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News: Weltpremiere

Microsoft hat erstmals Angst vor Linux

Redaktion / 23 Antworten / Baumansicht Nickles

Im Rahmen eines Berichts an die US-Börsenaufsicht SEC (United States Securities and Exchange Commission), hat Microsoft auch Stellung zur Konkurrenzsituation genommen.

Als einer der Konkurrenten wurde natürlich Apple aufgelistet. Als Bedrohung für sein Betriebssystem-Monopol sieht Microsoft auch die wachsende Konkurrenz im Internet-Browser-Markt. Browser ersetzen zunehmend Funktionen von Betriebssystemen. Eine Weltpremiere ist die Tatsache, dass Microsoft erstmals auch Linux als Bedrohung aufführt:

"The Linux operating system, which is also derived from Unix and is available without payment under a General Public License, has gained some acceptance, especially in emerging markets, as competitive pressures lead OEMs to reduce costs and new, lower-price PC form-factors gain adoption. Partners such as Hewlett-Packard and Intel have been actively working with alternative Linux-based operating systems."

Mit "some acceptance" ist zwar nur eine "gewisse Akzeptanz" gemeint, allerdings räumt Microsoft ein, dass auch Partner wie Hewlett-Packard und Intel aktiv Linux als alternatives Betriebssystem einsetzen.

Als "bedrohliche" Linux-Unternehmen nennt Microsoft Red Hat und Canonical (die Ubuntu-Macher).

Michael Nickles meint: Natürlich sind die Microsoft-Entwicklungschef nicht blöd und verfolgen sehr aufmerksam, wie rasant sich Linux weiterentwickelt. Optisch und technisch, kann auch das neue Windows 7 längst nicht mehr mit Linux mithalten.

Gerade in den letzten beiden Jahren hat Linux einen unglaublichen Sprung hin zu Benutzerfreundlichkeit und Bedienungskomfort gemacht. Microsofts großes Glück ist eigentlich nur noch, dass viele die gewaltigen Fortschritte bei Linux gar nicht mitgekriegt haben, Linux vielleicht früher mal angetestet habe und heute immer noch glauben, dass es schwerer installierbar und schwer bedienbar ist.

Ich arbeite mit Windows und mit Linux. Es fällt mir aber zunehmend schwerer, die Kiste mit Windows hochzufahren, weil ich dort entscheidenden Bedienungskomfort vermisse, den es nur bei Linux gibt.

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KarstenW Redaktion

„Microsoft hat erstmals Angst vor Linux“

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Das kommt immer daruf an was die Benutzer wollen. Bei Linux ist man (wie bei Unix) gezwungen sich mit ein paar technischen Details des Betriebsystems zu beschäftigen.
Viele Computernutzer interessieren sich aber überhaupt nicht für diverse Konfigurationsdateien oder andere Sachen vom System. Für diese Anwender wird Linux immer kompliziert sein und sie werden Windows den Vorzug geben.

Wenn man aber ein Unix will ( es sich aber nicht leisten kann) ober vielleicht bessere Standards als bei Unix haben will, derjenige wird Linux immer den Vorzug geben.

Microsoft hat den ganz großen Fehler gemacht seine Anwender zu unterschätzen und sie für unfähig gehalten , die Konfiguartion von einem Unix zu erlernen .

Linuxanwender wollen nicht nur die Maus bei der Konfiguration schieben, also zumindest ich nicht.

Ich möchte kein Captive (Graphical) User Interface für die Konfiguration des Betriebsystem (wie die Systemsteuerung von Windows nunmal ist) ;-).

Ich habe diese Dinge eigentlich erst in den letzen Jahren begriffen , weil ich kommerzielles Unix nie kennengelernt habe.
Man sollte sich zum besseren Verständnis mal die Unix Philosophie durchlesen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Unix-Philosophie

http://sites.inka.de/mips/unix/unixphil.html

"Es sei an dieser Stelle angemerkt, gerade weil sich der LinuxTag auch an Umsteiger von MS-Windows wendet, daß die Arbeit in der PC-Welt, von den Tagen von MS-DOS bis zum heutigen MS-Windows (NT), durch CUIs bestimmt ist, mit weitreichenden Konsequenzen."

Das ging mir vor einigen Jahren auch so, weil Microsoft nie die Absicht gehabt hat ein Open Source Unix für Privatanwender zu entwickeln.

