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News: Verlorene Jugend?

14-jähriger Abiturient geht als jüngster deutscher Student ans HPI

Michael Nickles / 26 Antworten / Baumansicht Nickles
Informatik-Crack geht ans Potsdamer Hasso-Plattner-Institut. Deutschlands jüngster Student im Wintersemester 2015/2016: Abiturient Conrad Lempert (14) aus Potsdam, der am Hasso-Plattner-Institut (HPI) sein Informatik-Studium in IT-Systems Engineering aufnehmen wird. Neben dem Sieger im brandenburgischen Landeswettbewerb Informatik HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel. (Foto: Dirk Laessig, HPI Hasso-Plattner-Institut)

Als jüngster Student Deutschlands wird der 14-jährige Abiturient Conrad Lempert am 1. Oktober sein Informatikstudium in IT-Systems Engineering am Hasso-Plattner-Institut (HPI) aufnehmen.

Conrad,  diesjähriger Absolvent des Potsdamer Helmholtz-Gymnasiums, hat soeben erfahren, dass seine Bewerbung vom HPI angenommen wird. Dem 14-Jährigen ist das von SAP-Gründer Prof. Hasso Plattner gestiftete und finanzierte Institut an der Universität Potsdam wohl vertraut.

Er hat in den vergangenen zwei Jahren bereits erfolgreich am HPI-Schülerkollegprogramm teilgenommen. 2014 gewann er zudem den ersten Preis im brandenburgischen Landeswettbewerb Informatik, in diesem Jahr den zweiten Preis.

"Ich habe mich fürs Hasso-Plattner-Institut entschieden, weil es einen sehr guten Ruf hat, die Betreuung gut sein soll und die Lage in Potsdam besonders günstig für mich ist", sagt Lempert, dessen Vater Informatiker und freiberuflich tätig ist. Auch der Sohn kann sich jetzt schon vorstellen, "später einmal zusammen mit anderen ein Start-up zu gründen oder international tätig zu sein". In seiner Freizeit schwingt der sportliche junge Potsdamer gerne das Badminton-Racket. Er ist auch musikalisch, spielt Klavier und singt im Chor.

Conrads Eltern betonen, dass ihr Sohn von der Einschulung mit fünf Jahren über das Überspringen von zwei Klassen in der Schiller-Grundschule und einer Klasse beim Wechsel vom Humboldt- auf das Helmholtz-Gymnasium bis hin zum Abitur mit 14 Jahren alles "aus eigener Kraft prima selbst bewältigt hat". Auf diesem Weg habe es immer wieder Lehrer gegeben, die den Sohn "verständnisvoll unterstützten".

Conrads Informatiklehrerin in der Sekundarstufe II, Silvia Handke, ist voll des Lobes über den sehr jungen Abiturienten: "Besonders auffällig ist seine schnelle Auffassungsgabe". Conrad habe mit neuen Fachinhalten den Unterricht bereichern können. Mit "erkennbarem Hunger nach mehr" habe er seinen Kurs in neue Problemstellungen eingeführt und "unbedarft professionell geholfen", wenn es zu Fehlern kam", sagt Handke.

Die Pädagogin des Hermann-von-Helmholtz-Gymnasiums ist selbst eine Preisträgerin: 2012 erhielt sie von der Potsdamer Landesregierung den "Brandenburgischen Lehrerinnen- und Lehrer-Preis" für herausragendes Engagement. Handke ist seit dem Start des HPI-Schülerkollegs als betreuende Lehrerin dabei.

Conrad sprach schon mit dem Bundespräsidenten

Sein Abschlussprojekt in Informatik am Potsdamer Helmholtz-Gymnasium sei "ein von den Schülern in allen Jahrgangsstufen begeistert aufgenommenes Spiel" gewesen, berichtet die Pädagogin. Bei der Entwicklung an Conrads Seite: Dennis Kipping (18), der als Sieger des brandenburgischen Landeswettbewerbs Informatik 2015 sich ebenfalls am HPI bewarb und wie Conrad auch einen Studienplatz zugesagt bekam. Conrad und Dennis hatten bereits im Dezember 2013 als Teil einer Delegation des HPI-Schülerkollegs dem Bundespräsidenten Joachim Gauck bei der Zukunftspreis-Verleihung in Berlin die Hand schütteln und mit ihm diskutieren dürfen.

