Internet der Dinge 7 Themen, 107 Beiträge

News: Internet der Dinge

"Ale­xa, ver­si­che­re mich!" - oder: Herr Kaiser hat ausgedient

Olaf19 / 20 Antworten / Baumansicht Nickles
Amazon Echo. (Foto: Amazon)

18% der 18-34jährigen, 11% der 35-54jährigen und immerhin noch 9% der ab 55jährigen kann sich vorstellen, mit Sprachassistenten wie Alexa oder Siri eine Versicherung abzuschließen.

Technisch wäre außerdem möglich, dass die Assistenten "eigeninitiativ" Vorschläge für weitere Versicherungen unterbreiten, etwa wenn sie über Chats oder Suchanfragen "bemerken", dass z.B. die Anschaffung eines Kfz geplant ist.

Und damit immer noch nicht genug: die Assistenten könnten darüber hinaus sogar noch eine "Prokura" erhalten, um zusätzliche Verträge "eigenständig"(!) abschließen zu können. Mehr Details in folgendem Artikel im IT-Finanzmagazin.

Quelle: www.it-finanzmagazin.de

Olaf19 meint: Nicht dass ich "Herrn Kaiser" unbedingt eine Träne nachweine, aber im Hinblick auf Privatsphäre und Datenschutz finde ich diese Sprachassistenten ziemlich gruselig. Und dann auch noch sensible Daten wie Versicherungen anvertrauen, dazu noch mit eigenem Entscheidungsspielraum? - näää!

Hinweis: Vielen Dank an Olaf19 für das Verfassen der News. Diese News stammt von einem Nickles.de-Teilnehmer. Die Nickles.de Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt und die Richtigkeit dieser News.

Bei Nickles.de kann übrigens jeder mitmachen und News schreiben. Dazu wird einfach in einem Forum ein neues Thema begonnen und im Editor die Option "News" gewählt.

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
bei Antwort benachrichtigen
hatterchen1 Olaf19

„"Ale­xa, ver­si­che­re mich!" - oder: Herr Kaiser hat ausgedient“

Optionen

Ach Olaf,

Du bist einfach schon zu altZwinkernd für diese Entwicklung, die kaum aufzuhalten ist.
Gut, mit dem "Prokura" geht mir das auch zu weit, aber innerhalb vernünftiger Grenzen kann ich mir so etwas auch vorstellen, gerade und besonders im Alter, wenn die Finger zum Schreiben zu steif geworden sind.Lächelnd

Du wirst die Entwicklungen wahrscheinlich etwas länger noch als ich verfolgen können und da kommen noch viele Entwicklungen.

Gruß nach HH

h1

bei Antwort benachrichtigen
Olaf19 hatterchen1

„Ach Olaf, Du bist einfach schon zu alt für diese Entwicklung, die kaum aufzuhalten ist. Gut, mit dem Prokura geht mir das ...“

Optionen
Du bist einfach schon zu alt für diese Entwicklung

Das wollte ich erst selber schreiben und habe es mir dann doch verkniffen, weil das immer so nach "Fishing for compliments" riecht :-D

Aber immerhin! Auch die jüngste Gruppe ist mit 54% dagegen. Generell habe ich immer noch viel Spaß an aktueller Technik, muss aber nicht jeden Trend mitmachen. Vor allem bin ich kein early Adopter, das Ausprobieren überlasse ich meist denen, die es absolut nicht abwarten können.--

Als hätte sie etwas geahnt oder gar mitgelesen - damit kam meine Kollegin gerade herüber, nicht lange nach Absenden dieses Threads:

https://daserste.ndr.de/extra3/sendungen/Extra-3-Familie-Leben-mit-Sprachassistenten,extra13146.html

Cheers
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
bei Antwort benachrichtigen
hatterchen1 Olaf19

„Das wollte ich erst selber schreiben und habe es mir dann doch verkniffen, weil das immer so nach Fishing for compliments ...“

Optionen

Geil, die Spackens...Lachend

Auch die jüngste Gruppe ist mit 54% dagegen.

Was nicht bedeutet, dass sie sich daran halten.

Apropos Alter.
In meinem Alter darf ich schon wieder dafür sein, zumindest wohlwollend, da greift die allgemeine "Alterssenilität".Lachend

bei Antwort benachrichtigen
Olaf19 hatterchen1

„Geil, die Spackens... Was nicht bedeutet, dass sie sich daran halten. Apropos Alter. In meinem Alter darf ich schon wieder ...“

Optionen
Geil, die Spackens...Lachend

Vor allem wie diese frechen kleinen Assistenten-Tönnchen anfangen, miteinander zu reden und zu lästern – so als wären sie mehr Kollegen als Konkurrenten :) Schon cool gemacht.

