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News: Appetitverderber

Chefkoch muss an Marion blechen

Michael Nickles / 115 Antworten / Baumansicht Nickles

Nicht nur im Privat-TV wird gekocht wie verrückt, auch im Internet sind Webseiten mit Rezeptsammlungen sehr beliebt. Seit einiger Zeit herrscht Krieg zwischen chefkoch.de und marions-kochbuch.de.

Bei chefkoch.de können "Foren-Teilnehmer" eigene Rezepte mit Fotos hochladen. Dabei haben sich die publizierenden Hobby-Köche auch beim Bildmaterial von "Marion's Kochbuch" bedient und die hat deshalb chefkoch.de wegen Urheberrechtsverletzung verklagt. Bereits 2007 kriegte "Marion" von ein Gericht recht, aufgrund Revision vom "Chefkoch" ging die Sache allerdings vor den Bundesgerichtshof.

Und der hat das Urteil jetzt bestätigt und "Marion" auch Schadensersatz zugesprochen (siehe Verwendung fremder Fotos für Rezeptsammlung im Internet). Konkret wurde der Betreiber eines Internet-Forums also für Beiträge seiner Forenteilnehmer verantwortlich gemacht und muss jetzt "blechen".

Das Urteil wird viele stutzig machen, denn gerade erst gab es ja eine Pressemitteilung der Bitkom, die erläutert, wie und wann Forenbetreiber für Beiträge haftbar gemacht werden können (siehe BGH: Forenbetreiber sind für Beiträge haftbar). Die aktuelle Rechtslage enthält ein deutliches ABER. Eine Haftbarkeit kommt nur dann in Frage, wenn ein Forenbetreiber auf eine Urheberrechtsverletzung aufmerksam gemacht wird und nicht darauf reagiert!

Im Fall von Chefkoch ist die Sache allerdings etwas anderes gelagert. Auf dieser Webseite werden eingereichte Rezepte von den Betreibern grundsätzlich VOR ihrer Veröffentlichung kontrolliert. Die Richter sahen es auch als erwiesen, dass Chefkoch ganz klar selbst die Verantwortung für veröffentlichte Rezepte übernimmt.

Unter anderem müssen Leute die unbezahlt Rezepte bei Chefkoch einreichen, dem Seitenbetreiber auch das Recht zur beliebigen Vervielfältigung der Rezepte und Fotos übertragen. Schließlich versieht Chefkoch auch alle Rezepte mit seinem eigenen Logo. Konkret lässt sich das "Chefkoch-Urteil" also nicht generell auf Internet-Foren übertragen, es ist ein Spezialfall.

Michael Nickles meint: Bei den meisten Berichten über dieses Urteil, gehen ein paar sehr interessante Aspekt komplett unter. So hatte "Marion" beispielsweise schon mal gegen ein Forum geklagt, in dem ein Bild ihrer "Kochseite" veröffentlicht wurde und kriegte vom Hamburger Landgericht Recht.

Die Entscheidung wurde dann allerdings vom Oberlandesgericht gekippt. Das kam eindeutig zum Schluss, dass ein Forenbetreiber nicht für Urheberrechtsverletzungen seiner Teilnehmer belangt werden kann (siehe BGH: Forenbetreiber sind für Beiträge haftbar ).

Mal Abseits von den ganzen Urteilen sie hier mal an einen ganz anderen Sachverhalt erinnert. Und zwar, dass Marions Kochseite nicht unbedingt von Saubermännern betrieben wird. Bereits im Februar 2008 wurde Marion beispielsweise vom ARD Magazin Plusminus angeprangert:

Aus dem Bericht geht hervor, dass Marion wohl eine "Massenabmahnungsmaschine" ist. "Triviale" Fotos von "Bananen, Gurken und sonstigem Gemüse" werden gezielt weltweit im Internet verbreitet. Und die Betreiber sorgen auch dafür, dass sie beispielsweise bei den Bildersuchen von Suchmaschinen extrem gut platziert sind!

Hier als Beispiel mal eine Google-Bildersuche nach Tomate. Auch scheint (schien) Marion sich wenig Mühe zu machen, bei ihren Fotos ausdrücklich auf ihr Urheberrecht hinzuweisen.

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MHA Michael Nickles

„Chefkoch muss an Marion blechen“

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Wurde da mal wieder im Namen des Volkes Recht gesprochen?

Im Namen welches Volkes? Eben dieser Kläger hat sich noch nie oder aber nur mit zweifelhaften Ruhm bekleckert. Schade das selbst das höchste Gericht Deutschlands nicht in der Lage, solchen Leuten im Internet das Handwerk zu legen.
Das ist in meinen Augen gerichtlich erlaubter Nepp! Härter will ich das mal nicht ausdrücken.

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Miro6 Michael Nickles

„Chefkoch muss an Marion blechen“

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Hallo Michael,
wie verhält es sich eigentlich hier auf unserem Forum?
Auch hier werden doch oft Zitate aus Betriebsanleitungen oder Bilder gepostet.
Ich kann mir mir nicht vorstellen, dass da jedesmal eine Abdruckgenehmigung eingeholt wird.

Ist der Poster bzw. bist du dann bestrafbar?

Greetings
miro

Mehrheiten sind Unsinn, denn Verstand haben nur wenige. (Timothy Leary)
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luttyy Michael Nickles

„Chefkoch muss an Marion blechen“

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Demnächst schreit noch irgend ein Holländer, die Tomate ist bei ihm gewachsen und hat somit alle Rechte an der Tomate!

Was für ein Schwachsinn! Eine kleine Sammlung von guten Kochbüchern und das war es...

Gruß

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gelöscht_268748 Michael Nickles

„Chefkoch muss an Marion blechen“

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fehlt nur noch das man sich ein Patent auf eine extrem krum gewachsene Gurke erteilen läßt.
Aber wie mir ein Anwalt mal sagte, "Vor Gericht erhält man kein Recht, sondern ein Urteil"

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Proldi gelöscht_268748

„fehlt nur noch das man sich ein Patent auf eine extrem krum gewachsene Gurke...“

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fehlt nur noch das man sich ein Patent auf eine extrem krum gewachsene Gurke erteilen läßt.

Haben wir das nicht schon mit der EU?
-------------- Gruß Proldi
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Olaf19 Michael Nickles

„Chefkoch muss an Marion blechen“

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Ehrlich gesagt, ich verstehe aber auch die User von chefkoch.de nicht. Das muss sich doch nun allmählich bis in den hinterletzten Winkel dieser Welt herumgesprochen haben, dass man die kreativen Leistungen anderer Leute nicht x-beliebig für seine eigenen Zwecke nutzen darf, ob das nun Fotos sind oder was auch immer.

An diesem Sachverhalt ändert sich ja nun auch nichts dadurch, dass "Marion" eine eher unsympathische Website von zweifelhaftem Wert ist.

Das Urteil finde ich nicht gerade schön, ist aber wohl unvermeidlich.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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RedRed2x Olaf19

„Ehrlich gesagt, ich verstehe aber auch die User von chefkoch.de nicht. Das muss...“

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Unvermeindlich wäre es gewesen, wenn für die erste Abmahnung kein Geld von Abgemahnten verlangt werden dürfte.
Stell dir vor, dein Arbeitgeber würde dir eine Abmahnung über einen Anwalt zustellen lassen und du müsstest dafür auch noch Blechen.

Ich kann über das Urteil nur mal wieder den Kopf schütteln. Total am heutigen (Internet-)Leben vorbei. Wer weiß denn schon, welche Bilder, welche Texte etc. im WWW wirklich zur Vervielfältigung freigegeben sind?

Solange mit diesen Teilen kein Geld verdient wird und die Quellen benannt sind sollte es doch gut sein.

redred2x

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mawe2 RedRed2x

„Unvermeindlich wäre es gewesen, wenn für die erste Abmahnung kein Geld von...“

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Also jetzt aber bitte mal "die Kirche im Dorf" lassen!

Total am heutigen (Internet-)Leben vorbei. Wer weiß denn schon, welche Bilder, welche Texte etc. im WWW wirklich zur Vervielfältigung freigegeben sind?

Wenn ich es nicht weiß, darf ich die Bilder nicht verwenden! Das ist doch ganz logisch!

Oder darf ich ungefragt Dein Auto verwenden, nur weil ich nicht weiß, ob das erlaubt ist oder nicht???

Was soll denn jetzt noch alles mit der Begründung der Blödheit erlaubt sein??

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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RedRed2x mawe2

„Also jetzt aber bitte mal die Kirche im Dorf lassen! Wenn ich es nicht weiß,...“

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Wenn ich es nicht weiß, darf ich die Bilder nicht verwenden! Das ist doch ganz logisch!

Ich hab mich etwas unglücklich ausgedrückt.
Was ich meinte ist, wenn mir einer ein Bild zur Verfügung stellt, welches z. B. auf seiner HP steht, und der dieses schon zuvor "geklaut" hat, woher sollte ich das dann wissen.
Natürlich sollte keiner ungefragt Material aus einer anderen HP abkupfern dürfen.

Wegen dieser Undurchsichtigkeit stehe ich auch für eine kostenfreie erste Abmahnung.
Allenfalls sollten max. Kosten in Höhe eines Einschreibbriefes plus und einer kl. Bearbeitungspauschale von ca. Euro 15,00 erhoben werden dürfen. Das sollte m. E. für eine erste Abmahnung reichen.

redred2x
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Olaf19 RedRed2x

„ Ich hab mich etwas unglücklich ausgedrückt. Was ich meinte ist, wenn mir...“

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Was ich meinte ist, wenn mir einer ein Bild zur Verfügung stellt, welches z. B. auf seiner HP steht, und der dieses schon zuvor "geklaut" hat, woher sollte ich das dann wissen.

Derjenige müsste dir glaubhaft versichern, dass er selbst die Rechte an dem Bild hat - wenn du ganz sicher gehen willst, müsstest du die Fotos selber machen. Wer viel und gerne kocht, kann doch seine Zutaten fotografieren, das ist eigentlich keine so große Sache, finde ich.

In einem Punkt sind wir einer Meinung - die erste Abmahnung müsste kostenfrei für den Abgemahnten sein, das finde ich auch. Solange das gesetzlich aber noch nicht so geregelt ist, kann die Rechtsprechung nichts dafür.

CU
Olaf
Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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mawe2 RedRed2x

„ Ich hab mich etwas unglücklich ausgedrückt. Was ich meinte ist, wenn mir...“

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Was ich meinte ist, wenn mir einer ein Bild zur Verfügung stellt, welches z. B. auf seiner HP steht, und der dieses schon zuvor "geklaut" hat, woher sollte ich das dann wissen.

OK, das bezieht sich dann auf Chefkoch bzw. allgemein auf alle Forenbetreiber. Die haben es wirklich nicht leicht!

Aber: Das jüngst publizierte Urteil zeigt doch: Wenn der Forenbetreiber die Inhalte NICHT prüft, kann er erst belangt werden, nachdem er Kenntnis vom Rechtverstoß bekommen hat und nicht reagiert hat.

Wenn er sein Forum aber so anlegt, dass er VORHER die Inhalte prüft, dann muss er eben RICHTIG PRÜFEN... Das ist sicher kaum möglich, was die komplette Fragwürdigkeit der Vorabprüfung belegt.

Zur kostenfreien Abmahnung: Sicher wäre das eine gute Sache um die vielen offensichtlich dubiosen Abmahnungen zu vermeiden. Das "Geschäftsmodell" Abmahnung wäre damit passe.

Aber: Als Urheberrechtsinhaber MUSS ich doch gar nicht abmahnen, ich kann auch gleich klagen! Oder sehe ich das falsch? Dann hätten wir zukünftig einfach mehr Arbeit für die Gerichte und trotzdem keinen Freibrief für Urheberrechtsverletzungen!
"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Olaf19 mawe2

„ OK, das bezieht sich dann auf Chefkoch bzw. allgemein auf alle Forenbetreiber....“

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Moment mawe - ganz so ist das nicht!

Wenn die Geldquelle Abmahnung in Zukunft versiegt dadurch, dass Erstabmahnungen kostenfrei werden, dann heißt das ja nicht, dass statt der Abmahnungen "automatisch" geklagt wird.

Eine Klage hat ja nur dann einen Sinn, wenn man sich ganz sicher ist, im Recht zu sein - andernfalls hat man nur einen Riesenaufwand damit und bleibt auch noch auf den Kosten sitzen.

Abmahnungen kosten fast nichts außer ein paar Minuten Arbeit - und man braucht nicht einmal im Recht zu sein. Man kann genau so gut im Unrecht sein - Hauptsache der andere zahlt. Und das tun viele aus purer Verunsicherung, weil sie Angst haben, vor Gericht gezerrt zu werden und den Prozess dann auch noch zu verlieren.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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RedRed2x Olaf19

„Moment mawe - ganz so ist das nicht! Wenn die Geldquelle Abmahnung in Zukunft...“

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Genau...

redred2x

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mawe2 Olaf19

„Moment mawe - ganz so ist das nicht! Wenn die Geldquelle Abmahnung in Zukunft...“

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Also eins vornweg: Ich bin auch sehr dafür, die leidige Abmahnpraxis endlich abzuschaffen. Der Wildwuchs ist unerträglich und die Chance, als völlig unbescholtener Bürger eine ungerechtfertigte Abmahnung zu bekommen, ist auf jeden Fall gegeben. Dann wissen manche Leute keinen anderen Ausweg als die geforderte Summe zu zahlen, um einer gerichtlichen Auseinandersetzung auszuweichen.

Aber hier geht es doch eindeutig darum, dass die Fotos unberechtigterweise benutzt wurden. Das ist verboten und der Rechteinhaber kann dagegen vorgehen. Egal, ob Marion sympathisch ist oder nicht!

Der Rechteinhaber mahnt also ab. Das ist sein gutes Recht. Sollte jemand der Meinung sein, dass die Abmahnung ungerechtfertigt ist, kann er es auf ein gerichtliches Verfahren ankommen lassen. Dann wird ein Richter die Sache entscheiden.

Wird nun den Rechteinhabern die Möglichkeit der (kostenpflichtigen) Abmahnung genommen, können sie doch trotzdem klagen. Die einzige Konsequenz für den Urheberrechtsverletzer: Die Kosten sind dann auf jeden Fall noch höher, da nun auch noch das Gericht und evtl. ein weiterer Anwalt bezahlt werden müssen.

