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News: Kostenloses Browser-Spiel

Microsoft killt Windows XP mit Knarren und Atombombe

Michael Nickles / 49 Antworten / Flachansicht Nickles

Auch nach dem endgültigen Support-Ende, kämpft Microsoft verbissen darum, dass auch hartgesottene XP-Fans den Betriebssystemgreis endlich aufgeben. Die neueste Methode zum "Game Over" für Windows XP zu motivieren, ist ein Browser-Spiel namens "Escape from XP":

Nach einem Spielintro mit einem hochfahrenden und dann mit Bluescreen zusammenbrechenden Windows XP geht die Balleraction los. Der Spieler steuert mit den A-W-D-Tasten ein kleines Männchen, das mit Pfeiltasten in alle Richtungen ballern kann.

Und zwar nicht auf die sonst üblichen Aliens und Monster, sondern Elemente aus Windows XP wie dessen Papierkorb und das alte Internet Explorer Bildsymbol. Sind alle Leben verbraucht, kommt ein Hubschrauber, rettet das Männchen und Microsoft bietet als finalen Support für Windows XP einen "finalen Button" an.

Der löst auf dem Spielfeld eine Atombombe aus, die alle verbliebenen XP-Bildsymbole eliminiert. Das Spiel kann direkt im Browser gezockt werden (funzt natürlich auch mit Firefox und Co): Escape From XP

Michael Nickles meint:

Lustig? Ich weiß nicht so recht. Windows XP war ein gutes System, hat es nicht verdient, verspottet zu werden. Und um es klar zu sagen: auch das neue Windows 8 kann "Bluescreen"-mäßig zusammenkrachen! Und eine Atombombe als finale Zerstörungsmaßnahme hat Windows XP auch nicht verdient.

Immerhin: technisch ordentlich gemacht ist das Game, es errinert an die typischen 2D-Plattform-Spiele aus den 80er Jahren. Nur die vergleichweise gute Grafik und der Retro-Sound passen nicht so ganz zusammen. "Escape From XP" errinnert mich übrigens an ein ziemlich geniales 2D-Ballerspiel von Konami, das ich früher gern auf der Super Nintendo Konsole gezockt habe. Der US-Titel des Spiels lautet "Contra 3 The Alien Wars".

Auch dieses Spiel kann direkt im Browser gezockt werden. Richtig Spass macht es aber vor allem auf einem Original Super Nintendo mit zwei Controllern, weil man es auch gleichzeitig zu zweit spielen kann. Das geht bei der Emulation allerdings im "Internet-Modus"

Systemcrasher Hewal „eieiei... Das Betriebssystem ist mittlerweile fast 13 Jahre ...“
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Ich kann und werde es auch nie verstehen, wie man als Privatanwender so verbissen an XP festhalten kann, obwohl es längst mit Win7 und Win8 zwei vollkommen würdige Nachfolger gibt.

Jedes Ding hat mindestens 2 Seiten :

Viele fürchten das Neue und/oder haben einfach noch zu sehr die Mühen im Kopf, bis sie damit endlich zurechtkamen. Die wenigsten haben halt die Lust, sich ständig in neue Sachen einzuarbeiten. Und indem MS jedem "neuen" Windows wieder eine "neue" Oberfläche präsentiert, werden eben die Genannten nicht gerade wechselfreundlicher. Was anders aussieht, ist halt auch was anderes. Von der nervigen Updaterei und Neuinstallation, Treibersuche etc. mal ganz abgesehen. Wobei das bei W7 anscheinend besser gelöst ist als bei XP (so ich bisher feststellen konnte).

Wer einen alten Rechner hat, sieht vielleicht auch nicht ein, wieso er "schon wieder" Geld für Software ausgeben soll. Jedenfalls so lange alles funzt.

Abgesehen davon: Wer den Rechner NICHT fürs Internet verwendet, sondern blos für ein bisserl Tabelle, Text und mal ein Spiel von de guten alten CD, für den erschließt sich der Sinn einer softwaremäßigen Aufrüstung verständlicherweise auch nicht. Sicherheitslücken spielen ja keine Rolle, solange von außen kein Zugriff möglich ist.

Und wenn dann doch mal nötig, reicht die erstbeste Live-Linux-CD aus der nächstbesten PC-Zeitschrift (habe ich auch jahrelang gemacht, bis ich - Jahre nachdem der Support für W98/Me abgelaufen war endlich an einen gebrauchten XP-Rechner kam). Viren etc. habe ich mir in der Zeit nicht einen einzigen eingefangen und wenn, dann konnte der mit dem BS nix anfangen, weil keine Win-Umgebung.

Auch das "würdig" hat schon seine schlechten Seiten offenbart:

Lästig war es bereits unter XP, daß nach einer "Updateorgie" der Rechner z.T. stundenlang damit beschäftigt war, selbige zu installieren, bevor er runterfuhr. W7 nervt einen zusätzlich noch damit, die neuen Installationen beim Hochfahren zu konfigurieren (und bei Vista dito, wie ich Ostern bei meiner Mutter feststellen mußte).

Das nervt! Unter Linux ist sowas nämlich vollkommen unbekannt. Da geschieht alles im Hintergrund während man arbeitet. Ist man fertig und fährt man den Rechner runter, dann fährt er auch runter ohne noch irgendwas installieren zu müssen was er icht auch schon vorher im Hintergrund hätte machen müssen. Systemneustart ist dafür ohnehin nicht nötig. Man arbeitet einfach mit dem bisherigen weiter bis man fertig ist. Selbst Kernel-Updates brauchen keine Konfiguration beim Neustart. Hier könnte MS noch einiges nachholen (falls bei W8 mmer noch nicht umgesetzt).

Ich habe schon ein paar Leuten, die nix anderes als Office und email oder "normales" Internet mit ihrer Kiste machen,ein aktuelles Puppy auf die Kiste geknallt.

Die Leute hatten nur 2 Probleme:

Zum einen nmußten die sich daran gewöhnen, daß die Maus unter dem Grub-Menue nicht funzt, sofern die Puppy auf der Platte haben wollten und daß die vielen Voreinstellungen des bisherigen Browsers alle weg waren.Aber die paar Lesezeichen waren nicht wirklich ein Thema.

Die kamen sogar problemlos mit Seamonkey statt Firefox klar (obwohl sie nicht wußten, das das im Prinzip das Gleiche ist).

Und das waren bisher alles Leute im Alter von 50+ und praktisch Null Computerkenntnissen.

Updaten auf neuen - und teure Soft tut man nur, wenn man ohnehin einen neuen Rechner braucht (da isse ja schon dabei) oder man Anwendungen verwendet, die (noch) nicht (zuverlässig) unter Linux laufen.

Oder wenn man einfach ein MS-Fan ist. Abe das sind wohl die Wenigsten. Den meisten, die ich kenne, ist das BS schnurz-egal, solange es das tut was es soll und nach Möglichkeit keine Computerkenntnisse verlangt. Und das ist wahrscheinlich eines der Hauptprobleme von MS.