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News: Schweiz greift durch

Landesweites Killerspiel-Verbot gefordert

Redaktion / 1 Antworten / Baumansicht Nickles

Auch in der Schweiz sind sogenannte "Killerspiele" inzwischen ein beliebtes Thema in der Politik geworden. In der Bundesversammlung wurde jetzt eine Standesinitiative der St. Galler Regierung eingereicht, die ein konsequentes landesweites Verbot von Killerspielen fordert.

St. Gallen folgt damit Bern, wo ebenfalls ein derartiger Antrag gestellt wurde. Bislang ist die Schweiz ein Schlaraffenland für die Vertreiber von "Killerspielen". Bislang gibt es dazu noch keine Regulierung per Jugendschutzgesetz und es existiert auch noch keine Prüfstelle, die Computerspiele bezüglich Gewaltinhalten untersucht und beurteilt.

Verboten werden sollen jegliche Spiele, in denen grausame Gewalttätigkeiten gegen Menschen vorkommen. Im Rahmen der Standesinitiativen wird auch die Schaffung einer Prüfstelle gefordert.

Laut Bericht von schweizmagazin.ch wollen die Politiker aktuell allerdings nur Gewalt in Computerspielen bekämpfen. Gewaltverherrlichende Filme in TV, Kino oder auf DVDs sollen weiterhin zulässig sein.

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buechner08 Redaktion

„Landesweites Killerspiel-Verbot gefordert“

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Hallo,

ist ja wieder mal schön schizo!
Welche Medienmogule haben denn da wohl die Meinungsführung übernommen?

"Ballerspiele sind 'baba'; aber bitte uns in den Privatmedien alle Horrorfilme, ~bücher etc. zeigen lassen. Das bringt doch allen was - uns, den Medienmogulen natürlich am meisten!
Und Krieg? Och nö! Gibt's da etwa grausame Gewalttätigkeiten? Öhmmm. Ääähhh. Eigentlich nicht oder so. Ist doch laut 'Genfer Konvention' verboten!"


Ich kenn mich jetzt in der Schweiz nicht aus. Aber so ähnlich stelle ich mir die Interessenlage vor. Ist in Deutschland ja nicht anders.

Gruß
Frank

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