Also für diejenigen, die (bewusst oder unbewusst) das Urheberrecht verletzen, ist die Abschaffung der kostenpflichtigen Abmahnung mit Sicherheit teurer.

Und diejenigen, die das Urheberrecht nicht verletzen, haben kein Problem damit, ihre "Unschuld" von einem Richter bestätigt zu bekommen.

--------------------

Warum der Gegenstandswert von einer Partei in Eigenregie festgelegt werden kann und Gerichte sich evtl. strikt daran halten, statt die Verhältnismäßigkeit zu beachten, ist ein anderes Problem.

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Olaf19 mawe2

„Also eins vornweg: Ich bin auch sehr dafür, die leidige Abmahnpraxis endlich...“

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So ganz verstehe ich das nicht... was genau spricht denn aus Sicht des Rechteinhabers dagegen, kostenfrei abzumahnen? Warum sollte er gleich umständlich auf ein großes Gericht rennen, nur weil seine erste Abmahnung nicht mehr kostenbewehrt erfolgen darf? Das ist doch eigentlich nur dann sinnvoll, wenn der Abgemahnte nicht einverstanden ist.

Wenn man dieses Recht ohnehin schon ändert, könnte man es doch auch gleich so abfassen, dass man erst dann vor Gericht ziehen darf, wenn man bereits erfolglos kostenfrei abgemahnt hat.

Es gäbe für alles eine einfache Lösung, aber anscheinend ist die in diesem Land nicht gewollt. So weit ich weiß, hat sich diese Praxis der kostenfreien Erstabmahnung in anderen Ländern schon bewährt.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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mawe2 Olaf19

„So ganz verstehe ich das nicht... was genau spricht denn aus Sicht des...“

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OK, OK, so langsam überzeugst Du mich!

Aber wahrscheinlich ist die ganze Diskussion ein bisschen durcheinandergekommen, weil hier einge durchaus auch den Urheberrechtsmissbrauch verteidigen und deswegen jedwede anwaltliche oder gerichtliche Vorgehensweise dagegen ablehnen.

Ich bin aber der Meinung, dass dem Rechteinhaber durchaus auch eine Entschädigung zusteht, wenn das Bild (das Lied, der Text) gegen seinen Willen in einem anderen Zusammenhang verwendet wird.

Ob nun die Abmahnung eine geeignete Methode ist, Schadensersatz einzutreiben, sei mal dahingestellt.

Wie Du schon an anderer Stelle geschrieben hast:
Auf die naheligende Idee, selbst Fotos von den Kochzutaten zu schießen, kommt anscheinend fast niemand... Faulheit siegt :-/

Soll das jetzt durch eine milde Gesetzeslage endgültig geduldet werden??

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Olaf19 mawe2

„OK, OK, so langsam überzeugst Du mich! Aber wahrscheinlich ist die ganze...“

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weil hier einge durchaus auch den Urheberrechtsmissbrauch verteidigen und deswegen jedwede anwaltliche oder gerichtliche Vorgehensweise dagegen ablehnen.

Da ist was dran. Überhaupt sind Begriffe wie Geistiges Eigentum, Rechteinhaber, Abmahnung, Urheberrecht, ja sogar der komplette Berufsstand des Rechtsanwalts im Laufe der Zeit in starken Misskredit geraten.

Prinzipiell finde ich es in Ordnung, dass der Schöpfer eines geistigen Guts - Musik, Texte, Bilder - das Recht hat zu entscheiden, ob andere seine Arbeit benutzen dürfen und dafür ggfs. auch Geld verlangen kann.

Zu verurteilen sind nur die Wucherungen und Auswüchse, das Schmarotzertum, die sich ausgebreitet haben. Und die Erhebung von Abmahnungen, nicht etwa als angemessenes Rechtsmittel, um berechtigte Ansprüche durchzusetzen, sondern als Selbstzweck zum Abkassieren, ist eine Form von Schmarotzertum! Da wird eindeutig mit Kanonen auf Spatzen geschossen, die MIFI hat es in den letzten Jahren oft genug vorgemacht.

CU
Olaf
Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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mawe2 Olaf19

„ Da ist was dran. Überhaupt sind Begriffe wie Geistiges Eigentum,...“

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...das sehe ich ganz genau so!

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Crazy Eye Olaf19

„So ganz verstehe ich das nicht... was genau spricht denn aus Sicht des...“

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So ganz verstehe ich das nicht... was genau spricht denn aus Sicht des Rechteinhabers dagegen, kostenfrei abzumahnen?

Evtl. da er kosten für die abmahnung zahlen muss, und da andere leute mit seiner Arbeit Geld verdient haben.

Wenn man dieses Recht ohnehin schon ändert, könnte man es doch auch gleich so abfassen, dass man erst dann vor Gericht ziehen darf, wenn man bereits erfolglos kostenfrei abgemahnt hat.

Es gibt viele Abmahn anwälte, die wirklich das Mittel mißbrauchen aber man sollte auch schauen das es viele abgemahnte gibt die es auch verdienen und auch einen wirtschaftlichen nutzen daraus gezogen haben. Wenn diese das bis zu der Abmahnung machen dürfen, damit selber verdienen und das geschäft des abgemahnten schaden der dafür dann auch die Anwaltskosten, die recherche etc. zahlen muss ist das auch nicht fair. Meinst du nicht, das da den Urheber zumindest ein teil des gemachten gewinn zusteht, und er nicht auch noch in Nachhinein dafür zahlen muss?
Evtl. kannst damit sogar ein geschäftsmodell aufziehen, bei den du immer bis zur ersten Abmahnung fremdes geistiges Eigentum verhökerst, artig auf die Abmahnung reagierst und du damit aus den Schneider bist.
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Loopi© mawe2

„ OK, das bezieht sich dann auf Chefkoch bzw. allgemein auf alle Forenbetreiber....“

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Er muss nicht abmahnen, er kann auf Unterlassung klagen, setzt den Gegenstandswert hoch an, damit der Fall vorm Landgericht verhandelt wird. Den Firmen tut das nicht weh, dem kleinen Webmaster schon.

Beste Grüße
André

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Olaf19 Loopi©

„Er muss nicht abmahnen, er kann auf Unterlassung klagen, setzt den...“

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Das wollte ich schon lange einmal wissen: Wieso eigentlich kann es sein, dass der Kläger den Gegenstandswert anscheinend nach Gutsherrenart willkürlich hochtreiben kann? Es ist doch klar, dass dann immer der Stärkere recht bekommt, weil der Schwächere aus Angst vor Ruin außergerichtlich nachgibt und sich auf das Prozessrisiko gar nicht erst einlässt.

Wäre es nicht Sache des Gerichts, den Gegenstandswert zu bestimmen? So ist das doch alles Willkür.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Loopi© Olaf19

„Gegenstandswert“

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Für ein "geklautes" Bild, egal ob 1x1 oder 100000x1000000 Pixel wird vom Landgericht ein Gegenstandswert von 7500 Euro als angemessen angesehen. Dazu kommen die Verfahrenskosten, Ermittlungskosten (Der Rezepte-Dödel kann z.B. einen Detektiv einschalten) Pauschale für Postverkehr.... Das wird also richtig teuer.

Für den Gegenstandswert gibt es Tabellen, die auf frühere Rechtssprechungen beruhen.

Beste Grüße
André

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mawe2 Olaf19

„Ehrlich gesagt, ich verstehe aber auch die User von chefkoch.de nicht. Das muss...“

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Hi Olaf,

nun muss ich mich auch mal zu Wort melden!

Nachdem ich die meisten anderen Wortmeldungen eher "am Thema vorbeigeschossen" fand, hast Du endlich mal wieder eine realistische Sicht auf die Dinge gebracht...

Ich will die Qualität von "Marions Kochbuch" überhaupt nicht kommentieren, dafür fehlt mir die nötige Fachkenntnis.

Aber der Fernsehbeitrag ist schon sehr merkwürdig: Marions Kochbuch soll eine Abmahnfalle sein...

Also wo kommen wir denn da hin, wenn man jetzt schon als Fallensteller bezeichnet wird, wenn man gegen die unerlaubte Verwendung seiner eigenen kreativen Werke vorgeht?

Es ist also eine "Falle", wenn Bilder bei Google auf den ersten Plätzen landen? (Ich sehe schon die Tipps in den Computerzeitschriften: "Wie kann ich vermeiden, dass ich mit meiner WebSite bei Google gut gelistet werde? Ich will nicht als Fallensteller gelten...")

Mit der selben Begründung ist jede Plattenfirma, ja sogar jede Band oder jeder musikalische Künstler ein "Fallensteller", denn deren CDs können ja von "ahnungslosen" Nutzern kopiert und ins Internet gestellt werden. Daraufhin werden sie dann abgemahnt. Das ist doch eine böse "Falle". Also wirklich! So langsam drehen die Fernsehfuzzis völlig durch, was denn noch??

Soweit man das sieht, scheinen die Lebensmittelfotos von Marion eine ziemlich gute Qualität zu haben. Das muss man erstmal so machen. Und dann behauptet der erste Missbraucher im Film doch glatt, dass das gaaaaaaanz schlechte Fotos waren, die "mit bloßem Auge kaum zu erkennen" waren. Wieso nimmt er so einen Mist dann für seine Seiten???

Also wenn demnächst einer die Fotos von meiner Website für seine eigene verwendet und ich klage dagegen, dann bin ich ein Fallensteller?

"Ahnungslosigkeit" kann man auch als "Dummheit" bezeichnen. Und seit wann schützt Dummheit vor Strafe??

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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RedRed2x mawe2

„Hi Olaf, nun muss ich mich auch mal zu Wort melden! Nachdem ich die meisten...“

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In dem TV-Einspieler geht es m. E. weniger darum, ob der Fotograf Recht hatte. Es ging viel mehr darum, dass der Fotograf seine Fotos unter dubiosen Verlinkungen und selbst erstellten Lexikas auf die vorderen Plätze bei Google & Co. platziert und dann eine Abmahnwelle lostritt mit der er und sein(e) Anwa(e)lt(e) ihre Leben finanzieren.
Zweifelsohne hat der Fotograf ein Copyright auf seine Bilder und darf das Recht auch entsprechend ausüben.

Meine Meinung zu Abmahnungen habe ich schon weiter oben kundgetan.

redred2x

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mawe2 RedRed2x

„In dem TV-Einspieler geht es m. E. weniger darum, ob der Fotograf Recht hatte....“

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Der Fotograf darf so viele "Fallen" aufstellen, wie er möchte.

Trotzdem ist es verboten, die Fotos unerlaubt zu kopieren! Niemand wird gezwungen, in diese Fallen zu gehen.

Was sind eigentlich "dubiose" Verlinkungen und wer entscheidet das? Nur weil die Qualität mancher Informationen auf Marions Seite fragwürdig ist, verliert doch der Fotograf nicht seine Rechte!

"Selbst erstellte Lexika" sind ebenfalls nicht verboten. "Selbst erstellt" heißt ja, dass es selbst erstellt wurde und nicht einfach nur kopiert. Wird das jetzt auch noch zum Vorwurf gemacht, dass Marion die Lexika selbst erstellt und nicht auch gleich noch irgendwo geklaut hat?

Damit ich hier nicht falsch verstanden werde: Ich will keineswegs irgendwelche fragwürdigen Abmahnpraktiken verteidigen!

Aber der Standpunkt "alles, was nicht speziell gekennzeichnet ist, darf beliebig kopiert und gestohlen werden" ist einfach Unsinn.

Und die meisten, die die Bilder so frei verwenden (weil sie angeblich in eine Falle geraten sind) wären selbst nie in der Lage, ihre eigenen kreativen Leistungen so gut bei Google zu platzieren, wie das dieser Fotograf geschafft hat.

Ich behaupte sogar, dass die meisten sich nicht mal die Mühe machen, das gestohlene Bild noch ein wenig zu bearbeiten. Die nehmen das wahrscheinlich so, wie sie es von Marion geklaut haben und stellen es (womöglich noch mit dem selben Dateinamen) auf ihre Seiten. Wie sonst könnte der Fotograf die Plagiate im Web einfach so finden?

Wer sich wenigstens die "Mühe" machen würde, die Spuren des Diebstahls zu verwischen, würde wahrscheinlich gar nicht aufgespürt werden. Aber nicht mal dazu sind die Leute in der Lage. Ich habe da wirklich kein Verständnis!

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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trilliput mawe2

„Der Fotograf darf so viele Fallen aufstellen, wie er möchte. Trotzdem ist es...“

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Aber der Standpunkt "alles, was nicht speziell gekennzeichnet ist, darf beliebig kopiert und gestohlen werden" ist einfach Unsinn.

Das Empfinden oder gar die Meinung vieler Menschen einfach mal als Unsinn zu bezeichnen ist schon ein starker Tobak!

Und wer sagt denn, dass dies nicht die Mehrheit ist?

Und wenn es die Mehrheit ist, mit welchem Recht kann dann eine Minderheit auf Gesetze verweisen, die den Grundprinzipien der Demokratie nicht entsprechen?

Da ich ja nicht weiß, ob es wirklich die Mehrheit ist, habe ich viele "wenns" verwendet. Mir sind diebezüglich keine Umfragen bekannt.

Denkbar wäre eine solche Lage aber allemal, und die massenorientierte Medien bestätigen den Verdacht.
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mawe2 trilliput

„ Das Empfinden oder gar die Meinung vieler Menschen einfach mal als Unsinn zu...“

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Hallo Trilliput,

habe Deinen Beitrag erst jetzt gesehen, daher leider die verspätete Antwort. Sorry!

Das Empfinden oder gar die Meinung vieler Menschen einfach mal als Unsinn zu bezeichnen ist schon ein starker Tobak!

Ich will hier keineswegs irgendjemandem zu nahe treten oder beleidigen, das liegt mir fern!

Aber hier wird von manchen mit einer Selbstverständlichkeit davon ausgegangen, dass diese Urherberrechtsverletzungen legal sind (oder allenfalls Bagetellen), dass einem schon richtig schlecht davon wird!!

Und wer sagt denn, dass dies nicht die Mehrheit ist?

Niemand sagt das! Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Mehrheit so denkt. Meine persönlichen Erfahrungen lassen diesen Schluss jedenfalls zu!

