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Der Amiga wird 30!

Olaf19 / 27 Antworten / Baumansicht Nickles

Markteinführung war zwar erst am 30. Juli 1985, aber die Entwicklung war natürlich einige Wochen davor abgeschlossen. Deswegen sagt "Die Presse" schon mal Happy Birthday.

Quelle: diepresse.com

Olaf19 meint:

Da schließe ich mich gern an.

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Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Andreas42 Olaf19

„Der Amiga wird 30!“

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Hi!

Das ist ja witzig! Vor wenigen Tagen war erst zu lesen, dass die große Konkurrenz, der Atari ST, 30 Jahre alt wurde.

http://www.heise.de/ct/artikel/Sensationell-PC-Schreck-Der-Atari-ST-wird-30-Jahre-alt-2689006.html

Mit Test der damals damals aktuellen c't zum nachlesen!

Aber das passt und ist ja nicht unbedingt ein Zufall: damals war Jack Tramiel die treibende Kraft hinter dem Atari ST und er war wenige Jahre zuvor bei Commodore (wo er u.a. den C64 eingeführt hatte) rausgedrängt worden (so meine ich mich erinnern zu können).

Er kannte wohl die Pläne für den Amiga, kaufte sich bei Atari ein und bewirkte dort, dass schnell ein Konkurrenzprodukt entwickelt wurde, dass er gezielt vor dem Amiga der Öffentlichkeit präsentierte.

OK, hier wird das im Nachruf auf Tramiel erwähnt: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Computer-fuer-die-Massen-zum-Tode-des-Commodore-Gruenders-Jack-Tramiel-1517599.html

Das lief wohl doch etwas anders ab (ich kann mich auch nicht an alles richtig erinnern Zwinkernd). Der Atari XL war die schnell entwickelte Konkurrenz zum C64. Der Atari ST war als Konkurrenz zum Apple Mac entwickelt worden. Ich denke allerdings, dass der "Vorsprung" vor dem Amiga durchaus gewollt war, als sich die zeitliche Situation ergab...

Bis dann
Andreas

Kein Popcorn! "Mist!" (Zitat Bernd das Brot) Wieso ist kein Popcorn mehr da? Immer wenn es spannend wird! Menno!
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Olaf19 Andreas42

„Hi! Das ist ja witzig! Vor wenigen Tagen war erst zu lesen, dass ...“

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Er kannte wohl die Pläne für den Amiga, kaufte sich bei Atari ein und bewirkte dort, dass schnell ein Konkurrenzprodukt entwickelt wurde, dass er gezielt vor dem Amiga der Öffentlichkeit präsentierte.

Das ist interessant. Ich hatte noch so grob im Hinterkopf: Atari ST Computer 1985, Amiga 1986, also rund 1 Jahr danach. Hatte mich schon gewundert, dass nicht erst der Atari 30 wird...

In jedem Fall haben sich beide Systeme nur bedingt Konkurrenz gemacht. Der Amiga war etwas leistungsstärker, hat ganz auf den Farbmonitor gesetzt – damals noch alles andere als eine Selbstverständlichkeit! – und war mit relativ einfach umzusetzenden Maßnahmen "IBM-kompatibel" zu machen, wie das damals immer hieß.

Der Atari hat sich standardmäßig mit einem Schwarzweiß-Monitor begnügt, der SM124 war da die erste wahl, 640 x 480 Pixel, IBM-Kompatibilität konnte man knicken, MIDI-Schnittstelle war bereits an Bord und die Anschaffung war deutlich günstiger.

Für mich war der Atari ST damals ganz klar die erste Wahl, aber das war eher Geschmackssache und hing auch stark davon ab, was man damit machen wollte.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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giana0212 Olaf19

„Das ist interessant. Ich hatte noch so grob im Hinterkopf: Atari ...“

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Witzig ist, dass der Amiga der Nachfolger vom 8bit-Atari ist und der AtariST der Nachfolger vom C64.

Ein Irrtum dieser Zeit ist es, Glück mit Besitz zu verwechseln.
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swiftgoon Olaf19

„Der Amiga wird 30!“

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Da schließe ich mich gern an.

Ich mich auch. 30 Jahre! Da merkt man erstmal was für ein alter Sack man schon ist.Der Amiga 500 war mein zweiter Rechner nach dem C64. Später kam noch ein Amiga 1200 dazu. Mit ner Blizzard Turbokarte die damals ein Schweinegeld gekostet hat.