"Wir freuen uns, ab Oktober solch ein Ausnahme-Talent wie Conrad und viele weitere begabte Nachwuchsinformatiker in unseren Reihen zu haben", sagt HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel. Mit seiner Abi-Durchschnittsnote von 1,2 war der junge Potsdamer unter die 80 besten Bewerber gekommen, denen für das Wintersemester ein Bachelorstudienplatz im Fach IT-Systems Engineering zugesagt wurde. Der endgültige Bescheid der Universität Potsdam wird in einigen Wochen erwartet. Mehr als dreimal so viele Kandidaten, wie am HPI Plätze vergeben werden können, hatten sich angemeldet.

Johannes Wolf, Fachschaftsrats-Vorsitzender der HPI-Studierenden und Mitglied im Präsidium des Potsdamer Studierendenparlaments, sichert dem künftigen Kommilitonen besondere persönliche Unterstützung zu. "Anders als an einer Massen-Uni wird Conrad zusammen mit den weiteren 'Ersties' eine dreitägige Einführungsphase ins Studium genießen können - mit fast 40 'Paten' aus der Studentenschaft, die sich persönlich um alle neuen Kommilitonen kümmern", sagt Wolf. Wie im vergangenen Jahr würden wieder Infomaterial und ein Willkommensgeschenk verteilt, es gebe eine spielerische Einlage zum Teambuilding, eine Filmvorführung im Hörsaalkino, ein Grillen und eine Stadtrallye. Zudem würden auf einer Podiumsdiskussion ältere Studenten und Alumni den Erstsemestern von ihren Erfahrungen berichten. "Selbstverständlich achten wir darauf, dass Conrad schnell Anschluss an die älteren Kommilitonen bekommt", verspricht Wolf.

Conrad Lempert und seine Eltern haben übrigens festgelegt, dass es keine weiteren Medienaktivitäten geben soll. Von entsprechenden Anfragen möge deshalb abgesehen werden, bitten sie.

Michael Nickles meint:

Respekt! Der 14-jährige Conrad scheint tatsächlich ein Ausnahmetalent zu sein. Dass er seinen Weg machen wird, daran besteht kein Zweifel. Dafür wird allerdings ein sehr hoher Preis gezahlt: eine normale Jugend.

Trotz aller Bemühungen und bester Vorsätze der Förderer und deren Verständnis für alles Mögliche, kann ich mir nicht vorstellen, dass es einem 14-jährigen gut tut, seine Jugend zu überspringen. Und ich befürchte, dass genau das passieren wird.

Als 14-jähriger den Tag gewiss größtenteils mit deutlich älteren volljährigen Kollegen verbringen und gleichzeitig nicht den Anschluss an Gleichaltrige verpassen, von ihnen akzeptiert werden, ist kaum möglich.

Okay. Ich war auch knapp 14, als ich in der Schule mit Computer loslegte, als einer der wenigen an den "Pet 2001" ran durfte, der eigentlich nur für die älteren Abiturienten gedacht war. Entsprechend hatte ich auch viel Kontakt mit den älteren Schülern und wurde von ihnen akzeptiert. Gleichzeitig blieb ich aber natürlich in meiner Klasse mit Schülern gleichen Jahrgangs. Dieser Mix hat funktioniert.

Ich wünsche Conrad auf jeden Fall, dass alles möglichst super läuft.

Das er und seine Eltern keine weiteren Medienanfragen haben möchten, ist eine lobenswerte Entscheidung.

