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News: Alles nur Quatsch?

Gates und Ballmer über Chrome OS

Redaktion / 13 Antworten / Baumansicht Nickles

Erst gestern hat sich Window Chef Bill Veghte zu Googles kommendem PC-Betriebssystem "Chrome OS" geäußert (siehe Microsoft: keine Angst vor Chrome OS).

Jetzt hat auch Bill Gates seine Meinung über Chrome OS verkündet. Er sieht "Googles Angriff" ebenfalls gelassen: Chrome OS sei nur eine weitere Linux-Distribution. Gates wundert sich darüber, dass viele Leute "Chrome OS" anscheinend für etwas Neues halten.

Laut Bericht von cnet.com hat sich auch Microsoft-Chef Steve Ballmer inzwischen im Rahmen einer Rede in News Orleans zur Sache geäußert. Der meint: "Wir brauchen kein neues Betriebssytem". Aus seiner Sicht ist Microsoft Windows exakt das Richtige was es braucht. Ein Betriebssystem speziell im Hinblick auf Surfen zu konzipieren, also es "um den Browser herumzubauen", sei der falsche Ansatz.

Um das zu belegen, hat Ballmer auch eine "Zahl" rausgekramt. Angeblich verbringen Anwender die Hälfte der Zeit am PC offline.

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PaoloP Redaktion

„Gates und Ballmer über Chrome OS“

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Vielleicht eine Generationen-Frage aber ich will kein Software as a Service Cloud Computing Rumpel Pumpel. Ich will Software anonym im Laden kaufen. Was und wer ich bin geht niemanden was an. Etwas das nur funktioniert wenn ich mich (ja sooo anonymisiert) gläsern mache kann mich mal ganz gepflegt am a*** *****.

Jedes mal wenn jemand "Cloud" sagt, verliert ein Engel seine Flügel.
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the_mic Redaktion

„Gates und Ballmer über Chrome OS“

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Wieso eigentlich werden die Chrome OS "News" alle unter "Alternative Betriebssysteme" und die ReactOS "News" stets auf dem Linux-Brett veröffentlicht?

Nur mal so ne Feststellung ;-)

cat /dev/brain > /dev/null
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KarstenW the_mic

„Wieso eigentlich werden die Chrome OS News alle unter Alternative...“

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Die Überschrift ist irreführend.
Linux contra Monopole, das passt gar nicht.
Ich würde die Überschrift umbenennen in
Linux - das bessere Unix

Wahrscheinlich haben viel Anwender noch gar nicht verstanden das Linux im Grunde genommen das GNU Betriebsystem mit dem Betriebsystemkern von Linus Torwalds ist.


Debian GNU/Linux http://www.debian.org/
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the_mic KarstenW

„Die Überschrift ist irreführend. Linux contra Monopole, das passt gar nicht....“

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Wenn schon:
Linux - das freie Unix
Denn "besser" ist immer eine Frage des Standpunktes. wobei... *BSD und OpenSolaris sind auch frei. Ausserdem ist Linux gar kein Unix im engeren Sinne, da nicht zertifiziert.

Daher ist wohl am Besten:
Linux und Unix-Varianten


Die Frage ist natürlich, ob Chrome OS noch ein GNU/Linux sein wird, oder ob das GNU-Userland komplett durch eine Google-Implementierung ersetzt wird. Es gibt ja z.B. auch Perl/Linux mit einem komplett in Perl geschriebenen Userland. Das ist folglich auch kein GNU/Linux.

cat /dev/brain > /dev/null
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usernull the_mic

„Wenn schon: Linux - das freie Unix Denn besser ist immer eine Frage des...“

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Nur "Linux" sollte doch eigentlich reichen. Themen zu Solaris oder die BSDs sind hier eher selten. Und gabs zu AIX o.ä. schon mal 'ne Frage?

