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News: "Preisparität"

Amazon zwingt Händler zu "fairen" Preisen

Michael Nickles / 33 Antworten / Baumansicht Nickles

Amazons Geschäftsmodell ist genial. Händler können ihre Produkte bei Amazon verkaufen und Amazon kassiert dabei natürlich immer mit. Eine beliebte Händler-Masche ist es daher, Produkte auf Amazon zu etwas höherem Preis anzubieten, als im eigenen Online-Shop.

Die "Schummler" sind damit auf Amazon präsent, können aber drauf hoffen, dass Kunden dann lieber direkt bei ihnen kaufen und die Amazon-Gebühr dadurch eingespart wird. Um weiterhin mitzukassieren, hat Amazon deshalb seine Teilnahmebedingungen für Händler geändert. Das ganze wird als Preispartität beschrieben.

Bereits ab 31. März sind Händler gezwungen, auf Amazon einen günstigeren oder gleichen Preis wie in ihrem eigenen Online-Shop zu offerieren. Die Preisparität bietet aus Sicht Amazons für Kunden und Händler gleichermaßen Vorteile. Für Kunden, weil der Preis eines der wichtigsten Entscheidungskriterien beim Kauf ist.

Und sie sollen halt drauf vertrauen können, dass sie beim Shoppen auf Amazon den besten Preis kriegen. Preisparität soll also das Vertrauen von Käufern in Amazon stärken. Und das soll natürlich auch den Wert von Amazon für Händer erhöhen. Mit Online-Shops meint Amazon konkret "nicht ladengeschäftgebundene Vertriebskanäle".

Auch im Fall verbundener Unternehmen müssen Händler also für gleiche Preise sorgen, lediglich in "normalen" Läden bleibt ihnen Freiheit bei der Preisgestaltung. Händler haben noch eine Gnadenfrist bis 1. Mai, nötige Änderungen zum Einhalt der neuen Bedingung durchzuführen. Händler die bis dahin nicht mitmachen, fliegen raus.

Zumindest lässt der entsprechende Hinweis in Amazons neuen Richtlinien kaum Interpretations-Spielraum:

"Verkäufer, die nicht bereit sind, Preisparität zu bieten, sollten ihre Angebote entfernen, da Verkäufer, die unsere Geschäftsbedingungen nicht einhalten, das Recht auf Amazon.de zu verkaufen verlieren werden."

Michael Nickles meint: Irgendwo natürlich verständlich. Warum sollte Amazon Händlern einen Marktplatz anbieten, wenn sie selbst nichts daran verdienen? Für Diskussionen wird die Sache garantiert sorgen.

Denn eigentlich haben Händler ja das Recht zur freien Preisgestaltung (von Dingen wie "Buchpreisbindung" mal abgesehen).

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luttyy Michael Nickles

„Amazon zwingt Händler zu "fairen" Preisen“

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Amazon geht als gutes Beispiel voran und ich finde das in Ordnung.

Gerade bekomme ich ein Mail mit folgendem Inhalt:

Guten Tag,

seit Ihrer Bestellung hat sich der Preis des/der folgenden Artikel(s) verringert:

2012 (Limited Steelbook Edition exklusiv bei Amazon.de) [Blu-ray]

Sie erhalten den/die Artikel von uns zu dem seit Datum Ihrer Bestellung günstigsten Preis bei Amazon.de.

Preis bei Bestellung: EUR 19,95
Preis bei Versand: EUR 18,97
Günstigster Preis bis Erscheinungsdatum: EUR 16,89
Zu erstattender Betrag: EUR 2,08
Menge: 1
Gesamte Ersparnis: EUR 3,06

Sie sparen insgesamt EUR 3,06 durch Ihre Vorbesteller-Preisgarantie.

Da wir den Preis Ihres vorbestellten Artikels im Zeitraum zwischen dem Versand (als Ihre Kreditkarte oder Ihr Bankkonto belastet wurde) und dem Erscheinungsdatum reduzieren konnten, erhalten Sie automatisch eine Erstattung von EUR 2,08. Wir benachrichtigen Sie per E-Mail, sobald die Gutschrift bearbeitet wurde.


