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Facebook-Gründer Mark Zuckerberg stellt sich Fragen in Berlin

Michael Nickles / 7 Antworten / Baumansicht Nickles
Mark Zuckerberg. (Foto: Facebook)

Mark Zuckerberg reist im kommenden Monat erneut nach Europa. Das hat der 31-jährige Facebook-Chef via Facebook mitgeteilt. Er wird seine Reise beim Mobile World Congress in Barcelona beginnen um dort mit einer Wired-Mitarbeiterin über sein Projekt internet.org zu  reden. Dessen Ziel ist es, den zwei Drittel der Menschheit die noch nicht vernetzt ist ins Internet zu verhelfen.

Das soll mit Hilfe von Solaranlagen, Satelliten und Lasersystemen erfolgen. Anschließend will Zuckerberg nach Berlin weiterreisen  und dort zu einer öffentlichen Fragerunde einladen. Facebook verzeichnet in Deutschland inzwischen über 27 Millionen Nutzer und für Zuckerberg entsprechend wichtig.

Europa ist aus seiner Sicht kulturell führend und bestimmend darüber, ob die Welt offener und verbundener wird oder geschlossen und isoliert. Details zur geplanten Gesprächsrund gibt es noch nicht.

Michael Nickles meint:

Ich wüsste nicht, was ich von Zuckerberg wissen, was ich ihn fragen möchte. Der Mann verdient ganz einfach enormen Respekt, weil er alles richtig macht. Er bedient die überwältigende Masse der Menschheit: die Dummen. Und er macht das perfekt.

Neulich hat mir einer per Facebook-Message mitgeteilt, dass er eine Stunde später zu einem Treffen kommt. Der ging halt davon aus, dass ich selbstverständlich Facebook auf meinem Smartphone habe und da permanent nachgucke was angesagt ist. Wozu also eine SMS schicken oder eine Email oder anrufen?

Inzwischen gibt es eine Generation, die das eigentliche Internet nicht mehr kennt, für die Facebook das Internet ist. Weil es das normale Internet nicht mehr braucht. Zuckerberg hat es geschafft auch Unternehmen vom normalen Internet nach Facebook zu bringen, weil da halt die Masse ist.

Für alle, die es noch nicht geschnallt haben: das Internet ist ein US-Amerikaner. Google hat das noch existierende normale Internet im Griff. Wer bei Google nicht optimal gefunden wird geht unter. Facebook wächst indessen und macht das traditionelle Internet mehr und mehr überflüssig. Wie das Internet der Zukunft aussieht bestimmen Google und Facebook. Egal wer von denen gewinnt, es kann nur schlimmer werden.

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mawe2 Michael Nickles

„Facebook-Gründer Mark Zuckerberg stellt sich Fragen in Berlin“

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Er bedient die überwältigende Masse der Menschheit: die Dummen.
Neulich hat mir einer per Facebook-Message mitgeteilt

Wie soll man diese beiden Aussagen im Zusammenhang interpretieren??

Wie das Internet der Zukunft aussieht bestimmen Google und Facebook.

Oder jemand ganz anderes.

Vor 20 Jahren hätte man noch gesagt: "Wie das Internet der Zukunft aussieht, bestimmen AOL, Netscape und AltaVista." Keiner von denen hat heute noch irgendwas zu bestimmen!

Wenn man etwas aus der bisherigen Entwicklung des Internets ableiten kann dann ist es die Vergänglichkeit irgendwelcher wirtschaftlichen Strukturen im Internet bei gleichzeitiger Stabilität der technischen Basis. Mehr nicht.

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Saguaro Michael Nickles

„Facebook-Gründer Mark Zuckerberg stellt sich Fragen in Berlin“

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Hallo Michael, dem ist (leider) nichts hinzuzufügen.

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Anne0709 Michael Nickles

„Facebook-Gründer Mark Zuckerberg stellt sich Fragen in Berlin“

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Dessen Ziel ist es, den zwei Drittel der Menschheit die noch nicht vernetzt ist ins Internet zu verhelfen.

