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News: Auch private WLANs werden ausspioniert

Geheimnis von Google's Kamera-Karren gelüftet

Michael Nickles / 25 Antworten / Baumansicht Nickles

Seit geraumer Zeit sind Google's "Kamera-Autos" unterwegs und filmen für Google Street View alles ab, was ihnen vor die Linse kommt. Zwar schimpfen Datenschützer längst weltweit über Googles Vorgehensweise aber passieren tut eigentlich nichts.

Gerade erst haben Datenschutzbeauftragte von zehn Staaten einen offenen Brief an Google geschickt: Letter to Google Inc. Chief Executive Officer. Darin wird "gebettelt", dass Google hinsichtlich Datenschutzes doch bitte mehr Verantwortungsbewusstsein entwickeln möge.

Google streitet natürlich ab, irgendwelche Datenschutzgesetze oder Privatsphäre zu verletzen. Persönliche Informationen auf Bildern (Personen, Autoschilder) werden ja schließlich "unkenntlich" gemacht und basta. Jetzt kam allerdings raus, dass Google's "Spanner-Karren" weit mehr tun, also nur Filmen beziehungsweise Fotografieren.

Johannes Caspar, der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit und Peter Schaar, der Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit haben jetzt eine gemeinsame Pressemitteilung veröffentlicht. Darin wird mitgeteilt, dass man von einer anderen europäischen Datenschutzbehörde eine brisante Information erhalten habe.

Und zwar, dass Google nicht nur fotografiert, sondern dabei auch gleich alle WLANs in der Umgebung erschnüffelt und aufzeichnet. Die Kamera-Wägen wurden also heimlich mit Scannern für WLAN-Netze ausgestattet. Man habe Google zwar schriftlich gebeten, die technischen Vorgänge und Hintergründe bei den Kamera-Autos zu nennen, aber keine Antwort erhalten.

Immerhin hat Google den Datenschutzbeauftragten inzwischen bestätigt, dass auch gescannt wird, auch private WLAN-Netze kartographiert werden.

Aus der Pressemitteilung:

"Nach gegenwärtigen Erkenntnissen ist davon auszugehen, dass neben der örtlichen Erfassung, dem Verschlüsselungsstatus der Geräte, der weltweit eindeutigen MAC-Adresse auch der vom Betreiber vergebene Name (sog. SSID) gespeichert wurde. Bei letzterer verwenden Privatpersonen nicht selten ihre Klarnamen oder andere auf sie hinweisende Informationen. Sowohl mit Blick auf die Benutzung des eigenen Namens als auch auf die Möglichkeit, die WLAN-Netze aufgrund ihrer örtlichen Lage Bewohnern von Häusern zuzuordnen, handelt es sich um die Erfassung und Speicherung personenbezogener Daten und deren Übertragung in die USA."

Natürlich sind die Datenschutzbeauftragten über Googles heimliches WLAN-Scannen empört und haben es als rechtswidrig verdammt. Bei den Diskussionen habe Google niemals mitgeteilt, dass es nur um "Bilder" geht. Peter Schaar fordert Google aus, die aufgezeichneten WLAN-Daten umgehend zu löschen und die "Kamera-Fahrten" sofort einzustellen, bis Google sich an die Datenschutzstandards hält.

Michael Nickles meint: Zum Todlachen. Meine offene Mitteilung an Herrn Caspar und Herr Schaar: treten Sie endlich zurück, Sie haben versagt. Datenschutzbeauftragte, die zwar viel reden, aber doch nichts bewirken können, sind eine Verschwendung von Steuergeldern.

Klar, Sie sind ja nur Beauftragte von "denen da oben", die wiederum von uns allen beauftragt sind. Aber wenn man weiß, dass man einen Job sowieso nicht erfüllen kann, nichts dabei rauskommen wird, dann sollte man ihn besser gleich bleiben lassen.

Google hat gewonnen. Inzwischen haben die Kamera-Karren wahrscheinlich sowie schon fast ganz Deutschland abgegrast. Das Ding ist gelaufen.

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mono Michael Nickles

„Geheimnis von Google's Kamera-Karren gelüftet“

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...ich wollte nie einen WLAN-Router haben, habe mir diesen jedoch gekauft, weil er bei einem namenhaften ISP gute 30 € billiger gewesen ist, als der herkömliche DSL-Router. WLAN habe ich glückerlicherweise trotzdem nicht aktiviert, sondern das DSL ganz klassisch an über einen Switch im Haus verteilt...

