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News: 10 Euro für 500 Wörter

Pcwelt.de wird zur "Endstation" für IT-Journalisten

Michael Nickles / 42 Antworten / Baumansicht Nickles

Eine Email der PC-Welt sorgt aktuell für ordentlichen Spott in der Branche. Die Mail ging an diverse Journalisten raus. Es wurde mitgeteilt, dass für das Online-Portal pcwelt.de News-Lieferanten gesucht werden und es gab auch gleich ein konkretes Honorarangebot: 10 Euro pro News.

Sprachlos bei diesem Angebot war gewiss nicht nur der IT-Journalist und Blogger Michael Friedrichs, der über die Sache berichtet hat (siehe Qualitätsautoren (!) bei PC-Welt gesucht, für 10 Euro pro News). Der geht davon aus, dass die PC-Welt für so eine 10-Euro-News mindestens 500 Wörter, Links und natürlich perfektes Deutsch haben will.

Erschreckend am Honorarangebot der PC-Welt ist, dass es kein Irrtum war. Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat beim Chefredakteur von pcwelt.de nachgehakt und der hat alles bestätigt.

Darauf hat der DJV eine Pressemitteilung rausgelassen, in der er Journalisten vor Zusammenarbeit mit pcwelt.de warnt, die Honorarhöhe als völlig inakzeptabel erklärt.

Mit derlei Mini-Honoraren werde die Vergütung von Freien auf das Niveau von Hartz-IV-Empfängern gedrückt. Kein freier Journalist solle seine Leistungen zu solchen Konditionen anbieten.

Zudem verweist der DJV darauf, dass derlei niedrige Honorare für journalistische Leistungen einen klaren Verstoß gegen das Urhebervertragsrecht darstellen. Darin wird unter anderem die Angemessenheit der Vergütung betont.

Michael Nickles meint: Laut Ausweisung der AGOF soll pcwelt.de rund 3,6 Millionen Leser haben. Das ist eine ganz schöne Menge.

Jetzt ist also bekannt, was der PC-Welt der Inhalt wert ist, den sie diesen Millionen Lesern serviert. Im Fall der PC-Welt kommt ja noch hinzu, dass sie dem US-Unternehmen IDG gehört - und IDG ist in den USA selbst ein gewaltiger IT-Nachrichten-Produzent (siehe www.idgnews.net).

Die Nachrichtenmasse, die IDG rausbombt, macht selbst ein News-Portal wie Heise.de zum Witz. Pcwelt.de müsste also einfach nur die Nachrichten ihrer US-Kollegen übersetzen.

Vermutlich finden sie aber keinen Übersetzer, der bereit ist, 500 Worte für 10 Euro zu übersetzen.

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htffan Michael Nickles

„Pcwelt.de wird zur "Endstation" für IT-Journalisten“

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Wozu nen Übersetzer bezahlen, Google Übersetzer und gut is. Würde dann qualitativ bei den 10€ Berichten wohl nicht mehr auffallen.

"Blicken Sie dem Tier in die Augen und entdecken sie dessen wahre Persönlichkeit!" "Ich blicke, aber was ich sehe macht mir Angst!" "Hast du kapiert was er gesagt hat?" "Nein! Aber er hat ein Megafon!"
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cbuddeweg htffan

„Wozu nen Übersetzer bezahlen, Google Übersetzer und gut is. Würde dann...“

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Wozu nen Übersetzer bezahlen

Noch besser im englischen Original lesen - ich weiß, das ist nicht unbedingt Allgemeinbildung.
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reader Michael Nickles

„Pcwelt.de wird zur "Endstation" für IT-Journalisten“

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10€ für 500 wörter? mal ehrlich - das ist ja keine auftragsarbeit - man kann darüber berichten, was schon "in der arbeit" ist - also ekien "extra"recherche.
und dann entsprechen die 500 wörter ca 10 minuten aufwand maximal - da sind 10€ schon keine beleidigung - bei knapp 60€/stunde.
ihr seid zu verwöhnt - ihr journalisten.

