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News: Per USB-Stick raufgeflogen

Internationale Raumstation schon öfters mit Malware verseucht

Michael Nickles / 15 Antworten / Baumansicht Nickles

Computerviren sind dabei den Weltraum zu erobern, auf der internationalen Raumstation ISS sind sie bereits heimisch. Laut Bericht von Kaspersky soll es bereits öfters Schad-Software-Edpidemien gegeben haben.

Die internationale Raumstation ISS. (Foto: Nasa)
Unter anderem sollen russische Kosmonauten die Rechner der ISS mit einem infizierten USB-Stick verseucht haben.

Kaspersky teilt keine Details mit, wann sich die Infizierung ereignet haben soll. Spekuliert wird allerdings, dass es bereits vor Mai dieses Jahres passiert sein muss.

Zu diesem Zeitpunkt wurden die Rechner auf der ISS komplett von Windows XP auf Linux umgestellt. Es soll sich dabei um dutzende Laptops gehandelt haben.

Im Bericht wird auch erwähnt, dass es bereits 2008 Verseuchungsvorfälle mit den Windows XP Laptops gegeben haben soll. Unter anderem wurde die ISS vom W32.Gammima.AG Wurm befallen, der sich rasch auf allen XP-Laptops verbreitet hat.

Michael Nickles meint:

Also noch mal von vorne. Es gab bereits wohl zig Vorfälle mit verseuchten Windows XP Rechnern auf der ISS, Übertragungsmedien waren wohl meist USB-Sticks, die von Astronauten/Kosmonauten zur ISS mitgebracht wurden.

Das muss man sich bitte mal genau reinziehen! Ist ein Unternehmen wie die Nasa wirklich unfähig, USB-Sticks mit "Virenscanner" zu prüfen, bevor sie zur ISS dürfen? Oder sind die aktuellen Virenscanner einfach ein derartiger Scheißdreck, dass sie die Infizierungen nicht rechzeitig genug erkannt haben? Oder war es einfach menschliches Versagen, wurde einfach vergessen, die Sticks zu überprüfen?

Was immer die richtige Antwort ist - es ist einfach nur Mist. Und warum hat die Nasa nicht von Windows XP auf ein Betriebssystem wie Windows 7 oder Windows 8 gewechselt sondern auf Linux? Die Antwort kann sich jeder selbst geben.

Erfreulich ist auf jeden Fall, dass es bislang noch keine Katastrophe im Orbit gegeben hat, die internationale Raumstation trotz Virenattacken immer noch "fliegt".

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Xdata Michael Nickles

„Internationale Raumstation schon öfters mit Malware verseucht“

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Man kann nur hoffen, in den wichtigen Systemen ist nur
Ada und kein c Zugelassen ..

Ada kann ohne Betriebssystem alles alleine machen.
Rechnerintegrierte Systeme oder so.

 

 Früher war in kritischen Systemen wohl nur Ada als Programmiersprache zugelassen
und spezielle, nicht verbreitete Betriebssysteme*.
Windows wäre da undenkbar gewesen.

Eher kleinere hochspezielle Geschichten in der Art von Mainframes,
nur viel kleiner.

 

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mi~we Xdata

„Man kann nur hoffen, in den wichtigen Systemen ist nur Ada ...“

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Die Laptops sind sicher nicht die Steuerungscomputer der ISS. ( Da dürfte wohl kaum ein handelsübliches Windows drauf laufen!?) Man muss wohl nicht befürchten, dass die ISS mal aufgrund eines, per USB-Stick eingeschleppten, (Windows-) Virus abstürzt.

Früher waren mal Ratten und Fliegen die Kulturfolger des Menschen. Heute sind es die Computerviren.Lächelnd

"Es wäre dumm, sich über die Welt zu ärgern. Sie kümmert sich nicht darum." (Marc Aurel)
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mawe2 mi~we

„Die Laptops sind sicher nicht die Steuerungscomputer der ...“

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Früher waren mal Ratten und Fliegen die Kulturfolger des Menschen. Heute sind es die Computerviren.

