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Mac OS X 10.8. "Mountain Lion" erscheint heute

Olaf19 / 42 Antworten / Baumansicht Nickles

Während vor und nach Snow Leopard noch jeweils zwei Jahre verstrichen, erscheint am heutigen Tage ziemlich genau ein Jahr nach 10.7 "Lion" der Nachfolger "Mountain Lion". Zukünftig sollen die Mac OS X-Systeme immer im Ein-Jahres-Rhythmus erscheinen.

10.5 "Leopard" war 2007 das letzte System, für das noch ein für Voll-Lizenzen typischer Preis entrichtet werden musste: 129 EUR. Ein Varianten-Chaos wie bei Windows, mit Home Basic und Premium, Professional, Enterprise und Ultimate gab es nie, 129 EUR war der Einheitspreis, und dafür bekam man ein System das "alles" konnte.

Zwei Jahre später wurde 10.6 "Snow Leopard" zu einem drastisch reduzierten Preis angeboten: die "1" am Anfang fiel weg, das System ging für 29 EUR über den Ladentisch, bot aber alle Features einer Vollversion, inkl. Neuinstallation ohne bereits vorhandenes Vorgängersystem.

Die letztjährige Version 10.7 "Lion" war die erste OS X-Version, die nicht auf DVD ausgeliefert wurde. Wer unbedingt eine bootfähige DVD wollte, musste sich mit einem "Workaround" aus dem Internet behelfen. Auch wurde der Download für 23,99 EUR nur noch über den iTunes-Store verkauft.

Beim in den nächsten Stunden erscheinenden 10.8 "Mountain Lion" wurde der Preis noch einmal um 8 EUR reduziert - und doch, ich bleibe skeptisch... den Lion habe ich im letzten Jahr bereits übersprungen und hätte nicht übel Lust, es mit ML noch einmal zu tun. Knackpunkt: die Unterstützung für Version N wird mit dem Erscheinen von Version N+2 eingestellt, mein 10.6 Snow Leo also ab sofort nicht mehr mit Sicherheitsupdates unterstützt.

Was genau stört mich? Nun, ich bin kein Kunde beim iTunes-Store und möchte es auch nicht werden. Ich lasse mir ungern vorschreiben, wo ich was und auf welchem Wege einzukaufen habe.

Ferner ist ein Betriebssystem eine Art virtuelles Arbeitsgerät und kein Wegwerfartikel. Auch wenn's spottbillig geworden ist, ich mag nicht alle 2 Jahre mein OS wechseln, nur weil ich das muss. Zum Vergleich: Windows XP erschien bereits Ende 2001 und wird noch bis Mitte 2014 mit Updates unterstützt - das sind satte 12,5 Jahre!

Und schließlich: schon der Lion wurde im letzten Jahr mit dem "Vorzug" angepriesen, dass die Anbindung an den iTunes-Store und die Synchronisation mit allerlei Pods und Pads und Phones und sonstigem Mobilgetier jetzt noch reibungsloser funktoiniert. Das ist schön, für die, die sowas besitzen - micht interessiert es nicht die Bohne. Was gab es sonst Neues? Ich weiß nicht, da müsste ich schon googlen. Beim Mountain Lion ist es auch wieder nicht anders.

Wenn man sich nun noch vergegenwärtigt, dass Apple kürzlich einen "neuen" Mac Pro präsentiert hat, der im Wesentlichen noch auf der Hardware der 4. Generation von 2009(-neun!) beruht, dann wird mehr als deutlich wohin die Reise geht. Hard- und Software zum Arbeiten ist von gestern, Spielzeug für den schnellen virtuellen Snack unterwegs ist angesagt. Schade eigentlich.

CU
Olaf

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Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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ABatC Olaf19

„Mac OS X 10.8. "Mountain Lion" erscheint heute“

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Tja...

Apple hat auch gerade seine Quartalszahlen vorgelegt. Die Anleger sind enttäuscht, der Aktienkurs ist direkt um 6% gefallen. Was ist passiert?

Nun, Apple konnte seinen Umsatz nur um 23% steigern, den Gewinn lediglich um 21% (im Vergleich zum Vorquartal). Mit so schlechten Zahlen ist nun wirklich kein Staat zu machen (http://www.tagesschau.de/wirtschaft/apple216.html)

Dabei fährt Apple eine Umsatzrendite von satten 25% ein...da sieht man auf jeden Fall wo das Geld der Kunden bleibt.

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Olaf19 ABatC

„Tja... Apple hat auch gerade seine Quartalszahlen vorgelegt....“

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Das Thema Umsatz und Gewinn habe ich ganz bewusst ausgeklammert, weil es nichts darüber aussagt, mit welchen Angeboten und mit welcher Methodik ein Unternehmen erfolgreich ist. Man muss ich dabei eins vergegenwärtigen:

Als die ersten iPods herauskamen, haben alle Beobachter gesagt: cleverer Schachzug von Apple, durch den iPod macht sich Apple bei einem wesentlich breiteren Publikum einen Namen, die Marke wird dadurch zunehmend populärer - und dann kaufen auch mehr Leute einen Mac, und das OS X knackt irgendwann die 10%-Marke - oder so ähnlich.

