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News: Windows XP

Microsoft gibt XP noch ein Jahr, zumindest gegen Malware

BastetFurry / 47 Antworten / Baumansicht Nickles

Microsoft hängt zumindest beim Malwareschutz noch ein Jahr dran an sein altes aber immer noch beliebtes Betriebssystem Windows XP.Bis zum 14. Juli 2015 werden für XP noch Updates für Microsoft Security Essentials rausgegeben. Auch die Firmensoftwarelösungen die auf XP basieren werden weiterhin unterstützt.

BastetFurry meint:

War irgendwie klar, das gäbe auch Stress ohne Ende mit den Geschäftskunden. Wenn ich mir überlege das Beispielsweise Bankomaten teilweise sogar noch unter Windows 2000 gefahren werden wundert mich das ganz und garnicht.

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mawe2 BastetFurry

„Microsoft gibt XP noch ein Jahr, zumindest gegen Malware“

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War irgendwie klar, das gäbe auch Stress ohne Ende mit den Geschäftskunden.

Kein verantwortungsvoller Geschäftskunde wird das brauchen. Die haben spätestens im April XP längst abgeschossen!

Und die verantwortungslosen Geschäftskunden können Stress machen wie sie wollen: Das kann Microsoft doch egal sein, das Supportende ist seit Ewigkeiten allen Kunden (auch den Geschäftskunden) bekannt.

Nur, weil Microsoft sein Schlangenöl jetzt noch ein weiteres Jahr liefert, ist XP so oder so für seriöse Netzwerkanwendungen nicht mehr zu gebrauchen.

Wenn ich mir überlege das Beispielsweise Bankomaten teilweise sogar noch unter Windows 2000 gefahren werden wundert mich das ganz und garnicht.

Und welchen Stress machen dann diese Geschäftskunden? Für Windows 2000 hat es nie sowas wie MSE gegeben. Und auch andere AV-Software wird schon seit Jahren dafür weder angeboten noch mit Signaturen versorgt. Und? Welchen Stress gibt es deswegen?

Gruß, mawe2

Alekom mawe2

„Kein verantwortungsvoller Geschäftskunde wird das ...“

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und ich naivling, hatte in einem anderen thread erwähnt, das es DIE aktion für pc-zeitschriften wäre, tools für xp zu erstellen bezüglich viren usw...

nö...microsoft machts selber Lachend

bei bankomaten haben profi-gauner andere methoden um den kunden ihr geld zu klauen..

und ich habe schon sehr viele bankkunden beobachtet, wie relativ offen sie ihren pin-code eingeben...

ich decke es zumindest mit der anderen hand ab das tastenfeld und ich rüttle an den kartenschlitz mit den fingern .

mawe2 Alekom

„und ich naivling, hatte in einem anderen thread erwähnt, ...“

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und ich naivling, hatte in einem anderen thread erwähnt, das es DIE aktion für pc-zeitschriften wäre, tools für xp zu erstellen bezüglich viren usw...

Du kannst ein unsicheres System nicht mit Tools sicherer machen!

Entweder, die bekannten, dokumentierten Sicherheitslücken werden vom Hersteller des Systems gepatcht oder eben nicht. Wenn sie nicht gepatcht werden, stehen sie für Angriffe aller Art zur Verfügung und werden selbstverständlich auch ausgenutzt. Dagegen ist kein Kraut (kein Tool) gewachsen.

Insofern ist XP ab 08. April 2014 (zumindest für eine sichere Online-Nutzung) Geschichte. Man kann es sicher noch offline benutzen oder eben als unsicheres, potentiell gefährliches System auch online.

Letzteres wird dann auch eine erhöhte Gefährdung für die anderen (eigentlich besser abgesicherten) Systeme bringen, da ja nun noch mehr potentielle Mitglieder für Botnetze zur Verfügung stehen werden.

Darüber hinaus wäre eine Computer-Zeitschrift sicher auch überfordert, wenn man von ihr die (sicherheitsrelevanten) Leistungen erwarten würde, die Microsoft selbst nicht mehr erbringen will!

Gruß, mawe2

PaoloP BastetFurry

„Microsoft gibt XP noch ein Jahr, zumindest gegen Malware“

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WindowsXP bleibt unterstützt für die Grosskunden, ( die haben sich damals auch zusammengetan und erreicht das Microsoft auch WindowsNT noch 4 weitere Jahre supporten musste)

GAA's und AKT's mit Windows 2000 sind mir nie begegnet, aber ein Heise Teilnehmer meinte neulich zu mir das Banken in Bayern tatsächlich Windows2000 für die die Infrastruktur nutzen.

Es begab sich anno dazumal im Jahr 2002 wo ich als Siemens-Werkstudent quer durch Niedersachsen, Hamburg, NRW und Berlin gefahren um Banksysteme auf den Euro umzustellen. Passenderweise hatte man mir einen Stapel Euro Scheine (5 von jeder Sorte für Referenztests ob die Automaten auch richtig zählen gleich mitgegeben*war noch keine offizielle währung)*) Zeitgleich war es auch meine Aufgabe bei den Postbanken und den Commerzbanken das System von OS/2 auf WindowsNT umzustellen. In  vielen Fällen kam es garnicht dazu weil die Monitore nach dem ersten Neustart seid Jahren einfach den Geist aufgegeben haben. Ersatzgeräte durfte ich aber nicht mitführen, sondern musste die Sinitec-Hotline informieren um einen Wartungstechniker aufzuschrecken. Ich bin also gekommen, hab allles kaputt gemacht, hab mich freundlich verabschiedet und bin weiter gefahren.

