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Journalisten-Verband will Haushaltsabgabe für Printmedien

mawe2 / 47 Antworten / Baumansicht Nickles

Nach Ansicht des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV) brauchen Zeitungen eine Haushaltsabgabe wie beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk...

mawe2 meint:

Ich mache folgenden Vorschlag: Man sollte eine Online-Umfrage durchführen, wer alles für seine Zwecke eine Haushaltsabgabe haben möchte. Da darf dann jeder seinen Jahres-Bedarf einreichen und dies wird dann mit entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen umgesetzt.

Ich fange schon mal an: Ich fordere zur Finanzierung meines Lebensunterhalts die  Einführung einer Haushaltsabgabe!

Ich bin da ganz bescheiden: Jeder Haushalt möge bitte 1 ct / Jahr an mich abführen. Das sollte doch machbar sein!

Notleidende Mitarbeiter von Zeitungsverlagen oder Rundfunkanstalten werden von der Zahlung befreit!

:-)

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"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Alekom mawe2

„Journalisten-Verband will Haushaltsabgabe für Printmedien“

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1 cent ? Verschlossen

wie billig tzzzz

ich machs nicht unter 5 cent Cool

Alles hat seinen Sinn, auch das scheinbar Sinnlose, denn es gibt nichts ohne Sinn.
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schoppes Alekom

„1 cent ? wie billig tzzzz ich machs nicht unter 5 cent“

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wie billig tzzzz

40.000.000 x 0,01 € = 400.000 €

Nicht schlecht!

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/1240/umfrage/anzahl-der-privathaushalte-deutschland-nach-bundeslaendern/

Ich würde es auch für 0,5 Cent machen.


Erwin

"Früher war alles besser. Sogar die Zukunft." (Karl Valentin)
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Alekom schoppes

„40.000.000 x 0,01 € 400.000 € Nicht schlecht! ...“

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ich bin gierig *g*

Alles hat seinen Sinn, auch das scheinbar Sinnlose, denn es gibt nichts ohne Sinn.
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Olaf19 mawe2

„Journalisten-Verband will Haushaltsabgabe für Printmedien“

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Dieser Mensch hat wohl zu viele Halloween-Kürbisse geschnitzt?!

Zeitungen sind privatwirtschaftliche Medien und nicht öffentlich-rechtlich. Es ist daher völliger Unsinn, dafür eine allgemein Haushaltsabgabe zu fordern. Das ist nicht im Ansatz vergleichbar.

Wenn eine Zeitung unrentabel arbeitet, dann muss sie eben eingestellt werden – so einfach ist das. Es kann doch nicht sein, dass jeder, der mit seinem Geld nicht auskommt, verlangt, dass die Allgemeinheit dazu verdonnert wird, in einen gesetzlichen Zwangsklingelbeutel einzuzahlen.

Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich...

CU, Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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gelöscht_305164 Olaf19

„Dieser Mensch hat wohl zu viele Halloween-Kürbisse geschnitzt?! ...“

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verlangt,

Da habe ich nichts gegen. Da kann man ja noch lachen.

Bedenklich wird es, wenn solche Vorschläge/Begehrlichkeiten ernsthaft auf politischer Ebene diskutiert werden. Ich bin davon überzeugt, daß Friede Springers Lobbyisten bereits hochmotiviert sowie finanziell bestens ausgerüstet am Start sind.

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Olaf19 gelöscht_305164

„Da habe ich nichts gegen. Da kann man ja noch lachen. Bedenklich ...“

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Bedenklich wird es, wenn solche Vorschläge/Begehrlichkeiten ernsthaft auf politischer Ebene diskutiert werden. Ich bin davon überzeugt, daß Friede Springers Lobbyisten bereits hochmotiviert sowie finanziell bestens ausgerüstet am Start sind.

Da könntest du Recht behalten.

Übrigens, glatte Parallele: die Geschichte mit der Kultur-Flatrate. Auch da war(*) angedacht, eine pauschale Zwangsabgabe von allen Internet-Usern zu verlangen – zur Unterstützung der privatwirtschaftlichen Musik- und Filmindustrie, auch MIFI genannt. "Weil so viel heruntergeladen wird..."

Letzteres ist nicht wirklich ein Argument. Nur, die Presse hat nicht einmal dieses. Niemand schädigt Zeitungen dadurch, dass er sie "illegal herunterlädt". Sie werden schlicht nicht gekauft.

CU, Olaf

(*)...ist das Thema eigentlich endgültig(?) vom Tisch?

