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News: Umfage

Keiner will Vista

Redaktion / 17 Antworten / Baumansicht Nickles

Nicht nur Privatanwender verzichten auf Windows Vista, Unternehmen sind auch nicht interessiert. Nur 8,8% setzen Vista ein.

Das hat eine Umfrage von Forrester Research ergeben. Befragt wurden 50 000 Anwender in Unternehmen: Über 87% setzen noch Windows XP ein, obwohl Vista schon seit 18 Monaten auf dem Markt ist.

Microsoft nennt die Umfrage "schizophren" und spricht von Sensationslust. Es gäbe Tausende von Kunden, die nach und nach auf Vista umsteigen würden, darunter viele Großunternehmen.

Quelle: The Register

Conqueror Redaktion

„Keiner will Vista“

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glaubt oder der Meinung ist, dass Vista bei dem Kunden ankommt oder angekommen ist.
Tatsache ist dass in unserer Firma Vista "überspringen" wird. Erstens wegen Hardwareinvestitionen für XP, dasselbe nicht noch einmal wegen Vista, und zum zeiten ist die Netzwerkanbindung unter Vista lausig. Und das hat sich auch unter Vista + SP1 nichts getan oder verbessert. Und eine Firam kommuniziertnunmal übers Netzwerk.

"Es gäbe Tausende von Kunden, die nach und nach auf Vista umsteigen würden, darunter viele Großunternehmen." Ja wo sind sie denn........

Oliver55 Conqueror

„Schizophren ist dass Microsoft“

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Hallo.
Benutze auch Vista Ultimate SP1.
Am Anfang war ich auch sehr zufrieden: Kaum Abstürze etc. Inzwischen bin ich jedoch nicht mehr so begeistert. Die SP1 Version fährt längst nicht mehr so schnell hoch und harkt auch öfters. Ich muß dann Vista wieder neu starten. Ich weiß nicht, ob das mit meinem Dual Boot System mit Suse 11 zu tun hat, aber unter Vista(ursprünglich) gab es das Problem nicht. Des weiteren nerven mich auch manche Warnhinweise. Ebenso gibt es das eine oder andere Problem mit Updates, die sich nicht installieren lassen. Weiterhin gab es Programme mit denen man von Vista auf Suse Dateien zugriff hatte. Unter SP1 funktionieren die zumindest bei mir nicht mehr. Das bedeutet für mich häufiger mal das BS wechseln zu müssen und Daten mittels Stick zu transferieren. Ich bin nur Privatanwender, aber meiner Ansicht nach geht das für ein Unternehmen überhaupt nicht.

Olli

Gamer88 Redaktion

„Keiner will Vista“

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Dieses Ergebnis ist ja auch logisch.
Was kann Vista mehr oder besser als XP??
Solange man nicht auf Funktionen von einem neuen Betriebssystem angewiesen ist würde ich auch als Unternehmen zu dem ausgereiften alten XP greifen.

The Wasp Redaktion

„Keiner will Vista“

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Ich frage mich, was denn Anwender in Firmen zu melden haben, welches System eingesetzt wird. Die müssen nehmen, was ihnen die IT-Abteilung vorsetzt.

"Microsoft nennt die Umfrage "schizophren" und spricht von Sensationslust." So ganz kann ich der Umfrage und den Schlüssen, die da gezogen werden, auch nicht folgen...

Olaf19 The Wasp

„Ich frage mich, was denn Anwender in Firmen zu melden haben, welches System...“

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> was Anwender in Firmen zu melden haben, welches System eingesetzt wird.
> Die müssen nehmen, was ihnen die IT-Abteilung vorsetzt.


Richtig :-) So kenne ich das auch von jeher. Wörtlich heißt es dazu in dem Artikel:

Mendel surveyed 50,000 enterprise users and found that fewer than one in 11 of PCs being used in big firms runs Vista. Just over 87 per cent were still running Windows XP at the end of last month. That figure compared to a paltry 8.8 per cent for Vista, which has now been on the market for over 18 months.

Demnach sind hier tatsächlich die Anwender gemeint. Sie wurden befragt, was in ihrem Unternehmen für Systeme eingesetzt werden, auch wenn sie selbst keinen Einfluss auf die Auswahl hatten.

Die Vorgehensweise finde ich allerdings merkwürdig - warum hat Mendel nicht einfach die jeweilige IT-Leitung befragt, wie viele Rechner mit welchem System zum Einsatz kommen? Wäre das nicht einfacher gewesen?