Fun Fact* Ich bekomme hin und wieder immer noch handyanrufe von bankmitarbeitern die meine nummer kennen(ich war 18, da gibt meine seine nummer leicht raus) aber statt der störungsstelle lieber mich anrufen, obwohl ich seid gut 10 jahren nicht mehr bei siemens angestellt bin.

mawe2 PaoloP

„WindowsXP bleibt unterstützt für die Grosskunden, die ...“

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WindowsXP bleibt unterstützt für die Grosskunden

Wie meinst Du das?

Kannst Du eine Quelle dafür nennen?

Du meinst, wenn sich "Kunden zusammentun", können die einen Anbieter zu etwas zwingen?

Worin bestand das "Zusammentun" zu Zeiten von Windows NT?

(Bei NT war eigentlich jeder froh, davon weg zu kommen, nachdem Windows 2000 veröffentlicht war!)

Gruß, mawe2

shrek3 mawe2

„Wie meinst Du das? Kannst Du eine Quelle dafür nennen? Du ...“

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mawe2 shrek3

„http://www.pcwelt.de/news/Microsoft_plant_weitere_Windows-X ...“

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OK. 200 EUR pro PC und Jahr - das ist natürlich völlig indiskutabel.

Wer das freiwillig bezahlt, muss sich mit seinem IT-Konzept so grandios in eine Sackgasse begeben haben, dass die Zahlung schon in Ordnung ist!

Letztendlich muss er sich aber doch aus diesem Zwang befreien. Warum also jetzt noch (jahrelang?) diese Kosten tragen, wenn man irgendwann sowieso umsteigen muss?

Gruß, mawe2

The Wasp mawe2

„OK. 200 EUR pro PC und Jahr - das ist natürlich völlig ...“

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Für PCs benutzt keiner mehr Windows 2000. Windows 2000 läuft aber noch auf Prozessrechnern in tausenden Maschinenparks. An diesen Rechnern schraubt niemand herum, wenn es nicht unbedingt sein muss, weil jeder Stillstand Tausende kostet...

mawe2 The Wasp

„Für PCs benutzt keiner mehr Windows 2000. Windows 2000 ...“

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Für PCs benutzt keiner mehr Windows 2000.

Doch, ich! :-)

Gerade jetzt, wo der Support von XP endet, hat W2K wieder einen entscheidenden Vorteil gegenüber XP: Es braucht keine Aktivierung. Und es kommt mit sehr geringen Hardwareanforderungen aus.

Wenn schon ein Alt-System, dann doch besser W2K als XP. Und ansonsten darf's gern auch was aktuelles (W 8.1) sein.

Gruß, mawe2

BastetFurry mawe2

„Doch, ich! :- Gerade jetzt, wo der Support von XP endet, ...“

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Nah, Win2k ist nicht toll wenn es um Spiele geht, vorallem DOS Spiele. Dann doch lieber 98 mit BootGUI=0 in der MSDOS.SYS. :D

PaoloP mawe2

„Wie meinst Du das? Kannst Du eine Quelle dafür nennen? Du ...“

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woaah, mawe du hast doch glaube ich genug lebensjahre auf dem buckel um das mitgekriegt zu haben. das poblem war zum einem der support selbst und der usb support zum anderen, in letzterem hat sich microsoft durchgesetzt, man fragt sich bis heute durch welche schmiergeldkanäle das gelaufen ist. Google mobbt mich derzeit immer noch mit echt unlesbaren Captchas ansonsten würde ich gerne ein paar Links beisteuern.

mawe2 PaoloP

„woaah, mawe du hast doch glaube ich genug lebensjahre auf ...“

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mawe du hast doch glaube ich genug lebensjahre auf dem buckel

Was hat das damit zu tun?

as poblem war zum einem der support selbst und der usb support zum anderen

Eben. Allein wegen USB ist man auf Windows 2000 umgestiegen. Damals weiter an NT hängen zu bleiben, war purer Masochismus.

Trotzdem weiß ich nicht, wer sich damals "zusammengetan" hat und wie das ablief.

Google mobbt mich derzeit immer noch mit echt unlesbaren Captchas ansonsten würde ich gerne ein paar Links beisteuern.

An welcher Stelle will Google von Dir eine Captcha-Aktion?

Gruß, mawe2

schoppes mawe2

„Was hat das damit zu tun? Eben. Allein wegen USB ist man ...“

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Hallo mawe2,

An welcher Stelle will Google von Dir eine Captcha-Aktion?

Ich vermute, dass PaoloP das meint:
http://nickles.de/thread_cache/539038810.html#_pc

MfG

mawe2 schoppes

„Hallo mawe2, Ich vermute, dass PaoloP das ...“

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Danke!

Da ich Google nur noch im absoluten Ausnahmefall benutze, habe ich so etwas noch nie gesehen.

Wie viele Gründe muss Google noch liefern, um sich selbst überflüssig zu machen?

