Off Topic 19.432 Themen, 215.083 Beiträge

News: Neuer Stoff für Verschwörungstheoretiker

Drohende Zerstörung von Apollo Mond-Landestelle

Redaktion / 15 Antworten / Baumansicht Nickles

2007 wurde der Lunar X-Prize Wettbewerb gestartet, der von Google finanziert wird. Mit 30 Millionen US-Dollar Preisgeld sollen private Unternehmen zu Mond-Missionen gelockt werden.

Den Hauptpreis in Höhe von 20 Millionen US-Dollar kassiert, wer es schafft, einen "Roboter" auf den Mond zu transportieren, der auf dessen Oberfläche mindestens 500 Meter zurücklegt. Gelingt es nach erfolgreicher Landung auch noch Video- und Bildmaterial zur Erde zu senden, gibt es ein weiteres Preisgeld in Höhe von 5 Millionen US-Dollar. Die restlichen 5 Millionen Dollar des Preisgeld-Etats werden für Sondermissionen ausgeschüttet. Eine davon besteht darin, eine Landestelle früherer Apollo-Missionen zu finden und Fotos von deren Hinterlassenschaften zu machen.

Und das ist sicherlich die spannendste Sache am Wettbewerb überhaupt. Bis heute wird heftig diskutiert, ob die "Mondlandung" tatsächlich stattgefunden hat, oder ob alles nur ein Fake war. Die Verschwörungstheoretiker haben schlagkräftige Beweise, die dran glauben, haben passende Gegenantworten. Einen recht interessanten Videobeitrag zur Sache hat Professor Harald Lesch in der Sendereihe "Alpha Centauri" des Bayerischen Rundfunks veröffentlicht (siehe War die Mondlandung echt?).

Eine neue Mission zum Mond bei der Fotos von Apollo-Zeugs gemacht werden, könnte die Frage endlich klären. Wobei die hartnäckigen Verschwörungstheoretiker dann sicherlich behaupten werden, dass derlei Beweisfotos wiederum nur Fälschungen sind. Inzwischen wurden zehn Teams zum Rennen auf den Mond zugelassen, ein Bericht über sie findet sich beispielsweise auf Spiegel.de (Privat-Rennen zum Mond beginnt).

Das Team Astrobotic hat es sich zum Ziel gesetzt, die Apollo 11 Landestelle zu erforschen und von dort 3D-Aufnahmen zur Erde schicken. Bereits im Dezember 2010 soll das passieren. Jetzt herrscht Angst vor dem Vorhaben. Ein Weltraum-Archäologe befürchtet laut Bericht der Los Angeles Times, dass bei den privaten Missionen die historischen "Weltraumstätten" der Menschheit eventuell beschädigt werden können.

Was ist, wenn ein privater Roboter den legendären Fußabdruck von Armstrong "plattfährt" oder das Landegefährt einer Mission direkt auf die Apollo-Landestelle crasht und diese zerstört? Was auch immer passieren wird. Den Verschwörungstheoretikern wird die Mission sicherlich neuen Stoff liefern.

bei Antwort benachrichtigen
Ventox Redaktion

„Drohende Zerstörung von Apollo Mond-Landestelle“

Optionen

Ich habe die Sendung mit Harald Lesch auch gesehen, und mir kam auch der Gedanke, dass bei einem Besuch der Eagle Landestelle durch ein Roboterfahrzeug Spuren vernichtet werden könnten.
Andererseits wäre es schon interessant, den Ort der ersten Mondlandung wiederzusehen.
Ganz sicher wird auch das die Verschwöhrungstheoretiker nicht beeindrucken.
Ich habe übrigens damals als Elfjähriger die erste Mondlandung live am Fernseher mitverfolgt.
Trotz der sehr schlechten Bilder war ich beeindruckt.
Die Sache fand ja während des kalten Krieges statt.
Wenn es eine Täuschung gewesen wäre, hätte es die Sowjetunion garantiert mit Genuss für ihre Sache ausgeschlachtet.
Ich kann mich aber an nichts dergleichen erinnern.
Technisch wären sie bestimmt in der Lage gewesen, es als Fälschung zu entlarven.
Ich könnte mir auch gut vorstellen, das die Funkamateure, von denen sicher einige die Funkgespräche zwischen der Bodenstation und der Apollokapsel, welche im Mondorbit als Relaisstation fungierte, mitverfolgt hatten.
Wäre da was nicht in Ordnung gewesen, hätten man das bestimmt von denen gehört.

