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News: DNS wird umgestellt

IPv6 kommt in die Puschen

Redaktion / 10 Antworten / Baumansicht Nickles

Am 4. Februar sollen 4 DNS-Root-Server mit Address-Records für IPv6 bestückt werden. Damit soll es theoretisch möglich sein, nur über IPv6 zu kommunizieren.

Das war ein langer Weg, bemerkt Ars Technica. Mit IPv6 gibt es genügend IP-Adressen, um jeden Wasserhahn damit zu versorgen. Das könnte aber auch bedeuten, dass es in Zukunft mehr statische IPs gibt, schlecht für den Datenschutz.

Quelle: Ars Technica

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Aragorn75 Redaktion

„IPv6 kommt in die Puschen“

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dass es in Zukunft mehr statische IPs gibt, schlecht für den Datenschutz.

Welchen Datenschutz, danke Vorratsdatenspeicherung???
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shrek3 Aragorn75

„dass es in Zukunft mehr statische IPs gibt, schlecht für den Datenschutz....“

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Das könnte aber auch bedeuten, dass es in Zukunft mehr statische IPs gibt
Soll das etwa heißen, dass man jedem Internetnutzer eine statische IP verpassen könnte (egal, ob er jeden Tag oder nur 1x im Monat ins Netz mit seinem Provider geht), weil der dem Provider zur Verfügung stehende Adress-Pool größer als die Zahl seiner Kunden ist?

Schreckliche Vorstellung.

Gruß
Shrek3
Fatal ist mir um das Lumpenpack, das, um Herzen zu rühren, den Patriotismus trägt zur Schau, mit all seinen Geschwüren. Heinrich Heine
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Crazy Eye shrek3

„ Soll das etwa heißen, dass man jedem Internetnutzer eine statische IP...“

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wobei ich statische IP eigl. klasse finde :) Und aktuell bekommt man die ja nicht bei vielen anbietern, und/oder sie sind richtig teuer.

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BigBossBigge shrek3

„ Soll das etwa heißen, dass man jedem Internetnutzer eine statische IP...“

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was ich immer nicht verstehe: wenn man nichts zu verbergen hat, hat man auch nichts zu befürchten. Die Leute die hier jammern sind imho die Leute, die illegale Sachen am Computer machen oder an Horrorvisionen leiden. Jedenfalls habe ich so den Eindruck.

Wenn das mit der Spionage des Staates zu viel wird, wird sich das Volk schon wehren, dafür braucht es keine Propheten die hier Visionen nach außen tragen ;-)

Edit:
Wenn das in der Sauna passiert, kann ich das alles ja verstehen, aber hier geht es ja nur um Computer und Internetgebrauch. Den PC kann man ja sowieso sicher trennen, also ein BS für Internet und eins für Privat, ohne Inet (oder eine Sandbox, oder VirtualBS - weiß der Geier). Also kann ich das nicht so recht verstehen.

So long ... BBB
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Crazy Eye BigBossBigge

„was ich immer nicht verstehe: wenn man nichts zu verbergen hat, hat man auch...“

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was ich immer nicht verstehe: wenn man nichts zu verbergen hat, hat man auch nichts zu befürchten. Die Leute die hier jammern sind imho die Leute, die illegale Sachen am Computer machen oder an Horrorvisionen leiden. Jedenfalls habe ich so den Eindruck.

Wenn das mit der Spionage des Staates zu viel wird, wird sich das Volk schon wehren, dafür braucht es keine Propheten die hier Visionen nach außen tragen ;-)


Der staat bekommt die sachen auch raus, wenn du wechselnde Ip hast. Die statischen IP sind aber intressant für Adress händler, und fürs profiling für die Industrie, die sonst nicht an deine Werbedaten rankommt. Und wer weiß ob nicht auch ein paar personalchef dein Profil kaufen, um sich mal anzuschauen was für einen kerl sie den einstellen.

Wenn das in der Sauna passiert, kann ich das alles ja verstehen, aber hier geht es ja nur um Computer und Internetgebrauch.

Ich weiß es nicht, der großteil des gemachten geldes in Internet ist immernoch aus der XXX Ecke - und dabei beobachtet zu werden ist mir glaub ich aunangenehmer als beim Sauna besuch.

Den PC kann man ja sowieso sicher trennen, also ein BS für Internet und eins für Privat, ohne Inet (oder eine Sandbox, oder VirtualBS - weiß der Geier). Also kann ich das nicht so recht verstehen.