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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gelöscht_305164 Olaf19

„Da könntest du Recht behalten. Übrigens, glatte Parallele: die ...“

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zur Unterstützung der privatwirtschaftlichen...

Nur der Gedanke ist an Unverschämtheit nicht zu übertreffen.

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mawe2 Olaf19

„Dieser Mensch hat wohl zu viele Halloween-Kürbisse geschnitzt?! ...“

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Es ist daher völliger Unsinn, dafür eine allgemein Haushaltsabgabe zu fordern.

Natürlich.

Aber es zeigt doch, welche Mentalität sich so langsam zu etablieren scheint: Wenn sich etwas nicht am Markt von selbst verkaufen kaufen lässt, fordert man eine allgemeine Zwangsabgabe für die Allgemeinheit.

Und schlimm an der Tatsache ist doch, dass sich diese Mentalität gerader unter Journalisten etabliert hat. Erfahrungsgemäß gibt es ja unter denen nicht wenige, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Meinung des Volkes zu "BILDen".

Wenn also die Meinungsmacher der Nation nur hinreichend aktiv werden (s.a. Lockenfrosch 30.10.2015, 04:18), dann wird sich sicher bald ein Parlament finden, das im Sinne des Volkes ein solches Gesetz auf den Weg bringt!

Und bei hinreichend langem Nachdenken werden sich sicher noch andere Produkte finden, die mangels Marktfähigkeit über Zwangsabgaben finanziert werden könnten.

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Alpha13 mawe2

„Natürlich. Aber es zeigt doch, welche Mentalität sich so ...“

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Ner "Haushaltsabgabe" an private Unternehmen wird das Bundesverfassungsgericht never ever zustimmen, ohne Änderung des Grundgesetz!

Zudem sind die Medien Ländersache!

https://de.wikipedia.org/wiki/Kulturhoheit_der_L%C3%A4nder

Und auch sonst und besonders bei den aktuellen Probs ein Sturm im Wasserglas...

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mawe2 Alpha13

„Ner Haushaltsabgabe an private Unternehmen wird das ...“

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Ner "Haushaltsabgabe" an private Unternehmen wird das Bundesverfassungsgericht never ever zustimmen, ohne Änderung des Grundgesetz!

Dann werden eben öffentlich-rechtliche Strukturen (analog zum Rundfunk) geschaffen und diese werden dann über eine solche Abgabe finanziert.

Zudem sind die Medien Ländersache!

Sicher. Und trotzdem gibt es eine bundesweit einheitliche Regelung beim Rundfunk.

Und auch sonst und besonders bei den aktuellen Probs ein Sturm im Wasserglas.

Dass da jetzt nicht sofort in den nächsten Jahren diese Abgabe fällig wird, ist schon klar.

Mir ging es mehr um die Selbstbedienungsmentalität, die durch solche Forderungen offensichtlich wird.

Und diese Selbstbedienungsmentalität gepaart mit intensiver Lobbyarbeit und Politik-Kontakten (die ganz zweifellos stattfinden) hat schon ein gewisses Gefahrenpotenzial.

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Borlander mawe2

„Dann werden eben öffentlich-rechtliche Strukturen analog zum ...“

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Dann werden eben öffentlich-rechtliche Strukturen (analog zum Rundfunk) geschaffen und diese werden dann über eine solche Abgabe finanziert.

In dieser Form wäre es nun aber auch gerade nicht im Interesse der etablierten Zeitschriften, weil sie dann nichts vom Kuchen abbekämen ;-)

Gab es nicht auch aus diesem Grund die zeitliche Beschränkung von Online-Publikationen der Öffentlich Rechtlichen?

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mawe2 Borlander

„In dieser Form wäre es nun aber auch gerade nicht im Interesse ...“

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In dieser Form wäre es nun aber auch gerade nicht im Interesse der etablierten Zeitschriften, weil sie dann nichts vom Kuchen abbekämen ;-)

Wieso? Von dem öffentlich-rechtlichen Rundfunkkuchen profitieren doch auch in erster Linie private Firmen. Warum sollte das im Print-Bereich anders sein?

Und wenn der Journalist, der das jetzt einfordert, bei einem öffentlichen Verlag mehr verdient als jetzt bei einem privaten, dann wird der auch nichts dagegen haben, die Seiten zu wechseln.

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Olaf19 mawe2

„Wieso? Von dem öffentlich-rechtlichen Rundfunkkuchen profitieren ...“

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Von dem öffentlich-rechtlichen Rundfunkkuchen profitieren doch auch in erster Linie private Firmen.

