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News: Ausgespäht von Hacker

Knast für pädophilen Richter

Redaktion / 29 Antworten / Flachansicht Nickles

Ein kanadischer Hacker hat auf dem PC eines Ex-Richters kinderpornografische Bilder entdeckt und den Mann gemeldet. Der ist kein Unbekannter, seit sechs Jahren laufen Verfahren gegen ihn wegen Kinderpornografie. Wegen Besitzes solcher Bilder muss er nun für 27 Monate ins Gefängnis.

Während der bereits sechs Jahre andauernden Ermittlungen hatte der Richter seinen Job verloren und war unter Hausarrest gestellt worden. Auf seinem privaten PC, aber auch auf seinem Bürorechner waren tausende belastender Bilder gefunden worden. Zudem führte er ein eindeutiges Tagebuch. Bei der Verkündung des Urteils brach er zusammen.

Quelle: ocregister

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Ein Skandal geht unter mime1
mime1 bloddy „: Mal ehrlich MIME1, meinst du, das es die Eltern der Kids auch nur periphär...“
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Ich hatte schon mit Bedacht meinen Beitrag als neuen Thread geschrieben und nicht als Antwort auf einen bestehenden (@nickles: ich finde die Baumdarstellung von Kommentaren wie bei Heise oder Golem übersichtlicher - solltet Ihr auch machen).

Wenn ich Deine Beiträge richtig verstanden habe - ich hatte etwas Mühe, den Bogen von der Nachricht zu Deinen etwas kryptischen Postings zu schlagen, erst alle zusammen gelesen ergeben einen Sinn - , hat ein Jugendamt Kinder von den Eltern getrennt, weil die zu viele Kinderbilder auf dem Rechner hatten, und zwar Bilder die nicht im entferntesten Pädophile ensprechen würden, also harmloser als der Quelle-Katalog. Die Eltern sind vor Gericht gezogen, sind aber unterlegen.

Wenn das so stimmt, ist das natürlich schreiendes Unrecht und ich kann die Familie bzw. deren Angehörige und Freunde verstehen, wenn die auf Jugendämter und Gerichte sauer sind.

Zu Jugendämtern kann ich nur sagen, dass man von denen ja nur hört wenn was schiefgelaufen ist - wenn ein neuer Kevin aufgefunden wird, oder wenn empörte Eltern es wegen einer Fehlentscheidung in die Presse schaffen. Die Fälle, in denen Jugendämter gute Lösungen gefunden haben, sind keine Erwähnung und keine Pressemeldung wert.

Ich kann auch verstehen, dass die betroffene Familie und deren Freunde sich aufregen, wenn ein pädophiler Richter zu "nur" 27 Monaten verknackt wird. Zum Strafmaß haben andere und ich schon Bemerkungen gemacht, die ich nicht mehr wiederholen möchte. Und es ist sehr oft so, dass die Opfer länger leiden müssen als der Täter einsitzt. Ich erinnere an die Fußball-WM 1998, als der Gendarm Daniel Nivel von Deutschen Hooligans zusammengeschlagen wurde. Während die Täter zu Haftstrafen zwischen 3 1/2 und 10 Jahren verurteilt wurden und wohl inzwischen, gute Führung vorausgesetzt, wieder auf freiem Fuß sind, leidet Nivel weiterhin an den Folgen der Tat - er kann z.B. kaum sprechen. Und das ist ein prominenter Fall mit möglicherweise härteren Strafen als üblich.

Ich meine schon dass es die Eltern der Kids berühren sollte, wenn Hacker PC´s aufs Korn nehmen. Der Tip an das Jugendamt könnte ja theoretisch auch von einem Hacker gekommen sein, gelle?

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