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News: Halbvoll in die Mülltonne?

Computerclub 2: Wolfgang Rudolph enthüllt Batterieskandal

Michael Nickles / 31 Antworten / Baumansicht Nickles
Wolfgang Rudolf vom Computer:Club2 macht mit Schrottbatterien Licht. (Foto: cczwei)

In der Folge 180 des Computerclub2 hat Wolfgang Rudolph eine sehr interessante   Nachhaltigkeitsnummer präsentiert: alte Batterien, die eigentlich alle sind und weggeschmissen werden einfach weiterverwenden!

Denn: wenn gewöhnliche Geräte mit Batterien nichts mehr anfangen können, dann haben die meist dennoch viel Restkapazität, die sich sinnvoll nutzen lässt. Die reicht locker aus um beispielsweise eine gewöhnliche mobile LED-Leuchte noch eine ganze Weile zu betreiben.

Prima funktionieren tut das mit sogenannten "Primärzellen", die nur aus einer Energiezelle bestehen - beispielsweise die gängigen Mignon-AA/AAA-Batterien mit 1,5 Volt. Fällt deren Spannung nach einer Weile beispielsweise von 1,5 Volt auf 1,2 Volt, betrachten viele Geräte sie als "zu leer", verweigern die weitere Nutzung.

Alles was es braucht ist ein kleines günstige Volt-Umwandler-Modul (DC/DC-Spannungswandler)  das im Internet für rund 1,20 Euro zu kriegen ist. Wolfgang Rudolph schimpft am Ende des Beitrags, warum Gerätehersteller solche vielleicht 20 Cent billigen Elektronikmodule nicht direkt in Geräte verbauen, um Batterien wirklich reslos auszusaugen. Stattdessen will die Industrie lieber das Batterien schnell weggeworfen und neue gekauft werden.

Am Ende des Beitrags hat Wolfgang noch das Ergebnis eines entscheidenden Experiments mitgeteilt: wie lange eine angeblich "leere" Batterie im Vergleich zu einer frischen neuen noch durchhält. Ergebnis: bei Einsatz des Spannungswandlers leuchtet die Lampe praktisch doppelt so lange, der Batteriepreis halbiert sich also - und auch die Einnahmen der Batterieindustrie.

Aber seht selbst:

https://www.youtube.com/watch?v=4BR_XFJ9nKo#action=share

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=4BR_XFJ9nKo#action=share
Michael Nickles meint:

So einen Batterie-Aussauger kriegt man prinzipiell auch mit geringen Elektronik- und Lötkenntnissen hin. Basis ist wie von Wolfgang gezeigt ein DC/DC Spannungswandler, der für 1,5 Volt Batterien geeignet ist. Also beispielsweise einer wie im Bild zu sehen, der Spannungen von 1 bis 5 Volt auf 5 Volt 500mA wandelt.

Auf Ebay fand ich dieses Ding auf die Schnelle für 2,99 Euro, inklusive Versandkosten. Wolfgang hat sein Wandlermodul für 1,28 Euro (inklusive Porto und Verpackung) gezahlt, dafür 6 Wochen Lieferzeit aus China in Kauf genommen.

Spannungswandler-DC-DC-Boost-KSQ-1-5V-auf-5V-500mA-Step-Up-Modul-Down-Arduino. (Foto: Ebay)

Wie auch vom Verkäufer angegeben ist ausdrücklich zu beachten, dass beim Anschluss auf die richtige Polarität geachtet wird (plus an plus / minus an minus). Ein Fehler zerstört die Platine und kann auch daran angeschlossene Geräte beschädigen.

Ergänzend braucht es zur Platine dann eigentlich nur noch einen billigen Batteriehalter, wie auch im Video gezeigt.

Wird ein Halter für mehrere Mignonzellen verwendet, lassen sich auch mehrere Batterien in Reihe schalten und leersaugen (ebenfalls im Video zu sehen).