Dazu passt auch dieser Artikel hier:

http://netzwertig.com/2014/01/16/zunehmende-kritik-warum-google-die-eigene-datensammelwut-noch-um-die-ohren-fliegen-wird/

Gruß, mawe2

PaoloP mawe2

„Was hat das damit zu tun? Eben. Allein wegen USB ist man ...“

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Was hat das damit zu tun?

Einfach das es was anderes davon zu erzählen als es selbst erlebt zu haben. (Es war auf keinen Fall ein persönlicher und angemessener persönlicher Seitenhieb. Ich schätze deine Beiträge auf Nickles.de was wohl davon kommt davon das ich meistens deiner Meiung bin ;) )

Den USB Support überschätzt du da vielleicht, wohlmöglich weil du du eine Perspektive hast die zu sehr aus der Private-Consumer Ecke kommt. Angenommen du bist anno 2002 Besitzer einer Hotelkette mit mehr als 40.000 Hotels im APAC und EMEA Raum und du müsstest deine Systeme migrieren für USB Support was Kosten von mehr als 10 Mio DM verursacht oder dich eben damit arrangieren. Wie wäre deine Entscheidung? (Das Beispiel kommt nicht von ungefähr, da ich damals teil einer Projektgruppe war die genau diese Entscheidung für eine Hotel-Group treffen musste)

Wann die Captchas kommen? Nachdem ich den Suchbegriff eingegen habe.(Arbeitskollegen haben mir aber zwischen ein paar Tips für Google Proxies gegeben die auch ohne JavaScript funktionieren)

mawe2 PaoloP

„Einfach das es was anderes davon zu erzählen als es selbst ...“

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Den USB Support überschätzt du da vielleicht, wohlmöglich weil du du eine Perspektive hast die zu sehr aus der Private-Consumer Ecke kommt.

Vielleicht. Aber Windows 2000 war auch aus anderen Gründen eine deutliche Verbesserung gegenüber NT4. USB war nur ein besonders auffälliges Beispiel.

Und als Consumer-System war es gar nicht gedacht: Es gab keine "Win-2000-Home" o.ä.

Angenommen du bist anno 2002 Besitzer einer Hotelkette mit mehr als 40.000 Hotels im APAC und EMEA Raum und du müsstest deine Systeme migrieren für USB Support was Kosten von mehr als 10 Mio DM verursacht oder dich eben damit arrangieren. Wie wäre deine Entscheidung?

In diesen Dimensionen hatte und habe ich nicht zu tun; bei mir geht es eher um kleine Gewerbetreibende, Einzelkämpfer, auch Privatleute usw.

Je größer die Institution bzw. Firma, um so schwerfälliger sind die Entscheidungswege und umso langsamer die Veränderungen. Was ja grundsätzlich auch OK ist.

Man muss aber heute auch sagen: Firmen, die sich auf das "Microsoft-Modell" einlassen, wissen schon vorher (oder sollten kompetente Berater haben, die ihnen das sagen), dass ein OS i.d.R. ca. 10 Jahre supported wird und dass dann eine Migration fällig wird. Den Kopf in den Sand stecken und mit den Füßen stampfen ("wir wollen jetzt aber nochmal 10 Jahre XP-Support") ist aus meiner Sicht unprofessionell.

Ein Taxifahrer erwartet auch nicht, dass er ein und den selben Wagen, den er zum Beginn seiner Tätigkeit angeschafft hat, bis zu seinem Ruhestand fahren wird! Technischer Fortschritt setzt eben auch die Bereitschaft voraus, sich in gewissen Intervallen an neue Situationen anzupassen.

Wenn ich als Firma das "Microsoft-Modell" nicht mittragen will, steht es mir frei, eine Alternative zu benutzen. Gerade große Firmen (Stichwort "Hotelkette", 40000 PCs) können viel einfacher auf Alternativen zurückgreifen, weil sie genügend Mittel haben. Ein kleiner Einzelkämpfer kann das i.d.R. nicht.

Gruß, mawe2

torsten40 BastetFurry

„Microsoft gibt XP noch ein Jahr, zumindest gegen Malware“

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hab ich auch gelesen, und mir wäre fast das Bier vor lachen aus dem Halse wieder raus gekommen

Markus Klümper BastetFurry

„Microsoft gibt XP noch ein Jahr, zumindest gegen Malware“

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Moralisch kann man sich auf keine Seite schlagen. Ich verstehe Microsoft, daß man irgendwann auch mal lieber was Neues verkaufen möchte und nicht dem alten Kram hinterherläuft. Gleichzeitig verstehe ich auch die Anwender, die einfach mit XP und ihrer Software rundherum auskommen. Ich denke, wir werden in ein paar Jahren mit Windows 7 eine ähnliche Situation erleben, zumal hier die dramatisch andere Usability des Nachfolgers aktiv vom Wechsel abhält.

Aber was lernen wir aus der Misere? Die Privatkunden i.d.R. überhaupt nix. Business-Kunden lernen daraus: Geschäftskritische Applikationen in Zukunft Systemunabhängig oder zumindest leicht portierbar zu gestalten. Es gibt etliche tlw. große Firmen die auf den Internet Explorer 6 angewiesen sind, weil darüber firmeneigene Software läuft. Bei solchen Lösungen hätte ich schon vor Jahren heftige Bauchschmerzen gehabt. Nun bekommen sie die Quittung.