Ein paar Jahre später: Apple scheffelt Milliarden mit Pod-Pad-Pid-Consumer-Elektronik, auf Profi-Hardware ist man nicht mehr angewiesen, und vom Halo-Effekt spricht auch kein Mensch mehr. Wozu auch, der Gedanke hat sich überholt, Apple braucht diesen Effekt nicht mehr.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Alekom ABatC

„Tja... Apple hat auch gerade seine Quartalszahlen vorgelegt....“

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ein Gewinn von 21% ist nicht viel? ich weiss nicht. glauben die Chefs wirklich an die Mär, das es ungebremstes Wachstum gibt?

die Gier ist ein Luder!

gruß Alekom

Alles hat seinen Sinn, auch das scheinbar Sinnlose, denn es gibt nichts ohne Sinn.
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Olaf19 Alekom

„ein Gewinn von 21% ist nicht viel? ich weiss nicht. glauben...“

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glauben die Chefs wirklich an die Mär, das es ungebremstes Wachstum gibt?

Es ist wohl weniger eine Glaubenssache als vielmehr eine Erfahrung. Wenn ein Unternehmen jedes Jahr über 20% Gewinn macht, am Ende sogar noch mit steigender Tendenz bei den Prozenten, dann ist irgendwann eine Erwartungshaltung da.

Wenn dann ein Jahr kommt mit 15% Reingewinn, fühlt sich das für manche Leute an wie ein Verlust :-/

Ich halte diese Entwicklung auch für ungesund, zumal jeder Markt irgendwann gesättigt ist. Spätestens dann, wenn jeder ein Smartphone besitzt, ist nur noch Geschäft zu machen mit Menschen, die glauben, ewig das Allerneueste haben zu müssen.

Und die kaufen dann zwar ein neues Gerät, verkaufen aber gleichzeitig ihr altes gebraucht an jemand anders, womit wieder ein potenzieller Neukäufer vom Markt verschwindet...

CU
Olaf
Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Xdata Olaf19

„Mac OS X 10.8. "Mountain Lion" erscheint heute“

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Dein letzter Satz ist leider besonders zutreffend. Die wirklichen Arbeitsgeräte mit denen selbst Arbeit noch spaß macht werden nicht mehr weiterentwickelt.
Dabei war dies die Quelle wo Apple und MacOs den guten Teil ihres  Rufes herhaben.
Der auch verdient ist, da gerade unkompzierte Bedienbarkeit viel Arbeit von den Designern und Programmierern verlangt.

Neuere Kritiker übersehen dies nicht selten, und beurteilen Apple "nur" nach den neuen Produkten.
Sogar LapTops muß man zu den klassischen Tugenden von Apple dazu zählen.
Einem Fotografen hab ich eins der Macbook Pro empfohlen, der vorher noch nie mit Computern zu tun hatte*. Ist gleich damit klargekommen. (Hatte ja auch noch Schnittsellen;-)
*Und ich hatte selber bisher noch keinen Mac, war mir aber recht sicher es klappt

Die neuen Spielzeuge und selbst LapTops allgemein sind nicht so mein Ding, nicht meine Welt.
Dennoch hat doch letzlich Apple mit seiner Umsetzung der L-Pads und vorher iPads einen
-- Zug ausgelöst auf den jetzt andere besinnungslos aufspringen wollen.
Gemeint ist speziel die Integration in die  BS Oberfläche für Arbeitsrechner, wo es sinnlos ist.
Nicht etwa, andere Hersteller sollen keine Tablets bauen. Da ist es ganz legitim auf den Zug aufzuspringen.

Daran  so jetzt alle BS einen Big Mobile Desktop haben ist Apple unschuldig aber wohl der
Trigger..

Schade wär es aber schon, wenn die echten ArbeitsPferde  "Mac Tower"  nicht mehr weiterentwickelt würden. Zumal ja Mountain Lion auf alten Macs nicht mehr laufen soll:(?

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Olaf19 Xdata

„Dein letzter Satz ist leider besonders zutreffend. Die...“

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Die neuen Spielzeuge und selbst LapTops allgemein sind nicht so mein Ding, nicht meine Welt.

Geht mir genau so.

Zumal ja Mountain Lion auf alten Macs nicht mehr laufen soll:(?

Mein alter Mac Pro von 2008 ist der ältest-mögliche, auf dem das neue OS X noch läuft. Der Mac Pro von 2007, obwohl mit satten 8 Kernen - real, nix virtuell, kein Hyperthreading! - und 3 GHz Takt ausgestattet, guckt in die Röhre.

Das heißt dann wohl auch, dass ich in 1 Jahr, wenn OS X 10.9 herauskommt, nicht mehr vor der Wahl stehen werde, ob ich updaten oder überspringen will - dann geht es wahrscheinlich gar nicht mehr. Und noch ein Jahr später, 2014, wird das letzte OSX, das noch meinen Mac Pro unterstützt, nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgt. Gut, die Kiste wird dann auch 6 Jahre auf dem Buckel haben, trotzdem stellt sich die Frage, ob das rein technisch wirklich nötig ist.

Übrigens soll im nächsten Jahr ein neuer Mac Pro kommen, rundum erneuert und radikal überarbeitet - angeblich deswegen blieb es dieses Jahr bei einem mageren Facelift: es lohnte sich einfach nicht mehr, in die alte Hardware noch allzu große Energie zu investieren. So ähnlich hat es Tim Cook kürzlich sinngemäß dargestellt. Also harren wir mal der Dinge, aber etwas Skepsis bleibt.

