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News: 11.1 Beta macht Stress

Alarm: Suse Linux killt Hardware

Redaktion / 8 Antworten / Baumansicht Nickles

Die jüngste Beta-Version 11.1 der Linux-Distribution Opensuse kann Hardware dauerhaft zerstören. Konkret geht es dabei um Intels Gigabit-Ethernetkarten vom Typ e100e. Verursacher ist der Intel e1000e Treiber, der bei den Opensuse-Betaversionen 11.1 Beta 1 und Suse Linux Enterprise 11 Beta 1 verwendet wird.

So berichtet es zumindest Joe Brockmeier, Community-Manager bei Opensuse (siehe Serious e1000e Driver Issue in SLE 11 Beta 1 and openSUSE 11.1 Beta 1 ).

Bislang gibt es keine Erklärung dafür, warum das Problem auftritt und die Netzwerkkarte dadurch sogar dauerhaft zerstört werden kann. Laut Brockmeier arbeite man intensiv mit Intel daran, die Problemursache zu finden und zu beseitigen. Bis weitere Infos vorliegen, rät Brockmeier ausdrücklich davon ab, die betroffenen BetaVersionen auf Rechnern mit Intel e100e Netzwerkkarte zu installieren.

Quelle: Opensuse Mailinglist

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uscos Redaktion

„Alarm: Suse Linux killt Hardware“

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oO - da hat wohl jemand nicht mitbekommen das es SUSE Linux schon lange nicht mehr gibt ;-)

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the_mic uscos

„oO - da hat wohl jemand nicht mitbekommen das es SUSE Linux schon lange nicht...“

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Ausserdem ist's nicht SuSE sondern der Linux-Kernel. Auch Red Hat und Ubuntu sind in ihren Beta-Versionen betroffen.

cat /dev/brain > /dev/null
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uscos the_mic

„Ausserdem ist s nicht SuSE sondern der Linux-Kernel. Auch Red Hat und Ubuntu...“

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ja, halt jede distribution bzw. halt diese kernelversion und evtl, die hoeheren, aber gut, wenn man halt warnt braucht man für den spott nicht zu sorgen ;-)

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Tuxus Redaktion

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Das ist natürlich fies. Da entdeckt Novell zuerst diesen Fehler und warnt alle davor und muss sich dann Nachrichten gefallen lassen, dass Suse 11.1 Beta die Hardware killt.
Wir sollten den Leuten dankbar sein.

Für Betroffene gibt es hier einen BootAgent (was auch immer das ist), um die Netzwerkkarte wieder zum Laufen zu bringen: http://downloadcenter.intel.com/Detail_Desc.aspx?ProductID=2775&DwnldID=12344&lang=deu

Danach bleibt aber leider die Mac-Adresse futsch.

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Synthetic_codes Tuxus

„Das ist natürlich fies. Da entdeckt Novell zuerst diesen Fehler und warnt alle...“

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wie die MAC bleibt futsch? Dann kann die karte doch gar nicht mehr funzen? oder muss man die dann immer beim INIT Script mit macchanger setzen?

'); DROP TABLE users;--
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violetta7388 Redaktion

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Hallo,

wer immer die neuste Hard.- und Software braucht, darf auch gern mal mit Überraschungen rechnen!
Erfahrene linux-user warten grundsätzlich auf die Version 11.2 oder höher und selbst dann, wird erst kritisch getestet bevor endgültig installiert wird.

"Never touch a runing system" hat auch weiterhin seine uneingeschränkte Gültigkeit.

MfG.
Violetta

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violetta7388 Redaktion

„Alarm: Suse Linux killt Hardware“

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Hallo,

wer immer die neuste Hard.- und Software braucht, darf auch gern mal mit Überraschungen rechnen!
Erfahrene linux-user warten grundsätzlich auf die Version 11.2 oder höher und selbst dann, wird erst kritisch getestet bevor endgültig installiert wird.

"Never touch a runing system" hat auch weiterhin seine uneingeschränkte Gültigkeit.

MfG.
Violetta

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Tuxus Redaktion

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Übrigens wurde der defekte Treiber (oder das Modul, wie man unter Linux sagt) schon lange aus dem Update entfernt. Die Grafikkarte steht auf der Blacklist.
Somit hatte niemand mehr etwas zu befürchten. Ein Update auf den neueren Kernel sollte unbedingt durchgeführt werden.
Ich habe nicht gelesen, dass überhaupt jemand in Schwierigkeiten kam.

Ansonsten handelt es sich um eine Testversion! Nicht vergessen. ;-)

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