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News: Tipps gegen Jobverlust

5 Millionen wollen Fußball-WM am Arbeitsplatz verfolgen

Michael Nickles / 19 Antworten / Baumansicht Nickles

Das mit der privaten Nutzung des Internet am Arbeitsplatz ist eine heikle Sache. Eine gesetzliche Regulierung gibt es nicht, es kommt auf den jeweiligen Arbeitsvertrag, die Toleranz des Arbeitsgebers an.

Im ärgsten Fall, kann private Internetnutzung am Arbeitsplatz zu einer unverzüglichen Kündigung führen. Geht es in so einem Fall vor Gericht, wird als Urteilsgrundlage häufig drüber gestritten, in welchem Ausmaß das Internet privat genutzt wurde - und da können sich die Angaben (Ansichten) von Arbeitgeber und Arbeitnehmer natürlich gehörig unterscheiden.

Der Bitkom hat jetzt mal analysieren lassen, wie es die Deutschen mit dem Surfen am Arbeitsplatz so handhaben. Ergebnis: jeder Zweite surft auch privat und gar fünf Millionen Fußball-Fans planen es, die Weltmeisterschaft per PC am Arbeitsplatz zu verfolgen - anhand Online-Berichten, Ticker und natürlich auch Live-Videoübertragungen.

Damit das Fußballfieber nicht zum "Jobverlust" führt, hat die Bitkom ein paar Tipps für Arbeitnehmer und Arbeitgeber zusammengefasst, die aus allgemeinen Gesetzen und der Rechtsprechung abgleitet wurden. Hier im Kurztext:

1. Entscheidung über private Nutzung des Internets: liegt alleine beim Arbeitgeber. Er ist nicht verpflichtet, privates Surfen zuzulassen. Dabei hat er beliebigen Spielraum, kann Surfen komplett verbieten, erlauben oder auf bestimmte Seiten und Webangebote beschränken.

2. Fehlende Regelung. Gibt es keine konkrete Vereinbarung, gehen Gerichte eher davon aus, dass ein private Nutzung unzulässig ist. Der Grundsatz: was nicht ausdrücklich erlaubt ist, gilt sozusagen als unzulässig.

3. Absicherungs-Möglichkeiten: Im Zweifelsfall sollten sich Arbeitnehmer bei der Personalabteilung sachkundig machen. Der Bitkom rät Arbeitgebern, privates Surfen am Arbeitsplatz klar zu regeln. Beispielsweise im Arbeitsvertrag oder durch eine Vereinbarung mit dem Betriebsrat.

4. Dürfen Arbeitgeber überwachen? Generell darf ein Arbeitgeber das Surfverhalten nur in Ausnahmefällen ohne Zustimmung des Mitarbeiters überwachen - egal ob private Internet-Nutzung erlaubt ist oder nicht. Ist privates Surfen verboten, ist allerdings eine stichprobenartige Überwachung zulässig. Eine systematische Überwachung von Surfverhalten und Email-Verbindungsdaten ist verboten. Ebenso eine Vorratsdatenspeicherung von persönlichen Nutzungsdaten innerhalb von Firmen.

5. Wann Kündigung droht. Der Bitkom macht klar, dass intensive private Nutzung des Internets während der Arbeitszeit ohne Erlaubnis, eine Verletzung der arbeitsvertraglichen Pflichten darstellen kann. Eine fristlose Kündigung ist allerdings nicht möglich. Zuvor braucht es zumindest eine Abmahnung.

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digitalray Michael Nickles

„5 Millionen wollen Fußball-WM am Arbeitsplatz verfolgen“

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wie schön, dass ich eine tv karte im arbeitsrechner habe ;)

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olliver1977 Michael Nickles

„5 Millionen wollen Fußball-WM am Arbeitsplatz verfolgen“

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Wie schön das mich die WM:
1. nicht interessiert.
2. ich bereits Feierabend habe bevor die Spiele stattfinden.
3. bei uns wärend der Arbeit das Surfen und Fernsehen unmöglich ist( ich glaube da würde unsere KFZ Versicherung im Schadensfall Theater machen ;)).

