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News: Schon 5 Prozent Opfer

Kinder am PC können für Eltern teuer werden

Michael Nickles / 30 Antworten / Baumansicht Nickles

Bereits jede zwanzigste Familie in Deutschland ist Opfer des Internet geworden, hat Geld oder Daten verloren. Schuld sind laut einer Studie von Kaspersky Kinder, die beim Surfen nicht nur sich selbst Gefahren aussetzen, sondern auch ihre Eltern.

(Foto: Kaspersky)

Dabei ist das Drama in Deutschland sogar noch unterdurchschnittlich schlimm. Weltweit soll es bereits jede fünfte Familie erwischt haben.

Laut Umfrage glaubt die Mehrzahl der Eltern in Deutschland (57 Prozent), dass ihr Nachwuchs noch zu wenig Erfahrung im Umgang mit dem Rechner hat.

Erschreckende 42 Prozent der Eltern glauben, dass ihre Kinder nichts über die im Internet lauernden Gefahren wissen.

Totale Katastrophenfälle halten sich aber wohl noch in Grenzen. Nur 4 Prozent aller deutschen Familien haben bereits einmal wichtige Daten durch die Computer-Aktivitäten ihrer Kinder verloren. Und nur bei 2 Prozent hat der Nachwuchs im Internet auch Zahlungsdetails wie Kontonummern weiter gegeben - ohne Wissen und Zustimmung der Erziehungsberechtigten.

Beunruhigt darüber, dass Kinder im Internet überhaupt unberechtigt Zahlungen durchführen können, waren nur 27 Prozent der Befragten. Darüber, dass Kinder am Rechner möglicherweise auch vertrauliche Daten weitergeben, waren nur 27 Prozent besorgt.

Diesen Zahlen widerspricht, dass deutsche Eltern wohl viel Zeit und Mühe aufwenden um die Computernutzung ihrer Kinder zu kontrollieren. 21 Prozent schauen den Kindern dabei zu und 10 Prozent haben bei ihrem Internet-Provider den Zugriff auf bestimmte Seiten sperren lassen.

In jeder dritten Familie (33 Prozent) wird der Nachwuchs regelmäßig auf die im Internet drohenden Gefahren hingewiesen und 12 Prozent der Eltern sind mit ihren Kindern in Sozialen Netzwerken befreundet, um deren Verhalten dort zu überwachen.

Eher gering genutzt wird die (natürlich von Kaspersky gewünschte) Maßnahme Software-Lösungen für eine "wirkungsvolle" Kindersicherung einzusetzen.

Michael Nickles meint:

Solche Studien lassen die Hersteller von vermeintlichen Schutzlösungen selbsterklärend aus Selbstzweck durchführen: sie sollen Angst schüren um die Zahlungsbereitschaft für kommerzielle Schutzlösungen zu steigern.

Ich habe noch niemals Geld für eine kommerzielle Schutzlösung ausgegeben und ich beabsichtige auch nicht das zu tun - dafür ist mir die Kohle zu schade, mein Glaube an den Nutzen dieser Schutzlösungen zu gering. Eine kostenlose Lösung wie die Microsoft Security Essentials bei Windows reicht mir aus.

Der beste Schutz für Kinder ist sinnvolle Erziehung. Es ist mir schleierhaft wie (laut Studie) Eltern so dämlich sein können, ihrem Nachwuchs eine Zahlungsmöglichkeit im Internet zu verschaffen. Und: Nachwuchs der noch nicht rafft, dass die Weitergabe vom Daten im Internet riskant ist, der hat im Internet nichts verloren. Basta. Das ist alles ganz einfach eine  klassische Erziehungssache. Da braucht es keine kommerzielle Software-Lösung.

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XAR61 Michael Nickles

„Kinder am PC können für Eltern teuer werden“

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Micha Du hast es ja schon genannt - nichts weiter wie kalter Tobak !

Zum anderem gibt es in Deutschland, Österreich und der Schweiz klare Gesetze was die Haftung der Eltern betrifft zB. wenn Kinder online Einkaufen usw.

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Wolfengard Michael Nickles

„Kinder am PC können für Eltern teuer werden“

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Das schlimmste was mir passiert ist mit meinen Kindern , war , ein BS das nicht mehr auffindbar war und eine total zerlegte Laptop Tastatur sowie einen kaputten Laptop Bildschirm . Jetzt fungiert das teil als PC mit angeklemmten Monitor, Tastatur ,externem DVD Laufwerk sowie anstelle WIn7 , mit Ubuntu . Ansonsten haben meine drei Kleinen keinen Weiteren schaden angestellt.