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Michael Nickles reader

„10€ für 500 wörter? mal ehrlich - das ist ja keine auftragsarbeit - man kann...“

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Hi reader,

Du schaffst es 500 Wörter in 10 Minuten zu schreiben? Perfekt formulierter Text, fehlerfrei? Treffende Überschrift auf Zeile geschreiben? Gegebenenfalls noch Links einbauen, Bilder einfügen? Und das ziehst Du voll konzentiert sechs Mal pro Stunde durch?

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reader Michael Nickles

„Hi reader, Du schaffst es 500 Wörter in 10 Minuten zu schreiben? Perfekt...“

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das ist logisch, dass die keine daueraufträge erteilen - wenn ein Journalist schon eh an einem großen Artikel arbeitet - dann kann man echt noch einen kleinen oder mehrer "nebenprodukte" erzeugen.
500 wörter - das ist egrade mal ausreichend um über die neue version einer software zu berichten - dass solche Nachrichten keine goldenen münzen bringen ist klar, nicht?

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Vagabund reader

„10€ für 500 wörter? mal ehrlich - das ist ja keine auftragsarbeit - man kann...“

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bei knapp 60€/stunde.ihr seid zu verwöhnt - ihr journalisten.
Rechnerisch passt das naürlich, aber ich denke dazu muss man ein Genie sein um so schnell qualtitativ hochwertie Beiträge zu schreiben. Ich denke das ist schon für einen richtigen Journalisten schon echt übel, dass sowas nach Anzahl der Beiträge bezahlt wird.Natürlich muss die Liestung in einer Zeit erbracht, werden, aber die Bezahlung davon abhängig zu machen kann nur die Qualität mindern...

Da bin ich schon fast froh, dass ich nur gaaaaaanz selten Spezielle Zeitschriften kaufe ;-)
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gelöscht_15325 reader

„10€ für 500 wörter? mal ehrlich - das ist ja keine auftragsarbeit - man kann...“

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500 Wörter, ca. eine Din A4 Seite an Text, zu einem Sachverhalt den man entweder erst noch lesen und kapieren muss, oder eben übersetzen muss.

Die kann man vielleicht in 10 Minuten hinsauen, aber realistischer halte ich da 20 Minuten für, wenn nicht sogar ne halbe Stunde wenn man es "schön" machen will.

Die weitere Qualität solcher Beiträge klammerst du natürlich mit deiner 10 Minuten Annahme aus. 10 Minuten reichen oft nichtmal aus, um zu prüfen, ob das was sich da so sensationell anhört überhaupt war ist und keine Ente ist. Kritisch hinterfragt hast du in 10 Minuten auch nichts (und wie gesagt erst garnichts geschrieben).

Weil Presseinformationen der Hersteller kann jeder in der Zeit 1:1 abtippen. Aber dann brauche ich auch keine Newsseite mehr sondern hole mir die Infos gleich weniger fehlerträchtig bei der Quelle.

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schuerhaken reader

„10€ für 500 wörter? mal ehrlich - das ist ja keine auftragsarbeit - man kann...“

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Ich gönne Dir, was Du anderen unterstellst.
Du hast es Dir "verdient".

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Synthetic_codes reader

„10€ für 500 wörter? mal ehrlich - das ist ja keine auftragsarbeit - man kann...“

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naja, wenn du für Golem schreibst, kommst du mit 10 Minuten sicher hin. Dafür muss die News dann aber auch nicht recherchiert oder richtig sein...

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tutsie Michael Nickles

„Pcwelt.de wird zur "Endstation" für IT-Journalisten“

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da ist ja echt fett, 10 euroen, ich bekomme umgerchnet 8,67 die Stune füre das schreiben vun solch dussligen textten

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Loopi© tutsie

„da ist ja echt fett, 10 euroen, ich bekomme umgerchnet 8,67 die Stune füre das...“

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da ist ja echt fett, 10 euroen, ich bekomme umgerchnet 8,67 die Stune füre das schreiben vun solch dussligen textten

Bei der Orthographie mehr als angemessen.
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out-freyn Loopi©

„ Bei der Orthographie mehr als angemessen.“

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Man kann ihn/sie ja nicht verhungern lassen... ;-)

The conspiracy theory of society [...] comes from abandoning God and then asking: »Who is in his place?« (Sir Karl Popper, Conjectures and Refutations, 1963)
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winnigorny1 Loopi©

„ Bei der Orthographie mehr als angemessen.“

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... eher rausgeschmissenes Geld! :-))

Grüße aus Hamburg, Winni - https://www.das-bumerang-projekt.de
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mthr1 tutsie

„da ist ja echt fett, 10 euroen, ich bekomme umgerchnet 8,67 die Stune füre das...“

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Die Texte mancher Journalisten sind noch nicht mal 1 Euro wert.

