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News: Simpler Patch

Android-Kopierschutz bereits geknackt

Michael Nickles / 1 Antworten / Baumansicht Nickles

Apps für mobile Geräte wie das Iphone sind für Apple ein Bombengeschäft. Für 2010 wird gemunkelt, dass Apple damit einen Umsatz von über zwei Milliarden Dollar erzielen wird. Und muss dafür eigentlich wenig tun.

Gebastelt werden die Dinger von Entwicklern und Apple kassiert an jedem Verkauf über das App Store 30 Prozent. Und bei "kostenlosen" Apps können Entwickler (und Apple) mit eingeblendeter Werbung kassieren. Kein Wunder also, dass auch Google das App-Geschäftsmodell schmeckt und es für seine Open Source Android-Plattform ordentlich pusht.

Auch in Googles Abb Store "Android Market" können Entwickler inzwischen kostenpflichtige Apps veröffentlichen und Google verzichtet (momentan) auf eine direkte Umsatzbeteiligung. Es geht erst mal drum, zahlreiche Entwickler für Android-Apps zu gewinnen.

Für die sind allerdings Raubkopien ein Problem. Ende Juli bastelte Google deshalb einen Kopierschutzmechanismen, den Android-Entwickler kostenlos einbauen können (siehe Licensing Service For Android Applications).

Raubkopien sollen sich dadurch erkennen und gegebenenfalls deaktivieren lassen. Brauchbar scheint der Kopierschutz-Mechanismus allerdings nicht zu sein. Androidpolice.com hat gezeigt, dass sich der Kopierschutz recht einfach weg-patchen lässt und ein Beweisvideo auf Youtube eingestellt:

Michael Nickles meint: Anfangs waren Apps für eine handvoll Entwickler wohl eine Goldgrube, die große Chance über "Nacht" richtig fett Kohle zu machen. Inzwischen dürfte das in Hinblick auf "hunderttausende" verfügbare Apps recht schwer geworden sein.

Und vermutlich wird die Zahl der Android-Apps bald explodieren. Google hat bereits die Beta-Version eines App-Baukasten in Betrieb. Damit können auch Leute, die von Programmierung und Entwicklung keinen Dunst haben, mit "Mausklicks" Android-Apps zusammenstellen.

Ob Android Apps sich kommerziell oder als Raubkopieren verbreiten, kann Google recht schnuppe sein. Wichtig ist nur, dass es schnellstmöglich verdammt viele Apps gibt. Ein Weg damit zu kassieren, wird sich dann gewiss finden lassen.

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SoulMaster Michael Nickles

„Android-Kopierschutz bereits geknackt“

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Damit können auch Leute, die von Programmierung und Entwicklung keinen Dunst haben, mit "Mausklicks" Android-Apps zusammenstellen.

Richtig, genau wie Kids Würmer, Trojas und Anderes auf diese Art konstruieren.

Na wer das braucht, soll auch ruhig leiden.
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