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News: Demnächst für 25 Dollar

Raspberry Pi Kameramodul in finaler Version gezeigt

Michael Nickles / 6 Antworten / Baumansicht Nickles

Vor wenigen Tagen wurde die Verfügbarkeit des Model A des Einplatinenrechners Raspberry Pi bekannt gegeben. Dieses abgespeckte Modell kostet nur 25 Dollar und braucht nur ein Drittel der Energie des Model B. Es eignet sich damit ideal für Projekte, die mit Solar- oder Batteriestrom auskommen müssen.

Jetzt hat die Raspberry Pi Foundation ein spannendes Zubehör vorgestellt: ein Kamera-Modul, das über Flachbandleitung an der Rechnerplatine angeschlossen wird.


Dieses Foto zeigt die finale Version des Kamera-Moduls. Die Abmessungen des Moduls betragen 20mm x 25mm x 10 mm, der Sensor misst 8mm x 8mm x 5mm. (Foto: Raspberry Pi)

Die Bildaufnahmequalität soll bereits ziemlich gut sein, das Team hofft bis zur Fertigstellung noch eine wunderbare Steigerung hinzulegen. Aktuell wird noch an den Treibern gearbeitet und es gibt noch keinen konkreten Veröffentlichungstermin. Vielleicht kann es aber schon recht bald so weit sein.

Das Kameramodul wird voraussichtlich ebenfalls 25 Dollar kosten.

Der Bericht des Raspberry-Teams ist recht knapp, es wird dort aber bereits rege kommentiert und diskutiert. Unter anderem gab es die Frage, warum es für den Raspberry Pi überhaupt ein Kamera-Modul entwickelt wird. Der Rechner hat schließlich einen USB-Anschluss und es kann theoretisch jede USB-Kamera verwendet werden.

Praktisch scheitert das wohl daran, dass die USB-Bandbreite des Raspberry Pi zu limitiert ist um brauchbare HD-Videoaufnahmen transportieren zu können. Über die Flachbandverbindung soll indessen 2,4 GBit/s Bandbreite machbar sein.

Viele weitere Themen zum Kamera-Modul finden sich hier im Forum von Raspberry Pi: CSI camera module.

Michael Nickles meint:

Damit ist die Tür für weitere spannende Projekte geöffnet. Es wird sicherlich nicht lange dauern, bis der erste Heißluftballon mit einem Raspberry Pi aufsteigt und ultraleichte "Spionage-Flugdrohnen" gebastelt werden.

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schuerhaken Michael Nickles

„Raspberry Pi Kameramodul in finaler Version gezeigt“

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Die Leute sind auf einem absolut richtigen Weg.
Chapeau!
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Chrissi10 Michael Nickles

„Raspberry Pi Kameramodul in finaler Version gezeigt“

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ultraleichte "Spionage-Flugdrohnen" gebastelt werden.


Klar könnte man machen, genauso wie zig andere Projekte mit einer Kamera.

Warum so ein Tolles Projekt in einen Negativen Kontext stellen? 

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Michael Nickles Chrissi10

„Klar könnte man machen, genauso wie zig andere Projekte ...“

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Oh, das mit den Flugdrohnen war nicht negativ gemeint.

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reader Michael Nickles

„Oh, das mit den Flugdrohnen war nicht negativ gemeint.“

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du schelm!

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schuerhaken Michael Nickles

„Oh, das mit den Flugdrohnen war nicht negativ gemeint.“

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In dieser Hinsicht/Richtung würde mich das schon interessieren: Zum Beispiel: http://www.proxdynamics.com/products/pd_100_prs/
http://www.proxdynamics.com/products/pdd_display_unit/
Es müssen ja nicht solche "Bomber" sein:
http://www.flightglobal.com/news/articles/auvsi-special-the-uavs-to-watch-this-decade-330421/  

Und es sind da auch noch die handtellergroßen Quadcopter mit integrierter Kamera und hervorragenden Videos. Ich selbst würde mir auf der Basis von Raspberry ein Konstrukt wünschen und gern bauen, das auch sendefähig gemacht ist (evtl. IP). Bekannte hatten kürzlich mit einem bulligen Quadcopter und einer IP-Kamera einen Test geflogen, der beeindruckend verlief: Selbst bei 150 m Höhe war der Stream noch einwandfrei. Aber das Videoformat war unflexibel. 

Ich will aber mehr: HD1 mit etwa 10mbps; flexibel einstellbar. Es geht ja darum, die Gesamtkosten bei guten Resultaten unter € 500 zu drücken. Seriöse Anwendungen gibt es zur Genüge...

 

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rolfblank Michael Nickles

„Raspberry Pi Kameramodul in finaler Version gezeigt“

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Uiii, das Raspberry beflügelt nun wohl einige "Bastler" und Profis in ihrer Phantasie und es ist erstaunlich, was das kleine Ding alles kann !

Im Google Play-Store für Android-Systeme ist das inzwischen auch schon Thema (sicherlich gibt es auch im Apple-Store entsprechendes).

Dabei ist auch eine App, wo jeder seine Projekte vorstellen kann.Vielleicht ist das nicht die richtige Plattform, aber zeigt, dass sich da einiges tut.

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