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RedRed2x mthr1

„Die Texte mancher Journalisten sind noch nicht mal 1 Euro wert.“

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Die Texte mancher Journalisten sind noch nicht mal 1 Euro wert.
Daumen hoch!!!

redred2x
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Systemcrasher mthr1

„Die Texte mancher Journalisten sind noch nicht mal 1 Euro wert.“

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Die Texte mancher Journalisten sind noch nicht mal 1 Euro wert.

Ja, aber die findet man v.A. in der Klatschpresse.

Übrigens: für 10,--€ pro Textseite würde ich mir sogar richtig Mühe geben.
Auch wenn ich dafür dann eine Stunde bräuchte.

Das ist für mich nämlich ein Spitzenlohn.

@Mike:

Ohne Dich kritisieren zu wollen, aber wenn Du das als "Hartz-IV-Niveau" bezeichnest, dann solltest Du erst mal sauber recherchieren, was Hartz-IV-Niveau überhaupt ist.
Einem Hartz-IV-ler darf nämlich auch ein 1,--€-Job zugemutet werden. Der hätte dann für die 500 Wörter bis zu 10 Stunden Zeit.
I.d.R. kann so jemand aber froh sein, wenn er einen Job bekommt, bei dem er immerhin 5,-- pro Stunde verdient.


PS: Auch ich habe nicht jahrelang auf Kosten meiner Eltern studiert, um dann im Niedriglohn-Sektor zu arbeiten.
Aber leider habe ich keine Wahl, daher bin ich auch selbständig. Damit habe ich immerhin eine reelle Chance, irgendwann mal angemessen zu verdienen.

Der PC-Welt ist diese Tatsache anscheinend bewußt, denn es dürfte eine Menge Leute geben, die den Job für 10,-- pro 500 Wörter gerne machen würden, wenn man sie läßt.
Daß das ein weiter Weg in Richtung Niedriglohn ist und alleine deshalb schon verwerflich ist, darüber brauchen wir hier sicher nicht zu diskutieren.
Vorwerfen kann man das aber nicht einem Unternehmen, welches Kosten senken will, sondern der Politik, die derartiges erst ermöglicht.

Hier muß man m. E. ansetzen.

Aber auch das ist eigentlich nichts neues.....
Wenn ich Rentner bin, dann nörgele ich den ganzen Tag. Das wird bestimmt lustig. :)
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nettineu Michael Nickles

„Pcwelt.de wird zur "Endstation" für IT-Journalisten“

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Konkret kann ich hier leider nicht werden, hätte regional mit Konsequenzen zu rechnen.

Manche Zeitungs,- Online- und Nachichtenredaktionen setzen eigene Journalisten massiv unter Druck. Sie bieten öffentlich Hochschulen, Schulen und auch Hobbyjournalisten die Möglichkeit "kostenlos" Artikel und Fotos mit Infos zu liefern. Man nennt das Patenschaften oder Förderung von journalistischer Arbeit. Täglich bekommen die Redaktionen unzählige, aber oftmals sehr gute Themen rein.

Nun bleibt es der Redaktion überlassen, ob solche Artikel mit Stolz der Schreiber gleich übernommen, oder das Thema von einem Haus- oder freien Jornalisten angetragen wird. Es entsteht dramatische Konkkurenz. Der Amateurschreiber hofft, es wird veröffentlich, er bekommt 20 Euro dafür. Wird es nicht veröffentlicht, so geht alles, Text und Bilder in die das interne Suchmaschinen-Archiv.

Oder, wenn das Thema gut ist, so wird ein freier, oder mehrere freie Jornalisten, Fotografen usw. drauf angesetzt. Der, der den besten Artikel liefert, bekommt zwischen 40-120 Euro. Andere Freie, die auch gearbeitet haben, schauen in die Röhre. Nun wird dem "noch" angestellen Journalisten klar gemacht, wieviel Beträge er pro Tag bringen müßte, um als Angestellter bezahlt zu sein. Gehaltserhöhungen ausgeschlossen, weil am Markt gute Storys billig zu bekommen sind.