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mawe2 Michael Nickles

„Geheimnis von Google's Kamera-Karren gelüftet“

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Grundsätzlich ist es von Google natürlich eine Sauerei, dass sie außer der schon oft kritisierten Fotospannerei nun auch noch WLAN-Schnüffelei betreiben.

Es bleibt spannend. Mal sehen, was die mit ihren Autos noch so alles machen und was noch so nach und nach an die Öffentlichkeit sickert.

Aber: Jeder WLAN-Betreiber muss immer damit rechnen, dass sein Netz von außen registriert wird. Wenn ich das nicht will, darf ich kein WLAN betreiben oder muss zumindest dafür sorgen, dass Außenstehende keine Chance haben, wichtige Informationen zu bekommen.

auch der vom Betreiber vergebene Name (sog. SSID) gespeichert wurde. Bei letzterer verwenden Privatpersonen nicht selten ihre Klarnamen oder andere auf sie hinweisende Informationen.

Wer das tut, ist eben mit dem Thema WLAN schlicht überfordert und sollte sich fachmännischen Rat holen!

Meine offene Mitteilung an Herrn Caspar und Herr Schaar: treten Sie endlich zurück, Sie haben versagt.

Ich sehe ehrlich gesagt nicht, wo die Datenschützer versagt haben und weshalb sie zurücktreten sollten.

Die Datenschützer haben schon länger auf die Probleme mit Google hingewiesen und die Öffentlichkeit dafür sensibilisiert. Dafür, dass Privatleute ihren Klarnamen in der SSID angeben, kann doch Herr Schaar nichts!

Und dafür, dass Google deutsches Datenschutzrecht missachtet (falls das überhaupt der Fall ist), kann Herr Schaar auch nichts. Der Datenschutzbeauftragte ist kein Armeegeneral, der einen präventiven Vernichtungsschlag gegen feindliche Wirtschaftsunternehmen anordnen kann.

Was wird denn erwartet? Soll der Bundesdatenschutzbeauftragte Richtlinien erlassen (oder Gesetze initiieren), die Google eine Betätigung in Deutschland untersagen? Soll Google nach dem chinesischen Vorbild aus Deutschland vergrault werden?

Ist nicht die China-Flucht von Google Ausdruck der undemokratischen Strukturen des Landes und Google hat dort endlich die richtigen Konsequenzen gezogen?

Wollen wir das in Deutschland auch?

Ich bin weit davon entfernt, Google irgendwie in Schutz zu nehmen. Aber so lange eine übergroße Mehrheit der Deutschen an allen möglichen Stellen sorglos ihre vertraulichen Daten weitergeben, ist der Datenschutzbeauftragte der letzte, dem man dafür Vorwürfe machen sollte.

Die Entwicklung geht doch eh in die Richtung, dass die Maximierung des sinnlosen Exhibitionismus in irgendwelchen (a)sozialen Netzwerken zügig voranschreitet. Selbst Google ist diesbezüglich eher lahm. Die Leute wollen doch gar keinen Datenschutz!

Wenn doch, dann können sie ihn haben. Und der Datenschutzbeauftragte gibt diesbezüglich viele wichtige Informationen und kümmert sich darum, dass die Datensammelwut des Staates wenn schon nicht eingedämmt, so doch wenigstens öffentlich gemacht wird.

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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habus mawe2

„Grundsätzlich ist es von Google natürlich eine Sauerei, dass sie außer der...“

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Dafür, dass Privatleute ihren Klarnamen in der SSID angeben, kann doch Herr Schaar nichts!


Google eigentlich auch nicht.
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Olaf19 mawe2

„Grundsätzlich ist es von Google natürlich eine Sauerei, dass sie außer der...“

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Jeder WLAN-Betreiber muss immer damit rechnen, dass sein Netz von außen registriert wird. Wenn ich das nicht will, darf ich kein WLAN betreiben oder muss zumindest dafür sorgen, dass Außenstehende keine Chance haben, wichtige Informationen zu bekommen.

Absolut richtig! Und deswegen traue ich WLAN nach wie vor nicht über den Weg. Ich habe es nicht und brauche es auch nicht und hoffe inständig, dass es so bleibt. Sollte ich doch eines Tages nicht darum herumkommen, würde ich mich erst einmal eingehend informieren, was ich tun muss, um ein Maximum an Sicherheit zu erreichen.