CU
Olaf
Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Maybe Olaf19

„Geht mir genau so. Mein alter Mac Pro von 2008 ist der...“

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Moin Olaf,

rein aus Interesse für mich:

Woran liegt es denn, dass ältere Geräte nicht mehr durch die neueren BS unterstützt werden. Hat das Apple einfach so beschlossen, oder wird die ältere Hardware nicht mehr unterstützt?
Ich meine, das wäre schon ein echtes Manko, wenn man sicherlich noch genug Rechenleistung zur Verfügung hat.
Das eine solche Rechenmaschine irgendwann schlichtweg outdated ist, kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.

Gruß
Maybe

"Es gibt nur eine falsche Sicht der Dinge: der Glaube, meine Sicht sei die einzig Richtige!" (Nagarjuna, buddhistischer Philosoph)
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chrissv2 Maybe

„Moin Olaf, rein aus Interesse für mich: Woran liegt es denn,...“

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Es ist sicherlich eine Mischung aus beidem.

In den Letzten Jahren bzw Betriebsystemen hatt man immer mehr die ausrichtung auf 64Bit gesehen und bei den älteren Maschinen mangelt es eben am 64Bit EFI und 64Bit Treibern.

So wird mein Anfang des Jahres gekaufter Mini dank 32Bit EFI und des fehlenden Treibers für die intel GMA950 von ML auch nicht mehr unterstützt.  Besitzer von Macbooks mit GMA3100  und Mac Pros mit aufgerüsteter Grafikkarte haben da mehr Glück, wirklich rund läuft es aber trotzdem nicht.

http://forums.macrumors.com/showthread.php?t=1325709

hth
chris

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Olaf19 chrissv2

„Es ist sicherlich eine Mischung aus beidem. In den Letzten...“

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Hier wird das auch ganz gut zusammengefasst:
http://support.apple.com/kb/HT3770?viewlocale=de_DE&locale=de_DE

Bezieht sich zwar auf die vor-vorletzte OSX-Version, sagt aber einiges über die 64-Bit-Fähigkeiten der Hardware aus.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Maybe Olaf19

„Hier wird das auch ganz gut zusammengefasst:...“

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@ Olaf und chrissv2

Danke für die Erklärung. Es mangelt also hauptsächlich am Treibersupport, wie ich das sehe!? Die Hardware, bzw. CPUs können ja schon ewig 64-Bit.

Das ist traurig, da Mac Pro´s nicht grade "Mainstream-Produkte" sind und doch sehr gerne bei Multimedia-Entwicklung und -Bearbeitung genutzt werden, also durchaus längerfristige Anschaffungen.

Aber naja, wen wundert es noch wirklich? Wenn es so weitergeht, kann man sich "Einweg-Tablets" in Zukunft aus dem Automaten ziehen, gleich neben Pizza und Coke. Dann können sich die Hersteller jeglichen Support sparen.

Gruß
Maybe

"Es gibt nur eine falsche Sicht der Dinge: der Glaube, meine Sicht sei die einzig Richtige!" (Nagarjuna, buddhistischer Philosoph)
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Oliver55 Olaf19

„Mac OS X 10.8. "Mountain Lion" erscheint heute“

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Hallo Olaf,
seien wir mal ehrlich, spätestens mit dem "Retina-Display" wurde einem doch klar, wohin die Reise geht. Apple geht es nicht mehr darum, sein Ursprungsziel weiter zu verfolgen, nämlich top Hard- und Software zu verkaufen, sondern die Gewinnspanne an den einzelnen Geräten bis zum Maximum auszureizen. Das wäre vor Jahren so noch nicht möglich gewesen, darum waren die Betriebssysteme auch teurer. Heute liegt das Augenmerk auf der Hardware; und damit der Umsatz stimmt, zwingt man die Käufer, alle Jahre wieder einen neuen Apple kaufen zu müssen, da das alte BS nicht weiter gepflegt wird. Obwohl ich inzwischen auch ein MacBook Pro(ohne Retinadisplay !) besitze und mit dem Paket auch recht zufrieden bin, ist mir die isolationistische, preistreiberische Politik von Apple nicht geheuer! Ich hoffe wirklich, dass Apple in naher Zukunft von den Käufern mal wieder auf den Boden der Realität zurückgeholt wird. Und was ich ganz besonders bedenklich finde, ist dieses schon fast schwerst Drogenabhängigen ähnliche Verhalten der Apple-Nutzer. Das erlebt man bei den Windows-Nutzern Gott sei Dank in diesem Maße nicht. Letztendlich ist ein Produkt von Apple, trotz der Haptik und des Designs, auch nur ein Stück tote Technik, die preislich völlig überzogen ist!

Gruß Olli

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Borlander Oliver55

„Hallo Olaf, seien wir mal ehrlich, spätestens mit dem...“

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 mit dem "Retina-Display" wurde […] klar, wohin die Reise geht. Apple geht es nicht mehr darum, […] top Hard- und Software zu verkaufen, sondern die Gewinnspanne an den einzelnen Geräten bis zum Maximum auszureizen.