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gelöscht_301121 Michael Nickles

„Computerclub 2: Wolfgang Rudolph enthüllt Batterieskandal“

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Danke, lesens- und sehenswert.

Grüße, Michael

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AlfUlm Michael Nickles

„Computerclub 2: Wolfgang Rudolph enthüllt Batterieskandal“

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Für sofort zu spät!! Habe erst vorgestern die Sammelbox mit den "verbrauchten" Batterien geleert.Aber selber basteln? Bei DEN Preisen? Außerdem habe ich zwei linke Bastelhände und mit Elektrik/Elektronik eh.

Gruß AlfUlm

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schoppes Michael Nickles

„Computerclub 2: Wolfgang Rudolph enthüllt Batterieskandal“

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Man kann auch "normale" Alkalinebatterrien aufladen. Angeblich bis zu 10mal, z. B. mit diesem Gerät:
https://www.weltbild.de/artikel/elektronik/universal-ladegeraet-fuer-batterien-akkus_17536532-1?origin=pla&wea=8064339&gclid=CKub_-OUjssCFQQXwwodgL0NYg

Ob das Teil was taugt, weiß ich allerdings nicht.

MfG

"Früher war alles besser. Sogar die Zukunft." (Karl Valentin)
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AlfUlm schoppes

„Man kann auch normale Alkalinebatterrien aufladen. Angeblich bis zu 10mal, z. B. mit diesem ...“

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Man kann auch "normale" Alkalinebatterrien aufladen. Angeblich bis zu 10mal

Diese Aussage wird (hoffentlich) eine Beitragsflut von Wissenden und Unwissenden auslösen.
Warum (außer auf den eigenen Vorteil der Batteriehersteller achtend) warnen die Batteriehersteller vor dem Aufladen dieser Batterien??

Gruß AlfUlm

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gelöscht_152402 AlfUlm

„Diese Aussage wird hoffentlich eine Beitragsflut von Wissenden und Unwissenden auslösen. Warum außer auf den eigenen ...“

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Kann man. Ob sich das für jeden bei jeder Anwendung lohnt, muss selbst entschieden werden.

http://www.mikrocontroller.net/topic/280071

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AlfUlm gelöscht_152402

„Kann man. Ob sich das für jeden bei jeder Anwendung lohnt, muss selbst entschieden werden. ...“

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http://www.mikrocontroller.net/topic/280071

Das im Artikel erwähnte BC700 habe ich schon einige Male zum Laden von Batterien (nicht Akkus) missbraucht. Passiert ist zum Glück bisher nichts.

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gelöscht_152402 AlfUlm

„Das im Artikel erwähnte BC700 habe ich schon einige Male zum Laden von Batterien nicht Akkus missbraucht. Passiert ist ...“

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Hab den auch. Muss ich mal ausprobieren. Schaltet der von allein ab oder sollte man auf die Uhr gucken oder einfach nach der V gehen?

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AlfUlm gelöscht_152402

„Hab den auch. Muss ich mal ausprobieren. Schaltet der von allein ab oder sollte man auf die Uhr gucken oder einfach nach ...“

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Das Ladegerät hat für die einzelnen Ladeschächte, sofern bestückt, "Full" angezeigt.

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gelöscht_152402 AlfUlm

„Das Ladegerät hat für die einzelnen Ladeschächte, sofern bestückt, Full angezeigt.“

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Ah, ok. Werds mal testen. Werde es dann in Reichweite aufstellen.

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Systemcrasher AlfUlm

„Diese Aussage wird hoffentlich eine Beitragsflut von Wissenden und Unwissenden auslösen. Warum außer auf den eigenen ...“

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Warum (außer auf den eigenen Vorteil der Batteriehersteller achtend) warnen die Batteriehersteller vor dem Aufladen dieser Batterien??

Die können auslaufen und damit die Geräte zerstören.