Zu meinem Bedauern stell ich fest, dass du nichts hinterlässt. Und was du sagst,ist nutzlos wie die Hoden vom Papst
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The Wasp Michael Nickles

„5 Millionen wollen Fußball-WM am Arbeitsplatz verfolgen“

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Das WM Fieber in Deutschland wird bald der Ernüchterung weichen, weiter als bis ins Viertelfinale schafft es die deutsche Gurkentruppe eh nicht und wenn die schon in der Vorrunde rausfliegen würden, würde es mich auch nicht wundern... ^^

Ende
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digitalray The Wasp

„Das WM Fieber in Deutschland wird bald der Ernüchterung weichen, weiter als bis...“

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das WM Fieber hat für mich glücklicherweise nichts und auch absolut gar nichts mit der deutschen Mannschaft zu tun, bin froh wenn du schnell draussen sind und mal ein interessantes land gewinnen würde.

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gelöscht_300542 The Wasp

„Das WM Fieber in Deutschland wird bald der Ernüchterung weichen, weiter als bis...“

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Wäre aber nicht das erste mal, dass sich die "Gurkentruppe" stümperhaft bis ins Finale durchstolpert.

mfg :)

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The Wasp gelöscht_300542

„Wäre aber nicht das erste mal, dass sich die Gurkentruppe stümperhaft bis ins...“

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Also wenn es die Deutschen ins Finale schaffen, wird Südafrika Weltmeister... ;-D

Mein Endspiel-Tipp: Argentinien - Niederlande

Niederlande wird, wie gehabt, Vize... ^^

Ende
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Unholy The Wasp

„Also wenn es die Deutschen ins Finale schaffen, wird Südafrika Weltmeister......“

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Dieser Beitrag ist gelöscht!
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The Wasp Unholy

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Heul doch!

Ende
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Knoeppken gelöscht_300542

„Wäre aber nicht das erste mal, dass sich die Gurkentruppe stümperhaft bis ins...“

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Hier ist eine Auflistung wie oft:

http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Fu%C3%9Fballnationalmannschaft

Aber ob das immer stümperhaft war, lasse ich mal im Raum stehen.
Fakt scheint zu sein, dass es mehr "Fachleute" unter den TV- Zuschauern gibt, als unter den Sportlern selbst.
Zumindest scheint da noch ein gewisser Glaube zu bestehen... ;-)


Gruß
knoeppken

Computer sind großartig. Mit ihnen macht man die Fehler viel schneller.
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hannes43 Michael Nickles

„5 Millionen wollen Fußball-WM am Arbeitsplatz verfolgen“

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wie schön das mich der ganze scheiß nicht interessiert.

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Unholy Michael Nickles

„5 Millionen wollen Fußball-WM am Arbeitsplatz verfolgen“

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Ob man Bitkom, also einen reinen Arbeitgeberverband wirklich so ernst nehmen sollte?


Gruss

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violetta7388 Michael Nickles

„5 Millionen wollen Fußball-WM am Arbeitsplatz verfolgen“

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Hallo Forum,

in einer Zeit wo fristlose Kündigungen wegen eines alten Brötchens bedenkenlos ausgesprochen werden, sollte jeder dieses Thema nicht zu lasch sehen!

Stillschweigen bedeutet immer k e i n e Zustimmung, also nein, und das gilt auch für die private Internetnutzung gleich welcher Art auf einem betrieblichen Rechner und erst recht, während der Dienstzeit. Ausstempeln hilft ebenfalls nur bedingt.

MfG.
violetta

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Xdata Michael Nickles

„5 Millionen wollen Fußball-WM am Arbeitsplatz verfolgen“

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"..wegen eines alten Brötchens.."