Der Amiga war gerade spieletechnisch den damaligen PCs deutlich überlegen. Die Entwicklung haben Sie dann aber leider verpennt. War ne schöne Zeit.

bis denne

Swift

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Maybe swiftgoon

„Ich mich auch. 30 Jahre! Da merkt man erstmal was für ein alter ...“

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Ich mich auch. 30 Jahre! Da merkt man erstmal was für ein alter Sack man schon ist.Der Amiga 500 war mein zweiter Rechner nach dem C64.

So erging es mir auch, von C64 II auf Amiga 500+, bei dem ich recht lange dabeigeblieben bin. Mein Vorteil war mein älterer Bruder: Wenn er aufgerüstet hat, bekam ich die alte Hardware deutlich günstiger.

Dennoch waren die Preise in der Ausbildung nicht von Pappe. Mal eben 300 DM für eine zusätzliche Floppy, 400DM für einen Monitor etc.

Und bis zum Competition Pro mit Stahlachse mussten einige Joysticks ihr Leben lassen ;-).

Maniac Mansion, Zak McKraken, Turrikan etc. etc... und natürlich viel Zeit mit AmigaBASIC.

286er, 386er haben mich damals noch kalt gelassen. Ich bin erst beim 486er auf die IBM/PC-Bahn aufgesprungen.

Jetzt fühle ich mich auch alt! :-( Und irgendwie hatte man damals einfach mehr Zeit!

Kennt den hier noch jemand?

http://www.zock.com/8-Bit/D_ZX81.HTML

Gruß

Maybe

"Es gibt nur eine falsche Sicht der Dinge: der Glaube, meine Sicht sei die einzig Richtige!" (Nagarjuna, buddhistischer Philosoph)
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andy11 Maybe

„So erging es mir auch, von C64 II auf Amiga 500 , bei dem ich ...“

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Kennt den hier noch jemand?

Auf so einem ZX80 hab ich Basic für die Schule gelernt.

Ja, mit 30 hab ich nochma die Schulbank gedrückt. Andy

Fleisch macht stark, Fisch macht jung, Scharf macht dich schlank aber Zucker macht dumm. v.m.
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Olaf19 Maybe

„So erging es mir auch, von C64 II auf Amiga 500 , bei dem ich ...“

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Kennt den hier noch jemand? http://www.zock.com/8-Bit/D_ZX81.HTML

Ja, mein Onkel mütterlicherseits hatte damals einen Sinclair, afair aber noch nicht den ZX81, sondern das direkte Vorgängermodell: https://de.wikipedia.org/wiki/Sinclair_ZX80

Der Mann war seiner Zeit weit voraus, damals. Dass sich jemand aus der Generation 50+ mit Computer-Zeugs beschäftigte, war in den frühen 80ern beileibe keine Selbstverständlichkeit.

Nebenbei, 500 DM war gar nicht mal soo viel Geld...

Mein Vorteil war mein älterer Bruder: Wenn er aufgerüstet hat, bekam ich die alte Hardware deutlich günstiger.

Na du hattest es gut... da sag mir noch einer, immer nur die Einzelkinder sind verwöhnt :-)

Cheers
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Olaf19 swiftgoon

„Ich mich auch. 30 Jahre! Da merkt man erstmal was für ein alter ...“

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Der Amiga war gerade spieletechnisch den damaligen PCs deutlich überlegen.

Stimmt schon, wobei man fairerweise aber einräumen muss, dass die sog. "IBM-Kompatiblen" PC damals überhaupt nicht zum Spielen konzipiert waren, auch nicht für Musik- o.a. Multimedia-Anwendungen. Das waren reine Bürohengste, alles andere kam viel später.

Der Amiga 500 war mein zweiter Rechner nach dem C64.

Bei mir war die "Einstiegsdroge" in die Computerwelt ein programmierbarer Taschenrechner von Hewlett Packard, der HP 41CV: https://de.wikipedia.org/wiki/HP-41C

Danach ging es gleich mit dem Atari 1040 ST/F weiter. Die C64- und Sinclair-Generation habe ich komplett übersprungen.

"Home Computer"... diesen Begriff kennt man heute gar nicht mehr. Im Gegenteil, was die Leute bei sich zuhause stehen haben, ist den meisten Office-Rechnern weit überlegen.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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giana0212 swiftgoon

„Ich mich auch. 30 Jahre! Da merkt man erstmal was für ein alter ...“

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Immer schön alles aufheben. Die Gebrauchtpreise kennen nur eine Richtung.