Aber nur, weil die Mehrheit so denkt, ist es noch lange nicht richtig!!

Mit Demokratie hat das überhaupt nichts zu tun!!

Mein Mathematiklehrer hat bei bestimmten Aufgaben die verschiedenen Ergebnisse, die in der Klasse rausgekommen sind, an die Tafel geschrieben und dann gezählt, wie oft welches Ergebnis auftrat:

Nur weil die Mehrheit meint, dass 2 + 2 = 5 ist, ist das noch lange nicht richtig!

Und insofern kann man das Ergebnis auch als Unsinn bezeichnen, auch wenn die Mehrheit dafür ist.

Also ein Sachverhalt wird nicht dadurch sinnvoll, dass die Mehrheit genauso empfindet. Er kann auch sinnlos (= Unsinn) bleiben!!!

So war meine Äußerung gemeint.

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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c41024h mawe2

„Hi Olaf, nun muss ich mich auch mal zu Wort melden! Nachdem ich die meisten...“

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Ob Bockwurst, Schnitzel, Kapern oder Brötchen: Marion Knieper serviert in ihrem Online-Kochbuch bebilderte Rezepte auch von den profansten Speisen. Wer eines der Fotos kopiert, muss mit einer kostenpflichtigen Abmahnung und saftigen Nachlizenzierungsgebühren rechnen. In der Blogosphäre brodelt es, zumal einzelne User behaupten, dass sich die Kniepers selbst gerne bei anderen bedienen.

Quelle: http://www.heise.de/ct/artikel/Abgekocht-291092.html
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Proldi c41024h

„Ob Bockwurst, Schnitzel, Kapern oder Brötchen: Marion Knieper serviert in ihrem...“

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Der Punkt ist doch, dass trotz Warnungen und tausenden Beiträgen in Foren immer noch genügend User darauf hereinfallen. Und das wird sich in absehbarer Zeit auch kaum ändern.

Perfide Züge bekommt es natürlich, wenn sich wie hier die Abzocker gegenseitig angreifen.

Schön, könnte man sagen. Zeigt es aber doch andererseits auch, wie dreist diese Branche ist und auch weiterhin vorgehen wird.

Und nochmal: Still halten und abwarten, reagieren ist erst notwendig, wenn das Gericht sich meldet.

Alles andere ist vergebene Liebesmüh!

-------------- Gruß Proldi
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Wünstler Olaf19

„Ehrlich gesagt, ich verstehe aber auch die User von chefkoch.de nicht. Das muss...“

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dass man die kreativen Leistungen anderer Leute nicht x-beliebig für seine eigenen Zwecke nutzen darf,

@olaf
mir scheint das du manchmal doch ein wenig kurz denkst!
Du hälst es also für kreative leistungen belangloses zu fotografieren und dann massenhaft ins Netz zu stellen??
Also sind wohl alle Nepper, Schlepper und Bauerfänger in Deinen Augen einfach krative Leute??

Suuper denkweise
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mawe2 Wünstler

„ @olaf mir scheint das du manchmal doch ein wenig kurz denkst! Du hälst es also...“

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belangloses zu fotografieren

@Wünstler
Mag sein, dass Essen für dich "belangloses Zeug" ist. Schön, wenn es Dir trotzdem gut geht ;-)

Für die meisten Menschen weltweit ist Essen keineswegs belanglos!

Mach doch bitte mal ein perfektes Foto von einem Objekt, das für Dich nicht belanglos ist! Irgendwas, was für Dich wichtig ist! Und dann stell es doch bitte ins Netz und schick uns den Link!

Würde mich zu sehr interessieren, was das ist!

Mal sehen, ob das dann auch jemand unerlaubt kopiert...
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Sovereign Sylvia Michael Nickles

„Chefkoch muss an Marion blechen“

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Hi Folks,

Wenn Knieper geschätzte 100.000e EUR (siehe Youtube-Video) fordert, ist es eindeutig, dass hier das Urheberrecht als Gelddruckmaschine missbraucht wird, entgegen Kniepers Aussage (siehe Video), dass da ein Verstosz gegen das Urheberrecht vorliege und er deswegen klagen müsse. Wenn es ihm primär wirklich um Urheberrechtsverstösze ginge, würde er auf Unterlassung klagen und nicht auf Schadensersatz, dann hätte er z.B. nach Kontaktaufnahme durch Bechstein (siehe Video) den Fall als erledigt betrachten können. Kniepers (und Marions) eigenes Verhalten beweisen die Berechtigung des Attributs "Abmahnfalle".
Was mich jetzt nur an den Gerichten stört ist, dass sie beim Gelddrucken auch noch Amtshilfe leisten.
Im Gegensatz zur Aussage im Video, dass dieser Abmahnwahn eventuell zu stoppen sei, indem Richter auch darauf schauen, wie Urheberrechtsverletzungen zustanden gekommen seien, bin ich der Meinung, dass die Richter in erster Linie auf die Motivation des Kläger schauen sollten und man ansonsten solchem Abmahnwahn effektiv begegnen kann, indem man im Zweifel über die Verwendbarkeit eines Bildes die Finger davon lässt; hier muss man auch Einigen eine gewisse Naivität vorwerfen.

HAND
Sylvia

Mein sz streikt heute wieder ------ Nobody is perfect, and we prove it every day.
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Loopi© Michael Nickles

„Chefkoch muss an Marion blechen“

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Prosseco Michael Nickles

„Chefkoch muss an Marion blechen“

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Mein Statement zu dieses Thema:

Ich persoenlich mag chefkoch.de, sehr gerne. Die Basis ist perfekt. Die Rezepte was dort veroeffentlicht werden, sind ein guter und gesunder Spass.

Was mit die Bilder passiert, das ist natuerlich eine andere Sache. Mir geht es langsam auf dem Keks mit diese ganze Bilder Scheisserei. Es ist so heftig geworden, das jeder will sein Recht haben.

Aber wer letzt endlich das Recht hat, das muss jeder selber wissen.

Gruss
Sascha

Das ist keine Signatur. Sondern ich putz hier nur
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groggyman Michael Nickles

„Chefkoch muss an Marion blechen“

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Hallo

Zu dem Thema fällt mir nur eins ein, wenn ich mein Auto unverschlossen abstelle, gilt das als Verleitung zum Diebstahl, oder?

Warum kann man kostenpflichtige Produkte nicht einfach kennzeichnen, Stempel in die Mitte und gut is.

Alles was dann nicht signiert ist kann Jederman nutzen ohne sich über die Rechteverteilung den Kopf zu zerbrechen.

Es sollte für jeden Rechteinhaber selbstverständlich sein seine Produkte derart zu kennzeichnen, in keinem Kaufhaus gibt es

Ware ohne Preisschild.

Aber da hat Olaf schon Recht, solange das nicht besser zu Gunsten der Nutzer geregelt ist, wird es weiter so unvernünftige

Entscheidungen geben.

Gruß Jürgen

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Proldi groggyman

„Hallo Zu dem Thema fällt mir nur eins ein, wenn ich mein Auto unverschlossen...“

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Es sollte für jeden Rechteinhaber selbstverständlich sein seine Produkte derart zu kennzeichnen, in keinem Kaufhaus gibt es

Das bedeutet aber im Umkehrschluss, dass Du diesen, Deinen Text auch mit Preis angeben müsstest!

Was odwer wieviel willst Du nun haben für das zitieren Deines Textes!?
-------------- Gruß Proldi
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Olaf19 groggyman

„Hallo Zu dem Thema fällt mir nur eins ein, wenn ich mein Auto unverschlossen...“

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Warum kann man kostenpflichtige Produkte nicht einfach kennzeichnen, Stempel in die Mitte und gut is.

Ganz platt gesagt: Weil es scheiße aussieht... ich meine, wenn ich eine Website betreibe und Bilder dort einstelle, dann doch deswegen um damit eine positive optische Wirkung zu erzielen. Wenn die nun alle mit einem solchen "Stempel" verhunzt sind, dann kann ich es eigentlich gleich lassen.

Ich denke eher, an der Einstellung der User muss sich was ändern - man darf nicht wie selbstverständlich davon ausgehen, dass alles "frei" ist was nicht als explizit als urheberrechtlich geschützt gekennzeichnet ist - genau umgekehrt muss es sein! Alles, was ich an Bildern sehen und an Texten lesen kann, ist das geistige Eigentum von irgendjemandem - und der muss es explizit freigeben.

Auf die naheligende Idee, selbst Fotos von den Kochzutaten zu schießen, kommt anscheinend fast niemand... Faulheit siegt :-/

CU
Olaf
Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Prosseco Olaf19

„ Ganz platt gesagt: Weil es scheiße aussieht... ich meine, wenn ich eine...“

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Richtig gesagt Olaf.

Das Auge isst mit.

Gruss
Sascha

Das ist keine Signatur. Sondern ich putz hier nur
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luttyy Olaf19

„ Ganz platt gesagt: Weil es scheiße aussieht... ich meine, wenn ich eine...“

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Auf die naheligende Idee, selbst Fotos von den Kochzutaten zu schießen, kommt anscheinend fast niemand... Faulheit siegt :-/,

hihi, dass würde mir einfallen.

Nicht ein Rezept rücke ich raus und meine tollen Tische inkl. der Speisen bleiben schön bei mir...:))

Gruß
luttyy
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RedRed2x luttyy

„Auf die naheligende Idee, selbst Fotos von den Kochzutaten zu schießen, kommt...“

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;-))
Zweifelsohne auch einen Möglichkeit...

redred2x

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trilliput Olaf19

„ Ganz platt gesagt: Weil es scheiße aussieht... ich meine, wenn ich eine...“

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Wenn eine so große Menge Menschen es so empfindet, dass alles, was nicht explizit geschützt ist, auch frei ist, dann sollte es doch in einem Staat, der sich als höchst demokratisch anpreist, möglich sein, dass diese Grundeinstellung sich auch in den Gesetzen widerspiegelt.

Die Verbrauchersendungen orientieren sich doch an die Empfindung der Masse.
Und offensichtlich ist diese nicht kreative Masse der Medienverbraucher in Sachen Urheberrecht recht links angesiedelt ;) und das Urheberrecht alles andere als den Volkes Willen wiedergibt.

Hätten wir doch bloß das Copyright-Zeichen, das leicht(er) unterscheiden ließe, was nun freigegeben ist, und was nicht.

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Crazy Eye trilliput

„Wenn eine so große Menge Menschen es so empfindet, dass alles, was nicht...“

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Demokratie ist nicht nur die meinung der mehrheit sondern auch den Schutz von minderheiten verpflichtet und grade bei kunst einen Schutz einzubauen ist sehr schwer. meinst du die Mona Lisa würden die Leute so schön finden, wenn sie ein Stern auf ihr gesicht gemalt wäre, mit den Vermerk das eine unauthorisierte Vermarktung und vervielfälltigung strafbar ist?
Meinst nicht auch, das "White Christmas" noch nerviger, wenn über den aufnahme ein Sprecher gelegt wäre " This song is protected by the copyrigth law, this song ..."

Meinst du nicht das du damit den Künstler einerseits in ihren schaffen einengst und dadurch ihrer existenz beraubst. Und grade bei digitalen Kennzeichnungen, wenn da jemand die Kennzeichnung entfernt ist es dann auf einaml legal, und man kann es veröffentlichen das muß ja nur 3-4 Tage auf irgendein anonym geaddet sein und jeder hat es davon gehabt.

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trilliput Crazy Eye

„Demokratie ist nicht nur die meinung der mehrheit sondern auch den Schutz von...“

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Gemälede wie Mona Lisa sind doch signiert. Allerdings hält es nicht davon ab, von Studenten gemalte Kopien für 29,99 bei Ebay zu vertickern ;)

White Christmas kann nicht noch nerviger werden ;)

Von Coverbands hast du aber auch schon was gehört.

Das Entfernen des Copyright-Vermerks wäre eine aktive Handlung, die ganz klar zu bestrafen ist. Ist eindeutiger, als das Kopieren aus der Googel-Bildersuche, findest du nicht?

Künstler im Schaffen einengen? Wie das denn?

Profifotos in Agenturkatalogen sind alle mit Logo/Wasserzeichen versehen, gegen Cash gibt es dann welche ohne. Ist doch einfach.

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Crazy Eye trilliput

„Gemälede wie Mona Lisa sind doch signiert. Allerdings hält es nicht davon ab,...“

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Gemälede wie Mona Lisa sind doch signiert. Allerdings hält es nicht davon ab, von Studenten gemalte Kopien für 29,99 bei Ebay zu vertickern ;)

die Mona Lisa ist sogar gar nicht mehr geschützt, denn das urheberecht hält nicht ewig nach einer gewissen zeit wird aus Kunst allgemeingut.

Die Signatur, allein kann einerseits entstellen andererseits ist es wohl kaum ne eindeutige Kennzeichnung das es man nicht weiternutzen kann, dann muß es auch noch so verarbeitet sein, das es nicht zu entfernen geht den nach den entfernen wäre es ja wieder legal und das Kunstwerk ist entstellt für die ewigkeit.


Von Coverbands hast du aber auch schon was gehört.


du anscheinend noch nichts von der Gema, die genehmigungen zum Covern verkauft ;)

Das Entfernen des Copyright-Vermerks wäre eine aktive Handlung, die ganz klar zu bestrafen ist. Ist eindeutiger, als das Kopieren aus der Googel-Bildersuche, findest du nicht?

Der nachweis wer das getan hat, ist aber wiederum fast unmöglich. Wenn jemand es entfernt, und du es siehst ist es ja ungeschützt und legal und das ist doch nicht richtig oder?

Künstler im Schaffen einengen? Wie das denn?

halt dadurch das sie ihre Kunstwerke explicit und deutlich kennzeichnen müssten, damit sie auch weiterhin rechte daran haben. Ich bin zwar kein künstler, aber ich kann mir durchaus vorstellen das die Künstler das protetek siegel nicht als Künstlerisch wertvoll sehen würden.

Profifotos in Agenturkatalogen sind alle mit Logo/Wasserzeichen versehen, gegen Cash gibt es dann welche ohne. Ist doch einfach.