Was ChromeOS angeht, denke ich schon, dass man bei GNU bleiben wird. Mit offenen Standards kennt sich Google ja aus und die Server-Farmen laufen sicher nicht auf Windows-Server ;-)

Auf die Ausrichtung bin ich gespannt. Noch ein Alleskönner-OS brauchen wir eigentlich nicht. Ich denke also an ein auf Information, Kommunikation und Multimedia-Wiedergabe spezialisiertes Betriebssystem - eben ein an die Bedürfnisse des durchschnittlichen Internet-Users zugeschnittenes OS. Nicht gerade das, was man sich auf einem Spiele-PC installieren würde :-)

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Michael Nickles the_mic

„Wieso eigentlich werden die Chrome OS News alle unter Alternative...“

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Mic, gute Frage. Mir fällt grad keine Antwort ein. Was ist ReactOS?

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the_mic Michael Nickles

„Mic, gute Frage. Mir fällt grad keine Antwort ein. Was ist ReactOS?“

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ReactOS soll ein zu Windows vollständig kompatibles aber freies Betriebssystem werden. Es soll nicht nur Programme für Windows ausführen können, sondern auch dessen Treiber nutzen. Es wird von Grund auf neu entwickelt, dabei arbeiten die Entwickler eng mit den Entwicklern von Wine zusammen.

Das Projekt steckt derzeit nach wie vor in den Kinderschuhen, vor kurzem ist aber eine neue Version erschienen. Man kann es auch als vorinstalliertes VMWare-Image runterladen, um es mal kurz zu testen (zu mehr taugt's derzeit effektiv noch nicht).

Acader berichtet regelmässig über den Entwicklungsstand.
cat /dev/brain > /dev/null
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KarstenW Redaktion

„Gates und Ballmer über Chrome OS“

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In einem Firmennetzwerk macht dieses Cloud Computing vielleicht Sinn um den Administrationsaufwand zu reduzieren.
Aber privat ?
Ich wüßte nicht warum ich meine Software über Internet starten soll.

Und Windows will ich eigentlich gar nicht.
Ich wollte früher schon Unix haben, aber bei Vobis gab es nur ein MS DOS 6.0 und Windows 3.1 für meinen kleinen PC zu kaufen. Mal abgesehen von Minix von Andrew Tanenbaum gab es überhaupt kein Unix für PC Computer.

Und jetzt gibt es GNU / Linux. Jetzt brauche ich auch kein Unix mehr.

Debian GNU/Linux http://www.debian.org/
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Prosseco KarstenW

„In einem Firmennetzwerk macht dieses Cloud Computing vielleicht Sinn um den...“

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Das ist doch was ich immer sage. Es gibt seit Jahren keine eigenstaendiges BS. Alles ist immer das gleiche. Keiner will was komplett neues Programmieren.

Jetzt auf ein Schlag gibts es sig Linux Distris. Jeder Distri het sein eigenes Design, basiert aber immer noch auf Linux/Kernell. Viele sagen nimm diese oder probier das. Bei so viele Distris, da verliert man schon den ueberblick.

Windows bleibt Windows. Es wurde durch die Jahre veraendert, hat sich aber im ganzen nichts gewechselt.

Man sollte Andrew Morton fragen, was so speziell an Googles Chrome neu sein sollte.

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Linux-Distributionen

Besonders Karsten frag mal Stallmann ob er immer noch einverstanden ist, was aus seiner ansicht sein sollte. Unix oder Linux.

Gruss
Sascha

Das ist keine Signatur. Sondern ich putz hier nur
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hansapark Prosseco

„Das ist doch was ich immer sage. Es gibt seit Jahren keine eigenstaendiges BS....“

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Um das zu belegen, hat Ballmer auch eine "Zahl" rausgekramt. Angeblich verbringen Anwender die Hälfte der Zeit am PC offline.

zu denen gehöre ich def. nicht. bei mir ist 100% der zeit die verbindung auf online..

mfg
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weka1 hansapark

„ zu denen gehöre ich def. nicht. bei mir ist 100 der zeit die verbindung auf...“

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Hallo,
vor Jahren gab es schon mal einen Versuch, ein schlankes und schnelles alternatives Bs unter die Massen zu bringen. Ohne Erfolg.
Das Wundersystem nannte sich ZETA.