Eher verstehe ich nicht, was Google mit dieser Art Informationen anfangen will. Wie Fetzen schon sagt, WLANs sind gewissermaßen "mobil", heute da, morgen weg. Selbst wenn ich WLAN nutze, wozu muss ich dann wissen, wo Leute mit WLAN sitzen? Will Google uns alle dazu ermuntern, in ungesicherte Netze einzudringen, oder welchen Zweck verfolgt diese Aktion?

Ist nicht die China-Flucht von Google Ausdruck der undemokratischen Strukturen des Landes und Google hat dort endlich die richtigen Konsequenzen gezogen?

Die richtigen Konsequenzen vielleicht, aber nicht unbedingt auch aus den richtigen Gründen. Da ging es wohl eher um Prestige.

CU
Olaf
Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Fetzen Michael Nickles

„Geheimnis von Google's Kamera-Karren gelüftet“

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Alles haben die sicher noch nicht erfasst. Witzig ist, dass das "aktuelle" Bild von unserem Ortsteil von deutlich schlechterer Qualität ist, als das vorhergehende Foto. Selbst in der Innenstadt gibt es kein Streetview und auch keine hochauflösenden Bilder. Der Supermarkt, der schon seit einigen Jahren in Betrieb ist, erscheint als Baustelle. Von daher ist die Aktualität eher mit Vorsicht zu genießen.

Das Sammeln von W-Lans halte ich zwar für bedenklich, die Frage ist auch hier die der Aktualität. Wie viele der W-Lans existieren noch und wie viele Leute davon wohnen noch am gleichen Platz? Unlautere Datensammelwut, von zweifelhaftem Nutzen.

Was mich mich viel nachdenklicher macht, warum erschüttert mich das Versagen unserer Obrigkeit nicht im Geringsten?! Nur wieder ein Beweis dafür, dass wir nur Schafe sind, in der Herde der USA, die selbst die Rechte einer einheimischen Privatfirma über die eines angeblich autonomen Staates stellen.

Das wahre Leben ist nicht der Kampf zwischen Gut und Böse, sondern zwischen Böse und noch Schlimmeren!(Joseph Brodsky)
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mawe2 Fetzen

„Alles haben die sicher noch nicht erfasst. Witzig ist, dass das aktuelle Bild...“

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Von daher ist die Aktualität eher mit Vorsicht zu genießen.

Genau! Du sprichst einen wichtigen Punkt an. Die Google-Daten sind schlicht veraltet. Es wird immer mit so einem wahnsinnigen Respekt von der enormen Datenmenge gesprochen, die Google besitzt aber ein Großteil dieser Daten ist veraltet!

Auch ich kenne Beispiele in Google-Maps, wo unserer Stadt in großen Teilen inzwischen ganz anders aussieht. Und man kann an den vorhandenen Bildern erkennen, dass sie schon seit Jahren nicht aktualisiert wurden.

Das allein wäre ja noch nicht so schlimm, wenn Google wenigstens das Datum der letzten Aktualisierung mit angeben würde. Das machen sie aber (aus guten Gründen) nicht.

Welchen Wert haben Daten, von denen jeder weiß, dass sie veraltet sind (oder zumindest sein könnten) und bei denen niemand weiß, wann sie überhaupt aktuell waren?

Eine regelmäßige Aktualisierung dieser Bilder ist eben auch für einen Weltkonzern wie Google nicht mal so nebenbei zu erledigen, damit ist auch Google hoffnungslos überfordert.

Was ist jetzt eigentlich Schlimmer: Dass Google und permanent ausspioniert oder dass wir Ausspionierten von Google noch nicht mal aktuelle Daten zu sehen bekommen?
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Ventox Fetzen

„Alles haben die sicher noch nicht erfasst. Witzig ist, dass das aktuelle Bild...“

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Alles haben die sicher noch nicht erfasst.

