News: Vorsicht miese Abzock-Masche bei kino.to
Gratis Kinofilme für 192 Euro
Redaktion / 20 Antworten / Baumansicht
[mn] Das Filmportal "Kino.to" sorgt aktuell für viele Schlagzeilen. Auf Gulli.com erschien gerade die News Streams anschauen legal. Darin wird unter anderem erklärt, dass ein Kölner Rechtsanwalt namens Christian Solmecke kürzlich bekannt gegeben haben soll, dass das Angucken brandneuer Kinofilme über Streaming-Portale legal sei. Lediglich der Download und die Verbreitung seien es nicht.
Gerichtliche Entscheidungen in dieser Sache gibt es bislang nicht, der Anwalt scheint seine Bekanntmachung also nur auf eigene Interpretation der Gesetze zu stützen. Tatsache ist, dass sich natürlich die Betreiber solcher Streaming-Portale strafbar machen. Deren Trick: sie betrieben ihre Server im Ausland und sind dadurch schwer zu schnappen.
In der Gulli-News geht es dann vor allem um das Filmportal "Kino.to". Auf diesem laut Gulli extrem beliebten Portal, lassen sich zigtausende Filmserien und auch aktuelle Kinofilme direkt per Videostream abrufen. In der News verweist Gulli auch auf ein Interview, das die Redaktion vor einiger Zeit mit den Betreibern von Kino.to geführt wurde. Das Gulli-Interview endet so:
" Ghandy/gulli.com: Dann wünsche ich euch weiterhin viel Erfolg beim Versteckspiel mit der Filmindustrie und natürlich auch in Zukunft viele Besucher auf eurer Webseite!"
Wer diese News und das Interview liest kommt zum Schluss, dass Kino.to ein tolles kostenloses Filmportal ist und dessen Nutzung offensichtlich sogar legal. Und da Gulli.com eine renommierte Szene-News-Webseite ist, scheinen die Infos vertrauenswürdig und der zwischen den Zeilen versteckte Tipp "Geh zu kino.to" wird sicher von vielen gerne aufgenommen.
Ein fataler Fehler.
Bereits Mitte März hat unter anderem Focus.de über die kriminellen Machenschaften von Kino.to berichtet, die sich nicht nur auf die Filmindustrie beziehen, sondern auch auf die Nutzer von Kino.to. Laut Focus gab es auf Kino.to erst kürzlich eine Anzeigenkampagne bei der Werbebanner Besucher der Seite informierten, ihr Rechner sei mit einem Virus infiziert.
Per Klick auf das Banner ging es dann zu einer Seite, auf der ein vermeintlich kostenloses Antiviren-Tool zum Download angeboten wurde. Wer das Tool saugte tappte in eine Abo-Falle, schloss ein zweijahres-Abo für 316 Euro ab.
Auch aktuell spielt sich auf Kino.to eine ziemlich dreckige Masche ab. Nach Auswahl eines Films erscheint ein Player-Fenster und darunter der Hinweis, man benötige zum Abspielen beispielsweise den Adobe Flash Player. Ein Klick auf das Player-Fenster führt dann sofort zu einer Seite namens "Opendownload.de", die das Runterladen des Adobe Flash Players anbietet:

Von Gulli.com zu Kino.to. Von Kino.to zu Opendownload.de. Und dort in eine saftige Abo-Falle. Wer das Kleingedruckte überliest, kriegt eine saftige Rechnung. Durch Download des eigentlich kostenlosen Adobe Flash Player schließt man ein Zweijahres-Abo für 192 Euro ab.
Konkret führt ein Versuch Filme auf Kino.to also zu einer Abofalle der berüchtigten Online Services LTD, die auch auf Nickles.de ständig für Schlagzeilen sorgt. Die Geldeintreiberin dieser Firma ist die bekannte Anwältin Katja Günther (siehe unter anderem Abzocke im Internet wird brutaler).
Inzwischen warnt auch die nordrhein-westfälische Verbraucherzentrale ausdrücklich vor Kino.to. Aktuell sollen sich monatlich mehrere Tausend Betroffene über die dortigen Abzockmaschen beschwert haben. Auch Spiegel.de berichtet aktuell über die Abzockmethoden auf Kino.to.
Michael Nickles meint: Erschreckenderweise verlinken inzwischen auch zig andere Newsseiten auf den Gulli-Bericht ohne dabei vor der drohenden Abzockfalle auf Kino.to zu warnen.