>>> Auch die jüngste Gruppe ist mit 54% dagegen.
Was nicht bedeutet, dass sie sich daran halten.

Richtig. Das weiß man bei mir aber auch nicht! :-D

Was habe ich vor 10, 15 Jahren noch gewettert, erst gegen Notebooks, dann gegen Smartphones – und dann hatte ich erst das eine und dann das andere *g*.

Cheers
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
bei Antwort benachrichtigen
moin moin1 Olaf19

„Vor allem wie diese frechen kleinen Assistenten-Tönnchen anfangen, miteinander zu reden und zu lästern so als wären sie ...“

Optionen
Was habe ich vor 10, 15 Jahren noch gewettert, erst gegen Notebooks, dann gegen Smartphones

Wenn ich bedenke, was Notebooks noch vor 15 - 20 Jahren gekostet haben Überrascht. Selbst gebraucht mit fertigem Akku waren die Teile sauteuer. Da bekommt man sie heute nahezu nachgeschmissen.

Notebooks habe ich mittlerweile 2 Stück, aber benutzt werden sie nur im Urlaub. Ein Smartphone habe ich immer noch nicht. Mir reicht mein altes Klapphandy und für das Internet habe ich meinen PC. 

Und was "Alexa" angeht - Spione haben bei mir Hausverbot !

moin moin1

bei Antwort benachrichtigen
mawe2 Olaf19

„Das wollte ich erst selber schreiben und habe es mir dann doch verkniffen, weil das immer so nach Fishing for compliments ...“

Optionen
Generell habe ich immer noch viel Spaß an aktueller Technik, muss aber nicht jeden Trend mitmachen.

Davon mal abgesehen; Der Abschluss einer Versicherung ist schon etwas sehr Spezielles, was i.d.R. viel Beratung erfordert und was ich grundsätzlich nicht "zwischen Tür und Angel" machen würde und erst recht nicht über so ein Gerät.

Dafür gibt's außer Herrn Kaiser noch andere Experten und man sollte sich einen aussuchen, zu dem man einen guten Draht hat und bei dem man weiß, dass er einem nicht jeden Mist aufschwatzen will. (Die Branche genießt ja nicht umsonst einen sehr schlechten Ruf und kommt gleich nach den VW-Verkäufern.)

Inzwischen müssen solche Beratungsgespräche immer protokolliert und vom Versicherungsnehmer abgezeichnet werden. Ich frage mich, wie diese Quatsch-Dose das machen will?

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
bei Antwort benachrichtigen
Borlander mawe2

„Davon mal abgesehen Der Abschluss einer Versicherung ist schon etwas sehr Spezielles, was i.d.R. viel Beratung erfordert ...“

Optionen
Der Abschluss einer Versicherung ist schon etwas sehr Spezielles, was i.d.R. viel Beratung erfordert und was ich grundsätzlich nicht "zwischen Tür und Angel" machen würde

Man muss da schon zwischen verschiedenen Arten von Versicherungen unterscheiden. Eine Auslandskranken(zusatz)versicherung für 6-12 EUR im Jahr oder eine Kfz-Versicherung bedarf anders als eine eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Personen mit möglichen Vorerkrankungen kaum Beratung. Bringt aber auch kaum Provision. Und solche einfachen Versicherungen werden da als erstes verkauft. Speziell solche die sich für Cross-Selling eignen. Also z.B. die Handy-Versicherung. Zukünftig sicher auch Kurzzeitversicherung, die sich bei einem menschlichen Verkauft gar nicht rentieren würden.

Inzwischen müssen solche Beratungsgespräche immer protokolliert und vom Versicherungsnehmer abgezeichnet werden. Ich frage mich, wie diese Quatsch-Dose das machen will?

Da wird einfach die Aufzeichnung des kompletten Gesprächs auf Dauer gespeichert. Das ist wesentlich einfacher als ein zusätzliches Protokoll zu erstellen.

bei Antwort benachrichtigen
luttyy Olaf19

„"Ale­xa, ver­si­che­re mich!" - oder: Herr Kaiser hat ausgedient“

Optionen

Genau dieses Ding habe ich unter anderem :-)

Für mich nur interessant, da dudelt den ganzen Tag Musik aus dem Netz drüber. (der Sound von dem Teil ist wirklich gut)

Zusätzlich gibt es demnächst diesen "Sitzhocker" noch dazu, da donnerts  aber durch Hütte Zwinkernd

https://www.amazon.de/dp/B07FHLTV68/?coliid=I12C9UV6ZTU696&colid=3MVH0JSH8DJGZ&psc=0&ref_=lv_ov_lig_dp_it

