpft so, das einem für Lndwirte die Tränen ...“

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Sämtliche Erschießungskosten muss die Gemeinschaft tragen.

Das kenne ich nur anders. Erschließungskosten tragen die Anlieger und wenn es am Nimmerleistag ist.

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RogerWorkman hatterchen1

„Das kenne ich nur anders. Erschließungskosten tragen die Anlieger und wenn es am Nimmerleistag ist.“

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Sorry nicht Erschließzungskosten, sonder erschließungsbeiträge.

Nach § 127 Baugesetzbuch (BauGB) werden Erschließungsbeiträge erhoben für den Erwerb und die Freilegung der Flächen, Herstellung der Erschließungsanlage einschließlich der Anlagen zu ihrer Entwässerung und Beleuchtung, Bau von Straßen, Parkplätzen, Grünanlagen, Lärmschutzwällen, usw.

Die Eigentümer tragen höchstens 90 % (Gemeindeanteil mind. 10 %lt, §§ 129 BauGB der Kosten für die endgültige Herstellung dieser Anlagen. Die Kosten werden auf die erschlossenen Grundstücke verteilt.

Die Gemeindesatzung legt den Verteilungsschlüssel fest. manche gemeinden haben einen eigenen Bauhof, der sehr viel günstiger, als beauftragte Firmen arbeitet. Allein die Besteuerung der Fremdfirmen ist ein erheblicher Kostenfaktor.

Manche Gemeinden verkaufen Grundstücke, natürlich mit Überschussertrag (Gewinn). durchaus kann es sein, das dann schon Erschließungsbeiträge eingerechnet sind., auch wenn noch keine Straße und Beleuchtung fertig ist.

Obwohl eine Straße fertiggestellt sein kann, werden von der Gemeinde noch Jahrzehnte später (Dein Nimmerleinstag) Erschließungskosten geltend gemacht. Die  Beitragspflicht entsteht z.B. längst fertig gestellte Straße, wenn die Gemeinde mittels eines B-Planes Außenbereich zu Innenbereich erklärt.

Bei einer selbst organistierten "buddelei" muss rechtlich sichergestellt sein, das das nicht zu einer Nachversteuerung von Eigenleistung führt, quasi Schwarzarbeit, weil dem Staat, auch Gemeiden Steuereinkünfte teilweise entgehen.

All das ist sehr kompliziert, vorallem, wenn gesetzlich Durchleitungsrechte auf Fremdgrunstücken durchgesetzt werden müssen. Deshalb werden Leitungen immer im öffentlichen Straßenraum verlegt. Notfalls wird 5x aufgebuddelt.

Der Luftraum besitzt für die Verbreitung von Funkwellen keinen besonderen Schutz. Lediglich Abstandswerte, Leistungswerte usw. müssen nach Vorschrift eingehalten werden. Frequenzvergabe ist auch geregelt.  Das macht es der Verbreitung einfach.  Auch eine Dachantennengenehmigung gibt es nicht. Nichtmal Blitzschutzvorschriften auf privatem Gelände.

Dennoch, Funkwellen reichen nur soweit, wenn kein Hindernis (Berg) im Weg ist. Topografische, bauliche und andere Hindernisse beeinflussen den Weg und damit die Qualität. Deshalb Dachantenne, womöglich mit Sichtverbindung zum Sendemast. In tälern werden auf den angrenzenden Gipfeln oft 2-3 Masten gestellt. Somit erreicht man eine fast lückenlose Versorgung.

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hatterchen1 RogerWorkman

„Sorry nicht Erschließzungskosten, sonder erschließungsbeiträge. Nach 127 Baugesetzbuch BauGB werden ...“

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Erschließzungskosten, sonder erschließungsbeiträge.

Der Name tut da wenig zur Sache, es geht um die Verteilung der Kosten und diese Tragen größtenteils die jeweiligen Anlieger.
Dazu kommen dann noch die individuellen Kosten für Gas-, Wasser-, Strom- und Telefonleitung. Je weiter man von den Versorgungsleitungen gebaut hat, um so höher die Kosten.
Lohnt sich die Erschließung für den Anbieter nicht, wie in unserer Straßenschleife mit ca. 50 Häusern, gibt es auch kein Kabelfernsehen. Worüber aber niemand böse ist.

Diese Erschließungsbeiträge können ausarten und verjähren auch nicht, bis zur endgültigen Fertigstellung und Übergabe. (Auch wenn das 30 oder 40 Jahre dauert.)

Vor 40 Jahren lagen diese Kosten bei mir schon über 20tsd. DM, kein geringer Betrag wenn man neu baut.