Bei der Linux (-Philosophie) kommt noch dazu, das es sinnvoll ist den Sourcecode der jeweiligen Programme zu veröffentlichen.

PS: Aber als Spielekonsole ist Windows sehr gut zu gebrauchen.




Debian GNU/Linux http://www.debian.org/
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andy11 KarstenW

„Das kommt immer daruf an was die Benutzer wollen. Bei Linux ist man wie bei Unix...“

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Hi.

Seit zwei Stunden mit LinuxMint unterwegs. Ich versuchen es mal mit Lernen bei Benutzung.
Die Grundfunktionen laufen bestens.

Andy

Wer am Ende ist, kann von vorn anfangen, denn das Ende ist der Anfang von einer anderen Seite. K.V.
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fakiauso andy11

„Hi. Seit zwei Stunden mit LinuxMint unterwegs. Ich versuchen es mal mit Lernen...“

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Hallo

Zumindest geben sie es nun mal zu, das es eine Konkurrenz ist/wird.
Das Canonical/Red Hat im Visier sind, ist auch relativ klar, mit Novell gibt es einen "Nichtangriffspakt", der den Machern von Opensuse sicher nicht schmeckt, Debian und andere Distris dürften nicht populär genug sein, um den Massenmarkt zu gefährden.
Sollte Windows 7 sich nicht über kommerzielle Nutzung in den Firmen stark verbreiten, hat Microsoft sicher ein Problem.
Ich hoffe ja immer noch, das auch die Spieleindustrie endlich nativ auf Linux portiert, mit Loki hat das mal gut geklappt, das es geht, beweist auch die Ankh-Reihe, aber das wird sich finden;-)

fakiauso

Wenn die Welt gerettet wurde, wird es durch Frauen geschehen sein...
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Botaniker fakiauso

„Hallo Zumindest geben sie es nun mal zu, das es eine Konkurrenz ist/wird. Das...“

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Erst wenn die großen Pc Hersteller auf ihren Rechnern in Masse,Linux egal in welcher Variante vorinstalliert anbieten, glaube ich das es eine echte Konkurrenz für Microsoft ist.

Schöne Grüsse aus dem botanischen Garten!

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KarstenW Botaniker

„Erst wenn die großen Pc Hersteller auf ihren Rechnern in Masse,Linux egal in...“

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Linux geht NICHT gegen Microsoft.
Das Windows ist doch völlig belanglos.
Bei GNU /Linux geht es nur um die Entwicklung eines eigenständigen Betriebsystems.

Debian GNU/Linux http://www.debian.org/
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XAR61 Botaniker

„Erst wenn die großen Pc Hersteller auf ihren Rechnern in Masse,Linux egal in...“

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Hallo, ich will Dir ja nicht in die Suppe spucken, ...
Ich denke bei den Macht gelabere geht es nicht um Linux und Windows sondern um Opensource Gemeinschaft und Microsoft & Co.
Denn egal wer heute Software verkaufen will hat die Opensource Gemeinschaft auf der anderen Seite von der Medallie und das haben diesen Marktanteil konnten die Freeware Entwickler eben nicht für sich verbuchen. Klar klingt natürlich besser wenn ich Linux sage und in Wahrheit Opensource meine.

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XAR61 KarstenW

„Das kommt immer daruf an was die Benutzer wollen. Bei Linux ist man wie bei Unix...“

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Auf dem Bahnhof haben sie letztens eine erschossen, weil er unsinn verbreitete. Spätestens seid Corel sein Linux veröffentlichte, mischte Microsoft bereits in der Linux Szene mit und sponserte einen Teil der Entwicklung. Ich habe viele Linux varianten getestet und bin ich gewechselt ? Nein, meine Server und PC fahren nach wie vor unter der Microsoft Company Flagge. Mal ehrlich Linux ist doch eben nicht gleich Linux nur weil es eine Opensource Gemeinde gibt. Ich glaube Microsoft hat zwar eine kleine Schlappe hinnehmen müssen mehr allerdings auch nicht. Kein OS ist fehlerfrei weder das von MS noch die ca. 100 Varianten von Linux.

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Crazy Eye XAR61

„Auf dem Bahnhof haben sie letztens eine erschossen, weil er unsinn verbreitete....“

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Auf dem Bahnhof haben sie letztens eine erschossen, weil er unsinn verbreitete.