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Waldschrat_70 Wolfengard

„Das schlimmste was mir passiert ist mit meinen Kindern , war ...“

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Naja, das reicht jawoll auch schon. ;-)
Meine Kinder sind schon in dem Alter, dass ihre Kinder den PC zerlegen können, was sie aber schon mit Verstand und Sachkunde machen.
Gruß
Jürgen

einem computer für seine leistung zu bewundern ist genauso als würde man einem bügeleisen beifall klatschen wenn es warm wird
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martin_boehm Michael Nickles

„Kinder am PC können für Eltern teuer werden“

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Es ist mir schleierhaft wie (laut Studie) Eltern so dämlich sein können, ihrem Nachwuchs eine Zahlungsmöglichkeit im Internet zu verschaffen.

Nun, das geht ganz einfach: (Schul-)Kind bekommt Handy, das ist praktisch, denn Kind ist damit für Eltern erreichbar und kann selbst auch mal einen Status geben, das es in der liegengebliebenen S-Bahn hängt oder früher Schule aus hat. Es ist ein Handy mit diversen Flatrates für "Nachhause" telefonieren und Internetzugang, schließlich hat Kind heutzutage ein Smartphone. Das ist wichtig, um von der Klassengemeinschaft anerkannt zu werden. Der Handyvertrag sieht leider keine Möglichkeit vor, kommerzielle Servicenummern zu sperren. Im Gegenteil, man verpflichtet sich dem elektronischen Abrechnungsverfahren zuzustimmen. Damit meinen die aber nicht (nur), Onlinerechnungen und Lastschriftverfahren zu genehmigen, sondern auch die automatische Abbuchung von kostenpflichten Serviceleistungen, denen man als Eltern einzeln gar nicht zustimmen kann, bevor es zum Erwerb kommt. Wenn nun der Zögling sich Musik oder Videos bestellt, egal ob am Smartphone oder am Computer im Internet, dann genügt es nur die Handynummer anzugeben und schon darf der Papa automatisch mit der nächsten Monatsrechnung zahlen. Sicherlich gibt es Möglichkeiten, bei nicht oder eingeschränkt geschäftsfähigen Minderjähren dem Geschäft zu widersprechen und Rückabzuwickeln. Aber erfahrungsgemäß kommt es nur zu einer Standpauke gegenüber dem Zögling und man zahlt, weil man den Aufwand der Rückabwicklung (bei kleinen Summen) nicht betreiben möchte. Und manche dieser Serviceangebote sind nicht so einfach als kostenpflichtig erkennbar, monatliche Telefonrechnungsprüfung gehören nun zu meinem Alltag.

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XAR61 martin_boehm

„Nun, das geht ganz einfach: Schul- Kind bekommt Handy, das ...“

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Theoretisch können Kinder keine Verträge abschließen, weil sie vom Gesetz her nicht geschäftsfähig sind. Minderjährige benötigen die Zustimmung der Eltern um rechtsgültige Verträge abschließen zu können.

Der Verkäufer hat die Rechtsgültigkeit des Vertrages (Abo usw.) zu überprüfen und falls Notwendig die Einwilligung der Eltern einzuholen, tut er dies nicht, so ist dies seine Schuld, die Eltern müssen nicht dafür aufkommen !

Es gibt auch Ausnahmen, aber hierfür ist ein Anwalt der richtige Ansprechpartner.