Das Ganze hat eine Eigendynamik erhalten, das ein vernünfiges, konsequentes Arbeiten mit fundierten Recherchen unmöglich wird. Hinzu kommt, das mittlerweile abertausende von Fotos im Archiv dümpeln. Dieses Archiv wird zu Themenschwerpunkten zum Kauf angeboten. Der Verlag macht damit auch richtig Kohle. Die Veröffentlichungsrechte bleiben bei den Urhebern....... für 20 Euro, falls veröffentlicht wird.

Da ich in der Sache involviert bin, sehe ich, das manch ein wirklich gutes Bild oder Text für 3000,--€ , im Einzelfall knapp 12000,- Euro verkauft wird. Der Urheber erhält 20,- Euro, denn er hat die Geschäftsbedingungen mit seinem Upload und Angabe seiner Anschrift akzeptiert.

Hier geht es garnicht mehr um wichtige und illustre Informationen oder Journalismus, sondern um Kapitalismus und Ausbeutung in Reinform, als Geschäft kann man das nicht bezeichnen, aber alles rechtmäßig einwandfrei.

Warum sollen es PC-Welt und diese Verlage anders machen? Da können Journalistenverbände machen, was sie wollen, sich beschweren und demonstrieren, hilft nix, denn Journalismus ist u.a. "freie" Berichterstattung.

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schuerhaken nettineu

„Konkret kann ich hier leider nicht werden, hätte regional mit Konsequenzen zu...“

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In den 80ern bekam ich je nach Verlagsobjekt 250 bis 400 DM pro Druckseite - auch wenn die Redaktion ein dickes Bild auf eine Seite gepflastert hatte. Also kein Zeilen- oder Worthonorar.
Ende der 80er/Anfang der 90er bemerkte ich, dass immer mehr die werbetreibenden Unternehmen die Macht über die Chefredaktionen übernahmen.
Konnte man zuvor eine Firma kaputtschreiben, weil sie infach kriminell war, so wurden mehr und mehr nicht einmal mehr Produkte, die nichts taugten, in die Mangel genommen.
Lieferte das Produkt Mist ab, begnügte sich die Redaktion mit dem Hinweis, ein Drucker etwa "soll bis zu 5 Seiten pro Minute schaffen", obgleich kaum zwei Seiten zustande kamen.
So ging das weiter, und ich verabschiedete mich vom Fachjournalismus und erschloss mir als Berater andere Geschäftsfelder.

Ein Trauerspiel, und das Opfer sind die Leser. Selbst c't erzählt im TV häufig Märchen und umschifft heikle Themen mit sybillinischen Bemerkungen.
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Conqueror schuerhaken

„Abwärtspirale“

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Sind die Leser nur das Opfer oder eventuell auch selbst Schuld an der Misere ?

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nettineu schuerhaken

„Abwärtspirale“

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Kann ich nur bestätigen, "Die Wahrheit" über Produkte, Nachichten usw. gibt es heute immer weniger. Gibt es jedoch tatsächlich noch Nachichten mit hohem Wahrheitsgehalt, dann gehen diese meist in der Fut der Massennachichten unter. Ein Leser hat größte Schwierigkeiten, das ihn die "richtige Nachicht" ünerhaupt erreicht, oder bei der Masse die "richtige Nachicht" zu selktieren.

Von den sogenannten Fachzeitschriften habe ich mich schon längst verabschiedet. Freune, ein Nachbar, u.a. hier auch Nickles.de usw. bringen mich eher zum Ergebnis. Seitdem Werbung wie Liveticker einem näher gebracht wird, wird es auch immer schwierieger, zwischen Werbung und Nachicht zu unterscheiden.

Manch Journalisten verstehe ich aber durchaus, das er sich "kaufen" läßt. Selbst und Familie brauchen Einkommen zum Leben, da geht die Berufsehre schon manchmal flöten.