Bis dahin kann ich dir noch folgen ;)
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XAR61 KarstenW

„Das kommt immer daruf an was die Benutzer wollen. Bei Linux ist man wie bei Unix...“

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Solange wie du unter Linux nicht alle Hardwarekomponenten scharf bekommst weil es x verschiedene Versionen gibt ist von den Spielen mal abgesehen, wenn Linux so eine große Konkurrenz für Microsoft sein soll, wieso schmeißt man dann so viele LINUX Versionen quasie hinter her ? Oder muss ich das etwa nur als gute Geste der großen Verlagshäuser verstehen ?

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Synthetic_codes Redaktion

„Microsoft hat erstmals Angst vor Linux“

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...selbst schuld.

Hätte man Linux nicht jahrelang müde belächelt etc, wäre alles nie so weit gekommen. Ich erinnere mich noch, als ich 1998 mit Linuxen angefangen habe, damals mit Red Hat Linux 5.0. Trotz gerüchten (die aber genauso für win9x und später xp gestreut waren) war die installation selbsterklärend und einfach, ein paar anfängerprobleme mit der bedienung(wie startet man X11?) hatte ich auch, aber hey, ich hatte ja niemanden der mir zeigte wies geht und internet hatte ich damals auch noch nicht.

Nachdem ich mich ein wenig mit Büchern aus der Stadtbibliothek eingelesen hatte, ging es dann los. Linux wurde immer interessanter für mich, und ich machte mich daran, mir einfache scripts und programme zu schreiben, die mir den linuxalltag erleichtern. Dass ich nicht der einzige war, der solche "verbesserungen" betrieb, wusste auch ich. Es war nur eine Frage der zeit, bis diese Verbesserungen so weit verbreitet sind, dass selbst eine Sekretärin ein Linux out of the box bedienen kann.

2001 kam dann die erste Welle mit der Veröffentlichung von Windows XP. Viele Nutzer, die mehr als nur die grundkenntnisse hatten, suchten nach alternativen. Sei es die hardwarefressende optik(aus heutiger sicht: haha), die Produktaktivierung oder einfach um alternativen zu finden. Hier legte Linux imo zum ersten mal richtig zu. Es konnte was windows konnte, und es hatte eine ungeahnte programmvielfalt. Der Umstieg dieser Pioniere bereitete dann imho den Weg: Die erfahrenen nutzer machten Werbung für ihr neues system, sie schrieben scripts und Programme, mit denen auch anfänger klar kamen.

Bumm: Und dann kam Vista. Und Ubuntu. Während sich ubuntu an die DAUs dieser Welt richtete, konnte Vista nicht überzeugen. Und Genau dieser Zeitpunkt war imo die finale wende, die Windows immer mehr das Genick bricht.

Ich persönlich fahre heute eine kombo aus Lenny und Xp, und Windows 7 RC hat mich persönlich nicht überzeugt. Ich bleibe bei Xp, und wenn meine Software auf Xp nicht weiter funktioniert, dann werde ich es löschen und meine /home partition vergrössern.

Macht Mit!!! Auch wenn ihr windows-fans seit, Probiert linux aus, nicht um M$ eins auszuwischen, sondern vielleicht auch, um Microsoft unter druck zu setzen. Wenn es für Microsoft eng wird, dann wird Microsoft sich verstärkt um die Benutzerfreundlichkeit und die dinge, die wirklich wichtig sind kümmern. Davon profitieren alle. Wichtig ist nicht Windows oder Linux, wichtig ist, dass der Nutzer das hat was ihm am besten schmeckt!!!

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KarstenW Synthetic_codes

„...selbst schuld. Hätte man Linux nicht jahrelang müde belächelt etc, wäre...“

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Was würdest du an Windows verbessern ?
Wenn Microsoft ein komplett neues Windows programmieren würde, dann würde es wahrscheinlich erstmal keine Programme dafür geben.
Die meisten Windowsanwender jammern schon rum wenn ihre Programme aus Windows 2000 Zeiten nicht unter Windows Vista laufen.

Ich würde mal ein paar Vorschläge machen was man an Windows verändern könnte.

