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News: 2,6 Terabyte Sprengstoff

Panama Papers enthüllen 200.000 Briefkastenfirmen

Michael Nickles / 14 Antworten / Baumansicht Nickles
(Foto: Süddeutsche Zeitung)

Zur Abwechslung war es mal nicht die Wikileaks-Plattform, die einen gewaltigen Skandal aufgedeckt hat. Im Fall der sogenannten "Panama Papers" wurde das brisante Datenmaterial mit 2,6 Terabyte Datenumfang und über 4,8 Millionen Emails der Süddeutschen Zeitung zugespielt.

Das ist bereits vor einem Jahr passiert und wurde jetzt veröffentlicht: Panama Papers - Die Geheimnisse des schmutzigen Geldes.

Laut Bericht der Süddeuschen stammen die Daten von einer anonymen Quelle und wurden verschlüsselt übermittelt. Der Informant wollte keine Zahlung als Gegenleistung, forderte lediglich Maßnahmen zum Schutz seiner Sicherheit.

Michael Nickles meint:

Ich habe auf eine Zusammenfassung verzichtet, auf der oben verlinkten Webpräsenz der Süddeutschen kann alles detailliert nachgelesen werden - und sollte gelesen werden.

Denn: es handelt sich hier um die bislang umfangreichste Enthüllung dieser Art und eine bislang einmalige Zusammenarbeit: rund 400 Journalisten und 100 Medienorganisationen aus 80 Ländern kooperierten um das Material zu analysieren und aufzubereiten. Und was passiert jetzt damit? Welche Konsequenzen hat das? Mein Tipp: keine.

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mi~we Michael Nickles

„Panama Papers enthüllen 200.000 Briefkastenfirmen“

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Welche Konsequenzen hat das?

Erstmal werden die Enthüller verklagt, was auch sonst!Zwinkernd

http://www.tagesspiegel.de/sport/panama-papers-lionel-messi-verklagt-rechercheverbund/13398674.html

"Es wäre dumm, sich über die Welt zu ärgern. Sie kümmert sich nicht darum." (Marc Aurel)
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The Wasp Michael Nickles

„Panama Papers enthüllen 200.000 Briefkastenfirmen“

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Der letzte Skandal dieser Art war der der BCCI: https://de.wikipedia.org/wiki/Bank_of_Credit_and_Commerce_International

Welche Konsequenzen hat das? Mein Tipp: keine.

Die großen Staaten arbeiten in der Sache Steuerflucht mittels Briefkastenfirmen schon länger zusammen. Es liegen schon konkrete Pläne vor, Steuern dort zu erheben, wo sie erwirtschaftet werden. Vor allem den großen Konzernen will man das Briefkasten-Handwerk legen, allen voran die IT-Konzerne aus Silicon Valley, die selbst in den USA keine Steuern zahlen wollen. Die PanamaPapers werden den Druck auf die Politik erheblich erhöhen.

Der Staat hat die verdammte Pflicht in diesem Bereich endlich für Steuergerechtigkeit zu sorgen!

Ende
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Alpha13 Michael Nickles

„Panama Papers enthüllen 200.000 Briefkastenfirmen“

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http://www.heise.de/tp/artikel/47/47859/1.html

In Island wird relativ sicher schon was passieren, sonst eher kaum...

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torsten40 Alpha13

„http://www.heise.de/tp/artikel/47/47859/1.html In Island wird relativ sicher schon was passieren, sonst eher kaum...“

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https://www.youtube.com/watch?v=qMT2zZcvIi8

Eine Wiederholung vom Island Protest. War als Livestream mehr interessant wie der Lynchmob selbstjustiz fordert, vom Chat mal völlig abgesehen.

Gruß

Freigeist
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Anne0709 Alpha13

„http://www.heise.de/tp/artikel/47/47859/1.html In Island wird relativ sicher schon was passieren, sonst eher kaum...“

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Ergänzend dazu ein Artikel von Ernst Wolff in telepolis Was steckt hinter den "Panama Papers"

Auf Seite 2 heißt dort die Überschrift "Das neue Steuerparadies USA".
Der Link von joseph3 zu Der Standard unten thematisiert von der gleichen Seite her.

Endlos, endlos diese Macht des Geldes seit über 100 Jahren.

Anne

Hoffnung ist eine schoene Erinnerung an die Zukunft. Gabriel Marcel
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Alpha13 Anne0709

„Ergänzend dazu ein Artikel von Ernst Wolff in telepolis Was steckt hinter den Panama Papers Auf Seite 2 heißt dort die ...“

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Die US Briefkastenfirmen in Delaware sind ein alter Hut...

Der Unterschied zu Panama ist natürlich, dass Drogenbarone, Menschenschlächter, korrupte Politiker und andere liebe Mitbürger die aus guten Gründen nicht nutzen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Tulpenmanie

100 Jahre sind da natürlich nur ein Witz!

https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Geldes

Die Macht des Geldes ist mindestens 3000 Jahre alt und eher noch viel älter...

