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News: Neues Gerichtsurteil

Langsame Internetgeschwindigkeit ist Kündigungsgrund

gelöscht_84526 / 34 Antworten / Baumansicht Nickles

Das AG Fürth (Urt. v. 07.05.2009 - Az.: 340 C 3088/08) hat entschieden, dass ein Kunde, der mit seinem Internet-Provider einen Vertrag über einen DSL 6.000-Zugang hat, den Vertrag fristlos kündigen kann, wenn der Provider tatsächlich nur eine Bandbreite von 3.000 kbit/s bereitstellt.

Vollständiger Bericht hier: http://www.dr-bahr.com/news/langsame-dsl-geschwindigkeit-ist-ausserordentlicher-kuendigungsgrund.html

Interessant ist vor allen Dingen dieser Satz: Den Verweis der Beklagten auf ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die vorsahen, dass die Beklagte nur die am jeweiligen Ort maximal verfügbare Bandbreite schulde, ließ das Gericht nicht gelten.

Eine solche Klausel sei unwirksam, weil sie den Kunden, der weiterhin den Preis für die höhere vereinbarte Bandbreite zahlen müsse, unangemessen benachteilige.

Meine Meinung: So ein Urteil war lange fällig!

Gruß
K.-H.^

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trilliput gelöscht_84526

„Langsame Internetgeschwindigkeit ist Kündigungsgrund“

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Toll, dass man hierzulande erst vor Gericht muss, um aus dem Vertrag zu kommen, obwohl man nur die halbe Leistung bekommt, ist wahrlich kein Grund zur überschwappenden Freude.

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Jörg63 gelöscht_84526

„Langsame Internetgeschwindigkeit ist Kündigungsgrund“

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Hallo King-Heinz,

das war wirklich überfällig.

Hoffentlich wird nun endlich in den Leitungsaus- bzw. umbau investiert.

Da das Land Rheinland-Pfalz Gemeinden mit geringer Bandbreite unterstützen will, wurden in unserem Dorf Unterschriften gesammelt. Ob der nun gestellte Antrag Erfolg hat, ist leider noch ungewiss.

Danke für den Link.

Gruß
Jörg

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PeterBarni Jörg63

„Hallo King-Heinz, das war wirklich überfällig. Hoffentlich wird nun endlich in...“

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Hallo alle miteinander,
Ihr jammert über langsames DSL????? was sollte ich da sagen, bei mir geht schon jahrelang das DSL 100 ?????
sollte das heißen Übertragungsgeschwindigkeit 100kb ?
kann wohl nicht sein, denn das DSL bei mir fällt ab bis auf 30kb. und es sind mir seinezeit auch 100kb zugesagt worden. Laut Telecom ist in nächster Zeit (was immer das auch bedeutet ? Wochen, Monate, Jahre) keine schnellere Verbindung zu bekommen, da das Netz ? oder die Leitungen ? nicht dafür ausgelegt sind. Da ich ein schnelles DSL zum downloaden beruflich brauche (meine Downloads sind in der Größenordnung von bis zu 300 MB und das ca. 10X die Woche) habe ich die Befürchtung- nach den Aussagen der Telecom - das ich wohl noch länger warten muß und mit 30kb dahinzuckeln muß.
Peter

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gelöscht_84526 PeterBarni

„Hallo alle miteinander, Ihr jammert über langsames DSL????? was sollte ich da...“

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Es jammert hier niemand über langsames DSL.

Hier wurde nur festgestellt, dass es nicht richtig ist, wenn man DSL 6000 angeboten bekommt, dieses bestellt und auch dafür bezahlt und anschließend aber nur DSL 3000 bekommt.

Gruß
K.-H.

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JunkMastahFlash PeterBarni

„Hallo alle miteinander, Ihr jammert über langsames DSL????? was sollte ich da...“

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100Kilobit/s!
Nicht hundert Kilobyte/s.