Ich wünsche mir :

-ein gutes Paketverwaltungssystem wie das APT System von Debian

-dann wäre es schön wenn Microsoft sich vom Konzept mit den dlls verabschieden würde und Shared Libraries bei Windows einführen würde, um die Versionskonflikte bei den dlls zu vermeiden.

-dann wäre es schön wenn Windows seine Konfiguration in Textdateien (wie Unix) abspeichern würde. Das habe ich bei Linux immer geschätzt, weil man dann mit einem simplen Editor eine Reparatur oder eine Einstellung vornehmen könnte. Also bitte keine undurchsichtige Registry mehr.

-dann wünsche ich mir eine Shell und nicht diese simple Eingabeaufforderung. Am liebsten wäre mir die BASH , also die Bourne Again Shell.

-X-Windowsystem muß nicht unbedingt sein, aber wenn dann müßte der XServer für schnelle Grafikausgaben optimiert werden. Der XServer bei Linux ist nicht so schnell momentan.

-Runlevels wären auch sehr nützlich , um relativ einfach die Dienste im Hintergrund zu starten, die man braucht. Das muß nicht unbedingt im (AT&T Unix) System V Style von 1983 (wie bei Linux) sein.

-POSIX Standard wäre eventuell sinnvoll, um den Windowskernel auf eine andere Prozessorarchitektur portieren zu können.
Windows NT war POSIX kompatibel, so weit ich das in Erinnerung noch habe.
Warum ist Windows 2000/XP nicht POSIX kompatibel ?

Das wären erstmal die wichtigsten Veränderungen die ich mir bei Windows wünsche.









Debian GNU/Linux http://www.debian.org/
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benjaminXVI KarstenW

„Was würdest du an Windows verbessern ? Wenn Microsoft ein komplett neues...“

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Hi KarstenW,

ganz toll.

woher kommt Die Ansicht das W2k-Progs nicht unter Vista laufen oder '98 und DOS - Progs?
Mit Einstellungen, ok ab einer Win-Versionshöhe, meist ab ...Prof ist das meistens zu regeln;
Bei den Linux-Vars, heist es nur anders.
Linux: Open Source, kicher!!!!!!!!!!!!!!!!!, wie oft ist NOVELL dabei?

Wer, als nur Nutzer, beschäftigt sich mit dem Innenleben eines "Computers", wobei schon der Name falsch ist.

Wenn ich so eine Teil wirklich nutzen will muss ich mich damit beschäftigen, ob Win oder Lin, dass ist genau wie beim Auto oder Haus. Wenn eine Entscheidung, auch von aussen beinflusst, getroffen ist, wird der Umstieg schwer.

Weiterhin erwähnst Du, allein im letzten Post 3 Linux-Vars, warum soll ich mich als einfacher User damit herumschlagen? zumal dann auch, ähnlich wie bei Win Funktionen nicht kompatibel sind, nur da muss ich, im schlimmsten Fall nach Win googeln, oder frage den Händler nach kopieren Eigene Dateien, böses LOL, der wird sich natürlich ein Loch in den Bauch freuen, welche LinuxVariante in welcher Version grade passt oder nicht kompatibel ist.

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.txt?? klar, damit noch einfacher zu hacken? ,probier mal inf oä.., aber auch bei Lin bist Du ohne Root-Rechte offiziell ausgesperrt. nix mit Änderung an Daten über einen Editor, ausser Du bist nur mit Root-Rechten unterwegs und das ist für die Sicherheit nicht besonders gut.

Mit BASH unter Lin ist wegen Lin etwas mehr zu machen, aber schau mal bei Win unter CMD in der Eingabeaufforderung nach.

Runlevels lassen sich bei Win über Prioritäten einstellen.

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KarstenW benjaminXVI

„Hi KarstenW, ganz toll. woher kommt Die Ansicht das W2k-Progs nicht unter Vista...“

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"woher kommt Die Ansicht das W2k-Progs nicht unter Vista laufen oder '98 und DOS - Progs?"

Klar kann man alte Programme unter Windows Vista installieren. Dabei werden aber meist auch alte dll Dateien mit kopiert und man läuft Gefahr das es zu Versionskonflikten bei den dlls kommen kann.

Für dieses Problem, das es bei Windows schon ewig gibt, gibt es auch eine Bezeichnung, die dll - Hell.

