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News: Mehr Vorteile oder Nachteile?

Apps sind beliebter als mobile Webseiten

Michael Nickles / 0 Antworten / Baumansicht Nickles
Braucht es zig Apps als Grundausstattung oder sind mobile Webseiten vorteilhafter?

Einer aktuellen Studie zufolge sind Apps beliebter als mobile Webseiten. Das DSL-Vergleichsportal Schlaubi hat 1.129 erwachsene Smartphone-Nutzer aus ganz Deutschland befragt.

54 Prozent der Teilnehmer bevorzugen Apps, 30 Prozent haben lieber mobile Webseiten und 16 Prozent ist es egal.

Alle Teilnehmer wurden sodann gefragt, was sie als Vor- bzw. Nachteile von Apps sehen. 32  Prozent aller Teilnehmer waren der Meinung, dass Apps insgesamt nutzerfreundlicher sind, da ihre Bedienung einfacher ist.

28 Prozent nannten einen größeren Funktionsumfang, wie etwa GPS-Funktion oder Zugriff auf die Kamera. 22 Prozent sind der Meinung, dass Apps wesentlich schneller sind als mobile Webseiten, weitere 19 Prozent schätzen die auf Apps verfügbaren Benachrichtigungen. Für 12 Prozent ist es wichtig, dass viele Apps auch im Offline-Modus nutzbar sind und das Datenvolumen nicht beanspruchen.

Dabei gibt werden wohl auch gravierende Nachteile in Kauf genommen. 20 Prozent der Befragten kritisieren, dass Apps zu viel Speicherplatz fressen. Weitere 18 Prozent waren der Meinung, dass viele Apps nicht ausgereift genug sind, Geschwindigkeitsprobleme aufweisen. 13 Prozent sehen den Zugriff auf Kamera, Adressbuch etcetera als problematisch wegen eines möglichen Missbrauchsrisikos.

Bei mobilen Webseiten loben 42 Prozent aller Befragten, dass sie alle Inhalte über eine einzige Stelle abrufen können, das lästige Hin und Her zwischen Apps entfällt. Für Weitere 26 Prozent ist ausschlaggebend, dass sie bei Nutzung mobiler Webseiten keine weiteren Anwendungen auf ihrem Gerät installieren müssen.

Michael Nickles meint:

Es gibt grauenvolle Apps und es gibt grauenvolle mobile Webseiten. Die Entscheidung ist dennoch simpel: Apps sollten nur dann verwendet werden, wenn sie gegenüber einer mobilen Webseite (oder normale Webseite) echte Vorteile bringen. Ein Messenger macht im Browser keinen Sinn, weil man dann keine Benachrichtigung bei eingehenden Mitteilungen kriegt, ebenso ist es bei Email.

Bei allem weiteren wird es aber schon eng für Apps. Für Mobilität habe ich diverse Apps ausprobiert: die Apps von Bahn, MVV (Münchener Verkehrsverbund) und Lufthansa. Die Apps von Bahn und MVV waren nutzbar aber nicht ausgereift. Bis die App des MVV ein Problem meldet, ist das Problem längst Steinzeit. Die App der Lufthansa ist praktisch für die Abwicklung, funktioniert super. Ich brauche sie aber (wie die Bahn-App) nur ein paar Mal im Jahr und es lohnt daher nicht sie permanent Resourcen fressen zu lassen.

Zum Navigieren nehm ich den kostenlosen Mapfactor Navigator mit dem kostenlosen Kartenmaterial von Open Street Map. Das klappt weltweit super. Ob ich aber noch lange eine Navigator-App brauche ist fraglich. Inzwischen kann auch Google das recht gut - einfach im Browser eine Adresse suchen, das Ergebnis in Maps anzeigen lassen und dort die Navigation starten.

Vorteil gegenüber allen mir bekannten Navigationslösungen: Google frisst bei der Suche einer Adresse auch mühelos Rechtschreibfehler und ist auch ansonsten flexibler bei der Sucheingabe. Zur Positionsbestimmung reicht der Browser aus, zur Navigation kann die Google Maps App genutzt werden, die meist sowieso vorinstalliert ist.

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