Gruß
luttyy

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Mike2009 Michael Nickles

„Amazon zwingt Händler zu "fairen" Preisen“

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Ich kann die Händler verstehen, da die Provisionsgebühren bei Amazon unverschämt sind!

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Crazy Eye Mike2009

„Ich kann die Händler verstehen, da die Provisionsgebühren bei Amazon...“

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Ich kann die Händler verstehen, da die Provisionsgebühren bei Amazon unverschämt sind!

Ich kann Amazon verstehen, deren Shop ist nämlich keine Gratis werbeplattform sondern wie gesagt ein Shop. Wenn ich bei Karstadt einkaufe, stehen dort auch keine Schilder das man das Produkt beim Geschäft gegenüber für die hälfte bekommt.
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Mike2009 Crazy Eye

„ Ich kann Amazon verstehen, deren Shop ist nämlich keine Gratis werbeplattform...“

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Ich kann Amazon nicht verstehen.
Die Provisionen sind dort so unverschämt hoch, daß ich z.B. Gebrauchtwaren dort zum doppelten Preis anbiete als auf anderen Plattformen, um meinen eigentlich Preis erzielen zu können.

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Karlheinz5 Mike2009

„Ich kann Amazon nicht verstehen. Die Provisionen sind dort so unverschämt hoch,...“

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Anscheinend hast du nicht genau verstanden was Amazon genau ist.
Wer verkauft sein Auto bei Amazon...

Denk ich an Gömnitz in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht.
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Mike2009 Karlheinz5

„Anscheinend hast du nicht genau verstanden was Amazon genau ist. Wer verkauft...“

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Anscheinend kennst DU Amazon nicht!
Hast Du schon mal geschaut, wieviele gebrauchte Bücher dort verkauft werden?
Und hast Du mal die Preise der gebrauchten Bücher auf Amazon mit anderen Plattformen verglichen?
Ich bin doch nicht der Einzige, der bei Amazon das Doppelte nimmt.

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Olaf19 Mike2009

„Anscheinend kennst DU Amazon nicht! Hast Du schon mal geschaut, wieviele...“

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Welche anderen Plattformen kämen denn als Alternative zu Amazon in Frage (außer ebay natürlich)?

Dann würde ich diesen Preisvergleich gern einmal selbst anstellen. Bisher war mein Eindruck immer, dass man beim Amazon Marketplace ganz wunderbare Schnäppchen machen kann.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Andreas42 Olaf19

„Welche anderen Plattformen kämen denn als Alternative zu Amazon in Frage außer...“

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Hi!

Bei Taschenbüchern und Mangas scheint booklooker.de ganz gute Angebote zu haben. Da bin ich über die bei buecher.de gelisteten Gebrauchtangebote drauf gestossen.

Gerade bei Büchern, die nur wenige Euro kosten, werden dort teilweise deutlich günstigere Versandkosten verlangt. Es tummeln sich etliche Privatleute unter den dort anbietenden Händlern.

Ich habe bei meinen wenigen Käufen eigentlich ganz positive Erfahrungen gemacht (einmal falsches Buch dabei - Pech, kann passieren; der Händler hat dann einen anderen Mangaband zugesendet, nachdem ich reklamiert hatte).
Es ist mir aber auch schon einmal passiert, dass das angebotene Buch nicht mehr lieferbar war, da über Ebay&Co parallel verkauft wurde.

Bis dann
Andreas

Kein Popcorn! "Mist!" (Zitat Bernd das Brot) Wieso ist kein Popcorn mehr da? Immer wenn es spannend wird! Menno!
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Mike2009 Andreas42

„Bei Mainstreambüchern booklooker.de“

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Nicht nur für Taschenbücher und Mangas ist Booklooker die Alternative!
Profis und Privatleute stellen ihre Bücher bei Amazon und Booklooker ein. Da Booklooker nur 8% Provision verlangt, sind dort sämtliche Bücher und CD's preiswerter.