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schuerhaken Michael Nickles

„Pcwelt.de wird zur "Endstation" für IT-Journalisten“

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Jede Menge Beiträge in der gedruckten PC-Welt muten an wie wiedergekäuter Müll aus dem Stehsatz.
Als Nächstes fallen Beiträge auf, die nichts anderes sind als "adaptierte" Pressemeldungen.
PC-Welt-Online geriert sich immer deutlicher als reine PR-Schiene.

Das Deutsch ist bei der PC-Welt derart unter die Räder geraten, dass es anmutet wie eine deutsch-denglische Erfindung von PC-Esperanto.

Eigentlich ist in der IT-Branche - sieht man sehr genau hin - kaum Aufregendes los. Es muss erst pseudojournalistisch "hochgeredet" werden, und jeder schreibt von jedem ab, auch wenn's Blödsinn ist, den Fachleute eigentlich bemerken müssten.
Schön sind auch die sinn- und wertlosen "Testberichte", die einem Larifari-Schema folgen und nur Klippschülern vorgaukeln können, dass da ungeheures Wissen und enorme Arbeit hinter stehen.
Erfreulich für die Redakteure ist das "Zubrot" zu ihren kargen Bezügen, weil sie Testgeräte oft für "dauernd" geliehen bekommen.

Und - ach ja: Es ist schön, mit einem Presseausweis Privilegien zu genießen und bei mancher Sause dabei sein zu dürfen.
(Allerdings: Zu den edlen Treffs wird gründlich ausgelesen. Da kommt nicht jede Nase rein.)
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Conqueror Michael Nickles

„Pcwelt.de wird zur "Endstation" für IT-Journalisten“

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Da kann ich nur schreiben, Journalisten haltet zusammen, denn dies ist sonst eine Spirale wo letztendlich auch der Heise-Verlag nicht mehr gegenhalten kann.

Schau doch einer die PC Welt Softwaretools an, meist funktionieren Sie nicht wie gehofft und werden eh nicht gepflegt, weil auch von angeheuerten freien Softwareprogrammieren in Heimarbeit erstellt. Und ehrlöichweise muss man denen gestehen, dass diese keinen Hardwaretestpark wie große Softwareschmieden haben um die Software zu testen.

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BastetFurry Michael Nickles

„Pcwelt.de wird zur "Endstation" für IT-Journalisten“

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Wenn ich mir das hier alles so durchlese frage ich mich wieso es eigentlich noch keinen Nickles im Zeitschriftenformat gibt? Müsste doch selbst bei einem Kioskpreis von 7 Euro weggehen wie warme Semmeln.

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nettineu BastetFurry

„Wenn ich mir das hier alles so durchlese frage ich mich wieso es eigentlich noch...“

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zapp Dich doch zum Beispiel mal hier durch die Verlagsgruppe http://www.holtzbrinck.com/artikel/778428&s=de

Sowas wie Nickles wäre ein Nischenprodukt und würde nich genug Gewinn abwerfen. Wenn doch, dann stünde Nickles (nicht Mike persönlich) mit auf der Einkaufsliste der freundlich, feindlichen Übernahmen.

Mike könnte doch mal berichten, wieviel Angebote er schon von Verlagsgruppen bekommen hat. Muß ja keine Preise nennen, bitte nicht, damit es nicht peinlich wird.

1,- Euro
10,- Euro
100,- Euro
1000,- Euro
10000,- Euro
100000,- Euro
1000000,- Euro
10000000,- Euro
100000000,- Euro
1000000000,- Euro
10000000000,-Euro
+

Mike, mal nebenbei gefragt, ab welcher Summe bist Du käuflich ?

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winnigorny1 nettineu

„Nickles käuflich?“

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... Und selbst?

Grüße aus Hamburg, Winni - https://www.das-bumerang-projekt.de
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nettineu winnigorny1

„... Und selbst?“

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Och, wenn es steuerfrei wäre, dann freue ich mich über jeder weitere Null ab 100000,-. Den Job würde ich aber nicht aufgebe. Ein Sümmchen würde mir nur mehr "Freiheiten" verschaffen. Wir wissen doch Geld zu geld gesellt sich gern. Noch besser wäre, soviel auf der Kante zu haben, um von den Zinsen leben zu können, ein einfaches Leben würde mir reichen.

Und Du winni, Hamburg ist schön und teuer zum Leben, bei welcher Summe würdest Du schwach?