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martin_boehm XAR61

„Theoretisch können Kinder keine Verträge abschließen, ...“

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"Sind Sie volljährig?", "Ja, antwortet das Kind", so wird in der Praxis überprüft. Unsere Kinder sind alle mindestens älter als 13, wenn sie ein iPhone bekommen, auch die jüngeren, denn vorher kann man ja keinen Account anlegen um das Ding sinnvoll zu nutzen. Mit "Post-Ident" oder ähnlicher Authentifizierung wird hier nicht gearbeitet. Auch nehmen Verkäufer potentielle falsche Altersangaben billigend in Kauf. Wer argumentiert: " ein 12 jähriges Kind benötigt noch kein iPhone..." seht euch erstmal an, wie hoch die Verbreitung von Smartphones im Grundschulalter ist. Ab der 3./4. Klasse hat fast jedes eines. Und ganz ehrlich, seit mein Kind ein Smartphone hat weiß ich mein Kind mehr in Sicherheit, besonders wenn die Polizei vor der Schule Streife fährt, weil wieder mal so ein Idiot Kindern auf dem Schulweg auflauert. Handies kann man Orten, man kann um Hilfe rufen, man kann Beweisbilder machen. Handies haben einen Sponsor, dem Rechnungsempfänger. Ich möchte vor einer Belastung eine Nachricht haben, "Wollen sie das wirklich kaufen?" Und dann kann ich zustimmen oder eben nicht. Und ich kann mit meinem Kind reden, bevor es etwas anschafft und nicht danach. Aber so läuft es leider heutzutage nicht.

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Hewal martin_boehm

„Sind Sie volljährig? , Ja, antwortet das Kind , so wird in ...“

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Unsere Kinder sind alle mindestens älter als 13, wenn sie ein iPhone bekommen,

Und dann muss es natürlich ein Iphone sein, weil andere Handys ja nicht so gut sind oder wie?

Ich finde das ziemlich krass, dass ein(e) 13 Jährige(r) so ein teures Gerät haben muss. Ein iPhone ist nichts anderes als Status, denn die Geräte anderer Hersteller sind genauso gut. 

Darüber kann ich nur den Kopf schütteln, sorry!

Schreibfehler sind specialeffects meiner Tastatur.
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martin_boehm Hewal

„Und dann muss es natürlich ein Iphone sein, weil andere ...“

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iPhone wurde natürlich nicht als neues Gerät der neuesten Genration gekauft, sondern günstig gebraucht.

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lexlegis martin_boehm

„Nun, das geht ganz einfach: Schul- Kind bekommt Handy, das ...“

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Der Handyvertrag sieht leider keine Möglichkeit vor, kommerzielle Servicenummern zu sperren. Im Gegenteil, man verpflichtet sich dem elektronischen Abrechnungsverfahren zuzustimmen.

Nenne doch mal bitte deinen Anbieter. Jeder Anbieter ist verpflichtet, unentgeltlich Sperren für Mehrwertdienste einzurichten. Dazu zählen nicht nur 0900x und 0137x, sondern auch 118xy und andere Leistungen, die über die Mobilfunkrechnung abgerechnet werden. Zum Beispiel wären das Premium-SMS, der Kauf einer App (falls vom Netzbetreiber unterstützt) oder das zukünftige Zahlen per NFC.

lexlegis

Die alkoholische Gärung unter der besonders gerechten Berücksichtigung der höheren Lehranstalten +++ nicht per email erreichbar
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Maybe Michael Nickles

„Kinder am PC können für Eltern teuer werden“

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Moin,

dafür gibt es 2 Gründe, die Eltern wissen es selber nicht besser und sind nicht bereits, sich das notwendige Wissen anzueignen. Wie soll man etwas vermitteln, geschweige denn kontrollieren, was man selber nicht versteht?

Das Smartphone macht das Leben bequemer und eröffnet neue Möglichkeiten, mehr speichern viele nicht dauerhaft.

Ich sehe es täglich in meinem eigenen Umfeld, bei Menschen aus den verschiedensten Bildungsschichten.

Das neue Handy kommt mit der Vertragsverlängerung, dann bekommt der Nachwuchs das Vorgängermodell. Das Gerät mal zu resetten und Konten zu löschen, wäre zu umständlich. Zudem muss man dann evtl. eine neue Lizenz für die geliebten Spiele ausgeben, die man eh schon installiert hat, damit man das Kind beschäftigt hatte.

Um dem Schrecken einer sehr hohen Telefonrechnung zu entgehen, kauft man dem Nachwuchs schnell noch ein paar Flatrates dazu.

Es fehlt schlichtweg an Durchblick über die Gefahren der digitalen Welt, sowohl bei den Eltern, als auch bei den Kindern.

Und Verbote, Kontrollen und Regeln hören häufig an der eigenen Haustüre auf. Diese Beschränkung hat das Smartphone aber nicht.

Kinder sind für die großen Hersteller und Anbieter von App-Store ganz klar ein einkalkulierter Wirtschaftsfaktor. Wer im Endeffekt das Produkt bezahlt, ist denen doch furchtbar egal, es gehen nur wenige dagegen an.