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Olaf19 Michael Nickles

„14-jähriger Abiturient geht als jüngster deutscher Student ans HPI“

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Respekt! Der 14-jährige Conrad scheint tatsächlich ein Ausnahmetalent zu sein. Dass er seinen Weg machen wird, daran besteht kein Zweifel. Dafür wird allerdings ein sehr hoher Preis gezahlt: eine normale Jugend.

Warum soll ein außergewöhnlich begabter Jugendlicher dazu verdonnert werden, eine gewöhnliche Jugend zu verleben? Wenn seine Begabung so herausragend ist, dann sollte sie auch demgemäß gefördert werden.

Wer sagt denn, dass Conrad eines Tages mit dem dumpfen Gefühl durch die Weltgeschichte laufen wird, etwas Wesentliches versäumt zu haben, nur weil er nicht in der großen Masse des allgemeinen Durchschnitts mitgeschwommen ist? Ist es für ihn nicht viel gesünder, ihn gemäß seiner Neigung und Begabung zu fördern?

Alles andere führt im Endeffekt nur dazu, kreative Köpfe, die aus der Masse herausragen, ein Stück kürzer zu machen, Hauptsache, wir alle schwimmen irgendwie im platten Mainstream mit. Mittelfristig führt das bei den Betroffenen zu einer geistigen Unterforderung. Und das ist genau so viel Stress wie Überforderung, führt im günstigeren Fall zum "Underachiever"-Dasein, im allerschlimmsten Fall bis hin zum Suizid.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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shrek3 Olaf19

„Warum soll ein außergewöhnlich begabter Jugendlicher dazu ...“

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Warum soll ein außergewöhnlich begabter Jugendlicher dazu verdonnert werden, eine gewöhnliche Jugend zu verleben? Wenn seine Begabung so herausragend ist, dann sollte sie auch demgemäß gefördert werden.

Sehr schwierige Frage, die ich nicht zu beantworten vermag.

Begabung ist das eine - die seelische Ausgangslage etwas völlig anderes.

Wie kommt ein 14-jähriger damit klar, weder in der Welt der Großen richtig "zu Hause" zu sein noch in der Welt der Gleichaltrigen? Vor welchen Hürden wird er stehen, wenn er sich verliebt, wenn er im Gegensatz zu Gleichaltrigen in einer anderen Welt lebt?

Ein Leben als Außenseiter steht ihm bevor - erst, wenn er erwachsen ist, mag sich das ändern.

Gruß
Shrek3

Fatal ist mir um das Lumpenpack, das, um Herzen zu rühren, den Patriotismus trägt zur Schau, mit all seinen Geschwüren. Heinrich Heine
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Olaf19 shrek3

„Sehr schwierige Frage, die ich nicht zu beantworten vermag. ...“

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Nun, bei MENSA wäre er kein Außenseiter, siehe weiter unten:
http://www.nickles.de/thread_cache/539133210.html#_pc – ist also ganz relativ.

Begabung ist das eine - die seelische Ausgangslage etwas völlig anderes.

Die größte Seelenqual, die man einem Menschen wie dem 14-jährigen Conrad antun könnte, wäre, ihn im Prokrustes-Bett der gesellschaftlichen Erwartungen mit Gewalt auf Normalmaß zurechstutzen zu wollen. Speziell in der Vergangenheit ist das viel zu oft passiert. Heute sind wir weiter, zum Glück für die Betroffenen.

Wer mehr darüber wissen will, dem kann ich die Bücher von Andrea Brackmann empfehlen, als Einstieg eignet sich besonders:

http://www.klett-cotta.de/buch/Klett-Cotta_Leben!/Ganz_normal_hochbegabt/13265

Der Mensch lebt nicht dafür, um so zu sein, wie "die" oder gar "alle" anderen.

Greetz
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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gelöscht_103956 Olaf19

„Warum soll ein außergewöhnlich begabter Jugendlicher dazu ...“

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Warum soll ein außergewöhnlich begabter Jugendlicher dazu verdonnert werden, eine gewöhnliche Jugend zu verleben?

