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News: Mehr und günstiger

Microsoft Onedrive erhöht gratis Cloud-Speicher auf 15 GByte

Michael Nickles / 8 Antworten / Baumansicht Nickles
(Foto: Microsoft)

Microsoft hat ein "Speicher-Update" für seinen Cloud-Dienst Onedrive durchgeführt. Der für jedermann kostenlose Speicherplatz wird von bislang 7 GByte auf 15 GByte erhöht.

Beim hinzu buchbaren kostenpflichtigen Speicher, wurden die Preise gesenkt. Konkret ergeben sich diese Neuerungen bei Speicherkapazitäten und Preisen:

Nutzer von Office 365: Der Cloud-Speicher für Abonnenten aller Versionen wird von 20 GByte auf ein Terabyte erhöht. Anwender von Office 365 Home erhalten ein Terabyte pro User (für bis zu fünf Nutzer), Nutzer von Office 365 Personal sowie von Office 365 University kriegen ein Terabyte pro Abonnement.

Zusätzlicher Onedrive Speicherplatz: Abseits der kostenlosen 15 GByte gelten neue Abopreise. Der monatliche Preis für ein Onedrive Abonnement beträgt zukünftig 1,99 Euro für 100 Gigabyte (bisher 3,99 Euro) und 3,99 Euro für 200 Gigabyte Speicherplatz (bisher 8,99 Euro). Die Preisangaben sind jeweils unverbindliche Empfehlungen.

OneDrive for Business-Speicherplatz: Der Cloud-Service für die geschäftliche Nutzung wird von 25 GByte auf 1 Terabyte gesteigert.

Michael Nickles meint:

Alle Weile purzeln halt die Cloud-Speicherpreise. Am meisten kostenlosen Speicherplatz bietet mit 25 GByte unverändert die Telekom mit ihrem Mediencenter. Leider können dort Synchronisationsprobleme und Datenverlust auftreten (siehe Unkalkulierbares Datenverlustrisiko bei Telekom Cloud-Speicher? und Warnung: riskante Datensynchronisation bei Telekom-Cloud-Speicher).

Meine Versuche das Problem mit der Telekom zu lösen sind leider gescheitert. Die ohnehin recht zähe Kommunikation ist irgendwann abgebrochen und ich hatte keine Lust mehr nachzuhaken. Problematisch ist allerdings nur Datensynchronisation, also wenn die Telekom-Cloud zum Synchronisieren von Datenbeständen mehrerer Rechner verwendet wird.

Geht es nur darum Daten in der Cloud zu backupen, Fernzugriff darauf zu haben und sie mit anderen zu teilen, ist die Telekom-Cloud weiterhin empfehlenswert. Wem 15 GByte reichen, der kann natürlich auch Onedrive nutzen, da es unter anderem bei Windows 8 und den mobilen Betriebssystemen sowieso direkt vorhanden ist.

Viel Wissenswertes zur Cloud-Nutzung gibt es in der Tipps- und Tricks-Übersicht auf Nickles.de (auch im  Menü "Artikel" abrufbar).

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ObelixSB Michael Nickles

„Microsoft Onedrive erhöht gratis Cloud-Speicher auf 15 GByte“

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Was nutzten schon 15 GB Cloudspeicher, wenn ich grad mal mit höchstens 2 Mbit/s  uploaden kann, da werde ich ja alt und grau bis die 15 GB hochgeladen sind. 

Da haben sämtliche Internetanbieter verpennt, auch mal den Upload schneller zu machen. 

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gelöscht_84526 ObelixSB

„Was nutzten schon 15 GB Cloudspeicher, wenn ich grad mal mit ...“

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Da haben sämtliche Internetanbieter verpennt, auch mal den Upload schneller zu machen.

Das sehe ich genau so!

Gruß

K.-H.