Reden tue ich mit der doofen Kuh eh' nicht und das Micro ist ausgeschaltet... ;-))

Gruß

bei Antwort benachrichtigen
winnigorny1 Olaf19

„"Ale­xa, ver­si­che­re mich!" - oder: Herr Kaiser hat ausgedient“

Optionen
im Hinblick auf Privatsphäre und Datenschutz finde ich diese Sprachassistenten ziemlich gruselig

Das finde ich nicht nur "ziemlich", sondern maximal gruselig. In dem Zusammenhang sollte man mal das Buch von Shoshana Zuboff lesen "Der Überwachungskapitalismus". Darauf bin ich in einem Artikel des aktuellen "Spiegel" gestoßen.

Sollte Pflichtlektüre für alle sein, die da immer diesen unsäglichen Satz absondern: "... ich habe nichts zu verbergen!"...... Was die nicht begreifen, ist, dass sie ganz viel zu verlieren haben!

Grüße aus Hamburg, Winni - https://www.das-bumerang-projekt.de
bei Antwort benachrichtigen
fakiauso Olaf19

„"Ale­xa, ver­si­che­re mich!" - oder: Herr Kaiser hat ausgedient“

Optionen

Das wird völlig überbewertet.

Diese ganzen Systeme sind maximal sicher und unknackbar, Deine Daten kommen definitiv nur dort an, wo sie relevant sind und sonst nirgends, geschweige denn, dass sich da noch andere Branchen oder gar Geheimdienste von diesem Datenreichtum zu Dummheiten verleiten liessen!

Selbstverständlich werden bei Vertragsabschluss alle Daten gelöscht, niemand meiselt die Sprachen mit oder nutzt sie für Spracherkennung aus oder Cams für Gesichtserkennung.

Das sind alles nur Fieberphantasien irgendwelcher Berufsparanoiker, die damit die Welt verrückt machen wollen.

Wobei das Konglomerat aus Whatsapp und Android immerhin noch die offensichtliche Seite dieses Geschäfts ist, da erwartet man gar nichts Anderes, schlimmer sind die Dinge, die nicht so an diesen Stellen vermutet werden...

Wenn die Welt gerettet wurde, wird es durch Frauen geschehen sein...
bei Antwort benachrichtigen
hatterchen1 fakiauso

„Das wird völlig überbewertet. Diese ganzen Systeme sind maximal sicher und unknackbar, Deine Daten kommen definitiv nur ...“

Optionen
schlimmer sind die Dinge, die nicht so an diesen Stellen vermutet werden...

Was für die Presse das Sommerloch, ist für Daten-Sichertsfanatiker Google, Android und WhatsApp...
Die wahren Probleme sind für beide zu hoch.

bei Antwort benachrichtigen
Olaf19 hatterchen1

„Was für die Presse das Sommerloch, ist für Daten-Sichertsfanatiker Google, Android und WhatsApp... Die wahren Probleme ...“

Optionen

Was sind denn die "wahren" Probleme...?

CU, Olaf 

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
bei Antwort benachrichtigen
hatterchen1 Olaf19

„Was sind denn die wahren Probleme...? CU, Olaf“

Optionen
die "wahren" Probleme

Das sind die "Schweine" die nicht täglich und öffentlich durchs Dorf getrieben werden.
Die Themen die für die meisten Schreiberlinge und TV-Fuzzies zu hoch und zu kompliziert sind und von ihren Anbetern eh nicht verstanden werden.
So lange es Leute gibt, für die die Windows-Updates, WhatsApp, Google, Android und Co. Teufelswerk sind, reicht es doch als täglicher Gesprächsstoff aus.

Da muss man doch nicht mit der ganzen Wahrheit die Pferde scheu machen.
Die wahren Probleme, die sich aus dem Datensammeln (im Geheimen) für die Menschen ergeben, werden erst sichtbar wenn es zu spät ist. Da sind die oben genannten bestenfalls unfreiwillige Erfüllungsgehilfen.
Wie naiv muss man sein zu glauben, man könne sich dieser (von wem auch immer) gesteuerten Sammelwut entziehen?
Alles ist längst archiviert, Namen, Anschrift, Arbeitgeber, Konten und Kontenstände, Fahrzeuge, Urlaubsvorlieben und Hobby oder Neigungen usw.
Video und Fotoaufnahmen ectr., man könnte möglicher Weise Dinge über sich selber erfahren, die peinlich und lange vergessen sind. So wird man auch erpress- und manipulierbar.