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RogerWorkman hatterchen1

„Der Name tut da wenig zur Sache, es geht um die Verteilung der Kosten und diese Tragen größtenteils die jeweiligen ...“

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Diese Erschließungsbeiträge können ausarten und verjähren auch nicht, bis zur endgültigen Fertigstellung und Übergabe. (Auch wenn das 30 oder 40 Jahre dauert.)

Ja leider. das vergessen viele Bauherren im Glück der Eigenheimes. Man wird aber auch manchmal über den Tisch gezogen. kabelTV+DSL nur mit Zwangsvertrag. Anschlusskosten Elektro nur über Grundversorger. DSL nicht über Kabel mit Hauseinführungskosten (draußen vorm Haus ist das gratis). Genehmigungsabgabe bei Änderung der Hausfarbe, nochmal bei Dachpfannenfarbe. Androhung von Strafmaßnahmen, wenn man anders denkt, als ein Formular vorgibt. Zähleranschlusgebühr. u.v.m. ach, dauerhaft Regenwassergebühr.

Bei allen Gebühren und vermeindlichen Dienstleistungen verdient die Steuer indirekt nochmal mit.

Wir brauchen aber Vorreiter, die dagegen sich durchsetzen, so wie im Münsterland, die nehmen es selbst in die Hand.

man wird auch getraft, wenn man eine autarkes haus hat und garkeine Anschlüsse braucht. Denn Schei..e muss man mit der abwasergebür auch noch zahlen, obwohl man ein Plumpsklo hat und den Mist zum Düngen verwendet.

Demnächst gibts auch noch ein "Lebensgebühr". Jeder der lebt muss zahlen! Zwinkernd

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hatterchen1 RogerWorkman

„Ja leider. das vergessen viele Bauherren im Glück der Eigenheimes. Man wird aber auch manchmal über den Tisch gezogen. ...“

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Demnächst gibts auch noch ein "Lebensgebühr". Jeder der lebt muss zahlen!

Neee, das betrifft nur "die Blöden", mit EinkommenGeld.
Strecke denen zwei linke hin und du bekommst noch Geld heraus...

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Olaf19 RogerWorkman

„Olaf, ich stimme Dir in Inhalten voll und ganz zu, aber der n-tv Artikel verknüpft so, das einem für Lndwirte die Tränen ...“

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Olaf, ich stimme Dir in Inhalten voll und ganz zu,...

Hmmm, das hätte ich in diesem Thread nicht mehr erwartet :-)

Wozu ein Landwirt schnelleres Internet braucht – nun, ich selbst bin keiner und kenne keinen, deswegen kann ich nicht mit konkreteren Inhalten dienen. Aber nur weil jemand Landwirt ist, heißt das nicht, dass er nicht mit beiden Beinen im Hier und Jetzt steht, in der Welt von heute lebt.

Ferner ist ein Landwirt ein selbständiger Unternehmer mit eigenem Geschäftsbetrieb, vergleichbar einem Freiberufler oder Gewerbetreibenden. Man könnte also genau so kritisch hinterfragen, wieso die alle für ihre Betriebe schnelles Internet brauchen.

Ich erinnere mich noch gut an einen Artikel, in dem ein Landwirt sich beklagte, dass er kaum noch Zeit habe, sich um seine Rindviecher zu kümmern, weil er den ganzen Tag irgendwelche blöden Zettel ausfüllen muss, die zertifiizieren sollen, dass die in seinem Betrieb produzierte Milch gesundheitlich unbedenklich ist.

Auch wenn das ein unerfreuliches Beispiel ist, es macht doch deutlich, dass das moderne Leben an landwirtschaftlichen Betrieben nicht vorbeiläuft und das "romantische" Bild vom "Bauern in ländlicher Idylle" längst ausgedient hat.

Die Digitalisierung hat noch vor keinem Lebensbereich halt gemacht, warum sollte ausgerechnet die Landwirtschaft hier eine Ausnahme machen – digitale Kuhmilch wird es zwar nie geben, aber die Produktionsbedingungen darum herum werden ganz sicher stetig modernisiert.

Greetz
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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RogerWorkman Olaf19

„Hmmm, das hätte ich in diesem Thread nicht mehr erwartet :- Wozu ein Landwirt schnelleres Internet braucht nun, ich ...“

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Aber nur weil jemand Landwirt ist, heißt das nicht, dass er nicht mit beiden Beinen im Hier und Jetzt steht, in der Welt von heute lebt.

Nun, Alpha 13 liefert die Antwort mit seinem Link zum Sterben der Familienunternehmen Landwirtschaft. Die Politik liefert die Steilvorlage Landwirtschaft zu industriealisieren, oder ebnet  durch Zuschüsse Fremd-Investoren den Weg. Das Ganze hat erstmal nichts mit Digitalisierung zu tun. Ein landwirtschaftlicher Betrieb ist  ohne Netzanbindung nicht mehr Wettbewerbsfähig. Warum? das liegt nicht an fehlender Breitbandanbindung!