1 Byte sind 8 Kilobits
Da sind 30 kb/s doch gar kein Grund zum beschweren.
Abgesehen davon, dass das saulangsam ist :) - Aber schneller als der Name ahnen lässt..

http://www.feelinggood24.de/rauchstopticker/ticker-62936.png
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Olaf19 gelöscht_84526

„Langsame Internetgeschwindigkeit ist Kündigungsgrund“

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Wie ist das denn bei 16 Mbit - gilt dieses Urteil dafür entsprechend auch?

Ich frage nur, weil 16.000 ja als "theoretisch denkbare Maximalgrenze" gelten, die nur unter äußerst günstigen Bedingungen je erreicht werden kann. Sollten die Provider jetzt verpflichtet werden, tatsächlich eine Bandbreite von 16 Mbit zu liefern, dann wird dieses Angebot wohl großräumig eingestampft werden.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Crazy Eye Olaf19

„Wie ist das denn bei 16 Mbit - gilt dieses Urteil dafür entsprechend auch? Ich...“

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aber es ist theorethisch erreichbar, und du wirst öfters über den nächsthöheren Tarif liegen :)

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gelöscht_84526 Crazy Eye

„aber es ist theorethisch erreichbar, und du wirst öfters über den...“

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Irgendwie kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass du ein gestörtes Rechtsempfinden hast.

In diesem Thread z.B.: http://www.nickles.de/static_cache/538594311.html hat niemand - außer natürlich dir - irgendwelche Probleme damit, die dort diskutierte Preisauszeichnung richtig einzuschätzen bzw. zu erkennen. Alle - außer dir - können dort kein "Vergehen" erkennen, welches man dem Betreiber der Seite unterjubeln könnte.

Hier - also in diesem Thread - wiederum, wo selbst ein Gericht mittlerweile erkannt hat, dass da irgendwas faul ist, stellst du dich dagegen, indem du darauf bestehst, dass es reicht, wenn die Leistung theoretisch erbracht werden könnte. Du stellst dich als im Grunde genau gegen das Urteil des Gerichtes.

Manchmal frage ich mich wirklich, was du überhaupt willst!

SCNR
Gruß
K.-H.

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Unholy gelöscht_84526

„Langsame Internetgeschwindigkeit ist Kündigungsgrund“

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Hallo Heinz,

das ist endlich die richtige Entscheidung, diese scheinbare "bis zu" war doch nur eine Milchmädchenrechnung für die Kunden und ein Goldesel für die Firmen. Ich bin froh das die Kabelanbieter dank einfacherer und besserer Technik die Leistung auch erbringen die vertraglich festgelegt ist!


Gruss

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hansapark Unholy

„Hallo Heinz, das ist endlich die richtige Entscheidung, diese scheinbare bis zu...“

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vernünftig.. normalerweise darf nur verkauft werden, was auch tatsächlich geliefert werden kann.

sonst ist es doch verarsche

mfg

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nettineu Unholy

„Hallo Heinz, das ist endlich die richtige Entscheidung, diese scheinbare bis zu...“

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Das ist nicht richtig, was Du sagst. Im meiner Region schafft Kabel Deutschland maximal 6000-8000er Speed, wegen alter Schnittstellen/Verteiler. Vertraglich sind hier 32000 zugesichert. Massenweise hagelt es Beschwerden mit Kündigungen der Kabel-Kunden. Kabel Deutschland hat das verstanden und buddelt an jeder Ecke die Straßen auf, um neue "Verteiler" einzubauen. Dann klappts auch mit den 32000.

Glaube kaum, das jemand einen Ferrari kauft, um hinterher nur 100 fahren zu können. Leistung sollte honriert werden, Minderleistung halt weniger.

Bei UMTS ist das genauso eine Sache, bis zu 7,2 Mbit/s. Nur in den seltensten Fällen erreicht man diese Geschwindigkeit, wenn kein zweiter User in der Funkzelle unterwegs ist.