Ein Irrtum dieser Zeit ist es, Glück mit Besitz zu verwechseln.
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Maybe giana0212

„Immer schön alles aufheben. Die Gebrauchtpreise kennen nur eine ...“

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Immer schön alles aufheben. Die Gebrauchtpreise kennen nur eine Richtung.

Naja, ich weiß nicht. Es gab schon verdammt viele von den Dingern:

http://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R40&_trksid=m570.l1313&_nkw=amiga+500&_sacat=0

ebenso beim C64:

http://www.ebay.de/sch/i.html?_odkw=amiga+500&_osacat=0&_from=R40&_trksid=p2045573.m570.l1311.R1.TR11.TRC1.A0.H0.Xcommodore+c.TRS0&_nkw=commodore+c64&_sacat=0

War ne schöne Zeit, aber man kann nicht alles aufheben....

Gruß

Maybe

"Es gibt nur eine falsche Sicht der Dinge: der Glaube, meine Sicht sei die einzig Richtige!" (Nagarjuna, buddhistischer Philosoph)
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giana0212 Maybe

„Naja, ich weiß nicht. Es gab schon verdammt viele von den ...“

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Nein, Maybe. Du hast nicht ganz den Überblick. Der Amiga 1200 steigt schon wieder seit einiger Zeit im Preis und hier ist zum Beispiel eine Turbokarte, die unten in den Amiga eingesteckt wird und einen ordendlichen Leistungsschub bringt.

http://www.ebay.de/itm/Phase5-Blizzard-1230-IV-fur-Amiga-1200-4000-wie-DCE-ACA-1240-1220-1260-/141651400265?pt=LH_DefaultDomain_77&hash=item20fb14d649

Die letzte Karte davon habe ich für 100 D-Mark gekauft. Ich habe vier Amiga 1200 und alle mit Turbokarte. Außerdem jede Menge C64, einen Schneider CPC6128 und massenhaft Konsolen. Nett ist auch mein Acorn Archimedes.

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swiftgoon giana0212

„Nein, Maybe. Du hast nicht ganz den Überblick. Der Amiga 1200 ...“

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Der Amiga 1200 steigt schon wieder seit einiger Zeit im Preis und hier ist zum Beispiel eine Turbokarte, die unten in den Amiga eingesteckt wird und einen ordendlichen Leistungsschub bringt.

Holla die Waldfee, so eine Phase5 / Blizzard IV Turbokarte habe ich in meinem 1200 er eingebaut. Hätte nie gedacht dass die so viel bringt. Hab die neu damals für schätzungsweise 350 Mark gekauft. Bin mir nicht mehr ganz sicher.

Ich denke die sollte ich mal einstellen.

swiftgoon

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giana0212 swiftgoon

„Holla die Waldfee, so eine Phase5 / Blizzard IV Turbokarte habe ...“

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Mit anderer alter Hardware ist es teils ähnlich.

Ein Irrtum dieser Zeit ist es, Glück mit Besitz zu verwechseln.
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swiftgoon giana0212

„Mit anderer alter Hardware ist es teils ähnlich.“

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Hallo giana0212,

muss das gute Stück mal wieder anwerfen bei Gelegenheit.
Mal sehen, ob die Freundin noch läuft. Hier mal ein Foto von der Blizzard 1230 IV. Musste doch direkt mal nachsehen. Sieht noch ganz gut aus.
Welche Kapazität der Speicherriegel hat weiß ich nicht mehr. Tippe aber auf 4 MB. Ne FPU hat die Karte leider nicht. Zubehör noch reichlich vorhanden. Commodore Monitor, CD Laufwerk usw.

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giana0212 swiftgoon

„Hallo giana0212, muss das gute Stück mal wieder anwerfen bei ...“

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Jo, die habe ich auch. Mit Copro, glaube ich. Außerdem ne Blizzard1220 und ne MTec12030/42. Und weitere Computer bis unters Dach. Und für Amiga und C64 massenhaft Software. Mein Lieblingsspiel auf dem Amiga: Frontier-Elite2.

Ein Irrtum dieser Zeit ist es, Glück mit Besitz zu verwechseln.
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giana0212 Olaf19

„Der Amiga wird 30!“

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Hi, Olaf19. Meine funktionieren alle noch. Hat damals echt Spass gemacht, den PC-Nutzern ne lange Nase zu machen. Das Teil konnte einfach alles. Die Spiele waren super. Die Hardware war schnell.

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Olaf19 giana0212

„Hi, Olaf19. Meine funktionieren alle noch. Hat damals echt Spass ...“

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Hat damals echt Spass gemacht, den PC-Nutzern ne lange Nase zu machen.