Daher würde ich Zink-Kohlezellen niemals nachladen. die laufen oft schon aus, bevor sie leer sind.

Alkalies jedoch erst wenn sie mehrmals nachgeladen wurden und so ziemlich am ende sind.

Wobei ich hier keinen Zusammenhang zwischen Lebensdauer, also Nachladezyklen, und Marke feststellen konnte.

Es gibt Markenzellen, die kann man nur ein bis zweimal nachladen, und "Hausmarkten", be denen das 4-5mal geht und umgekehrt.

Auf keinem Fall sollte man die Teile an "normale" Netzteile hängen. Das ist nicht ungefährlich.

Wenn ich Rentner bin, dann nörgele ich den ganzen Tag. Das wird bestimmt lustig. :)
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gelöscht_238890 schoppes

„Man kann auch normale Alkalinebatterrien aufladen. Angeblich bis zu 10mal, z. B. mit diesem ...“

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Ob das Teil was taugt,

Oder ob sich das lohnt? Das Teil kostet 30€.

http://www.ebay.de/itm/100-x-VARTA-Batterien-Zink-Kohle-Mignon-AA-R06-1-5V-Superlife-Retail-Blister-/151968506585?hash=item23620762d9:g:nqkAAOSwpzdWrwJB

100 Stück, inkl. Fracht 17,15€Cool

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gelöscht_152402 gelöscht_238890

„Oder ob sich das lohnt? Das Teil kostet 30€. ...“

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Akkus lädt es einwandfrei. Habe ich extra wegen der Kapazitätsanzeige gekauft. Die einfachen zeigen meist nur V an, sagen aber nichts über die Kappa aus.

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gelöscht_238890 gelöscht_152402

„Akkus lädt es einwandfrei. Habe ich extra wegen der Kapazitätsanzeige gekauft. Die einfachen zeigen meist nur V an, sagen ...“

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Die einfachen zeigen meist nur V an, sagen aber nichts über die Kappa aus.

Meine Ladegeräte leuchten nur rot/grün, das aber schon seit mindestens 20 Jahren und die Akkus halten trotzdem. (oder gerade deshalb?)Lächelnd

Die Märchen der Akku-Laderei glaube ich schon lange nicht mehr.

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gelöscht_152402 gelöscht_238890

„Meine Ladegeräte leuchten nur rot/grün, das aber schon seit mindestens 20 Jahren und die Akkus halten trotzdem. oder ...“

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Ich hatte schon öfter mal Akkus (NiMH) dabei, die angeblich voll waren, nach wenigen Minuten aber wieder entladen. 1,2V hatten die immer noch, nur nix mehr an mAh. Das sagte mir auch das Multimeter nicht. Jetzt sehe ich sofort wenn ein Akku es hinter sich hat. Diese Unzuverlässigkeit kann an meinem unregelmäßigen Gebrauch liegen, nur wenn, dann muss ich mich drauf verlassen können. Grün ist für mich ein Märchen. Zeig mir die Kappa und ich sage dir wie voll du bist ;-)

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gelöscht_238890 gelöscht_152402

„Ich hatte schon öfter mal Akkus NiMH dabei, die angeblich voll waren, nach wenigen Minuten aber wieder entladen. 1,2V ...“

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Zeig mir die Kappa

Ist doch das gleiche Spiel. Momentan zeigt sie noch 50% und 10 Minuten später fängt das Gerät an zu Jaulen, obwohl das Gerät vorher noch eine Restlaufzeit von Stunden anzeigte...

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gelöscht_152402 gelöscht_238890

„Ist doch das gleiche Spiel. Momentan zeigt sie noch 50 und 10 Minuten später fängt das Gerät an zu Jaulen, obwohl das ...“

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Ne. Der BC700 zeigt die erreichte Kappa an, weicht die von der Nenn-Kappa ab, dann... Dann weiß ich schon beim entnehmen aus der Ladeschale, dass ich damit nur 10 min weit komme. Das klappt bis jetzt sehr zuverlässig. Deswegen hab ich den gekauft.