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chris_otto gelöscht_84526

„Langsame Internetgeschwindigkeit ist Kündigungsgrund“

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Hallo Leute,

das alles gut und recht. Aber wie es eigentlich wenn dein Telefonanschluss bei Telekom hast und die Flatrate bei ein anderen Anbieter. Der Provider kann dir die Geschwindigkeit bringen, aber die Telekom regelt deine Geschwindigkeit runter. Somit das nur noch halbe Geschwindigkeit surfst.
Genau das mir auch passiert, ich hatte vorher eine Geschwindigkeit von 768 kBit/s, jetzt nur noch eine 448 kBit/s.
Dafor hatte ich genau drei Jahre diese Geschwindigkeit von 768 kBit/s gehabt.
Das Problem liegt darin, die Telekom ist der einzige der mir ein Telefonanschluss anbietet.
Jetzt stellt sich ja die Frage, wenn kann ich jetzt verklagen oder kündigen. Die Telekom oder Provider der eigenlich für die Geschwindigkeit zuständig ist.
Auch noch was ich weiss das mein Nachbar diese Geschwindigkeit hat und jetzt kommt es. Der hat als Provider die Telekom. Merkwürdig!!!.

Mit freundlichen gruss
chris otto

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nettineu chris_otto

„Hallo Leute, das alles gut und recht. Aber wie es eigentlich wenn dein...“

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Nix merkwürdig, das identische Problem mit höheren Datenraten hatte ich auch mit der Telekom. Habe Provider gefragt, was tatsächlich machbar ist... schriftlich... geduldig gewartet und siehe da der Provider wechselt von der Telekomleitung auf Telefonicaleitung und diese konnte x-mal mehr Speed bereitstellen.

Ob in Deiner Nähe ein alternativer Knotenpunkt ist, das weis Dein Provider, sagt es aber nicht. Wenn möglich, bekommst Du Speed-Möglichkeiten vom technischen Service genannt, frag danach, die Angaben sind zwar ohne Rechtsanspruch, aber sehr realistisch.

Bei mir ist das mit etwas nerviger Auseinandersetzung, Provider und Telekom, mit Erfolg gekrönt worden. Bei heftigen Telefonieverhalten und Nebenkosten werden jetzt 100te Euro/Jahr eingespart. Mehr konnte ich nicht verlangen.

Gekündigt habe ich der Telekom, nur weil die mir weder Speed, noch VOIP verkaufen/liefern wollten.
Zur Zeit bin ich mit edm Provider richtig zufrieden.

Denk dran, es könnte aber auch andersrum laufen, Telekom gibt nicht alle Kunden freiwillig her.
das Dir nur die Telekom einen Telefonanschluß bereitstellen kann, das glaube ich nicht, oder Du wohnst z.B im Schwarzwald, Bayerischen Wald, Rhön oder in der östlichen Tiefebene ... ich will keinen Landstrich diffamieren, überall kommt DSL halt nicht hin.

Wie sieht es mit UMTS aus? Wo der Provider (z.B. 1+1) kein Telefon/DSL liefern kann, da bekommst Du zum Surfen eine UMTS-Flatrate (geringfügig teurer) und Analogtelefon auf Deiner alten Leitung und sogar die Telekomgebühren per Monat im Gegenwert gutgeschrieben. Mit einer guten Richtaußenantenne und UMTS-Router inkl. Wlan (Web'nWalk Box 4 oder baugleich Huwei...) bekommst Du sicherlich viel mehr Speed als Deine schlappe Leitung.

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chris_otto nettineu

„Nix merkwürdig, das identische Problem mit höheren Datenraten hatte ich auch...“

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Hallo nettineu

hast du eine Ahnnung, wie hofft der Telekom-Techniker bei mir war.Der konnte glatt bei mir einziehen. Wie hofft meine Leitung zusammen gebrochen ist.
Dieser Fachmann sagte das niemand in diese Strasse, eine Geschwindigkeit von 768 kBit/s hat. Gelogen.
nettineu du kannst mir glauben, wenn ich dir sage, das nur die Telekom bei mir ein Telefonanschluss bereitstellt.
Der Witz ist, wenn ich 3 km weiter weg wohnen würde, bekomme ich eine 2000er und 6000er leitung. nettineu du hast nicht richtig gelesen, ich habe drei Jahre die Geschwindigkeit von 768 kBit/s gehabt. Zwei jahre war ich bei der Telekom, haben dann den Provider gewechsel, bis zum einen Jahr hatte ich weiterhin diese Geschwindigkeit gehabt. Dann fingen plötzlich diese Probleme an. Jetzt habe ich nur noch eine Geschwindigkeit von 448 kBit/s, das seit fast ein Jahr. Das kannst nicht sein, ich kenne drei Bekannten die als Provider die Telekom haben, diese Geschwindigkeit bekommen. Die sind im gleichen Ort.
Jetzt nochmal ist merkwürdig?
gruss chris otto
gruss chris otto