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Anne0709 Alpha13

„Die US Briefkastenfirmen in Delaware sind ein alter Hut... Der Unterschied zu Panama ist natürlich, dass Drogenbarone, ...“

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Die Macht des Geldes ist mindestens 3000 Jahre alt
100 Jahre sind da natürlich nur ein Witz!

Die Beschäftigung mit dem Thema Geld in den letzten einhundert++ -Jahren ist für das, was heute und hier passiert, sicher wichtiger als die Pharaonen, Sumerer usw.. Und auch die altbekannte Tulpenblase.

Die Belehrung war für mich überflüssig, aber es könnte ja jemanden geben, der das noch nicht kennt und weiß. Und das auch liest.

Anne

Hoffnung ist eine schoene Erinnerung an die Zukunft. Gabriel Marcel
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Alpha13 Anne0709

„Die Beschäftigung mit dem Thema Geld in den letzten einhundert -Jahren ist für das, was heute und hier passiert, sicher ...“

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Nein und was Geldspekulationen sind scheinst du definitiv nicht zu wissen und dazu gehören nicht nur im weiteren Sinne natürlich auch die Briefkastenfirmen...

Monopole wollten z.B. "kluge" Händler und Herrscher schon immer einrichten, solange es Geld und Handel gibt!

Sollte man eigentlich wissen und die Tulpenmanie ist nur der erste gut belegte Fall einer ein Großteil des Volkes betreffenden dummen Gier nach Geld und deren Folgen...

Gilt Heute 1:1 absolut immer noch und ist in den letzten Jahrhunderten x mal vorgekommen!

Von Geschichte sollte man halt schon Ahnung haben.

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Anne0709 Alpha13

„Nein und was Geldspekulationen sind scheinst du definitiv nicht zu wissen und dazu gehören nicht nur im weiteren Sinne ...“

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Selbstverständlich, Herr alleswissender Oberlehrer.

Aber, wenn und aber,

Warum immer diese unerquicklichen persönlichen Beschimpfungen und Beleidigungen bei Nickles.de?

Da gab es heute an anderer Stelle schon reichlich genug von. (für andere)

So wird die Welt kein Stück verändert - jedenfalls nicht zum Besseren.

Hoffnung ist eine schoene Erinnerung an die Zukunft. Gabriel Marcel
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Alpha13 Anne0709

„Selbstverständlich, Herr alleswissender Oberlehrer. Aber, wenn und aber, Warum immer diese unerquicklichen persönlichen ...“

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100 Jahre sind da nur ein Witz und aus die Maus.

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torsten40 Michael Nickles

„Panama Papers enthüllen 200.000 Briefkastenfirmen“

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Warum wird eigentlich nicht genauer durchleuchtet, warum eine afrikanische Insel im (fast) Indischen Ozean in der EU ist?

Ich denke, die Insel hat für die EU den gleichen Status, wie für die BRICS Panama.

Mal schauen wieviele Impressum demnächst von D E U R U (Panama PL) nach Mayotte PL geändert werden.

Ziemlich einseitiger Leak.

Kalter Krieg 2.0, Informationskrieg halt.

Gruß

Edith sagt:

Jedesmal von ich die SZ Seite aufrufe, und einen (neuen) Text lese, und die Bilder sehe, hab ich richtig Bock auf GTA

Freigeist
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joseph3 Michael Nickles

„Panama Papers enthüllen 200.000 Briefkastenfirmen“

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Hallo Michael,

diesen bemerkenswerten Kommentar hierzu habe ich soeben gefunden: 
http://derstandard.at/2000034175490/Die-USA-lachen-sich-ins-Faeustchen

Beste Grüße
Joseph

Wer buckelt, eckt nie an und wer kriecht, kann nicht stolpern. Aber: Beim Kriechen sieht man nur vor die eigenen Füße - deshalb will ich aufrecht durchs Leben gehen und die Welt mit offenen Augen sehen.
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ritrei Michael Nickles

„Panama Papers enthüllen 200.000 Briefkastenfirmen“

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Ich weis nicht wieso wir uns hier in Deutschland so empören, es sind ja auch viele Deutsche darunter, habe gelesen auch die Bundesdruckerei taucht in dem Bericht auf (die ist dem Bundesfinanzminister unterstellt) gibt es noch Fragen? Wir werden von dieser Regierung verarscht, wie noch nie, übrigens von anderen auch besonders von der des Basta-Schröders,aber so offebsichtlich wie die, der Merkel, noch nie, siehe TTIP, Flüchtlinge, PKW Maut, Altersarmut, jetzt gerade die Sache mit Böhmermann, eigendlich sollte die Kanzlerin das deutsche Volk vertreten und nicht dem Türkendiktator in den Arsc... griechen nur um ihre Fehler in der Flüchtlingspolitik zu vertuschen. Um nochmals auf die Panama papers zurüchzukommen, es wird viel heiße Luft produziert und das wars, wir die "Kleinen Leute" haben schon längst verloren(zur Info bin kein AFD Anhänger)

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provinzler Michael Nickles

„Panama Papers enthüllen 200.000 Briefkastenfirmen“

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