Also gerade dem Retina-Display willst Du doch kaum den Status von top Hardware absprechen wollen? Ein Display mit auch nur ansatzweise vergleichbarer Auflösung (4,6MPix) gibt es bislang bei keinem anderen Hersteller. Ein FullHD-Display (2,1MPix) kommt da nicht ansatzweise dran. Anderer Hersteller lassen sich hohe Display-Auflösungen ebenfalls sehr gut bezahlen...

Gruß
Borlander

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Oliver55 Borlander

„Also gerade dem Retina-Display willst Du doch kaum den...“

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Hallo Borlander,
ganz ehrlich? Natürlich ist das top Hardware, nur ist die unbedingt notwendig? Rechtfertigt das eine dermaßen große Preisanhebung für ein MacBook Pro? Ich meine, wer verwendet inzwischen denn Notebooks von Apple in der Hauptsache? Meistenteils sind das Menschen wie Du und ich, die keine speziellen großen Anforderungen an einen Computer haben. Dewegen meinte ich....wohin die Reise geht.......Apple meint über solche Features kräftig an der Preisschraube drehen zu können, was sie mit einer normal "hardware verbesserten" Version so in diesem Maße wahrscheinlich nicht hätten tun können.
Gruß Olli

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Maybe Oliver55

„Hallo Borlander, ganz ehrlich? Natürlich ist das top...“

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Rechtfertigt das eine dermaßen große Preisanhebung für ein MacBook Pro?
Moin,

diese Aussage verstehe ich nicht so ganz. Es gibt doch mehr als ein Modell vom MacBook Pro:
http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&url=search-alias%3Daps&field-keywords=macbook+pro&x=0&y=0

Wenn man sich allerdings für das Topmodell, mit Core i7 + Retina entscheidet, kostet das eben mehr.

Die Summe der Einzelteile ist nicht zu verachten, z.B. eine große SSD.

Ich bin kein Apple Fan Boy und habe auch kein Gerät der Firma. Ich sehe eben keine persönlichen Mehrwert darin. Wenn ich das Geld hätte.... keine Ahnung, vielleicht ja!

Gruß
Maybe
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Oliver55 Maybe

„Moin, diese Aussage verstehe ich nicht so ganz. Es gibt doch...“

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Yep, ich weiß das es auch "normale" Varianten gibt, aber ich würde mich nicht wundern, wenn man im Zuge dieser Preiserhöhung für die "Retina-Modelle" auch die "normalen" Modelle nachzieht. So oder so, eine SSD und ein i7 rechtfertigt diesen Preis jedenfalls nicht; und was das Retina-Display angeht, so mag das vielleicht für einen ganz kleinen Kreis an Anwendern den Preis rechtfertigen, aber sicherlich nicht für die Masse. Nein, für mich stellen diese speziellen Modelle einen "Probeballon" für die Frage, wie weit können wir mit unseren Preisvorstellungen gehen, dar. Was soll's. Letztendlich muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er dieses Preisdiktat mitmacht, und wenn ja, wie weit dann.

Gruß Olli

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Borlander Oliver55

„Yep, ich weiß das es auch "normale" Varianten gibt, aber ich...“

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wenn man im Zuge dieser Preiserhöhung für die "Retina-Modelle" auch die "normalen" Modelle nachzieht.

Apple-Notebooks hast Du noch nie so günstig bekommen wie heute. Hätte vor ein paar Jahren nicht damit gerechnet, dass es irgendwann mal Apple-Notebooks für unter 1000 Euro geben könnte.

eine SSD und ein i7 rechtfertigt diesen Preis jedenfalls nicht

Eine 768GB SSD ist alles andere als billig und für das Top-Modell des i7 zahlst Du auch bei anderen Herstellern einen sehr kräftigen Aufpreis...

Ich verstehe nicht so recht was Du so groß zu Meckern hast.

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Maybe Oliver55

„Yep, ich weiß das es auch "normale" Varianten gibt, aber ich...“

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So oder so, eine SSD und ein i7 rechtfertigt diesen Preis jedenfalls nicht; und was das Retina-Display angeht, so mag das vielleicht für einen ganz kleinen Kreis an Anwendern den Preis rechtfertigen, aber sicherlich nicht für die Masse.
Für die Masse weniger interessant, da gebe ich Dir Recht. Das Display mit 2880x1800 ist aber wirklich ein Hammer, da gibt es bisher nichts Vergleichbares.

Wer es wirklich nutzen kann? Gute Frage! Ich denke mal, vor allem im Bereich Foto, Video, Grafikdesign und Multimedia kann es Vorteile haben, sofern die einzelnen Bedienelemente überhaupt noch bedienbar sind.

Die Topmodelle sind eigentlich immer für Enthusiasten und finanzstarke Technophile gedacht. Was auch gut ist, denn so wird der Weg geebnet, über den Top-Technik auch in die günstigeren Klassen einziehen kann.

Gruß
Maybe
"Es gibt nur eine falsche Sicht der Dinge: der Glaube, meine Sicht sei die einzig Richtige!" (Nagarjuna, buddhistischer Philosoph)
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Olaf19 Maybe

„Für die Masse weniger interessant, da gebe ich Dir Recht....“

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Für die Masse weniger interessant, da gebe ich Dir Recht.

Siehe Borlander vom 25.7. 22:59: die Masse ist auch nicht die Zielgruppe. Der weitaus größte Teil der Anwender dürfte mit einem Windows-PC oder -Notebook ausreichend bedient sein.

