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News: Preisbrecher durch die Hintertür

250 Dollar Nook-Reader jetzt offiziell ein Tablet-PC

Michael Nickles / 0 Antworten / Baumansicht Nickles

Der farbige Ebook-Reader Nook Color vom US-Buchhändler Barnes&Noble ist seit einiger Zeit ein Geheimtipp. Und zwar, weil sich der nur 249 Dollar "teure" Reader gratis zu einem fast vollwertigen Tablet-PC mit Android-Betriebssystem umbauen lässt.

Bislang war das allerdings nur mit einem "Hack" möglich (siehe Billige Ebook-Reader zu Tablet-PCs umbauen). Ab sofort ist das "Hacken" nicht mehr nötig. Barnes&Noble hat wie angekündigt ein offizielles Update veröffentlicht, das aus dem Ebook-Leser einen Tablet-PC macht.

Im Vergleich zu einem deutlich teureren Samsung Galaxy Tab ist der Nook sehr ähnlich, hat aber kein 3G (mobiles Internet) sondern nur WIFI und es gibt keine Webcams. Ein großer technischer Schritt war der Weg zum Tablet-PC für Barnes&Noble wohl eher nicht. Der Nook Color hatte ohnehin schon das Android-Betriebssystem unter der Haube, es war nur nicht als solches direkt erkennbar - jetzt ist es halt "voll freigeschaltet".

Googles App Shop für Android kann mit dem Nook allerdings nicht genutzt werden, Barnes&Noble setzt auf seinen eigenen App-Store.

Erfreulich beim Update von Barnes&Noble ist natürlich, dass es offiziell ist und man sich nicht mehr durch einen "Hack" die Garantie lynchen muss, um das Ding zum Tablet-PC zu machen.

Interessierte können das Update für den Nook Color hier saugen: Nook Color Support Software Updates.

Michael Nickles meint: Da kommt also durch die Hintertür doch endlich mal Bewegung in die bislang eher sündhafte teure Tablet-PC-Ecke. Blöd ist natürlich, dass es den Nook Color nur in den USA zu kaufen gibt, man so ein Ding hierzulande halt über Ebay ergattern muss.

Aber preislich ist wohl sowieso noch "Luft" drinnen beziehungsweise wird es bald sein. Es verdichten sich die Gerüchte, dass auch Amazon wild an einem farbigen Tablet-PC auf Android-Basis bastelt. Und die halte ich mal für glaubhaft. Amazons Kindle-Reader mag mit seinem schwarzweiß-Eink-Display gewiss besser für "Textdarstellung" sein, aber viele wollen halt doch lieber ein richtiges Tablet.

Der Schritt zu einem Android-Tablet als Alternative zum Kindle scheint da nur logisch.

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