Kodak kämpft ums Überleben
Alekom / 23 Antworten / Baumansicht
toll, eine Firma wie Kodak klagt Apple und HTC wegen angeblich verletzter Patente.die firma Kodak besteht seit 130 Jahre und hält von Beginn an diverse Patente.
Angeblich sollen die besagten Firmen diese verletzen.
ich frag mich nur, gelten Patente jetz für immer? oder gabs da nicht eine art "verfallsdatum" ?
nur weil die Firma Kodak unfähig war, die "neuen" Sachen wie Digitalkameras und Zubehör mitzuentwickeln usw...die Arroganz bestraft jetzt die eigenen Leute.
Quelle: http://www.krone.at/Schlagzeilen/Kodak_startet_Patentklagen_gegen_Apple_und_HTC-Ueberlebenskampf-Story-307785
ich schätze 98% der Leute sind froh das es keine Negative mehr gibt, und man gleich das Foto auf der Kamera betrachten kann, ich misse diese Zeit überhaupt nicht! Da können 1000000 Leute sagen die Fotos von solchen Negativen sind in der Bildqualität unerreicht. ich schätze, für 97% ist dies irrelevant, wenn selbst Berufsfotographen nur mehr mit Digicam unterwegs sind
Ob der Andreas Gursky noch mit "alter" Ware fotographiert?
Nachtrag zu: „Kodak kämpft ums Überleben“
Alleine der letzte Absatz zeigt mir, wie hoffnungslos die Firma strukturiert sein muss!
Digitalkameras gibt es ja eh erst seit einer Woche?????
„Kodak kämpft ums Überleben“
nur weil die Firma Kodak unfähig war, die "neuen" Sachen wie Digitalkameras und Zubehör mitzuentwickeln usw...die Arroganz bestraft jetzt die eigenen Leute
Und von wem stammt die erste Digitalkamera ?
Richtig, von Kodak !
„Kodak kämpft ums Überleben“
Erstaunt mich immer wieder wie der Karren bei solchen Firmen die seit Jahrzehnten am Markt sind
an die Wand gefahren wird.
swift
„Kodak kämpft ums Überleben“
Ich habe neulich ein Film gesehen, wo er noch mit Planfilm-Kameras fotografiert hat. Ab einer bestimmten Größe bzw. einem bestimmten Qualitätsanspruch sind Filme immer noch in Gebrauch. Du hast aber Recht, dass es für die meisten Alltagsfotos ohne Belang ist.
Wie das mit der Gültigkeit der Patente ist, weiß ich auch nicht.
Kodak ist aber immer primär ein Filmhersteller gewesen. Es gab / gibt zwar auch Kameras von Kodak, aber im professionellen Bereich dominieren schon seit zig Jahren Canon und Nikon.
Für einen Filmhersteller ist es naturgemäß schwieriger, sich auf die digitale Welt einzustellen als für einen Kamerahersteller. Gleiches gilt übrigens für AGFA.
Gruß, mawe2
„Ob der Andreas Gursky noch mit alter Ware ...“
Ich denke auch, dass Nikon seit einiger Zeit auf der Kippe steht und nur noch Dank einem hervorragenden Werkspionage, oder Sony überlebt. Anders kann ich mir so manche 'Innovation' aus dem Hause N nicht mehr erklären. Als Beispiel mal die AW 100, mit 16 MP! Wtf braucht so ein Spielzeug diese kontraproduktiven MP? Ein günstigerer Chip, mit weniger MP, so ca 8-10 und man hätte die Produktionskosten gesenkt, bessere Bildqualität, insgesamt höhere Leistungsfähigkeit und einen höheren Absatz.