Für Deutschland sehe ich jedenfalls in Google Earth kein einziges Kamerasymbol für Streetview.
Ich würde sagen, Sehenswürdigkeiten, Hotels oder sonstige öffentliche Gebäude können ruhig per Streetview gezeigt werden.
Reine Wohngegenden haben dort aber nichts zu suchen.
Sicher wäre es interessant, wenn es Aufnahmen nach Art von Streetview von im Bombenhagel des zweiten Weltkrieg untergegangenen Städte geben würde.
Das wäre heutzutage historisch interessant und könnte ruhig veröffentlicht werden.
Falls die aktuellen Daten von Streetview überhaupt so lange überdauern, würden sie in Jahrhunderten bestimmt von höchstem Interesse für Historiker und sonstige Interessierte sein.
Aktuell sollten jedoch Wohnhäuser nicht in Streetview zu sehen sein.
Habe ich eigentlich als Mieter das Recht, bei Google zu verlangen, dass das Haus, in dem ich wohne, nicht gezeigt wird?
Oder ist das Sache des Vermieters?

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.
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digitalray Michael Nickles

„Geheimnis von Google's Kamera-Karren gelüftet“

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kartographiert reicht... kartografisiert gibts nicht, ausser es war n sehr guter wortwitz wegen der kamera..

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Foghiker Michael Nickles

„Geheimnis von Google's Kamera-Karren gelüftet“

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Hmmm. Ich versteh den ganzen Trubel nich.
Schon früher konnte man sich über Googles Hintergründe und der Sponsoren etc. erkundigen. Heute weiss jeder, was allein bei Google alles an Daten gespeichert wird, und trotzdem achten die wenigsten auf persönlichen Datenschutz. Selbst nahezu alle Standartbrowser sind nahezu verbingt oder vergoogelt. Man werkelt immer noch mit den billigsten Passwörtern rum, hält WPA2 für sicher, und lädt allen möglichen verbalen und visuellen Mist über sich oder andere ins Netz. Klar das dann auch all diese elektronischen Spürhunde und Robots wirklich jeden Scheiss finden.
Und ich erlebs auch jeden Tag, wie toll die Leute auf Google schimpfen, aber es trotzdem toll finden, wie gut es funktioniert, und was da alles geht, und trotzdem weiterhin auch freiwillig das Netz mit persönlichen Daten voll stopfen.

Das hat schon wieder Blödzeitungsniveau. Alle schimpfen drauf, niemand will was mit zu tun haben, und trotzdem stehn frühs alle beim Dealer und wollen das Teil unbedingt haben.

Und wer immer noch nicht kapiert hat, das man in diesem System und dieser Gesellschaft nur das für bare Münze nehmen kann, was auch konkretisiert, definiert, und eindeutig ausgesprochen wird, der kann mir nur leid tun.

Und solang es keine internationalen Gesetze gibt, die selbst die Rechtmässigkeit von Googles Datensammelwut eindeutig und klar definiert, ist es völlig banane, wie viele Leute dagegen antreten, wenn es zu wenig sind, um höhere Interessen zu kippen, kann man nur die Pille schlucken.

Ist wie in der Politik, wenn das Volk denkt, das alles vom Himmel fällt, sich alles von allein reguliert, die Regierung oder Gott schon alles hübsch machen wird, und schuld ja sowieso immer die anderen sind, brauch man sich nicht wundern, wenn Gott oder Regierung ihren eigenen Wege gehen.

Und man glaubt es kaum, aber was schon vor über 30-40 Jahren oder noch länger super funktionierte, klappt heute immer noch:
Die Dummheit des Volkes ist unglaublich, und man muss nur wissen, wie man seine eigenen Ziele allgemeingültig verkaufen kann.

Da kann auch schon mal aus Demokratie, Kampf gegen Terrorismus, und Wahrung des Weltfriedens aus Versehen der ein oder ander Krieg werden. Und wenn dann auch noch Soldaten IM Krieg getötet werden, au weia, das ist echt schlimm.

Aber das gabs alles schon hunderte mal, und wir haben alles vergessen, uns interessiert das alles nicht, auf wessen Seite wir stehen, is uns auch völlig wurscht, und solang wir noch essen, trinken, feiern, konsumieren, ballermannern, reisen usw. können, vergessen wir sogar wie gut es uns wirklich geht, und gehen eh zuerst immer auf die los, die nicht nach unserer Pfeife tanzen wollen.

Und DARIN sind wir uns ja schon seit Jahrzehnten einig.

Also vergessen wir auch Googles Treiben am Rande der Legalität, denn sind wir doch mal ehrlich, was wären wir ohne ???