Pädagoge biste gerade nich.

Gerade in den Alter gibt es noch andere Dinge als Kohle und Karriere...

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neanderix gelöscht_103956

„Pädagoge biste gerade nich. Gerade in den Alter gibt es noch ...“

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viel Ahnung davon scheinst DU aber auch nicht gerade zu haben.

Ich durfte mal mit Eltern eines Hochbegabten reden - die meinten, dass es *für sie* schon sehr stressig ist. Warum?

Weil Sie den INPUT ranschaffen mussten, den der brauchte - und der brauchte viel INPUT, still sitzen und nichts tun war nicht sein Ding, dann wurde der "rappelig".

Und das meiste, was normale Schüler seines Alters taten langweilte ihn schon nach relativ kurzer zeit.

Computers are like airconditioners - they stop working properly when you open Windows Ich bin unschuldig, ich habe sie nicht gewählt!
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gelöscht_103956 neanderix

„viel Ahnung davon scheinst DU aber auch nicht gerade zu haben. Ich ...“

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Natürlich sind solche Kinder sehr stressig!

Ich hab ja  selbst 3!!

Nur sollte der "input" auch  für das Alter angemessen und ausgeglichen sein! Heißt, für einen hier 14jährigen sollte man drauf achten, dass der max. 2 Stunden am PC sitzt und wenn er rapplig ist oder wird SPORT und BEWEGUNG angesagt ist.

Das ist heute ein grundsätzliches Problem überhaupt. Selbst in der Grundschule rennen die Balgen schon mit smartphones rum und ständig dann auf die Glotze gucken. Dann Schule und nur rumsitzen, zuhause TV, PC....

10jährige und drunter sollten ALLES zusammen, heißt, smart, TV UND PC max. 2 Stunden am Tag verbringen. Ansonsten gibt es psychische und physische Entwicklungsstörungen.

Naja, dass gesunde Ernährung sinnvoll in den Alter ist...

 

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Max Payne gelöscht_103956

„Natürlich sind solche Kinder sehr stressig! Ich hab ja selbst 3!! ...“

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Ich hab ja  selbst 3!!

3 hochbegabte Kinder? Warum muss ich bloß gerade daran denken:

http://www.spiegel.de/spam/spam-cartoon-hauckundbauer-dumm-a-966659.html

The trouble with computers is that they do what you told them – not necessarily what you wanted them to do.
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gelöscht_238890 Max Payne

„3 hochbegabte Kinder? Warum muss ich bloß gerade daran denken: ...“

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Der ist gut

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Xdata gelöscht_238890

„Der ist gut“

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Du hast rechtLächelnd

Ist ja fast eine Definition für Relativität in Bezug auf Hochbegabung    in Relation zu DummheitUnschuldig

Es war glaube ich der  Logiker Bertrand Russel der mal  eine Anekdote zum falschen Zitieren einer Aussage von Einstein gebracht hatte.

Etwa:  -- Alles ist relativ.   (ohne Einschließen in Gänsefüßchen)

Der Logiker sagte dann wohl ..

Wenn alles relativ ist, gibt es nichts mehr in Bezug worauf etwas relativ ist.

Einsteins Aussage " Alles ist relativ "  ist also immer in einem  kanonischen Kontext zu verstehen.

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gelöscht_103956 Max Payne

„3 hochbegabte Kinder? Warum muss ich bloß gerade daran denken: ...“

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LOL

Lieber bin ich dumm und die Balgen dafür um sooo schlauer.... das kann in der heutigen Zeit weiß Gott nicht schaden.

Das Problem bei meinen war eher: Die kapierten das gleich beim ersten Mal in der Schule und meinten sie bräuchten dafür keine Hausaufgaben zu machen....und dafür am PC abhängen. Wennste denen das Lieblingsspielzeug wegnimmt ist das auch sehr stressig.    