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Olaf19 gelöscht_152402

„Ne. Der BC700 zeigt die erreichte Kappa an, weicht die von der Nenn-Kappa ab, dann... Dann weiß ich schon beim entnehmen ...“

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Kann ich bestätigen. Ich habe seit bald 5 Jahren das BC 1000 von Technoline, da funktioniert das genau so.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Systemcrasher gelöscht_152402

„Ich hatte schon öfter mal Akkus NiMH dabei, die angeblich voll waren, nach wenigen Minuten aber wieder entladen. 1,2V ...“

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Zeig mir die Kappa und ich sage dir wie voll du bist ;-)

Ja, wobei man Akkus nur bei stärkeren Verbrauchern einsetzen sollte.

Ich habe mir z.B. Reihenweise Akkus zerstört, bis ich erfahren habe, daß es sowas wie den "Memory-Effekt2 gibt. In Wanduhren ist der verbrauch so minimal, daß die Akkus siech schon fast schneller selbst entladen als das dies durch die Uhr passiert.

Auch werden die Akkus wegen unterschiedlciher (Rest-)Kapazitäten unterschiedlich voll.

Micht man das ohne es zu wissen, dann mischt man Akkus mit geringer Kapazität mit solchen mit hoher Kapazität (unabhängig davon, welche Kapazität die offiziell haben), und das ist für beide nciht gesund.

Die mit der geringen werden tiefentladen ---> babutt

die mit der größeren werden nur Teilentladen und 2merken" sich den Entladepunkt. Passiert das öfter, haben die dann ruckzuck nur noch einen kleinen teil ihrer Kapazität.

Seit ich das oben erwähnte gerät habe, sortiere ich die Akkus und Batterien nach ihrer "Balkenzahl", so daß ich dann immer Zellen in etwa gleicher kapazität habe, solte ich in einem Gerät mehrere Zellen benötigen.

Wenn ich Rentner bin, dann nörgele ich den ganzen Tag. Das wird bestimmt lustig. :)
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gelöscht_152402 Systemcrasher

„Ja, wobei man Akkus nur bei stärkeren Verbrauchern einsetzen sollte. Ich habe mir z.B. Reihenweise Akkus zerstört, bis ...“

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Ich handhabe das seit langem immer so:

1. Geräte die eher auf Spannung ausgelegt, betreibe ich vorwiegend mit Alkas, wegen der echten 1,5V. Hier lohnt sich sicher ein Nachladeversuch.

2. Werden diese Alkas von solchen Geräten nicht mehr akzeptiert, kommen sie in Uhren, FBs usw.

3. Geräte die eher auf Stromstärke ausgelegt sind, bekommen Akkus. Hier reichen die 1,2V, die Kapazität entscheidet dann über die Entladedauer.

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gelöscht_301121 schoppes

„Man kann auch normale Alkalinebatterrien aufladen. Angeblich bis zu 10mal, z. B. mit diesem ...“

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Man kann auch "normale" Alkalinebatterrien aufladen

Habe ein in Hong Kong (2011) gekauftes Ladegerät, dass gleichzeitig acht AA oder AAA Akkus oder Batterien laden kann, neben zwei "Steckplätzen" für 9 V Akkus und zwei USB Anschlüssen.

Laut Handbuch sollen damit auch Akkus "aufgefrischt" werden = tief entladen und langsam wieder aufladen; funktioniert bestens.

Habe damit mehrfach und wiederholt Alkaline Batterien zu neuem Leben erweckt, mit der Einschränkung: Funktioniert einwandfrei mit Duracell, aber nicht mit Varta.

Grüße, Michael

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Systemcrasher schoppes

„Man kann auch normale Alkalinebatterrien aufladen. Angeblich bis zu 10mal, z. B. mit diesem ...“

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Ob das Teil was taugt, weiß ich allerdings nicht.