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Joerg69 Michael Nickles

„Geheimnis von Google's Kamera-Karren gelüftet“

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WLAN-Geräte sollten standardmäßig ab Werk auf Verschlüsselung eingestellt sein. Bei dreimalig falscher Paßworteingabe sollte das Gerät gesperrt werden. Das sind wohl Standards, über die wir nicht mehr diskutieren wollen.

Wenn ich mein WLAN verschlüssele, dann gehe ich davon aus, daß dieser Kommunikationsautomat auch nicht den leisesten Pups an Daten herausgibt - nix da "SSID" oder "MAC-Adresse" - was ist das überhaupt für ein blöde Scheiße, die mich nicht in 1.000 Jahren interessiert?

Sollte das verschlüsselte WLAN-Dingsbums-Stupidgerät tatsächlich auch nur den leisesten Pups an Daten offenbaren, würde das bedeuten, daß diese mußmaßlich intelligenten Ingenieure über ein so gering-/ minderwertiges Gehirnmaterial verfügen, daß das erforscht werden sollte.

Bzgl. der weichgespülten, noch nicht einmal erbarmungswürdigen "Datenschutzbeauftragten"-Blödluschen frage ich mich allerdings auch - sind die eine fünfte Kolonne oder sind die so gut versorgt, daß sie mit Sesselwarmhalten allein glücklich werden?

Viele Grüße von Jörg
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mawe2 Joerg69

„Verschlüsseltes WLAN“

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nicht den leisesten Pups an Daten

was ist das überhaupt für ein blöde Scheiße

WLAN-Dingsbums-Stupidgerät

gering-/ minderwertiges Gehirnmaterial

weichgespülten, noch nicht einmal erbarmungswürdigen "Datenschutzbeauftragten"-Blödluschen

Kann es sein, dass Dir das Thema egal ist und Du Dich ansonsten eher in Fäkal-Foren rumtreibst?

Was willst Du uns eigentlich sagen? Was ist Dein Beitrag zur Diskussion?
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Joerg69 mawe2

„ Kann es sein, dass Dir das Thema egal ist und Du Dich ansonsten eher in...“

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quot erat demonstrandum = was zu beweisen war

(Dies ist ein Satz, den Mathematiker gerne anbringen, wenn ihnen in fulminanter Weise eine Beweisführung gelungen ist.)

Hier hat offensichtlich ein getroffener Hund gebellt.

Viele Grüße von Jörg
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mawe2 Joerg69

„Q. e. d.“

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Dies ist ein Satz, den Mathematiker gerne anbringen, wenn ihnen in fulminanter Weise eine Beweisführung gelungen ist.

Danke, dass Du uns an Deiner unendlichen Weisheit teilhaben lässt!

Allerdings ist Dir eines entgangen: Von Dir wurde überhaupt kein Beweis verlangt! Was auch immer Du glaubst bewiesen zu haben...
"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Ten_Eniunlsl Joerg69

„Verschlüsseltes WLAN“

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Merke: Hier sind wieder einige experten versammelt:-)

Mal wieder ein der keine Ahnung hat wie Wlan funktioniert;
Wenn ich mein WLAN verschlüssele, dann gehe ich davon aus, daß dieser Kommunikationsautomat auch nicht den leisesten Pups an Daten herausgibt - nix da "SSID" oder "MAC-Adresse" - was ist das überhaupt für ein blöde Scheiße, die mich nicht in 1.000 Jahren interessiert?

Sollte das verschlüsselte WLAN-Dingsbums-Stupidgerät tatsächlich auch nur den leisesten Pups an Daten offenbaren, würde das bedeuten, daß diese mußmaßlich intelligenten Ingenieure über ein so gering-/ minderwertiges Gehirnmaterial verfügen, daß das erforscht werden sollte.

Die SSID und Mac müssen unverschlüsselt heraus gegeben werden damit sich die geräte gegenseitig erkennen können.
Sowas wie 3mal falsches passwort wäre cool wenn ich keinen empfang in meinem Wlan hab weil die nachbarn stören schreib ich ne script datei die in jedem fremden Wlan das passwort 3mal falsch eingibt.
Sehr sinnlos.
Hinzu kommt das man die pakete auch mit sniffen kann dann die pakete entschlüsselt und dann hat man das richtige passwort und der AP merkt gar nichts und das ist physikalisch bedingt es sei den man setzt richtfunk ein.

Merksatz:
Daten sind auch Daten wenn sie Verschlüsselt sind!

