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News: Mehr Funktionen, frische Tools

Gnome Desktop in neuer Version

Redaktion / 33 Antworten / Baumansicht Nickles

Windows-Anwender sind beim Desktop auf das angewiesen, was Microsoft liefert. Linux-Anwender haben die Qual der Wahl - hauptsächlich zwischen Gnome und KDE. Beide Bedienungsoberflächen haben eine große Fangemeinde. Im Fall von Ubuntu-Linux geht das soweit, dass Ubuntu bereits lange in verschiedenen Varianten geliefert wird.

Ubuntu hat den Gnome-Desktop, Kubuntu kommt mit KDE. Natürlich kann man auch Gnome und KDE gleichzeitig installieren und dann im Startmenü entscheiden, welchen man für eine PC-Sitzung nutzen will.

Jetzt ist der Gnome Desktop in der neuen Version 2.24 erschienen. Sämtliche Neuerungen werden hier in Deutsch beschrieben: Neuerungen in GNOME 2.24.

Neben den üblichen internen Verbesserungen, bringt Gnome 2.24 vor allem bei seinen Applikationen gewichtige Neuerungen. So gibt es jetzt beispielsweise "Ekiga" für bessere Audio-/Videokonferenzen mit SIP-kompatiblen Geräten (beispielsweise Handys mit Videotelefonie).

Wer mehrere Bildschirme am PC nutzt, darf sich bei 2.24 über eine vereinfachte Ansteuerbarkeit freuen. Dafür wurde der Einstelldialog in Gnome optimiert, Multi-Displays lassen sich einfacher konfigurieren und bei Änderungen ist kein Neustart des X-Servers nötig. TV-Fans wird es freuen, dass das neue GStreamer-Modul auch mehrere DVB-Tuner-Karten gleichzeitig unterstützt.

Gnome 2.24 kann bereits jetzt für die gängigen Linux-Distributionen installiert werden. Oder man wartet einfach ab - in den kommenden Versionen der Distributionen ist der neue Gnome sowieso drinnen.

Alle Details zu Gnome gibt es wie immer hier: www.gnome.org

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Tuxus Redaktion

„Gnome Desktop in neuer Version“

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Da wurde viel schönes hinzugefügt. Klickt Euch da mal durch: http://derstandard.at/?url=/?id=1220458440032

Es sind 17 Bilder mit kurzen Erklärungen.

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maestro0812 Redaktion

„Gnome Desktop in neuer Version“

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Windows-Anwender sind beim Desktop auf das angewiesen, was Microsoft liefert.
Oh nein. Es gibt zig Möglichkeiten den Desktop von Windows zu verändern/verschönern. Mein Favorit: http://www.xpize.net/

Wer mag kann auch das versuchen.

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the_mic maestro0812

„ Oh nein. Es gibt zig Möglichkeiten den Desktop von Windows zu...“

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Oh wirklich nein. Du kannst vielleicht das "Look" verändern, aber am "Feel" kannst du bei Windows nicht viel drehen. Und da hast du unter unixoiden Systemen signifikant mannigfaltigere Möglichkeiten.

Windows für KDE ist nicht eine vollwertige Portierung des Desktop Environments sondern lediglich der KDE-Applikationen. Da bekommst du also auch kein neues Look and Feel. Was hingegen gehen soll, ist die Installation von KDE 2 (uralt) in einem in Cygwin gestarteten X-Server. Aber das ist von hinten durch die Brust ins Auge...

cat /dev/brain > /dev/null
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maestro0812 the_mic

„Oh wirklich nein. Du kannst vielleicht das Look verändern, aber am Feel kannst...“

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aber am "Feel" kannst du bei Windows nicht viel drehen.
Was am "Feel" würdest Du denn gerne drehen? Da gibt es sicher eine Lösung auch unter Windows.
Worin unterscheidet sich denn das "Feel" von KDE vom "Feel" von Gnome?
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the_mic maestro0812

„ Was am Feel würdest Du denn gerne drehen? Da gibt es sicher eine Lösung auch...“

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Was am "Feel" würdest Du denn gerne drehen?
Ein zweites Panel wär ganz hübsch. Oder sowas wie die Applets in einem Panel unterbringen zu können, diese flexibel anordnen etc...

