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News: Genauso schlimm wie Chrome

Skandal: Firefox plaudert mit Google

Redaktion / 14 Antworten / Flachansicht Nickles

Googles neuer Browser Chrome ist aufgrund Googles Datensammelwut längst ins Kreuzfeuer der Kritik geraten. Bereits wenige Tage hat das Bundesamt für Sicherheit vom Einsatz dieses Browsers abgeraten (siehe Ausdrückliche Warnung vor Chrome).

Eines der großen Probleme bei Chrome ist, dass der Browser gerne nach Hause telefoniert. Alle Suchanfragen werden bei Google gespeichert um das Nutzungsverhalten auszuspionieren. Das ist eine Grundlage um bessere individuelle Suchergebnisse und natürlich gezielter Werbung präsentieren zu können. Die Empörung wegen der Datensammelwut hat Google erst jüngst dazu bewegt, die Speicherdauer der Daten zu verkürzen (siehe Datenkrake reduziert Speicherwahn).

Vielen reicht das nicht aus und sie setzen lieber auf einen Browser wie Firefox. Von Heise.de kommt jetzt die schockierende Meldung, dass auch Firefox per Voreinstellung mit Google telefoniert. Der Beweis findet sich, wenn man in der Adresszeile von Firefox about:config eingibt - das führt zu den internen Einstellungen von Firefox. Das Geplapper mit Google findet durch die recht unkapierbare Option "browser.safebrowsing.enabled" statt, die standardmäßig auf "true" (also "an") gesetzt ist.

Mit dieser als "sicheres Surfen" bezeichneten Option ist gemeint, dass Firefox vor jedem Aufruf einer Webseite deren URL an Google überträgt. Google checkt dann anhand einer Liste ab, ob es sich bei dieser URL um eine als bösartig bekannte Webseite handelt, die eventuell Malware bringt.

Wer nicht will, dass sein Firefox mit Google redet, muss die Option also abschalten ("false") und auf eine Portion Sicherheit pfeifen.

Quelle: Heise.de

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Was bringts google? dein.nachbar
Tuxus Hassashin „ Sorry, aber was ist denn das bitte für ein sinnfreier Beitrag? Der ist ja an...“
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Er hat in seinem Dialekt erklärt, dass man Produkte verkaufen muss, um Leben zu können. Um Produkte zu verkaufen, müssen sie attraktiv und bekannt sein. Daher wird versucht, mit attraktiven Schlagzeilen, Kunden für das Produkt zu interessieren. Dass dabei das Ziel die Mittel bestimmt, ist häufig der Fall, weil die Konsequenz, dass niemand mehr Heise vertraut und liest, nicht sehr wahrscheinlich ist. Also kann man bei dem Mittel auch ruhig mal übertreiben, oder habt ihr es schonmal andersherum erlebt? :D
Das ist extrem bei der Bild so, die ja haufenweise schwachsinnige und falsche Geschichten verkauft: http://www.bildblog.de

Wie war das gestern noch? Da suchte eine nackte Frau auf der ersten Seite eine Eigentumswohnung... :D Manchmal ist denen aber auch einfach nur zu heiß. Vielleicht sollte man dann mal die Beleuchtung für die Aufnahmen ausschalten. Vielleicht mag sie sich dann ein paar Klamotten überziehen :D

Irgendwie schweife ich ab ....

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