Das ist so unglaublich dumm - und natürlich geschäftsfördernd, das bringt bestimmt eine Menge Geld ein.

Es gibt so viele Menschen die hungern und verhungern. Weitere Aufzählung ist nicht erfordelich.

Oh, wie sinnvoll ist da ein Internet-Anschluss. Um genau in den Denkweisen von Zuckerberg usw. zu landen.

Nee, den Zuckerberg spare ich mir definitiv -auch wenn in Berlin.

Anne

Hoffnung ist eine schoene Erinnerung an die Zukunft. Gabriel Marcel
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gelöscht_238890 Michael Nickles

„Facebook-Gründer Mark Zuckerberg stellt sich Fragen in Berlin“

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Wie das Internet der Zukunft aussieht bestimmen Google und Facebook.

Weder Google noch Facebook sind das Internet, Gott -oder wem auch immer- sei Dank.

 ...Zuckerberg...Er bedient die überwältigende Masse der Menschheit: die Dummen.

Ob diese Leute alle dumm sind, wage ich zu bezweifeln. Die gesamte Menschheit zu vernetzen ist eine interessante Idee, die ein ungeheures Potential beinhaltet.
Die Menschheit muss sich weiter entwickeln und über die Vernetzung eine Art "Schwarmintelligenz" zu erzeugen, könnte dabei hilfreich sein.

Übrigens sind die Dummen immer genau die, die etwas zu spät schnallen.Zwinkernd
(frei nach Michail Gorbatschow)

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Xdata gelöscht_238890

„Weder Google noch Facebook sind das Internet, Gott -oder wem auch immer- sei Dank. Ob diese Leute alle dumm sind, wage ich ...“

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Es muss auch eine Schwarmitelligenz gegen Missbrauch des Urheberrechtes
entwickelt werden .. derart so das Internet nicht mehr als Existenzfalle für einzelne User benutzt werden kann ..
um nur ein Beispiel zu nennen.

Das Internet besteht quasi aus Bildern Videos als freie Informationsquelle
Insbesondere bei Facebook aber auch allgenein im Internet
wimmelt es von ansich harmlosen Dingen die potenziell
leider wohl auch immer noch prinzipiell.
teuer werden könnten

Mit Dingen sind die ganzen vermeintlich harmlosen Geschichten gemeint die
ausnahmslos alle User naiv, zusammen mit ihren Alltagsseschichten oä. "mitveröffentlichen".

Der Schutz der Privatsphäre ist eine andere Geschichte.

Da tut eine andere Internetmethode Not die den User nicht
prinzipiell fernsteuerbar
macht wie die aktuelle es tut.

Mit Firewalls, ja selbt noch so aktualisierten Betriebssystemen 
ist da kein Schutz des Clients bzw. Internet Users erreichbar.

Die exhibitonistischen und freiwilligen "Eigenveröffentlichungen" a la Facebook oder vergleichbares mal ausgenommen.

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jueki Xdata

„Es muss auch eine Schwarmitelligenz gegen Missbrauch des Urheberrechtes entwickelt werden .. derart so das Internet nicht ...“

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Es muss auch eine Schwarmitelligenz gegen Missbrauch des Urheberrechtes entwickelt werden

Och, die gibt es schon. Oder "gab" es?
Schreib mal etwas leicht mißverständlich möglichst über Windows- Installationskeys.
Da kann ich mich an Auseinandersetzungen hier erinnern, wo manche den Handstand auf dem kleinen Finger der linken Hand übten.
War manchmal höchst ergötzlich!

Jürgen

- Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen "NEIN!" Kurt Tucholsky
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Xdata jueki

„Och, die gibt es schon. Oder gab es? Schreib mal etwas leicht mißverständlich möglichst über Windows- ...“

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Du darfst den vermeintlichen "Bewahrern des Rechtes"
aber nicht verraten seitens Microsoft  selber wohl
einen "Freibrief" erhalten zu haben ..Zwinkernd

Sonst können diese sich  nicht mehr als "die Guten" fühlen
die den Microsoft "SchaderUnschuldig" belehrt haben .. oder so.

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