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News: Wir sind alle in der Wolke…

Deutsches Cloud Computing macht fast 8 Milliarden Euro Umsatz

Michael Nickles / 8 Antworten / Baumansicht Nickles

Cloud Computing Anbieter in Deutschland marschieren einer goldenen Zeit entgegen - glaubt man aktuellen Spekulationen des Bitkom beziehungsweise Prognosen der Experton Group.  Demnach soll der Markt für geschäftliche und private Wolkendienste bereits in diesem Jahr um 47 Prozent auf 7,8 Milliarden Euro klettern.

4,6 Milliarden Euro fallen dabei ins geschäftliche Umfeld (53 Prozent), bei Cloud-Diensten für Privatkunden sind es 3,2 Milliarden (39 Prozent). 2011 nutzten "nur" 28 Prozent der Unternehmen Cloud-Lösungen, Ende 2012 waren es in Deutschland bereits 37 Prozent. Und das soll erst der Anfang sein.


Bereits im Jahr 2016 sollen Wolkendienste in Deutschland 20,1 Milliarden Euro umsetzen, der Unternehmensanteil wird dann auf zwei Drittel geschätzt. (Foto: Bitkom)

Unternehmen erhoffen sich durch die Cloud-Nutzung Kostenvorteile und höhere Flexibilität. Dinge wie Speicherplatz, Rechenleistung oder Anwendungen können in die Wolke verschoben werden.

Michael Nickles meint:

Bereits in diesem Jahr wohlgemerkt fast 8 Milliarden Euro! Inzwischen muss man sich übrigens neuen Wolken-Fachbegriffen anfreunden. Im Bericht der Bitkom lernt man beispielsweise, dass es eine "Public Cloud" gibt (das Internet) und eine "Private Cloud" (lokale Netzwerke).

Wer zuhause ein kleines Heimnetzwerk mit gemeinsamer Datennutzung eines Speichermediums hat, der ist also bereits ein Wolkennutzer. Weiter sind viele bereits "Public Cloud"-Nutzer, ohne das überhaupt zu wissen.

Auch Sachen wie E-Mail-Dienste, Online-Spiele oder "Internet-Videotheken" mit Video-/Audio-Streams zählen zu Cloud-Diensten. Speicherplatz in der Wolke zu mieten um dort private Dateien zu sichern, ist also nur ein kleiner Brocken der großen Wolkenlandschaft.

Strenggenommen ist sogar Nickles.de ein Wolkenanbieter. Bereits Standardmitglieder haben hier Speicherplatz um Bilder upzuloaden, Premiummitglieder haben mehr Speicher frei. Auch kann man auf Nickles.de in den Foren quasi beliebig lange Texte schreiben und "für die Ewigkeit" kostenlos archivieren.

Aus dem Bericht des Bitkom geht übrigens auch hervor, dass der Großteil der Unternehmen auf private Cloud-Lösungen setzt. Die Public Cloud, also übers Internet, verwenden bislang nur 10 Prozent der Unternehmen.

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mi~we Michael Nickles

„Deutsches Cloud Computing macht fast 8 Milliarden Euro Umsatz“

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"Cloud" ist das neue, magische Modewort das auf alles draufgeklebt wird, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist.

ist sogar Nickles.de ein Wolkenanbieter
Sag ich doch!Lachend
"Es wäre dumm, sich über die Welt zu ärgern. Sie kümmert sich nicht darum." (Marc Aurel)
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Kern53 Michael Nickles

„Deutsches Cloud Computing macht fast 8 Milliarden Euro Umsatz“

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Hallo zusammen,
ich brauche die Cloud nicht. ich will wissen, wo meine Daten sind. Bei meinem PC weiß das.

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cacare Kern53

„Hallo zusammen, ich brauche die Cloud nicht. ich will ...“

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Hallo

ich will wissen, wo meine Daten sind. Bei meinem PC weiß das
Ob die Daten sicher sind, ist eine andere Frage...
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winnigorny1 cacare

„Hallo Ob die Daten sicher sind, ist eine andere Frage...“

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Ob die Daten sicher sind, ist eine andere Frage...

Und in der Cloud sind sie das???
Grüße aus Hamburg, Winni - https://www.das-bumerang-projekt.de
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cacare winnigorny1

„Und in der Cloud sind sie das???“

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Ja das ist auch wieder wahr...

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Kern53 cacare

„Hallo Ob die Daten sicher sind, ist eine andere Frage...“

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Hallo,

bei meinem PC sind die Daten sicher, in der "Wolke" habe ich so meine Bedenken.

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Xdata Michael Nickles

„Deutsches Cloud Computing macht fast 8 Milliarden Euro Umsatz“

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Hört sich viel an, ist aber hoffentlich nicht so zwingend wie einen die
allgegenwärtige Werbung
oktroyieren will.

Dagegen ist ja selbst die nervige Werbung einer Autoglas Firma "klein" und
nicht mehr lange
-- und selbst Facebook, samt aller Buttons wird, überflügelt.

Zum Dreinschlagen ist das Gerede:
"man kommt bald nicht mehr daran vorbei"

Wenn das so ist, ist die schon abartige Flut von Werbung, doch eigentlich überflüssig?


Klartext:

Was nicht gebraucht wird wird brauchend geredet.
Bis man dem letztlich real nicht mehr entgehen kann..

Wer keine hat, ist dann verdächtig und der Goldene Reiter tritt in Aktion.




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winnigorny1 Xdata

„Hört sich viel an, ist aber hoffentlich nicht so zwingend ...“

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Bis man dem letztlich real nicht mehr entgehen kann.. Wer keine hat, ist dann verdächtig und der Goldene Reiter tritt in Aktion.

Genau. Darum geht's. Man hat eine neue (unnütze und unsichere) Geschäftsidee. Leider will die nicht so zünden, wie man's gern hätte, also setzt man alles daran mittels gebetsmühlenhaft wiederholter Werbung in nie gekanntem Ausmaß (s. MS's Werbung für Win8 und Tablets!) falsche Realitäten zu schaffen, an denen dann hoffentlich keiner mehr vorbeikommt/vorbeikommen mag.

Willkommen in der Wirklichkeit!
Grüße aus Hamburg, Winni - https://www.das-bumerang-projekt.de
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