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News: Ende des Traums

Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Die PCWorld hat jetzt einen Beitrag rausgelassen, der Linux-Fans restlos erschüttern dürfte. Bereits die Überschrift bringt es auf den Punkt: "Desktop Linux: The Dream Is Dead" (Desktop Linux: der Traum ist tot).

Auf Servern in Unternehmen ist Linux wohl gewiss noch führend, auf heimischen PCs hat es allerdings ausgespielt. Es ist den Linux-Machern nicht gelungen, ihren Marktanteil im Desktop-Bereich auch nur um einen Hauch zu steigern - der dümpelt unverändert bei knapp einem Prozent rum. Dabei hatte Linux gerade in den vergangenen Jahren enorme Chancen.

Es gibt längst sehr gute installationsfreundliche Distributionen wie Ubuntu, Microsoft hat zwischenzeitlich mit Vista einen Flop hingelegt und auch neue Geräteklassen wie Netbooks und Tablets, waren eine Chance für Linux. Diese Chancen wurden laut PCWorld-Chefredakteur Robert Strohmeyer allesamt verspielt. Strohmeyer bedauert das, aber er glaubt einfach nicht mehr daran, dass Linux es im Desktop-Bereich jemals mit Windows oder gar Mac OS aufnehmen können wird.

Noch 2008 spekulierte Strohmeyer, dass spätestens 2009 das "Jahr von Linux" wird, das Jahr, in dem viele zu Linux wechseln und dabei bleiben. Aus gutem Grund: Linux (vor allem Ubuntu) bot da bereits eine sehr einfache Installation und exzellente Hardware-Unterstützung, war eine echte Alternative zum teuren und lausigen Windows Vista.

Verloren haben die Linux-Leute aus Strohmeyers Sicht vor allem wegen zwei Dingen: dem Irrsinn der Versions-Vielfalt und der Sturheit der "Open-Source-Fanatiker". Die vielen eigentlich fast identischen, aber in Details allerdings doch fickrig unterschiedlichen Linux-Distributionen, machen Einsteiger verrückt.

Und dass eine Linux-Distribution diverse Multimedia-Inhalte nicht abspielen kann, weil das halt mit "Open Source" nicht geht, interessiert normale Menschen auch nicht - denen ist es schnuppe ob etwas "Open Source" oder "proprietär" ist, die wollen einfach, dass es funzt. Da nützt es auch nichts, dass sich Abspielproblemen mit einem "Mausklick" eigentlich schnell lösen lassen.

Immerhin räumt Strohmeyer Linux noch eine "letzte" Chance ein: Cloud Computing. Durch Internet-basierte, unter anderem über HTML5 laufende Anwendungen, spielt für Anwender das vorhandene Betriebssystem (vor allem auf mobilen Geräten) eigentlich zunehmend keine Rolle mehr.

Michael Nickles meint: Ich kann Robert Strohmeyers Aussagen leider nur unterstreichen. Im Hinblick auf die Tatsache, dass ich Linux mag und deshalb auch Linux-Bücher schreibe, fällt mir das natürlich schwer.

In den Linux-Reports habe ich im Prinzip die gleiche Kritik geäußert. Es gibt zu viele Distributionen, zu viel Chaos und einfach zu viel Sturheit bei den Linux-Machern. Und gerade Mark Shuttleworth, der Macher des herausragenden Ubuntu, ist einer der Linux-Mörder Nummer 1.

Es ist einfach geisteskrank, dass alle 6 Monate eine neue Ubuntu-Version erscheint. Und bei jeder Version gibt es zu viele Änderungen im Detail. Mal fliegt was raus, mal kommt was rein, mal wird eine Methode komplett neu erfunden, mal wieder umgebaut. Wer ein Problem mit Ubuntu hat und im Internet eine Lösung sucht, der dreht schnell durch.

Zu viele Problemlösungen beziehen sich auf exakt eine bestimmt Ubuntu-Version, alles was über Ubuntu geschrieben wird, veraltet schneller, als es geschrieben werden kann - und die Masse an wertlos gewordenen Tipps im Internet wächst schneller, als "Google" sie entrümpeln kann.

In den Linux-Reports versuche ich diese Umstände so gut wie möglich zu berücksichtigen - das ist elend aufwändig und macht wenig Spaß. Man kann nur hoffen, dass die Linux-Götter durch vernichtende Urteile wie jenem von Robert Strohmeyer, vielleicht doch mal den Denkapparat einschalten und sich darüber klar werden, woran sie scheitern.



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Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ja liebe Pinguine das Leben ist hart.

Aber weder freue ich mich darüber, noch macht es mich betroffen, es ist eben alles relativ. 8-)

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

hi,
hab ja auch schonmal Linux und dabei Ubuntu getestet, also ich könnte mit den meisten Schwächen leben, zumal Multimedia genau so gut geht wie mit Windows.