Vor Jahren habe ich mal bei einem Bekannten für seine minderjährigen Töchter einen Jugendschutzfilter installiert. Es dauerte keine Woche, da bekam ich die Email, dass dieser deaktiviert werden musste. Er schränkte zu sehr ein, so die Aussage, genauso wie ein Fingerprintreader und Passwörter. Ist an einem Gerät der Akku leer, muss an dem des Vaters gedruckt werden.

Lustigerweise sind die beiden Netbooks der Töchter mit einem Passwort gesichert, damit die Eltern ihren Mist nicht kontrollieren können.

Und das ist kein Einzelfall!

Ich selber habe hier bei mir permanente Diskussionen über meine Sicherheitseinstellungen, ob es die Firewall ist, oder der Zugriff auf mein NAS etc.

Es ist ja auch unfair, wenn ich Zugang zu allen Daten habe, die anderen aber nicht. Oder nicht? ;-)

Gruß

Maybe

"Es gibt nur eine falsche Sicht der Dinge: der Glaube, meine Sicht sei die einzig Richtige!" (Nagarjuna, buddhistischer Philosoph)
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The Wasp Michael Nickles

„Kinder am PC können für Eltern teuer werden“

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Das ist alles ganz einfach eine  klassische Erziehungssache.

Sagt der wievielfache Vater?

Ende
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schuerhaken Michael Nickles

„Kinder am PC können für Eltern teuer werden“

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Bereits jetzt zwanzigste Familie in Deutschland ist bereits Opfer

Komme ich nicht mit klar. 
Ist das Journalisten-Neudeutsch?
:-)<

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dirkj schuerhaken

„Komme ich nicht mit klar. Ist das Journalisten-Neudeutsch?:-“

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Er meint "jede". Nicht so pingelig!

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Michael Nickles schuerhaken

„Komme ich nicht mit klar. Ist das Journalisten-Neudeutsch?:-“

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korrigiert

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schuerhaken Michael Nickles

„korrigiert“

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Bereits jede zwanzigste Familie in Deutschland ist bereits Opfer

Bleibt noch diese "Todsünde"...

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gelöscht_321652 schuerhaken

„Bleibt noch diese Todsünde ...“

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Schuerhaken, du bist unmöglich, muss man einem "Kollegen" die Schreibfehler, die schon mal überlesen werden in der Hektik, so in aller Öffentlichkeit aufs Brot schmieren, kann das nicht dezent per PN geregelt werden. Ein solches Verhalten macht dich im Forum nicht gerade beliebter.

MfG

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fakiauso gelöscht_321652

„Schuerhaken, du bist unmöglich, muss man einem Kollegen die ...“

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"Kollegen" die Schreibfehler, die schon mal überlesen werden in der Hektik, so in aller Öffentlichkeit aufs Brot schmieren

Andere editieren fleissig...

Wenn die Welt gerettet wurde, wird es durch Frauen geschehen sein...
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gelöscht_321652 fakiauso

„Andere editieren fleissig...“

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Andere editieren fleissig


Richtig und wenn das jemand merkt, dann ist der Editor oder W7 Schuld an dem Dilemma, doch wie sagt man so schön : Wer keine Ausrede weis, der ist es auch nicht wert in Verlegenheit gebracht zu werden :-))


MfG

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Kabelschrat gelöscht_321652

„Schuerhaken, du bist unmöglich, muss man einem Kollegen die ...“

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Hallo silky- voice,

muss man einem "Kollegen" die Schreibfehler, die schon mal überlesen werden in der Hektik, so in aller Öffentlichkeit aufs Brot schmieren

Ich habe damit kein Problem, meinen Mist kann ich max. 30 Minuten korrigieren.

Fehler macht jeder!

Einige Härtefälle!

Am Mittwoch gabs im N 24 TV eine wiederholte, wiederholte Wiederholung über die alten Römer. Die bauten ihre Straßen nur rechtwinkelig und schnurgerade, weil sie keine Kurven vermessen konnten.??!!!CoolUnschuldig Wer das http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserversorgung_im_R%C3%B6mischen_Reich bauen kann, kann auch krumme Straßen. Kann es sein, dass Truppen auf geraden Straßen schneller voran kommen, weil das die kürzeste Verbindung ist?