Es ist längst zu spät, erst recht für alle die sich seit den Anfängen des Computers mit den elektronischen Geräten eingelassen haben.

Gruß

h1

bei Antwort benachrichtigen
Olaf19 hatterchen1

„Das sind die Schweine die nicht täglich und öffentlich durchs Dorf getrieben werden. Die Themen die für die meisten ...“

Optionen
Wie naiv muss man sein zu glauben, man könne sich dieser (von wem auch immer) gesteuerten Sammelwut entziehen?
Alles ist längst archiviert, Namen, Anschrift, Arbeitgeber, Konten und Kontenstände, Fahrzeuge, Urlaubsvorlieben und Hobby oder Neigungen usw.
Es ist längst zu spät, erst recht für alle die sich seit den Anfängen des Computers mit den elektronischen Geräten eingelassen haben.

Im Großen und Ganzen kann ich dir durchaus folgen. Die Frage ist aber, ob man es freiwillig und ohne Not immer noch schlimmer machen will, oder ob man die Datenlecks nicht wenigstens etwas eindämmen sollte.

Dass andere Leute hinter meinem Rücken heimlich mit meinen Daten herumhuren, kann ich nicht kontrollieren, geschweige denn verhindern. Aber ich muss trotzdem nicht zusätzlich noch weitere Kanister mit Daten-Benzin ins Überwachungsfeuer gießen.

Auf ein Smartphone möchte ich heutzutage nicht mehr verzichten - das ist ein dicker Minuspunkt, denn das ist inzwischen leider eine pure mobile Abhöranlage. Es bleibt aber meine Entscheidung, wie viele und welche Apps ich installiere und welche Freigaben ich denen erteile. Ferner muss ich nicht bei Facebook mitmachen, vertrauliche Inhalte über WhatsApp schicken oder mir eine Alexa hinstellen (stellvertretend für alle anderen Assistent*innen, die da noch durch die Gegend schwirren).

Dass meine Daten bereits an sehr viel mehr Stellen herumliegen, als ich ahne und als mir lieb sein kann, ist schlimm genug, aber deswegen sollte man bei diesem Thema nicht resignieren und sich sagen, es ist so schlimm, dass es nun auch egal ist ob es noch schlimmer wird.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
bei Antwort benachrichtigen
hatterchen1 Olaf19

„Im Großen und Ganzen kann ich dir durchaus folgen. Die Frage ist aber, ob man es freiwillig und ohne Not immer noch ...“

Optionen
Aber ich muss trotzdem nicht zusätzlich noch weitere Kanister mit Daten-Benzin ins Überwachungsfeuer gießen.

Du kannst dich nicht mehr als nackig machen, oder wie @A13 sogar sagen würde: Absolut total ganz nackig!Lachend
Und wer glaubt, er hätte noch ein Höschen an, sollte schleunigst in einer Einöde verschwinden. Aber selbst da legen ja die "Opfer" ihre eigenen Leitungen hin, oder wollen LTE-Richtfunk.
Mit Resignation bin ich nun überhaupt nicht gesegnet, dafür allerdings mit einer gehörigen Portion Realismus.

Es liegt weitgehend immer noch an jedem Einzelnen, wie weit diese gesammelten Daten auf sein Leben Einfluss nehmen können.

Für mich wird das erst interessant und relevant, wenn ich die passende Werbung just in Time bekomme.
Beispiel? "Lieber Herr Hatterchen, Ihre Zähne sind nun schon 5 Jahre alt, Ihr Zahnarzt DR. No, würde ihnen gerne ein interessantes Angebot unterbreiten.Zwinkernd

Was ich primitiv dagegen finde, ist die wöchentliche Werbeflut über neue Tintenpatronen, Festplatten, Computer, Bildschirme oder sonstigen Scheiß, den ich irgendwann schon einmal gekauft habe.
Amazon ist auch so ein Werbe-Saftladen, ...Andere kauften auch... Wie blöd muss man denn sein, um davon inspiriert zu werden?

Gruß

h1

bei Antwort benachrichtigen
luttyy hatterchen1

„Du kannst dich nicht mehr als nackig machen, oder wie @A13 sogar sagen würde: Absolut total ganz nackig! Und wer glaubt, ...“

Optionen
Amazon ist auch so ein Werbe-Saftladen, ...Andere kauften auch... Wie blöd muss man denn sein, um davon inspiriert zu werden?

Das stört mich jetzt weniger, zumal ich da schon Dinge entdeckt habe, die in der Sache besser waren, als was ich mir so vorstellte!