Und was ist wenn du dich indirekt finanzieren willst? Über Werbung, oder die Bilder benutzt um dein Produkt besser zu verkaufen? Da entwertet das Wasserzeichen doch dein produkt.
Was ist mit Audio beiträgen, wie sollen die das machen solche kennzeichnungen da muß dann wirklich ein sprecher drüber. Zudem muß man solche sachen auch in vorfeld bestimmen, und nicht in nachhinein jemand die Rechte entziehen nur da er ungeschützt publiziert hat als das legitim war.
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trilliput Crazy Eye

„ die Mona Lisa ist sogar gar nicht mehr geschützt, denn das urheberecht hält...“

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Vorverlegter P.S:
Villeicht kannst du mir ja mal erklären, warum man in diesem Land für den Künstlereinsatz selbst dann an die Künsterlkasse zahlen muss, wenn der Künster selbst kein Mitglieg dort ist?

Sehr gerecht sowas, die Luschen vom BGH würden es bestimmt auch OK finden (oder haben es schon), solange es Ka-Ching macht.



du anscheinend noch nichts von der Gema, die genehmigungen zum Covern verkauft ;)

Doch, sicher habe ich es. Ist eine interessante Einrichtung, recht unbürokratisch sogar.

Bei einer Zeltparty etwa brauch es nur eine Tracklist und die Gästezahl, dabei drücken die GEMA-Vertreter auch beide Augen zu, dass alles aus dem Netz gesaugt ist, Hauptsache ist, dass man hat für das Vorführen bezahlt hat, der Datenträger ist egal :)

Und genau so unkompliziert sollte es doch auch anderswo laufen können.

Warum kassiert man nicht einfach pro Abruf des Bildes eine Cent-Pauschale und gut ist? Was mit Liedern möglich ist, dürfte auch mit Bilder zu machen sein. Providerseitiger Abrufzähler ist doch keine Kunst.

Das hat jetzt aber nichts mit dem Thema Abmahnungen gemein. Und da werden uns sowieso nicht einig.

Im Fall Chefkoch ist es ja OK, es ist ein Profiportal, das Artikelkontrolle vorsieht. Aber die Mehrheit der Abmahnungen von Marion und Co. bewegt sich in dem Bereich, der für mich deutlich unter der Bagatelle-Grenze liegt.

Da wäre höchstens eine Erstabmahnung im untersten dreistelligen Bereich fällig, wenn überhaupt kostenbewährt.

Das ist meine Meinung, und diese muss weder mit deiner übereinstimmen, noch mit der Gesetzeslage.


Überhaupt, was ist schon gerecht oder angemessen.
Für unverzollte Kippen bekommt man ja auch:
1. doppelten Steuersatz
2. Bußgeld und als ob das nicht reichen würde
3. werden die Kippen eingezogen

Dreifache Strafe für ein Vergehen, völlig legal in einem Rechtsstaat *Applaus*


So, und nächstes Mal reden wir über den Sinn der Erbsteuer ;)

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Crazy Eye trilliput

„Vorverlegter P.S:Villeicht kannst du mir ja mal erklären, warum man in diesem...“

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Im Fall Chefkoch ist es ja OK, es ist ein Profiportal, das Artikelkontrolle vorsieht. Aber die Mehrheit der Abmahnungen von Marion und Co. bewegt sich in dem Bereich, der für mich deutlich unter der Bagatelle-Grenze liegt.

Da wäre höchstens eine Erstabmahnung im untersten dreistelligen Bereich fällig, wenn überhaupt kostenbewährt.


Ja die schadenskalkulationen sind in der Regel lachhaft, und das schöne daran ist es schüchtert gut ein damit man den angebotenen Vergleich zustimmt und es beeinflußt die Anwaltsgebühren um die man nur schwer kommt wobei die angebotene Strafe meist noch verhandelbar ist.

Bei einer Zeltparty etwa brauch es nur eine Tracklist und die Gästezahl, dabei drücken die GEMA-Vertreter auch beide Augen zu, dass alles aus dem Netz gesaugt ist, Hauptsache ist, dass man hat für das Vorführen bezahlt hat, der Datenträger ist egal :)

Ist halt ne sache der Zuständigkeit, zudem werden DJ teilweise auch kontrolliert und das kann teuer werden wobei es reicht wenn er die Mukke zuhause hat den sicherheitskopien sind wohl grade auf partys gut.

Warum kassiert man nicht einfach pro Abruf des Bildes eine Cent-Pauschale und gut ist? Was mit Liedern möglich ist, dürfte auch mit Bilder zu machen sein. Providerseitiger Abrufzähler ist doch keine Kunst.

leicht zu manipulieren, zudem muss der Künstler dann auch immer wissen wo das Bild ist(womit das unerlaubte weiterbenutzen weiterhin wirtschaftlichen schaden anrichtet), zudem ist auch ein zweckgebundenen einsatz den man auch schön an den beispiel sieht. Hier wurde mit mühe und "guten" Fotos ein internetprääsenz rund ums Kochen aufgebaut, und auf einmal werden die Fotos von der Konkurrenz genutzt und dadurch geht ihnen das lukrativere Werbegeschäft auf ihren seiten flöten.
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RedRed2x Crazy Eye

„ Ja die schadenskalkulationen sind in der Regel lachhaft, und das schöne daran...“

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...zudem werden DJ teilweise auch kontrolliert und das kann teuer werden wobei es reicht wenn er die Mukke zuhause hat den sicherheitskopien sind wohl grade auf partys gut

Ich kenne noch keinen DJ, der kontrolliert wurde, es sei denn, der wurde angezeigt, weil er die Mukke unerlaubt auf CD verkauft hat.

(Gute) DJs werden zudem von der Musikindustrie bemustert, heißt: Er bekommt seine Mukke kostenlos zur Verfügung gestellt. Dafür sollte er aber auch seine Kommentare/Bewertungen dazu abgeben. Tut er das nicht, so verliert er den Status für die Bemusterungen meist recht schnell. Die Bemusterungen laufen heute sowieso meist per MP3-Download. Tlw. sogar schon in der Rohphase eines Tracks. Ca. 90 - 95% der Mukke ist allerdingd großer Müll und wird nie über eine Bemusterung hinauskommen, sprich nicht käuflich erwerbbar sein. Durch MP3-Bemusterungen ist es heute auch nicht mehr der große Kostenfaktor für die Industrie wie noch zu Zeiten von CD oder gar Vinyl (die es aber auch noch gibt).

Wegen der Sicherungskopie und Original daheim:
Ein Original in Form einer CD bzw. Vinyl ist bei MP3s nicht vorhanden. Allenfalls eine Kopiem, z. B. auf einer Sicherungs-HDD, möglich. Wie sollte der DJ da noch was beweisen, vor allem woher er die Mukke hat, wenn mehrere Quellen möglich sind?

redred2x
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Crazy Eye RedRed2x

„ Ich kenne noch keinen DJ, der kontrolliert wurde, es sei denn, der wurde...“

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Ein Original in Form einer CD bzw. Vinyl ist bei MP3s nicht vorhanden. Allenfalls eine Kopiem, z. B. auf einer Sicherungs-HDD, möglich. Wie sollte der DJ da noch was beweisen, vor allem woher er die Mukke hat, wenn mehrere Quellen möglich sind?


Wenn du MP3 gekauft hast, kannst du das auch beweisen für normal mit deinen Kundenprofil aber afaik kannst auch die rechnung aufheben(meist auch digital)

Die zwei DJ die ich kenne(keine großen fische in geschäft, keine bemusterung aber zuschüsse von chef und vllt rabatte in laden), kaufen aber auch ordentlich CD's und können aus denen sogar die Musik digitalisieren.
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RedRed2x Crazy Eye

„ Wenn du MP3 gekauft hast, kannst du das auch beweisen für normal mit deinen...“

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Wenn du MP3 gekauft hast, kannst du das auch beweisen für normal mit deinen Kundenprofil aber afaik kannst auch die rechnung aufheben(meist auch digital)

Dann mag das möglich sein. Aber bei den ganzen Bemusterungsquellen hat man keinen offiziellen Nachweis woher die MP3s stammen, wenn's nicht explizit aufgeschrieben, in die ID3-Tags eingebunden bzw. der gesamte eMail-Verkehr dazu gespeichert wird. Und wer macht das schon. Ich kenne keinen DJ, der das tut, weil dann in letzterem Fall die HDD schneller voll ist als einem lieb sein mag. Jedoch sollte diesbezüglich jeder DJ seine Quellen kennen - sei es nun das (Master-)Label direkt oder eine Bemusterungsfirma, die z. B. von mehreren (Master-)Labels ihre MP3s/CDs/Vinyls bezieht und als Schaltstation zwischen den Labels und den DJs dient.

Bei Kauf-MP3s hat man zwar eine Quittung, aber die ist man als selbständiger DJ nach Steuergesetz auch verpfichtet einige Zeit aufzubewahren. Und ich glaube nicht, dass nach alten Kamellen auf einer HDD/in einem DJ-Case gefahndet wird. Wobei ich nach wie vor noch keinen DJ kenne, der eine Razzia diesbezüglich mitmachen musste (DJs, die Mukke auf CDs verscherbelt haben und dabei erwischt wurden, einmal außen vor). Denn der Veranstalter/Disco-Betreiber zahlt für die Mukke an die GEMA eine Pauschale, mit der die Zeit der Beschallung abgegolten wird. Da ist es egal, ob es nun ein Orignal oder eine Kopie ist. Wenn Kopien zum Einsatz kommen, dann sollte die GEMA davon zuvor in Kenntnis gesetzt werden, weil dann die Pauschale etwas höher ausfällt. Und bei MP3s ist dies devinitiv immer der Fall, egal woher die stammen, da hier die Ur-Quellen die Originale darstellen.

Bemusterte MP3s haben übrigens heute i. Allg. kein DRM mehr. Lediglich in den ID3-TAGs sind die Quellen häufig benannt. Darin aber oft dort, wo man sie entweder nicht gebrauchen kann oder einfach nicht vermutet. Beim Umrippen in eine andere Komprimierung und je nach (ggf. implementiertem) ID3-TAG-Tool verlieren sich diese allerdings häufig.

redred2x
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mawe2 groggyman

„Hallo Zu dem Thema fällt mir nur eins ein, wenn ich mein Auto unverschlossen...“

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Es sollte für jeden Rechteinhaber selbstverständlich sein seine Produkte derart zu kennzeichnen, in keinem Kaufhaus gibt es Ware ohne Preisschild.

Das ist Unfug! Selbstverständlich gibt es im Kaufhaus Waren ohne Preisschild. Und das heißt noch lange nicht, dass Du die Dinge deshalb kostenlos mitnehmen kannst!

Es gibt in Kaufhäusern sowohl angebotene Waren, die nur versehentlich nicht mit einem Preisschild ausgestattet wurden als auch Inventar, Werbeaufsteller, technische Einrichtungen da steht auch nirgendwo ein Preis dran. Und da steht auch nirgendwo dran, dass man es nicht stehlen darf. Das ist doch selbstverständlich!

Also wo kommen wir denn hin, wenn mein Eigentum nur noch dann geschützt ist, wenn ich das überall groß draufschreibe?

Steht auf Deinem Auto auch deutlich lesbar drauf: "Stehlen verboten. Privateigentum von groggyman"??
"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Olaf19 mawe2

„ Das ist Unfug! Selbstverständlich gibt es im Kaufhaus Waren ohne Preisschild....“

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Hinzu kommt noch ein Aspekt... es ist ja gar nicht gesagt, dass der Rechteinhaber überhaupt bereit ist, seine Bilder zu "verkaufen". Oder umgekehrt kann er auch jemandem die Nutzung genehmigen, ohne dafür Geld zu verlangen. Ein Hinweis auf die Herkunft des Bildes kann für den Fotografen u.U. eine sehr effektive Werbung sein.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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juergen-p Michael Nickles

„Chefkoch muss an Marion blechen“

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Hi

Wenn ich bspw.Bilder/Fotos ins Internet stelle und nicht möchte,dass andere
diese herunterladen und für ihre Zwecke benutzen,dann gibt es ja die Möglichkeit,diese Fotos/Bilder etc. speziell zu kennzeichnen.
Zb.in Form eines Wasserzeichens,Text,Bild im Bild und vieles mehr.
Es gibt mittlerer Weile genug Programme (sogar als Freeware) dafür,um diese
Kennzeichnung umzusetzen.

Habe ich kein Interesse daran,die Bilder zu schützen,dann werde ich sie nicht kennzeichnen und jeder kann sie frei verwenden.
Davon gehe ich auch aus,wenn ich auf Fotos/Bilder im Internet stoße,die nicht
gekennzeichnet sind,bzw. wo auf der Webseite nicht explizit darauf hingewiesen wird,
dass diese nicht genutzt werden dürfen.

Ich denke,hier bei "Marion" verhält es sich genauso.

Oder sehe ich das falsch?

Deshalb verstehe ich nicht,warum hier abgemahnt wird.

ju

Juergen
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Proldi juergen-p

„Hi Wenn ich bspw.Bilder/Fotos ins Internet stelle und nicht möchte,dass andere...“

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Habe ich kein Interesse daran,die Bilder zu schützen,dann werde ich sie nicht kennzeichnen und jeder kann sie frei verwenden.

ooooh, das siehst Du aber ganz falsch!

Hol Dir mal das Beispiel mit dem Auto in Erinnerung, klingelt etwas?

Oder sehe ich das falsch?

sehr falsch, anders kann ich das nicht sagen.

Ich bin der letzte, der diese Abzocke mag. Aber es ist nun mal so, dass der Fotograf (Photograph) das Recht am Bild hat.
-------------- Gruß Proldi
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Olaf19 juergen-p

„Hi Wenn ich bspw.Bilder/Fotos ins Internet stelle und nicht möchte,dass andere...“

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Habe ich kein Interesse daran,die Bilder zu schützen, dann werde
ich sie nicht kennzeichnen und jeder kann sie frei verwenden.

Das liefe auf eine Quasi-Kennzeichnungs*pflicht* hinaus... daraus, dass Bilder nicht mit Wasserzeichen versehen sind, ist keinesfalls zu schließen, dass sie frei sind.

Wenn man dieses Prinzip auf das ganze übrige Leben übertrüge, hieße das - alles, was mir gehört, muss ich kennzeichnen, damit auch alle wissen, das ist meins. Alles was nicht eindeutig gekennzeichnet ist, darf als "herrenloses Gut" betrachtet werden.