Nur mal um das zu veranschaulichen. Der Kleine war gerade mal 7, hat sich von seinen größeren Brüdern alles abgeguckt, auch die Passwörter,hihi, und hat selbstständig surfen und locker skypen können. Spiele konnte der auch schon alleine in die richtige Partition installieren. Der hat gerne die komplette Siedler-Stronghold-AgeofEmpire-Editionen gespielt und kein einziges mal musste ich ihn die Einstellungen erklären. NFS haben die im Netzwerk gespielt, ohne das Papa, die Netzwerkeinstellungen vornehmen mußte.

Also hab ich aus der Not eine Tugend gemacht und 1 Stunde gamen wird mit 2 Stunden toben und Hausaufgaben machen verrechnet. null problemo. Wochenende war immer auswärts und Action (Ausflüge) angesagt.

Als mein 2. in der 1. Klasse war, war der sooooo unterfordert in der Grundschule, dass er aus Langeweile Blödsinn gemacht hat. Und weil die völlig überforderte und null-Bock-Lehrerin auch ihn  nicht mochte, halt umso mehr. Als die mal krank war und die Vertretung sich um den Bengel mehr gekümmert hat, das war im 2, Halbjahr 1. !!! Klasse hat sie ihn Matheaufgaben aus der 4. Klasse zum Rechnen gegeben. Effekt: Kind hat zu tun, ist ruhig und fühlt sich angenommen und rechnet vor allem richtig. Lehrerin kann sich um die anderen, teils struntzdummen, Balgen kümmern. Leider war die nur glaub 2-3 Wochen da, dann kam wieder die alte und der scheixx ging wieder von vorne los. Als klar war, dass die die Klasse in die 2. Jahrgangsstufe übernimmt, hat sie ihn so fertig gemacht und eine Empfehlung für die Förderschule f. Lernbehinderte geschrieben. Entweder Förderschule oder Kinder ins Heim! Damals ging dann garnix mehr, ohne Mafia-Anwalt warste da am Ende. Danach war er dann 2 Jahre auf der Förderschule und die haben dann Gott sei Dank sein Potential auch schriftlich< fixiert und eine Empfehlung für die Realschule geschrieben.

Heute studiert der Älteste Wirtschaftsinformatik, der 2. macht sein Wirtschaftsabi nach der Kaufmannsausbildung und will BWL studieren und der kleine kommt nächste Jahr in die Oberstufe der Gesamtschule. Nebenbei machen die 3 noch Budo.

Das ist zwar nicht der Karrierekick des 14jährigen. Aber Einstein wurde ja auch nach Lebensarbeit und nicht Schulabschluss bewertet. 

Wenn die nach dem Studium im IT oder BW Bereich einen sehr gut dotieren Job finden  ist das auch ok. Danach ist alles offen.

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gelöscht_238890 gelöscht_103956

„Pädagoge biste gerade nich. Gerade in den Alter gibt es noch ...“

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Gerade in den Alter gibt es noch andere Dinge als Kohle und Karriere...

Etwa Komasaufen?

Seine Intelligenz wird sich relativieren, wenn er mit gleichartigen Menschen in Kontakt kommt.
Und nicht jeder hoch intelligente muss am Rad drehen, weil er/sie die Jugend anders verbrachten.

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gelöscht_103956 gelöscht_238890

„Etwa Komasaufen? Seine Intelligenz wird sich relativieren, wenn ...“

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Etwa Komasaufen?

Zum Thema Pubertät fällt dir außer saufen niusch ein??? Wie gut das du keinen Therapeuten hast!?Cool

Seine Intelligenz wird sich relativieren, wenn er mit gleichartigen Menschen in Kontakt kommt

Das wird ja das Problem werden, wenn er statt Schule nur an der Uni abhängt. Gott sei Dank haben die Unis auf die Fragestellung reagiert und hochbegabte Kinder, es gibt dort auch schon 11jährige!!!, die Pläne so gestaltet, dass diese Kinder die meiste Zeit in der Schule verbringen und mit höhereren Klassen und Leistung stundenmäßig zur Uni wechseln.

