Smartphones, Phablets, Watches, kompakte Mobilgeräte 5.323 Themen, 28.508 Beiträge

News: SMS trotzt App-Boom

Bundesbürger verschicken 2013 über 60 Milliarden SMS

Michael Nickles / 12 Antworten / Baumansicht Nickles

Das Verschicken von SMS-Nachrichten ist unbequem und relativ teuer. Längst haben sich bei Smartphones Messenger-Systeme wie Whatsapp verbreitet, die nahezu kostenloses Kommunizieren ermöglichen und dabei auch flexibler sind, auch andere Daten als Text übertragen können.

Auch der Bitkom stellt in einem aktuellen Bericht fest, dass der Niedergang der SMS seit Jahren gepredigt wird - das aber ein erstaunlicher Irrtum ist. Trotz viel besserer Apps boomen SMS-Nachrichten unaufhaltsam.

Seit 1999 ist die Zahl des versandten SMS in Deutschland von 3,6 Milliarden auf geschätzt 63 Milliarden im Jahr 2013 angestiegen. (Foto: Bitkom).
Den ungebrochenen Boom erklärt der Bitkom unter anderem damit, dass in den vergangenen Jahren diverse neue SMS-Anwendungen entstanden sind: beispielsweise Benachrichtigung über Flugverspätungen, Parkscheinkauf oder die Mobile-TAN fürs Online-Banking. Aktuell verschickt jeder Deutsche durchschnittlich 740 SMS pro Jahr.

Der Bitkom geht davon aus, dass die klassische SMS auch weiterhin parallel zu den Apps bestehen wird. Abwärts geht es allerdings mit der wirtschaftlichen Bedeutung der klassischen Kurznachrichten. 2009 machten mobile Datendienste noch 50 Prozent ihres Umsatzes mit SMS, 2012 waren es bereits nur noch 35 Prozent.

Grund dafür ist auch, dass es bei vielen Mobilfunkverträgen inzwischen SMS-Flatrates gibt und der Versand innerhalb eines Netzes meist gar kostenlos ist. Fast 70 Prozent der SMS werden inzwischen netzintern verschickt.

Michael Nickles meint:

Ich habe SMS immer gehasst. An dieses Rumgefrickel mit der Texteingabe über das Zifferntasten-Feld mag ich gar nicht mehr nachdenken. Gewiss war SMS für die Mobilfunkanbieter ehemals auch eine Goldgruppe.

Das Verschicken einer "handvoll Zeichen" kostete glaub bis 20 Cent, die Transportkosten waren für die Anbieter im Vergleich zu Telefonaten gewiss lächerlich gering. Dass die SMS weiterhin trotz Apps wie Whatsapp boomen verwundert mich nicht. SMS ist bei jedem noch so lausigen Handy halt da und funktioniert einfach.

bei Antwort benachrichtigen
kongking Michael Nickles

„Bundesbürger verschicken 2013 über 60 Milliarden SMS“

Optionen

Bis die SMS tot ist, wird es noch dauern.

Die Firma meiner Kreditkarte stellt gerade auf i-TAN (!!!) um und bietet nach erfolgreicher
Umstellung erst dann eine weitere auf m-TAN ;-)

Es ist Zeit, dass die Menschheit ins Sonnensystem vordringt.(Zitat J.W.Bush) Donald John Trump liefert aehnliches jeden Tag auf Twitter. Moechten Sie diesen Dienst abonieren?
bei Antwort benachrichtigen
Olaf19 Michael Nickles

„Bundesbürger verschicken 2013 über 60 Milliarden SMS“

Optionen
Ich habe SMS immer gehasst. An dieses Rumgefrickel mit der Texteingabe über das Zifferntasten-Feld mag ich gar nicht mehr nachdenken.

Ich auch nicht, aber das ist seit den Smartphones mit ihren virtuellen Tastaturen auf dem Touchscreen längst Geschichte. Für einen 10-Finger-Blindschreiber ist das zwar immer noch längst nicht das Optimum, aber doch ein brauchbarer Kompromiss, speziell wenn man das Phone horizontal statt vertikal ausrichtet. Die Tasten werden dann breiter, so dass man sich nicht so leicht vertippt.

@Kongking, was soll denn nach der SMS kommen? Ich sehe da noch keinen Nachfolger.

CU
Olaf
Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
bei Antwort benachrichtigen
kongking Olaf19

„Ich auch nicht, aber das ist seit den Smartphones mit ihren ...“

Optionen
@Kongking, was soll denn nach der SMS kommen? Ich sehe da noch keinen Nachfolger.

Ich doch auch nicht, nichts anderes habe ich geschrieben ;-)

Das Zeug ist halt als funktionierend bekannt, und Millionen Fliegen können nicht irren:

Wow, selbst wenn ein Teilnehmer nicht zu erreichen ist, speichert der Provider die SMS bis zu
X Tagen und liefert sie dann mit X Intervallen erneut aus.
D.h. dass du deinen Gesprächspartner auch erreichen kannst, wenn er gerade im Funkloch ist
oder abgeschaltet hat. Noch toller ist im mobilen Netz die Empfangsquittung, die du, wenn du sie denn eingestellt hast auch bekommst.                                                                                                                                                             
(yo, ich weiß, alte Kamellen)

Es ist Zeit, dass die Menschheit ins Sonnensystem vordringt.(Zitat J.W.Bush) Donald John Trump liefert aehnliches jeden Tag auf Twitter. Moechten Sie diesen Dienst abonieren?
bei Antwort benachrichtigen
Hyperboreal Olaf19

„Ich auch nicht, aber das ist seit den Smartphones mit ihren ...“

Optionen
@Kongking, was soll denn nach der SMS kommen? Ich sehe da noch keinen Nachfolger.
Ich sehe 100 Nachfolger:

WhatsApp, Hangouts, Steam, Jabber Zeugs, Skype, ChatOn und und und....