???

Den hab ich jetzt nicht verstanden. Du meinst, von den Rundfunkbeiträgen geht weniger als die Hälfte an die Sender? Und was sollen das für private Firmen sein, die den Löwenanteil einnehmen?

CU, Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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mawe2 Olaf19

„??? Den hab ich jetzt nicht verstanden. Du meinst, von den ...“

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Und was sollen das für private Firmen sein, die den Löwenanteil einnehmen?

Die ganzen Produktionsfirmen, die im Auftrag von ARD, ZDF usw. Filme, Reportagen, Dokus usw. produzieren.

Das Wenigste wird doch von den Sendern selbst produziert. I.d.R. sind es private Firmen, die das Material liefern.

Im Übrigen ist es für den Beitragszahler auch völlig egal, ob der einzelne Mitarbeiter, der von seinen Beiträgen bezahlt wird, ein Angestellter einer öffentlichen Einrichtung oder eines privaten Unternehmens ist oder ob er z.B. ein freier Mitarbeiter ist, der in keine dieser Kategorien gehört.

In jedem Falle ist es eine Art von Selbstbedienung, die keinerlei Marktgegebenheiten folgt.

Gruß, mawe2

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Olaf19 mawe2

„Die ganzen Produktionsfirmen, die im Auftrag von ARD, ZDF usw. ...“

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Die ganzen Produktionsfirmen, die im Auftrag von ARD, ZDF usw. Filme, Reportagen, Dokus usw. produzieren.

Wozu sollten die auch öffentlich-rechtlich sein? Was sprichtg dagegen, private Firmen damit zu beauftragen? Die sind doch nur ausführendes Organ und haben keinen Einfluss auf die inhaltliche Ausrichtung.

Eine Putzfrau, die das Finanzamt saubermacht, ist doch auch keine Beamtin im Öffentlichen Dienst.

CU, Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Alpha13 Olaf19

„Wozu sollten die auch öffentlich-rechtlich sein? Was sprichtg ...“

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Der Verlag müßte natürlich öffentlich-rechtlich sein und damit direkte Konkurrenz zu den privaten Verlagen!

Was daraus folgt sollte wohl jedem absolut klar sein und auch das die privaten Verlage dagegen sowas von Sturm laufen werden...

Übrigens definitiv auch den Leuten, die das propagieren ist das klar und die spekulieren auf Staatskohle an die privaten Verlage, um das Wirken von Lokalpolitikern wieder unter die Leute zu bringen!

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Olaf19 Alpha13

„Der Verlag müßte natürlich öffentlich-rechtlich sein und damit ...“

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Der Verlag müßte natürlich öffentlich-rechtlich sein und damit direkte Konkurrenz zu den privaten Verlagen!

Eben. Deswegen wäre eine gesetzliche Regelung analog zum Rundfunkrecht aus Sicht der privaten Verlage ein ziemliches Eigentor.

Übrigens definitiv auch den Leuten, die das propagieren ist das klar und die spekulieren auf Staatskohle an die privaten Verlage, um das Wirken von Lokalpolitikern wieder unter die Leute zu bringen!

Da bin ich sehr gespannt, ob die Lokalpolitiker in Summe so mächtig sind, dass sie über ihre Mutterparteien eine Verfassungsänderung in diesem Sinne durchgedrückt bekämen...

CU, Olaf

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Borlander mawe2

„Wieso? Von dem öffentlich-rechtlichen Rundfunkkuchen profitieren ...“

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Die Interessen der Journalisten sind nicht unbedingt Deckungsgleich mit denen der Zeitschriften-Verlage.

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Olaf19 mawe2

„Dann werden eben öffentlich-rechtliche Strukturen analog zum ...“

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Dann werden eben öffentlich-rechtliche Strukturen (analog zum Rundfunk) geschaffen und diese werden dann über eine solche Abgabe finanziert.

Das würde aber bedeuten, dass der Staat neben dem ÖR Rundfunk auch noch ÖR Zeitungen einrichtet. Für die bestehenden Presseorgane wäre das eher zusätzliche Konkurrenz als warmer Geldregen!

Und diese Selbstbedienungsmentalität gepaart mit intensiver Lobbyarbeit und Politik-Kontakten (die ganz zweifellos stattfinden) hat schon ein gewisses Gefahrenpotenzial.

Für eine Verfassungsänderung müsste sich dann aber schon eine Zweidrittelmehrheit für diesen Unfug aussprechen...