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Crazy Eye Mike2009

„Ich kann Amazon nicht verstehen. Die Provisionen sind dort so unverschämt hoch,...“

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ch kann Amazon nicht verstehen.
Die Provisionen sind dort so unverschämt hoch, daß ich z.B. Gebrauchtwaren dort zum doppelten Preis anbiete als auf anderen Plattformen, um meinen eigentlich Preis erzielen zu können.


Scheinbar ist es aber noch gut genug das du es nutzt, also haben verkäufer und anbieter was davon.

Wenn nicht entziehe dich, mit preisvergleichseiten udn Co. kannst du auch deinen Shop promoten, aber du sind vermutlich auch unverschämt teuer ;)

Dann bleibt noch anzeigen in zeitungen um die Kunden zu kriegen, aber ne kostet ja acuh geld. Komischerweise denken viele das in Netz alles Gratis ist und sein muss, und trotz promotion ausgaben schaffen es die geschäfte die Ladengeschäfte Gnadenlos in preis auszubooten.
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Olaf19 Crazy Eye

„ Scheinbar ist es aber noch gut genug das du es nutzt, also haben verkäufer und...“

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Scheinbar ist es aber noch gut genug das du es nutzt, also haben verkäufer und anbieter was davon.

Sehe ich auch so. Ich kann natürlich nur für die Artikel sprechen, für die ich mich im Laufe der Zeit interessiert habe, aber die waren bei den Marketplace-Anbietern fast immer günstiger als bei Amazon direkt. Hohe Amazon-Provisionen und trotzdem günstige Endverbraucherpreise - irgendwie scheint der Spagat immer noch zu funktionieren!

CU
Olaf
Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Mike2009 Crazy Eye

„ Scheinbar ist es aber noch gut genug das du es nutzt, also haben verkäufer und...“

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Ich brauche keinen eigenen Shop. Ich bin Privatverkäufer.
Und es gibt ja manche Menschen, die halt nur Amazon kennen und dann eben Bücher zum doppelten Preis kaufen.
Also mir schadet Amazon nicht.
Aber kritisieren darf ich es schon, da ich als Käufer natürlich andere Plattformen nutze.

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Crazy Eye Mike2009

„Ich brauche keinen eigenen Shop. Ich bin Privatverkäufer. Und es gibt ja manche...“

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das ist jaa auch legetim, und auch der richtige Schritt nur zu sagen amazon ist scheiße darüber verkauft man nichts - und daher ist es legitim über Amazon seine Werbung für den externen Shop zu machen find ich schwach und ich denke das ist aj genau das was Amazon hier tut.

Wenn die Händler stattdessen wie du andere Anbieter nutzen, wird amazon wohl auch in Zugzwang kommen ihr Produkt zu verbessern.

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JABO100 Michael Nickles

„Amazon zwingt Händler zu "fairen" Preisen“

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Das ist in meinen Augen schlicht und ergreifend das gnadenlose Ausnutzen von Marktmacht eines Quasimonopolisten zu seinen eigenen Gunsten.

Es kann doch wohl nicht sein, dass einem ohnehin knapp kalkulierenden Händler noch nicht einmal mehr die Möglichkeit eingeräumt wird die ohnehin überzogenen Amazonprovisionen auf den Verkaufspreis zuzuschlagen.
Haben die schon mal was von Kostenkalkulation und Handelsspanne gehört?

Bei Ehhhbäääh ist das ja auch Gang und Gebe, dass in den eigenen Shops die Waren oft einen kleinen Tick billiger angeboten werden um die Käufer dazu zu bewegen eventuell doch außerhalb dieses Systems direkt zu kaufen. Das schmeckt der Handelsplattform zwar nicht, aber so unverschämt wie Amazon gebärden die sich nicht.