Es gibt auch runde Seile, die laut TV, Zentimeter breit sind.Weinend

Es gibt  http://de.wikipedia.org/wiki/Kompositbogen die Ihre Pfeile durch 3 Zentimeter dickes Messing ballerten und die Ritter legten reihenweise ihre Löffel weg.Brüllend

Wie lange dauerte es bis bei den, mit Messing- Kunibert beladenen, Gäule die Achsen und oder die Federn brachen?Zwinkernd

TV macht schlau, aber nicht immer.

Gruß

Manchmal frag ich mich, ob die Welt von klugen Köpfen regiert wird, die uns zum Narren halten oder von Schwachköpfen die es ernst meinen. M. Twain
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gelöscht_321652 Kabelschrat

„Hallo silky- voice, Ich habe damit kein Problem, meinen Mist ...“

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Schrat, du hast ja Recht, ich glaube dass selbst M. Nickles das nicht so eng sieht aber es gehört sich einfach nicht, das macht keinen guten Eindruck. Bei einem sinnverfälschenden Text ( GB statt GHz ) ist eine sofortige Korrektur natürlich notwendig um Missverständnisse zu vermeiden.

MfG

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Wolfengard Michael Nickles

„Kinder am PC können für Eltern teuer werden“

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Wenn schon ein Handy sein muss dann ein 08/15 mit Prepaid oder Callya , 20 Euro rauf und wen alle dann alle , dann bis zum Nächsten Monat.

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gelöscht_321652 Wolfengard

„Wenn schon ein Handy sein muss dann ein 08/15 mit Prepaid ...“

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Dazu gehört aber viel elterliche Betreuung und psychologische Aufbauarbeit, um den Kindern das so zu verkaufen. Kinder können oft grausam sein und die Abgrenzung in den Gruppen kann schon einen erheblichen Schaden in den Kindern anrichten, der erst später zum Ausbruch kommt.
Sicher kann man seine Kinder auch heute noch ohne Handy oder Smartphone zur Schule schicken aber es wird nicht immer und nicht für alle Eltern leicht sein, den Kindern die Markenartikel vorzuenthalten. Ein großes Problem, gerade bei minder bemittelten Familien und bei den immer steigenden Preisen.
Eine gute Erziehung und durchgehende Betreuung der Kinder ist auch heute noch ein Garant für eine gesunde Entwicklung der Kinder, nur wird es immer schwerer diese zu praktizieren.

MfG

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schuerhaken gelöscht_321652

„Dazu gehört aber viel elterliche Betreuung und ...“

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Wer hat denn auf welche Weise die Eltern "erzogen" bzw. "gebildet"?

Von nix kütt nix.

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gelöscht_321652 schuerhaken

„Wer hat denn auf welche Weise die Eltern erzogen bzw. ...“

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Jetzt wo du die Frage stellst, fällt es mir wie Schuppen von den Augen : Wer hat eigentlich Adam und Eva erzogen.
Hier geht es um Handys/Smartphones und Moderne Kommunikationssysteme, die waren nach dem Krieg noch nicht so wichtig, ich habe mein Taschengeld noch damit aufgebessert, dass ich in der Nachbarschaft die Brikett gestapelt habe, ich sah zwar immer aus wie ein Ferkel aber war mit 30 Pfennig das glücklichste Kind der Strasse :-))

MfG

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schuerhaken gelöscht_321652

„Jetzt wo du die Frage stellst, fällt es mir wie Schuppen ...“

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Harte Zeiten und doch auch schöne. Man lernte fürs Leben und Überleben. 
Heute:
Wenn ich öfter mal morgens Brötchen holen möchte und es ist gerade die Zeit vor Schulbeginn, drängeln sich Kids von der Theke bis weit zum Gehsteig hinaus, daddeln auf ihren Smartphones herum oder telefonieren gerade mit so einem Ding am Ohr oder haben die Ohren zugestöpselt von ihren Pads und zappeln zu irgendeinem Rhythmus vor sich hin. Kaum jemand von ihnen redet mit jemand anderem direkt. Man schubst sich. Belegte Semmeln heben hinter der Theke ab wie aufgeschreckte Tauben. Die Bäckersfaru kommt kaum nach. 
Manchmal möchte eines der Kinder ("mit ohne Smartphone") nur ein Brötchen "mit nix", bezahlt es und erhält trotzdem von der freundlichen Bäckersfrau eine Semmel "mit watt drauf".

Dieses nur mal so dahin geworfen...