CU
Olaf
Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Maybe Olaf19

„Siehe Borlander vom 25.7. 22:59: die Masse ist auch nicht...“

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Siehe Borlander vom 25.7. 22:59: die Masse ist auch nicht die Zielgruppe. Der weitaus größte Teil der Anwender dürfte mit einem Windows-PC oder -Notebook ausreichend bedient sein.
Das war eigentlich nicht die Aussage, die ich damit gemeint habe. Aber ob nun MacBook, oder Notebook, mir ging es darum, dass die Topmodelle immer verdammt teuer und für wenige interessant sind.

Würde man mir eines Schenken wollen, würde das den persönlichen Mehrwert z.B. enorm steigern! ;-) Das dürfte wohl jedem so gehen!

Wer es sich also leisten kann, bitteschön!

Gruß
Maybe
"Es gibt nur eine falsche Sicht der Dinge: der Glaube, meine Sicht sei die einzig Richtige!" (Nagarjuna, buddhistischer Philosoph)
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Olaf19 Maybe

„Das war eigentlich nicht die Aussage, die ich damit gemeint...“

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mir ging es darum, dass die Topmodelle immer verdammt teuer und für wenige interessant sind.

So gesehen hast du natürlich recht. Die wenigen, für die sie interessant sind, können sich den Luxus entweder leisten - oder sie verdienen gutes Geld mit den Geräten, so dass die Kohle schnell wieder hereinkommt. Weiterhin relativiert die steuerliche Absetzbarkeit die Kosten.

CU
Olaf
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weichwurst Olaf19

„So gesehen hast du natürlich recht. Die wenigen, für die...“

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Hallo Olaf,
ich finde es eher erstaunlich, dass es z.B. recht gute Monitore wie den "Samsung SyncMaster S27A850D" oder "Apple LED Cinema Display MC007ZM/A" für relativ bezahlbares Geld(600-900 Euronen) gibt. Mond- oder Luxuspreise sehen für mich anders aus. Ohne Frage gibt es auch für bedeutend weniger Geld ebenfalls brauchbare Geräte.

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Olaf19 weichwurst

„Hallo Olaf, ich finde es eher erstaunlich, dass es z.B. recht...“

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Guten Morgen Weichwurst, ich oute mich hier und jetzt einmal als "Monitor-Banause":

Ohne Frage gibt es auch für bedeutend weniger Geld ebenfalls brauchbare Geräte.

Genau solche stehen bei mir herum: 2x Samsung SyncMaster 2443 mit je 24", Kostenpunkt: 550 EUR für beide zusammen! Und das war Mitte 2010, inzwischen haben die Preise noch weiter nachgegeben. Ich fand das vor 2 Jahren schon unfassbar billig. An der Bildqualität habe ich nicht das Geringste auszusetzen.

Nun bin ich auch kein Grafiker, bestimmt geht der noch mit ganz anderen Augen an die Sache heran als ich, z.B. was die vielgescholtene Farbtreue angeht. Da sollen selbst Röhrengeräte den meisten TFTs noch überlegen sein, es sei denn, man kauft ein TFT der Oberklasse. Für meine Zwecke wäre das wohl mit Kanonen auf Spatzen geschossen.

CU
Olaf
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weichwurst Olaf19

„Guten Morgen Weichwurst, ich oute mich hier und jetzt einmal...“

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Guten Morgen Weichwurst, ich oute mich hier und jetzt einmal als "Monitor-Banause":
Bin ich auch. Wiewohl ich in A-B-Vergleichen viele Unterschiede zwischen sehr guten (allerdings auch hochpreisigen) und preiswerten Monitoren erkennen kann, sehe ich für mich wenig Veranlassung deswegen ein Loch in meine Geldbörse zu ballern.

Da investiere ich lieber in ein paar Flaschen ordentlichen Rotwein und das eine oder andere Fachbuch. Im Moment tut sich ja auch an der Linux-Front einiges.
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Olaf19 weichwurst

„Bin ich auch. Wiewohl ich in A-B-Vergleichen viele...“

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Im Moment tut sich ja auch an der Linux-Front einiges.

Ich nehme an, Unitiy ist nicht gemeint...? ;-)

Greetz
Olaf
Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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weichwurst Olaf19

„Ich nehme an, Unitiy ist nicht gemeint...? ;-) Greetz Olaf“

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Ich nehme an, Unitiy ist nicht gemeint...? ;-)
Brr.... ein virtueller Sacktritt.... Nein, gesehen und für mich als unbrauchbar gefunden. Aber psst, sonst liest das der oberste Fanboy und müllt den Thread hier auch noch voll.

Ich hätte vielleicht eher schreiben sollen, dass sich einiges an Lücken bei mir offenbart hat.... Dinge wie "systemd" sind ja nicht wirklich neu. 

Vielleicht läuft mir ein übrigens ein alter Mac mini zu - sehr alt sogar, noch mit G4. Ideal zum rumbasteln und passt schon fast wieder in meine Raritäten-Ecke.

Schönes Rest-WE
RMF




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Olaf19 weichwurst

„Brr.... ein virtueller Sacktritt.... Nein, gesehen und für...“

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Vielleicht läuft mir ein übrigens ein alter Mac mini zu - sehr alt sogar, noch mit G4. Ideal zum rumbasteln und passt schon fast wieder in meine Raritäten-Ecke.