Was auf den ersten Blick für den Käufer attraktiv erscheint kann schon mittefristig ins Gegenteil umschlagen. Nämlich dann wenn den Preis nur noch einer bestimmt - AMAZON

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Olaf19 Michael Nickles

„Amazon zwingt Händler zu "fairen" Preisen“

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Denn eigentlich haben Händler ja das Recht zur freien Preisgestaltung (von Dingen wie "Buchpreisbindung" mal abgesehen).

Mit Recht hat das überhaupt nichts zu tun. Wenn ein Händler bei Amazon Artikel einstellen will, dann muss er nicht nur Gesetze einhalten, sondern auch die Spielregeln von Amazon. Wenn Amazon die freie Preisgestaltung für seinen Marktplatz einschränkt, ist das ihr gutes Recht.

Ansonsten bin ich zurückhaltend bis skeptisch bezüglich dieser Maßnahme. Die Provisionen sind bei Amazon sehr hoch - wahrscheinlich ist das der Preis für den exzellenten Treuhandservice, der die Transaktionen für beide Seiten so sicher macht - ich kann die Händler schon verstehen, dass sie versuchen, sich einen Teil davon über den Preis wiederzuholen.

Mit "Schummeln" hat das schon gar nichts zu tun, ich kann doch als Händler meine Produkte auf unterschiedlichen Plattformen anbieten und dort verschiedene Preise einstellen? (Wie war das doch gleich mit dem "Recht auf freie Preisgestaltung"? ;-))

Diese neue Regelung von Amazon könnte daher dazu führen, dass das Angebot auf dem Marketplace dünner wird, weil einige Händler sich zurückziehen, da es sich für sie nicht mehr lohnt. Und das wäre nicht nur für die betroffenen Händler schade, sondern auch für die Kaufinteressenten.

CU
Olaf
Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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peterson Michael Nickles

„Amazon zwingt Händler zu "fairen" Preisen“

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was ist denn daran so schlimm?

man bietet bei amazon nur einen einzigen artikel an, um auf seinen online-shop merkwürdig zu machen.
den rest verkauft man dann dort.

epay benutze ich meist auch nur noch als katalog und kaufe beim händler direkt.

amazon wirds merken und das wieder ändern.
als händler kann man sich das dann nicht mehr leisten.

mittelfingertaktik.

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Borlander Michael Nickles

„Amazon zwingt Händler zu "fairen" Preisen“

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Die sollen lieber mal eine Suchfunktion ohne den Marketplace-Scheissdreck anbieten!
Wenn ich bei Amazon suche, dann will bei denen kaufen und nicht bei einem dubiosen Online-Shop bei dem ich sonst auch nie kaufen würde.

Allen denen es genauso geht (und das sind meinem Eindruck nach nicht wenige) sollten so lange vielleicht auch mal einen Blick auf http://www.nomarketplace.com werden...


Gruß
Borlander

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swiftgoon Borlander

„Die sollen lieber mal eine Suchfunktion ohne den Marketplace-Scheissdreck...“

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Es wird doch deutlich angezeigt, über wen der Verkauf erfolgt.
Es macht schon Sinn dass die Marketplace Händler gelistet werden.
Amazon bietet nun mal nicht alle Artikel selbst an.

zum Topic. Ich kann Amazon verstehen.
Warum sollten Sie den Händlern eine Plattform anbieten, wenn der
Verkauf dann nicht über Sie erfolgt?
Wenn dem Händler die Gebühren zu hoch sind, muss er sich ne andere
Vertriebsmöglichkeit suchen, ganz einfach.

Amazon ist bei den meisten Artikeln meine Anlaufstelle # 1,
und ich denke das geht vielen Usern so.

Ich hab schon Dutzende Käufe sowohl Amazon direkt, bei amazon.co.uk als auch über
diverse Marketplace - Händler, und noch nie ein Problem gehabt.
Ich find den Laden top. Da können sich andere Händler ne dicke Scheibe abschneiden.

cu swiftgoon

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Borlander swiftgoon

„Es wird doch deutlich angezeigt, über wen der Verkauf erfolgt. Es macht schon...“

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Es wird doch deutlich angezeigt, über wen der Verkauf erfolgt.
Ich bin nach Anklicken eines Suchergebnisses durchaus in der Lage das zu erkennen.