Nur eines stört halt absolut bei Linux: Ich kann ned zocken !

Ich denke schon, dass hier einer der Hauptgründe liegt, warum Linux nicht voran kommt.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Das ist sicher der springende Punkt. Die Publisher unterstützen Linux einfach nicht. Die Spiele aus dem Elektro Markt sind für Konsolen, Windows PC's und teilweise für das Mac OS. Die netten Anwendungen für 10 € für die MP3 Verwaltung etc. sind alle nur für Windows erhältlich.
Und die meisten Benutzer wollen nur Benutzer sein, es einfach haben und sich nicht mit Linux auseinandersetzen.

Ich kann das verstehen. Denn mir gehts genauso. (Und außerdem verdiene ich mein Geld mit Microsoft Produkten.)

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Moin Obelix,

ich sehe das auch so....genau das ist der "springende Punk, das hüpfende Komma,..."!
Solange sich dieser Fakt nicht ändert, ist Linux mit all seinen (ach so schön) auf verschiedene Anwender zugeschnittenen Distributionen nicht massentauglich! Da dieses BS nicht generell von den Spiele Publishern mit einbezogen wird, kann man eine weitere Verbreitung von Linux wohl knicken! Denn bei den Zockern liegt wohl die größte "Anwenderschicht" die mit darüber entscheidet, ob sie mit diesem BS auch Zocken kann......oder nicht....und sich, auf Grund der Gegebenheiten, wie bisher für "Mikroweich und Fenster" entscheidet..


Grüsse
Hellawaits

P.S.: Für Nischenanwendungen taugt Linux auf jeden Fall (habe eben noch die C Partition unter Windows XP mit GParted vergrößert^^)

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

@alle

Merkt ihr eigentlich gar nicht, dass ihr euch gegenseitig nur auf die Nüsse geht???

Diese Diskussion ist genauso wichtig wie das Umfallen eines Sacks Reis in China.

MfG
Erwin

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Uuunmöglich, da aufzuhören!
Nein, das kann nicht aufhören. mal sehen, wer den letzten Beitrag schreibt und damit AllUmFassend Recht Hat.
Grad gefunden - Schau hier passt ebefalls richtig gut:
(für die, die das gegen mich verwenden wollen: Ich zitiere!)

So mal als unbeteiligter (hier läuft ein nettes Linux system, auf dem nicht ein port offen ist, daher bin ich mehr aufm Linux Brett zu hause) zu euren Diskussionen:

1.) Es geht immer um das gleiche (Nachrichtendiesnt)
2.) Es geht immer um das gleiche (mein Virenscanner ist besser als deiner, mein Auto ist schneller als deins, meine Frau ist besser im Bett als deine und mein ******* ist länger als deiner....oh ich vergass: mein Rechner ist sicherer als Deiner)
3.) Es geht immer um das gleiche (ich habe das letzte Wort und daher immer recht)
4.) Es geht immer um das gleiche (Du bist doof, ich nicht)
5.) Es geht immer um das gleiche (Ich gebe die besseren Tipps)
6.) Es geht immer um das gleiche (Ich bin Sicherheitsexperte, Du nicht)
7.) Es geht immer um das gleiche (nämlich auf keinen Fall dem Fragesteller zu antworten)


Ich hoffe, ihr lest das mit genauso viel Spass, wie ich eure postings. Wenn ja, hier ein paar Fragen und Tipps:

1.) Wann seht ihr endlich ein, dass ihr verschiedene meinungen habt, und diese dem anderen nicht aufzwingen könnt (und ihn offensichtlich nicht überzeugen könnt?
2.) Könnt ihr eure meinungen nicht posten und dann gut sein lassen?
3.) gebt dem Fragesteller einfach eine Antwort und lasst es gut sein. Überlasst doch dem Fragesteller, was er aus euren Antworten schliesst.


...ist aber auch schon 7 Jahre her:
http://www.nickles.de/forum/vi ... 28572.html

Jürgen

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

1.) Wann seht ihr endlich ein, dass ihr verschiedene meinungen habt,

UND DAMIT IST DIESER SINNLOSE THREAD ENDGÜLTIG BEENDET (hoffe ich jedenfalls!) ;-)

MfG
Erwin

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Moin schoppes,

wer geht wem aufs Nüssli?^^ Die Fakten sprechen für sich....ich fände es gut , wenn man als Zocker nicht auf Windows festgelegt wäre....aber dem ist leider so....

Grüsse & schönen Sonntag
Hellawaits

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Merkt ihr eigentlich gar nicht, dass ihr euch gegenseitig nur auf die Nüsse geht???