CU, Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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mawe2 Olaf19

„Das würde aber bedeuten, dass der Staat neben dem ÖR Rundfunk ...“

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Für die bestehenden Presseorgane wäre das eher zusätzliche Konkurrenz als warmer Geldregen!

Analog zum Rundfunk würden auch hier private Firmen profitieren, die die Zuarbeit für die öffentlichen Zeitungen liefern würden.

Wenn zukünftig der (freie) Markt für gedruckte oder online verbreitete Presseerzeugnisse komplett zusammenbricht, werden sich tausende Journalisten sehr gern im Rettungsnetz öffentlich-rechtlicher Presseorgane auffangen lassen!

Für eine Verfassungsänderung müsste sich dann aber schon eine Zweidrittelmehrheit für diesen Unfug aussprechen...

Die aktuelle Regierungskoalition hat eine deutlich größere Mehrheit...

Gruß, mawe2

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gelöscht_305164 mawe2

„Analog zum Rundfunk würden auch hier private Firmen profitieren, ...“

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werden sich tausende Journalisten sehr gern im Rettungsnetz öffentlich-rechtlicher Presseorgane auffangen lassen!

Ein Hoch auf das leistungslose Grundeinkommen.

Es ist doch recht interessant, wie sich die Besitzer lukrativer Jobs gg. den langsamen Untergang ihrer Sparte wehren. Man denkt nicht über eine Änderung nach, nein, man verlangt eine gesetzliche Festsetzung der Pfründe.

Da vermisse ich die geforderte Flexibilität der Hartzer.

VW sowie DB werden demnächst auch eine mächtige Kopfpauschale einfordern.

Unsere Fürsten lachen in ihrem selbstgeschaffenen Universum über die Leute, die in der Realität die Kosten ihrer Phantasien erwirtschaften müssen.

Naja, vielleicht kommt da ja noch einmal eine Kopfabhackergilde zum Zuge. Irgendwannmal reicht es.

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Alekom gelöscht_305164

„Ein Hoch auf das leistungslose Grundeinkommen. Es ist doch recht ...“

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Es war schon mal soweit im Jahre 1793:

Und letztens mussten französische Manager das Weite suchen, als der Arbeiter-Mob wütend wurde. Verschlossen

Es geht IMMER nur eine Zeitlang gut, bis es dem kleinen Mann zuviel wird.

Alles hat seinen Sinn, auch das scheinbar Sinnlose, denn es gibt nichts ohne Sinn.
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Olaf19 mawe2

„Analog zum Rundfunk würden auch hier private Firmen profitieren, ...“

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Wenn zukünftig der (freie) Markt für gedruckte oder online verbreitete Presseerzeugnisse komplett zusammenbricht, werden sich tausende Journalisten sehr gern im Rettungsnetz öffentlich-rechtlicher Presseorgane auffangen lassen!

Ein solches Rettungsnetz gibt es für Fernsehjournalisten aber auch nicht. Dafür werden jedenfalls keine Rundfunkgebühren erhoben.

Wenn die Privatsender eines Tages alle pleite gehen, weil eine "gereifte Gesellschaft" sich deren Schmarrn-Sendungen nicht länger anschauen will, können die Mitarbeiter dieser Sender auch nicht froh sein, dass ein Netz öffentlich-rechtlicher Sender sie auffängt. Die müssen dann schön selber sehen, wie sie klarkommen.

Und Lockenfrosch: "Da vermisse ich die geforderte Flexibilität der Hartzer." – exaktamente!!

CU, Olaf

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mawe2 Olaf19

„Ein solches Rettungsnetz gibt es für Fernsehjournalisten aber ...“

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Wenn die Privatsender eines Tages alle pleite gehen, ...können die Mitarbeiter dieser Sender auch nicht froh sein, dass ein Netz öffentlich-rechtlicher Sender sie auffängt. Die müssen dann schön selber sehen, wie sie klarkommen.

Sicher. Aber genau wie heute schon bestimmte Journalisten von privat zu ö.r. wechseln so würde das auch dann funktionieren.

Zumindest gibt es dann überhaupt noch einen (potenten) Arbeitgeber, an den man sich als arbeitsloser Ex-Privat-TV-Journalist wenden kann.

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Olaf19 mawe2

„Sicher. Aber genau wie heute schon bestimmte Journalisten von ...“

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Aber genau wie heute schon bestimmte Journalisten von privat zu ö.r. wechseln so würde das auch dann funktionieren.