Nur der IBM PC-AT (oder Kompatible) konnte performance-technisch mit Amiga und Atari mithalten. Hat aber nicht halb so viel Spaß gemacht mit MS-DOS, und afair waren die PCs zu der Zeit auch teurer. Zumindest die von IBM...

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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giana0212 Olaf19

„Nur der IBM PC-AT oder Kompatible konnte performance-technisch ...“

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Und diesen Maschinen war der Amiga technisch weit voraus. Ich hatte 4MB FastRam und 2MB ChipRam. Damit konnte ich die Oberfläche (den Desktop) 32 mal starten. Parallel. Und alle 32 Oberfächen funktionierten. Oder die Scrennverwaltung. Jedes Vollbildprogramm öffnete einen eigenen Screen. Der vorderste Screen bestimmte die physikalische Auflösung und Bildfrequenz. So konnte man Anwendungen auf eine Auflösung und Frequenz festnageln, indem man nicht den Screen wechselte, sondern nur nach unten zog. Und die Anzahl der hintereinander liegenden Screens war nur vom Speicher begrenzt. Eine klasse Maschine.

Ein Irrtum dieser Zeit ist es, Glück mit Besitz zu verwechseln.
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Xdata giana0212

„Und diesen Maschinen war der Amiga technisch weit voraus. Ich ...“

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"Eine klasse Maschine"

Ja, selbst meinen kleinen Amiga 600 konnte man recht einfach in ein kleines Klavier
per Tastatur verwandelnCool.

Und  X-copy - ein Traum!

http://i.ytimg.com/vi/1mvVYCfBUw8/hqdefault.jpg

War autonom, konnte das sowieso schon recht effektive BS, auch ausschalten.

von der Desktop Uhr konnte man
mehrere parallele unabhängige instanzen starten ..

Da war schon richtiges MultiTaskComputing!

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Olaf19 giana0212

„Und diesen Maschinen war der Amiga technisch weit voraus. Ich ...“

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Damit konnte ich die Oberfläche (den Desktop) 32 mal starten. Parallel. Und alle 32 Oberfächen funktionierten.

Erinnert mich so ein wenig an die virtuellen Desktops unter Linux... nur, wofür genau war das gut? Ging es darum, auf jedem Desktop eine andere Anwendung zu starten, die dann jeweils im Vollbildmodus lief, oder was war die Idee dabei?

@Xdata, dieses "XCOPY" sieht ja aus wie ein Daddelspiel ;-) Erst beim zweiten Hinsehen konnte ich es als Diskettenkopierprogramm erkennen. Ich kenne noch FastCopy.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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giana0212 Olaf19

„Erinnert mich so ein wenig an die virtuellen Desktops unter ...“

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Moin Olaf.

Eine Oberfläche mehrmals starten zu können war vorteilhaft, wenn die Kiste mal abschmierte. Man startete eine neue Instanz und rettete noch alles, was es zu speichern gab. Oder beendete Kopierbefehle. Ursprünglich so vorgesehen war das nicht, da hatten wir selber ein wenig Hand angelegt.

Zu den Screens: Viele Programme starteten im Vollscreen mit einer festen Auflösung und Bildfrequenz. Dabei gab es auch Programme, die im Interlace-Modus starteten, also einer höheren Auflösung und halbierter Frequenz. Nachteil dieser Modi war das Bildflimmern. Wenn das Programm nicht in einer anderen Auflösung starten konnte, mußtest Du damit leben. Als Trick startete man eine Anwendung, die ohne Interlace auskam. Anstatt jetzt zwischen den Programmen umzuschalten (also die Bildschirme durchzuschalten), legte man die flimmernde Anwendung nach hinten, die normale Anwendung nach vorne. Jetzt hielt man mit der linken Maustaste die Titelleiste des Programms und zog sie nach unten. Die flimmernde Anwendung wurde sichtbar, flimmerte jetzt aber nicht mehr, da die vordere Anwendung die technischen Bilddaten bestimmte. Und von dieser sah man nur einen ganz schmalen Rand unten am Bildschirm. Du konntest auch mehrere Anwendungen hintereinander legen und alle nacheinander runterziehen. Begrenzt wurde das nur durch den Speicher.

Nützlich ist sowas auch, wenn man eine Textverarbeitung offen hat und dahinter hatte ich gerne mal ein Apfelmännchenprogramm am Laufen. So konnte man zwischendurch immer mal nachsehen, wie weit das andere Programm war.