Gruß weka

Auch mein Rechner kommt aus China !
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KarstenW Prosseco

„Das ist doch was ich immer sage. Es gibt seit Jahren keine eigenstaendiges BS....“

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@Prosseco

Richard Stallman hat 1984 GNU angefangen, weil Unix AT&T System V 1983 sehr teuer war und der Sourcecode nicht mehr dabei war. Unix war vor 1983 auch Open Source.
Die Idee von Open Source ist als nicht neu.

GNU ist ein rekursives Acronym für "GNU is not Unix". Darauf hat Stallman immer großen Wert gelegt.
Der Betriebsystemkern von GNU war ein Microkernel, der leider nie richtig funktioniert hat. So weit mir bekannt ist, wurde GNU auf den Rechnern von VEB Robotron (in der DDR) eingesetzt, weil wir böse Kommunisten sowieso kein Unix haben durften.

Linus Torwalds hat unter Minix seinen eigenen Betriebsystemkern programmiert. Dazu hat er den C-Compiler gcc von GNU genutzt. Minix war oder ist ein Lehrbetriebsystem für Studenten, welches wie ein Unix funktioniert.

Das originale GNU Betriebsystem lief auf einer PDP-11 (?) von Digital . Diese Rechner waren 1984 mehrere 1000 $ teuer.

Ich will damit nur sagen das weder GNU noch GNU / Linux als Unix zertifiziert sind. The Open Group legt Standards fest die ein Betriebsystem erfüllen muß , damit es als Unix zertifiziert werden kann.

Die Linux Standard Base baut auf der Single Unix Spezifikation ( definiert verschiedene Standards für Unix) auf und deshalb wird GNU / Linux als Unix-ähnlich bezeichnet.

Warum es so viele Distributionen von GNU / Linux mittlerweise gibt weiß ich nicht.
Es gibt aber auch mehrere Betriebsysteme die als Unix zertifiziert sind.
Das ist eben Marktwirtschaft.

Ich nutze sehr gern Debian, aber ich würde Debian nicht unbedingt einem Anfänger empfehlen. Für Anfänger gibt es andere Distributionen.
Es kommt daraauf an was die Anwender für Ansprüche Stellen. Wenn ein Betriebsystem ( wie Unix) besonders flexible konfigurierbar sein soll, dann kann man die Konfiguration nicht mit grafischen Programme wie bei Windows machen.

Und für Einsteiger gibt es Distributionen wie SUSE, Fedora oder Ubuntu.
Jeder Anwender muß seine eigenen Erfahrungen machen.
Viele Anwender haben mit SUSE oder Red Hat angefangen und sind dann später zu Debian gewechselt, weil sie sich ein sehr flexible Konfiguration gewünscht haben.
Man kann Debian als Desktoprechner oder als Internetserver konfigurieren, wie man es gerade möchte.

"Windows bleibt Windows. Es wurde durch die Jahre veraendert, hat sich aber im ganzen nichts gewechselt."

Unix und GNU /Linux sind sehr modular aufgebaut. Dadurch kann man viele Komponenten austauschen.
Windows will ich gar nicht haben, weil ich mir von Microsoft keine Vorschriften machen lasse wie ich meinen Rechner konfigurieren darf.
Wem Windows gefällt der kann es ja nutzen.


Debian GNU/Linux http://www.debian.org/
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weka1 KarstenW

„@Prosseco Richard Stallman hat 1984 GNU angefangen, weil Unix AT T System V 1983...“

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Hallo
Ob Unix, BeOS, OS Mac und die ersten Linuxversionen sind Derivate vom BDS. Nur Windows ging einen eigenen Weg.

Gruss weka

Auch mein Rechner kommt aus China !
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