Wir sind es doch selbst, mich eingeschlossen, die den Landwirten den Garaus machen. Wir kaufen Milch, Brot, Kartoffeln, Fleisch möglichst günstig und in Mehrheit nicht regional ein. Honig aus Mexiko! Wir Verbraucher stehen aber selbst mit dem Rücken an der Wand. Immer mehr Kosten, Steuern, Abgaben, auch überhöhte eigene Ansprüche zwingen zum Billigkauf. Jeder weis, bei vielen Produkten ist 100% Handelspanne drauf. 

Damit machen Wir unserem Nachbar Landwirt kaputt. Wir kaufen Äpfel aus Italien und lassen eigene Äpfel in den Streuobstwiesen verfaulen. Wir kaufen Wein aus Südafrika, obwohl wir edelste Weine in der Nachbarschaft haben. Wir kaufen Gummibrötchen aus totem Mehl, statt das volle Korn sich munden zu lassen. Wir kaufen sogar Wasser aus den französichen Bergen. Uld...? Alles haben wir in hervorragender Qualität vor unserer Haustür.

In einem anderen thread wird berichtet, wieviel Gegenwind ein Verbraucher bekommt, wenn er selbst Strom erzeugt.

Nun mal "Butter bei die Fische". Die Digitalisierung hilft wem? Wohl eher der fortschreitenden, landwirtschaftlichen Industriealisierung und uns stürzt die Digitalisierung in Abhängigkeiten. Selbst kann ich nichts verkaufen, wenn ich nicht online bin. Hinzu sind wir mit der Digitalisierung immer besser kontrollierbar.  

Ich verstehe die Landwirte in Lüdinghausen und wollte in meinen Beiträgen jedoch mal kundtun, das sinnvolle es Alternativen gibt und auch die Frage stellen, warum ein Landwirt unbedingt schnelles Internet braucht? Warum verlegt er Kilometer Kabel, wenn es schnellstes LTE gibt? Nochmal, der n-TV-Beitrag polarisiert in gut und böse. Eine guter Journalismus geht tiefer und konkreter ins Thema.

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Alpha13 RogerWorkman

„Nun, Alpha 13 liefert die Antwort mit seinem Link zum Sterben der Familienunternehmen Landwirtschaft. Die Politik liefert ...“

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https://www.bauernverband.de/33-betriebe-und-betriebsgroessen-683384

Übrigens gelten Betriebe unter 100 ha schon lange als Kleinbauern oder gar Hobbybauern, definitiv in Norddeutschland...

Und ohne nen schnellen Internetzugang können die Bauern nicht effektiv und kostengünstig produzieren und das ist auch schon wirklich länger so.

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De_prodigo_Filio RogerWorkman

„Nun, Alpha 13 liefert die Antwort mit seinem Link zum Sterben der Familienunternehmen Landwirtschaft. Die Politik liefert ...“

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Hallo Roger W

Auch ich wohne auf dem Land und habe als Festnetz eine 384 K Leitung von der Telekom und wenn ich die Nicklesseite lade, dann warte ich 6-7 Minuten bis sich alle Bildchen an der Seite aufgebaut haben, erst dann kann ich etwas lesen.Das geht dann bei jedem neuen Seitenaufbau genauso weiter...

Und ja, auch LTE gibt es hier als Volumentarif, 2 GB 24,49 bei max 16000.

Wenn ich ein Spiel laden und spielen möchte, dann beginnt bei Ubisoft erst mal die Suche nach Updates und das sind dann schon mal 6 oder8,3 GB.
Dann komme ich mit meinem Tarif nicht weit und danach gibt es nur noch 64K aus der Leitung

Wenn ich das Update per Festnetz mache dann benötige ich 2,4 "TAGE" in denen ich den Rechner nicht nutzen kann und der Rechner muss Tag und Nacht laufen.

Sicher kann ich LTE Volumen nachkaufen aber...

Soviel zu schnellem Netz in Deutschland.

Jürgen

Du bist einsam, Fuehlst dich verlassen: Mach einen Schie?kurs, triff mal wieder alte Freunde.
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RogerWorkman De_prodigo_Filio

„Hallo Roger W Auch ich wohne auf dem Land und habe als Festnetz eine 384 K Leitung von der Telekom und wenn ich die ...“

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Sicher kann ich LTE Volumen nachkaufen aber...

Habe absolut Verständnis dafür, das nervt. Du hast auch noch doppelte Kosten für LTE und DSL. Rechne mal...und schreib bitte hier, wieviel im Monat einschließlich Telefonate/SMS usw. an € zusammenkommt.