Das setzt aber voraus, dass bei den ÖR gerade entsprechende Jobs frei sind. Eine Job-Garantie für Ex-Privatfernseh-Journalisten gibt es nicht. Die müssen sich ganz normal bewerben.

CU, Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Olaf19 mawe2

„Natürlich. Aber es zeigt doch, welche Mentalität sich so ...“

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welche Mentalität sich so langsam zu etablieren scheint: Wenn sich etwas nicht am Markt von selbst verkaufen kaufen lässt, fordert man eine allgemeine Zwangsabgabe für die Allgemeinheit.

Dass sich da etwas etabliert, würde ich jetzt noch nicht befürchten. Die Journalisten sind ja die ersten, die so etwas für sich fordern, das gab es bisher noch nicht. Das Gerede um die Kultur-Flatrate, war mehr so eine Art Planspiel, zumal aus der Diskussion nie so recht klar wurde, ob das nun als Zwangsabgabe gedacht sein sollte.

Alpha13 hat schon recht, das Verfassungsgericht sollte da nicht mitspielen. Trotzdem, allein der Ansatz ist unverschämt.

CU, Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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mawe2 Olaf19

„Dass sich da etwas etabliert, würde ich jetzt noch nicht ...“

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Trotzdem, allein der Ansatz ist unverschämt.

Genau deswegen habe ich das hier zur Diskussion gestellt!

Gruß,  mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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marinierter mawe2

„Journalisten-Verband will Haushaltsabgabe für Printmedien“

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Oh mein Gott. Was früher nur so als Gag herhielt (jeder hat einen Briefkasten, also könnte er theoretisch auch Zeitungen empfangen) als Argument gegen die GEZ, soll nun Realität werden? Nein danke!

Nur weil ihr Verlage vielleicht zu Blöd seid, euch den neuen Gegebenheiten anzupassen.

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gelöscht_268748 marinierter

„Oh mein Gott. Was früher nur so als Gag herhielt jeder hat einen ...“

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und ich verlange von den Druckereien, Verlagen eine Entsorgungsgebühr, für den ganzen Zeitung und Werbeschrott, der vor der Tür abgeladen wird und den  den ich jeden Donnerstag bündeln muß zum Abholen.

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Alekom gelöscht_268748

„und ich verlange von den Druckereien, Verlagen eine ...“

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ich weiss nicht was ihr habts? Lachend

bei uns in Österreich, genannt österreichische Presseförderung, werden sehr wohl Zeitungen unterstützt! Es wäre wegen der Vielfalt und so. Welche Zeitung aber was wieviel bekommt weiss ich nicht und habe auch nicht wirklich Lust das zu erfahren! Der Gram steigt dann nur noch.

gleiches gilt auch für den Kulturbereich.

Ist das in Deutschland nicht ähnlich?

Alles hat seinen Sinn, auch das scheinbar Sinnlose, denn es gibt nichts ohne Sinn.
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Alpha13 Alekom

„ich weiss nicht was ihr habts? bei uns in Österreich, genannt ...“

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Nein und die 13,9 Millionen Euro sind auch auf Deutschland umgerechnet nur was für den hohlen Zahn der Verlage und nur ne Alibi Förderung ohne Effekt.

Und die 7,21 Millionen Euro „zur Erhaltung der regionalen Vielfalt“ reichen höchstens für den halben Zahn!

https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreichische_Pressef%C3%B6rderung

"In seinem zugeteilten Gebiet unterliegt der Pressegrossist dem Kontrahierungszwang. Er hat folglich die Pflicht, nicht nur jede Verkaufsstelle zu beliefern, sondern auch jede auf dem Markt erhältliche Publikation anzubieten und in sein Programm aufzunehmen. Der Einzelhandel hat somit einen Belieferungsanspruch gegenüber dem Pressegrossisten. Außerdem hat der Einzelhandel das Recht, seine nicht verkauften Exemplare von Druckerzeugnissen zu remittieren. Die Verlage sind verpflichtet, sie zurückzunehmen (was die Pressegrossisten abwickeln). Diese Vorgaben sollen die wirtschaftliche Existenz kleiner Verlage und die faire Konkurrenz untereinander gewährleisten, nicht zuletzt auch die Basis der Verkaufsstellenbetreiber."

https://de.wikipedia.org/wiki/Presse-Grosso

http://www.dpv.de/vertriebswissen/vertriebslexikon/mehrwertsteuer/

Das gibts in Deutschland!

Da ist halt der oberste Journalisten Vertreter auf ne "schöne" Idee gekommen, die prekäre Situation seiner Kollegen besonders bei Lokalzeitungen zu verbessern...