Worin unterscheidet sich denn das "Feel" von KDE vom "Feel" von Gnome?
Da beide extrem flexibel sind und sich gegenseitig vieles abschauen, bieten die ein extrem ähnliches Look&Feel. Aber schau mal etwas weiter über den Tellerrand: Icewm, XFCE, WindowMaker, BlackBox, Enlightenment, ... Die Auswahl ist gigantisch, und da findest du dann auch Konzepte, die ein ganz anderes "Feel" ermöglichen.
cat /dev/brain > /dev/null
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KarstenW maestro0812

„ Oh nein. Es gibt zig Möglichkeiten den Desktop von Windows zu...“

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@maestro0812
Das Problem bei Windows ist , das die APIs für die Steuerelemente (Buttons und Bildlaufleiste u.s.w) direkt im Betriebsystemkern sind.
Bei Unix/LInux ist der Grafikmodus X-Windowsystem vom Betriebsystemkern getrennt und die Funktionen für die Steuerelement (heißen Widgets unter Unix/Linux) sind in Toolkits (gtk für Gnome- und QT für KDE Programme) ausgelagert.
Deshalb ist Linux (und teilweise auch Unix) sehr flexibel konfiguierbar ;-).

Debian GNU/Linux http://www.debian.org/
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Tuxus KarstenW

„@maestro0812 Das Problem bei Windows ist , das die APIs für die Steuerelemente...“

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Und jetzt das ganze nochmal auf deutsch für den Durchschnittsleser :)

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KarstenW Tuxus

„Und jetzt das ganze nochmal auf deutsch für den Durchschnittsleser : “

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Programme verwenden Funktionen aus Bibliotheken oder Toolkits in ihren Programmen, die der Programmierer nicht selbst programmieren braucht.
Das spart Programmerzeit und der Programmierer muß über viele technische Details gar nicht so genau Bescheid wissen.

Funktionen für Bildlaufleisten oder Buttons , auf die man mit der Maus klicken kann , sind in solchen Toolkits wie der GTK Bibliothek oder der QT Bibliothek enthalten. Diese Funktionen muß der Programmierer nicht selbst programmieren.

Bei Linux sind das separate Dateien die mit installiert werden müssen, damit die Programme funktionieren. Deshalb gibt es auch Paketmanager wie APT, weil der Anwender nicht wissen kann , welche Dateien das sind.

Man kann ein Gnomeprogramme unter KDE starten, obwohl dieses Gnomeprogramm mit einer anderen Bbliothek programmiert wurde. Umgekehrt geht das auch unter Gnome.

Nur das Aussehen der Programme macht Probleme. Für KDE Anwender gibt es das Paket gtk-qt-engine, damit die Gnomeprogramme unter KDE aussehen wie KDE Programme. Bei Gnome weiß ich nicht so Bescheid.

Deshalb ist auch die Linux Standard Base wichtig , die eine Kompatibilität der Distributionen untereinander garantieren soll. Wenn ein fremdes Programm installiert wird, welches mit einer anderen Distribution programmiert wurde, verwendet dieses fremde Programm die gleichen Bibliotheken , die auch die distributionseigenen Programme verwenden.
Bei Unix fehlen diese Standards aus der Linux Standard Base, aber bei Linux hat man aus den Fehlern von Unix wahrscheinlich gelernt ;-).





Debian GNU/Linux http://www.debian.org/
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maestro0812 KarstenW

„Programme verwenden Funktionen aus Bibliotheken oder Toolkits in ihren...“

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Aber unabhängig vom technischen Unterbau, lässt sich auch Windows unter Zuhilfenahme zusätzlicher Software sehr flexibel anpassen. Entgegen der These der Redaktion ist man bei weitem nicht nur auf das angewiesen, "was Microsoft liefert".