Also ich lade Alkali-Batterien schon seit mindestens 20 Jahren wieder auf.

Habe mir damals eines der ersten Geräte gekauft, die das können (damals bei Westfalia).

Kann Battrerien, NiCd, NiMeH; Micro, Mignon, Baby, Mono

Also 10x wiederaufladen habe ich bisher nicht hinbekommen (nicht bei Alkalis).

Aber so 3-4x pro Zelle im Durchschnitt haut schon hin.

Haben sie kaum noch Kapazität (das wird am Gerät in Form von 1-8 Balken dargestellt) vewende ich die Zelle jedoch nur noch für Wanduhren u.ä. Geringverbrauchern.

Wenn ich Rentner bin, dann nörgele ich den ganzen Tag. Das wird bestimmt lustig. :)
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Anonym60 Michael Nickles

„Computerclub 2: Wolfgang Rudolph enthüllt Batterieskandal“

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reslos auszusaugen

Also ich nutze immer die Batterien die fast leer sind immer in meiner selbstgebauten Wanduhr und meinem Wecker. Solange sammel ich die Dinger. Wenn die Batterien dann leer sind kann das auch nach hinten losgehen wie hier im Bild zu sehen ist.

Das ist mir dreimal passiert. Eine von den Batterien sollte ich einschicken was ich auch gemacht habe. Als Antwort erhielt ich falls ich mich noch richtig daran erinnern kann, dass die Batterie zu stark entladen wurde und das Sicherheitsventil funktioniert habe.

Die Batterien sind aber erst ausgelaufen als ich diese aus der Wanduhr entnommen habe.

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alex179 Michael Nickles

„Computerclub 2: Wolfgang Rudolph enthüllt Batterieskandal“

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Das eigentliche Problem sind ja nicht die Batterien selbst, sondern die Geräte mit Batterie-Überwachung. z.B. Das Apple Keyboard oder Trackpad melden schon leere Batterien, obwohl diese oft noch locker 1-2 Monate durchhalten. Manche Geräte verweigern dann aufgrund diese Anzeigen dann komplett den Dienst. Ich habe auch schon erlebt, dass einzelne solcher Fehlkonstruktionen mit den 1,2 V Akkus nicht funktionierten, weil diese davon ausgehen, dass die Batterien leer sind.

Eigentlich könnten sich die Hersteller einfach solche sinnlosen Batterie-Überwachungen sparen. Dann bräuchte man auch keine Lötkonstruktionen mit Spannungswandlern.   

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Systemcrasher alex179

„Das eigentliche Problem sind ja nicht die Batterien selbst, sondern die Geräte mit Batterie-Überwachung. z.B. Das Apple ...“

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mit den 1,2 V Akkus nicht funktionierten,

Was glaubst Du denn, wieso die genau bei 1,2 V glauben, die Zelle sei leer?

Wenn ich Rentner bin, dann nörgele ich den ganzen Tag. Das wird bestimmt lustig. :)
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alex179 Systemcrasher

„Was glaubst Du denn, wieso die genau bei 1,2 V glauben, die Zelle sei leer?“

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Dann erkläre mir mal, warum manche Geräte problemlos auch mit den 1,2 V der Akkus zurechtkommen. Die Akkus sind ja keine neue Erfindung. Wenn ein Hersteller heute noch davon ausgeht, dass seine stromfressenden Geräte nur mit Alkali-Batterien betrieben werden, liegt für mich eine Fehlkonstruktion vor. Moderne Akkus liefern heute genug Kapazität um die Batterien zu ersetzen.

In der Wanduhr sind Alkali Batterien OK, aber bei Geräten, die fast monatlich einen Satz Batterien verbrauchen, kommt das für mich nicht in Frage. 