Betriebswirtschaftlich rechnet sich ein unbegrenzter Volumen-LTE-Tarif ab ca. 75,-€/Monat. Inkl. alles Flat ... und sogar EU/Flat, wenn man es braucht. Vorausseetzung sind beste Empfangsbedingungen, z.B. auf dem Dach per Antenne und angeschlossenen Wlan-Router. Som ist ist das Anwesen versorgt. Mehrere Teilnehmer gleichzeitig  können sorglos das Netz nutzen. 

Der Preis inkl. Hardware steht in keinem Verhältnis zu Erdbauarbeiten, Kabelverlegung und Hardware, besonders auf dem Land, wo es zumeist LTE gibt. 

Selbst städtische Mehrfamilienhäuser werden mittlerweiler durch gemeinschaftlich geteilte Kosten so ans Netz angeschlossen. Im und außer Haus keine Kabelverlegung mehr. 

Technisch ist natürlich ein Glasfaserkabel bis ins haus dem Funk überlegen, man muss aber prüfen, welche Speed man wirklich braucht.

Wenn sich Nachbarn einig sind, teilt man sich eine 100000er Leitung und kommt so auf ca. 10€ Monat.

Übrigens, LTE hat besonders für Geschäftsleute einen Vorteil, Uploadspeed ist erheblich höher als am Kabel. Bischen verrückt ist es schon.

Denke mit Willen und guter Beratung muss man nicht unbedingt einen Glasfaseranschluss haben.

Selbst konnte ich die Kommunikationskosten in den letzten Jahren an 2 Standorten, einer in der Stadt, einer aufm Land, um 1/4 schrumpfen. Wirtschaftlich und hinzu extrem Standortflexibel, hinzu Kostemminimierung Lohn/Zeitkosten mit zugleich bessererm Kundenservice. Quasi für einen Ein-Dreimannbetrieb.

Die Verkaufsstrucktur ist jedoch in Deutschland auf Abzocke aufgebaut, aktuell wird immer noch mit Hardwarsponsering verkauft. Qualitativ hochwertge Geräte, z.B. mit Antennenanschluss gibts kaum.

Will hier niemanden auf Funk beamen. Jeder Standort, egal ob auf dem Land oder in der Stadt hat Vor+Nachteile. Da muss man eben auch in Hinsicht der Netzversorung beachten und nicht nach Ungleichbehandlung schreien. Dafür hat man auf dem Land ehrheblich andere Vorteile, sonst würdest Du da nicht wohnen. 

LG alles Roger

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RogerWorkman De_prodigo_Filio

„Hallo Roger W Auch ich wohne auf dem Land und habe als Festnetz eine 384 K Leitung von der Telekom und wenn ich die ...“

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Nachfrage, Hast Du für LTE eine externe Antenne auf dem Dach? Geschwindigkeit hat erstmal nichts mit Volumentarifen zu tun. Man teilt sich den Sendemast und wenn der nicht am Glasfaser dran ist, dann wir es auch mit LTE langsamer.  Man kann sich aber vorher informieren.

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De_prodigo_Filio RogerWorkman

„Nachfrage, Hast Du für LTE eine externe Antenne auf dem Dach? Geschwindigkeit hat erstmal nichts mit Volumentarifen zu ...“

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Hallo noch mal

Ja, ich habe eine extra LTE Antenne an den 2 Anschlüssen meiner Fritzbox angeschlossen und auf den Mast in 9 Km Entfernung ausgerichtet.

Nachbarn mit denen man teilen könnte gibt es nicht, der Nächste ist 800 m weit weg.
Eine extra Funkanlage dafür möchte ich aber auch nicht mehr basteln, man wird ruhiger und genügsam mit der Zeit...

Jürgen

Du bist einsam, Fuehlst dich verlassen: Mach einen Schie?kurs, triff mal wieder alte Freunde.
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Alpha13 RogerWorkman

„Natürlich nicht, aber zur gedanklichen Visualisierung darf man Sex schon als Aufhänger nehmen. Natürlich macht es Sinn ...“

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http://www.landtechnik-anschlussfähig-machen.com/Whitepaper_Landwirtschaft4.0_Januar2017.pdf

Wie Landwirtschaft heute läuft sollte man da schon besser wissen und Bauern sind schon lange fast "normale" Unternehmer.

https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/landwirtschaft-in-deutschland-bauernhoefe-sterben--agrarkonzerne-wachsen-26971426

Zudem steigt der Grad der Konzentration immer weiter und in naher Zukunft haben wir amerikanische Verhältnisse mit riesigen Agrarkonzernen, die den Markt absolut beherrschen.

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