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the_mic maestro0812

„Aber unabhängig vom technischen Unterbau, lässt sich auch Windows unter...“

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Nur hast du es dann nicht mehr aus einer Hand. In der Folge wirkt das ganze nicht mehr "wie aus einem Guss", was bei Gnome und KDE halt der Fall ist. Dies aus folgenden Gründen:
1. werden so viele Tools mitgeliefert, dass schon viele Tätigkeiten und Wünsche damit erfüllt werden.
2. um als offizielles Gnome-Tool anerkannt zu werden, müssen Designrichtlinien strikte eingehalten werden.

cat /dev/brain > /dev/null
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maestro0812 the_mic

„Nur hast du es dann nicht mehr aus einer Hand. In der Folge wirkt das ganze...“

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"wie aus einem Guss",
Das ist aber auch nur dann so, wenn ich bei der jeweiligen Software für KDE bzw. Gnome bleibe. KDE-Programme unter Gnome wirken auch nicht mehr "wie aus einem Guss".
Unter Windows ist das ähnlich. Windows-Programme wirken unter Windows auch "wie aus einem Guss".

werden so viele Tools mitgeliefert, dass schon viele Tätigkeiten und Wünsche damit erfüllt werden.
Auch das wäre mit Windows möglich. Da muss sich halt mal jemand die Mühe machen eine "Windows-Distribution" zusammenzustellen. Passende Tools mit dazuzupacken, alles entsprechend vorkonfigurieren.

Das LINUX so viele Wünsche gleich erfüllen kann, liegt doch an der Arbeit des jeweiligen Distributors.
Und so bleibt mir als Windowsnutzer doch der Spaß, den Linuxer früher hatten: Selbst am System herumzuschrauben, zusätzliche Tools zu finden, Einstellungen zu verändern, etc.
Ubuntu (z.B.) heute, ist doch wie Windows früher. Alles ist fertig vorkonfiguriert, läuft, ... langweilig...
:-)
lg
maestro


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the_mic maestro0812

„ Das ist aber auch nur dann so, wenn ich bei der jeweiligen Software für KDE...“

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Nein, du hast meinen Punkt nicht verstanden. In Gnome rein kommt nur, was von Gnome abgesegnet und als den Richtlinien entsprechend beurteilt wurde. Für Windows gibt's keine entsprechenden Konzepte.

cat /dev/brain > /dev/null
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maestro0812 the_mic

„Nein, du hast meinen Punkt nicht verstanden. In Gnome rein kommt nur, was von...“

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In Gnome rein kommt nur, was von Gnome abgesegnet und als den Richtlinien entsprechend beurteilt wurde.
Das hat aber dann mit der beschworenen Flexibilität von Linux nichts mehr zu tun. Und: So ein Konzept gibt es unter Windows auch: Nur Software von Microsoft, bzw. von Microsoft zertifizierte (abgesegnete) Software verwenden.

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the_mic maestro0812

„ Das hat aber dann mit der beschworenen Flexibilität von Linux nichts mehr zu...“

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Und Microsoft hat Designrichtlinien, an die sich die Microsoft-Programmierer zwingend halten müssen, weil ihre Software sonst nicht ausgeliefert würde?

cat /dev/brain > /dev/null
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maestro0812 the_mic

„Und Microsoft hat Designrichtlinien, an die sich die Microsoft-Programmierer...“

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Und Microsoft hat Designrichtlinien, an die sich die Microsoft-Programmierer zwingend halten müssen, weil ihre Software sonst nicht ausgeliefert würde?Selbstverständlich hat Microsoft Designrichtlinien:
z.B. hier zum Thema Layout: http://msdn.microsoft.com/de-de/library/aa511279(en-us).aspx Es gibt aber jede Mange mehr.

Gezwungen wird aber natürlich Niemand. Aber Wenn Du - wie oben geschrieben -
nur Software von Microsoft, bzw. von Microsoft zertifizierte (abgesegnete) Software verwendest. Dann erhälst Du auch nur Software die diesen Richtlinien entspricht.
Wobei mir das (weder bei Microsoft noch bei Gnome) wirklich ein Vorteil zu sein scheint.
lg
maestro
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maestro0812 KarstenW

„@maestro0812 Das Problem bei Windows ist , das die APIs für die Steuerelemente...“