Mir ist schlecht. Was ist mit Gulli.com los? Was bewegt Gulli dazu ein kriminelles Abzock-Unternehmen zu "puschen". Die aktuelle News auf Gulli und das darin verlinkte Gulli-Interview sind ohne wenn und aber Werbung für Kino.to.
„Gratis Kinofilme für 192 Euro“
„Gratis Kinofilme für 192 Euro“
Außerdem ist nicht Kino.to die Abzockseite sondern opendownload.de
„Gratis Kinofilme für 192 Euro“
Vielleicht vorher mal besser recherchieren, lieber Mike.
Wie sagt luttyy immer:
Qualität kommt vor Quantität bei Hardware.
Sollte man auch für Journalismus einführen.
„Irgend wie spät der Artikel.“
„Öhm, diese Opendownload shice ist auf fast ...“
„Irgend wie spät der Artikel.“
Die Inhalte der News sind korrekt. Kino.to wurde im Oktober 2008 angeblich mal gehackt beziehungsweise da war ein Domain-Klau.
Tatsache ist, dass die Gulli-News sich aktuell auf die Adresse kino.to bezieht. Dort wird abgezockt - und das nicht erst seit gestern.
„Hallo peterson bzw kolti, Die Inhalte der ...“
Mit einen ganz kleinen bißchen intelligenz und erfahrung(zum beispiel erworben auf den Nickles Contra Nepp brett) - sollte man den Nepp nicht zum Opfer fallen und trotzdem filme gucken können.
Selbst GMX hat imho abzock Werbung, stichwort sie sind XY besucher und sind der gewinner eines BMW Cabrios - ich bin mir nichtmal sicher ob so eine Werbung nichtmal hier gesehen habe.
„über Werbung, die man getrost ignorieren ...“
Sogar Runterladen funktioniert einwandfrei, aber das wäre ja dann strafbar, oder?
„Ich stimme Crazy Eye voll und ganz zu, Ich ...“
„Hallo peterson bzw kolti, Die Inhalte der ...“
Mehr kann ich dazu nicht sagen.
„Hmmm. www.kino.to“
„Gratis Kinofilme für 192 Euro“
Wer mal die Diskussionen zu den News verfolgt, muss leider auch zur Kenntnis nehmen, dass dort Kritiker auch mal gerne gesperrt werden.
„Gulli.com ist schon lange nicht mehr das, ...“
„Gratis Kinofilme für 192 Euro“
Erfahrene Nutzer merken schon gar nicht mehr, wenn man
diese getrost ignoriert.
Trotzdem ist kino.to an sich eh nicht besonders gut, es gibt
bessere "Alternativen" bzgl. Uptime, Speed, ...
„Derartige Fallen findet man auf den meisten ...“
Ich sehe das auch nicht als abzocke.Obwohl ich die Werbung bisher nicht gesehen habe,Firefox rulez.^^
„Sorry,aber geschieht allen ganz recht,die ...“
btw warum gibts eigentlich noch kein Unterrichtsfach Informationstechnik?
das ist das Erste was ich meinen "Schüler" (Senioren) beibringe: niemals etwas anklicken was man nicht versteht im Zweifelsfall erstmal schlau (Hilfe...Google) machen bzw jemanden fragen
„Gratis Kinofilme für 192 Euro“
„Da gibt es ein ganz einfaches Rezept: Falls ...“
Die News selber lohnt sich fast garnicht mehr zu lesen, dazu gibt es echt bessere Alternativen. Nickles, Winfuture.
Dennoch Kino.to selber zockt ja nicht ab, sondern die verlinkten Seiten. Die haben wahrscheinlich auch noch den selben Betreiber, sowas passt. Und das die Mitgliedschaft nicht kostenlos ist, steht vorne auf der Seite, also wer lesen kann ist klar im Vorteil.
Ich persönlich wäre bereit für den Film bis zu 3€(2.99) zu bezahlen, wenn die filme in einem Guten Format(Avi/XVid/MP3/AC3) mit gescheiter Qualität geliefert würden sogar mehr.
Ja, da wäre ich auch für. Es müssen ja nicht mal Aktuelle Kinofilme sein. Mir würdena auch Filme reichen, Die seit einigen Wochen, vom Kino abgesetzt sind.
Seiten wie T-Online (bereits 600 Filme online), bzw Videoload machen ja schon den Anfang, und zeigen kostenlose Filme per Onlinestream. Sowas ist eine gute legale Alternative. Ich denke nicht das bei Videoload abgezockt wird.
http://free.videoload.de