Schrecklicher Gedanke :-/

CU
Olaf
Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Proldi Olaf19

„ Das liefe auf eine Quasi-Kennzeichnungs pflicht hinaus... daraus, dass Bilder...“

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oooh ja,

dann nehmen wir alle einen Pinsel und schreiben auf das Dach unsere Initialien!

Darf es dann auch noch die Steuer-Nr. sein?

Wenn schon, dann richtig"

Armes Deutschönland!!!

-------------- Gruß Proldi
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Olaf19 Proldi

„oooh ja, dann nehmen wir alle einen Pinsel und schreiben auf das Dach unsere...“

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Diese Kletterpartie würde mir gottseidank erspart bleiben... "mein" Haus gehört nämlich meinem Vermieter, da kann der schön selber aufs Dach steigen :-D

Cheers + GN8
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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nettineu Michael Nickles

„Chefkoch muss an Marion blechen“

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Kurz und knapp: "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht, ignorantia legis non excusat". Das nützt, rechtlich einwandfrei, Marie'le schlichtweg aus. warum soll man auf Urheberrecht hinweisen, wenn Fotos eh geschützt sind? Fotos sint doch kein Allgemeingut, nur weil sie im www zu finden sind.

Ich finde die Rechtssprechung für/gegen solche Internetabzocker auch nicht ok. Aber da muß man die Gesetze ändern!

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juergen-p nettineu

„Kurz und knapp: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht, ignorantia legis non...“

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wenn ich mir quasi also aus dem web ein Foto herunterlade...zb bei Google
Bildersuche,dann wäre das also schon ein Diebstahl!?

Dann möchte ich mich gleich tausendfach selbstanzeigen!
(denn das mache ich öffters)
Mein Vorschlag wäre...
gleich eine Behörde einrichten,die die Festplatten der
User nach gestohlenem Material durchsucht.So abwegig wäre das nicht mehr und Schäuble würde es freuen.

Ich glaube,so einfach Rechtsnormen aus der real-world in das Internet übertragen zu wollen,so funktioniert das nicht.
Wenn ich die herundergeladenen Fotos,Bilder etc nur für mich privat verwende,nicht auf Webseites hochlade,
und keine kommerziellen Dinge damit treibe,
dann hat das niemanden zu interresieren.

Vielleicht sollte in Zukunft jeder Download im I-Net überwacht werden,
damit niemand auf abwegige Ideen kommt.
:D


Juergen
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Olaf19 juergen-p

„wenn ich mir quasi also aus dem web ein Foto herunterlade...zb bei Google...“

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Nein Jürgen, darum geht es doch nicht.

Was du dir via Google-Bildersuche zu deinem persönlichen Vergnügen herunterlädst und evtl. als Desktop-Hintergrund benutzt, ist völlig panne.

Es ist aber doch ein Unterschied, ob du diese Bilder auf deiner eigenen Website ohne Einwilligung des Autors weiterveröffentlichst - nur darum ging's.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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RedRed2x juergen-p

„wenn ich mir quasi also aus dem web ein Foto herunterlade...zb bei Google...“

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...und Schäuble würde es freuen.
Was hat unser Finanzminister damit zu tun?

Wenn ich die herundergeladenen Fotos,Bilder etc nur für mich privat verwende,nicht auf Webseites hochlade,
und keine kommerziellen Dinge damit treibe,
dann hat das niemanden zu interresieren.

Solange du damit nicht in der Öffentlichkeit auftauchst ist das Interesse eher gering bis null. Sobald du das Bild auch nur einem zeigst und dies der Falsche ist, dann bist du schlicht weg und einfach dran...

redred2x
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Xdata Michael Nickles

„Chefkoch muss an Marion blechen“

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Diese Form des Unrechts zeigt wie wertlos anscheinend ehrliche Arbeit ist..
Da werden Leute wegen einer Nichtigkeit, zu hohen Geldstrafen verurteilt, ohne auch nur den Hauch einer Chanche zu haben sich gegen diese maßlos übertriebenen Forderungen zu wehren.

Mit "virtuellen Dreck" können die sogenannten Rechteinhaber permanent Geld machen ohne etwas geleistet zu haben.
Für eine Sekunde Arbeit - ein Fotoklick, kann also einer grenzenlos und Zeitlos Abzocken.

Da das Urteil schon vorher feststeht ist das Gericht auch noch ein Erfüllunsgehilfe.

Dagegen sind ja sogar die Bänker Börsianer beinahe Waisenknaben, die auch nur wegen besinnungsloser Macht
so viel Geld vernichten konnten.
Geld welches ihnen nicht gehörte und was sie auch nicht erarbeitet hatten.

Bei Copyright,Uhrheberrecht,Patenten und und und
geht es nur noch um Machtausübung.
Von einem Recht ist da wohl selten etwas Seriöses übrig.

Ein Vergleichbares Unrecht gibt es höchstens noch im Bereich Bauamt.
Die Kleinen vernichten, nach oben "Absprachen".

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Prosseco Xdata

„Diese Form des Unrechts zeigt wie wertlos anscheinend ehrliche Arbeit ist.. Da...“

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Klatsch, Klatsch.

Schoen und wahr ausgesprochen, Xdata.

Das ist leider das schlimme daran. Das man fuer die Virtuelle Scheisse, ahnungslos noch Geld haben will.

Gruss
Sascha

Das ist keine Signatur. Sondern ich putz hier nur
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mawe2 Xdata

„Diese Form des Unrechts zeigt wie wertlos anscheinend ehrliche Arbeit ist.. Da...“

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Da werden Leute wegen einer Nichtigkeit, zu hohen Geldstrafen verurteilt

Soweit ich den Beitrag verstanden habe, geht es hier nicht um ein Strafverfahren sondern um einen Zivilprozeß, bei dem ein Geschädigter (der Rechteinhaber) gegenüber offensichtlichen Dieben sein Recht durchsetzen möchte. Es ist also Unsinn, von einer "Geldstrafe" zu reden!

Oder würdest Du einem Verkehrsrowdy, der Dir unter Missachtung der Vorfahrtsregeln eine Beule in Dein Auto fährt, auch sagen: "Lass man, den Schaden musst Du mir nicht ersetzen, ist ja meine Schuld, dass mein Auto hier stand, wo Du gerade langfahren wolltest."??

Mit "virtuellen Dreck" können die sogenannten Rechteinhaber permanent Geld machen

Offensichtlich gibt es genug Leute, die solchen "virtuellen Dreck" gern haben möchten und für ihre Zwecke missbrauchen wollen. Die sind selbst nicht mal in der Lage, solchen "virtuellen Dreck" selbst zu produzieren und klauen ihn dann lieber. (Wieso klauen die dann eigentlich nicht gleich hochwertige Produkte sondern nur "Dreck"??)

Für eine Sekunde Arbeit - ein Fotoklick, kann also einer grenzenlos und Zeitlos Abzocken.

Offensichtlich sind die Diebe zu faul, selbst diese "eine Sekunde" zu arbeiten sondern klauen lieber die Arbeit anderer (die ganz sicher länger als "eine Sekunde" gedauert hat, was aber auch egal ist).

Bei Copyright,Uhrheberrecht,Patenten und und und
geht es nur noch um Machtausübung.


Nein. Es geht darum, dass Diebe eben nicht die ehrliche Arbeit anderer einfach so stehlen dürfen. Das ist doch nicht so schwer zu verstehen!

Ein Vergleichbares Unrecht gibt es höchstens noch im Bereich Bauamt. Die Kleinen vernichten, nach oben "Absprachen".

Also jetzt wird es ja offensichtlich OFF TOPIC!

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Xdata mawe2

„ Soweit ich den Beitrag verstanden habe, geht es hier nicht um ein...“

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Klar ist es zumindest im logischen Sinn eine Geldstrafe.
Wenn du auf der Ebene aber auf sinnfreie juristische Feinheiten schon solchen Wert legst..
Dann bitte auch genauso spitzfindig sein und sehen:
Es geht da absolut sichtbar um Mißbrauch seitens der Rechteinhaber.

Und in diesem Kontext bitte nicht von Diebstahl sprechen.
Es ist genauso Unsinn wie an anderer Stelle von Raubkopien.

Der vergleich mit der Beule kann ja nur von einem Schelm stammen.
Die Beule ist ein echter materieller Schaden.
Wenn das Licht betroffen ist ist das Auto sogar nicht mehr Vekehrstüchtig.

Um den Bergiff ehrliche, oder besser "echte reale" Arbeit
etwas durchsichtiger zu formulieren.

Um ein tägliches Brot und Anderes zu kaufen, muß ein "echter arbeitender" jeden Tag erneut arbeiten gehen um das Geld dafür zu bekommen.

Nach der mißbrauchten! Copyright Methode,
muß man nur einmal ein Brot fotografieren.
Ein paar Stunden Arbeit, damit es schön rüberkommt.
Dafür sogen es ganz oft als Foto im Internet auftauchen zu lassen.
Den Rest besorgen die Gerichte.. im Prinzip muß man nicht mehr arbeiten gehen.

Mal im Ernst, in nahezu keinem solcher Fälle haben die armen Schweine aus Faulheit irgendwas geklaut, noch ist mit dessen Bild
auch nur ansatzweise ein Jota verdient worden.

Aber anscheinend geht es den Verteidigern dieser formalen Rechte, weder um den Rechteinhaber noch um den vermeintlichen
Rechteverletzer.
Kalter toter unreflektierter Formalismus.

Es gab mal einen sehr lehhreichen Teil in der Serie Enterprise.
Da wurde der junge Wesley Crusher auf einem zuerst
freundlich erscheinenden Planeten, wegen einer Lappalie zum Tode verurteilt.
Er war versehentlich in ein Blumenbeet gestolpert.

Da wurde einer Gesellschaftsform ein Spiegel vorgehalten.
Ein vermeinlich freundschaftlicher Planet erwies sich als Todesfalle.
Wegen gefährlich dummen formalen (un)Recht!





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mawe2 Xdata

„Klar ist es zumindest im logischen Sinn eine Geldstrafe. Wenn du auf der Ebene...“

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sinnfreie juristische Feinheiten

Es geht hierbei nicht um sinnfreie juristische Feinheiten sondern um die Frage, ob ein STRAFVERFAHREN durchgeführt wurde, wofür der STAAT in Person des STAATSANWALTS die Initiative ergreifen müsste oder ob es ein ZIVILVERFAHREN ist, bei dem A einen Schaden von B ersetzt haben möchte (o.ä.).

Und in diesem Kontext bitte nicht von Diebstahl sprechen.
Es ist genauso Unsinn wie an anderer Stelle von Raubkopien.


Das wären dann solche juristischen Feinheiten, auf die es mir gerade nicht ankommt. Mag sein, dass weder der Begriff DIEBSTAHL noch der Begriff RAUBKOPIE hier zutreffend ist.

(Wobei: Was ist denn sonst eine RAUBKOPIE wenn nicht eine unter Verletzung des Urheberrechts angefertigte und veröffentlichte Kopie des Werks eines anderen?)

Um ein tägliches Brot und Anderes zu kaufen, muß ein "echter arbeitender" jeden Tag erneut arbeiten gehen um das Geld dafür zu bekommen.

Hier wäre jetzt die Frage, wie der Begriff ARBEIT definiert ist. Ich spare mir jetzt ausführliche Definitionen.

Fakt ist: Der Fotograf lebt davon, dass er Fotos herstellt und diese möglichst gut (vielleicht auch möglichst häufig) verkauft. Und Menschen, die sich an dieser Arbeit des Fotografen bereichern, weil sie sie kopieren und unerlaubt veröffentlichen, bringen den Fotografen um den (gerechten) Lohn für seine ehrliche Arbeit.

Das ist vielleicht nicht im strengen juristischen Sinne DIEBSTAHL (obwohl ich es schon damit vergleichen würde) aber in jedem Falle ist das eine große SAUEREI!

Wieso soll eigentlich der Rechteinhaber den Rechtsverletzer KOSTENLOS über seine Rechtsverletzung informieren, wenn der Rechtsverletzer es nicht mal für nötig hielt, KOSTENLOS bei dem Fotografen nachzufragen, ob und unter welchen Konditionen er das Foto verwenden darf???

Hier wird doch eindeutig die rechtliche Situation auf den Kopf gestellt!

Nach der mißbrauchten! Copyright Methode,
muß man nur einmal ein Brot fotografieren.
Ein paar Stunden Arbeit, damit es schön rüberkommt.
Dafür sogen es ganz oft als Foto im Internet auftauchen zu lassen.
Den Rest besorgen die Gerichte.. im Prinzip muß man nicht mehr arbeiten gehen.


So simpel stellen es sich die Leute vor, die sowas noch nie gemacht haben!

1. Mach mal ein ordentliches Foto (oder auch mehrere)!
2. Sorge mal so nebenbei dafür, dass es ganz oft im Internet auftaucht!
3. Und dann lass mal die Gerichte für Dich arbeiten!

Das ist doch albern. So läuft das doch nicht!

Wenn es sooo einfach wäre, könnte es ja jeder machen! Wieso klauen (stehlen, raubkopieren, illegal verwenden) dann die Leute die Bilder, wenn es doch so einfach wäre, das alles selbst zu kreieren?

Mal im Ernst, in nahezu keinem solcher Fälle haben die armen Schweine aus Faulheit irgendwas geklaut, noch ist mit dessen Bild auch nur ansatzweise ein Jota verdient worden.

Dann sollen sie es doch gleich sein lassen! Es geht doch gar nicht darum, ob sie damit Geld verdienen! Sicher, das wäre dann noch verwerflicher: Fremde Arbeit auch noch verkaufen und selbst davon leben! Pfui! Wer macht denn sowas???

Aber wenn die "Raubkopierer" selbst kein Geld damit verdienen, wieso versauen sie dann demjeigen das Geschäft, der die Arbeit wirklich (ehrlich) erbracht hat? Der hätte vielleicht gern für ein paar Euro (oder für ein paar anerkennende Worte) das Bild zur Verfügung gestellt.

Aber nein: Gleich stehlen ohne Nachfrage ist ja einfacher!

Die machen sich ja nicht mal die Mühe, nach rechtefreien (oder frei verwendbaren) Bildern zu suchen. Sowas gibt es nämlich auch!

Kalter toter unreflektierter Formalismus.