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nettineu chris_otto

„Hallo nettineu hast du eine Ahnnung, wie hofft der Telekom-Techniker bei mir...“

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Chris, Du bekommst mein Mitgefühl. Auch ich habe beobachten können, das die Telekom ganze Dörfer garnicht, oder nur "Light" versorgen.

Die Telekom ist kein staatlicher Betrieb mehr und möchte, muß und will betriebswirtschaftlich, gewinnmaximierend arbeiten. Das zufällig Du an der allerletzten Strippe hängst, das ist wirklich bedauerlich.

DSL-Anbieter machen auch Leitungs Sharing, wenn nicht genügend Leitungen verfügbar sind, dem Kunden ist es aber verboten ( http://www.golem.de/0907/68230.html ). So kann es durchaus sein, das Deine Nachbarn sich nichts "teilen" müssen.

Dein Problem ist vielleicht in diesem Artikel unter Störungen bei DSL beschrieben: http://www.elektronik-kompendium.de/sites/kom/0701141.htm Würdeggfs. Deine halbe Leistung erklären.

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Olaf19 nettineu

„Nix merkwürdig, das identische Problem mit höheren Datenraten hatte ich auch...“

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Ob in Deiner Nähe ein alternativer Knotenpunkt ist, das weis Dein Provider, sagt es aber nicht.

Warum sollte er das nicht tun? Jeder Provider müsste doch ein Eigeninteresse daran haben, seine Kunden so gut wie möglich zufrieden zu stellen. Wenn ein Wechsel von der Telekomleitung auf die sehr viel schnellere Telefonicaleitung einen sprunghaften Anstieg der Performance mit sich bringt, sollte man das dem Kunden nicht vorenthalten und Gefahr laufen, dass er wechselt.

Sorry, wenn das jetzt zu kurz gedacht ist, aber ich bin fernmeldehandwerlich auch nur ein Laie :-)

CU
Olaf
Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Borlander nettineu

„Nix merkwürdig, das identische Problem mit höheren Datenraten hatte ich auch...“

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UMTS als Ersatz für Kabelgebundene Breitbandbversorgung ist ein Marketing-Märchen...

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Olaf19 Borlander

„UMTS als Ersatz für Kabelgebundene Breitbandbversorgung ist ein...“

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Borl, woran scheitert das eigentlich genau? Ich habe darüber in letzter Zeit viel Widersprüchliches gelesen - der eine sagt, es funzt, der andere sagt, es geht nicht...

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Borlander Olaf19

„Borl, woran scheitert das eigentlich genau? Ich habe darüber in letzter Zeit...“

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Es scheitert daran, daß die Geschwindigkeit einbricht wenn sich eine größere (wobei das nicht mal eine große sein muß) Anzahl von Teilnehmern in der selben Funkzelle befindet. Abgesehen ist die die UMTS-Abdeckung in Gebieten ohne Breitband-Internet häufig auch schlecht.

Gruß
bor

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nettineu Borlander

„Es scheitert daran, daß die Geschwindigkeit einbricht wenn sich eine größere...“

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Bor, völlig klar, wasDu meinst. Ist auch so. Auf einer Messe ist UMTS grottenlangsam. Im "Erzgebirge" nachts um 2:00 Uhr traumhaft schnell, wobei es dort als Beispiel nur schlappe DSL-Leitungen gibt.