Das muss die erste Generation von 2005 gewesen sein. Die nächste hatte bereits Intel-Prozessoren, die G5-CPU wurde glatt übersprungen.

Du musst bei diesem Gerät mit einigen Einschränkungen rechnen, was die Software angeht. Das letzte Mac OS X, das noch den G4 unterstützt, ist 10.4 "Tiger", wiederum von 2005. 10.5 "Leopard" von 2007 geht nur mit etwas Glück und Bastelei. Dessen Nachfolger, 10.6 "Snow Leopard" von 2009 unterstützt nicht einmal mehr den G5, da braucht's dann schon unbedingt einen Intel.

Aber egal! Spaß haben kann man auch mit älteren Maschinen. Linux müsste auch drauf laufen...

Greetz
Olaf
Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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chrissv2 Olaf19

„Das muss die erste Generation von 2005 gewesen sein. Die...“

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Sowohl der originale Mini als auch der Late 2005 -beide mit G4 Prozessor- unterstützen als Maximum OS den Leoparden. Erst der Snow Leo hatte keine PPC unterstützung mehr.

mfg
chris

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Olaf19 chrissv2

„Sowohl der originale Mini als auch der Late 2005 -beide mit...“

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Erst der Snow Leo hatte keine PPC unterstützung mehr.

Ja, das hatte ich auch geschrieben, war aber der Meinung, dass der G4 (im Gegensatz zum G5) bereits vom Leo nicht mehr offiziell unterstützt wird. Zumindest hatte ich in einem Mac-Forum gelesen, dass es wohl etwas Erfahrung und Bastelei bedurfte, um das System dort zum Laufen zu bringen. Gut, vielleicht hat der User einfach nur etwas falsch gemacht.

CU
Olaf
Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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weichwurst Olaf19

„Das muss die erste Generation von 2005 gewesen sein. Die...“

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Linux müsste auch drauf laufen...
Darauf wird es wohl hinauslaufen. Wenn ein brauchbares Mac OS drauf sein sollte, wird meine liebe Frau das Ding nämlich sofort beschlagnahmen. Niedliche kleine Kistchen sind es allemal, mit einem hohem women acceptance factor.

Mfg
RMF

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Borlander Oliver55

„Hallo Borlander, ganz ehrlich? Natürlich ist das top...“

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nur ist die unbedingt notwendig?

Es gibt viele Anwendungen die von hohen Auflösungen profitieren. FullHD als neue "Standardmaximalauflösung" bei Notebooks war gegenüber WUXGA schon ein brutaler Rückschritt (10% weniger Pixel). Ich sehe durchaus einen Bedarf nach hochauflösenden Notebook-Displays..

Rechtfertigt das eine dermaßen große Preisanhebung für ein MacBook Pro?

Für WUXGA hast Du damals auch mal eben 600 Euro Aufpreis bezahlt. Mehr als für einen günstigen Monitor mit entsprechender Auflösung. Dafür hatte man dann aber auch unterwegs eine brauchbare Arbeitsfläche, muss sich aber trotzdem noch mit einem einzigen Bildschirm begnügen. Mit weniger als WUXGA würde ich aber nicht leben wollen und empfinde bereits FullHD als extreme Einschränkung. Für ein Monitor einer Auflösung von 2560x1600 zahlst Du deutlich mehr als 1000 Euro und hast dann immer noch eine niedrigere Auflösung als die 2880x1800. In sofern fällt der Aufpreis für das Display nicht aus der Rolle. Ist eben auch kein Massenprodukt...

Ich meine, wer verwendet inzwischen denn Notebooks von Apple in der Hauptsache?

Das ist inzwischen ziemlich weit gestreut. Vielfach aber auch eher MacBook-Air weil es so klein ist...

Menschen wie Du und ich, die keine speziellen großen Anforderungen an einen Computer haben.

Böse Zungen behaupten, dass ich in dieser Hinsicht alles andere als anspruchslos bin ;-) Insbesondere was Dinge wie Arbeitsfläche und RAM angeht.

Gruß
Borlander

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Oliver55 Borlander

„Es gibt viele Anwendungen die von hohen Auflösungen...“

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Gut Ok, mag sein dass Du mit einem derartigen Rechner etwas anfangen könntest, aber der "Durchschnitt", und dazu zähle ich mich, ist mit der Auflösung des normalen Mac Displays durchaus zufrieden. Und wenn ich schon Filme gucken will, dann sicherlich nicht hochauflösen auf z.B 15 Zoll. Aber wie gesagt, dass letztendlich jeder für sich entscheiden, ob er eine derartige lösung finanziell in diesem Rahmen unterstützt und auch für sinnvoll hält.

Gruß Olli

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Borlander Oliver55

„Gut Ok, mag sein dass Du mit einem derartigen Rechner etwas...“

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der "Durchschnitt"
... ist auch sicher nicht die Zielgruppe des MacBookPro-Retina. Weder vom Preis, noch von den technischen Daten...
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Olaf19 Borlander

„... ist auch sicher nicht die Zielgruppe des...“

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(Der Durchschnit...)

... ist auch sicher nicht die Zielgruppe des MacBookPro-Retina.