Unterm Strich bleibt einem aber keine Alternative als einen Cut zu machen. Fakt ist: Wenn früher ein Windows aus dem Support fiel, war es technisch und durch seinen Marktanteil eh nicht mehr sonderlich gefährdet. Das ist mit XP ja nun dramatisch anders. Es wird noch eine ganze Weile weit verbreitet bleiben und wenn es stimmt, daß aufgrund der historischen Weiterentwicklung neu erkannte Sicherheitslücken aus Win 7 und 8/8.1 womöglich genauso oder in ähnlicher Form schon in XP enthalten waren - dann Prost Mahlzeit.

Nichtsdestotrotz sollten wir mal durchatmen und uns ein paar Dinge bewußt machen: Es gibt viele Anwender, die noch nie Updates gemacht haben und dennoch keine Probleme haben (auch wenn diese in der Minderheit sind). Und die größten Gefahren sind und bleiben die Anwender und ein fehlender kommerzieller Virenschutz. Daher bleibt abzuwarten, wie riskant die Sache im Alltag wirklich ist. Es würde mich nicht so sehr wundern, wenn sich bei gut gewarteten Systemen zeigt, daß man mit XP durchaus noch vernünftig arbeiteten kann. Wir werden es sehen.

BastetFurry Markus Klümper

„Moralisch kann man sich auf keine Seite schlagen. Ich ...“

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Geschäftskritische Applikationen in Zukunft Systemunabhängig oder zumindest leicht portierbar zu gestalten.

Wir schreiben hier alles in C++ mit Qt. Da kann ich jetzt aus dem Stand aus unserer Software eine Windows und eine Linux Binary erstellen, Mac leider nicht was aber am fehlen eines selbigen liegt. Könnte jetzt zwar in den nächsten Apple-Laden rennen, ein OSX kaufen und es in die Virtualbox knallen, das ist aber mindestens eine fiese rechtliche Grauzone.

Aber sobald ein Mac hier rumstehen würde:

  • QtCreator installieren
  • SVN installieren
  • "svn checkout blah@blubb"
  • .pro mit QtCreator öffnen
  • auf Play klicken
  • Programm genießen

So einfach ist das. :)

Es wird noch eine ganze Weile weit verbreitet bleiben und wenn es stimmt, daß aufgrund der historischen Weiterentwicklung neu erkannte Sicherheitslücken aus Win 7 und 8/8.1 womöglich genauso oder in ähnlicher Form schon in XP enthalten waren - dann Prost Mahlzeit.

Oder die Leute die Heute schon so Dinge wie KernelEx für Windows 98 knuspern backporten die Fixes. Da landen wir dann zwar auch wieder in diesem fiesen Rechts-Minenfeld, aber das dürfte den Diehard-XP-Fans relativ egal sein.

Alternativ kommen die Fixes dann einfach aus dem ReactOS Projekt, da werden dann die Fehlerhaften Microsoft-DLLs mit den kompatiblen ReactOS-DLLs ausgetauscht, das wäre dann sogar legal da ReactOS durch sogenanntes Cleanroom-Reverse-Engeneering entstanden ist. Das heißt ungefähr das einer ein Teil auseinander nimmt und die Funktionsweise dokumentiert und ein anderer, muss zwingend ein anderer sein, sie anhand der erstellten Dokumentation reimplementiert.

Es gibt viele Anwender, die noch nie Updates gemacht haben und dennoch keine Probleme haben (auch wenn diese in der Minderheit sind).

Tja... wenn man nicht mal die (damals) 40 Euro für eine gebrauchte OEM-Fassung hat und auf BIE und Co angewiesen ist...

Diese Sorte Leute wissen dann aber meistens auch was sie da tun, haben einen Firefox mit mindestens ABE/ABP und NoScript und eine passende gescheite Firewall und führen nicht jeden Dreck aus.

ein fehlender kommerzieller Virenschutz

Joah, der sollte einem die ~3 Euro im Monat schon wert sein. Ich empfehle übrigens immer die Jungs aus Bochum, die haben ein paar mehr Tricks gegen Malware im Ärmel ohne dabei das System über Gebühr zu belasten. Kann leider nicht mehr drüber schreiben da ich nicht weiß welche Details davon das ehrwürdige Schloss verlassen dürfen. Und nein, bin kein Mitarbeiter. :)

Markus Klümper BastetFurry

„Wir schreiben hier alles in C mit Qt. Da kann ich jetzt aus ...“

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Hi,

die "Jungs aus Bochum" sind zwar nicht meine erste Wahl, die ich ziemlich viel an der "Ostfront" unterwegs...sprich: Ich habe mit Kaspersky die besten Erfahrungen gemacht. G-Data finde ich aber auch sympathisch und qualitativ über jeden Zweifel erhaben.

In einem Pun muss ich Dir aber widersprechen. Die, die auf Updates u.s.w verzichten sind zumindest in meinem Umfeld die Bastler mit geringen Ansprüchen, die sich von Updates nur genervt fühlen und Virenbefall sowie ständige Neuinstallationen als Naturgegeben hinnehmen. Die Lizenzen sind meist nicht das entscheidende Problem. Eher Faulheit, Ignoranz und Viertelwissen.