Ließ mal den Artikel in der Wikipedia nach:

http://de.wikipedia.org/wiki/DLL_Hell

Ich bin kein Windowsprogrammierer. Um soche Probleme unter GNU / Linux zu vermeiden gibt es ein gutes Paketverwaltungsystem bei Debian, das APT heißt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Advanced_Packaging_Tool



"Weiterhin erwähnst Du, allein im letzten Post 3 Linux-Vars, warum soll ich mich als einfacher User damit herumschlagen? "

Das mußt du nicht. GNU /Linux ist auch nur ein Betriebsystem ( in vielen Distributionen ) für Anwender, die sich ein Unix oder Unix-ähnliches Betriebsystem wünschen.
Wenn dir Windows besser gefällt und dich Linux nicht interessiert, dann nutze Windows.

Ich bin eigentlich froh das es GNU / Linux gibt, weil ich mir auch schon früher ein Unix gewünscht habe. Aber Microsoft hatte nie Interesse ein Open Source Unix für Privatanwender zu programmieren.
Unixsysteme wie AIX Unix oder Solaris waren schon immer sehr teuer. Diese Betriebsystem hätte ich mir nie leisten können.

Das hat alles mit GNU von Richard Stallman angefangen. 1983 hat die Firma AT&T Unix System V herausgebracht. Der Preis war sehr hoch und man bekam den Programmcode nicht mehr dazu, wie es vorher üblich war. Richard Stallman hat das nicht gepasst und 1984 GNU angefangen zu programmieren. Deshalb ist auch GNU / Linux so Unix-ähnlich, weil Unix als Vorbild genommen wurde.

http://www.gnu.org/

Also GNU / Linux geht nicht gegen Microsoft (wie das sehr häufig behauptet wird).


Debian GNU/Linux http://www.debian.org/
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Borlander KarstenW

„ woher kommt Die Ansicht das W2k-Progs nicht unter Vista laufen oder 98 und DOS...“

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Du hast aber schon im Wikipedia-Eintrag gelesen, daß dieses Problem vor allem bei älteren Windows-Versionen auftritt?
Mir ist auch kein aktuelles reales Auftreten bekannt.

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schuerhaken Redaktion

„Microsoft hat erstmals Angst vor Linux“

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Ich fahre hier zwei neue Rechner mit neuer Technologie.
Der eine mit VISTA Home Premium. Lauft. Naja, läuft eben, war vorinstalliert. Noch nie abgestürzt. ATOM 230/ION.

Der andere bekam von mir XP Prof verpaßt. Und läuft und läuft und läuft, sahning weich, trotz neuartiger Technologie absolut kompatibel, kein einziger Absturz.
Dann auf einer weiteren Festplatte VISTA Ultimate. Läuft und läuft, kein einziger Absturz.

Auf einem Rechner moderner Bauart, aber eben "klassisch", läuft Windows 7 RC. Läuft und läuft, läuft eingebildet sogar flotter, doch gemessen kaum schneller als Ultimate. Keine Abstürze.

Nun zu den ganz einfachen Dingen: Wiederherstellungspunkt setzen bei XP: Easy. Programm aufrufen, Bezeichnung eingeben, Run.
Wiederherstellungspunkt setzen bei VISTA: Erst um drei Ecken laufen, Zeitungsfrau fragen, Milchmann anhalten, Polizei stoppen und um Rat bitten... - ah ja, endlich.
Wiederherstellungspunkt setzen bei Windows 7: Nicht rechts herum um ein paar Ecken laufen, sondern jetzt links herum, ein paar Leute ausquetschen und dann: Ah ja, endlich....

Schließlich: Vor lauter Wut im System herumstochern, "C:\Windows\System32\SystemPropertiesProtection.exe" finden und einen Shortcut auf dem Desktop anlegen bzw. im TOOLs-Ordner.

Die Leute bei MS haben einen Stich. Sie versuchen, ihre technophile Denke dem einfachen User über labyrinthische Programmierung als praktisches Verhaltensschema aufzuzwingen. Total panne. Angeblich haben sie Tausenden von Anwendern über die Schulter geschaut und "gelernt". Mag sein, aber umgesetzt haben sie davon reichlich wenig. Gelungen ist ihnen nur, ein OS als "Kino" laufen zu lassen.