Absolut nicht, für ein bisschen Surfen, Briefeschreiben u.a Office-Anwendungen ist man mit einer Linux- oder Windows-Kiste mindestens so gut bedient - wenn man "zocken" will, sogar deutlich besser.

CU
Olaf
Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Xdata Borlander

„... ist auch sicher nicht die Zielgruppe des...“

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Du hast das Retina Display schon in Natura gesehen..?

Das Vorurteil, es lohne sich nicht - weil es so klein ist, könnte auch an den Videos im Internet liegen
in denen das MacBook mit dem Retina Display vorgestellt wird.
In dem einen ComputerBild Video sieht es, vornehm formuliert ein wenig klein aus.
Anderswo ist mir schon die Bezeichnung kleines Würstchen raugerutscht..
Eher Ironisch als sarkastisch gemeint.

Mein Vorurteil ist:
Die Fläche ist zu klein um einen wahren Vorteil für "die" Auflösung zu haben.

Vorwurf für dieses vielleicht nicht objektive Urteil ist (über Umwege*) .. 

Ich kann 16:9 nicht leiden!

*Das Retina hat natürlich 16:10 aber..
Mein erster nicht crt bzw. Röhrenmonitor ist ein 16:9 LED Monitor 21,5".
Der wurde bisher kaum mit seiner nativen Auflösung benutzt.

Warum.

Die Auflösung ist bei 1920:1080 tatellos.
Keine Klagen deswegen.

Aber es ist  fast unbrauchbar, die Schrift ist viel zu klein für diese Auflösung!
Fein genug, ja -- aber zu klein. Es paßt irgendwie nicht.
Einen Teil der Schuld trägt das dumme 16:9 Format.
Man bräuchte einen 24 Zoller oder > um eine "angemessene Schrift" zu haben bei 1920:1080 !

Ein 16:10 LED Monitor mit minimal 21 Zoll bis 24 Zoll tut Not.

Wenn aber schon die Schrift bei einem 21-22 Zoll 16:9 Bildschirm zu klein ist
-- egal wie gut sie aufgelöst ist.
Wie soll es denn bei einer so hohen Auflösung wie es das Retina Display hat
-- bei einer derartig kleinen Fläche einen wirklichen Vorteil haben?

PS:

Da kann auch das viel bessere 16:10 Format nichts mehr rausholen.
Bei der unabwendbaren unleugbaren  Konstante "kleine Fläche"
Muß es wohl erst einmal real gesehen haben ob die hohe  Auflösung nicht in der kleinen Fläche untergeht. Manches muß man sehen um es zu verstehen ;-)


Hätte Apple einen 16:10  Retina - mindesten 22 Zoll Monitor rausgebracht, wär dies der Renner
und Apple der elitäre Coole wie in alten Zeiten ..


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Borlander Xdata

„Du hast das Retina Display schon in Natura gesehen..? Das...“

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Du hast das Retina Display schon in Natura gesehen..?

Leider noch nicht, hoffe aber das sich das in nicht all zu ferner Zukunft mal ergibt.

Aber es ist  fast unbrauchbar, die Schrift ist viel zu klein für diese Auflösung! Fein genug, ja -- aber zu klein. Es paßt irgendwie nicht. Einen Teil der Schuld trägt das dumme 16:9 Format.

Du hättest Dir ja einen 23" FullHD Bildschirm kaufen können, oder einen 20" mit 1600x900. Das 16:9-Format ist da zumindest unschuldig ;-)

Man bräuchte einen 24 Zoller oder > um eine "angemessene Schrift" zu haben bei 1920:1080 !

Also ich komme auf dem Notebook mit 1920x1200@15,4" sehr gut zurecht. Es gibt allerdings in der Tat viele denen das Bild mit 149dpi zu fein ist.

Das Retina-Display ist natürlich noch mal deutlich feiner. In der Standardeinstellung erscheint die Schrift allerdings genau so groß wie bei einem Display mit 1440x900. Um von der Hohen Auflösung zu profitieren müssen Anwendungen entsprechend optimiert werden...

Hätte Apple einen 16:10  Retina - mindesten 22 Zoll Monitor rausgebracht, wär dies der Renner und Apple der elitäre Coole wie in alten Zeiten ..

Vor einigen Jahren gab es bereits 22" Bildschirme mit einer deutlich Auflösung von 3840x2400 (WQUXGA). Die haben allerdings selbst auf dem Gebrauchtmarkt noch sehr saftige Preise und sind bei der Bildwiederholfrequenz beschränkt...

Gruß
Borlander

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Xdata Borlander

„Leider noch nicht, hoffe aber das sich das in nicht all zu...“

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Danke für die  erklärende Antwort.

Wenn man so lange mit einem "Schlüsselloch" crt mit knappen 17 Zoll wie ich damals gearbeitet
hat,kamen  die warnenden Worte
"nimm lieber > 21 Zoll!" nicht gleich an.
Selbst 21,5 Zoll erschienen riesig;-)

Eigentlich ist der 21,5 " BenQ LED ja ganz gut, bis auf die Höhe.
Der Horror ist nur -- LEDs könnten ausfallen..
alte Röhren gucker wie ich sind verwöhnt durch deren lange Lebensdauer:)
Noch geht er ja, wie auch der  Leuchtstoff Hintergrund beim großen iMac meiner "kleinen" Schwester.
Meine "große" Schwester hat noch eins der kleinen weißen MacBooks und kommt mit dem niedlichen Display auch klar.