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winnigorny1 nettineu

„Och, wenn es steuerfrei wäre, dann freue ich mich über jeder weitere Null ab...“

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Von der Summe bin ich weit entfernt. - Meine Homepage hat mal gerade einen Wert von 5000 Euronen.

"Schwach" werden würde ich erst ab einer Summe von 300 bis 500Tausend Fleppen. - Damit - in Verbindung mit meinen Lebensversicherungen - könnte ich dann sofort schon mit schlappen 61 Jahren in Rente gehen und allen, die einen Bumerang wollen, sagen: "Schnitzt euch das Ding doch selbst!"

Wie es aber aussieht, werde ich nicht in Versuchung kommen und Bumerangs bauen, bis der Deckel zuklappt.....

Grüße aus Hamburg, Winni - https://www.das-bumerang-projekt.de
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XAR61 Michael Nickles

„Pcwelt.de wird zur "Endstation" für IT-Journalisten“

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Spielt eigendlich auch keine Rolle wie der Harz IV Verlag heißt und zu wem er nun gehört. Wir deutschen wurden zu Zeiten der Mauer von allen in der Welt geliebt, für die Qualität welche wir produzierten. Wer Qualität produzieren will, muss auch seine Mitarbeiter motivieren können und nicht nur mit einem HarzIV-Gehalt abspeisen. Und von einem Presseblatt erwarte ich ganz einfach proffessionelle Arbeit. Fuschen kann ich auch alleine und das sogar kostenlos. Zum anderen schließe ich mich dem DJV von der Meinungsbildung an, denn schließlich brauchen wir endlich wieder einen sauber arbeitenden Journalismus und eben kein besseres Toilettenpapier.

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Alekom XAR61

„Spielt eigendlich auch keine Rolle wie der Harz IV Verlag heißt und zu wem er...“

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tja, geld regiert die welt, und alle firmen wollen fette gewinne machen, wie geht das?

kaufpreis erhöhen und löhne niedrig halten, damit der anleger und chef sich zufrieden zurücklehnen können.

in der freien marktwirtschaft ganz normal !

das auf lange sicht gesehen, sich die leute weniger kaufen können, weils weniger im börsl haben ist ja dem chef einer speziellen firma wurscht.

Alles hat seinen Sinn, auch das scheinbar Sinnlose, denn es gibt nichts ohne Sinn.
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XAR61 Alekom

„tja, geld regiert die welt, und alle firmen wollen fette gewinne machen, wie...“

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Stimmt schon was Du sagst, in der Regel trifft diese Aussage zu etwa 68 Prozent bei größeren Unternehmen zu. Zum Glück gibt es noch Unternehmen auf dem Markt wo die Vernuft der Gier überwiegt und zwar in jedem Land, also nicht nur in Deutschland. Es ist eben nur eine Frage des Gewissens. Natürlich sehen das die meisten in Deutschland zum ein wenig engstirnig. Ich hab damit keine Probleme, ich kaufe aber deren Produkte auch nicht, schließlich haben wir ja Marktwitschaft und da darf ich ja als Verbraucher auch bei einer anderen Firma oder auch bei einer NoName Firma aus "Irgendwo" einkaufen.

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Scotty7 Michael Nickles

„Pcwelt.de wird zur "Endstation" für IT-Journalisten“

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Wie lange es wohl gedauert hätte, bis die gemerkt hätten das man Artikel von ihrem eigenem Portal http://www.pcworld.com/ mittels Google übersetzt?

gens inculta nimis vehitur crepitante colossa.
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The Wasp Michael Nickles

„Pcwelt.de wird zur "Endstation" für IT-Journalisten“

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Die Bereitschaft, für Texte Geld zu bezahlen, sinkt mit der steigenden Zahl kostenlos verfügbarer Beiträge im Internet. Erschwerend kommt hinzu, dass der Markt für PC-Zeitschriften völlig übersättigt ist. Dass die PC-Welt es nun mit Lohndumping bei den Freien versucht, wundert mich nicht, ob das Konzept jedoch aufgeht, bezweifel ich, wobei es sich für die schon lohnt, wenn sie mehrere Tausend Euro im Monat mit so einem Modell einsparen und um nichts anderes geht es denen; die wollen nicht alle ersetzen, aber hier und da Kosten drücken. Ausbaden tun es die, die davon leben müssen.
Wenn du hier den billigsten PC der Welt feierst, ist das letztlich auch nichts anderes, du freust dich; die anderen müssen über Hungerlöhne oder brutale Arbeitsbedingungen die Zeche für diesen Billigwahn der Verbraucher zahlen.

