Archiv SCSI 2.798 Themen, 12.895 Beiträge

SAS Festplatte für ~138 Euro?- aber klar, Seagate hat eine!

Xdata / 9 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo erstmal.
Die gibt es tatsächlich,
der Trick, es scheint eine "normale" aus der neueren ES Serie zu
sein.

Die für SAS wohl vergleichsweise riesige Kapazität und die Drehzahl von "nur" 7.200 U/Min verraten es.

Das Protokoll ist aber als SAS 3Gb/s angegeben.
ES.2 500GB ST3500620SS heiß die.

Was der Vorteil der echten SAS mit 15000 U/Min und mehr, aber nur
70 bis 100 GB kapazität ist - außer laut zu sein ist mir nicht klar?

Borlander Xdata „SAS Festplatte für ~138 Euro?- aber klar, Seagate hat eine!“
Optionen
aber nur 70 bis 100 GB kapazität
Die 15K-Platten gibt es typisch mit 72, ~150 und ~300 GB Kapazität.

Vorteil der echten SAS mit 15000 U/Min
Deutlich niedrigere Zugriffszeiten und somit deutlich mehr I/O-Operationen pro Zeiteinheit als durchschnittliche SATA-Platten. Die haben allesamt 2,5" Scheiben verbaut. Außerdem erreicht man durch die hohe Drehzahl entsprechend hohe Transferraten...

Xdata Borlander „ Die 15K-Platten gibt es typisch mit 72, 150 und 300 GB Kapazität. Deutlich...“
Optionen

Eine hohe Lebensdauer werden die hochtourigen professionellen aber wohl haben.
So ein Serversystem soll ja dauerhaft Monatelang durchlaufen.
Es gibt auch Workstationboards mit PCI-X Steckplatz die nicht extrem teuer sind.
Ob sich SAS für häusliche Anwendungen lohnen würde ist eine andere Frage.
Verhält sich wahrscheinlich ähnlich wie bei den Quadro Profikarten im Grafikbereich.
Die kann man als Standard User auch nicht voll nutzen.

Borlander Xdata „Eine hohe Lebensdauer werden die hochtourigen professionellen aber wohl haben....“
Optionen

Klar, die SATA-Platten haben i.d.R. auch einen deutlich größeren Garantiezeitraum und bei dem Preis könn(t)en insgesamt höherwertige Teile verbaut werden ;-)

rill Xdata „Eine hohe Lebensdauer werden die hochtourigen professionellen aber wohl haben....“
Optionen

diese Serie als SAS kannte ich bisher noch nicht ... ist durchaus für mich interessant, da SAS neuerdings ein Thema für mich ist. Es wäre mal ein Vergleich von laufwerksmäßig identischen Festplatten einmal als S-ATA an Onboard-Controllern und einmal als SAS an gesteckten PCIe-und PCI-X-Controllern interessant.

Die kann man als Standard User auch nicht voll nutzen.

Bei Profi-Grafikkarten würde ich zustimmmen, bei 10.000er und 15.000er SCSI-/SAS-Festplatten kann man aber auch als privater "Standard-User" von den hohen Transferraten und sehr kurzen Zugriffszeiten profitieren (Betriebssystem und Programme dort installiert).


rill

Xdata rill „Danke für den Tipp ...“
Optionen

Interressant fand ich diese SAS Platten, da bei hier Nickles mal ein Serverboard mit 975er Intel Chipsatz und
PCI-X Slot in einigen Threads gelobt wurde. Ein Asus war es sogar ECC fähig.

Dieses Teil -- mit Biosupdate Wolfedale fähig gemacht, oder ein Neueres.
Da könnte sich eine SAS Platte lohnen.

Das mit dem "bidirektional" oder so (SAS) und bei den normalen Sata nur "einfach" ist mir unklar.

rill Xdata „Danke für den Tipp ...“
Optionen

Ich habe ja so ein ASUS-Board mit 2x 64Bit PCI-X Slot (P5WDG2-WS Professional) ... da stecken im Moment ein PCI-X Adaptec U320 und ein PCI-X LSI SAS Controller drin. Erste "Messungen" mit aktuellen U320 und SAS-HDs ergaben in etwa vergleichbare Werte für beide Schnittstellen (jeweils 15.000er HDs). Ich bin auf SAS gekommen, weil große HDs ab 147/300GB im Prinzip nur in SAS halbwegs erschwinglich erhältlich sind (erst Recht ab 300GB).