Nein das haben wir noch nicht gemerkt. Schön, dass Du uns Deine wertvolle Meinung kund tust! Was wären wir ohne Dich?

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Nur eines stört halt absolut bei Linux: Ich kann ned zocken !

Das kommt auf die sinnvollen Spiele darauf an welche du machen willst.
Z.B. im Denksport Schach geht so etwas schon lange über das Internet.
Weitere Spiele sind Kartenspiele wie z.B. Skat usw.


MfG Acader




Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ich denke nicht dass es sich hier um die Spiele Schach,Skat und dergleichen handelt, sondern um Graphik und speicherlastige Spiele.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Es ist einfach geisteskrank, dass alle 6 Monate eine neue Ubuntu-Version erscheint.

Dem kann man nur zustimmen. Deswegen läuft auf meinem "Hauptrechner" auch weiterhin Debian-Lenny. Die nächste Version (Squeeze) läuft mittlerweile auch auf einem Zweitrechner mehr oder weniger ohne Probleme, mir würde aber niemals einfallen, das schon als Hauptsystem einzusetzen.

Gruß
K.-H.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Dem kann man nur zustimmen. Deswegen läuft auf meinem "Hauptrechner" auch weiterhin Debian-Lenny.

Bei mir läuft - noch - Kubuntu 9.10. Gegen Weihnachten werde ich ein Upgrade vornehmen - auf Kubuntu 10.04 (die LTS - Version). Damit hab ich dann erstmal Ruhe, und brauche das nächste Upgrade erst 12.04 vornehmen ;)

Volker

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

genauso ist es, was die da fürn bescheuerten Mist verzappen das nervt.
Deswegen habe ich auch schnell, ganz schnell die Lust daran verloren.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Deswegen habe ich auch schnell, ganz schnell die Lust daran verloren

Wie wäre es denn wenn du dich mal richtig im Vorfeld erkundigst was alles unter Linux möglich ist,
vor allem was man dabei aber auch beachten sollte.
Wie du Linux nutzt bestimmt nur einer und das bist du selbst.


MfG Acader







Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Naja es sit noch groß genug, das es weiterentwickelt wird(und das in einen anständigen Tempo) und ich mag zumindest die vielfalt und vermisse eigl. nur das "directX" mit den dazugehörigen Spielen.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Schönen Tag,

zeugt diese Erkenntnis nicht auch von einer gewissen "Lernresistenz" der Entwickler (Macher) von Linux?
Schreibe das alleine aus dem Lesen des Artikels heraus, habe keine Ahnung von Linux und seinen Distributionen. Auch nicht richtig von MS :-).
Doch wie ich möchten die meisten Laien einfach ein schnelles und einfach zu installierendes BS das man auch gleich nutzen kann ohne lange "frickeln" zu müssen und auch ohne mit einem "Mausklick" eigentlich schnell lösen lassen., da sollte der "Mausklick" dann schon mit selbst beinhaltet sein. Nicht jeder der einen PC nutzt (benutzt) will vorher erst ein IT (oder PC) "Studium" absolvieren. Es soll ein "Gebrauchsgegenstand" sein, der PC und damit auch das BS darauf.
Aber die Erkenntnis hattest Du im wesentlichen auch oben angeführt, doch es legt ja auch nicht an Dir sondern an die Herren Mark Shuttleworth, usw.

Gruß
Manfred

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Doch wie ich möchten die meisten Laien einfach ein schnelles und einfach zu installierendes BS das man auch gleich nutzen kann ohne lange "frickeln" zu müssen

Das geht mittlerweile mit den meisten distributionen -sofern du nicht irgendeine exotische Hardware in deiner Kiste hast. Die meisten Probleme lassen sich vergleichsweise einfach lösen, wenn auch nicht "mit einem Mausklick" - das aber geht auch unter Windows nur selten.

Nicht jeder der einen PC nutzt (benutzt) will vorher erst ein IT (oder PC) "Studium" absolvieren. Es soll ein "Gebrauchsgegenstand" sein, der PC und damit auch das BS darauf.

Das jedoch klappt unter windows sowenig wie unter Linux. Wer sich nach dem Auspacken und Einschalten nie wieder um das OS kümmern will, der soll halt tiefer in die Tasche greifen und einen Mac kaufen.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Wer sich nach dem Auspacken und Einschalten nie wieder um das OS kümmern will......

Jepp, das System muss erst noch erfunden werden. Dann hätten alle Sys-Admins aber ein gewaltiges Problem... :-))

Gruß
K.-H.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Hallo,

> Jepp, das System muss erst noch erfunden werden.

Das gibt es schon. Allerdings ist es noch nicht ganz fertig.
Es heisst Chrome OS.