Da müßte man AFAIK zuerst mal das Grundgesetz ändern und da sprechen schon auch noch etliche andere Gründe dagegen!

Ne "Haushaltsabgabe" an private Unternehmen ist schon janz janz starker Tobak!

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Olaf19 Alpha13

„Nein und die 13,9 Millionen Euro sind auch auf Deutschland ...“

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Da müßte man AFAIK zuerst mal das Grundgesetz ändern

Nicht nur "afaik", sondern definitiv. Die Pressefreiheit mag für ein noch so hohes Gut gehalten werden und ist historisch fest in unseren Werten verankert. Das ändert aber nichts daran, dass Verlage private Unternehmen sind, was nichts anderes heißt, dass sie selber klarkommen müssen mit ihrem Geld. Da müsste man schon an der Verfassung schrauben, wenn man daran etwas ändern wollte.

CU, Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Olaf19 gelöscht_268748

„und ich verlange von den Druckereien, Verlagen eine ...“

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Entsorgungsgebühr, für den ganzen Zeitung und Werbeschrott, der vor der Tür abgeladen wird

Du könntest die Sachen unfrei an den Absender (Verlag bzw. Werbetreibenden) zurückschicken!

CU, Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Olaf19 marinierter

„Oh mein Gott. Was früher nur so als Gag herhielt jeder hat einen ...“

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jeder hat einen Briefkasten, also könnte er theoretisch auch Zeitungen empfangen

...oder auch: Tabaksteuer für Nichtraucher. Immerhin hält jeder von uns seine Nase zum Empfang bereit...

CU, Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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gelöscht_305164 Olaf19

„...oder auch: Tabaksteuer für Nichtraucher. Immerhin hält jeder ...“

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Tabaksteuer für Nichtraucher

Das ist keine gute Idee. Einer Nichtraucherpauschale für irgendwelche Projekte könnte ich zustimmen.

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Gudla mawe2

„Journalisten-Verband will Haushaltsabgabe für Printmedien“

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Regionale Vielfalt?

Wo denn?

Die schreiben doch eh nur alle das, was vorgegeben wird. Nennt man "Politisch korrekt".
Das einzige, was regional sind die Anzeigen und ist die Werbung.

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Olaf19 Gudla

„Regionale Vielfalt? Wo denn? Die schreiben doch eh nur alle das, ...“

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Naja, reine Regionalzeitungen ohne bundesweite Bedeutung gibt es schon, z.B. Rheinische Post, Thüringer Allgemeine, Kölner Stadtanzeiger oder Hamburger Abendblatt: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_deutscher_Regionalzeitungen

Umgekehrt haben auch die großen überregional bedeutenden Blätter wie FAZ, Süddeutsche, Tagesspiegel oder Die Welt einen Frankfurt- / München- / Berlin- / Hamburg-Teil, der sich mit dem lokalen Geschehen beschäftigt.

Die schreiben doch eh nur alle das, was vorgegeben wird. Nennt man "Politisch korrekt".

Nee, das ist nun wieder was anderes. Zumindest bei den Online-Ausgaben fällt allerdings auf, dass dpa-Meldungen häufig nur noch mit Copy & Paste übernommen werden.

CU, Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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alex179 mawe2

„Journalisten-Verband will Haushaltsabgabe für Printmedien“

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Dann kann bald jeder abgekackte Wirtschaftszweig noch die Hand aufhalten. Wie wärs noch mit einer VW-Haushaltspauschale? Inkompetente geldgeile Manager wollen auch ihre paar Millionen Weihnachtsgeld!

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struppi5 mawe2

„Journalisten-Verband will Haushaltsabgabe für Printmedien“

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Ich finde das eine gute Idee.

Journalismus ist ein wichitger Faktor zur Meinungsbildung in einer Demokratie und muss meiner Ansicht nach öffentlich gefördert werden. Dazu gehört natürlich auch dieses Portal, wenn es entsprechend noch zu formulierende Aufgaben oder Anforderungen erfüllt.

Das Dinge die dem geselschaftlichen Wohl dienen auch staatlich gefördert werden ist weit verbreitet und eine gute Sache, ansonsten wären wir noch in der Steinzeit. Angefangen von lebensnotwendigen Bereichen wie Gesundheit und Alter, über Erziehung, Bildung, aber auch die Versorgung mit Strom, Wasser, Telefon wäre ohne staatliche Investition nur bedingt erfolgt.