Zu dem Thema gab es mal ein sehr schönen ami-Film. Leider hab ich den Titel vergessen. Dort wurde quasi ein Universalgenie "entdeckt" und eine extrem ehrgeizige Psychologin hat den Jungen quasi Privatunterricht gegeben und die Familie bequatscht "Zum Wohle des Kinde und "seiner Entwicklung" aus der Familie zu nehmen. Ende vom Lied. Der Junge vereinsamte, schließlich musste die Mutter vor Gericht kämpfen, um ihr Kind wieder zu bekommen. Der Film basierte auf eine tatsächliche Lebensgeschichte. 

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gelöscht_238890 gelöscht_103956

„Zum Thema Pubertät fällt dir außer saufen niusch ein??? Wie ...“

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Der Junge vereinsamte,

Ja das passiert anderen auch, selbst wenn sie panne sind. Die hängen nur am PC, der Spielekonsole und der Flimmerkiste. Also was?
Intelligenz zeichnet sich dadurch aus, das gesamte Leben zu meistern nicht einzelne Abschnitte oder Auszüge.

Ich kannte u. a. 4 hoch intelligente Schwestern aus einfachsten Verhältnissen. Dreie davon haben sich quasi selber umgebracht, mal direkt, mal indirekt.

Intelligenz und Wahnsinn sind Geschwister...oder so...

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lexlegis Michael Nickles

„14-jähriger Abiturient geht als jüngster deutscher Student ans HPI“

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Ich habe in der Grundschule auch eine Klasse übersprungen, aber ich würde mich nicht als besonders intelligent oder was auch immer bezeichnen. Momentan bin ich eher faul...

Was ich sagen will: Ab der Grundschule war ich immer der Kleinste und der Jüngste. Ich kann nicht sagen, ob ich durch dieses Ereignis einen völlig anderen Lebensweg bestritten habe und weiter bestreiten werde (der Unterschied war bei mir ja nur ein Jahr bzw. mehrere bei denen, die mit sieben eingeschult wurden oder sitzen geblieben sind). Aber irgendwie bleibt das an einen dann doch hängen. Manche scherzen "da kommt der Streber" - und bei denen weiß ich auch, dass das ein Scherz ist. Andere sagen es auch und meinen es vielleicht auch so.

Ich wünsche Conrad auf jeden Fall alles Gute. Er muss den Kontakt zu den gleichaltrigen ja nicht aufgeben. Ich studiere auch und durch den Wegfall der Wehrpflicht (wurde nicht mehr eingezogen) ist die Altersdifferenz wieder ein wenig angestiegen.

Work it harder, make it better, do it faster, makes us stronger
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gelöscht_103956 Michael Nickles

„14-jähriger Abiturient geht als jüngster deutscher Student ans HPI“

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14

RESPEKT!

btw

Wenn unsere Regierung die letzten 20 Jahre konstant auf hohen Niveau in UNSER Bildungssystem Kohle gesteckt, statt UNSERE sauerverdiente Kohle für jeden sinnfreien Scheixx in der Welt verschleudert hättttttttte....

dann würden wir sicher öfters so eine tolle Meldung hören und lesen.

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Anne0709 gelöscht_103956

„14 RESPEKT! btw Wenn unsere Regierung die letzten 20 Jahre ...“

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unsere Regierung

Bildung ist Landessache. Also die Regierung von Brandenburg...

Aber die Helmholtz-Schule  ist schon was Besonderes, und das HPI in Potsdam dazu, Papa Informatiker. Da hatte er beste Förderung.

Abi mit 14 in Deutschland ist schon was besonderes.

Und wer macht sich Gedanken über die Kinder, die wegen Sport oder Musik ihre Jugend abseits der Gleichaltrigen verbringen.
In China und anderen ostasiatischen Ländern ist Leistungsdruck bei Kindern nicht selten.