Das BS als Abstraction Layer für den Browser.

Gruss

ChrE

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Toll,

dann bleibt Linux wenigstens verschont von den Malware-Angriffen.


Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Tja, die Vielfalt der Versionen und kein unbedarfter User weiß, was denn überhaupt Sache ist.

Nichts einigermaßen Selbsterklärend und wenn man denn etwas durch war, kam garantiert alles In Englisch und spätestens da war Ende.

Wenn ich erst Spezialforen aufsuchen muss um mein HD-Schnitt zu realisieren, dann war es das wirklich. Für mich ist und bleibt es ein System für Dokumente zu schreiben (vielleicht etwas mehr), aber die Zeit um wirklich alles hinzubiegen, will ich gar nicht aufbringen...

Das ist kein Platt machen von Linux und die in der Wolle gefärbten können das auch, aber der Normal-User eben nicht...

Gruß
luttyy

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Tja, die Vielfalt der Versionen und kein unbedarfter User weiß, was denn überhaupt Sache ist

Das ist wie mit den vielen Automarken und Motorvarianten und Ausstattungen usw.
Das Zauberwort hierfür heiß: "Information im Vorfeld".
Mal ehrlich: Was ist denn daran nun so schwer, denn lesen können wohl die meisten User noch.


MfG Acader




Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ist diese Naivität eigentlich dein Ernst?
Sicher kann jeder lesen, aber ist jemand bereit sich die Informationen von dutzenden Distributionen reinzuziehen um am Ende dann 90€ für sein Win zu sparen? Klare Antwort: Nein ist er nicht.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Sicher kann jeder lesen, aber ist jemand bereit sich die Informationen von dutzenden Distributionen reinzuziehen

Diese geschriebenen Zeilen zeigen das du überhaupt nicht verstanden hast worauf es genau ankommt wenn man Linux ordentlich nutzen möchte.
Ich habe auch einfach keine Lust mehr auf solches "Geschriebsel" direkt zu antworten und denke mir meinen Teil lieber.
Mein guter Rat an dich persönlich: Bleibe bitte nur bei Windows, denn es ist ja ohnehin auch ein ordentliches Betriebssystem. sonst verschwendest du womöglich noch deine kostbare Zeit.


MfG Acader






Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ich weis wer hier einiges nicht verstanden hat. Das Thema lautet warum Linux im Desktop-Geschäft nichts gebacken bekommt. Der Großteil der PC-Nutzer sind nunmal Laien und woher sollen denn die wissen "worauf es genau ankommt wenn man Linux ordentlich nutzen möchte"?

Ansonsten leisten genau solche Leute wie du dem Erfolg von Linux einen Bärendienst. Man würde ja auch das elitäre Feeling verlieren wenn man sich mit den Windows-Würmchen abgeben müsste, wo käme man denn da hin.

OfG Fritz

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Der Großteil der PC-Nutzer sind nunmal Laien und woher sollen denn die wissen "worauf es genau ankommt wenn man Linux ordentlich nutzen möchte"?

Ganz einfach: indem sie sich vorab informieren.
Macht jeder, der ein Auto kaufen will, einen Kühlschrank, eine Waschmaschine, Mobiltelefon - whatever. Nur beim PC, da erwartetn sie plötzlich, dass sie sich *nicht* informieren müssen... sorry, versteh ich nicht.

Volker

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Genau darum geht es doch, als laie hat man nur die Chance entweder völlig uniformiert die erstbeste Distri zu installieren. Wenn er erstmal anfängt sich zu informieren, wird er von der Vielfalt dermaßen verwirrt, dass er es ganz sein lässt, da kann man drüber reden wie man will irgendwie muss ja die Stagnation auch zustandekommen. Wenn alle Argumente nicht stimmen würden,wie ständig behauptet wird, würde die Wirklichkeit doch ganz anders aussehen.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Wenn alle Argumente nicht stimmen würden,wie ständig behauptet wird, würde die Wirklichkeit doch ganz anders aussehen.

"Alle" Argumente wäre sicherlich zu pauschal gesagt. Klar, dass man mit einem frisch installierten Linux erstmal keine Filme gucken kann, ist schon ärgerlich - warum das so ist, steht ja auf einem ganz anderen Blatt, ändert aber nichts daran, dass es so ist.

Mich z.B. hat es tierisch genervt, dass eine korrekt angeschlossene externe Platte nicht ganz normal gelesen und beschrieben werden kann, dass man ständig irgendwelchen Zugriffsrechten hinterherbetteln muss.