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schuerhaken ObelixSB

„Was nutzten schon 15 GB Cloudspeicher, wenn ich grad mal mit ...“

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Die Kunden sollen ja auch die teureren IPTV-Tarife buchen, 
um unten auch mal ein wenig schneller senden zu können. 

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mawe2 Michael Nickles

„Microsoft Onedrive erhöht gratis Cloud-Speicher auf 15 GByte“

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Hat sich eigentlich schon mal jemand Gedanken darüber gemacht, warum irgendwelche Anbieter kostenlos immer mehr Cloud-Speicher anbieten?

Für viele Leute dürften 15 GB schon ausreichen, um alle Daten zu speichern, die sie jemals in ihrem Leben erzeugt haben.

Es muss sich doch mal irgend jemand, der das nutzt, die Frage stellen, warum ein Anbieter in dieser Größenordnung Platz und Dienstleistungen verschenkt!

Wie naiv muss man eigentlich sein, um solche Dienste kostenlos zu nutzen?

Ich will damit nicht sagen, dass man bei einem kostenpflichtigen Dienst nicht auch damit rechnen muss, dass sämtliche persönlichen Daten ausgewertet / ausspioniert werden!

Aber wo bitte soll das Geld für den Betrieb der Infrastruktur herkommen, wenn niemand bezahlt?

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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schuerhaken mawe2

„Hat sich eigentlich schon mal jemand Gedanken darüber ...“

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Es ist wie bei dem "kostenlosen" Privatfernsehen:
Es wird über etwas anderes mitbezahlt. (Für mich 
einer der Gründe, möglichst beim Albrecht einzukaufen.)

In den USA beheimatete Clouds sind m.E. grundsätzlich 
Netze, mit und aus denen gefischt wird: Für die Geheimdienste 
und über die wiederum für die Wirtschaft. 
"Corporate America" lässt grüßen, ein einziges großes
"Wesen", das die Welt plündert. 
MfG, Manfred

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mawe2 schuerhaken

„Es ist wie bei dem kostenlosen Privatfernsehen: Es wird ...“

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Es ist wie bei dem "kostenlosen" Privatfernsehen: Es wird über etwas anderes mitbezahlt.

Nur mit dem Unterschied, dass das Privat-TV (noch) keine Informationen von mir erhält. Die können nicht mal wissen, ob ich mir die Werbung überhaupt anschaue, von der die leben oder nicht.

In den USA beheimatete Clouds sind m.E. grundsätzlich  Netze, mit und aus denen gefischt wird

Soweit bin ich Deiner Meinung.

Aber warum sollte das bei europäischen, afrikanischen oder asiatischen Clouds anders sein? Die müssen die kostenlosen Angebote doch genau so refinanzieren.

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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The Wasp mawe2

„Hat sich eigentlich schon mal jemand Gedanken darüber ...“

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Es geht den Cloundanbietern nicht um die Daten, die man in der Cloud speichert, es geht darum, als Cloudanbieter zur wichtigsten Schnittstelle zwischen Nutzer und seiner gesamten Internetkommunikationen zu werden. Die Gefahr der Cloud steckt weniger in den Daten, als in der Möglichkeit, die Nutzer permanent überwachen, Nutzer und Bewegungsprofile erstellen und diese für die eigenen Zwecke auszunutzen zu können. Big Brother wird Steinchen für Steinchen Wirklichkeit, nur die meisten Nutzer wollen es nicht wahrhaben. Die Cloud ist aber so ein Steinchen. Ich halte eine Cloudnutzung derzeit für eine generell schlechte Idee, da es bisher keine wirksamen Gesetze gegen das heimliche Erstellen von Nutzerprofilen und deren digitale Ausbeutung gibt.

Ende
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Nebamu The Wasp

„Es geht den Cloundanbietern nicht um die Daten, die man in ...“

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Die Cloudanbieter haben soviele Nutzerdaten das es schon wieder egal ist was sie speichern .... weil ee alle dabei sind.

Lebe Dein Leben!
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