Sicher hast du damit recht, aber ist das nicht etwas unständlich nur um seine rechtlich zugesicherte Privatsphäre zu haben, oder sollte man lieber das Übel an der Wurzel angehen?
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the_mic BigBossBigge

„was ich immer nicht verstehe: wenn man nichts zu verbergen hat, hat man auch...“

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@BigBossBigge:

wenn man nichts zu verbergen hat, hat man auch nichts zu befürchten.
Lesen und verstehen: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23625/1.html

Primär geht's darum, dass durch diese "nichts zu verbergen"-laissez-faire-Haltung eine krasse Informations- und Macht-Asymmetrie zwischen Bevölkerung und Staat entsteht. Das ist die perfektionierte und vom Volke beführwortete Unterhöhlung der Demokratie (=Volksherrschaft).

cat /dev/brain > /dev/null
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BigBossBigge the_mic

„@BigBossBigge: Lesen und verstehen:...“

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ah, ok. Ich verstehe was du meinst. Und ihr seht euch als Ritter der Moral und verteidigt unsere Demokratie, bzw. was davon noch übrig ist. Also ist es nur eine Art Schadensbegrenzung, denn würde kein Widerstand entstehen, würde der Staat auch keine Grenzen erkennen und seine Macht immer weiter ausbauen.

Wenn man sich das überlegt, macht das wirklich Sinn ... Solange das hier eine Demokratie ist, liegt die Souveränität bei dem Volke und die Politiker sind nur Verwalter des Staates und keine Diktatoren so wie es sein könnte, wenn keine Gegenwehr kommt.

Ungefähr richtig von mir verstanden?

So long ... BBB
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Tuxus BigBossBigge

„ah, ok. Ich verstehe was du meinst. Und ihr seht euch als Ritter der Moral und...“

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Ja.

Wenn die Regierenden die Bürger -alle Bürger- überwachen können, dann haben die Bürger keine Macht mehr ein Gesetz oder eine Regierung zu stoppen. Man muss sich - auch geheim - treffen und reden können.

Das Problem ist, dass eben auch Terroristen diese, unsere Freiheit ausnutzen können.

Also muss man darüber öffentlich diskutieren, welche Freiheit man einschränken möchte, um unsere Sicherheit vor Anschlägen zu verbessern.
Also muss man darüber öffentlich die Bürger in Kenntnis setzen, welche Maßnahmen wie helfen.

Also müssen die Bürger entscheiden, wieviel Freiheit sie aufgeben wollen.

Aber es hat niemand sie gefragt, niemand informiert uns, niemand der Rgierenden will eine öffentliche Diskussion darüber. Aber genau das wäre Demokratie.

Dieses Land gehört dem Volk und die Regierenden wurden auf Zeit gewählt, um die Staatsgeschäfte zu erledigen. Das ist Demokratie.

Wir können froh sein, dass sich die Menschen gegen diese Art der Bevormundung wehren.

Hätte man die Bürger gefragt, sich den Fragen gestellt, sähe es ganz anders aus. Wenn das Volk entscheidet, das die Speicherung okay ist, ist es okay, aber gar nicht erst gefragt und informiert zu werden, das ist die Gefahr.

Ich will kein entmündigter Bürger sein. Ich kann sehr wohl entscheiden und will mitreden, was soll und was nicht und wenn ich alleine dastehe oder schlechte Argumente habe, dann ist es eben so. Hauptsache das Volk entscheidet und weiß, was gemacht wird, denn dann kann es die Sachen auch wieder zurücknehmen, wenn sie nicht gut waren.

Und warum ist Anonymität ein Problem und für wen?
Ich will gar nicht wissen, ob Du Musik saugst oder nicht. Mach es ruhig!! Wir können ja abstimmen und dann werden wir sehen, welches alternative Bezahlmodell sich für Musiker ergibt- bestimmt ein besseres als das jetzige unfaire, oder?

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Xdata Tuxus

„Ja. Wenn die Regierenden die Bürger -alle Bürger- überwachen können, dann...“

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Um es mal plakativ zu sagen : Im häuslichen Bad hat man im Allgemeinen auch nichts zu verbergen ;-)
-- Trotzdem hat wohl keiner ein Bad odr gar Lokus mit Glaswänden!
-- Ausnahme Exibitionisten die hätten wohl gern eins.

Nur mal so: Privatsphäre ist weitgehend unabhängig davon das man nichts zu verbergen hat!

Sie ist sogar für die Lebensqualität wichtig notwendig.

Für einen Dieb könnte die ansich harmlose Tatsache das Jemand teure Briefmaken sammelt
eine garnicht so harmlose Nachricht sein.

Mein Geld liegt im Glasschrank, hab ja nichts zu verbergen? Oder durchsichtige Brieftaschen und Hosentaschen...

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Tuxus Xdata

„Um es mal plakativ zu sagen : Im häuslichen Bad hat man im Allgemeinen auch...“

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Oder:
Ich laufe draußen auch nicht mit einem Schild herum, auf dem meine Adresse steht und mit wem ich im letzten halben Jahr Kontakt hatte.
Ich habe auch nicht so ein Schild bei mir, um es auf Verlangen der Polizei vorzuzeigen.

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