Ich bin von UMTS sehr begeistert. Mache gerade eigene (betriebliche) Tests mit Huwei E970 und externer Yagi Richtfunk-GSM-Antenne, sowie Rundstrahlantenne. Wie bereits auch früher bei Mobilfungantennentest festgestellt, kann man mit geeigneter Technik durchaus sehr stabile und leistungsfähige Verbindungen aufbauen. Das Problem mit den steigenen Nutzern in einer Funkzelle bleibt aber. Mein Problem ist eher die Datenmengenbegrenzung bei sehr vielen (günstigen) Verträgen. Derzeit liegt das an sich langsamere O2 Netz in meinem Einsatzbereichen eher vor der Telekom, die i.d.R. meist auch nicht schnellere Verbindungen realisieren kann.

Für sehr schlecht versorgte DSL-Bereiche ist UMTS bestimmt eine Alternative. Bevor man "dick" in UMTS investiert, einfach jemanden bitten, der sowas hat und am eigenen Standort ausprobieren. Aber bitte mit Antenne, nicht nur so einen "Stick", der kann/schafts nach einer Hauswand schon nicht mehr.

King Heinz hat das bestimmt noch nicht gemacht. Einfach Testen, bevor man darüber mosert.

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Olaf19 nettineu

„Bor, völlig klar, wasDu meinst. Ist auch so. Auf einer Messe ist UMTS...“

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Vor allem hätte ich gedacht, dass der Nachteil mit der durch viele User geteilten Bandbreite alle Arten betrifft um ins Internet zu kommen. Wenn in meiner unmittelbaren Nachbarschaft viele DSL-User gleichzeitig mit mir surfen, geht das nicht auch zu Lasten meiner Performance, oder sind da alle unabhängig voneinander?

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Borlander Olaf19

„Vor allem hätte ich gedacht, dass der Nachteil mit der durch viele User...“

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Bei Funknetzen hast Du immer ein Shared-Medium. Bei kabelbasierten Netzen kannst Du bei Bedarf weitere Leitungskapazitäten bereitstellen...

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Unholy Borlander

„Bei Funknetzen hast Du immer ein Shared-Medium. Bei kabelbasierten Netzen kannst...“

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Hallo Borlander,

ja so sollte es sein, aber zu viele QoS machen das ganze etwas schwierig den Bedarf frühzeitig einzuschätzen.


Gruss

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johnny.b gelöscht_84526

„Langsame Internetgeschwindigkeit ist Kündigungsgrund“

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Das Urteil war wirklich schon längst überfällig aber...es stört mich unheimlich wenn ich die Leute (Freunde,Bekannten usw.) höre, wie die mit ihrer DSL Geschwindigkeit rumprotzen..(Ich habe eine 6000,10000,16000, 25000...etc) Die Mehrheit kann sowieso nichts mit ihrer "dicken" Leitung anfangen aber wichtig ist es dass sie die haben...Genau so wie das damals (und heute auch noch) viele in den Tauschbörsen alles gesaugt haben was im Netz zu finden war, egal ob man es wirklich braucht oder nicht, hauptsächlich lagern...Jetzt zurück zum Thema: In seltensten Fällen kriegt man ja in der Praxis das, was in den Verträgen drin steht.Meistens technisch bedingt aber auch gewollt, durch absichtliches Drosseln der Leitung durch Provider oder (wie in den meisten Fällen)durch die deutsche Telekom selbst(bei Reseller Verträgen))!!!(Wie es denn auch bei mir der Fall war;-( ) Und selbst wenn die Leute die besagte hohe Geschwindigkeit hätten, können sie die in den ganz wenigen Fällen voll ausreizen.Abgesehen davon daß es die meisten ehe nicht tun und sowieso kein Unterschied zwischen einer 3000-4000-6000-10000-16000 Leitung feststellen können...

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Olaf19 johnny.b

„Das Urteil war wirklich schon längst überfällig aber...es stört mich...“

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Prinzipiell würde ich dir da gerne zustimmen, nur ist es leider so, dass das I-Net heutzutage vor multimedialen Inhalten nur so strotzt, von der Zunahme der Werbung ganz zu schweigen. Dabei geht leider jede Menge Bandbreite drauf - ich z.B. hatte vor 7 Jahren zum ersten Mal DSL zuhause und war total begeistert vom schnellen Seitenaufbau - ein Mausklick und alles war da.