Wenn ich mich nicht irre sogar wegen des Aufladens eines Handys.


Ein Glück wurde ich nicht entlassen, weil ich meinen alten Ti Taschenrecher auf der Arbeit aufgeladen habe.
Der zieht noch ein paar Watt mehr, da noch mit roten Leuchtdioden funktioniert.

Im Gegenteil, der Chef hat mit seinem noch viel besseren programmierbaren Ti gekontert.

-- Was war ich neidisch auf das Teil;-)



Nur ein Hp galt wohl als noch vornehmer, aber wegen UPN nur für eingewehte zu verstehen.

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violetta7388 Xdata

„ ..wegen eines alten Brötchens.. Wenn ich mich nicht irre sogar wegen des...“

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Hallo Xdata,

jooo, einen HP hatte ich auch, aber der war wirklich schlecht zu bedienen, es sei denn, man war Amerikaner.

MfG.
violetta

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Xdata violetta7388

„Hallo Xdata, jooo, einen HP hatte ich auch, aber der war wirklich schlecht zu...“

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Hab tatsächlich mal einen HP Taschenrechner gefunden und auch das graue Design der HP Computer fand und finde ich gut.

Ein Ti Taschenrechner, schon mit LCD hat sogar mal eine Tour in der Waschmaschine überlebt. Mit etwas Geduld, also nicht sofort eingeshaltet.
Das schöne war, damals gab es noch definierte Tastaturen.
Heute sind alle gleich labberig, früher nur bei den billigen No Name.

Mal sehen ob man beim Fußball wenigstens vorübegehend den momentan harten Alltag vergessen kann.

Bin nicht soo der Fußballfan, und wenn wir Pech haben und früh ausscheiden sollten,.. Es gibt Schlimmeres.

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cyklops Michael Nickles

„5 Millionen wollen Fußball-WM am Arbeitsplatz verfolgen“

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Hallo,

ich denke wer so unehrgeizig ist,um am Arbeitsplatz zu surfen(für privat),wird es erstens niemals zu wirklichem Wohlstand bringen und zweitens sortieren die sich mit der Zeit selber aus,denn meistens sind Unzulänglichkeiten nicht alleine.Von mir aus können die das alle machen,dann fällt die Elite besser auf.

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violetta7388 Michael Nickles

„5 Millionen wollen Fußball-WM am Arbeitsplatz verfolgen“

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Hallo cyklops,

es gib sohne und sohne (Schwäbisch: solche und solche). Die einen dürfen ungestraft stundenlang auch auf den schmudddeligsten Seiten surfen, während die anderen bereits bei einer privaten e-mail abgemahnt und / oder entlassen werden.

So einfach ist das im heutigen Geschäftsleben und das hat nichts mit Ehrgeiz oder Pflichtbewußtsein zu tun.

MfG.
violetta

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audax31 violetta7388

„Hallo cyklops, es gib sohne und sohne Schwäbisch: solche und solche . Die einen...“

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Arbeitszeit ist Arbeitszeit. Was gibt es da NOCH ZU RÄTSELN:
Nur HartzIV-Empfänger können ungestraft Fußball gucken und bekommen noch die TV-Gebühren
erstattet
.unehrgeizig ist,um am Arbeitsplatz zu surfen(für privat),wird es erstens niemals zu wirklichem Wohlstand bringen

Ganz so streng mit dem Wohlstand würde ich das auch wieder nicht sehen. Wer hat es durch ehrliche Arbeit schon zu Wohlstand gebracht?


audax

doc
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violetta7388 Michael Nickles

„5 Millionen wollen Fußball-WM am Arbeitsplatz verfolgen“

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Hallo audax31,

die Pointe mit den HartzIV-Empfängern find ich echt gelungen und beim Wohlstand denke ich unweigerlich an die Politiker. Komisch, wie das wohl kommt?

MfG.
violetta

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