Ende
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XAR61 The Wasp

„Die Bereitschaft, für Texte Geld zu bezahlen, sinkt mit der steigenden Zahl...“

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Sehe ich genau so, der Billigwahntrend wird hier in Deutschland seid ein paar Jahren noch politisch gewollt unterstützt. Die Frage ist doch, wie weit bist du selbst bereit wegzugucken um dich anschließend selbst erpressen zu lassen.

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schuerhaken XAR61

„Sehe ich genau so, der Billigwahntrend wird hier in Deutschland seid ein paar...“

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Seit der Jahrtausendwende sind die Reallöhne in Deutschland kontinuierlich gesunken.
Zur Zeit haben wir tw. im Food- und tw. im Nonfoodbereich eine brutale Preistreiberei bzw. Trickserei mit veränderten Inhalten zum gleichen Preis.

Dagegen sind im Techno- bzw. speziell Elektronikbereich die Preise bei zum Teil erheblicher Leistungssteigerung gleich geblieben bzw. sogar auffällig gesunken.
Dieses hat unterm Strich je nach Kaufverhalten bei den Verbrauchern zu einem nicht nur geringfügigen Kaufkraftanstieg trotz Reallohnschwund geführt.
Das heisst:
Die brutale Ausbeutung von Arbeitskraft in einigen asiatischen Ländern hat dazu beigetragen, das einerseits die Profite von Produktion und Handel explodieren und die Kapitaleigner bereichern konnten und andererseits die Verbraucher (sofern sie regulär beschäftigt sind) mit relativ gleichbleibender oder gar gestiegener Kaufkraft rechnen durften.

Würden in Asien reguläre, d.h. angemessene, aber mindestens dreifach hohe Löhne gezahlt, sähe es mit unserer Kaufkraft düster aus. Selbst in Ungarn "hergestellte" SAMSUNG-TV-Geräte können sehr preiswert verkauft werden, weil in Ungarn fast nur assembliert wird.

So ganz einfach ist die Sache nicht. Hinzu kommt, dass es zu den "Billigprodukten" meistens überhaupt keine Alternative gibt, weil Entsprechendes in unseren Breiten nicht mehr hergestellt wird. Natürlich kann man statt eines SAMSUNG- oder TOSHIBA-TVs auch einen LOEWE kaufen. Der ist dann so richtig "deutsch" und teuer, obgleich er zahlreiche in Asien vorgefertigte Komponenten enthält (u.a. HDD).

Macht ruhig weiter so. Die Stammtische geben Euch bestimmt recht.
Dass es vielen Menschen in Asien grausam dreckig geht, ist Voraussetzung dafür, dass es uns gut geht. Das allerdings blendet der Stammtisch bestimmt aus.
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XAR61 schuerhaken

„Mal generell festhalten“

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Das ist bekannt, hilft aber den Menschen in unserem Land nicht. Die Frage ist doch, kannst Du Dir leisten, mit einen Lohndumping aus was weiß ich Deinen Lebensunterhalt zu bestreiten ohne das du anschliessend beim Amt für Arbeit (Die Aufstockerlüge) betteln must ? Nur weil der angebliche Markt nach Wirtschaftsflüchtlingen (Sorry dieses Wort gibt es ja in der vereinten EU nicht !) verlangt und eben nicht nach Facharbeitern mit festen Wohnsitz in Deutschland, Frankreich und weiterer Hochpreisstaaten.

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schuerhaken XAR61

„Das ist bekannt, hilft aber den Menschen in unserem Land nicht. Die Frage ist...“

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Es gibt ja genügend Leute, die in Grenzgebieten wohnen, in Luxembourg, Frankkreich oder in der Schweiz arbeiten, aber ihre Einkommen nur in Deutschland ausgeben. Die sind gut dran und vergrößern den Fachkräftemangel in Deutschland.