Amazon bietet nun mal nicht alle Artikel selbst an.
Müssen sie auch nicht. Dann soll die Suche eben eine leere Ergebnismenge zurückliefern.

Ich find den Laden top. Da können sich andere Händler ne dicke Scheibe abschneiden.
Mit Amazon selbst war habe ich bislang nur ausschließlich positive Erfahrungen gemacht. Schnelle und vor allem kostenlose Lieferung (beides hätte man bei den Market Place i.d.R. Händlern nicht!) und problemlose Rückabwicklung.


Gruß
Borlander
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Olaf19 Borlander

„ Ich bin nach Anklicken eines Suchergebnisses durchaus in der Lage das zu...“

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Borl, ich bin ein wenig entsetzt, dass du die Marketplace-Anbieter derart in Bausch und Bogen verdammst :-/ ...so schlechte Erfahrungen gemacht?

Ich habe Amazon erst 2009 für mich entdeckt und vor allem CDs gekauft. Da hatte ich bei den meisten Titeln eh nicht die Wahl, die gab es nur bei Marketplace-Anbietern, teilweise waren das sogar Privatleute... und bei 2 Titeln musste ich monatelang warten, bis überhaupt ein Angebot verfügbar war.

Meine Erfahrungen waren fast nur positiv - nur einmal musste der Treuhandservice von Amazon eingreifen. Klar, Amazon liefert pfeilschnell und in qualitativ hochwertigerer Verpackung, aber dafür sind die Marketplaceler durchweg günstiger und man bekommt dort nahezu alles.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Borlander Olaf19

„Borl, ich bin ein wenig entsetzt, dass du die Marketplace-Anbieter derart in...“

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Ich habe gar keine Erfahrungen mit den Market-Place Händlern gemacht. Bei Amazon bestelle ich weil sie Lastschrift als Zahlungsweise anbieten, kostenlos liefern, schnell liefern und weil die Rückabwicklung/Service stressfrei abläuft. Und gerade beim letzten Punkt habe ich bei den Market-Place Anbietern bzw. unbekannten Online-Shops ganz allgemein große Vorbehalte.
Der Kauf teurer Produkte scheidet somit schon mal aus. Vermeintlich günstigere Angebote werden durch die Versandkosten dann i.d.R. wieder teurer als direkt bei Amazon...

Gruß
bor

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Olaf19 Borlander

„Ich habe gar keine Erfahrungen mit den Market-Place Händlern gemacht. Bei...“

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Bei Amazon bestelle ich weil sie Lastschrift als Zahlungsweise anbieten,...

...das hat aber doch nichts mit Amazon direkt oder Marketplace zu tun! Du klickst mit der Maus auf kaufen und fertig. Dann bucht Amazon bei dir ab.

"Kostenlos liefern" halte ich für völlig irrelevant. Wenn ein Händler eine CD für 97 Cent anbietet, werden standardmäßig 3 EUR Versand addiert - das gibt Amazon so vor. Würde der Händler sie stattdessen für 3,97 anbieten und mit "kostenlosem Versand" anpreisen, wäre das kein Stück schlechter - aber auch nicht besser.

Dass eine mögliche Rückabwicklung stressfrei läuft, dafür garantiert Amazon mit seinen Geschäftsbedingungen. Durch diesen für beide Seiten sehr guten Service sind die Provisionen für Marketplacehändler allerdings auch sehr hoch - deutlich höher als bei ebay.