Hoffnung ist eine schoene Erinnerung an die Zukunft. Gabriel Marcel
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fakiauso gelöscht_103956

„14 RESPEKT! btw Wenn unsere Regierung die letzten 20 Jahre ...“

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Wenn unsere Regierung die letzten 20 Jahre konstant auf hohen Niveau in UNSER Bildungssystem Kohle gesteckt, statt UNSERE sauerverdiente Kohle für jeden sinnfreien Scheixx in der Welt verschleudert hättttttttte....
Pädagoge biste gerade nich. Gerade in den Alter gibt es noch andere Dinge als Kohle und Karriere...


Differenzieren ist Deine Stärke gerade nicht, nehme ich mal an. Hier handelt es sich um ein Zitat "Ausnahmetalent" und das dürfte auch im zarten Alter von 14 Lenzen etwas mehr reflektieren als einige Andere und sogar Ältere. So dürfte die Aussage von Olaf19 auch zu verstehen sein.
Solange dieser Lernwille aus eigenem Antrieb kommt und der junge Mann das selbst will, sehe ich da kein Problem. Idiotie wird es dann bei den Leistungswahn-wirmüssenwastun-Helikopter-Eltern, die im Krippenalter anfangen mit zweisprachigem Lernen, Nachhilfe ab der ersten Klasse und ihren Nachwuchs damit in eine Schiene trimmen wie dressierte Affen. Das steht hier jedoch überhaupt nicht zur Debatte.

Was dabei unser Bildungssystem mitmischt, kapiere ich nicht. Gäbe es dann nach Deiner Sicht nur noch Ausnahmetalente? Die wären dann wiederum alle gleichauf und das dann wiederum auch der normale Zustand:-P

Wenn die Welt gerettet wurde, wird es durch Frauen geschehen sein...
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Xdata fakiauso

„Differenzieren ist Deine Stärke gerade nicht, nehme ich mal an. ...“

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So ein Studium bedeutet ja nicht - aus der jugendlichen  Welt zu sein ..

Es ist doch besser eine vorhandene Begabung zu nutzen indem  diese noch  gefördert wird,
als besinnungslos schon kleinen Kindern mehrere  Fremdsprachen   einzutrichtern
um eine elitäre Grundlage für eine am Ende vielleicht doch nicht vorhandene  Begabung oder spätere ganz andere Interessen zu erzwingen.

Du hast das ja schon angedeutet.

Kinder sind keine Behälter für irgendwelches   elitäre Wissen welches sie irgendwann mal 
brauchen Könnten ..
eher aber dazu dient  die Kinder als Vorzeigeobjekte der Eltern zu konditionieren.

Der Fall hier ist ganz anders, die Begabung ist schon da und nicht durch
frühe Konditionierung und künstliche Über-Förderung  erarbeitet.

Bedauerlich wäre es so eine Begabung, bei einer nur normalen Ausbildung,
in einem reinen Produktionsbetrieb verkümmern zu lassen ..
oder gar in der   ach so freien   Wirtschaft in Hartz IV enden zu lassen.

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Olaf19 fakiauso

„Differenzieren ist Deine Stärke gerade nicht, nehme ich mal an. ...“

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MENSA in Deutschland (MinD) wäre die ideale Anlaufstelle für Conrad – die meisten Veranstaltungen stehen allen Interessierten offen, auch wenn sie (noch) nicht Mitglied sind: https://www.mensa.de

Dort trifft er auf Menschen, die ähnlich gestrickt sind wie er – auch in seiner Altersgruppe! Die jüngsten Mensaner (oder kurz "M"s) sind im Vorschulalter... Da Conrad schon 14 ist, könnte er bei Interesse an einer Mitgliedschaft bereits am Gruppentest teilnehmen: https://www.mensa.de/intelligenztest/ – sofern ihm dieses Verfahren zusagt. Ansonsten gäbe es immer noch die Einzeluntersuchung beim Psychologen.