Wie auch immer - das Ergebnis überrascht nicht. Viele Firmen arbeiten noch mit sehr alten Rechnern - wir z.B. auch - weil die für Office- und Internet-Anwendungen völlig ausreichen. Mit XP Professional und dem einfachen, an Windows 2000 orientierten Design laufen die recht flüssig. Wenn es einmal hakt, dann liegt es zu 99% an einem überlasteten Netzwerk.

Für Vista wäre dagegen erst einmal eine saftige Aufrüstung fällig, darüber hinaus sehr wahrscheinlich auch noch kostentreibende Mitarbeiterschulungen.

CU
Olaf
Conqueror Olaf19

„Über genau diesen Punkt war ich auch gestolpert:“

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"Viele Firmen arbeiten noch mit sehr alten Rechnern - wir z.B. auch - weil die für Office- und Internet-Anwendungen völlig ausreichen"

Mag sein, bei euch. In unserer Firma oder besser Konzern, wurden wegen XP neue PCs angeschafft. Dies nochmals wegen Xista zu tun, kommt schlichtweg nicht vor.
Abschreibung etc. Ich sehe dies so, dass bei uns schlichtweg Vista "übersprungen" wird. Wir haben als Officesoftware Office2003 und auch nicht 2007.
Man muss auch in einer Firma nicht immer das neueste haben, wenn der Unterschied minimal ist und keinerlei Mehrnutzen für den Anwender bringt.

Olaf19 Conqueror

„Stimmt so nicht“

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Letztlich bestätigst du damit aber doch mehr oder weniger das, was ich zuvor gesagt habe - die Firmen schaffen sich nicht extra wegen Vista neue Rechner an.

Klar, irgendwann ist ein Rechner dermaßen alt und lahm, dass man damit nicht mehr flüssig arbeiten kann. Dann muss etwas Neues her, und dann nimmt man im Zweifelsfall das Aktuellste, was der Markt hergibt. Nicht zuletzt deswegen, um wieder einige Jahre von kostspieligen Aufrüstungen verschont zu sein.

Wer aber schon für XP ausreichende Computersysteme hat - so wie wir - der wird einen Teufel tun und jetzt aufrüsten, nur um von XP auf Vista zu wechseln.

CU
Olaf

Sammler891 Redaktion

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Vista ist ein Betriebssystem und keine Anwendung!

groggyman Sammler891

„Vista ist ein Betriebssystem und keine Anwendung!“

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Hallo Sammler891
---Vista ist ein Betriebssystem und keine Anwendung!---
Da hast du sicher Recht aber wer hat das denn angezweifelt.
Bezieht sich diese Feststellung auf etwas bestimmtes?

Gruß -groggyman-

weka1 Sammler891

„Vista ist ein Betriebssystem und keine Anwendung!“

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Hallo,
einige Zeit habe ich mich mit Vista Ultimate beschäftigt.
Die Begeisterung ist eher durchwachsen.Als Privatanwender stört mich Treibermangel für ältere Hardware und die Inkompabilität zu den meisten früheren Anwendungen.
Nun bin ich seit einiger Zeit wieder bei XP prof.(Dank vorhandenen Image sehr schnell).

Gruss weka

floidfat Sammler891

„Vista ist ein Betriebssystem und keine Anwendung!“

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grüße erst einmal.
Vista ist bestimmt ein schönes betriebssystem.
nur sollte man auch einen der neusten pc´s haben. weil es dann keine rolle mehr spielt, wenn das BS im hintergrund rumrödelt, man hat ja genügend arbeitsspeicher und genügend prozzesorkerne zur verfügung.
2. ich denke einmal, vista wurde mit manchen video-, bild-, multimedia- und tv programmen aufgemöbelt, um etwas neues auf den markt zu werfen.
3. und ich denke einmal weiter, dass das aufmöbeln der o.g. programme/details, das das damals erstellte, überarbeitete, alte BS mit den inzwischen rasanten neuen programmen und PC Komponenten nicht mehr zu vereinbaren war. deshalb aus der heishunger des BS auf arbeitsspeicher usw. . Grinz aber schön im hintergrund natürlich.
hätte sie damals lieber ein schlankes BS mit mehrkern-prozesoren und mehr und schnelleren Arbeitsspeicher und Ram neu aufgebaut. dann hätten sie bestimmt einen guten verkaufsschlager gelandet. auf wenn miecrosoft nicht allseits beliebt ist, immer.
grüße aus freiburg
ich

Horzt Redaktion

„Keiner will Vista“

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Hallo zusammen,
also ich kann euch nicht ganz verstehen, warum sollen die nicht umsteigen ...?

in dem konzern in dem ich tätig bin wird derzeit geprüft, ob sämtliche eingesetzte software vista-tauglich ist, damit man dann auf das neuere betriebssystem umsteigen kann. Wieviel tausend verschiedenen Programme dies sind ist mir fremd.