CU
Olaf
Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Mike2009 Borlander

„Ich habe gar keine Erfahrungen mit den Market-Place Händlern gemacht. Bei...“

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Die Versandkosten werden grundsätzlich von Amazon festgelegt. Der Kunde zahlt sein Geld an Amazon und Amazon überweist dann den Betrag nach allen Abzügen an den Händler weiter. Das ist auch okay, solange man Produkte innerhalb Deutschlands verkauft. Bei Kunden aus Europa, der Schweiz, England zahlt Amazon auch das Porto, das innerhalb Deutschlands fällig ist, d.h. als Händler zahlt man drauf, wenn man nicht den eigentlichen Preis von vorneherein höher angesetzt hat.

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Olaf19 Mike2009

„Die Versandkosten werden grundsätzlich von Amazon festgelegt. Der Kunde zahlt...“

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Bei Kunden aus Europa, der Schweiz, England zahlt Amazon auch das Porto, das innerhalb Deutschlands fällig ist,

Interessanter Punkt... das war mir auch schon aufgefallen, dass eine CD immer 3 EUR Versand kostet, völlig egal, wo der Händler sitzt. Aus Käufersicht ist das natürlich sehr komfortabel, aus Verkäufersicht hingegen überhaupt nicht.

Kann man als Verkäufer bei Amazon eigentlich festlegen, in welche Länder man seine Artikel verkauft? Bei ebay z.b. mache ich es so, dass ich immer für ganz Europa anbiete, wobei die angegebenen Versandkosten nur für Deutschland gelten, alles andere auf Anfrage. Geht so etwas bei Amazon auch, oder hat man da als Verkäufer schlicht Pech gehabt, wenn der Käufer in Timbuktu sitzt?

CU
Olaf
Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Mike2009 Olaf19

„ Interessanter Punkt... das war mir auch schon aufgefallen, dass eine CD immer 3...“

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Der Verkäufer kann wählen zwischen Deutschland, Europa und weltweit. Die meisten klicken nur Deutschland an. Da ich weltweit angeklickt habe, habe ich Glück mit Kunden aus Österreich, Schweiz und England.

Diese 3 EURO sind doch nicht komfortabel für Käufer. Wenn Du bei Booklooker bestellst, zahlst Du in der Regel Büchersendung plus Verpackung, also höchstens 1,35 EURO (innerhalb Deutschlands).

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Olaf19 Mike2009

„Der Verkäufer kann wählen zwischen Deutschland, Europa und weltweit. Die...“

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Komfortabel insofern, als du dir um das Thema "Versandkostenabzocke" nie Gedanken machen musst - 3 EUR sind eine Konstante, und die Händler kalkulieren ihre Preise danach. Andernfalls wäre die CD für 97 Cent nie möglich gewesen.

Weniger als 3 EUR finde ich wiederum den Verkäufern gegenüber nicht fair, da es Sendungen gibt, die etwas dicker sind - Boxen mit mehreren CDs - und mit 2,20 frankiert werden müssen. Inkl. der Versandtasche ist man dann knapp unter 3 EUR.

Wenn du nach Österreich, Schweiz oder England verschickst, zahlst du dann nicht drauf? Du darfst doch auch dann nur 3 EUR nehmen, oder?

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Andreas42 Olaf19

„ Interessanter Punkt... das war mir auch schon aufgefallen, dass eine CD immer 3...“

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Hi!

Die Beschränkung des Versands kenne ich von Amazon bei Bestellungen in USA oder GB. Ich denke, das wird auch bei Amazon.de so sein. Die Amazonhilfe schreibt das dazu (aus Sicht des Käufers):

"Länder, in die Amazon.de-Marketplace-Artikel versandt werden

In welche Länder der Artikel versendet wird, hängt zum einen vom Verkäufer ab. Darüber hinaus können Marketplace-Artikel nur in Länder verschickt wird, für die die Zahlungsweise Amazon.de Marketplace möglich ist.

Übrigens: Versendet ein Verkäufer international, finden Sie bei den entsprechenden Angeboten unter "Alle Angebote" auf der Detailseite eines Artikels den Hinweis "Internationaler Versand verfügbar". Liefert ein Anbieter nur innerhalb Deutschlands, fehlt diese Anmerkung."