Als ich dann fragte, was ich machen kann, um pauschal sämtliche Schreib- und Leserechte auf die Platte zu erhalten, wurde mir hier im Forum erklärt, dass es doch ganz prima ist, dass ich diese Rechte nicht habe und dass genau das Linux so sicher macht. Wenn ich denn in Teufels Namen doch darauf insistieren wolle, die Platte zu nutzen, sollte ich mir 36 Links mit 47 Anleitungen reinziehen... na schönen Dank auch.

Ist ja wirklich beeindruckend, wie sachkundig und hilfsbereit die Leute sind, aber das war dann doch eher kontraproduktiv. Unter Mac OS X kann ich die Platte auch lesen und beschreiben und löschen, so wie ich will - und das ist auch gut so, die Platte selbst habe ich bezahlt und die Inhalte darauf gehören auch mir. Ich sehe absolut nicht ein, warum das auf Linux anders sein soll, oder zumindest - warum ich das nicht mit ein, zwei Handgriffen ändern können soll.

Okay, aber davon abgesehen finde ich an Linux schon sehr vieles gut, sowohl das Gesamtkonzept (Open-Source-Community, Flexibilität, Vielfalt, Individualisierbarkeit) als auch so manches im Detail, z.B. die allumfassende Paketverwaltung und die umfangreiche Dokumentation mit den Man-Pages im System.

Um noch einmal auf den Kern deines Einwandes zurückzukommen, den Xafford, Mawe und einige andere hier im Thread teilen:

Ich finde die Frage "SuSe oder Ubuntu?" nicht dramatischer als "Windows XP Home oder Professional?". Und um genau so einfache Alternativen geht es ja zunächst, nicht um Debian, Gentoo oder irgendwelche auf eine Aufgabennische zugeschnittenen Spezial-Distris.

Für den blutigen Anfänger sind SuSE oder Ubuntu gerade richtig, mit den anderen 4998 Alternativen braucht er sich gar nicht zu belasten. Wenn ich eine neue Mikrowelle oder einen Staubsauger kaufen will, kann ich meine Kaufentscheidung ja auch nicht erst dann treffen, wenn ich sämtliche auf dem Markt verfügbaren Geräte ausgiebigst getestet habe.

Ansonsten gibt es immer noch die Stiftung Vasentest - oder für Linux eben sowas hier:
http://www.google.de/#hl=de&source=hp&q=linux+distributionen+vergleich
Besonders gefallen hat mir - wie so oft - der Wikipedia-Artikel:
http://de.wikipedia.org/wiki/Vergleich_von_Linux-Distributionen

CU
Olaf

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

nun, ob leute wirklich alle berufe erlernen um mitreden zu können, bezweifle ich

ein normaler mensch kauft sich ein auto weil er es vielleicht beruflich braucht, der ist kaum interessiert, welche systeme im speziellen ein auto hat.

oder wer eine waschmaschine kauft..die soll waschen..der normale anwender ist kaum daran interessiert was für ein motor drin ist. oder wie die elektronik alles regelt, weils für den zweck unerheblich ist.

informationen sind relativ

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Und genau das ist auch überhaupt nicht notwendig!:

ist jemand bereit sich die Informationen von dutzenden Distributionen reinzuziehen um am Ende dann 90€ für sein Win zu sparen?

Warum sollte er das tun? SuSE gibt es an jeder Ecke, Ubuntu gibt es an jeder Ecke - wer Grün als Lieblingsfarbe oder das Chamäleon als Lieblingstier hat, nimmt SuSE; wer mehr auf Apfelsinen und Fanta steht, nimmt Ubuntu. Daraus muss man doch keine Wissenschaft machen.

Mit derselben Berechtigung könntest du genau so sagen, wer hat denn Lust, stundenlang zu recherchieren, ob er nun Home Basic, Premium, Enterprise oder Ultimate kaufen soll, ob als Systembuilder, OEM-Version oder Corporate.

Wenn das wirklich ein Kriterium wäre, müsste Mac OS X das weitestverbreitete System sein. Da hat man für den Desktop nur die Wahl zwischen Einzel- und Familienlizenz (was es bei Windows ja auch noch gibt, zusätzlich zu den oben aufgelisteten Möglichkeiten).

CU
Olaf

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ja natürlich ist es nicht notwendig. Aber jeder der ganz unbedarft an die Sache rangeht, stellt sich als erstes die Frage: Wieso gibt es überhaupt 500 verschiedene Distributionen? Und keiner kann sie beantworten.
Ich glaube dass das eine ganz andere Qualität auf die Entscheidung ausübt als die Frage nach der Lizenzart. Windows bleibt Windows egal welche lizenz ich nun nehme das ist einfach in den Köpfen der Leute drin. Aber Linux ist nicht gleich Linux je nach Distribution. Das ist auch in den Köpfen der Leute drin auch wenn die unterschiede in den verbreitetsten Distributionen dem normalen User egal sein könnten. Sie sind es eben nicht.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ich glaube kaum, dass Leute, die zum ersten Mal mit Linux in Berührung kommen, sich um das Thema "Distris und ihre Besonderheiten" einen derartigen Kopf machen. Was spricht dagegen, sich das nächstbeste Linux-Magazin zu schnappen und die erstbeste Distri von DVD zu installieren, die zufällig beiliegt?