Heute habe ich doppelt so viel Bandbreite (2000 => 4000 kbps) und der Seitenaufbau dauert ca. doppelt so lange. Liegt wohl auch mit daran, dass so viele People gleichzeitig im I-Net unterwegs sind, die Webnutzung hat ja immer weiter zugenommen.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Markus Klümper Olaf19

„Prinzipiell würde ich dir da gerne zustimmen, nur ist es leider so, dass das...“

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Ich glaube ich muß mich mal freiwillig steinigen lassen. Was glaubt Ihr eigentlich, welche Auswirkungen das Urteil auf die Praxis hat? Ich glaube keine greifbaren, positiven Ergebnisse.
Warum? Nun, ich würde mal sagen, es ist dem Anbieter völlig scheissegal ob er 3000 oder 6000 kBit liefern soll, denn seine Kosten sind identisch. Nahezu 100%ig identisch.
"Nahezu" nur deshalb, weil manche 6000er Kunden richtig Traffic erzeugen, die unter DSL 3000 für etwas weniger Kosten konsumieren. In der Kalkulation ist der Traffic nebensächlich, denn sonst wären 20.000er Anschlüsse unbezahlbar, die es bei Kabelanbietern fürn Appel und nen Ei gibt. Und die durchaus auch Leistung bringen! Letztendlich ist der Unterschied zwischen den Geschwindigkeiten nur eine Konfiguration im DSLAM. Die Geräte und deren Betriebskosten sind identisch.
Schlimmer als nicht eingehaltene Geschwindigkeiten sind Vorfälle, wo die Leitung gnadenlos überfahren wird. Ich habe im Büro DSL 6000 eines regionalen Anbieters und das läuft 1000% einwandfrei. Mein Nachbar dort hat Freenet mit VoIP und nur Ärger, aber DSL 16.000. Ich glaube mit stabilen 6000 ist der erheblich besser bedient. Ich persönlich halte es auch hier mit einer allgemeinen, uralten Nickles-Devise: Schnell durch Optimierung aber kein Tuning auf Kosten der Stabilität!
Nebenbei gesagt finde ich DSL 3000 schon eine sehr feine Sache. Außerdem kann der Anbieter auch nix dafür, wo seine Kunden wohnen. Wer nur DSL-Light hat, zahlt eben den Preis des idylischen Landlebens. Wer stadtzentral wohnt bekommt eigentlich überall einen Anschluss mit dessen Speed sich leben läßt.
Ach ja, das Gerichtsurteil. Bei der Kostenkalkulation der Anbieter denke ich mal, daß ab sofort ein Paket mit weniger als DSL 6000 dann mal 50 ct weniger im Monat kostet. Und dafür die ganze Aufregung.
So und nun darf ich gesteinigt werden!

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nettineu Markus Klümper

„Ich glaube ich muß mich mal freiwillig steinigen lassen. Was glaubt Ihr...“

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Steinigen? warum? Du bringst es doch auf den Punkt mit dem "idyllischen Landleben". Frage stellt sich dennoch, warum manche nach Beschwerde eine schnelle Leitung (DSLAM) bekommen, und manche nicht? In meinem Fall hat sich eine freundliche Beschwerde und Anbieterwechsel, weg von der Telekom, richtig gelohnt. Selbst die Sprachqualität über vielgescholtenes VOIP ist echt besser als früher ISDN mit Verbindungsabbrüchen. Glaubt mir keiner, ist aber so. Auch DSL ist nach Anfangsschwierigkeiten sehr stabil und schneller, als das, was die Telekom mir geliefet hat und liefern wollte. Firmenpolitik?

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Unholy Markus Klümper

„Ich glaube ich muß mich mal freiwillig steinigen lassen. Was glaubt Ihr...“

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Hallo Markus,

wenn du schon von Kosten sprichst, denk daran die Privider zahlen für den Upload untereinander oder dem Backboonebetreiber, nicht aber für diese Bezeichnungen wie 6.000 10.000 usw. ...


Gruss

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Olaf19 Markus Klümper

„Ich glaube ich muß mich mal freiwillig steinigen lassen. Was glaubt Ihr...“

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es ist dem Anbieter völlig scheissegal ob er 3000 oder 6000 kBit
liefern soll, denn seine Kosten sind [...] nahezu 100%ig identisch.