Und weil wir gerade bei Versandkosten sind: mir sind auch schon Marketplaceangebote begegnet, bei denen der Verkäufer keinen Versand genommen hat. Das waren aber jeweils Händler.
Offenbar gibt es da durchaus Variationsmöglichkeiten. Zugegeben: bei CD und Büchern ist mir das noch nicht bewusst begegnet (soweit ich mich erinnern kann), aber bei Elektroartikeln schon (z.B. habe ich mal einen UK-Steckdosenadapter für meine UK-Wii gekauft; der wurde ohne Versandkosten geliefert). Andere Händler nehmen dann bei Kleinzeug auch schonmal mehr als 3€ für den Versand.

Ah, der Adapter ist immer noch ein schönes Beispiel: http://www.amazon.de/gp/offer-listing/B000M99IO8
Man findet Angebote mit 0€ bis 4€ Versandkosten.

Bis dann
Andreas

Kein Popcorn! "Mist!" (Zitat Bernd das Brot) Wieso ist kein Popcorn mehr da? Immer wenn es spannend wird! Menno!
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Mike2009 Andreas42

„Hi! Die Beschränkung des Versands kenne ich von Amazon bei Bestellungen in USA...“

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Ah ja - dann gelten da andere Bedingungen wie für Bücher und CD's. Da hat man als Privat-Händler keinen Einfluß drauf.
Danke für den Link!

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Systemcrasher Michael Nickles

„Amazon zwingt Händler zu "fairen" Preisen“

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Ich habe mir vor ein paar Monaten Amazon angeschaut, weil mir das empfohlen wurde. Hintergrund war der Zwang bei eBay, Bestimmte Artikel portofrei anbieten zu müssen.

In meinem Fall (Privatverkäufer) hätte ich dann für einen Artikel, für den ich vielleicht 1,--€ bekommen hätte, 4,--€ Porto (Hermes) zahlen müssen, also 3,-- draufgelegt.
Nur: Bei Amazon war das Kostenrisiko schon damals höher.

Ich habe es dann bei Hood.de angeboten, und sogar 2,-- dafür bekommen, zuzgl. Porto. Und das alles gebührenfrei!

ich weiß nicht, wie die Konditionen für Händler bei Hood.de sind, aber zumindest Privatverkäufer können dort kostenlos anbieten.

Nur sind dort manche etwas unverschämt mit ihren Portokostenvorstellungen (z.B. 6,90 Porto für einen Speichereriegel, das geht selbst per Einschreiben billiger).
Aber die meisten sind - wie auch bei eBay - fair mit ihren Portokosten.

Wenn ich Rentner bin, dann nörgele ich den ganzen Tag. Das wird bestimmt lustig. :)
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Olaf19 Systemcrasher

„Ich habe mir vor ein paar Monaten Amazon angeschaut, weil mir das empfohlen...“

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Inzwischen ist der Portofrei-Zwang bei ebay wieder aufgehoben!

Falls du dort ein gutes Profil hast, was du nicht ungenutzt verrotten lassen möchtest, kannst du also wieder zu den alten Bedingungen dort anbieten.

Rin in die Kartoffeln, raus aus die Kartoffeln :-)

Ob ich bei ebay oder Amazon kaufe, hängt von den Artikeln ab. Bei CDs ist Amazon einfach unschlagbar. Verkaufen - inkl. CDs - tue ich allerdings nur bei ebay, jedenfalls bislang.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Mike2009 Systemcrasher

„Ich habe mir vor ein paar Monaten Amazon angeschaut, weil mir das empfohlen...“

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Danke für den Tipp!!! ;-)

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trilliput Michael Nickles

„Amazon zwingt Händler zu "fairen" Preisen“

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von Dingen wie "Buchpreisbindung" mal abgesehen

Diese Dinge gehören definitiv abgeschafft.
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twle13746 Michael Nickles

„Amazon zwingt Händler zu "fairen" Preisen“

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