Sers
Ten

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Brandon Michael Nickles

„Geheimnis von Google's Kamera-Karren gelüftet“

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Hallo,

mich schockiert an dieser Stelle eher das Ausmaß
an Entrüstung über das Neue und der Fingerzeig auf
Google.
Auch ich stehe einigen Aspekten ihrer Philosophien
kritisch gegenüber, aber hat denn wirklich vorher noch nie
jemand etwas über Skyhook Wireless gehört, die seit 2003
das Gleiche machen?

Diese Idee kommt parallel zum GPS im iphone und
iPod Touch zum Zuge.

Entweder recht spät für die Aufregung oder recht erschreckend
bezüglich der Unwissenheit.

Auf deren Seite ist eine beachtliche Abdeckung weltweit
zu erblicken, was mir dann auch erklärte woher mein
iPod Touch seinerzeit wusste, wo ich mich aufhalte
(wo es doch kein GPS hat).

Gruß
Brandon

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digitalray Brandon

„Hallo, mich schockiert an dieser Stelle eher das Ausmaß an Entrüstung über...“

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naja, aber jetz mal ehrlich, google streetview ist nett, aber wer braucht denn sowas ? ich seh die strasse doch eh vor mir und hab sogar satelitenaufnahmen.

ich komm super klar wenn ich die strassen sehe mit strassennamen.

das streetview ist ein nettes gimmick, da hab ich auch nichts dagegen..

aber wozu um alles in der welt muss man MAC Adressen von privaten WLAN Anschlüssen sammeln mit dem dazugehörigen Gerätenamen, der ihm gegeben wurde und kartographiert werden, evtl. noch mit genauer Zuordnung zum Haus ?

Ich denk mal nicht, dass das überhaupt für die Öffentlichkeit ist, also was soll das ganze ?

Das Sammeln von fremden Netzwerkdaten ist doch seit einiger Zeit komplett verboten in Deutschland.

Wenn man sich mal abgesehen von Google (das eh zum Teil dem Verteidigungsministerium der USA untersteht in manchen Aspekten hab ich gelesen), das ganze ansieht, dass eine US amerikanische Firma in alle Länder der Welt fährt und komplett alle WLAN Netze mit MAC Adressen und Computernamen, dazu noch mit zielgenauer Ortung (kann man denk ich sehr genau eingrenzen, wenn man alle STrassen abfährt und den WLAN Punkt durch 3 oder vier Positionen mit % Zahlen der Empfangbarkeit eingrenzen kann) aufzeichnet.. dazu teilweise illegal, und das nicht mal gleich zugibt und die Informationen auch nicht der Öffentlichkeit zugänglich sein sollen, ist das nichts anderes als Spionage.

evtl. sogar mit dem Ziel, Statistiken zu entwickeln (dann könnte man das aber auch ganz normal beim Amt für Statistik anmelden und offiziell durchführen) oder die Daten weiterzuverkaufen..

für mich ist sowas nichts anderes.. und da versteh ich auch keinen Spass mehr.

übrigens hat skyhook wireless (WPS) damit sehr wenig zu tun.

wps ist eine technik, die man wie agps nutzen kann, um SEINE EIGENE Position genauer zu ermitteln, wenn man kein GPS oder Funknetz findet um sich zu lokalisieren, sondern dafür WLAN Access Points benutzt (mehrere) um durch die Empfangsstärke des WLAN Signals seine Position bestimmen zu können.

Google sammelt private MAC Adressen und nicht offizielle Access Points.+

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Brandon digitalray

„naja, aber jetz mal ehrlich, google streetview ist nett, aber wer braucht denn...“

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ähm, Skyhook funktioniert nach exakt diesem Prinzip!

Die EIGENE Position kann mittels WLANS ja nur ermittelt werden,
weil Skyhook vorher alle Netzwerke mit allen relevanten Daten
kartographiert hat. Dazu gehören halt "private MAC Adressen und nicht offizielle Access Points."

Brandon

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digitalray Brandon

„ähm, Skyhook funktioniert nach exakt diesem Prinzip! Die EIGENE Position kann...“

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soweit ich das gelesen habe, funktioniert das durch access points in gebäuden.

das wär mir neu, dass skyhook in deutschland rumfährt und "private" wlan router in den wohnungen aufzeichnet.