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Systemcrasher alex179

„Dann erkläre mir mal, warum manche Geräte problemlos auch mit den 1,2 V der Akkus zurechtkommen. Die Akkus sind ja keine ...“

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Dann erkläre mir mal, warum manche Geräte problemlos auch mit den 1,2 V der Akkus zurechtkommen.

Vielleicht sind einige Hersteller auf die Idee gekommen, es könnte verkaufsfördernd sein, wenn die Teile auch mit Akkus laufen?

Aber egal: Dir ist sicherlich der Zynismus in meiner Bemerkung entgangen.....

In der Wanduhr sind Alkali Batterien OK, aber bei Geräten, die fast monatlich einen Satz Batterien verbrauchen, kommt das für mich nicht in Frage. 

Naja, ich hab eine Canon-Kamera, da muß ich selbst mit "Hochkleistungsakkus" (2.700mA-Mignonakkus) alle 10-12 Bilder austauschen. :(

hab mir da jezt so einen Lithium-Akku gekauft (so eine art Doppelbatterie), damit hält das teil länger durch.

Allerdings habe ich immer Alkalis dabei, wenn ich mit dem Teil unterwegs bin. 

Ok, halb so schlimm, da ich die ja nachlade.

Dennoch: Eine Canon wßürde ich aud diesem und einem weitern Grund nie wieder kaufen (der andere Grund: Ein sehr schnell kauputter Pufferkondensator, der normalerweise Datum und zeit hält bis zum Energiezellentausch).

So muß man nun auch bei jedem Wechsel Datum und Uhrzeit neu einstellen.

Auch eine Methode, sich zukünftige Kunden zu verprellen.....

Wenn ich Rentner bin, dann nörgele ich den ganzen Tag. Das wird bestimmt lustig. :)
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Olaf19 alex179

„Das eigentliche Problem sind ja nicht die Batterien selbst, sondern die Geräte mit Batterie-Überwachung. z.B. Das Apple ...“

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Eigentlich könnten sich die Hersteller einfach solche sinnlosen Batterie-Überwachungen sparen.

Naja, ich finde das schon ganz angenehm, wenn ein akku- oder batteriebetriebenes Gerät mich rechtzeitig darauf hinweist, dass einmal wieder Zeit ist zum Wechseln oder Nachladen. Nur sollte das dann auch vernünftig funktionieren und nicht solche "Fehlalarme" auslösen.

Das Apple Keyboard oder Trackpad melden schon leere Batterien, obwohl diese oft noch locker 1-2 Monate durchhalten.

Zum Trackpad kann ich nichts sagen, aber bei den Keyboards und Mäusen stimmt das definitiv. Ich bin inzwischen wieder zu kabelgebundenen Eingabegeräten zurückgekehrt, weil mir das Theater mit den ständig leeren Akkus auf den Zeiger gegangen ist.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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xtom Olaf19

„Naja, ich finde das schon ganz angenehm, wenn ein akku- oder batteriebetriebenes Gerät mich rechtzeitig darauf hinweist, ...“

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moin,

da gibts gewaltigste unterschiede, mein erstes funkset tastatur und speziell die maus haben die akkus leer gesaugt wie nur was, hab ich irgendwann auch ausgesondert weils mir auf den keks ging....

n anderes gekauft, die maus läuft mit nur 1 aa akku nun so 4-5 monate, die tastatur sogar etwas länger (allerdings mit 2 akkus)......

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Olaf19 xtom

„moin, da gibts gewaltigste unterschiede, mein erstes funkset tastatur und speziell die maus haben die akkus leer gesaugt ...“

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Mmh, da bin ich als Macuser ausnahmsweise mal im Nachteil, da die wenigsten PC-Tastaturen am Mac laufen... dass die Unterschiede bzgl. Stromverbrauch so erheblich sind, hätte ich nicht erwartet.

Greetz
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Maybe Michael Nickles

„Computerclub 2: Wolfgang Rudolph enthüllt Batterieskandal“

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Die reicht locker aus um beispielsweise eine gewöhnliche mobile LED-Leuchte noch eine ganze Weile zu betreiben.

