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Crossover verbindung - PPPoE gemeinsam nutzen

ThinKing / 9 Antworten / Flachansicht Nickles

Hey Leute!

Ich habe 2 Rechner zu Hause (Windows XP Pro SP2).
Rechner1 hat 2 Netzwerkkarten, Rechner2 eine.
Rechner2 ist crossover zu dem anderen Rechner verbunden, der 2. LANanschluss von Rechner1 ist direkt zu unserem DSLmodem verbunden (welches kein Hub ist). Ins Internet gehe ich zu NetCologne über eine PPPoE verbindung.

Jetzt das Problem:
Ich schaffe es noch nicht einmal die beiden Rechner crossover direkt zu verbinden, so dass sie sich sehen/finden können.
Muss ich weiter irgendwas bei der Firewall (Sygate Personal Firewall Pro) beachten/einstellen, damit das geht? Ganz ohne Firewall kann und will ich natürlich nicht fahren, wäre ja grob fahrlässig.

Also, ich möchte a) an Rechner1 die PPPoE Internetverbindung weiter nutzen (selbstverständlich MIT Firewall)
b) die beiden Rechner funktionstüchtig per Crossover verbinden und ein direktes Netzwerk herstellen können (Netzwerkspiele, Dateien verschicken!)
c) auch an Rechner2 die PPPoE Internetverbindung von Rechner1 nutzen.

Infos zu TCP/IP einstellungen:

Rechner1:

LANverbindung1 (zuständig für Internet via PPPoE):

192.168.1.11
255.255.255.0

-> Darüber noch die DFÜverbindung (PPPoE) zum Einwählen zu NetCologne

LANverbindung2 (Crossover zu Rechner2 verbunden):

192.168.0.1
255.255.255.0


Rechner2:

LANverbindung (Crossover zu Rechner1 verbunden):

192.168.0.2
255.255.255.0


Auf Rechner1 verwende ich zwei LANkarten des Typs "Marvell Yukon 88E8053 PCI-E Gigabit Ethernet Controller"

Auf Rechner2 kommt "Realtek RTL8139-Familie-PCI-Fast Ethernet-NIC" zum Einsatz.


Ist vielleicht auch ein Wechsel der Firewallsoftware ratsam? (Sygate wird ja auch leider nicht mehr geupdated...)
-> Wenn ja, Empfehlungen???


Wäre sehr schön, wenn mir da jemand weiterhelfen könnte!
Wenn noch mehr Informationen benötigt werden, erfragt Sie, ich werde Sie posten.

Vielen Dank schon mal im Voraus.


Liebe Grüße, Max.

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Router und gut ist's! rill
rill Prosseco „Rill, ich will jetzt wirklich, fachlich wissen, wieso ICS nicht so dein ding...“
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ICS ist eine Notlösung aus einer Zeit, als Router noch richtig teuer waren. Ein Nachteil von ICS ist, daß der "Haupt-PC" immer eingeschaltet sein muß - überschlagsmäßig sollte sich eine Routeranschaffung hinsichtlich der weit höheren Stromkosten des "Haupt-PCs" innerhalb eines Jahres rechnen. Ein Router vereinfacht (nach einmaliger Konfiguration des Routers selbst) die Konfiguration aller angeschlossenen PCs/Notebooks, da nur funktionierende Netzwerke zum Router existieren müssen. Im einfachsten Falle muß nach einer Betriebssystemneuinstallation überhaupt nichts konfiguriert werden (Router ist auf DHCP eingestelllt). Auch mit bootfähigen Linux-CDs/DVDs (Knoppix, Ubuntu und andere Derivate) kann man bei "Router auf DHCP" ohne jede Konfiguration ins Internet. Ohne DHCP sind auch nur wenige Mausklicks zur Konfiguration erforderlich.

Nicht zu unterschätzen ist der Sicherheitsaspekt eines Routers ... man sitzt quasi geschützt "hinter dem Router". Beim äußerst lästigen Wurm Sasser z. B. hatten nur Leute ohne Router Probleme, User mit Router waren nicht betroffen.

Bei einem WLAN-Router ist eben WLAN gleich mit dabei - praktisch und (falls gewünscht) wichtig bei Notebooks. Bei ICS wäre WLAN nur sehr umständlich und mit hohen Kosten zu realisieren.

Da bei einem Router das Netzwerk quasi zum Nulltarif mit abfällt, kann man auch Drucker und NAS gut und einfach netzwerkmäßig einbinden.


rill

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