Haben manche Leute auch parallel laufen.
Das Instant Messaging ist gerade in seiner Sturm- und Drangphase.
Ach ja, Mail gibts auch noch.

Gruss
Hyperboreal
bei Antwort benachrichtigen
Olaf19 Hyperboreal

„Ich sehe 100 Nachfolger: WhatsApp, Hangouts, Steam, Jabber ...“

Optionen

WhatsApp habe ich unter iOS auch installiert - ehrlich gesagt, für mich ist das dasselbe wie SMS, nur etwas flexibler und kostengünstiger. Insofern würde ich das nicht als "Nachfolger" von SMS bezeichnen - es ist SMS, nur nicht vom Telefonprovider.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
bei Antwort benachrichtigen
Hyperboreal Olaf19

„WhatsApp habe ich unter iOS auch installiert - ehrlich ...“

Optionen
würde ich das nicht als "Nachfolger" von SMS bezeichnen
Na, da müssen wir erst mal definieren, was ein SMS-Nachfolger so können sollte.

- 1:1 und 1:n Verbindung
- Texte (beliebiger Länge)
- Bilder übertragen

Was fehlt?
Mir würde das schon reichen.

Gruss
Hyperboreal
bei Antwort benachrichtigen
Olaf19 Hyperboreal

„Na, da müssen wir erst mal definieren, was ein ...“

Optionen
Was fehlt? Mir würde das schon reichen.

Yepp, mir doch auch ;-) Ich wollte lediglich darauf hinaus, dass man mit den angeblichen "Nachfolgern" letztlich auch nicht mehr macht als mit dem "Original" - nämlich SMS schreiben.

Greetz
Olaf
Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
bei Antwort benachrichtigen
mYthology Michael Nickles

„Bundesbürger verschicken 2013 über 60 Milliarden SMS“

Optionen

Hab so ne Allnet-Flat, egal in welches Netz, SMS kosten nix, genauso wenig Telefonate.

Auf meinem Smartphone mit Android ist auch Swipe automatisch mitinstalliert.
NIcht mehr lange Gefummel, sondern die Worte auf der Tastatur mit dem Finger malen.
Geht fix und passt, SMS ist weg.

Ich schreib öfters mal welche, aber auch nicht mehr so viel wie früher

Ich kam, sah und fiel auf die Fresse oder Veni, Vidi, Violini - ich kam, sah und vergeigte.
bei Antwort benachrichtigen
ernie1706 mYthology

„Hab so ne Allnet-Flat, egal in welches Netz, SMS kosten nix, ...“

Optionen
Hab so ne Allnet-Flat, egal in welches Netz, SMS kosten nix, genauso wenig Telefonate.

Das dürfte genau der Grund sein, warum viele Leute noch SMS schreiben.
bei Antwort benachrichtigen
Olaf19 ernie1706

„Das dürfte genau der Grund sein, warum viele Leute noch ...“

Optionen

Auch hier die Frage, was sollten sie sonst tun, was wäre die Alternative? SMS geschrieben wurde auch schon, als es noch gar keine Flats für Handys gab. Die Bereitschaft, für Getippse und Geplapper Geld auszugeben, scheint fast unbegrenzt. Erschwerend kommt hinzu, dass das Handy zu Zeiten, als es noch richtig teuer war, auch noch als Statussymbol galt, es war also gar nicht so unwillkommen, dass man richtig latzen musste ("Demonstrationskonsum").

@Kongking: alles klar ;-)

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
bei Antwort benachrichtigen
Fetzen Michael Nickles

„Bundesbürger verschicken 2013 über 60 Milliarden SMS“

Optionen

Eine SMS hat einen Vorteil, gegenüber anderen Anwendungen, sie braucht kein Datennetz. Sie ist also sofort für den Empfänger sichtbar, sobald dieser ein Telefonnetz hat.

Mittlerweile sind in fast allen Verträgen SMS in einer Menge dabei, die für den Ottnormalanwender ausreichen. Die 9cent Variante gibt es noch bei Prepaid und Wiedervekäufern (Aldi, Lidl und Co), die sich ihr Geld versuchen auf diesem Wege herein zu holen.

Das wahre Leben ist nicht der Kampf zwischen Gut und Böse, sondern zwischen Böse und noch Schlimmeren!(Joseph Brodsky)
bei Antwort benachrichtigen
Hyperboreal Michael Nickles

„Bundesbürger verschicken 2013 über 60 Milliarden SMS“

Optionen

Hallo,

viele der SMS werden gar nicht von Bundesbürgern verschickt, sondern von
Telematik-Systemen. Der Vorteil hierbei ist, dass man keinen (potentiell unsicheren)
Internetanschluss benötigt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Telematik

Gruss
Hyperboreal

bei Antwort benachrichtigen