Das lässt sich nicht allgemein übertragen. Allgemein gilt, dass die Regierung Trends geduldet und gefördert hat, die Deutschland zu einem Niedriglohnland werden liessen, anhand derer gutverdienende (auch und gerade Groß-)Unternehmen ihre Beschäftigentenstruktur verändert haben (Ausgliederung) und die Lohnkosten erheblich senkten. Das alles zum "Wohl der Konkurrenzfähigkeit" in den Exportmärkten.

Hier geschehen Verbrechen. Aber nur, weil die Gewerkschaften ihre Mitglieder und die Arbeiter generell schlimm verraten haben und die Deutschen überwiegend Schlappschwänze sind.
Peter Glotz fragte in einem FAZ-Artikel vor Jahren, was wohl wäre, wenn 200 freigesetzte Arbeiter eines Betriebes, der zu einem ansonsten gutverdienenden Konzern gehört, alles kurz und klein schlagen und daraus ein "Flächenbrand" entstünde...
( http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~E2C92721517334E3EA35D82990BC64D7C~ATpl~Ecommon~Scontent.html )

"Beschäftigte" werden heute in diesem "Sozialstaat" kaum noch als Menschen betrachtet, sondern nur noch als disponibles oder ausgemustertes "Humankapital". Verraten von Staat, Kirchen, Gewerkschaften und Sozialverbänden.
Und sie ducken sich, lassen sich auch noch von den ArGes kujonieren.
Gemeinsam jammernde, unsolidarische, egozentrische Monaden.
Das ist das entscheidende Faktum.

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XAR61 schuerhaken

„Weiter generell“

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Gut dann sind wir ja einer Meinung !!!

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Ralf103 Michael Nickles

„Pcwelt.de wird zur "Endstation" für IT-Journalisten“

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Printmedien stehen alle auf wackligen Füßen, was glaubt ihr wohl, warum mittlerweile fast alle Magazine irgendwelche CDs und DVDs beilegen, damit überhaupt jemand die Hefte kauft und wenn da ne DVD drinne ist und das Heft 2,50 kostet, was ist das Heft dann wohl für sich genommen wert und somit die redaktionelle Arbeit, die da drin steckt?
Dazu gibt es reichlich webzines, die solche Themen kostenlos anbieten und deren Redakteure froh sind, wenn sie in Naturalien "bezahlt" werden, also eine Rezensionkopie irgendeines Mediums behalten dürfen oder sonstwas kostenlos bekommen, da wären 10 Euro Honorar ja dagegen ein richtig guter Schnitt.
Nebenbei, es ging hier nur um News und nicht um tiefsinnige Artikel, selbst die 500 Worte etc. sind reine Spekulation dieses Bloggers (btw., was verdient der eigentlich an 500 Worten in seinem Blog?).

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Alekom Ralf103

„Printmedien stehen alle auf wackligen Füßen, was glaubt ihr wohl, warum...“

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so ist es, wenn eine c't um 3,70€ mit cd oder dvd angeboten wird...dann fragt man sich wirklich, ob es die masse der verkäufe es ausmacht um ein halbwegs vernünftiges gehalt zu bekommen ...

und eine c't ist ja nicht so schlecht. ich kaufe sie mir eigentlich als einzige zeitschrift mittlerweile.

gruß aus wien

Alekom

Alles hat seinen Sinn, auch das scheinbar Sinnlose, denn es gibt nichts ohne Sinn.
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Ralf103 Alekom

„so ist es, wenn eine c t um 3,70€ mit cd oder dvd angeboten wird...dann fragt...“

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ist schon vorgekommen, dass ich mir irgendein Mag nur wegen der CD/DVD gekauft und das Mag ungelesen weggeworfen habe

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schuerhaken Michael Nickles

„Pcwelt.de wird zur "Endstation" für IT-Journalisten“

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Ralf103 schuerhaken

„Pcwelt.de als Endstation für Sorgfalt“

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na also, keine 80 Worte und vermutlich aus einem Pressedienst übernommen und leicht umsortiert ala Gutenberg, Bild und Links rein, fertig, wahrscheinlich haben die auch ein entsprechendes Datenbankformular/Script (PHP) etc., was das alles automatisiert und erleichtert, Arbeit von max. 5 Minuten, ich frag mal, ob die noch jemanden brauchen

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