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News: Intel investiert in Saarbrücken

12 Millionen Dollar für lebensechtere Computer

Redaktion / 0 Antworten / Baumansicht Nickles

In Saarbrücken eröffnet Intel jetzt gemeinsam mit der Universität des Saarlandes das Intel Visual Computing Institute und investiert dafür 12 Millionen US-Dollar. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung von zukünftigen Grafik- und Visual Computing-Technologien. Die Investition erfolgt über einen Zeitraum von fünf Jahren und ist bislang Intels umfangreichste Kooperation mit einer Universität in Europa.

Mit seinen Innovationen soll das Forschungszentrum dazu beitragen, visuelle oder andere Informationen in Wissenschaft und Forschung, sowie in der Unterhaltungsindustrie besser analysieren, verarbeiten, übertragen und darstellen zu können. Das jüngste Mitglied der Intel Labs Europe untersucht beispielsweise, wie eine Vielzahl von Rechenkernen auf einem Prozessor eine intuitivere Benutzerinteraktion sowie die Darstellung lebensechterer Grafiken unterstützen können.

Lebensechte Grafikdarstellung in Echtzeit Visual Computing bezeichnet die Analyse, Verarbeitung und Darstellung visueller oder anderer Informationen mit dem Ziel, die Interaktion von Anwendern mit Computern und anderen Endgeräten in Echtzeit intuitiv und so real wie möglich zu gestalten.

Zu den Anwendungsbereichen zählen Computerspiele, medizinische Bildgebung und interaktive 3D-Daten-Modelle, wie sie zum Beispiel in der wissenschaftlichen Forschung oder in der Automobilbranche zum Einsatz kommen. Die Visual Computing Vision von Intel ist es, Computer-Anwendungen zu entwickeln, die lebensecht aussehen, real agieren und sich ebenso anfühlen.

Die Wissenschaftler in Saarbrücken führen sowohl Grundlagenforschung durch als auch angewandte Forschung in den Bereichen realistische, interaktive Computergrafik und Natural User Interface (NUI). Bis zum Jahresende wird das Institut in etwa ein Dutzend Wissenschaftler von Intel, der Universität des Saarlandes, des Max Planck Instituts für Informatik, des Max Planck Instituts für Softwaresysteme, dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz sowie andere Forscher beschäftigen.

Ein weiteres Ziel des neuen Forschungszentrums ist es, Partner aus der Wissenschaft und Industrie zur Zusammenarbeit zu gewinnen. Die Zahl der Forscher soll in den kommenden fünf Jahren um mehr als das Fünffache steigen und Mitarbeiter aus ganz Europa umfassen.

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