Genau, wie bei der D4, kein Schwenk-und Klappdisplay, obwohl sich die Fotografen dies seit Jahren wünschen, kein integriertes GPS, wie es bei besseren Kompakten fast schon Standard ist. 'Innovationen', wie verbesserte Videofähigkeiten und eine Verdoppelung der Bedienelemente, sowie der ISO-Werte. Wow, was haben die Leute dort die letzten Jahre gemacht? Bingo gespielt? Man reagiert nur noch auf Canon und zehrt vom großen Namen (gut, auch von sehr guten Optiken), anstatt mal einen Schritt nach vorne zu wagen.
„Ich würde dir Recht geben, wenn Kodak ...“
Man reagiert nur noch auf Canon
immerhin ist Nikon jetzt in den Markt der spiegellosen Systemkameras eingestiegen, hier hat Canon noch gar nichts zu bieten. Ob das allerdings Sinn macht, wird die Zukunft zeigen.
„Hi, Man reagiert nur noch auf Canon immerhin ...“
Womit sich der Kreis zu Sony wieder geschlossen hat. ;) Wenn Sony noch dazu mehr MP, bei besserer Bildqualität liefert, dann fragt man sich allmählich, nur Chiplieferant, oder schon bald Mutterkonzern? Für Sony wäre es ein genialer Schachzug, nachdem die letzten Innovationen aus dem Hause Minolta aufgebraucht sind. Jetzt könnte man auf den nächsten Thinktank zurück greifen und die Zahl der Mitbewerber weiter reduzieren.
„Ich würde dir Recht geben, wenn Kodak ...“
aber das schwenkbare display....das war einzigartig *g* 180° grad drehbar, man kann sich selbst perfekt ins rechte licht rücken *g*
man hat die kamera über den kopf halten können, und alles trotzdem per schwenkbares display sehen können.
warum haben das eigentlich nicht alle kameras?...wieder so eine patentsache?
war keine schlechte kamera und für den 08/15 gebrauch total zufriedenstellend !
„ich hatte vor jahren von canon so eine ...“
Wahrscheinlich eher eine Preisfrage...
Man muss aber auch abwägen, ob man sowas (zumindest bei Spiegelrefelex-Kameras) überhaupt haben will. Ich habe es noch nie vermisst. Wie bei vielen Notebooks auch, ist das Scharnier eine Schwachstelle. Früher oder später gibt es Probleme mit der Übertragung der Bildsignale.
Wahrscheinlich nehmen das heute viele Leute in Kauf, weil sie sich von der Industrie ohnehin in immer kürzeren Zyklen zu Neugeräten nötigen lassen, so dass der Klappbildschirm höchstens ein paar Monate funktionieren muss :-)
„warum haben das eigentlich nicht alle ...“
ich war bzw. ich bin ein gelegenheitsknipser....das heisst...10 fotos im monat wenns hoch kommt *g*
die scharniere war augenscheinlich ziemlich robust ausgeführt und hielt sich dementsprechend sehr gut.
diese kamera hatte ich ja auch knappe 5 jahre, bis ich sie an meine ehemalige freundin verschenkt habe *g*
ob das den ausschlag gab, das sie mir einen "tritt" in den hintern gab bei der verabschiedung, weiss ich nicht ;-)
„warum haben das eigentlich nicht alle ...“
Jede Videokamera hat dieses Feature aus gutem Grund und den Markt möchte man, zumindest im gehobenen Amateurbereich, noch erobern. Mir kommt es vor, als ob man schnell, nach bekannt werden der Spezifikationen der 1Dx, kurz vor Feierabend ein paar Sachen eingeworfen hat, wenn man schon die letzten 3 Jahre nur am schlafen war. Canon hat bestimmt nur gepennt, weil man von Nikon die letzten Jahre nicht mehr gewohnt war und sein Modell nicht konsequent zu Ende gedacht.
„Da mittlerweile jede SLR den LiveView-Modus ...“
Das nehm ich jetzt mal als Lob :-) Danke.
