|
Besuchst Du im WWW eine Page, dann passiert folgendes:
Der Adressat kriegt erstmal mitgeteilt, was für
einen Internet Browser (und damit welches
Betriebssystem) Du verwendest. Jeder Browser hat einen Initialisierungs-Kenncode,
den er bei Verbindung mit einer Seite immer zuerst meldet. Ferner
wird Dein IP-Zahlencode und eine weitere Information mitgeteilt:
der Kenncode Deines Internet-Providers. Somit weiß der Adressat
beispielsweise folgendes: Gerade hat mich ein Teilnehmer von CompuServe
angerufen, DER DORT GERADE als IP 122.233.235.132 registriert
ist, er verwendet als Browser den Netscape Navigator Version n.n.
Deine Entscheidung!
Und noch etwas weiß der Adressat: Deine Mail-Adresse,
so Du sie bei der Konfiguration Deines Browsers angegeben hast.
Läßt Du dies bleiben, bist Du für den Empfänger
lediglich eine IP-Nummer. Will er dann wissen, wer angerufen hat,
besteht nur eine Chance: Er muß mit Deinem Online-Anbieter
Kontakt aufnehmen und nachfragen, wer am Tag X zur Uhrzeit X unter
der IP Nummer 122.233.235.132 unterwegs war. Dein Online-Anbieter
ist dazu zwar in der Lage, weil er JEDE Deiner Aktionen im Internet
mitloggt, allerdings ist er an die Datenschutzgesetze gebunden,
die prinzipiell nur durch einen gerichtlichen Beschluß außer
Kraft gesetzt werden können.
 
Das Internet macht erfinderisch:
Hier nutzt eine Firma ihre Homepage auf AOL als elektronischen
Pranger und veröffentlicht die Namen zahlungsunwilliger Kunden.
|
|
|