Moin,

naja, LED-Leuchte ist nicht gleich LED-Leuchte. Höherwertige LED-Taschenlampen haben meist eine Regelelektronik verbaut, um möglichst lange eine konstante Lichtausbeute zu gewährleisten. Die Leistung ist meist in mehrere Stufen unterteilt und je nach Restkapazität bzw. Spannung wird auf eine niedrigere Stufe geschaltet.

Soll heißen, wenn die Batterien in diesen Lampen leer sind, sind sie es auch meist wirklich.

Gute Elektronik unterscheidet auch zwischen 1,2V Akku und 1,5V Batterie und regelt die Entladung entsprechend, um Tiefentladung entgegen zu wirken.

Nach meinen Erfahrungen neigen komplett entleerte Batterien auch sehr schnell zum auslaufen. So riskiere ich lieber, etwas Kapazität zu verschwenden, als ein defektes Gerät durch ausgelaufene Batterien.

Ich nutze inzwischen beinahe durchgängig nur noch AA und AAA-Akkus mit geringer Selbstentladung (z.B. enerloops und Ansmann max-e), für einige Geräte auch 18650er Akkus. Gewöhnliche Batterien nutze ich nur für Geräte mit sehr geringem Verbrauch (Wanduhr und Fernbedienungen).

Gruß

Maybe

"Es gibt nur eine falsche Sicht der Dinge: der Glaube, meine Sicht sei die einzig Richtige!" (Nagarjuna, buddhistischer Philosoph)
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nemesis² Michael Nickles

„Computerclub 2: Wolfgang Rudolph enthüllt Batterieskandal“

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Das Thema ist schon interessant, aber auf ein paar imho wichtige Punkte wurde nicht eingegangen:


So ein Step-Up-Wandler hat einen Wirkungsgrad - und der ist gerade bei niedriger Eingangsspannung (1,5 - 3 V) nicht sehr toll, bei 1 V werden da schon mal 40% angegeben ...
Bei 1,2 V z. B. 60 und bei 2,4 V 75%. Ok, das war nur ein Beispiel von einem LED-Treiber, dessen Datenblatt gerade da lag (und der geht auch bei 0,9 V los) - und da ist egal, was für "Spannugnsqualtät" hinten rauskommt.


Würde ein Gerät generell per Step-UP-Wandler gespeist, verbrät der Wandler selbst viel Energie - ggf. so viel wie "Restenergie" in der nicht ganz leeren Batterie (bei Betrieb ohne Wandler) geblieben wäre oder eher noch mehr als ohne Wandler! Wenn bei 3 V 20% nur für den Wandler - bei opimaler Auslastung - draufgehen, müssen am Ende mindestens 20% mehr Batteriekapazität rausspringen!


So ein kleiner Wandler zieht z. B. 2-3 mA "Eigenverbrauch" im Leerlauf. Das ist bei Geringverbrauchern wie z. B. Wanduhr oder LCD-Thermometer aber hammermäßig viel und liegt um Größenordnungen über der Stromaufnahme des eigentlichen Geräts! Dafür wäre so ein Wander ungeeignet.


Ok, das Gerät (Digicam, MP3-Player, ...) könnte erst "direkt" die Batterie nutzen und dann z. B. bei 1,2 V auf Step-Up-Wandler umschalten. Da ist der Aufwand schon höher und die Zuverlässigkeit steigt nicht unbedingt ...
Bei sehr geringer Standby-Leistung müsste der Wandler sowieso abgeschaltet werden.

So ein Step-Up-Wandler saugt, was geht und wenn er ab 0,9 V arbeitet (dachte, gibt auch ICs, die da  ab 0,65 V loslegen), dann saugt er eine 1,5 V Batterie bis 0,9 V leer oder zwei 1,5 V Batterien in Reihe auch bis 0,9 V gesamt!

