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News: Kein Kleinkram

Plurk's Anwort auf Microsoft's Pardon

Michael Nickles / 3 Antworten / Baumansicht Nickles

Kurz nach dem Schuldeingeständnis von Microsoft bezüglich der Plagiatierung des Microblogging-Service "Plurk" haben die Plurk-Macher mit einem neuen Statement geantwortet.

Die "Entschuldigung" Microsofts (siehe Microsoft bestätigt Plurk-Diebstahl) wurde wahrgenommen, man will sich allerdings gründlich überlegen, welche Schritte jetzt eingeleitet werden und schließt auch alle denkbaren "rechtlichen Maßnahmen" nicht aus.

Plurk ist nach eigenen Angaben ein gerade zwei Jahre altes, extrem "kleines" Unternehmen mit großer technischer Begeisterung, verfügt aber über keine mächtigen Marketinginstrumente. So wurde die aktuelle Erklärung von Plurk-Mitberünder Alvin Woon beispielsweise von ihm selbst verfasst, weil keine "Presseabteilung" existiert.

Die Plurk-Macher programmieren ihren Code vollständig selbst und geben ihn auch als Open Source für andere Soziale Netzwerke frei (siehe opensource.plurk.com). Alvin Woon betont, dass es sich bei "Microsofts Diebstahl" nicht um eine triviale Sache handelt, es geht um mehr als eine "handvoll Code".

Es soll sicherlich viel Zeit gekostet haben, das Plurk-Konzept ausgiebig zu studieren und abzukupfern. Das Plagiat ist aus Sicht Woons also nicht zufällig, sondern mit gezielter Absicht entstanden.

Michael Nickles meint: Ehrlich gesagt: Ich wäre sehr glücklich drüber, wenn Microsoft ein Webangebot von mir gnadenlos bis ins letzte Detail abkupfert. Für ein paar "Milliönchen" würde sich das gewiss schnell regeln lassen.

Ganz abgesehen davon, würde es mich sehr interessieren, was Microsoft der Fremdfirma eigentlich geblecht hat, die das Plurk-Konzept hemmungslos geklaut und an Microsoft verkauft hat. Eventuell wäre es Microsoft viel billiger gekommen, sich Plurk einfach von vorneherein ganz offiziell zu kaufen. Zu hoffen bleibt auf jeden Fall, dass die Fremdfirma für diese Sache ordentlich zur Kasse gebeten wird.

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kds Michael Nickles

„Plurk's Anwort auf Microsoft's Pardon“

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In dieser Angelegenheit wird man sich vermutlich aussergerichtlich 'einigen'. Die ganze Angelengeheit wird dann unterm Strich vermutlich nicht zum Schaden von Plurk ausfallen.

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Conqueror Michael Nickles

„Plurk's Anwort auf Microsoft's Pardon“

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"Zu hoffen bleibt auf jeden Fall, dass die Fremdfirma für diese Sache ordentlich zur Kasse gebeten wird. "

Das glaube ich weniger. Die Firma wird einen amerikanischen Konkurs anmelden, und unter einem neuen Firmennamen weitermachen. Zu holen ist bei diesen Firmen nichts, dafür ist die Gelddecke zu gering.

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andy11 Michael Nickles

„Plurk's Anwort auf Microsoft's Pardon“

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Der zweite Faux pas innerhalb kürzester Zeit.

Da wächst auch irgentwann Gras drüber und keiner redet mehr davon.

MfG Andy

Fleisch macht stark, Fisch macht jung, Scharf macht dich schlank aber Zucker macht dumm. v.m.
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