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.
bei Antwort benachrichtigen
somebody Ventox

„Ich habe die Sendung mit Harald Lesch auch gesehen, und mir kam auch der...“

Optionen

Ich will mich gar nicht in die Diskussion zwischen Befürwortern und Zweiflern an der Richtigkeit der Mondmissionen einmischen - auch wenn ich da meine Meinung habe.
Die ganze Geschichte geht ja davon aus, dass die Mondlandung so stattgefunden hat, setzen wir das also voraus. Dann finde ich
an dem Beitrag interessant, welche Bedenken der Plan auslöst, die alten Reste auf unserem Trabanten aufzusuchen:
Was ist, wenn ein privater Roboter den legendären Fußabdruck von Armstrong "plattfährt"
... dieser Abdruck existiert schon lange nicht mehr - oder meint der Autor, dass der Start der Landefähre auf dem Rückweg zur Erde den Abdruck völlig unverändert gelassen hat??? No way! Da wurde so viel Staub aufgewirbelt, noch dazu in unmittelbarer Nähe des Moduls, da kann man keinen Abdruck in dem pudrigen Staub mehr erkennen.
... oder das Landegefährt einer Mission direkt auf die Apollo-Landestelle crasht und diese zerstört?
Es ist schon schwer genug, in die unmittelbare Umgebung der damaligen Landestelle zu gelangen - wie wahrscheinlich ist es, mit einem Roboter von sagen wir mal einem Meter Durchmesser ein Objekt mit der Grundfläche von 50 m² (inklusive des nach außen abstehenden Landebeine) zu treffen? Selbst wenn man davon ausgeht, dass man "zufällig" innerhalb des 500m-Radius aufkommt, wäre p = 0,00006 - da würde ich nicht von einer realistischen Gefahr sprechen.
Würde das zu landende Objekt mit großer Geschwindigkeit auf der Mondoberfläche aufkommen? - Sinnvollerweise nicht, wenn man damit noch irgendwelche Bilder machen will. Die alte Landefähre stellt da eher eine Gefahr für die Landung des Roboters dar, wenn er genau die Stelle trifft, als umgekehrt.
Fazit: der Bedenkenträger hat nicht wirklich nachgedacht.

bei Antwort benachrichtigen
Ventox somebody

„Ich will mich gar nicht in die Diskussion zwischen Befürwortern und Zweiflern...“

Optionen

Ich denke, das der Fußabdruck noch zu sehen ist.
Das Startmodul der Landefähre hatte nur ein Triebwerk, dessen Strahl auf das Unterteil der Landefähre zielte.
Von dort wurde er zu Seite abgelenkt.
Außerdem war dieser Raketenmotor bei weitem nicht so stark an Schubkraft, wie es auf der Erde nötig gewesen wäre.
Deshalb wird der Fußabdruck direkt neben der Leiter noch existieren.
Vielleicht sollte man aber wirklich mal nachsehen. ;-)

[url=http://img530.imageshack.us/my.php?image=mondfhre1.jpg][img=http://img530.imageshack.us/img530/5422/mondfhre1.th.jpg][/url]

[url=http://img208.imageshack.us/my.php?image=mondfhre2.jpg][img=http://img208.imageshack.us/img208/7581/mondfhre2.th.jpg][/url]

[url=http://img208.imageshack.us/my.php?image=mondfhre3.jpg][img=http://img208.imageshack.us/img208/9859/mondfhre3.th.jpg][/url]

[url=http://img189.imageshack.us/my.php?image=mondfhre4.jpg][img=http://img189.imageshack.us/img189/5449/mondfhre4.th.jpg][/url]

[url=http://img189.imageshack.us/my.php?image=mondfhre5.jpg][img=http://img189.imageshack.us/img189/9727/mondfhre5.th.jpg][/url]

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.
bei Antwort benachrichtigen
Xdata Ventox

„Ich denke, das der Fußabdruck noch zu sehen ist. Das Startmodul der Landefähre...“

Optionen

Staub aufwirbeln ist auf dem Mond nur extrem eingeschränkt möglich.

Es gibt da kein tragendes Gas.
Selbst feiner Staub fällt recht schell wieder runter.

Die (Fuß) Spur ist also noch da, falls bisher kein Objekt in der Nähe eingeschlagen ist.

bei Antwort benachrichtigen
Crazy Eye Xdata

„Staub aufwirbeln ist auf dem Mond nur extrem eingeschränkt möglich. Es gibt da...“

Optionen

ach da gab es doch winde siehe Flagge, von wegen kein tragendes Gas ;)

Ich denke aber das wenn da was ist, wird es eher von Meteoritäten und leichten gesteinsbewegungen zerfetzt als durch so einen Roboter - und was nützt ein memorandum was man nicht sehen kann.

bei Antwort benachrichtigen
Ventox Crazy Eye

„ach da gab es doch winde siehe Flagge, von wegen kein tragendes Gas Ich denke...“

Optionen
ach da gab es doch winde siehe Flagge, von wegen kein tragendes Gas ;)