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Brandon digitalray

„soweit ich das gelesen habe, funktioniert das durch access points in gebäuden....“

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Dann hast Du gerade etwas dazugelernt ;-)

In der Tat gibt es Betriebe, die Ihre interne W-LAN-Struktur nutzen, um eine interne Positions-
Bestimmung zu nutzen.
Das hat aber nichts mit Skyhook zu tun.

Die fahren (lassen fahren) seit Jahren mit etwa
500 Fahrzeugen durch die Welt.

Und das ist genau das, worüber sich jetzt alle
Welt bei Google aufregt!

Wenn Du Dir deren Seite anschaust, wie ich in meinem
Beitrag mal angedeutet hatte, siehst Du deren
weltweites W-LAN-Verzeichnis.
Das sollte dann eigentlich selbsterklärend sein.

Ciao
Brandon

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digitalray Brandon

„Dann hast Du gerade etwas dazugelernt - In der Tat gibt es Betriebe, die Ihre...“

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wenn ich das richtig verstanden habe, macht skyhook das im auftrag von firmen, die ihr eigenes wlan netz kartographieren lassen wollen, aber nicht private netze in wohnung und wohnsiedlungen ?

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Brandon digitalray

„wenn ich das richtig verstanden habe, macht skyhook das im auftrag von firmen,...“

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Nein, Anfangs wurden sogar Taxen mit entsprecchenden Scannern
ausgestattet um möglichst schnell eine möglichst
lückenlose Abdeckung zu erreichen.

Und nebenbei: mein iPod erkennt meine Position überall,
auch in ausgedehnten reinen Wohnsiedlungen.

Gruß
Brandon

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Olaf19 digitalray

„naja, aber jetz mal ehrlich, google streetview ist nett, aber wer braucht denn...“

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google streetview ist nett, aber wer braucht denn sowas ? ich seh die strasse doch eh vor mir und hab sogar satelitenaufnahmen.

Du siehst die Straße genau dann vor dir, wenn du dich dort aufhältst. Wenn du zuhause sitzt, siehst du sie nicht - mit Streetview kannst du sie aber sichtbar machen, so als wenn du selbst da wärst.

Satellitenaufnahmen sind kein vollwertiger Ersatz, damit siehst du alles nur aus der Vogelperspektive.

CU
Olaf
Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Loopi© Michael Nickles

„Geheimnis von Google's Kamera-Karren gelüftet“

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Bei Google wird jetzt herum geschrien.
Ich erinnere mich an einen TV-Bericht (Stern- oder Spiegel- oder Focus-TV) wo das Verfahren vorgestellt wurde. Ziel war eine GPS-unabhängige Navigationssoftware. Mehrere Studenten entwickelten eine Software, die WLAN in den Straßen scannt und in ein kartographisches Werk einbindet. Per Handy sollte man dann ohne GPS ein Navi haben, das sich an den privaten WLANs orientiert. Also Falk oder Navigon oder wie die alle heißen dürfen das, Google aber nicht? Ich habe selber WLAN, aber das ist seit ich den TV-Bericht gesehen habe meist aus, nur wenn ich abends im Bett noch mit dem Netbook etwas bei Nickles lese, ist es an, danach mache ich es wieder aus. Außerdem habe ich in der Fritz!-Box den Netzwerknamen auf unsichtbar gesetzt.

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Ten_Eniunlsl Loopi©

„Bei Google wird jetzt herum geschrien. Ich erinnere mich an einen TV-Bericht...“

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Hi loopi
Mit ein und auschalten ist ja einigermasen sinvoll besonders wenn mann feste Zeiten einstellt zum abschalten und wenn mann die wlan stärke entsprechend reduziert.
SSID auschalten bringt hin gegen nichts mit den richtigen tools findet man das wlan trotzdem hat dannn zwar keine ssid aber ne mac adresse eine Frequenz und nen standort
Den beriucht hab ich glaub ich auch gesehen die hatten dazu noch ne software mit der sie dann geschichts daten der stadt abrufen konnten.

Sers
Ten

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taste1984 Michael Nickles

„Geheimnis von Google's Kamera-Karren gelüftet“

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Hallo !!!
was regt ihr euch eigendlich über diese kamera auf
schon vor über 20 jahren konnte man streichholzchacheln von einem satelit aus erkennen
oder nicht ????????????????????????????
möchte nicht wissen was heute machbar ist bei dem stand der technik und bei der menge an sateliten
die um die erde kreisen

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