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Deshalb ist Linux (und teilweise auch Unix) sehr flexibel konfiguierbar ;-).
Welche flexibilität fehlt Dir denn bei Windows, bzw. was am Look & Feel würdest Du denn gerne ändern? Ich wette dafür gibt es auch unter Windows eine Lösung.
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KarstenW maestro0812

„ Welche flexibilität fehlt Dir denn bei Windows, bzw. was am Look Feel würdest...“

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Der Windowsdesktop ist nicht das Problem.
Ich meinte mit dieser Flexibilität das man sich den Desktop selbst aussuchen kann.
Manche mögen KDE nicht oder ich mag Gnome nicht.
Wahrscheinlich gibt es auch noch viele Anwender die einen einfachen Windowmanager wie fvwm2 nutzen.
Bei Windows muß man das Betriebsystem so nutzen wie es Microsoft vorgibt.

Viele Windowsnutzer wollen das neue Vista nicht und installieren wieder WindwsXP.
Wenn Windows so modular aufgebaut wäre wie ein Unix/Linux, dann könnten sich die Anwender ihren Desktop selbst aussuchen den sie gerne nutzen wollen.

Ich nutze Debian sehr gern.
Debian bietet drei Desktops und zig Windowmanager an. Wenn du willst kannst du immer noch einen einfachen Windowmanager wie fvwm2 installieren.


"Welche flexibilität fehlt Dir denn bei Windows, bzw. was am Look & Feel würdest Du denn gerne ändern? Ich wette dafür gibt es auch unter Windows eine Lösung."

Ich persöhnlich möchte kein abgespecktes Desktopbetriebsystem.
Bei Unix wie Solaris 10 oder einer Linuxdistribution wie Debian kann der Anwender selbst entscheiden ob er sich einen Internetserver oder einen Desktoprechner installieren will. Ich kann mit Debian auch nur einen Router mit Firewall für ein Firmennetzwerk einrichten.
Das Besondere an Unix ist der modulare Aufbau.
Nur Unix war oder ist immer noch sehr teuer und man bekommt den Programmcode nicht, um sich beispielsweise den Betriebsystemkern selbst zu übersetzen. Ich finde daher Linux besser als kommerzielles Unix.

Ich weiß nicht wie ich es einfach erklären kann. Unixsysteme sind sehr flexibel konfigurierbar. Das wird beispielsweise dadurch erreicht , das die Konfiguration auf mehrere kleine spezialisierte (Kommadozeilen-)Programme verteilt wird. Bei Windows geht es mehr um eine intuitive Benutzerführung.
Windows hat einen völlig anderen Ansatz als Unix, der mir persöhnlich gar nicht zusagt. Vor etwa 15 Jahren gab es aber nur Windows für PCs. Ganz früher in den 80er Jahren liefen Unixsysteme nur auf ganz teuren Rechnern. Ich habe Windows auch nur genutzt weil es nicht anderes gab. Für PCs gab es früher gar keine anderen Betriebsysteme als Windows. Von Tannenbaum gab es Minix, eine Art von Unix. Minix war aber auch nur ein Lehrbetriebsystem.

Also ich will es mal so sagen. Wenn jemand gerne ein Unixsystem (wegen der Flexibilität) hätte , sich es aber nicht leisten kann oder will, derjenige kann eine Linuxdistribution nutzen. Wenn jemand Windows möchte (egal aus welchem Grund) , der sollte auch Windows nutzen. Ich nutze Windows und Linux, aber Windows ist nur ein Zweitbetriebsystem.

Wenn du dich mit Unix (noch) nicht auskennst, dann kannst du hier mal nachlesen:

http://www.unix.org/

http://de.wikipedia.org/wiki/Unix

http://www.minix3.org/






Debian GNU/Linux http://www.debian.org/
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maestro0812 KarstenW

„Der Windowsdesktop ist nicht das Problem. Ich meinte mit dieser Flexibilität...“

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Bei Windows muß man das Betriebsystem so nutzen wie es Microsoft vorgibt.
Nein überhaupt nicht. Es gibt viele Möglichkeiten auch dieses Betriebssystem den eigenen Wünschen anzupassen.
Es geht mir auch nicht um einen Vergleich der Flexibilität von Windows oder Unix. Der technische Unterschied ist mir klar.
Es geht um die These der Redaktion, Windows müsse man so hinnehmen, wie Microsoft es vorgibt. Dem ist nicht so. Ich selbst schreibe gerade vor einem Desktop, der ganz anders ist als Microsoft es vorgibt.
Weiters geht es mir (wie auch der Redaktion) um den Bedarf des "Otto-Normal-Users", der entweder KDE oder Gnome verwendet. (wie die Redaktion feststellt) Und dieses Look & Feell und diese Flexibilität hat Windows auch.