Aber jeder der ganz unbedarft an die Sache rangeht, stellt sich als erstes die
Frage: Wieso gibt es überhaupt 500 verschiedene Distributionen?

Wer ganz unbedarft herangeht, weiß gar nicht, dass es so viele Distributionen gibt. Der kennt gerade einmal SuSE und Ubuntu, wenn es hochkommt vielleicht noch Mandriva. Das kannst du z.T. schon hier im Forum an den Frage-Formulierungen erkennen:

"Ich habe ein Problem mit Linux 11.3!" - gemeint ist SuSE. Neuerdings entdecke ich auch öfter Sachen wie "Frage zu Linux 10.04" - gemeint ist Ubuntu von diesem Frühjahr. Ich glaube, manche Linux-Einsteiger wissen nicht einmal, was eine Distribution überhaupt ist.

Wenn man relativ neu in einer Sache ist und sich noch relativ unsicher fühlt, orientiert man sich zunächst einmal am "Mainstream". Wer mit Computer anfängt, landet so zu 99% erst einmal bei Windows, wer dann weiter zu Linux vordringt, landet erst einmal bei SuSE und / oder Ubuntu.

Warum sollte derjenige sich damit belasten, dass es noch 1000 andere und z.T. stark spezialisierte Distris gibt? Ärmel aufkrempeln und los, das ist die beste Devise, ob nun mit SuSE und KDE oder Gnome unter Ubuntu - so wie es kommt, so ist es recht. Wechseln kann man später immer noch, was man unter Distri A über Linux lernt, ist unter Distri B ja nicht völlig vergebens.

CU
Olaf

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Mit derselben Berechtigung könntest du genau so sagen, wer hat denn Lust, stundenlang zu recherchieren, ob er nun Home Basic, Premium, Enterprise oder Ultimate kaufen soll, ob als Systembuilder, OEM-Version oder Corporate.

Nun ja - das sollte man sich doch aber wirklich überlegen. Oder denkst Du, das ist vollkommen egal, welches Paket man nimmt?

Gruß, mawe2

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ganz genau - es ist keineswegs egal, welches Windows-Paket man nimmt.

Und deswegen will kein Mensch mit Windows arbeiten, die armen Anfänger sind ja dermaßen erschlagen von der Variantenvielfalt, dass sie den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen. Deshalb bekommt Windows im Desktop-Bereich kein Bein an die Erde.

:-D

*SCNR*
Olaf

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

OK. Also bei Windows ist die Auswahl wichtig, trotzdem kümmern sich Anfänger kaum darum. So meinst Du das.

Bei LINUX kommt jetzt aber dazu, dass Anfänger erst gar nicht auf die Idee kommen, LINUX zu nehmen. Die LINUX-Einsteiger sind doch schon irgendwie (meist Windows-)vorbelastet.

Wer aber schon ein bisschen weiß, dass es auf die richtige Auswahl ankommt, MUSS bei dem Angebot an LINUX-Distributionen doch schlicht verzweifeln - oder nicht?

Gruß, mawe2

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Oder denkst Du, das ist vollkommen egal, welches Paket man nimmt?

Für Otto Normal Windows ist das wirklich egal, denn auf 99% der OEM-PCs ist auch Home Premium und das reicht für diese Anwender auch vollkommen aus.

Ich habe Home Premium und Ultimate, kenne also die Unterschiede.

Re: nur um 90€ für Win zu sparen?

um am Ende dann 90€ für sein Win zu sparen? Klare Antwort: Nein ist er nicht.
Ich kenne diverse User die einen Stapel ungenutzter Windows-Lizenzen im Schrank liegen haben und Linux verwenden...

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Sicher kann jeder lesen, aber ist jemand bereit sich die Informationen von dutzenden Distributionen reinzuziehen um am Ende dann 90€ für sein Win zu sparen?

Wer *ernsthaft* eine Alternative zu windows sucht ist das. sollte er zumindest.

Klare Antwort: Nein ist er nicht.

Dann ist er auch nicht ernsthaft zu einem Wechsel bereit.