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gelöscht_301121 schuerhaken

„Harte Zeiten und doch auch schöne. Man lernte fürs Leben ...“

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Dieses nur mal so dahin geworfen...

Hallo,

ein guter Beitrag - fast schon poetisch:

Belegte Semmeln heben hinter der Theke ab wie aufgeschreckte Tauben

und, auch das ist nicht mehr selbstvertändlich, in gutem Deutsch (Rechtschreibung, Interpunktion). Das meine ich ehrlich, ohne Ironie.

Grüße,

Michael

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schuerhaken gelöscht_301121

„Hallo, ein guter Beitrag - fast schon poetisch: und, auch ...“

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@ mae-47, Michael,

Sprache ist mir sehr wichtig. Ihr individueller Gebrauch sagt oft über einen Schreiber mehr aus als etwa der Inhalt eines Postings oder eines redaktionellen Beitrags. Doch gerade dann, wenn man sich sehr kritisch mit einem Thema befasst, sollte man auf seine Sprache achten, weil sie auch etwas über „sorgfältig überdacht" oder „bloß hingehauen" aussagt. 

Mir hat „silky-voice" weiter oben vorgeworfen, ich hätte einen „Kollegen" bloßgestellt, weil ich auf etwas „in aller Öffentlichkeit" hingewiesen hätte, statt über eine PN zu gehen. Das verstehe ich aus der Sicht von „silky-voice" sehr gut. Doch es gibt auch eine Sicht von meiner Seite aus, denn ausgerechnet einige VIP's haben sich darauf eingeschossen, mich ständig und völlig losgelöst von einem Gesamtzusammenhang anzugreifen, und zwar nicht um einer Sache zu dienen, sondern um eine Person zu erniedrigen. 
Da sagen gerade die Sprache sowie Rechtschreibung und Interpunktion etwas darüber aus, wes Geistes Kind da plärrt. 
Doch selbst wenn jemand glaubt, zu Recht ein „Haar in der Suppe gefunden“ zu haben und das kritisiert, gibt zu dem Inhalt seiner Aussage gerade seine Sprache etwas darüber preis, ob er überhaupt das Zeug dazu hatte, einen Sachverhalt zu verstehen und zu „begreifen“. Dieses „Be“-„greifen“ ist ja eigentlich das Wesentliche, um etwas „im Griff“ zu haben und auch „be“-„urteilen“ zu können. 

Dass nun Du, @ mae-47, Michael, dem „guten Deutsch“ eine Bedeutung beimisst, ist im Zusammenhang mit der Art, wie dieses Board „be“-völkert wird, recht erstaunlich. Da illustriert die Tatsache, dass nun seit einem geschlagenen Tag niemand zu Deinem Posting etwas geäußert hat, obgleich sonst zu allem und jedem und insbesondere zu überflüssigen Zeug von wem auch immer gleich blitzartig ebenso überflüssiges Zeug abgesondert wird, da zeigt dieses Tatsache überdeutlich, wie wenig „Sprache“ vielen Menschen noch wichtig ist, wie wenig Bedeutung diese ihr beimessen. 

Das wäre ja alles nicht so schlimm, wenn die Sprache nicht ausgerechnet in den Medien immer mehr „auf den Hund“ gekommen wäre. Früher (sehr weit in der Vergangenheit!) konnte man sich auf die Rechtschreibung in den Zeitungen verlassen wie auf den DUDEN. Heute dagegen ist oft der Eindruck berechtigt, das „man“ erst Bock werden muss, um Gärtner werden zu dürfen. Da wird dann neben Unkraut auch Nutzbares weg gefressen. Damit das nicht geschieht, „denkt“ bei vielen Zeitgenossen die „Schere im Kopf“ gleich mit. 

Und um zum Thema etwas zu bemerken: Hinsichtlich Erziehung und Bildung haben die meisten Eltern heute nur noch das Zeug als „Bock“. Und nicht nur das. Sie haben auch keinen „Bock“ darauf, sich anzustrengen, um ihrem Kindern Vorbild und Stütze sein zu können. 

Freundliche Grüße, Manfred

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gelöscht_301121 schuerhaken

„@ mae-47, Michael, Sprache ist mir sehr wichtig. Ihr ...“

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Hallo Manfred,

mein letztes Posting vor dem Urlaub - und der wird ohne Notebook, ohne Tablet und ohne Nickles sein ... ;-))  sondern nur mit (gedruckten) Büchern als Lektüre.