Aus Interesse: Welchen konkreten Vorteil genau hat für Dich denn die Flexibilität von LINUX? Nimmst Du ständig so einschneidende Veränderungen an Deinem Betriebssystem vor?
Für wlchen Einsatzzweck hast Du es Dir konfiguriert, der mit Windows so nicht zu erreichen wäre?

lg
maestro
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maestro0812

Nachtrag zu: „ Nein überhaupt nicht. Es gibt viele Möglichkeiten auch dieses Betriebssystem...“

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Um es auf den Punkt zu bringen:
Für einen Router ist Windows kein geeignetes Betriebssystem. Hier z.B. ist Linux - eben wegen seiner Flexibilität - besser geeignet.
Als Desktopbetriebssystem ist Flexibilität nur insofern interessant, um sich sein persönliches "Look & Feel" einzurichten. Niemand wird doch auf seinem Produktivrechner ständig den Windowmanager wechseln, den Kernel neu kompilieren oder alles zum Spaß mal nur auf der Kommandozeile erledigen. Die technischen Anforderungen des Nutzers an ein Desktop-Betriebssystem weichen doch nicht sehr von einander ab. Was die "Geschmacks"-Entscheidungen betrifft ist - ein bissl Eigeniniative vorrausgestzt - Windows flexibler als sein Ruf. Für fast alle Bedürfnisse gibt es auch eine Software-Lösung.

lg
maestro

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KarstenW maestro0812

„Um es auf den Punkt zu bringen: Für einen Router ist Windows kein geeignetes...“

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"Nein überhaupt nicht. Es gibt viele Möglichkeiten auch dieses Betriebssystem den eigenen Wünschen anzupassen."

Ich weiß überhaupt nicht welche Version von Windows Vista ich nutzen soll. Warum bringt Microsoft so viele verschiedene Versionen heraus ?
Außerdem macht Microsoft einen Unterschied zwischen der Serverversion und der Desktopversion .
Warum ?

Ich will nur EIN Betriebsystem welches ich mir konfiguiren kann wie ich will, ob als Server Desktoprechner oder Router, egal.



Ich habe KDE schon seit mehreren Jahren. An der Benutzerführung hat sich kaum was geändert. Und bei Debian gibt es eine stabile Version für Produktivsysteme, die man 1,5 bis 2 Jahre nutzen kann. Da muß man nicht ständig irgendwas konfigurieren.
Die Linuxdsitributionen sind auch nur Freiwilligenprojekte und keine Sofwarefirmen wie Microsoft die ihr Betriebsystem Windows verkaufen wollen. Bei Debian arbeiten etwa 2000 Freiwillige und davon etwa 1000 Entwickler offiziell.
Das sind Programmierer und Studenten die Spass daran haben ihre eigene Distribution zu entwickeln.
Jeder Debian Entwickler hat ein Mitspracherecht.
Du kannst dir ja mal den Gesellschaftsvertrag von Debian durchlesen:

http://www.de.debian.org/social_contract

Bei Debian wird kein Betriebsystem verkauft oder so ähnlich.
Microsoft muß sich am Massengeschmack orientieren, weil Microsoft Windowslizenzen verkaufen will.
Debian sieht keinen Sinn dahinter Linux zu verkaufen ;-).
Also mir gefällt Debian besser als Solaris 10 von Sun Microsystems oder Windows von Microsoft.

Jedem das Seine ;-).