Dieses gejammern über hohe Steuern oder Abgaben ist eine Schimäre, da nur der Staat in der Lage ist Geld in grossen Mengen zu investieren und damit im Kreislauf zu halten. Was passiert, wenn Firmen grosse Mengen an geld haben, sieht bei z.b. Apple, die nichts mit dem Geld machen und es damit dem Handelskreislauf entziehen,

Den Menschen, also mir und euch, ging es am besten, als der Staat massiv investierte. In den 60'ern und vor allem den 70'ern. Viele können es sich gar nicht mehr vorstellen, das damals Schulen, Kindergärten und Universitäten gebaut wurden. Strassen und andere Infrastruktur. Wenn man zum Zahnarzt ging, bezahlte man nichts(!), sogar beim Optiker gab es kostenlose Brillen.

Insofern bin ich ein Befürworter einer Haushaltsabgabe, auch um solche Seiten wie Nickles zu unterstützen.

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De_prodigo_Filio struppi5

„Ich finde das eine gute Idee. Journalismus ist ein wichitger ...“

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Hallo

Insofern bin ich ein Befürworter einer Haushaltsabgabe, auch um solche Seiten wie Nickles zu unterstützen.

Du möchtest ausgerechnet den unterstützen, der die "Haushaltsabgabe" verweigert, mit deinem Geld sein Tun auch noch gut heißen. 
Na da fühle ich mich aber vom "struppi5" ans Bein gepieselt :-))

Einen schönen Tag noch

Du bist einsam, Fuehlst dich verlassen: Mach einen Schie?kurs, triff mal wieder alte Freunde.
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Tom West De_prodigo_Filio

„Hallo Du möchtest ausgerechnet den unterstützen, der die ...“

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Die erste Frage wäre - was ist eine Zeitung?

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De_prodigo_Filio Tom West

„Die erste Frage wäre - was ist eine Zeitung?“

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Die Frage ist nicht präzise genug und auf Fangfragen lasse ich mich nur ungern ein. Wozu benötigst du diese Information denn  genau oder was möchtest du mir sagen...

Jürgen

Du bist einsam, Fuehlst dich verlassen: Mach einen Schie?kurs, triff mal wieder alte Freunde.
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Anne0709 struppi5

„Ich finde das eine gute Idee. Journalismus ist ein wichitger ...“

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bin ich ein Befürworter einer Haushaltsabgabe

Das hört sich an wie Kopfpauschale - egal welche finanzielle Leistungsfähigkeit der "Kopf" hat, zahlen alle das gleiche.

Sehr fragwürdig.

Ja, viele Journalisten und andere Mitarbeiter von Verlagen arbeiten zunehmend unter prekären Bedingungen, mit großer Unsicherheit bei Aufträgen und dem Einkommen.

Das machen die meisten bildende Künstler schon immer. Und Kunst gehört nicht weniger dazu:

Dinge die dem geselschaftlichen Wohl dienen

Und was passiert, wenn jetzt der Journalismus zwangsweise finanziert würde?

Da freuen sich die großen Verlage aber über die Gewinnsicherheit und die Ansprüche werden wachsen - wie beim Rundfunk.
Oder sollen etwa die Printmedien verstaatlicht werden?

als der Staat massiv investierte. In den 60'ern und vor allem den 70'ern.

Die Märchenzeit des Aufschwungs nach dem Krieg ging nach den Ölkrisen ab 1973 nach und nach zuende. 
In der Wirtschaft gibt es nun mal Zyklen, die sich dann im Ergebnis auch in den Steuereinnahmen und den staatlichen Ausgaben niederschlagen.

Für eine Haushaltsabgabe auf Printmedien sehe ich keine Notwendigkeit.
Da kann ja jeder kommen!

Gruß
Anne

Hoffnung ist eine schoene Erinnerung an die Zukunft. Gabriel Marcel
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mawe2 struppi5

„Ich finde das eine gute Idee. Journalismus ist ein wichitger ...“

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Viele können es sich gar nicht mehr vorstellen, das damals Schulen, Kindergärten und Universitäten gebaut wurden. Strassen und andere Infrastruktur. Wenn man zum Zahnarzt ging, bezahlte man nichts(!), sogar beim Optiker gab es kostenlose Brillen.

Die Zeit kenne ich noch sehr gut. Das hieß damals "Sozialismus" und dauerte im privilegierten Teil Deutschlands bis 1990. Dann haben die Leute dort diese Form ganz bewusst abgewählt.