Dass Du so plattformübergreifend arbeiten kannst ist natürlich klasse, doch das kann man wohl nicht verallgemeinern. Ich schätze mit einem Großteil der am Markt befindlichen Software geht das nicht. Und ob es der Entwickler machen würde, steht noch auf einem anderen Blatt.

Hewal BastetFurry

„Microsoft gibt XP noch ein Jahr, zumindest gegen Malware“

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Firmen, die jetzt noch mit XP arbeiten oder noch keine Umstiegsstrategie haben, haben in meinen Augen hinsichtlich der IT ABSOLUT versagt. Dass der XP Support eingestellt wird, ist schließlich nicht erst seit 4 Wochen bekannt. 

Die Aussage, Security Essentials für XP noch weitere Monate zu unterstützen, ist in meinen Augen der absolute Supergau: Der arglose Endanwender geht nun davon aus, dass sein System wenigstens ein paar weitere Monate sicher ist. Dem ist aber nicht so. Ein Virenschutz kann nur bedingt Systemlöcher kompensieren. Wenn die Basis schon löchrig ist, hilft ein auf diese Basis aufgesetzer Virenschutz so gut wie gar nichts! MSE übrigens sowieso schon gleich dreimal nicht!

Ich kann den ganzen (negativen) Hype um XP nicht verstehen. XP ist ein verdammt altes System, es ist lahm bis zum geht nicht mehr und komfort ist im Jahr 2014 auch etwas anderes. Es gibt für mich kaum echte Gründe, bei XP zu bleiben!

Die Entscheidung Microsofts, den XP Support einzustellen, kann ich absolut nachvollziehen. Es kostet wahnsinnig viel Zeit und Geld, ein Betriebssystem zu warten. Nach XP sind 3 weitere Windowsversionen erschienen. Bis auf Vista sind diese Versionen wirklich sehr gut. Und aus Sicht MS ist es sinnvoller, XP sterben zu lassen und die dadurch frei werdenden Ressourcen in Win8 bzw. Win8.1 zu stecken. 

Gibt es überhaupt irgendein OS, dass nach 12 Jahren noch mit Updates versorgt wird? Die IT-Branche ist nunmal schnelllebig. Und nach 12 Jahren zum Umstieg gezwungen zu werden sollte für die letzten phlegmatischen legitiem und im erträglichen Rahmen sein!

Grüße
Hewal

Markus Klümper Hewal

„Firmen, die jetzt noch mit XP arbeiten oder noch keine ...“

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Im Prinzip stimme ich Dir zu - wobei es aber viele Unternehmen gibt, wo nicht die Clients sondern die Applikationen das Problem darstellen. Bei kleinen Fimen ist es oft unbedarftheit bis hin zu völliger Ignoranz. Ich hatte vor einiger Zeit die Diskussion mit einem Kunden wegen des Umstiegs auf Windows 7. Bei einem der Rechner hatte sich das Problem von selbst geklärt, da der Rechner eh formatiert werden musste. Mit neuer Festplatte und W7 läuft der topsolide PC aus 2007 wieder spitzenmäßig. Wobei man sich immer streiten kann ob es wirtschaftlich ist in so alte Hardware zu investieren, aber die Kiste ist einfach absolut schnell genug für die kommenden 2-3 Jahre und die Hardware funzt wie ein Uhrwerk.

Nun brauchten wir für ein Problem mit einer Industriemaschine einen PC mit Win 7 und Servicepack 1. Ich habe daraufhin den Vorschlag gemacht für 100 Euro die Installation auf einem vorhandenen ungenutzen PC vorzunehmen und die Rechner dann nach dem Test beim Kunden als Ersatz für den PC des Chefs zu nutzen. Der hat einen schnelleren Dualcore, aber mit XP und läuft elendig beschissen. Nun, die Ausgabe von 100 Euro wurde als unnötig und budgetmäßig unvertretbar abgetan. Die üblichen Argumente habe ich alle heruntergeleiert. Aber gegen Bockigkeit und prinzipellem Dummstellen bin ich auch machtlos. Die Firma ist ja auch sooo arm. Was soll ich sagen. Für hoffnungslose Maschinenvorführungen im Ausland werden Reisekosten von über 2000 Euro in Kauf genommen, aber Geld für ne neue Website mit CMS ist nicht da. Privat stehen ein Porsche 993 und nen 911er Cabrio in der Garage. Und für meinen Bereich wurde erst Budget locker gemacht wenn es richtig geknallt hat. Das macht echt keinen Spaß. Kein Wunder daß MS keinen Bock hat für solche Kunden weiter kostenlosen Support zu liefern.

BastetFurry Hewal

„Firmen, die jetzt noch mit XP arbeiten oder noch keine ...“

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Firmen, die jetzt noch mit XP arbeiten oder noch keine Umstiegsstrategie haben, haben in meinen Augen hinsichtlich der IT ABSOLUT versagt.

Hypothetische Firma mit 10 Rechnern und 15 Mitarbeitern:

Was Einzel Anzahl Gesamt
Neue Rechner 500,- 10 5000,-
Windows Lizenz 82,- 10 820,-
MS Office 2013 Pro 400,- 10 4000,-
Mitarbeiterschulung (Schätzwert) 600,- 15 9000,-
Gesamt: 18820,-

(Ohne Mitarbeiterschulung kommt von den Nichtcomputerianern "Das ist ja ganz anders, damit kann ich aber nicht umgehen...")