Zu Deinem Posting:

Gerade hier bei Nickles finde ich den Ton und die Sprache, verglichen mit vielen anderen Foren, recht kultiviert. Dass ab und zu auch Emotionen hochschwappen, das ist m.E. erstens menschlich und zweitens nicht so schlimm. Und - es ist nun mal so, dass in einem Forum nur das Wort "sichtbar" ist, es fehlen die Mimik, der Tonfall, die Körpersprache; alles Dinge, die sonst eine Diskussion ausmachen. Vielleicht sollte man (ich) mehr mit Smileys arbeiten, um manches besser zu verdeutlichen, ich neige oft zu einer gewissen Ironie.

Und was die Sprache angeht, es ist eine Frage der Höflichkeit und des gegenseitigen Respekts sich - nach seinen Möglichkeiten - klar und auch lesbar auszudrücken. Auch wir, Du und ich, hatten ja schon mal kleine "Reibereien", aber das nehme ich absolut nicht tragisch, wie Du hoffentlich auch nicht.

Auch VIPs sind nur Menschen, und ich finde, sie nehmen ihre Aufgabe recht gut war. Nebenbei habe ich hier bei Nickles einen mitllerweile sehr guten Freund gefunden, gerade weil hier viele User sind, die noch Wert auf Höflichkeit, Mitmenschlichkeit und gewisse Formen legen. Daher, und das meine ich ganz allgemein und keinesfalls persönlich:

"Höflichkeit ist wie ein Luftkissen. Es mag zwar nichts drin sein, aber es mildert die Stöße des Lebens." (Arthur Schopenhauer, den ich empfehle mal wieder zu lesen.)

So und jetzt ist erst mal Sendepause, Grüße,

Michael

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schuerhaken gelöscht_301121

„Hallo Manfred, mein letztes Posting vor dem Urlaub - und der ...“

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Einen erholsamen Urlaub, Michael!
Frank Schirrmachers EGO möchte ich Dir als gedruckte Lektüre nicht gerade empfehlen, obgleich ich selbst gerade begonnen habe, das Buch erneut und mit noch größerer Aufmerksamkeit zu lesen. 
Erst recht nicht DIE SCHLAFWANDLER von Christopher Clark. Da bin ich mit dem ersten Durchlesen noch nicht fertig, weil ich ständig mein Tablet daneben liegen habe, um im Netz etwas Erklärendes oder Vertiefendes dazu auszugraben. Der Mann strengt an. Doch weil ich ihn respektiere, nehme ich das gern in Kauf.

Wie wäre es aber mit den 

Gekaufte Journalisten

von Udo Ulfkotte. Dieses Buch lässt entspannter und aufgeklärter aus dem Urlaub zurückkehren. Dann kann man besser abperlen lassen (Freilich gibt es keine Auskunft darüber, warum statt wechselnder Themen nunmehr seit gefühlten „Ewigkeiten“ nur noch das Thema „Android Tablets - Pleiten vermeiden, echte Schnäppchen finden“ als „Report“ oben auf der Nickles-Leitseite erscheint. Lächelnd ) 

Begleitet Dich die "nette Schwester"? 

MfG, Manfred 

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gelöscht_301121 schuerhaken

„Einen erholsamen Urlaub, Michael! Frank Schirrmachers EGO ...“

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Hallo Manfred,

danke für die guten Wünsche; und nein, mich begleiter natürlich meine geliebte Frau. Den Frank Schirmacher habe ich erst neulich (wieder) gelesen, die anderen Vorschläge sind erst mal notiert. Was ich in den Urlaub mitnehme, sind alles Bücher, die ich vor langer Zeit gelesen habe und wieder einmal (neu) lesen möchte, als da sind:

  • Kurt Tucholsky, insbesondere die Gedichte und T.T. und P.P.
  • Erich Kästner, die "Schriften für Erwachsene" und die Gedichte
  • Paticia Highsmith und Eric Ambler, zur Entspannung und als Kontrast
  • Paul Feyerabend (falls den überhaupt jemand kennt)
  • E.E. Schumacher: "Die Rückkehr zum menschlichen Maß"
  • Gustav Meyrink: "Der Golem" und "Der Engel vom westlichen Fenster"

Jetzt muss das Wohnmobil beladen werden, Ende des Disputes.

Grüße,

Michael

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