Wenn das wirklich so ist, dann verstehe ich aber die Angebotspolitik der Provider nicht. Warum bieten die dann nicht einfach allen das gleiche an, z.B. mindestens 6 und maximal 16.000? Die Staffelung der Angebote nach Bandbreite ist dann ja irgendwie sinnlos.

CU
Olaf
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nettineu Olaf19

„ Wenn das wirklich so ist, dann verstehe ich aber die Angebotspolitik der...“

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Nein sinnlos ist das nicht, denn in vielen Paketen werden manche Zusatzleistungen reingepackt, oder nicht. Wenn es keine Staffelung "biszu" gäbe, dann wäre ein Vertagschaos vorprogrammiert. Wer stellt fest, das die ...Leitung... wann und wie schnell ist? Meine Leitung ist nachts zwischen ca. 3:00 und 6:00 Uhr echt schneller und sinkt etwa zwischen 8:00 und 10:00 Uhr auf fast die halbe Leistung. Entweder ich habe eine Sharing-Leitung oder die Leitungen stören sich zu Hauptzeiten mehr untereinander und die Speed sinkt. Ändern kann ich da nichts. Oder soll ich dynamisch mehr bezahlen, nur weil weniger los ist?

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Olaf19 nettineu

„Nein sinnlos ist das nicht, denn in vielen Paketen werden manche...“

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Gut, das mag sein, dass es in Angebotspaketen mit höherer Bandbreite noch weitere Zusatzleistungen gibt. Deswegen wird eine Differenzierung nach Bandbreiten aber nicht mehr sinnvoll, das ist dann eher, mit Verlaub gesagt, Kundenverdummung.

Dann soll man das Angebot vereinfachen und nur noch "Leistungsfenster" angeben, z.B. min. 10, max 16 MBit/sec o.ä.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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nettineu Olaf19

„Gut, das mag sein, dass es in Angebotspaketen mit höherer Bandbreite noch...“

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Ja, Kundenverdummung ist das richtige Wort. Warum soll ein Provider nicht jeden Kunden "abschöpfen"? 100 Dumme, aber gut zahlende ist immer besser, als 1 schlauer Leistungskunde. Viele Zusatzleistungen werden garnicht genutzt, das kommt noch hinzu.

Freie Marktwirtschaft bedeutet, das jeder Anbieter innerhalb der Gesetze anbieten kann, was er will. Sowie jeder Kunde diese Angebote vergleichen darf/kann/muß, um hernach einem Anbieter den Zuschlag zu erteilen. Zugegeben, das wird derzeit immer unübersichlicher, aber dafür gibt es ja auch Nickles.de , damit Licht ins Dunkle gebracht wird.

Solange in Verträgen noch "biszu" steht, ist es ein Freibrief der Provider.

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JunkMastahFlash nettineu

„Ja, Kundenverdummung ist das richtige Wort. Warum soll ein Provider nicht jeden...“

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Da macht es Alice es doch recht vernünftig.
Da gibt es zwar verschiedene Pakete, mit verschiedenen Inhalten und Leistungen, enthalten ist in jedem aber " Internet -> Bis zu 16.000 Kbit/s - Upload bis zu 1024 Kbit/s "
Da steht über 3000 - 6000 - 16000 etc. nix.

Ich finds fair!

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Olaf19 JunkMastahFlash

„Da macht es Alice es doch recht vernünftig. Da gibt es zwar verschiedene...“

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Das finde ich auch sehr gut, zumal eine mindere Performance oft auf Gründe zurückzuführen ist, die man dem Provider gar nicht anlasten kann. Ich z.B. habe im Laufe der Jahre zwei-, dreimal meine Leitung vom Alice-Kundendienst durchmessen lassen, das machen die, während man am Telefon wartet. Das Ergebnis war jedes Mal: Die Leitungskapazität gibt in meinem Haus einfach nicht mehr her als maximal 4000. Deswegen habe ich meinen Tarif auch bis heute nicht auf 16000 umstellen lassen - ich habe einfach nichts davon.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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