Aber bitte, wo fallen denn heute die PC-Hardware-Kosten für Großkonzerne überhaupt ins Gewicht? Die gesamte Büro-Hardware wird ohnehin spätestens nach 3 Jahren ersetzt. Dies hat vertragliche Gründe mit dem Service-Partner, DAMIT man keine unnötigen Kosten hat.

Das neue Gerät wird dem Anwender hingestellt und installiert sich script-gesteuert von selbst - fertig. Der Support kostet, die Hardware doch nicht.

Und die paar-tausend Office-XY Lizenzen sind auch nicht teuer, wenn man paartausend lizenzen der vorgängerversion hat!?!

Wenn überhaupt, dann verschlingt das Projekt "auf vista migrieren" Kohle, die Vorabanalysen und alles. Der eigentliche roll-out ist dagegen billig.

-> soo läuft das in "Konzernen"

mfG
horzt




Olaf19 Horzt

„Hallo zusammen, also ich kann euch nicht ganz verstehen, warum sollen die nicht...“

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> Die gesamte Büro-Hardware wird ohnehin spätestens nach 3 Jahren ersetzt.
> Dies hat vertragliche Gründe mit dem Service-Partner,
> DAMIT man keine unnötigen Kosten hat.


Also bei uns stehen Kisten rum, die defintiv älter als 3 Jahre sind - eher älter als 6 Jahre. Ich würde vermuten, dass die seinerzeit zusammen mit XP angeschafft worden sind, sozusagen "alles aus einem Guss".

Service-Partner beschäftigen wir afaik nicht, wir haben unsere eigene IT ;-)

Aber es mag natürlich sein, dass es durchaus große Firmen oder Konzerne gibt, die das ganz anders handhaben.

CU
Olaf
MadHatter Redaktion

„Keiner will Vista“

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Gibt es denn überhaupt EINEN Grund, weshalb eine Firma Vista einsetzen sollte?

Nein.

Vista ist was für Gamer - eine Firma hat keinen einzigen Vorteil von Vista (Spieleschmieden mal ausgenommen).

RW1 MadHatter

„Gibt es denn überhaupt EINEN Grund, weshalb eine Firma Vista einsetzen sollte?...“

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Gibt es denn überhaupt EINEN Grund, weshalb eine Firma Vista einsetzen sollte?


Ja, MadHatter, den gibt es! Weil VISTA Business und Ultimate upgradeberechtigt sind! :-))

So machen wir es zumindest bei uns. Alle neuen Geräte sind von Hause aus mit einer VISTA Lizenz versehen. Aber wir spielen immer ein XP Immage drauf, alleine schon deshalb um ALLE Anwender auf einem Niveau zu haben.

Für MS zählen dadurch aber die verkauften Installationen natürlich als VISTA und nicht als XP.
Horzt RW1

„ Ja, MadHatter, den gibt es! Weil VISTA Business und Ultimate upgradeberechtigt...“

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ja, weil die kisten inzwischen nur noch mit vista geliefert werden.
derzeit wird hier auch noch xp auf die nagelneuen hp-kisten ausgerollt. aber bei den notebooks ist das gar nicht mehr soo einfach. vielleicht auch daher die bestrebung auf vista zu wechseln.

mir ist es egal, ob ich meinen job unter xp oder vista mache. könnte mir nur vorstellen, daß in richtung authentifizierung, zertificate, security allg. evtl. vista mehr bietet als xp.

zuhause nutz ich beide systeme, migriere aber meinen ganzen scheiß stück für stück nach vista.

mfG
horzt





Acader Horzt

„ja, weil die kisten inzwischen nur noch mit vista geliefert werden. derzeit wird...“

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Es gibt jetzt schon viele Unternehmen welche überhaupt kein M$ mehr installieren sondern
auf verschiedene Linux Distributionen setzten. Im Privatbereich geht es da schon seit
längerer Zeit schon voran. Und das ist auch gut so, denn es fördert die Entwicklung ungemein.
Es gibt jetzt auch schon einige Hardware Hersteller welche ihre PC'S oder Laptops mit Linux ausliefern. Die Tentenz ist steigend.
Und Vista ? Mein Gott; das ist ungefähr so als wenn man vom Pferd auf den Esel steigt.