Volker


Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Und dass eine Linux-Distribution diverse Multimedia-Inhalte nicht abspielen kann, weil das halt mit "Open Source" nicht geht,

Es geht nicht "weil das mit Open Source nicht geht" sondern ganz einfach, weil es da ein Lizenzproblem gibt. Das MP3-Format z.B. gehört dem Fraunhofer-Institut ... wer genau soll das lizensieren? Der Distributor? Aber der programmiert das Linux doch gar nicht...

Volker

Linux ist keine Firma

Viele der hier geäußerten Überlegungen mögen ja richtig sein, nur lassen diese alle eines außer acht:

Linux ist keine Firma!

Wachstumsparadigma, Stagnation = Rezession, Konkurrenzdruck, Schielen auf Marktanteile - all das kennt Linux nicht. Linux ist einfach nur ein Systemkernel - mehr nicht.

Es ist daher auch müßig, Überlegungen anzustellen, ob es zu viele oder zu wenige Distributionen gibt. Theoretisch müsste es so viele Distributionen geben, wie es User gibt - dann nämlich, wenn jeder dahergeht und sich aus dem Linux-Kernel seine ureigene Distri strickt.

Nun haben die wenigsten von uns Lust dazu, und deswegen gibt es jede Menge fertige Linux-Distris "von der Stange". Wenn man sich einmal für SuSE oder Ubuntu entschieden hat, kann es einem doch wurscht sein, ob es nur 49 oder 4999 weitere Distris gibt. Und wenn mir die Update-Frequenz von Ubuntu zu hoch ist, so what - dann installiere ich eben nur die Long Term Support-Versionen (LTS).

Open Source ist wie ein Lindwurm - schlägt man ihm einen Kopf ab, wachsen anderswo 3 andere wieder nach. Mitarbeiter eines OS-Projektes, die mit der Richtung von dessen Weiterentwicklung nicht mehr zufrieden sind, verlassen einfach das Projekt und machen ihr eigenes auf, basierend auf dem letzten Stand des Ursprungsprojekts, der ihnen noch zugesagt hat. Das liegt in der Natur der Sache von Open Source.

Man mag dies als hoffnungslose Verzettelung beklagen und sich mehr Bündelung der Kräfte wünschen, ein "An-einem-Strang-Ziehen". Nur, solange kein Unternehmen dahintersteht, kein Management, das diese oder jene Entscheidung trifft und die Marschrichtung vorgibt, wird es das schwerlich geben.

Dass Linux Marktanteile verliert, ist eigentlich kaum möglich, denn wer einmal auf Linux umgestiegen ist, der bleibt auch ein Leben lang dabei. Ich meine jetzt nicht die, die kurz hineinschnuppern und dann wieder aufgeben. Dass jemand von Linux zurück zu Windows wechselt, habe ich noch nie gehört.

Sollte Linux doch Anteile verlieren, wäre dies allenfalls denkbar, wenn der Markt für Computer und Betriebssysteme wächst, demgegenüber die Anzahl der Linux-User aber konstant bliebe. Das wäre ein indirekter, rein prozentualer Rückgang. Aber das halte ich für eher unwahrscheinlich, die Welt ist mehr oder weniger flächendeckend mit Computertechnik versorgt, vom Büro bis ins Kinderzimmer. Da sehe ich wenig Potenzial für große Sprünge.

CU
Olaf

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Wachstumsparadigma, Stagnation = Rezession, Konkurrenzdruck, Schielen auf Marktanteile - all das kennt Linux nicht. Linux ist einfach nur ein Systemkernel - mehr nicht.

Es ist daher auch müßig, Überlegungen anzustellen, ob es zu viele oder zu wenige Distributionen gibt. Theoretisch müsste es so viele Distributionen geben, wie es User gibt - dann nämlich, wenn jeder dahergeht und sich aus dem Linux-Kernel seine ureigene Distri strickt.


Genau so ist es. Und genau das verstehen die Windows-User nicht! Es ist und bleibt denen unverständlich, dass man im Grunde irgendeine Linux-Distri nehmen kann und sich die so hinbiegen kann, wie man es will - und das kostenlos und ohne Angst zu haben, dabei irgendwelche Copyrights oder Softwarepatente oder sonstwas zu verletzen.

Gut geschrieben, Olaf! Du hast es gut getroffen und zu 100% auf den Punkt gebracht.

Gruß
K.-H.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Das mag ja durchaus so sein, aber selbst Linux entwickelt sich auch nicht von allein. Zwar ist Linux kein Unternehmen, somit auch nicht den üblichen Marktregeln ausgesetzt, aber jede einzelne Person die mitwirkt trägt dennoch die Kosten, wenn auch überwiegend freiwillig. Ob das so eine wahnsinnig tolle Sache ist würde ich doch stark bezweifeln. Es mag etwas überspitzt sein aber für mich ist das Ressourcenverschwendung, wobei Hobbbies das oftmals an sich haben, als Relativierung.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Hallo Olaf!