Darum geht es mir eben gerade nicht. Ich weiß zufällig, wie wenige Künstler (Maler, Fotografen, Musiker usw.) von ihrer oftmals sehr hochwertigen Kunst wirklich leben können. Die meisten sind gezwungen, irgendeinen oder mehrere Nebenjobs auszuüben, um ihrer Kunst überhaupt betreiben zu können.

Die, die in der Hochglanzpresse oder den großen WebPortalen zu sehen sind, leben ganz gut von ihrer Kunst. Das sind aber vielleicht 0,01 %. 99,99 % halten sich gerade so über Wasser und dürfen sich dann auch noch solchen Mist von "ehrlicher Arbeit" und "missbrauchter Copyright-Methode" anhören.

Die würden gern ein Foto mehr verkaufen!

Es geht mir nicht darum jemanden das Recht abzuprechen seine Erfindungen zu schützen.

Schön, da sind wir ja schonauf einem Nenner!

Du hast ja selbst gesagt den Mißbrauch dieser Rechte zu verurteilen.

Stimmt!

Bei den ganzen Antworten hatte ich nur den Normaluser im Auge und vergessen, hier geht es ja um zwei Betreiber von Webseiten.

Eben. Das ist doch schon eine sehr versöhnliche Einstellung!

Und auch bei den "Normalusern" bleibe ich dabei: Vorher fragen ist besser als hinterher heulen!

Gruß, mawe2
"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Prosseco mawe2

„ Es geht hierbei nicht um sinnfreie juristische Feinheiten sondern um die Frage,...“

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Hallo mawe2,

Fakt ist: Der Fotograf lebt davon, dass er Fotos herstellt und diese möglichst gut (vielleicht auch möglichst häufig) verkauft. Und Menschen, die sich an dieser Arbeit des Fotografen bereichern, weil sie sie kopieren und unerlaubt veröffentlichen, bringen den Fotografen um den (gerechten) Lohn für seine ehrliche Arbeit.


Das ist fuer mich ein Schwachsinn. Also wenn ich mir das so vorstelle, ein Fotograf mit seine Super-Duper-Foto
Ausruestung, dazu noch mit so viele Lichtstaender, dazu noch mit viele Leute, die ein Scheiss Bild ablichten wollen. Weil noch dazu das Lichtspektrum nicht einwirkt. Klar ist es Teuer.

Aber was ist wenn ich ein gutes Menue koche und es mit eine 5 Mega Pixel Kamera ablichte, wie ein Nokia ?
Was ist mehr Arbeit und wo bleibt das Entgelt dafuer.

Das ist keine Signatur. Sondern ich putz hier nur
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Xdata mawe2

„ Soweit ich den Beitrag verstanden habe, geht es hier nicht um ein...“

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Ein Nachtrag noch, weil meine Einstellung in dem Vorigen und folgenden folgenden Thread etwas harsch erscheint.
Es geht mir nicht darum jemanden das Recht abzuprechen seine Erfindungen zu schützen.
Du hast ja selbst gesagt den Mißbrauch dieser Rechte zu verurteilen.


Die Gleichgültigkeit und keine Möglichkeit der Unterlassung
- vor der Strafe ist es was so unverhältnismäßig erscheint.

Der Vorschlag von Olaf würde das Meiste verhindern.

Bei den ganzen Antworten hatte ich nur den Normaluser im Auge und vergessen, hier geht es ja um zwei Betreiber von Webseiten.

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hulk 8150 Michael Nickles

„Chefkoch muss an Marion blechen“

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@prosecco, wie sieht eigentlich die Abmahnmentalität in Mexico aus?

Gibts da auch soviele Fälle?

h...
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Prosseco hulk 8150

„@prosecco, wie sieht eigentlich die Abmahnmentalität in Mexico aus? Gibts da...“

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Hallo Hulk81550,

ich habe bis jetzt noch nie was gelesen, geschweige gesehen.

Hier ist mit solche Sachen alles Harmlos. Ich lebe in ein Land, wo es freier zugeht, als wie in manche andere Laender. Da Mexiko ein Drittes Weltland ist, sieht man es nicht so Streng. Abgesehen die abschlachtung der Menschen.

Gruss
Sascha

Das ist keine Signatur. Sondern ich putz hier nur
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Chaos3 Michael Nickles

„Chefkoch muss an Marion blechen“

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Da frage ich mich, wie ich denn feststellen soll, ob ein Bild nicht geklaut wurde, wenn es kein Wasserzeichen o.ä. enthält ? Die Gerichte können doch nicht ernsthaft erwarten, daß man u.U. nach sowas erstmal stundenlang googlet und 96 (PRO Bild) Seiten voller Bilder durchblättert, bevor man sicher ist, daß es nicht jemanden anderen gehört?

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Olaf19 Chaos3

„Da frage ich mich, wie ich denn feststellen soll, ob ein Bild nicht geklaut...“

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Da frage ich mich, wie ich denn feststellen soll, ob ein Bild nicht geklaut wurde, wenn es kein Wasserzeichen o.ä. enthält?

Berechtigte Frage... ja, der Chefkoch kann das nicht feststellen, er muss sich auf die Ehrlichkeit seiner User verlassen - die wiederum wissen ja, woher sie das Bild haben.

Mein Lösungsansatz: Der Chefkoch sollte zukünftig ganz auf die "Vorzensur" seiner User-Beiträge verzichten. Das spart ihm nicht nur viel Arbeit, paradoxerweise ist er damit sogar rechtlich auf der sichereren Seite. Denn dann braucht er ja nur zu *reagieren*, sobald er von einem Verstoß erfährt - schaltet er dagegen die Beiträge manuell frei, ist er sofort haftbar.

CU
Olaf
Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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mawe2 Olaf19

„ Berechtigte Frage... ja, der Chefkoch kann das nicht feststellen, er muss sich...“

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Mein Lösungsansatz: Der Chefkoch sollte zukünftig ganz auf die "Vorzensur" seiner User-Beiträge verzichten. Das spart ihm nicht nur viel Arbeit, paradoxerweise ist er damit sogar rechtlich auf der sichereren Seite.

Das dachte ich zunächst auch.

Denn dann braucht er ja nur zu *reagieren*, sobald er von einem Verstoß erfährt - schaltet er dagegen die Beiträge manuell frei, ist er sofort haftbar.

Wie das Beispiel (im PlusMinus-Beitrag) mit dem Eistee zeigt, kann das aber auch nach hinten losgehen. Der Forumsbetreiber hat nach der Abmahnung zwar das Bild entfernt, den geforderten Abmahnbetrag (von ca. 600 EUR) nicht gezahlt. Vom Gericht wurde er dann zu einer Zahlung von insgesamt 3000 EUR verdonnert!

Hier würde jetzt Dein Vorschlag (erste Abmahnung kostenlos) greifen, dann wäre die Sache aus der Welt ohne große Kosten. Also insofern ist mir Dein Vorschlag schon sympathisch.

Aber wieso müssen in einem Forum überhaupt Fotos eingestellt werden? Das würde ich als Forenbetreiber grundsätzlich verbieten / unterbinden. Zumal das Foto wirklich unsinnig ist an dieser Stelle. (Etwas anderes wäre es, wenn über irgendein Produkt diskutiert wird und man will den Forenteilnehmern zeigen, was man meint. Dann kann ein Bild schon hilfreich sein.)

Aber ein Eistee in einem Fußball-Forum??? Hier muss sich der Forenbetreiber schon die Frage gefallen lassen, warum er sich für so eine Pille-Palle einem so schwerwiegenden juristischen Risiko aussetzt.

Gruß, mawe2
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mawe2 Chaos3

„Da frage ich mich, wie ich denn feststellen soll, ob ein Bild nicht geklaut...“

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Die Gerichte können doch nicht ernsthaft erwarten, daß man u.U. nach sowas erstmal stundenlang googlet

Nein, erwarten sie auch nicht.

Erwartet wird nur, dass man nichts stiehlt.

Und die bloße Suche über Google liefert noch lange keinen Beweis, dass das Bild (das Lied, der Text) nicht gestohlen ist/sind!

Denn ich kann einen Urheberrechtsverstoß auch auf anderem Wege begehen. Ich kann ein Foto aus einer Zeitschrift, von einer Postkarte, aus einem Buch usw. einscannen und auf meine Seite setzen, das wird von Google doch gar nicht erfasst.
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Blind Michael Nickles

„Chefkoch muss an Marion blechen“

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Ich find es ehrlich gesagt nen absoluten Witz, dass man sich Fotos überhaupt schützen lassen kann. Wo ist beim abfotographieren bitte die Kreativität/besondere Leistung, die sowas rechtfertigt???

Bsp.:
Ich steh vorm Kölner Dom und mach Bilder davon. Kein Mensch würde auf die Idee kommen, mir deswegen vorzuwerfen, dass ich dadurch den Kölner Dom klau.

Wenn man Bilder schon ins Netz stellt, sollte man auch damit rechnen, dass sie kopiert werden!

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mawe2 Blind

„Ich find es ehrlich gesagt nen absoluten Witz, dass man sich Fotos überhaupt...“

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Wenn man Bilder schon ins Netz stellt, sollte man auch damit rechnen, dass sie kopiert werden!

Und wessen Lied im Radio gespielt wird, der muss auch damit leben, dass das dann unentgeltlich ins Web gestellt wird.

Seeeehr logisch!
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nettineu Michael Nickles

„Chefkoch muss an Marion blechen“

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Alles Banane? Wenn man einen Apfel fotografiert und ins Netz stellt, so darf keine dieses Bild auf anderen websites verwenden. Wer das nicht kapiert ist ein Dieb. Selber Fotos machen und einstellen. Fetig ist der Lack. Mann sind die Leute faul und mit Schrott so einfach zufriedenen zu stellen!

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Xdata nettineu

„Alles Banane? Wenn man einen Apfel fotografiert und ins Netz stellt, so darf...“

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Ich wär mir da garnicht so sicher ob das nicht nach hinten losgeht,
wenn dieses Bild einem im Internet ähnlich sieht
und der Fotograf dann behauptet es sei seins.

Da war glaube ich mal was mit einer Banane die jemand selber fotografiert hatte, dies aber nicht beweisen konnte.
Auch da soll der Betreffende verloren haben und der Fotograf Recht bekommen haben es sei seine..
-- Ohne Garantie, aber wundern soll sich keiner falls es sowas geben sollte.

Das Recht "des Fotografen" ist wohl viel älter als das Internet.

Bin mir nichtmal mehr sicher ob man sich strafbar macht wenn man sein Minifoto hier einstellt und es war von einem Fotografen.

Wehe wenn der das wiedererkennt - dann wird es teuer.


Noch zum Diebstahl.
Tausende von Lehrern Dozenten usw. wären potenzielle Diebe wenn man das Copyright übertrieben auslegt.
Egal ob Schule oder Kurse oder Weiterbildungen.
Oft wurden da Auszüge aus Büchern in Overhead-projektoren und Kopien für Unterrichtszwecke verwendet.
Ja sehr wahrscheinlich, ohne jedesmal den Verlag um Genehmigung zu fragen.






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mawe2 Xdata

„Ich wär mir da garnicht so sicher ob das nicht nach hinten losgeht, wenn dieses...“

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Bin mir nichtmal mehr sicher ob man sich strafbar macht wenn man sein Minifoto hier einstellt und es war von einem Fotografen.

Wenn Du z.B. ein Passfoto nimmst, das ein Fotograf von Dir gemacht hat, dann hat er Dir i.d.R. nur die Verwendung für einen Pass, Ausweis usw. gestattet. Natürlich kannst Du auch einen der vier Abzüge Deiner Freundin schenken ;-) Wenn Du das aber ins Web stellst, ist das normalerweise illegal!

Tausende von Lehrern Dozenten usw. wären potenzielle Diebe wenn man das Copyright übertrieben auslegt.
Egal ob Schule oder Kurse oder Weiterbildungen.
Oft wurden da Auszüge aus Büchern in Overhead-projektoren und Kopien für Unterrichtszwecke verwendet.
Ja sehr wahrscheinlich, ohne jedesmal den Verlag um Genehmigung zu fragen.


Ja, da hast Du Recht, diese Lehrer sind (oftmals) potenzielle Diebe! Und daran ist nichts übertrieben!

Es gibt von Schulbuchverlagen sog. KOPIERVORLAGEN. Die kauft der Lehrer einmalig und darf sie dann so oft für seine Unterrichtszwecke kopieren, wie er möchte.

Viele Lehrer sind dazu aber zu geizig! Sie kopieren (ohne den Anflug eines schlechten Gewissens) alles, was irgendwie auf einen Kopierer passt und verkaufen* (!!) das dann an die Schüler.

[* Bei meinen Kindern in der Schule wird ein KOPIERGELD erhoben, meist so etwa 20 EUR im Schuljahr. Dafür kriegt man dann mal 50 oder auch 100 Kopien. Das sind min. 20 ct pro raubkopierter Seite!]

Und das finde ich besonders verwerflich: Die Lehrer sollten eigentlich diejenigen sein, die den Kindern genau diesen verantwortungsvollen Umgang mit den geistigen Leistungen anderer lehren sollten. Stattdessen kopieren sie sogar Blätter, bei denen an der Seite dran steht, dass das Kopieren verboten ist! Die machen sich nicht mal die Mühe, ihr gesetzwidriges Verhalten wenigstens den Kindern gegenüber durch cleveres Kopieren zu verschleiern!

Statt dass der Lehrer selbst kreativ wird, kopiert er lieber fremde Inhalte und verkauft sie als seine eigenen...

Und bevor sich jetzt hier die Lehrer wie Geier auf mich stürzen: Ich weiß, wovon ich schreibe, ich bin selbst Lehrer!
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Crazy Eye mawe2

„ Wenn Du z.B. ein Passfoto nimmst, das ein Fotograf von Dir gemacht hat, dann...“

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Da war glaube ich mal was mit einer Banane die jemand selber fotografiert hatte, dies aber nicht beweisen konnte.
Auch da soll der Betreffende verloren haben und der Fotograf Recht bekommen haben es sei seine..
-- Ohne Garantie, aber wundern soll sich keiner falls es sowas geben sollte.


mach mal 2* das identische Foto das selbe Licht, der selbe Winkel, der selbe Abstand, eine identische Kamera(da die optik, und die Farbwiedergabe sich ja durchaus utnerscheidet) und das selbe Motiv(was eigl. nur bei monumentalen aufnahmen geht, inklusive hintergrund).
Würde mich wundern das es geht, das sollte dann in der Tat eine erdrückende Beweislast sein, so dass die aussage des angeklagten als Schutzbehauptung abgetan wird. Und um ganz ehrlich zu sein ich würde ihn auch nicht glauben.
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mawe2 Crazy Eye

„ mach mal 2 das identische Foto das selbe Licht, der selbe Winkel, der selbe...“

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Ich stimme Dir voll und ganz zu.