Debian GNU/Linux http://www.debian.org/
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maestro0812 KarstenW

„ Nein überhaupt nicht. Es gibt viele Möglichkeiten auch dieses Betriebssystem...“

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Jedem das Seine ;-).
Ganz genau. Mir ist Linux auch viel sympathischer als Windows. Ich wollte nur dem Vorurteil widersprechen, Linux mit KDE oder Gnome sei flexibler als Windows.
Als Desktopbetriebssytem kann mit beiden Varianten den Nutzer "glücklich machen".
Das es mit Linux komplett "kostenlos" geht und man mit Linux auf der moralisch sichereren Seite ist; geschenkt. Aber darum ging es mir nicht.

Mein persönliche Sicht:
Das Betriebssystem ist mir komplett wurscht. Ich bnutze einen Computer ja nicht um ein Betriebssystem darauf laufen zu lassen. Sondern es geht mir um die Funktionalität gewisser Programme, die ich nutzen will. In meinem Fall sind darunter Programme, die es nicht - auch nicht in einer adäquaten Variante - für Linux gibt. Also verwende ich Windows. Das ich mir dann - mit viel Spaß - auf meine übrigen Bedürfnisse (auch mit viel "guter" openSource-Software) zuschneidere. So wie die "echten" Linuxer es auch machen. :-)

lg
maestro
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Tuxus maestro0812

„ Nein überhaupt nicht. Es gibt viele Möglichkeiten auch dieses Betriebssystem...“

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Es geht um die These der Redaktion, Windows müsse man so hinnehmen, wie Microsoft es vorgibt. Dem ist nicht so. Ich selbst schreibe gerade vor einem Desktop, der ganz anders ist als Microsoft es vorgibt.

Das ist interessant. Würdest Du einen Screenshot von Deinem Desktop hier mal kurz reinstellen oder einen Link zu anderen Screenshots. Nicht, dass ich das nicht glauben würde. Mich interessiert nur die Veränderbarkeit des Windows-Desktops.

Ich denke, wo der Unterschied ist, liegt darin, dass es sich um einen (stark) veränderten Windows-Standard-Desktop handelt, sprich Farben und Design, wodurch dieser evtl. fast nicht mehr wiedererkennbar wird, könnte ich mir vorstellen.

Der Unterschied zum Linux-Desktop ist, dass man diesen komplett austauscht, also einen komplett anderen Desktop vom Aufbau her nutzt. Man wechselt so von Gnome zu KDE zu Xfce zu ... bis dahin, dass man einfach keinen verwendet, je nach persönlichem Geschmack oder der Hardwareanforderung.

Und der Austausch verläuft einfach per Mausklick und wenn man möchte kann man den genutzten Desktop wiederum sehr individuell anpassen, indem man z.B. Gnome zum Aussehen von MacOSX verändert oder die Fenstermanager austauscht.

Das ganze ist ein offenes Baukastensystem.
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maestro0812 Tuxus

„Es geht um die These der Redaktion, Windows müsse man so hinnehmen, wie...“

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oder einen Link zu anderen Screenshots.
Bitte gerne:
http://www.boxshots.org/screenies/4940.jpg
http://kb.ultratech-llc.com/?File=/NewShell.TXT

liegt darin, dass es sich um einen (stark) veränderten Windows-Standard-Desktop handelt
Das ist nur eine Möglichkeit. Du kannst auch eine komplett andere Shell/einen Fenstermanager als Windows-Programm laufen lassen, die/der dann die Kontrolle übernimmt.

Der Unterschied zum Linux-Desktop ist, dass man diesen komplett austauscht, also einen komplett anderen Desktop vom Aufbau her nutzt.
Auch wenn der Unterschied zwischen KDE und Gnome auf der technischen Ebene so groß ist, daß Du von einem "komplett anderen Aufbau" sprichst, auf Benutzerebene bemerke ich nur einen Unterschied im "Look & Feel". Dieser lässt sich auch unter Windows erreichen.

bis dahin, dass man einfach keinen verwendet,
Gab es unter Windows auch mal, hieß DOS...

indem man z.B. Gnome zum Aussehen von MacOSX verändert
http://winfuture.de/news,24323.html

Das ganze ist ein offenes Baukastensystem.
Wie gesagt: Was "unter der Haube" vorgeht, ist dem "Endanwender" doch egal. Und die Oberfläche kann auch unter Windows (mit zusätzlicher Software) extrem verändert und angepasst werden. Auch unter Windows kann herllich gebaut und gebastelt werden.

