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Anleitung um Unity unter Ubuntu 12.04 LTS manuell zu tunen

Acader / 20 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo Linuxer,

ich gebe hier auf Wunsch einiger User nun doch eine kleine zusammenfassende Anleitung um nach der Installtion von Ubuntu 12.04 LTS mit Unity nach alt bewährten Methoden in etwa zu arbeiten.

Als erstes downloaden wir uns ein ISO-Abbild von dieser Webseite wobei ich die Alternate Version empfehle. Wer einen Rechner mit mehr als 4 GB RAM hat sollte die 64-Bit Version nehmen, ansonsten ist man mit der 32-Bit Version gut bedient.

Danach einfach meiner Install-Anleitung vom 05.04.2012 Folge leisten.

Da gerade alteingesessene Linuxer sich nur schwer auf die Gegebenheiten der ungewohnten Bedienerführung umstellen können (was teilweise auch verständlich ist) werden wir jetzt nun Unity ein wenig tunen .

Anleitung:

Als erstes gehen wir auf diese Webseite und folgen einer Anleitung von Ch.Hanisch vom 26. Februar 2012 um 09:22 und suchen nach Bedarf aus was wir benötigen.

Wer Unity 2D nutzen möchte (Erklärungen im Wiki bei ubuntuusers) hat die Möglichkeit seine Icon Size = <32 zu machen. Wie das geht steht hier geschrieben. Da man in der linken Startleiste aber nur die am häufigsten Programm-Starter anlegt, sollte die minimale vorgegebene Icon Größe von 32 jedoch ausreichen. Nach Bedarf (was ich empfehle) kann man die Starter unter ---> Systemeinstellung ---> Darstellung ---> Verhalten automatisch ausblenden.
Sinnvolle Erweiterungen wie z.b. Arronax oder auch das Classic Menü findet ihr auf der Webseite von Florian Diesch Was da jeder User so benötigt liegt im eigenen Ermessen.
Eine wichtige Empfehlung von mir wäre: Installieren des unteren Panel mit Namen tint2, damit zwischen den laufenden Anwendungen gewechselt werden kann.
sudo apt-get install tint2
Ansonsten war es das auch schon; und wie ihr seht mit wenig Aufwand.
Ich wünsche all jenen Usern welche an Ubuntu 12.04 mit Unity festhalten wollen mit dieser kleinen Zusammenfassung gutes Gelingen.
Weitere Informationen zu Unity bekommt ihr im Wiki hier bei den ubuntuusers.

Nachträgliche Ergänzung:

Auffallend gut läuft unter Virtualbox 4.1.12 (welches man dann in der Konsole oder in Synaptic installieren kann) ein WindowsXP, (Win7 habe ich nicht getestet). Damit dürften nun auch die Wünsche jener User erfüllt sein welche gern Windows-Spiele machen oder andere Nicht-Linux Programme benötigen.



Für Nutzer dieser Anleitung wäre ein Feedback erwünscht



MfG Acader

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Andreas42 hans146 „Hallo Acader! Zu meinem Verständnis zu diesem Thema, habe...“
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Hi!

Ich hoffe, es macht nichts, wenn ich mich an den Fragen versuche.

Die "virtuellen Betriebprogramme" werden als "Virtuelle Maschinen" (VM) bezeichnet. Es gibt verschiedene Anbieter/Programme, die solche VMs verwenden können (z.B. VirtualBox, VMWare Player, Virtual PC).

Eine einzelne VM ist quasi eine Betriebssysteminstallation, die auf emulierter, nicht vorhandener (= virtueller) Hardware läuft. Eine solche virtuelle Installation wird Gast genannt. Die echte Installation, welche eine VM mit Hilfe von VirtualBox, VMWare Player (usw.) ausführt ist der Host (Gastgeber; die deutsche Bezeichnung ist aber unüblich).

Eine VM als Gast wird i.d.R. in einem Verzeichnis des Host gespeichert. Eine oder mehrere große Daten enthalten dann den Inhalt der jeweiligen virtuellen Festplatte der VM.

Letztendlich ist eine einzelne VM also nur ein normales verzeichnis auf der echten Festplatte. damit können also quasi unendlich viele VMs auf einem Host-Rechner geladen bzw. abgelegt werden.

Die nächste Sache ist dann wieviele solcher VMs kann der Host gleichzeitig starten und parallel ausführen? Das geht wirklich. Natürlich müssen sich dann die parallel gestarteten VMs die echte CPU und den echten RAM-Speicher teilen, die bremsen sich dann schnell gegenseitig aus.
Als Otto-Normaluser wird man aber nicht mehr als ein oder zwei VMs gleichzeitig starten und ausführen.

Da die VMs für sich normale Betriebssysteminstallationen sind, nur laufen sie nicht auf echter Hardware, sind sie genauso gefärdet im Internet, wie jeder normale echte Rechner. Sie müssen also genauso geschützt werden, wie jede normale Installation. (Das ist die Situation, die ich als Normaluser für Normaluser so sehe; Profis können da durchaus bewusst Risiko fahren und z.B. Viren in einer VM ausbrechen lassen, um sie dort zu untersuchen - die VM ist ja prinzipiell vom Host getrennt - Profis wissen dann natürlich auch, was sie tun und dass sie die VM dann entsprechend konfigurieren müssen.)

Bis dann
Andreas

Hier steht was ueber mein altes Hard- und Softwaregedoens.
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