(Allerdings hast Du sicher nicht mich sondern Xdata gemeint...)

Gruß, mawe2

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Crazy Eye mawe2

„Ich stimme Dir voll und ganz zu. Allerdings hast Du sicher nicht mich sondern...“

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jepp zumindest hab ich ihn zitiert :) Zudem ist die kontrolle digital sogar verdammt einfach da man die Bilder ja bit für bit vergleichen kann.

Zudem gilt in deutschland auch imemr noch in zweifel für den angeklagten, also sind die hürden für den Kläger deutlich höher als für den angeklagten.

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Xdata mawe2

„ Wenn Du z.B. ein Passfoto nimmst, das ein Fotograf von Dir gemacht hat, dann...“

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Genaugenommen weiß ich schon was du meinst,
ein Beitrag im Fernsehen über den Erfinder der weichen Kontaktlinse hat mir doch etwas zu Denken gegeben.

Der konnte von seinen Erfindungen, Patenten nicht so profitieren wie er es eigentlich verdient hätte.

Wegen dem Land in den er lebte, das meiste wurde daran in den USA Verdient.

Und vorhin etwas, wo ganze Konstruktionspläne von Erfindungen durch Lücken in Netzwerken gestohlen werden.
So ruht man sich da auf den Früchten fremder Leistung aus.

Das ist die Kehrseite der weltweiten Vernetzung.

Aber der Erfinder des Walkmans soll ja auch betrogen worden sein..


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Loopi© Xdata

„Ich wär mir da garnicht so sicher ob das nicht nach hinten losgeht, wenn dieses...“

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Tausende von Lehrern Dozenten usw. wären potenzielle Diebe wenn man das Copyright übertrieben auslegt

Für die Nichtjuristen einmal zur Klarstellung:
In Deutschland gilt das deutsche Urheberrechtsgesetz.
Ein Copyright gibt es nicht.
Warum immer mit Anglismen rumschwafeln, wenn es
eindeutige deutsche Begriffe gibt?

http://transpatent.com/gesetze/urhg.html

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nettineu Loopi©

„ Für die Nichtjuristen einmal zur Klarstellung: In Deutschland gilt das...“

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Hi Loopi, was nützt eine deutsches Gesetz, wenn komplette Archive von internationalen Bildagenturen ohneGenehmigung der Urheber weiterverkauft werden? Da nützt kein deutsches Gesetz, sondern nur das Copyright der jeweiligen Nutzungsländer. Da ich aber kein Rechtsexperte in exotischen Ländern bin, so werden unberechtigterweise, hier Bilder genutzt, für die die Agentur kassiert, ich aber in in die Leere schaue. Das WWW und Warenverkehr von "digitalenMedien" ist unkontrollierbar.

Deshalb verstehe ich nur zu gut, das der "Tomatenautor " Rechtsanwälte beschäftigt, nur um schlichtweg Geld einzufahren. Ist auch nur eine andere Form der Arbeit. Selbst find ich das auch verwerflich, aber verstehen muß man das.

Z.B. habe ich mal ein Motiv an eine Firma verkauft. Die haben das Bild als Plakat mit nach China auf eine Messe genommen. Die chinesischen Zollkontrollen erlauben Einfuhr, aber keine Ausfuhr von Bildern. Also ist das Motiv von der Firma vor Ort abgeschrieben und für den "Müll" vorgesehen. Ca. 1Jahr später taucht mein Motiv reproduziert im WWW unter einem anderen Namen mit seinen Urheberrechten auf. Der Typ sitzt in den USA. Wat Nu? Bei einem Rechtsstreit müßte ich in den USA erstmal glaubwürdig nachweisen, das ich überhaupt der Urheber sei. Ich bin der angepinkelte, der Ami verkauft mein Bild unter seinen Namen vielfach. Meine Kosten wären ein Vielfaches gegenüber den Erlös aus einem Rechtsstreit in den USA.

Das Ganze einfach vergessen, die Welt steht unter kriminellen Potential. Kann ich nix machen. In Deutschland hätte ich sofort einen Klage geführt.

Dozenten/Lehrer verfielfätigen nicht etwas aus wirtschaftlicher Raffgier, das ist ein himmelweiter Unterschied!

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mawe2 nettineu

„Hi Loopi, was nützt eine deutsches Gesetz, wenn komplette Archive von...“

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Dozenten/Lehrer verfielfätigen nicht etwas aus wirtschaftlicher Raffgier, das ist ein himmelweiter Unterschied!

Nein, selbstverständlich nicht. Sondern weil das ein sehr bequemer Weg ist, seine Arbeit zu machen ohne damit Arbeit zu haben. ;-)
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out-freyn Xdata

„Ich wär mir da garnicht so sicher ob das nicht nach hinten losgeht, wenn dieses...“

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Ja sehr wahrscheinlich, ohne jedesmal den Verlag um Genehmigung zu fragen.

Das ist auch nicht immer erforderlich:
http://docs.google.com/gview?a=v&q=cache:NX3ri2nUMZEJ:www.cornelsen.de/fm/1461/Cornelsen-Kopierlizenzen_Kundeninformation.pdf

Andererseits - wer soll das kontrollieren?
Diese Art Kopien stellt man ja nicht ins www...
The conspiracy theory of society [...] comes from abandoning God and then asking: »Who is in his place?« (Sir Karl Popper, Conjectures and Refutations, 1963)
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mawe2 out-freyn

„ Das ist auch nicht immer erforderlich: http://docs.google.com/gview?a v q...“

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Andererseits - wer soll das kontrollieren?
Diese Art Kopien stellt man ja nicht ins www...


Vielleicht stellt man dies nicht ins Web. Der Lehrer gibt es aber den ihm anvertrauten Kindern.

Ich finde es eine große Sauerei, dass diese Art Urheberrechtsverletzung im ganz normalen Schulalltag als GANZ NORMAL, ja als LEGAL angesehen wird und dass man kaum einem Kollegen klar machen kann, was er da eigentlich für einen Unsinn betreibt.

Natürlich gibt es kostenlose, frei verwendbare Kopiervorlagen, natürlich gibt es die Möglichkeit, dass ein Lehrer selbst etwas erarbeitet hat und dann den Schülern (oder anderen Lehrern) zur Verfügung stellt.

Darum geht es aber nicht. Es geht um ganz offensichtliche Rechtsverletzungen in einem Umfeld, in dem verantwortungsvolle Pädagogen dazu verpflichtet sind, die ihnen anvertrauten Schüler dazu zu erziehen, Recht und Gesetz zu achten! Was sind denn das für VORBILDER???

Kontrollieren müssen also die Schüler bzw. (wenn die zu jung dafür sind) die Eltern. Nur dass kaum ein Schüler und erst recht keine Eltern sich mit den Lehrern deswegen anlegen...
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Blind Michael Nickles

„Chefkoch muss an Marion blechen“

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Wurde das Lied vom Radiosender nicht bereits bezahlt und dadurch der GEZ zahlenden Hörerschaft bereits frei zugänglich gemacht? Wieso sollen die es also nochmal kaufen müssen?

Das ganze bleibt mir wohl für immer schleierhaft
wenn man was im TV/Radio selbst aufnimmt ist es rechtens (fair use),
wenn man die Aufnahme an seine engeren Freunde weitergibt wohl auch noch,
wenn jemand aber seine Aufnahme ins Netz stellt ist es plötzlich unrecht

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mawe2 Blind

„Wurde das Lied vom Radiosender nicht bereits bezahlt und dadurch der GEZ...“

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wenn jemand aber seine Aufnahme ins Netz stellt ist es plötzlich unrecht

Ja, so ist es! Und es ist auch ganz einfach zu verstehen.

Aber manche Leute versuchen ersthaft, diesen einfachen Zusammenhang ständig als etwas BÖSES, HINTERHÄLTIGES, GEMEINES darzustellen. Warum eigentlich?

Die GEZ-Gebühr ist doch kein Freibrief für Raubkopierer, alles was über ö.R. Rundfunk läuft, illegal veröffentlichen zu dürfen!
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Prosseco mawe2

„ Ja, so ist es! Und es ist auch ganz einfach zu verstehen. Aber manche Leute...“

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Was ist dann mit das Bild von dem Fritzen, der die Mona Lisa durch Buchstaben ins Twitter Netzwerk geschickt hat ?

Hat er den die Rechte von das Original Bild bezahlt?

Da faengt alles naemlich an.

Gruss
Sascha

Das ist keine Signatur. Sondern ich putz hier nur
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Crazy Eye Prosseco

„Was ist dann mit das Bild von dem Fritzen, der die Mona Lisa durch Buchstaben...“

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die rechte hat er nicht, allerdings hat die niemand mehr da die Rechte nach einer Zeit verfallen.

Zudem ist da genug eigene kreativität drinne, das es wohl en eigenes Kunstwerk ist. Eine Hommage in begrenzten ausmaß ist ja erlaubt.

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mawe2 Michael Nickles

„Chefkoch muss an Marion blechen“

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Auch scheint (schien) Marion sich wenig Mühe zu machen, bei ihren Fotos ausdrücklich auf ihr Urheberrecht hinzuweisen.

Das Urheberrecht hat man als Autor zwangsläufig - ob man darauf hinweist, oder nicht!

Die Fotos sind (soweit hier berichtet wurde) von ihrem Mann. Insoweit hat Marion daran gar kein Urheberrecht!

Wieso wird eigentlich permanenet erwartet, dass der Autor irgendwas zu tun oder zu lassen hat?

Derjenige, der das Bild nutzen will, hat etwas zu tun: Nachfragen, ob er das darf! Und nicht umgekehrt!
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Xdata mawe2

„ Das Urheberrecht hat man als Autor zwangsläufig - ob man darauf hinweist, oder...“

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Gilt das für jeden, auch für eine Privatperson?

Bei professionellen Fotografen gelten diese Rechte schon sehr lange hat mir mal mein Vater gesagt.

Also lange vor dem Internet.

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mawe2 Xdata

„Gilt das für jeden, auch für eine Privatperson? Bei professionellen Fotografen...“

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Gilt das für jeden, auch für eine Privatperson?


Also soweit ich weiß, unterscheidet das Urheberrecht nicht zwischen professionellen Fotografen und Privatpersonen.

Insofern gilt das also auch, wenn das Foto von einer (nicht professionellen) Privatperson aufgenommen wurde. Ob Privatpersonen solche Urheberrechtsverletzungen genauso streng verfolgen wie Profis, die von ihren Bildern leben wollen/müssen ist eine andere Frage.
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Crazy Eye mawe2

„ Also soweit ich weiß, unterscheidet das Urheberrecht nicht zwischen...“

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Insofern gilt das also auch, wenn das Foto von einer (nicht professionellen) Privatperson aufgenommen wurde. Ob Privatpersonen solche Urheberrechtsverletzungen genauso streng verfolgen wie Profis, die von ihren Bildern leben wollen/müssen ist eine andere Frage.


wobei man bei Marion und deren Mann auch fast das gefühl haben könnte, das sie von der verfolgung leben wollen ;)
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mawe2 Crazy Eye

„ wobei man bei Marion und deren Mann auch fast das gefühl haben könnte, das...“

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wobei man bei Marion und deren Mann auch fast das gefühl haben könnte, das sie von der verfolgung leben wollen ;)

Vom Gefühl her könnte man meinen... Ich lass das jetzt mal offen.

Wer sich aber mal die Seite ansieht wird fraglos anerkennen müssen, dass dort eine große Zahl sehr hochwertiger Fotografien von Lebensmitteln zu finden ist.

Und ob Marion und ihr Fotograf nun sympathisch sind oder nicht, spielt überhaupt keine Rolle.

Diese große Zahl perfekt inszenierter Fotos muss erstmal erarbeitet werden. Hier im Forum wird das gern mal mit einem privaten Urlaubsschnappschuss verwechselt, der nach einer 1/60 Sekunde im Kasten ist. So können nur Leute argumentieren, die von hochwertiger Fotografie nichts verstehen.

Besonders putzig finde ich die beiden Sittich-Züchter im Film. Er meint: "das Foto war mit bloßen Augen kaum zu erkennnen". Da frage ich mich zwei Dinge:

1. Wieso nimmt er es dann (illegalerweise) für seine Seite?
2. Wieso macht er nicht selbst ein besseres Foto?
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Crazy Eye mawe2

„ Vom Gefühl her könnte man meinen... Ich lass das jetzt mal offen. Wer sich...“

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1. Wieso nimmt er es dann (illegalerweise) für seine Seite?

Da es einfach ist, den man hat nicht immer alles da und Leute und es gibt sogar leute wie mich die keine Kamera haben(ok eine in Handy, aberdafür ahb ich keine software) ;) Und ich muß gestehen, ich poste auch abundzu Bilder in diskussionen da es teilweise das Medium Internet aufwertet.


2. Wieso macht er nicht selbst ein besseres Foto?

Da man oft nicht die Zeit hat, oder es auch nicht in Verhältniss zum eigl. beitrag steht. Und marion mahnt durchaus kleine Foren ab, bei den man mal bei ner unterhaltung ach kauf dir doch ein [keks-Bild] schreibt.

Hier bei Chefkoch ist die Sache auch für mich anders, hier wird das Foto auch genutzt um selber profit zu machen allerdings ist es auch fast nicht zu kontrollieren und die Vorkontrolle dient wohl eher um keine Spam und Werbe"rezepte" zu bekommen, und vielleicht eine kleine Qualitative hürde zu bauen.