In dieser Relation ist das Retina dann wieder groß.

Wenn die Haltbarkeit entprechend groß ist, wo man beim Macbook ausgehen kann, ist
ein hoher Preis für High End OK.

Bei High End im Hifi Bereich haben früher  Freaks über Hundert Euro für ein Überspielkabel
zur Endstufe oder für Lautsprecherkabel ausgegeben..
Nicht selten wohl, um Frequenzfehler der "High End Boxen" zu kompensieren.
Der Wunsch qualitativ wirklich das Hohe Ende zu haben ist allgemein  ja nicht falsch.

Selbst auf die Gefahr unerreichbares zu sehen, schaue ich mir das Retina an;-)


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Borlander Xdata

„Danke für die erklärende Antwort. Wenn man so lange mit...“

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Eigentlich ist der 21,5 " BenQ LED ja ganz gut, bis auf die Höhe.

Die Höhe ist bei 16:9 immer das Problem. Dein 21,5" 16:9 LCDs dürfte zwar etwa 15cm breiter, aber höchstens 3cm höher als die 17er Röhre sein. Und die Röhre hast Du wahrscheinlich nur mit XGA-Auflösung betrieben.

Der Horror ist nur -- LEDs könnten ausfallen.. alte Röhren gucker wie ich sind verwöhnt durch deren lange Lebensdauer:) Noch geht er ja, wie auch der  Leuchtstoff Hintergrund

Deine Befürchtung in dieser Richtung kann ich nicht so recht nachvollziehen. Gerade LED-Technik gilt als besonders langlebig. Bei "klassischen" Hintergrundbeleuchtung (CCFL) hast Du dagegen eine Halbwertszeit (d.h. nur noch halbe Leuchtstärke) von nur einigen 10.000 Stunden. Das wirst Du in der Praxis aber kaum merken. Bei mir hat sich das bislang lediglich derart bemerkbar gemacht, als dass ich ein 10 Jahre altes LCD inzwischen auf 20% Helligkeit hochgedreht habe. Also noch reichlich Reserve :-)

Gruß
Borlander

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Xdata Borlander

„Die Höhe ist bei 16:9 immer das Problem. Dein 21,5" 16:9...“

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Danke, beruhigt ungemein :-)

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Olaf19 Oliver55

„Hallo Borlander, ganz ehrlich? Natürlich ist das top...“

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Natürlich ist das top Hardware, nur ist die unbedingt notwendig? Rechtfertigt das eine dermaßen große Preisanhebung für ein MacBook Pro?

Ich denke ja, weil diese ganze Technologie noch ziemlich frisch am Markt ist. Da muss man immer einen sog. "Innovationsaufschlag" mit einkalkulieren, das wird über die Jahre deutlich günstiger werden, genau wie die SSD. Ich kann mich daher nur den Ausführungen von Borlander anschließen.

Wenn die "Top Hardware nicht unbedingt notwendig" ist, dann besteht die richtige Antwort darin, gar keinen Mac zu kaufen. Ein Mac ist aber nicht deswegen zu teuer, nur weil man die preistreibenden Features gar nicht benötigt. Dann hat man eher als Käufer etwas falsch gemacht ;-)

CU
Olaf
Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Olaf19

Nachtrag zu: „Mac OS X 10.8. "Mountain Lion" erscheint heute“

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Update: Stromfresser!
http://www.golem.de/news/mac-os-x-10-8-mountain-lion-saugt-den-akku-leer-1208-93639.html
Da gibt es wohl noch etwas nachzubessern...

FYI
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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groggyman Olaf19

„Update:...“

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Hallo
Der vermehrte Stromverbrauch würde mich bei meinem Standgerät nur am Jahresende empfindlich treffen aber ich werde die Lösung trotzdem erst einmal abwarten wollen. Den Berichten nach könnte das Ganze der Betriebsamkeit des BS geschuldet sein, iCloud, Twitter und ständige Verbindung über Air.

Doch ich will den Ing´s von Apple nicht vorgreifen in dem ich wilde Vermutungen anstelle, wie du schon schreibst, es besteht Handlungsbedarf. Es ist aber schon traurig, dass solche Fehler in letzter Zeit vermehrt auftreten und immer erst wenn schon alles ausgeliefert ist. Die Zeit, etwas bis ins Detail zu testen hat wohl heute keiner mehr, keine gute Entwicklung :-(

-groggyman-

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Olaf19 groggyman

„Hallo Der vermehrte Stromverbrauch würde mich bei meinem...“

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Der vermehrte Stromverbrauch würde mich bei meinem Standgerät nur am Jahresende empfindlich treffen

Jo, und dann trifft er dich gleich in Summe über die letzten 12 Monate :-o

Den Berichten nach könnte das Ganze der Betriebsamkeit des BS geschuldet sein, iCloud, Twitter und ständige Verbindung über Air.

Das würde mich ganz wuschig machen, nicht nur wegen des Stromverbrauchs :-/

Ansonsten stimme ich deinen Überlegungen bzgl. der Oberflächlichkeit überhasteter Softwareentwicklung voll zu.

CU
Olaf
Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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