Ich bin auch noch dabei, mich in diese ganze SAS-Thematik einzuarbeiten. Nach Beschaffung von Controller, SAS-Spezialkabel und einiger SAS-HDs (73 bis 300GB) muß ich sagen, daß es bisher ganz einfach war ... Controller stecken, Treiber installieren, HDs anschließen - funktionierte alles auf Anhieb. Eine Testinstallation mit XP SP3 (Slip-Stream) und Einbindung der Treiber für den SAS-Controller mit F6 klappte ebenfalls problemlos. Auch Booten von IDE/SATA/SCSI für optische Laufwerke und SCSI- und SAS-Festplatten wahlweise geht problemlos. Im Moment habe ich keine SATA-Platte drin - vermutlich würde auch das gehen, da ich ein IDE/SCSI/SATA-Mischsystem mit eben diesem Board schon hatte und Booten von allen 3 Arten HD-Schnittstellen früher problemlos klappte.

Das Interessante an den SAS-Controllern ist ja, daß man SATA-HDs mit entsprechenden Kabeln auch an den SAS-Ports betreiben kann - habe ich noch nicht probiert, Kabel ist aber schon vorhanden.

Hier gibt es eine genauere Beschreibung der Unterschiede SATA - SAS ... unter "bidirektional" ist wohl diese Bündelung von 2 Ports bei SAS zu verstehen, falls HDs und Controller dies unterstützen. Auf Seite 10 dieses "White Papers" ist von "Enterprise SATA" die Rede - in einer 4. Spalte müßte man wohl diese ES.2 Serie von Seagate einordnen, quasi "Low Budget Enterprise SAS" ...

Schwermutstropfen bei SAS bzw. auch bei SCSI-HDs ... mit den gängigen Tools à la Everest, HD-Tune, DriveLED & Co. kann man nicht oder nur eingeschränkt SMART-Werte und HD-Temperaturen auslesen, es klappt aber mit den entsprechenden HD-Tools der Festplattenhersteller.


rill

Xdata rill „SAS ...“
Optionen

Genau dieses Board war es wohl.

Momentan gibt es noch 2 unglaubliche Motherboards

ASUS P5E WS Pro X38 und
ASUS P5E3 WS Pro X38

Das Zweite hat sogar 2 PCI-X SLots ist abe leider nur für den teuren DDR 3 RAM ausgelegt.
Dann ist der Vorteil, das die zwar teuer aber nicht extrem teuer sind wieder dahin.

So ein Workstation Motherboard wie dein P5w.. ist durch die hohe Qualität noch vernünftig.
-- in gewisser Weise sogar - preiswert.

Ein Skulltrail ist für häusliche Anwender aber zu hoch gegriffen, besonders wegen der Folgekosten
durch die Xeon.

Captain.P Xdata „Genau dieses Board war es wohl. Momentan gibt es noch 2 unglaubliche...“
Optionen

Gude
ist es denn wirklich einen SAS Platte oder nur einen SATA die über einen zusatzchip SAS kann?
Bremst eine SATA eigentlich einen SAS Kontroller?

rill Captain.P „Gude ist es denn wirklich einen SAS Platte oder nur einen SATA die über einen...“
Optionen

Ich kenne die genannten HDs aus der ES.2 Serie nicht aus eigener Anschauung, bin mir aber ziemlich sicher, das es eine "echte" SAS-Platte mit einer "richtigen" SAS-Platine ist. Ich habe gerade vor mir eine 300GB SAS-HD von Seagate ... die Elektronik bedeckt etwa 5/6 der gesamten Bodenfläche! Ich glaube nicht, daß da etwas mit "Zusatz-Chips" an SATA angepasst werden könnte.

Ich nehme an, Seagate hat eine Art Baukastensystem und kann verschiedene Komponenten zu neuen Serien kombinieren. Diese Low Budget SAS wird vermutlich nicht die Solidität der sonstigen SAS- und SCSI-Serien haben, wo die HD-Gehäuse fast vollfächig zusätzlich mit 1,5mm Edelstahlplatten beplankt sind.


rill