Diese große Zahl perfekt inszenierter Fotos muss erstmal erarbeitet werden. Hier im Forum wird das gern mal mit einem privaten Urlaubsschnappschuss verwechselt, der nach einer 1/60 Sekunde im Kasten ist. So können nur Leute argumentieren, die von hochwertiger Fotografie nichts verstehen.

wenn man den Schaden sieht, den Marion in der Regel für die Urheberrechtsverstöße verlangt bekommst du die vermutlich eine Serie hochqualitativer aufnahmen bei den Fotograf um die Ecke und ich glaube nicht das die nicht eine ähnliche Qualität haben oder das marion mann den Status als Künstler hat das er die Werke für 4-5 Stellige Summen losbekommt um solche Abmahnkosten zu rechtfertigen.
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Xdata mawe2

„ Also soweit ich weiß, unterscheidet das Urheberrecht nicht zwischen...“

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Danke für die Info
und Sorry wenn ich bei diesem Thema immer emotional überreagiere.

Es ist aber auch ungemein Kompliziert.
Patente,Urheberrechte,Geistiges Eigentum und einiges mehr.
Da kommt man oft in Erklärungsnot was man eigentlich meint.
Unzulässige Vermischungen nicht ausgeschlossen.

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mawe2 Xdata

„Danke für die Info und Sorry wenn ich bei diesem Thema immer emotional...“

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Ist schon OK!

Es ist aber auch ungemein Kompliziert.
Patente,Urheberrechte,Geistiges Eigentum und einiges mehr.


Ja, das ist kompliziert. Insofern sollte sich jeder, der so nebenbei mal eine private (oder auch geschäftliche) WebSite betriebt, genau informieren, was da zu beachten ist.

Und da sind die technischen Fragen (Web-Hoster, Domain, HTML, Flash usw.) nicht das größte Problem...

Aber dafür gibt es ja dieses (und andere) Foren, damit man sich mal über solche Themen austauschen kann und sich besser eine eigene Meinung bilden kann.

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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RedRed2x Michael Nickles

„Chefkoch muss an Marion blechen“

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Weil die Diskusion schon ziemlich unübersichtlich geworden ist habe ich mir mal ein paar Gedanken für ein (sehr einfaches, wenn auch hinkendes) Beispiel gemacht.

Das mit der kostenfreien Abmahnung sehe ich so:

Mein Nachbar hört nachts, während ich eigentlich schlafen möchte, m. E. zu laut Musik.

Kostenfreie Abmahnung:
Ich gehe nach nebenan und beschwere mich. Er möge die Mukke leiser machen und auch zukünftig keine laute mehr hören, sonst erfolgt eine Klage. Das lasse ich mir schriftlich geben (Unterlassungserklärungen mit Vertragsstrafenvereinbarung). Unterschreibt er mir die Erklärung nicht, erfolgt Klage.

Rechnung:
Macht er die Mukke nicht leiser bzw. wiederholt zu laut, so erfolgt Berechnung der Vertragsstrafe.

Mahnbescheid/Klage:
Bezahlt er die Rechnung nicht erfolgt Mahnbescheid ggf. Klage. Wie die Beweisführung vonstatten geht, bleibt natürlich mir überlassen (z.B. Zeugen, Polizei, Gutachter etc.).

Somit habe ich alle Rechtsmittel ausgenutzt, die mir zu Verfügung stehen.

Warum sollte das mit Abmahnungen nicht genau so möglich sein?
Wie ich schon äußerte - der Gesetzgeber ist gefragt daran was zu ändern.

(Einmal ungeachtet der Tatsache, dass ich den Nachbarn im obigem Fall wegen Ruhestörung direkt anzeigen könnte/müsste und dies dann kein Zivilprozess mehr ist, sondern eine Ordnungswidrigkeit/Strafsache. Erst durch eine Klage auf Schmerzensgeld wird daraus wieder ein Zivilprozess. Und da sind wir wieder beim Recht haben und Recht bekommen...)

redred2x

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SoulMaster RedRed2x

„Weil die Diskusion schon ziemlich unübersichtlich geworden ist habe ich mir mal...“

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Gutes Beispiel. full ack, a b e r..

Fallbeispiel weitergeführt:
Durch dein berechtigtes forsches Verhalten hast du deinen Nachbarn derart vergnatzt, dass der nun zurückschlägt. Er schaltet ab sofort seine Mukke, nicht mehr einmal im Monat auch etwas später noch laut, sondern jetzt jeden Tag von sagen wir 16 - 20 Uhr. Bewegt sich also in der vom Gestzgeber vorgegeben Zeit korrekt. Das nervt dann auf die Dauer sicherlich mehr.

Schnellshüsse wollen oft sehr genau bedacht sein, sonst könnenn sie auch nach hinten los gehen.

SoulMaster

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Crazy Eye RedRed2x

„Weil die Diskusion schon ziemlich unübersichtlich geworden ist habe ich mir mal...“

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Warum sollte das mit Abmahnungen nicht genau so möglich sein?

So dann mach ich jetzt mal ein Fallbeispiel, bezogen auf das urheberecht.

Thorsten K. macht eine Webseite und verkauft Musik die ihn nicht gehört, da er seinen Gewinn nicht teilen muss kann er wirkliche Kampfpreise bieten(oder nur mit Werbung) wodurch er durch Mundpropaganda schnell einen großen kundenstamm bekommen sollte.

Er stellt den laden am Freitag abend online, da viele Privatmenschen wach sind und die Firmen langsam arbeiten. Die MI brauch etwas um zu reagieren, aber die meisten labels schaffen es Samstag ihre Post loszuschicken die K. nicht vor montag erreicht.

Nach erhalt der Mahnung läßt er es noch etwas weiterlaufen reagiert aber in angemessener zeit auf die beschwerde udn entfernt die Musik von den labels die abgemahnt haben. Nach einer Woche ist der Laden dann spätestens leer, und K. fährt mit seinen "ehrlich" verdienten Geld in die karibik, während sein Kumpel Peter S. K. auftritt leicht bearbeitet und einen neuen anlauf und das Spiel von vorne Startet.

ende des Spiels: K. und S. haben einen karibikurlaub und eine Weise weste, die musikindustrie hat Anwaltskosten und einen wirtschaftlichen Schaden.
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RedRed2x Crazy Eye

„ So dann mach ich jetzt mal ein Fallbeispiel, bezogen auf das urheberecht....“

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Die Bilder von Marions Ehegatten wurden auch nicht zum Kauf angeboten.
Es haben User die Bilder hochgeladen. Der Chefkoch hat sie allerdings durchgehen lassen. Darum wurde er auch (berechtigt) in Regress genommen.

Ich spreche hier über die privaten Website-Betreiber, die kostenfrei abgemahnt werden sollten...

redred2x

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Crazy Eye RedRed2x

„Die Bilder von Marions Ehegatten wurden auch nicht zum Kauf angeboten. Es haben...“

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Die Bilder von Marions Ehegatten wurden auch nicht zum Kauf angeboten.

Sie wurden aber zum verkauf genutzt, den es gibt sicher manche nutzer die aufgrund der Bilder lieber bei Marions Kochbuch gucken als bei Chefkoch.de. Nun sind die Bilder bei der Konkurrenz und die verdient sich damit eine goldene Nase ohne vorher kosten gehabt zu haben. Auch sachen ohne preisschild, können was kosten. und bist du sicher das sie die rechte nicht verkaufen, hast du schonmal gefragt?

Ich spreche hier über die privaten Website-Betreiber, die kostenfrei abgemahnt werden sollten...

du weißt aber auch, das man auch als privatmensch wirtschaftlichen schaden anrichten kann? Sicher sind die schadenskalkulation meisten übertrieben, aber wenn ich Toten Hose tracks zum Download anbiete auch ohne gegenleistung schade ich der Band. Der übertriebene Fall, wäre wenn der K. aus den beispiel der Meinung ist musik soltle frei sein, und die selbe Aktion auf einen slelbstbezahlten server anbietet, wäre das in deinen Augen ok. Und selbst beim harmloseren beispiel, ist es gerecht das die Hosen zahlen müssen da du dich nicht an die gesetze halten mußt - oder sollen die Anwälte auch für lau arbeiten?

Zudem ist nicht geschäftlich auch schwer zu definieren, besonders da du meist irgendwo einen Werbebanner hast und damit einnahmen.
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Crazy Eye Michael Nickles

„Chefkoch muss an Marion blechen“

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http://www.internet-law.de/2009/11/filesharing-abmahnungen-digiprotect-und.html

das gilt so vermutlich auch für die anderen Massenabmahner(wozu man marion durchaus zählen kann), und das ist imho die sauerei dahinter ebenfalls wie die Schadensnote.

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Xdata Crazy Eye

„http://www.internet-law.de/2009/11/filesharing-abmahnungen-digiprotect-und.html...“

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Fazit: Zumimdest

Massenabmahner sind nicht OK sonern eine kO*

*kO := kriminelle Organisation.

Kriminell sind in fast jedem Fall die irre hohen Summen.
Diese verleiten, führen ja erst zu dem Mißbrauch.

Wird demnächst auch mal einer verklagt der sich auch wehren kann.
Vielleicht sogar google die ja von Bildern und Information leben.
Nein, die gehören ja auch zu denen die mißbraucht werden.
Nee, das traun sich unseriöse Abmahner nicht, Da verlieren sie.

Im Patentbereich ist es etwas anders, da verklagen sich auch die Giganten gegenseitig.


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Crazy Eye Michael Nickles

„Chefkoch muss an Marion blechen“

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Wird demnächst auch mal einer verklagt der sich auch wehren kann.
Vielleicht sogar google die ja von Bildern und Information leben.


Das prob ist das google sich schon vorher informiert was sie dürfen, wie die meisten großen Firmen ;) Wobei Chefkoch imho nicht so klein ist, und sich durchaus wehren kann. Google bekommt übrigens ordentlich Geld von marion, dafür das sie die Bilder vorne listen.

Das gilt auch durchaus für einige der abgemahnten.
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mawe2 Crazy Eye

„ Das prob ist das google sich schon vorher informiert was sie dürfen, wie die...“

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Google bekommt übrigens ordentlich Geld von marion, dafür das sie die Bilder vorne listen.


Woher weisst Du das bzw. woran kann man das erkennen? Bei der Bildersuche steht doch nicht dran, ob es bezahlte Links sind.
"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Crazy Eye mawe2

„ Woher weisst Du das bzw. woran kann man das erkennen? Bei der Bildersuche steht...“

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http://www.googlewatchblog.de/2008/01/03/adwords-bewirbt-marions-kochbuch-im-newsletter/

die sind googles vorzeige Kunde, lief aber auch schon vorher paar mal durch die presse.

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Xdata Crazy Eye

„http://www.googlewatchblog.de/2008/01/03/adwords-bewirbt-marions-kochbuch-im-new...“

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Google wär ja eigentlich auch nur der Überbringer
und die anderen Suchmaschinen machen die gleichen Inhalte ja auch zugänglich.

Und Youtube?
Da die Uhrheberrechte und je nach Land die Copyrights so fundamental sind, kann es wahrscheinlich auch für so einen "Riesen" teuer werden.

Dies wär aber schon schecht denn " Youtube gehört ja fast schon zum
Alltag" um sich mal kurz was anzuhören.

Man ertappt sich dabei etwas zu vermissen, wo man wo man es nicht kannte gesagt hätte: "Brauch ich nicht"

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nettineu Crazy Eye

„http://www.googlewatchblog.de/2008/01/03/adwords-bewirbt-marions-kochbuch-im-new...“

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und im Kleingedruckten steht der Hinweis, Zitat: " Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Bearbeitung der über Sie erhobenen Daten durch Google in der zuvor beschriebenen Art und Weise und zu dem zuvor benannten Zweck einverstanden."

Kein Mensch liest sich vorher diesen Hinweis durch. Meiner Meinung ist zu prüfen, ob solche Bedingungen dem User ungefragt zugemutet werden dürfen, oder vorab ein Fenster aufgehen muß, das man ausspioniert wird.

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Xdata nettineu

„und im Kleingedruckten steht der Hinweis, Zitat: Durch die Nutzung dieser...“

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Du hast recht, bei den diversen VZ soll es auch sowas geben. Ungefähr so wie wenn die Inhalte hinterher denen gehören.
Eine Art Verzichtserlärung.
Aber ausspioniert werden? Wer stimmt da den zu, und dies ist hoffentlich? per se nicht zulässig.
Von Behörden mit richterlichen Beschluß mal abgesehen.


Bei einer Firma, Unternehmen usw. die vorher das Internet abgrast ob Daten über einen Bewerber vorliegen, würde ich nicht arbeiten wollen.

Non Trusted.

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nettineu Xdata

„Du hast recht, bei den diversen VZ soll es auch sowas geben. Ungefähr so wie...“

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Urheberrechtverletzungen finde ich nicht gut, aber wenn ich das richtig verstehe, bin ich bereits mit dem klick auf Marieles... bereits registriert, zwar keinen Namen, aber IP-Nr. ..., erhalte Cookies satt und wenn ich die blocke, geht es nicht weiter mit den Rezepten.

In meinem Fall hat der Besuch von Marieles Web-Kochbuch eine spätere Google Bildersuche Sichergheitseinstellungen im FF selbsständig ohne Aufforderung gesperrt. Auf manchen Seiten springt Firewall, Virenscanner (Malware) an. Übel, der Versuch, in meinen Rechner reinzuschauen. Kann man sowas nicht verbieten?

...Ich wollte doch nur ein Kochrezept.

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Xdata Michael Nickles

„Chefkoch muss an Marion blechen“

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"Kann man sowas nicht verbieten?"

Bei einer Seite die so negativ auffällt wär es gut wenn es eine Möglichkeit gäbe etwas dagegen zu unternehmen.

Ob es für soetwas schon Verbraucherschutz oder ähnliche Organisationen gibt.
Warum wird der Schutz des Internet-Users nicht mit der gleichen gründlichkeit verfolgt wie die der Urheberrechte?
Ich halte Plusminus für ein seriöses Magazin die nicht leichtfertig solche Machenschaften anprangern.
Auch die haben sicher nichts gegen seriöse Urheberrechte.
Es ist aber gut ahnungslose Menschen vor hohen Kosten zu bewahren indem sie warnen.
Es scheint vieles im Argen wegen nicht ausgereifter Gesetze, wenn das Urheberrecht so leicht manipuliert oder mißbraucht werden kann.

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Fredlein58 Michael Nickles

„Chefkoch muss an Marion blechen“

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kurz schlicht gesagt:

Geld regiert die Welt!

Leider!

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