Das muss sicher jeder selbst wissen, ob er ein Schwekdisplay braucht oder nicht. Ich behaupte aber mal, dass man weniger verwackelt, wenn man über den normalen Sucher fotografiert und die Kamera damit direkt ans Gesicht drückt. Da kann ich allemal längere Verschlusszeiten nutzen als wenn ich die Kamera "am ausgestreckten Arm" ca. einen halben Meter vor mir halte. Insofern halte ich Live-View auch nicht unbedingt für nötig.
Wobei es natürlich die von Dir geschilderten Spezialfälle gibt, wo es durchaus hilfreich ist.
Zu der nachlassenden Innovationsfreude bei Nikon kann ich nichts sagen, da ich a) zumeist Canon benutze und b) auch hier nicht alle aktuellen Modelle so genau kenne, um Nachteile von Nikon einschätzen zu können.
Gruß, mawe2
„Kodak kämpft ums Überleben“
Als nächstes wird es wohl Nikon treffen? Warum?
Wer Bedienungsanleitungen für Kameras nur online gegen Anmeldung zur Verfügung stellt und die Drucksperre in den PDFs aktiviert, hat es nicht anders verdient. Kundenservice ist was anderes.
„Kodak hat ja nun in den USA Insolvenz ...“
Ansonsten ist das schon bei einigen Herstellern gang und gäbe Handbücher als PDF, nur gegen Anmeldung, auch in anderen Branchen. Kundenfreundlich ist das sicherlich nicht, aber durchaus nachvollziehbar, da auch ein Handbuch/ Bedienungsanleitung dem Urheberrecht unterliegt...
„Nikon Handbuch“
„Aha, das Urheberrecht ist es. Ich dachte, ...“
„Kodak hat ja nun in den USA Insolvenz ...“
das man bedienungsanleitungen nur mehr online zur verfügung stellt?
was ist, wenn man (ok, heutzutage kaum mehr vorstellbar) keinen computer zuhause hat?
„ob das eigentlich gesetzlich erlaubt ist? ...“
Ich kenne jemanden, der (trotz vorhandenem Computer) Wert darauf gelegt hat, zu seiner Kamera (Hersteller weiß ich jetzt nicht mehr) auch ein richtiges gedrucktes Handbuch zu bekommen. Er hat das dann im Foto-Laden bestellt, nach ein paar Tagen konnte er es für 20 EUR abholen. Man muss sich halt überlegen, ob man das braucht?
Wenn ich darüber nachdenke, wie viel (besser: wie wenig) ich in den Handbüchern meiner Canon-Kameras gelesen habe (vor ca. 5 - 10 Jahren gab's da noch gedruckte Handbücher !) würde ich sagen: Rausgeschmissenes Geld.
„was ist, wenn man ok, heutzutage kaum mehr ...“
Ich selbst hab nur so eine Pocket-Camera, eine Casio Ex-Z12, reicht mir völlig aus. Und auch dort geben sie nur eine Schnellanleitung mit... 26 Seiten im A5-Format, wobei bei einer Seite 3 Sprachen abgedruckt sind...aber auch die habe ich mir nicht so richtig angeguckt.
Die richtige Bedienungsanleitung habe ich mir runtergeladen, aber nie wirklich angeguckt.
„20€ für so etwas ist natürlich ein ...“
Learning by duing.
Mach ich auch immer so.
Meine Frau ist mir in dieser Hinsicht weit überlegen.
Die liest diesen langweiligen Mist + zeigt mir dann die Möglichkeiten des Gerätes.
„Die richtige Bedienungsanleitung habe ich ...“
mir alles zuviel *g*
ich bin ein fauler mensch, höchstens ich ändere die dateigrösse bsp von 7M auf 3M oder ich ändere das blitzverhalten von automatik auf abschalten *g*
ok, manchmal nehme ich auch filmchen auf, zwar keine spitzenqualität, aber es reicht aus damit man was erkennen kann! konnte sogar bei so einem bewerbungsseminar vorführen, was man unter wasserstrahlschneiden versteht.
mfg Alekom