Um wie viel LINUX nun besser ist, weiß ich nicht. Doch schlimmer kann es wohl kaum sein. Nach all den Fortschritten wird es aber wohl besser sein, weil es "freier" ist, weil es von unten nach oben entwickelt und gepflegt wird und nicht als Diktat aus Redmond zu irren Preisen die Welt zwangsbeglücken will.

Außerdem:
Es fällt nicht schwer, die Siegeszüge von Microsoft und Google als Teile US-amerikanischer Hegemonialbestrebungen zu deuten. Wer Microsoft, Google, Yahoo, CIA, Homeland Security, NSA und was noch alles in einen Topf wirft, liegt vielleicht sooooooo falsch nicht!

Also:
Hier liegt eine weitere taufrische 2.5"-HDD, die in einem ATOM/ION-Rechner (ASRock ION330) mit LINUX beglückt werden mag.
Jedoch:
1.) Welches LINUX?
2.) Kann Linux auf WLAN (Fritz!Box 7270) und darüber auf andere (4 Windows-)Rechner zugreifen, um unter Windows erzeugte Dokumente zumindest formatgerecht zu laden?
3.) Gibt es z.B. ein Videoschnittprogramm, das es zumindest mit landläufigen Consumer-Videoschnittprogrammen aufnehmen kann?

Ich denke mal, wenn man den Leuten klarmachen könnte und würde, was sie über einen Umstieg zu LINIX als OS hinaus erwartet, ginge manches vielleicht flotter.
Wer will schon eine Betriebssystem?
Wer will nicht die bestimmten Programme, mit denen er einen PC zu nutzen gewohnt ist?

Gruß,
Manfred
.

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benjaminXVI schuerhaken

„Microsoft ist Umständlichkeit hoch zehn“

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Hallo schuerhaken,
diese scheinbar wirklich abartige Verstecksucht von MS, war mir auch immer etwas suspekt und unverständlich, nachdem ich letzter Zeit wieder mehr mit privaten, fast unbeleckten Endkunden zu tun habe, die eine eigenartige Vorliebe für die gefährlichen One-Klick-Tools haben,halte das, aus Sicht von MS für reinen Selbstschutz.
Allein die "normal" zugänglichen Systemtools bieten ausreichend Möglichkeiten den Rechner, oder was noch häufiger vorkommt, den Mitbenutzer/Partner zu ärgern oder auszuknocken.
Damit hat MS den äußeren Feind, Hacker etc. und versucht auf "einfachem" Weg den inneren Feind, DAU, wenigstens etwas ruhig zu stellen.

BS vs Programm, volle Zustimmung


@Karsten: Ich habe nie ein Nichtinteresse an Linux geäußert, aber wie schon oben erwähnt, keine Hardwareunterstützung, kein Hauptrechner mit Linux.
Für ein NAS hatte ich schon mal gefragt, Antworten: naja
Und was soll ein Privat/Homeanwender mit einem stringenten System wie UNIX?

benjamin

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XAR61 Redaktion

„Microsoft hat erstmals Angst vor Linux“

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Um das mal ganz abzukürzen und nicht weiter auf Linux und Windows so wäre glaube ich der beste Vergleich herum zu hacken , jedes OS hat seine eigenen macken. Für jemandem wie mich, der mit einem Microsoft OS groß geworden ist, mein erstes DOS habe ich gerade auf einem x286 wieder zum leben erweckt ist ein Umstieg nach Linux so etwas wie ein KO in einem Zug. Warum will ich auch nicht verschweigen. Seid Jahren basteln "wir" an einer Software wie man alte PC dem neuen Zeitalter anpassen kann. Sofern man seine alten PC nicht zum zocken haben willst bekommst du mit etwas fummel Arbeit gut die Leistung Deiner Maschiene mal x2 hin. Wenn ich mir dann dummerweise mein bestes Stück wieder mal abschieße, kommt hin - und wieder vor, dann ist das OS von Microsoft schneller wieder drauf als dies im Vergleich zu Suse mit seinen 8 CD der Fall sein würde, mit Euren Turbo-PC kann ich natürlich nicht mit halten. Was die Umständlichkeit der Wiederherstellung betrifft, da stimme ich Dir zu aber jede Software hat eben seine eigene Seele. Wenn es darum geht welches Linux dem Windows am nahesten kommen würde, dann wäre aus meiner Sicht für jemandem wer überhaupt keine Ahnung hat PTS-Linux ein Favorit bei der Installation, Debian und Red Heat für den Profi und wer nur ins Internet will aber eben noch ein Floppy besitzt Coyote Linux. Wenn Du von Linux sprichst, dann ist Linux eben nicht gleich Linux. Bei Windows ist das anders. Etwas in der Registrie ausgeschaltet oder auch aktiviert und schon hast du entweder eine lahme Ente, einen Turbo oder darfst Dein System neu machen.