Wenn ein Gerät z. B. 3 V/100 mA bräuchte und der Wandler bei 1 V um 50% Wirkungsgrad hätte, würden die Batterien (2 x 1,5 V Nennspannung) am Ende mit 670 mA leergesaugt! Das passiert dann ohne Rücksicht auf Verluste - egal wie schnell die Batterie danach ausläuft, von anderer mit umgepolt wird oder nicht!


Die Spannung verteilt sich da nicht gleichmäßig und so wird mindestens eine Batterie brutal tiefentladen und kann dann schneller auslaufen! (wenn auch erst in ein paar Wochen) Bei nur einer Zelle und 0,9 V Abschaltung passiert das nicht ganz so schnell - aber da sind wir ja bei ca. 60 - 70 % Wirkungsgrad im "Normalbetrieb" und das noch schöngeechnet.


Mit einer Unterspannungsabschaltung kann man das brutale Tiefstentladen abmildern - da steigt der Aufwand aber noch an und dann noch möglichst mit Einzelzellenüberwachung ....
Ok, beim Li-ION Mehrzellenakku gibt es auch einen Balancer und Einzelzellenüberwachung etc.  - aber auch nur, weil der Akku sonst wg. o. g. Gründe schnell kaputt geht und dabei ggf. sogar (später) abfackelt!


Die Wandler sind sicher toll und vielseitig einsetzbar, aber eben nicht immer sinnvoll. Alle "leeren" Batterien für popelige Beleuchtungszwecke (= USB-LED-Lampe) leerzusaugen wird kaum jemand machen. Die Restnutzung per "Wanduhr" ist da die sinnvollere Variante (ohne Wandler). MEH (MicroEnergyHarvesting) ist auch eine sinnvolle Anwendung - da spart man sich ganz die Batterien. Aber das ist noch etwas aufwändiger und teuer.

Bei einer LED-Taschenlampe ist es vom Wirkungsgrad her relativ egal, ob man einen 1,2 V Akku mit Step-Up-Wandler für eine 3 V LED verwendet, oder drei Akkus (3,6 V) und da eine KSQ mit 0,6 V drop (= alles über 3 V verheizen) nimmt. Bei ersterer Variante und einem 1,2 V Akku klappt das "noch" mit automatischer Abschaltung bei 0,9 V, bei der zweiten Lösung geht es auch einigermaßen, das unter 3 V da auch eher ganz langsam bis 2,4 V geleert wird - nur einfacher.


Auf die "Stromqualität", gerade bei Überlast bin ich noch gar nicht eingegangen - die Restwelligkeit steigt schon, wenn so ein Wandler mit 5 V Nenn-Ausgang auf 3-4 V "abgewürgt" wird. So einer LED wäre es noch egal ...


Sonst sind solche kleinen Wandler schon sinnvoll - wenn man nur ein Netzteil hat und damit sämtliche anderen Hilfsspanungen etc. davon mit abzweigt. Als genereller Einsatz in Geräten zum "Leersaugen" von Batterien eher weniger.


Man könnte sicher auch sinnvoll ein "3 V Gerät" so mit zwei 1,2 V Akkus + Wandler betreiben (Abschaltung bei 2 V nachgerüstet ...). Der Mehrverbrauch an Strom ist beim Akku eher gut, dann gibt es weniger "Memory-/Lazy-Effekt" und der Mehrverbrauch an Energie beim Laden ist sowieso weniger als für die Herstellung einer Batterie draufgeht. Da würde es - ggf. auch als Nachrüstung - Sinn machen. Das Gerät darf aber keinen Standby-Stromverbrauch haben ...
Mit rein kapazitiven Wandlern (soll kommen) sieht es bei der Effizienz sicher etwas besser aus. Bei der Variante mit Drossel bleibt der Nutzen aber fraglich - außer für passende Anwendungen.

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