Und,

Amazon jedenfalls müllt mich nicht mit irgendwelchen Werbemails oder eigenen Produkten zu..

bei Antwort benachrichtigen
hatterchen1 luttyy

„Das stört mich jetzt weniger, zumal ich da schon Dinge entdeckt habe, die in der Sache besser waren, als was ich mir so ...“

Optionen
Das stört mich jetzt weniger,
Amazon jedenfalls müllt mich nicht

Das sind genau die Punkte, die viele überhaupt nicht verstehen. Aber genau darauf zielt die Sammelwut nach Daten und die subtile Beeinflussung der Menschen ab.
Momentan sind wir noch am Beginn, vieles ist noch holperig und unausgegoren, aber die Systeme lernen schnell.

Wohlgemerkt, die Systeme lernen, und diese sind gnadenlos in der Auswertung.

bei Antwort benachrichtigen
luttyy hatterchen1

„Das sind genau die Punkte, die viele überhaupt nicht verstehen. Aber genau darauf zielt die Sammelwut nach Daten und die ...“

Optionen

Kann mich gar nicht erinnern, mal explizit direkt auf eine Werbung etwas gekauft zu haben.

Kaufe eh' nur Marken-Gerümpel und nur das, was ich gezielt suche..

bei Antwort benachrichtigen
hatterchen1 luttyy

„Kann mich gar nicht erinnern, mal explizit direkt auf eine Werbung etwas gekauft zu haben. Kaufe eh nur Marken-Gerümpel ...“

Optionen
Kaufe eh' nur Marken-Gerümpel und nur das, was ich gezielt suche..

Es muss doch gute Gründe haben, wöchentlich Werbeprospekte über neue Küchen, neue Polstermöbel, Kühlschränke oder Fernseher zu verteilen. Das sind ja alles Sachen, die Mann/Frau wöchentlich braucht...

Ich kaufe nur das was ich brauche, z. B. in der Speisekammer, Getränke ectr. und dafür fahre ich zu dem netten Händler nebenan.

bei Antwort benachrichtigen
Olaf19 hatterchen1

„Du kannst dich nicht mehr als nackig machen, oder wie @A13 sogar sagen würde: Absolut total ganz nackig! Und wer glaubt, ...“

Optionen
Es liegt weitgehend immer noch an jedem Einzelnen, wie weit diese gesammelten Daten auf sein Leben Einfluss nehmen können.

ACK. Genau das meine ich. Paradebeispiel Facebook: ich bin da nicht und nie gewesen. Alle Daten, die Facebook von mir und über mich gesammelt haben sollte, müssen von anderen Menschen dort ausposaunt worden sein. Bedauerlich zwar, aber ich muss mich da nicht obendrein noch selber anmelden, um ein Vielfaches dieser Daten dort selber abzuliefern.

Lieber Herr Hatterchen, Ihre Zähne sind nun schon 5 Jahre alt, Ihr Zahnarzt DR. No, würde ihnen gerne ein interessantes Angebot unterbreiten.Zwinkernd

Mensch das wäre ja auch noch mal ein Geschäftsmodell: falsche Zähne mit geplanter Obsoleszenz. "Damit Sie morgen nicht mehr kraftvoll zubeißen können" / "Die klaut der Zahnarzt seiner Familie"...

Amazon ist auch so ein Werbe-Saftladen, ...Andere kauften auch... Wie blöd muss man denn sein, um davon inspiriert zu werden?

Inspiriert vielleicht weniger, aber blöd finde ich es auch nicht. Da bin ich ganz bei luttyy.

Beispiel, ich interessiere mich für einen neuen Drucker, und Amazon zeigt mir bei der Gelegenheit gleich die "beliebtesten" Farbpatronen dafür mit an.

Auch beim Musikgeschmack ist dieses im übrigen ja nicht nur Amazon-eigene Prinzip hilfreich: Kunden, die die CD "X" gekauft haben, kauften auch "Y" und "Z". Da kann man schon mal neugierig werden und reinhören, muss ja nicht bei Amazon sein, geht ja auch bei YouTube.

Wer Marilyn Manson bestellt hat, kaufte sehr wahrscheinlich nicht auch die Wildecker Herzbuben, bzw. falls doch, so ist dies ein EInzelfall, während die Amazon-Empfehlungen einen Trend aufzeigen.

Da ja niemandem verraten wird, welche Kunden es waren, die sich für die anderen Produkte interessierten, sehe ich da auch kein Problem mit dem Datenschutz. Klar, Amazon selbst weiß alles über seine Kunden, aber das war zu seligen Neckermann-Katalog-Bestellungszeiten auch nicht anders. Irgendwo muss der Schotter schließlich hingeliefert werden :)

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
bei Antwort benachrichtigen