Das Aufnahmekriterium – IQ ab 130 Punkte = 2 Standardabweichungen à 15 über Durchschnitt 100, ensprechend Prozentrang 98 = obere 2% der Bevölkerung – dürfte er locker schaffen.

Hier handelt es sich um ein Zitat "Ausnahmetalent" und das dürfte auch im zarten Alter von 14 Lenzen etwas mehr reflektieren als einige Andere und sogar Ältere. So dürfte die Aussage von Olaf19 auch zu verstehen sein.

Das ist des Pudels Kern. Danke, faki.

Solange dieser Lernwille aus eigenem Antrieb kommt und der junge Mann das selbst will,...

Wenn man ein solches Talent in sich spürt, dann will man es auch ausleben. Kreativität bricht sich Bahn.

Idiotie wird es dann bei den Leistungswahn-wirmüssenwastun-Helikopter-Eltern, die im Krippenalter anfangen mit zweisprachigem Lernen, Nachhilfe ab der ersten Klasse und ihren Nachwuchs damit in eine Schiene trimmen wie dressierte Affen. Das steht hier jedoch überhaupt nicht zur Debatte.

Exakt.

THX
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Leo Carter Michael Nickles

„14-jähriger Abiturient geht als jüngster deutscher Student ans HPI“

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Leo Carter Michael Nickles

„14-jähriger Abiturient geht als jüngster deutscher Student ans HPI“

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Leo Carter Michael Nickles

„14-jähriger Abiturient geht als jüngster deutscher Student ans HPI“

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Prosseco Michael Nickles

„14-jähriger Abiturient geht als jüngster deutscher Student ans HPI“

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Dieser Beitrag schweift zu stark vom Thema ab.
gelöscht_311356 Michael Nickles

„14-jähriger Abiturient geht als jüngster deutscher Student ans HPI“

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"Hoher Preis gezahlt: normale Jugend"?

Ja, "nomale Jugend"  wird mit 7 eingeschult, macht ab 20-21 Abitur, möglichst nicht in Bayern oder Sachsen, belegt Erstsemester mit 22 und steigt ins Berufsleben ab 30 als Praktikant ein!

Wo sind die Zeiten, als Deutschlands akademische Jugend mit 22 promovierte, wo die der Pioniere?

Dass darüber überhaupt diskutiert wird ist alleine schon Indiz für den Niedergang auch und gerade in der Informatik zur Freude des Handels mit fernöstlichen Innovationen und dämlichen Politikern mit ihren Eröffnungs-Shows für eingekaufte "Super"-Computer und mit dazu importierten japanischen Operateuren.

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Borlander gelöscht_311356

„Hoher Preis gezahlt: normale Jugend ? Ja, nomale Jugend wird mit ...“

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Ja, "nomale Jugend"  wird mit 7 eingeschult, macht ab 20-21 Abitur,

Mit 7 eingeschult und Abitur nach 14 Schuljahren ist eher nicht der Regelfall. Bei Einschulung mit 6 Jahren + 12 Jahren Schule kann das Studium mit 18 beginnen. Mit 22 ist dann schon eher der Bachelor fertig…

Wo sind die Zeiten, als Deutschlands akademische Jugend mit 22 promovierte, wo die der Pioniere?

Das war zu Zeiten als man Forschungslücken noch nicht suchen musste…

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gelöscht_311356 Borlander

„Mit 7 eingeschult und Abitur nach 14 Schuljahren ist eher nicht ...“

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Das war zu Zeiten als man Forschungslücken noch nicht suchen musste…

Und heutzutage z.B. als Zahnmediziner in HH mit einer Arbeit über das Sexualverhalter bei Studienbeginner promoviert (vgl. Spiegel).  Oder der Einfachheit halber sich den Kleinen Prager kauft bzw. als MdB, Nichtabiturient mit Umschulung zum Schmalspur-Betriebswirt (FH) sich den "Doktor der Gesundheitswissenschaften" ebenfalls jenseits der Grenzen besorgen muss...

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