So, und jetzt bitte dem 60-Jährigem Chef erklären das er rund 20k in die Hand nehmen muss weil seine Computer zu alt sind. Ding der Unmöglichkeit. Der kauf sich lieber Beispielsweise eine neue Drehbank dafür, da kann man ihm eher zu begeistern.

Und dann sind da noch diverse Geräte die mit XP SP0(!) zertifiziert wurden, meist SACKTeure Medizingeräte für mindestens 300k, da muss das so drauf bleiben sonst ist die Zertifizierung hin. Auch wegschmeißen weil XP tot ist? Denke nicht.

mawe2 BastetFurry

„Hypothetische Firma mit 10 Rechnern und 15 Mitarbeitern: ...“

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Mitarbeiterschulung (Schätzwert) 600,- 15 9000,-

Zumindest dieser Posten ist übertrieben. Die Schulung für den Umstieg von Win XP auf 8.1 bzw. von Office 200x auf 2013 sollte mit einem Tag (8 Std.) erledigt sein. Dafür nimmt eine seriöse Firma ca. 500 EUR! Wenn man nicht alle 15 Mitarbeiter gleichzeitig schulen kann (z.B. am Wochenende), muss man sie vielleicht auf zwei Gruppen verteilen. Also ein 1000er reicht dafür!

Neue Rechner sind nicht unbedingt nötig. (Wenn doch, dann hat das andere Gründe als das Supportende von XP.) Win 8.1 läuft locker auch auf XP-Rechnern; u.U. muss man vielleicht den RAM von 1 auf 2 GB aufrüsten.

Die Windows-8-Upgrade-Lizenz hat mal 40 EUR gekostet. Dumm, wenn der IT-Verantwortliche des fiktiven Unternehmend damals nicht weitsichtig genug war, sie anzuschaffen! Es hätten also nur 400 EUR sein müssen, die weiteren 400 EUR sind "Verzugszuschläge" :-)

Es wäre also diese Rechnung bei vernünftiger Planung möglich:

Windows-Lizenz: 400 EUR

Office-Lizenz: 4.000 EUR

Schulung: 1.000 EUR

Summe: 5.400 EUR

Also etwa ein Drittel von Deiner Schätzung.

Und ja: Wenn der Chef rückständig genug ist, ist ihm auch das nicht zu vermitteln. Dann soll er mit dem aten Kram weiterwursteln, bis ihm die Bude komplett um die Ohren fliegt. Das trägt zur Marktbereinigung bei!

Gruß, mawe2

shrek3 mawe2

„Zumindest dieser Posten ist übertrieben. Die Schulung für ...“

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Je nachdem, welche Office-Komponenten benötigt werden, wäre dieser veranschlagte Betrag auch noch deutlich zu senken.

Firmen, die vor allem nur mit Word, Excel, Outlook arbeiten, zahlen bei 10 Rechnern weniger als 2000,--.

http://geizhals.de/microsoft-office-2013-home-and-business-deutsch-pc-t5d-01628-a894407.html

In dieser Rechnung aber nicht enthalten sind Installationskosten, Aufbau und Anpassung an firmenspezifische Bedingungen, evtl. Übernahme alter Daten usw.

Gruß
Shrek3

mawe2 shrek3

„Je nachdem, welche Office-Komponenten benötigt werden, ...“

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Firmen, die vor allem nur mit Word, Excel, Outlook arbeiten, zahlen bei 10 Rechnern weniger als 2000,--.

Richtig.

In dieser Rechnung aber nicht enthalten sind Installationskosten, Aufbau und Anpassung an firmenspezifische Bedingungen, evtl. Übernahme alter Daten usw.

Auch richtig.

Gehen wir mal davon aus, dass das Eine das Andere aufwiegt.

Sollte wirklich Office Professional benötig werden, würde das wohl auf die Notwendigkeit von Access zurückzuführen sein.

Sollten dort aber Entwickler arbeiten, die zwingend mit Access Datenbanken entwickeln müssen und können, ist von einer deutlich höheren IT-Kompetenz auszugehen und die Verbocktheit des imaginären Chefs, der keine Einsicht in die Notwendigkeit hat, ist noch unverständlicher!

Gruß, mawe2

BastetFurry mawe2

„Richtig. Auch richtig. Gehen wir mal davon aus, dass das ...“

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Naja, ich wüsste womit ich dem imaginärem Schotten-Chef noch kommen könnte...
Linux. Kostet nix und man braucht auch keine neuen Rechner. :D

mawe2 BastetFurry

„Naja, ich wüsste womit ich dem imaginärem Schotten-Chef ...“

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Das wird der unbesehen akzeptieren! Ohne zu wissen, was damit auf ihn zukommt...

Access kann er da jedenfalls vergessen!

Gruß, mawe2

BastetFurry mawe2

„Das wird der unbesehen akzeptieren! Ohne zu wissen, was ...“

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Access kann er da jedenfalls vergessen!

http://www.kexi-project.org/

:)

schoppes BastetFurry

„http://www.kexi-project.org/ :“

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Hallo BastetFurry,

weißt du zufälligerweise, ob kexi Filemaker-Dateien öffnen und bearbeiten kann?