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Olaf19 giana0212

„Moin Olaf. Eine Oberfläche mehrmals starten zu können war ...“

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Eine Oberfläche mehrmals starten zu können war vorteilhaft, wenn die Kiste mal abschmierte.

Okay, unter "Abschmieren" hätte ich jetzt verstanden, dass dann auch gleich alle Oberflächen im Orkus sind. Glückwunsch, wenn es nicht so ist ;-)

War ja schon richtiges Multitasking damals...

CU
Olaf

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giana0212 Olaf19

„Erinnert mich so ein wenig an die virtuellen Desktops unter ...“

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Hi, Olaf19.

Mein Lieblingsspiel Auf dem Amiga war Elite2:Frontier. Benötigte 1MB Ram und lief auf allen Modellen.

Aber: Auf dem Amiga500 hattest Du eine Diashow, auf dem Amiga1200 (mein Modell) lief es so lala, war spielbar, aber noch nicht zufriedenstellend. Aus diesem Grund und nur für dieses Spiel habe ich dann eine Turbokarte erstanden. Die gabs in verschiedenen Ausführungen, meine erste war von MTek mit einem 68EC30-Prozessor. Der war für 28MHz ausgelegt, lief auf der Karte aber mit 42MHz. Damit hatte man ein flüssiges Spiel mit ordentlichen Framerates. Später kam eine Blizzard12030 mit echtem vollwertigem Prozessor mit 50MHz. Das gab nochmal eine leichte Steigerung.

https://www.youtube.com/watch?v=GzEj4Gq7fT4

Eine Besonderheit bei der Amigaversion war, dass das Programm 650KB groß war und aus einer einzigen Datei bestand. Nachgeladen wurden nur die Spielstände. Ich habe nie verstanden, wie ein so komplexes Programm in eine Datei von der Größe passt. Schließlich wird das gesammte uns bekannte Weltall nachgebildet. Soweit bekannt, mit der tatsächlichen Sternenkonstellation. Dann die vielen Raumschiffe und die Bestandteile der Handelssimulation.

Ich habe das Teil zehn Jahre lang gespielt. Als ich den Rechner mal wieder zum Probieren aufgebaut hatte, bin ich gleich wieder runde acht Stunden dran hängengeblieben.

Ein Irrtum dieser Zeit ist es, Glück mit Besitz zu verwechseln.
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Olaf19 giana0212

„Hi, Olaf19. Mein Lieblingsspiel Auf dem Amiga war Elite2:Frontier. ...“

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Eine Besonderheit bei der Amigaversion war, dass das Programm 650KB groß war und aus einer einzigen Datei bestand.

Mensch, das passt ja sogar noch eine 3,5"-FloppyDisk aus der damaligen Zeit... erst wollte ich "CD" schreiben, doch halt – das waren ja 650 MB, nicht kB.

Ganz sicher, dass die wirklich den ganzen Weltraum naturgetreu(!) nachgebildet haben? Nicht doch ein paar Sternchen per Zufallsgenerator eingestreut? Denn wer würde ernsthaft von sich behaupten können, den Unterschied zu bemerken?

Die Musik ist übrigens eine ziemliche Geduldsprobe ;-)

CU
Olaf

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giana0212 Olaf19

„Mensch, das passt ja sogar noch eine 3,5 -FloppyDisk aus der ...“

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Die Musik im Spiel konnte man ändern oder abschalten. Es wurden mehrere klassische Stücke umgesetzt.

Soweit bekannt, naturgetreu umgesetzt. Inzwischen können wir ja viel weiter ins All sehen. Aber unsere Sonne, die Planeten und die Himmelskörper in unserer Nähe sind tatsächlich da, wo sie auch auf einer echten Sternenkarte sind. Davon mußt Du Dir mal Videos ansehen. Echt krass.

Die Programmierer haben 4 Jahre für das Spiel gebraucht. Das hängt sicher auch mit der Sternenkarte zusammen.

Hier noch Infos:

https://www.frontier.co.uk/games/older/frontier_elite_ii/

Und hier gibts das Spiel zum Download:

http://www.eliteforever.co.uk/downloads.html

Im Spiel gab es Abfragen aus dem Handbuch, die Codes gibt es auch im Netz, hab ich gerade nicht gefunden.

Ich hatte auf dem Amiga das Original in deutsch (3 Bücher, Sternenkarte), gespielt habe ich eine englische Raubkopie, weil die deutsche Version voller Fehler war.

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ullibaer Olaf19

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ullibaer Olaf19

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