Auch 40 Jahre nach der ersten Mondlandung ist es immer noch sehr teuer, Material ins All zu schaffen.
Deshalb war auch diese Fahne nebst Flaggenstock und Querstange sehr leicht gearbeitet.
Da es auf dem Mond keine Atmosphäre, und damit keine bremsende Luft gibt, hält eine Bewegung noch recht lange an.
Wegen der fehlenden Atmosphäre kann man ja auch auf dem Mond beweisen, das ein Hammer und eine Vogelfeder gleich schnell fallen.
Auf der Erde geht das nicht, da Hammer und Feder unterschiedlich stark durch die Luft abgebremst werden.
Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.
bei Antwort benachrichtigen
Xdata Ventox

„ Auch 40 Jahre nach der ersten Mondlandung ist es immer noch sehr teuer,...“

Optionen

Es gibt ein Experiment mir einer Streichholzschachtel und einem Schnipsel Papier.

Läßt man beide zugleich, aber nebeneinander fallen, ist die Schachtel zuerst unten.


Legt man das Stück Papier auf die Oberseite der Schachtel und läßt beides zugleich - ganz gerade fallen.. kommt das papier mit der Schachtel gleichzeitig an.

Gelingt aber nicht immer, da auch auf den Rücken der Schachtel ein Luftzug gelangen kann.
Dann wird das Papier natürlich langsamer.

bei Antwort benachrichtigen
MHA Xdata

„Es gibt ein Experiment mir einer Streichholzschachtel und einem Schnipsel...“

Optionen

Masse spielt bei der Fallbeschleunigung im Vakuum keinerlei Rolle.

bei Antwort benachrichtigen
Hellspawn Redaktion

„Drohende Zerstörung von Apollo Mond-Landestelle“

Optionen

Wer sparen möchte könnte ja noch bei den Russen nachfragen ob es noch Reste von einem dritten Lunochod gibt, einfach Akku tauschen und los gehts ;-)

Wieso eigentlich zu Apollo 11 Landestelle? Die letzen 3 Landungen dürften leichter zu Treffen sein da dort mehr "Hardware" zurückgelassen wurde.

bei Antwort benachrichtigen
Fernando2 Redaktion

„Drohende Zerstörung von Apollo Mond-Landestelle“

Optionen

>> Den Hauptpreis in Höhe von 20 Millionen US-Dollar kassiert...

Wie schade, so viel Geld einem so wenig nutzbringendem Zweck zu opfern!
Das ganze nur, weil "einige Verschwörungstheoretiker zweifeln"??

Es gäbe heute so viele brennende Menschheitsfragen, deren Lösung viel mehr einen 20 Mio Dollarpreis verdient hätte!

sic transit gloria mundi
bei Antwort benachrichtigen
Hellspawn Fernando2

„ Den Hauptpreis in Höhe von 20 Millionen US-Dollar kassiert... Wie schade, so...“

Optionen

Genau hingeschaut! Die 20 Mio werden für die Landung auf dem Mond und das zurücklegen von 500m ausgeschüttet - Fotos von der Apollo Landestelle sind nur zweitrangig.

Mich kotzt es langsam an, dass immer wenn es um Mondlandungen geht, es sofort zum Thema Verschwörungstheorie kommt. Eine Zeitlang war es ja "witzig" - aber wie lange will sich dieses halt- und beweislose "Moon-Hoax" noch halten?

bei Antwort benachrichtigen
Borlander Hellspawn

„Genau hingeschaut! Die 20 Mio werden für die Landung auf dem Mond und das...“

Optionen
aber wie lange will sich dieses halt- und beweislose "Moon-Hoax" noch halten?
So langes es Verschwörungstheoretiker gibt :-\
bei Antwort benachrichtigen
groggyman Borlander

„ So langes es Verschwörungstheoretiker gibt :- “

Optionen

Die Amis sollten den Mond rot anmalen und dick C..a Cola drauf schreiben, dann könnte man von der Erde aus sehen, das Jemand da gelandet ist :-))

-groggyman-

bei Antwort benachrichtigen
Prosseco groggyman

„Die Amis sollten den Mond rot anmalen und dick C..a Cola drauf schreiben, dann...“

Optionen

Naja dann haben die Mars Sonden auch diesen Schaedel mit Mars Sand und Eis geformt.

LOL

http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Aus-aller-Welt/Artikel,-Schaedel-auf-dem-Mars-_arid,1650718_regid,2_puid,2_pageid,4293.html

Gruss
Sascha

Das ist keine Signatur. Sondern ich putz hier nur
bei Antwort benachrichtigen
ChrE Prosseco

„Naja dann haben die Mars Sonden auch diesen Schaedel mit Mars Sand und Eis...“

Optionen

... und jede Allerweltsmaus kennt schon den Mars.
Der ist sozusagen ein einzige Werbefläche :-)

http://www.thepocket.com/page7/mouseon.jpg

Gruss

ChrE

bei Antwort benachrichtigen