Das hast Du schön gesagt...

 

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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74 68 6f 72 73 74 65 6e mawe2

„Das hast Du schön gesagt...“

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Wobei das fuer Fliegen eher nicht gildet. Um es mal abgewandelt mit Woody Allens Worten zu sagen:

Fliegen sind Fliegen sind Fliegen!

edit: eigentlich: eine Fliege ist eine Fliege ist eine Fliege ;)

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74 68 6f 72 73 74 65 6e Michael Nickles

„Internationale Raumstation schon öfters mit Malware verseucht“

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Die ISS wird nicht von der NASA betrieben.

Manchmal reicht es auch mit der Fokussion auf die Amis.

In dem Bericht steht das die Viren haupsaechlich auf den Lappis der Kosmonauten (also der Russen) zu finden waren.

Die ISS wird von 5 Raumfahrtagenturen betrieben, die Systemsoftware beruht auf ADA und wird weder mit den verseuchten Lappis noch mit dem Internet verbunden.

Deine letzte Frage koennen waescheinlich am besten die Russen beantworten ich denke mal das die Initiative von denen ausging.

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Michael Nickles 74 68 6f 72 73 74 65 6e

„Die ISS wird nicht von der NASA betrieben. Manchmal reicht ...“

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Thx für die Richtigstellung.

Grüße,
Mike

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BastetFurry Michael Nickles

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Wie die anderen schon geschrieben, die (meist privaten) Laptops der Besatzung sind, genau aus diesem Grund, nicht mit dem Boardcomputer verbunden. Das die Order raus ging das die Teile trotzdem auf Linux zu laufen haben sollte Bände sprechen.

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mawe2 BastetFurry

„Wie die anderen schon geschrieben, die meist privaten ...“

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Das die Order raus ging das die Teile trotzdem auf Linux zu laufen haben sollte Bände sprechen.

Haben die privaten Notebooks dort oben Internet-Zugang oder eher nicht?

 

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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BastetFurry mawe2

„Haben die privaten Notebooks dort oben Internet-Zugang oder ...“

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Haben sie.

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74 68 6f 72 73 74 65 6e mawe2

„Haben die privaten Notebooks dort oben Internet-Zugang oder ...“

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nur ueber Aldi Talk^^

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mawe2 74 68 6f 72 73 74 65 6e

„nur ueber Aldi Talk“

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Das glaube ich gern, dass die dort oben senden. Deswegen ist hier unten auch immer so schlechter Empfang! :-)

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74 68 6f 72 73 74 65 6e mawe2

„Das glaube ich gern, dass die dort oben senden. Deswegen ist ...“

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ueber DTN koennen die Kastronauten  via INet kommunizieren - aber mit dem direkten System der ISS hat das nichts zu tun.

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Xdata mawe2

„Haben die privaten Notebooks dort oben Internet-Zugang oder ...“

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Es gab mal einen Laptop mit Solaris als Betriebssystem, wegen der Assimilierung durch ein Oracle;-)
würden die heute wohl auch nicht mehr von den Astronauten genommen.

Bei fester Hardware, an Boden oder so gab es da vielleicht auch
ganz spezielle proprietäre Eigenkonstruktionen bei der Hardware und Software.

Sehr aufwendig aber sicherer, da speziell.

Nur der lokale Admin kennt da das eigenständige BS und die Hardware.
Keine Monokultur.

In Firmen gibt es heute i7Os *. Eine Art kleiner Mainframe, fast wie ein MVS.

* IBM i

 

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reader Michael Nickles

„Internationale Raumstation schon öfters mit Malware verseucht“

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Ich glaube, das liegt daran, dass es private laptops waren, wo es sczhnupep ist, wenn diemal versucht sind. dann langweilen sich die Astronauten halt einwenig.

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Hellspawn Michael Nickles

„Internationale Raumstation schon öfters mit Malware verseucht“

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