lg
maestro


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Tuxus maestro0812

„ Bitte gerne: http://www.boxshots.org/screenies/4940.jpg...“

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Beeindruckend! Da muss man Dir einfach recht geben, meine ich. Ein Win ist da nicht mehr zu erkennen.
Aber bitte verkleinere das Bild oder schmeiß es wieder raus. Das Querscrollen ist im Forum nicht so toll. ;-)

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maestro0812 Tuxus

„Beeindruckend! Da muss man Dir einfach recht geben, meine ich. Ein Win ist da...“

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Sorry, ich wollte einentlich auch nur den Link zu dem Bild posten, nicht das Bild selber einbinden.
Ändern kann ich es jetzt nicht mehr, da erscheint folgende Meldung:
Sorry - auf diesen Beitrag wurde bereits geantwortet!
Eine Bearbeitung ist nicht mehr möglich, da Folgebeiträge dann unpassend werden könnten.
Wenn Du Deinen Beitrag ergänzen oder verändern möchtest, dann schreibe einfach einen Folgekommentar dazu.

Falls jemand von den VIPs das Bild entfernen kann: Bite machen.
lg
maestro

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Tuxus maestro0812

„Sorry, ich wollte einentlich auch nur den Link zu dem Bild posten, nicht das...“

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Alles klar, dann lösche ich in einer Stunde diesen Eintrag, dann Du Deinen, dann ich wieder meinen und dann kannst Du da ran :)
*lustig*

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King-Heinz Tuxus

„Alles klar, dann lösche ich in einer Stunde diesen Eintrag, dann Du Deinen,...“

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Moin Tuxus

Das Zauberwort (bzw. das Zauberplugin) für den FF heißt Imagezoom: Klick.

Damit kannst du dir die Bilder in der Größe so herrichten, dass es passt, ohne dass du die Textgröße veränderst. Habe ich schon sehr lange als sehr nützliche Erweiterung im FF... :-))

Gruß
K.-H.

„Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: ‚Das ist technisch unmöglich!’“ (Sir Peter Ustinov)
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Acader King-Heinz

„Moin Tuxus Das Zauberwort bzw. das Zauberplugin für den FF heißt Imagezoom:...“

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Hallo, geht leider in FF 3.03 noch nicht.
Aber sicherlich bald.

Gruß Acader

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King-Heinz Acader

„Hallo, geht leider in FF 3.03 noch nicht. Aber sicherlich bald. Gruß Acader“

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Merkwürdig! Bei mir funktioniert das ohne Probleme.

Firefox 3.0.3 und ImageZoom Version 0.3.1.

Gruß
K.-H.

„Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: ‚Das ist technisch unmöglich!’“ (Sir Peter Ustinov)
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Acader King-Heinz

„Merkwürdig! Bei mir funktioniert das ohne Probleme. Firefox 3.0.3 und ImageZoom...“

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Ja du hast recht auf meinen Debian Rechner funktioniert es jetzt auch.

Gruß Acader

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Tuxus King-Heinz

„Moin Tuxus Das Zauberwort bzw. das Zauberplugin für den FF heißt Imagezoom:...“

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Hallo mein König :)
Der Knaller, diese Erweiterung! Vielen Dank!!
Gruß, tuxus

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maestro0812 King-Heinz

„Moin Tuxus Das Zauberwort bzw. das Zauberplugin für den FF heißt Imagezoom:...“

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Ich hab es auch gerade installiert: Super.
Vielen Dank für den Tip (auch wenn er nur für Tuxus war).
lg
maestro

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King-Heinz maestro0812

„Ich hab es auch gerade installiert: Super. Vielen Dank für den Tip auch wenn er...“

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Wegen dieser kleinen Progrämmchen (sprich: Erweiterungen) möchte man auf den FF nicht mehr verzichten. Da gibt es doch bald für jedes "Problem" eine Lösung.. :-))

Gruß
K.-H.

„Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: ‚Das ist technisch unmöglich!’“ (Sir Peter Ustinov)
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