MfG

BastetFurry schoppes

„Hallo BastetFurry, weißt du zufälligerweise, ob kexi ...“

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Ich installiers mir gerade, aber eine Google-Suche sagt mir das das schlecht ausschaut. :/

mawe2 schoppes

„Hallo BastetFurry, weißt du zufälligerweise, ob kexi ...“

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Und wie sieht's mit ODBC aus?

Gruß, mawe2

BastetFurry mawe2

„Und wie sieht s mit ODBC aus? Gruß, mawe2“

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Kexi muss da leider noch passen, aber schau dir mal LibreOffice Base an, das ist auch ein Access "Clone".

EDIT: Gerade mal nachgesehen. Also eine simple Datenbank ist damit in ~2 Minuten durchgeklickt und sofort einsetzbar mit Eingabemaske. o.O
Ist zwar noch etwas roh, aber für mit dem Assistenten geklickt... so schnell habe ich das definitiv nicht in Qt geschrieben. ;)

mawe2 BastetFurry

„Kexi muss da leider noch passen, aber schau dir mal ...“

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aber schau dir mal LibreOffice Base an, das ist auch ein Access "Clone".

Ich habe da aktuelle keinen dringenden Bedarf, bin mit Access 2010 sehr gut bedient. Soweit ich mir LO Base schon mal angesehen habe, war das keine wirkliche Alternative zu Access.

Man muss wohl zwei Szenarien unterscheiden:

a) ein Benutzer muss selbst aktiv (kleine) Datenbankanwendungen entwickeln

oder

b) ein Benutzer muss Datenbankanwendungen, die andere entwickelt haben, benutzen

Für Fall a) braucht der Benutzer Access. Und zumindest unter Windows gibt es kaum echte Alternativen.

Für den Fall b) braucht der Benutzer kein Access, es genügt ein kleineres Office-Paket und die (kostenlose) Access-Runtime.

Erst wenn ich das alles nicht auf Windows sondern auf (z.B.) Linux realisieren müsste, müsste ich über Alternativen nachdenken. Da ist es ja nicht schlecht, wenigstens ein paar Ansätze zu kennen. Daher Danke für den Hinweis auf Kexi!

Gruß, mawe2

schoppes mawe2

„Und wie sieht s mit ODBC aus? Gruß, mawe2“

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Hi mawe2,

Und wie sieht's mit ODBC aus?

Keine Ahnung! Ich musste erst einmal im Netz nachschauen, was ODBC überhaupt ist. Cool

Meine Kenntnisse über Datenbanken und Datenbankprogramme bewegen sich irgendwo im Bereich zwischen Null und rudimentär.

Ich suche schon seit Jahren ein Opensource-Programm, mit dem man Filemaker-Dateien bearbeiten kann.

Aber anscheinend gibt es so etwas nicht.

Erwin

BastetFurry schoppes

„Hi mawe2, Keine Ahnung! Ich musste erst einmal im Netz ...“

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Ich suche schon seit Jahren ein Opensource-Programm, mit dem man Filemaker-Dateien bearbeiten kann.

Tja, da hat Apple wohl ganze Arbeit geleistet und ein Dateiformat gebaut was schlimmer ist wie CorelDraw- und Photoshop-Dateien zusammen.

Beim rumstöbern übrigens über dBASE gestoßen, das wird immer noch überall benutzt und die Kunden fragen wohl sogar explizit nach eine DOS Version. Und da fragt ihr euch wieso die Leute an XP festhalten. ;)

schoppes BastetFurry

„Tja, da hat Apple wohl ganze Arbeit geleistet und ein ...“

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Und da fragt ihr euch wieso die Leute an XP festhalten. ;)

Ich nicht! Lachend

Ich bin gerade dabei, den Rechner meiner Frau (mit Win XP) auf einen zukünftigen Nachfolger umzustellen. Demnächst wird sie Linux verwenden (müssen). Um ihr die Umstellung zu erleichtern, habe ich Linux "leicht" angepasst.  ;-)

Ok, zugegeben, Linux mit einem Win-Style zu versehen, ist nicht die "feine Linux-Art".
Aber ich weiß, was gut für meine Frau ist.

Cool
Erwin

mawe2 BastetFurry

„Tja, da hat Apple wohl ganze Arbeit geleistet und ein ...“

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Beim rumstöbern übrigens über dBASE gestoßen, das wird immer noch überall benutzt

Access hat seit Version 2013 keine Unterstützung mehr für dBASE...

dBASE war seinerzeit schon ziemlich genial und hatte damals eine große Bedeutung. Ich habe es wirklich sehr geschätzt! Aber das ist nun schon seit 20 Jahren vorbei.

Wer heute noch auf diesem Niveau stehen geblieben ist, wäscht seine Wäsche noch mit Steinen im Fluss oder zwingt seine Tochter zur Heirat mit einem hässlichen aber reichen Nachbarn! :-)

Gruß, mawe2

mawe2 BastetFurry

„Tja, da hat Apple wohl ganze Arbeit geleistet und ein ...“

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Tja, da hat Apple wohl ganze Arbeit geleistet und ein Dateiformat gebaut was schlimmer ist wie CorelDraw- und Photoshop-Dateien zusammen.

Ich glaube, Apple ist in diesem Falle unschuldig. Filemaker ist zwar prinzipiell eine wichtige Datenbankplattform unter MacOS gewesen, entwickelt wurde es aber nicht von Apple selbst sondern von wechselnden Fremdfirmen.