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Borlander XAR61

„Um das mal ganz abzukürzen und nicht weiter auf Linux und Windows so wäre...“

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und wieder vor, dann ist das OS von Microsoft schneller wieder drauf als dies im Vergleich zu Suse mit seinen 8 CD der Fall sein würde
SuSE gibts doch schon länger auf DVD. Und im Vergleich zu Ubuntu dauert die Installation von SuSE extrem lange. So zumindest als ich das letzt mal notgedrungen SuSE installieren musste...
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violetta7388 Borlander

„ SuSE gibts doch schon länger auf DVD. Und im Vergleich zu Ubuntu dauert die...“

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Hallo,

na ja, ob Windows unbedingt schneller zu installieren ist als Linux, da habe ich so meine Zweifel.

Ebenso ist der Vergleich der Linux-Distributionen untereinander schon mehr als kritisch. Einen vernünftigen Vergleich gibt es m. E. nicht, da alle Distributionen nach wie vor unterschiedliche Pakete und Paketversionen enthalten. Von unterschiedlichen hardware-Voraussetzungen einmal ganz zu schweigen. Auch ist die Frage, wann ist eine Installation abgeschlossen, doch eher subjektiv zu betrachten. Besonders wenn man fairerweise berücksichtigt wiewiele Pakete nachinstalliert, up-dates gefahren und persönliche Änderungswünsche anschließend noch durchgeführt werden müssen!

Fest steht, daß die Grundinstallationen von opensuse ähnlich schnell auf dem Rechner wie andere Distributionen sind. Es dürfte alles mehr eine Frage des persönlichen Geschmacks sein und bleiben.


MfG.
violetta

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Borlander violetta7388

„Hallo, na ja, ob Windows unbedingt schneller zu installieren ist als Linux, da...“

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Nabend,

jetzt Du gerade noch mal darauf eingehst erinnere ich mich wieder daran, daß bei OpenSuSE 11 die
Installationsgeschwindigkeit gesteigert werden sollte. Hab da keine Vergleiche gemacht. Die 10.3 war meiner Erfahrung nach zumindest extrem lahmarschig :-(


Gruß
Borlander

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Acader violetta7388

„Hallo, na ja, ob Windows unbedingt schneller zu installieren ist als Linux, da...“

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na ja, ob Windows unbedingt schneller zu installieren ist als Linux, da habe ich so meine Zweifel

Hallo violetta7388, ich denke es ist doch auch völlig belanglos wie lange es dauert um ein OS zu installieren. Schließlich installiert man Betriebssysteme doch nicht jeden Tag.
Wichtiger sind doch die Programme und Anwendungen, denn genau diese erfordern bei der Installation unter Windows enorm viel Zeit was natürlich auch auf den Umfang darauf ankommt. Linux hingegen bringt von Haus aus da schon eine Menge mit.

MfG Acader
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violetta7388 Acader

„ Hallo violetta7388, ich denke es ist doch auch völlig belanglos wie lange es...“

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Hallo Acader,

dem kann ich nur beipflichten.

MfG.
violetta

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fakiauso violetta7388

„Hallo Acader, dem kann ich nur beipflichten. MfG. violetta“

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Hi

Siehe Acader, Ubuntu ist zwar grundsätzlich erstmal schneller auf der Platte, aber Opensuse schafft eben von Haus aus mehr ins System.
Nächster Knackpunkt dürfte die Paketverwaltung sein, da ist Ubuntu/Debian definitiv schneller, vor allem, wenn viele Repos aktiv sind.
Beim eigentlichen System ist die Ausführungsgeschwindigkeit kaum unterschiedlich, sondern die 10.3 sehe ich da seit Ubuntu 8.04 sogar leicht im Vorteil, die 11er Versionen kann ich so nicht beurteilen, da ich sie noch nicht produktiv nutze;-)

fakiauso

Wenn die Welt gerettet wurde, wird es durch Frauen geschehen sein...
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