(Die Leute im nicht-privilegierten Teil hatten nie die Chance, sich aktiv für oder gegen den Sozialismus zu entscheiden.)

Nun haben wir aber keinen Sozialismus mehr. Daher finde ich es etwas absurd, wenn immer wieder nach dem Staat gerufen wird, wenn bestimmte Branchen den marktwirtschaftlichen Weg gehen (und somit vom Markt verschwinden werden).

Brauchen wir wirklich einen zentral von Zwangsgeldern finanzierten und somit auch zentral gesteuerten öffentlichen Print-Journalismus?

Und wenn ja: Welche anderen Branchen sollten dann in gleicher Art und Weise privilegiert werden?

Wäre nicht die Telekommunikation dafür ein Kandidat? Die war ja mal staatlich, dafür auch mehrfach teurer als heute. Wollen wir das?

Oder die Post oder die Bahn oder das Gesundheitswesen? Wollen wir das wirklich alles wieder in staatlicher Hand sehen zu einem Mehrfachen der Kosten, die es heute schon kostet?

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Anne0709 mawe2

„Die Zeit kenne ich noch sehr gut. Das hieß damals Sozialismus ...“

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Die Zeit kenne ich noch sehr gut.

 - Bitte vergiß das -
Im Südwesten der DDR war doch nicht Dresden, "das Tal der Ahnungslosen", wo man von Informationen aus dem Rest der Welt total abgeschnitten war.

1973/74 ging es langsam los mit Arbeitslosigkeit im Westen und ständige Verbesserungen im Lebensstandard wurden weniger. Kenne ich aus zeitnahen Erzählungen so.

Die Zeit bis 1989 kann ich auch noch gut erinnern.

Off Topic - das nur zum ersten Absatz...

wenn immer wieder nach dem Staat gerufen wird wenn bestimmte Branchen

Vielleicht hat das etwas mit Vorstellungen von Demokratie zu tun und richtet sich gar gegen  "der Markt regelt alles" (mit der "unsichtbaren Hand" von Adam Smith)

Wenn einige mehr wenigstens die Möglichkeiten der Demokratie nutzen würden, die vorhanden sind, könnte auch mehr demokratisch passieren - und zahlreiche Gesetze würden nicht von ..* im Sinne der Wirtschaft nur verfaßt.

zu einem Mehrfachen der Kosten, die es heute schon kostet

Welchen Quellen vertraust Du hier bei den Kostenabschätzungen?
Solche Abschätzungen sind fast noch kniffliger als Statistiken in ihrer Aussagekraft - sie gehen in die ZUKUNFT.

Schönen 11.11. wünscht
Anne

* der Name der gemeinten Stiftung dürfte allgemein bekannt sein, wenn nicht, schadet's auch nicht

Hoffnung ist eine schoene Erinnerung an die Zukunft. Gabriel Marcel
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mawe2 Anne0709

„- Bitte vergiß das - Im Südwesten der DDR war doch nicht ...“

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Welchen Quellen vertraust Du hier bei den Kostenabschätzungen?

Dass die Kosten für Telekommunikation seit der Liberalisierung des Maktes deutlich gesunken sind weiß jeder, der schon Anfang der 90er Jahre einen Telefonanschluss hatte. Die Beseitigung des staatlichen Monopols bei diesen Leistungen hat eine enorm preissenkende Wirkung gehabt.

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Anne0709 mawe2

„Dass die Kosten für Telekommunikation seit der Liberalisierung ...“

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Ja diese guten Beispiele...
Die technische Entwicklung hatte keine Einfluß auf Preisänderungen? Es gibt da viele Zusammenhänge.

Und das Gesundheitswesen steht auf einem ganz anderen Blatt. 
Keine Versorgung mehr, wo es sich nicht rentiert. Und vieles mehr, für Beschäftigte und Patienten.

Und genutzt haben diese Strategien wenigen: Die Zahl der Menschen, die immer weniger am Wohlstand beteiligt sind, ist enorm im Wachsen (Armut ist in D dazu nicht ganz richtig). Die Zahl der sehr reichen sinkt, aber deren Anteil am Vermögen wächst und wächst (Piketty - Das Kapital im 21. Jahrhudert)

Die Frage ist doch, was man will - und ob Kosten der einzige Grund für Entscheidungen sind. Es gibt ja auch noch andere Werte im menschlichen Leben. 
Und da muss man nicht religiös für sein.

Gruß
Anne

Hoffnung ist eine schoene Erinnerung an die Zukunft. Gabriel Marcel
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