Hewal BastetFurry

„Naja, ich wüsste womit ich dem imaginärem Schotten-Chef ...“

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Naja, ich wüsste womit ich dem imaginärem Schotten-Chef noch kommen könnte... Linux. Kostet nix und man braucht auch keine neuen Rechner. :D

Und genau das ist der Trugschluss. Ja, die Software kostet nichts (oder nur sehr wenig), aber: Dafür ist der Support umso teurer. Firmen, die Linux supporten verlangen RICHTIG Geld (hier ist die Konkurrenzsituation auch eine ganz andere als MS Produkten). Gespart ist damit sicherlich nichts.

Im übrigen: für Firmen ist ja immer der netto Wert interessant, da finde ich, dass ein Rechner für 500 Euro netto viel zu hoch angesetzt ist. Ein G3220, 4GB Ram, 128GB SSD, DVD-Brenner gibts für um die 350,- Euro (netto). Für 10 Arbeitsplätze wäre z.B. das MS Action Pack (10 Lizenzen Office, 10 Lizenzen Windows + diverse Server Lizenzen) für 300,- netto zu haben...

Grüße

mawe2 Hewal

„Und genau das ist der Trugschluss. Ja, die Software kostet ...“

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Für 10 Arbeitsplätze wäre z.B. das MS Action Pack (10 Lizenzen Office, 10 Lizenzen Windows + diverse Server Lizenzen) für 300,- netto zu haben...

Wo genau bezieht man das?

30 EUR für ein aktuelles Win + aktuelles Office wäre schon der Hammer!

Gruß, mawe2

BastetFurry mawe2

„Wo genau bezieht man das? 30 EUR für ein aktuelles Win ...“

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Wenn ich das richtig sehe muss man da "Mitglied" sein und Abogebühren abdrücken. ¬.¬

Hewal mawe2

„Wo genau bezieht man das? 30 EUR für ein aktuelles Win ...“

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Das erhält man bei Microsoft direkt, man muss allerdings Partner werden.. und EIGENTLICH ist das Paket für Firmen gedacht, die die Produkte auch vertreiben. Aber ich kenne mehrere Firmen, die keine MS Produkte vertreiben und das Action Pack haben....

BastetFurry Hewal

„Und genau das ist der Trugschluss. Ja, die Software kostet ...“

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Firmen, die Linux supporten verlangen RICHTIG Geld

Also zumindest ich nehm den Leuten jetzt nicht extra was ab nur weil sie Linux benutzen, ich begrüße das sogar weils mir das Leben erleichtert.

Unter Windows darf man dauernd irgendwelche Malware beseitigen ("Hab da nur geklickt und plötzlich hab ich diese Spühlware auf der Kiste die 100 Euro von mir will?!?" O-Ton Kunde...), unter Linux ist es dann eher der falsch gekaufte Drucker (wieso ruft man mich auch nicht einfach mal kurz an *grummel*) dem man benimm beibringen darf weil der Hersteller zu blöde/fein/beschissen ist dem CUPS und dem SANE Team Daten und ein Dev-Gerät zu geben.

shrek3 BastetFurry

„Also zumindest ich nehm den Leuten jetzt nicht extra was ab ...“

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Um bei deinem Beispiel zu bleiben (Firma - 10 Rechner) - wenn du eine Firma einen kompletten Systemwechsel schmackhaft machen willst, sind ganz andere Dinge angesagt als dein Malwarebeispiel.

Falls die Firma eine Rechtsanwaltskanzlei ist, wirst du zunächst einmal ganz andere Fragen abarbeiten müssen - wie z.B. unter Linux der Datenbestand (Mandanten, Schriftwechsel, Vorbereitung auf einen Gerichtstermin) realisiert wird.

Handelt es sich um eine Arztpraxis, wirst du Antworten liefern müssen, wie Patienten verwaltet, aus der Datenbank heraus Rezepte ausgestellt werden, Krankenakten angelegt und mit den Krankenkassen abgerechnet werden kann.

Ein Handwerksbetrieb hat wiederum andere Spezialsoftware, deren Datenbestand übernommen werden müssen, Pflegedienste ebenso usw.

Gruß
Shrek3

BastetFurry shrek3

„Um bei deinem Beispiel zu bleiben Firma - 10 Rechner - wenn ...“

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Und liegt dann leider der Hase im Pfeffer. Ein Kumpel und ich haben Beispielsweise eine Fakturisierungssoftware geschrieben die Systemunabhängig (Sprich: Alles was Qt kann) ist, die anderen meist leider nicht.

King-Heinz BastetFurry

„Microsoft gibt XP noch ein Jahr, zumindest gegen Malware“

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Wenn ich mir überlege das Beispielsweise Bankomaten teilweise sogar noch unter Windows 2000 gefahren werden wundert mich das ganz und garnicht.

95% aller Bankautomaten weltweit laufen mit WinXP: http://rss.feedsportal.com/c/33374/f/578068/p/1/s/21d8eb2b/l/0L0Sgolem0Bde0Cnews0Cncr0Eweltweit0E950Eprozent0Ealler0Egeldautomaten0Emit0Ewindows0Exp0E140A10E10A39970Erss0Bhtml/story01.htm

Wird also noch ein Weilchen dauern, bis da mal modernisiert wird....

Gruß

K.-H.