Volle Zustimmung! Besser kann man es gar nicht schreiben.

Gruß
repi

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Aber das halte ich für eher unwahrscheinlich, die Welt ist mehr oder weniger flächendeckend mit Computertechnik versorgt, vom Büro bis ins Kinderzimme

Das würde ich nicht so unterschreiben, wir haben jährlich eine Gruppe von Deutschstudenten aus Weißrussland zu besuch und erst in den letzten Jahren gab es vereinzelt Leute die einen eigenen PC haben(aber immernoch unter 5%).

Allerdings email Adressen, und in Russischen Facebook sind inzwischen die meisten auch wenn sie sich eher unregelmäßig einloggen können.

Und die meisten Menschen sind arm, ich kann mir kaum vorstellen das es in Afrika etc. besser ist - da ist noch viel Wachstumspotenzial.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ja, @crazy Eye, aber wenn man sich jetzt die Verbreitung von Linux (insbesondere ubuntu) in den Schwellenländern anschaut, dann fällt eben auch auf dass dort Linux deutlich stärker vertreten ist. Was sicher am imensen Kostenvorteil liegt.

1% ist doch OK

Hallo Olaf,

danke, ein sehr guter Text!

Dass Linux überhaupt 1% aller Desktops belegt, hätte ich nicht gedacht. Eher weniger.

usernull

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Volle Zustimmung Olaf!!! Ich halte dieses ganze Marktanteile Gewinsel für völlig absurde Kaffeesatzleserei. In meinem Umfeld steigt die Zahl der Linuxer beständig, dieses Jahr um 20 Nutzer. Mac stagniert und Windows geht zurück. Aber letztlich geht mir das am ........ vorbei und ich freue mich über mein stabiles System. Upgrades bräuchte auch ich nicht so häufig, aber wie schon gesagt, dann nimmt man halt die LTS Version und hat erstmal (wenn man will) ein paar Jahre Ruhe.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Hallo Olaf!

Volle Zustimmung! Besser kann man es gar nicht beschreiben.

Gruß
raini6

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Dass jemand von Linux zurück zu Windows wechselt, habe ich noch nie gehört

Mit Sicherheit nicht Olaf.........!

Übrigens sehr guter und zutreffender Artikel


MfG Acader





Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Viele der hier geäußerten Überlegungen mögen ja richtig sein, nur lassen diese alle eines außer acht:

Linux ist keine Firma!


Viele der geäußerten Gegenargumente mögen richtig sein, nur lassen diese eines außer Acht:

Den Durchschnittsanwender interessiert dies in keinster Weise.

Wachstumsparadigma, Stagnation = Rezession, Konkurrenzdruck, Schielen auf Marktanteile - all das kennt Linux nicht. Linux ist einfach nur ein Systemkernel - mehr nicht.

Anscheinend muss es wohl doch Menschen geben, die es interessiert. Ich meine die Menschen, die den Durchbruch von Windows schon seit Jahren herbei predigen wollen.

Btw, die Diskussion ob Linux nun nur der Kernel, oder auch Userland bedeutet ist immens alt und genauso müßig. Die Mehrheit versteht nunmal unter Linux nicht nur einen Kernel, sondern auch das Userland.

Es ist daher auch müßig, Überlegungen anzustellen, ob es zu viele oder zu wenige Distributionen gibt. Theoretisch müsste es so viele Distributionen geben, wie es User gibt - dann nämlich, wenn jeder dahergeht und sich aus dem Linux-Kernel seine ureigene Distri strickt.

Au contraire, die Diskussion ist nicht müßig, denn der Umstand dass es so viele Distributionen gibt hat einige Seiteneffekte und der größte ist die oftmals vergeudete Manpower bei Entwicklung und Pflege. Eigentlich betrifft dies nicht nur Distributionen, sondern viele OS-Projekte insgesamt. So gibt es einige exzellente Leuchtturmprojekte im OS-Umfeld, die professionell gepflegt werden und daneben unzählige halbherzige und/oder aufgegebene "Frickeleien", die nie über den Status als Proof-of-concept hinaus kamen oder kommen werden. Zudem hakt es selbst bei den Vorzeigeprojekten oftmals beim Punkt Usability und der Einhaltung von Design-Guides, vielen Projekten merkt man leider an von wem sie gebaut wurde: Teils begnadeten Entwicklern, die sich aber selten in einen normalen Anwender hinein versetzen können.

Nun haben die wenigsten von uns Lust dazu, und deswegen gibt es jede Menge fertige Linux-Distris "von der Stange". Wenn man sich einmal für SuSE oder Ubuntu entschieden hat, kann es einem doch wurscht sein, ob es nur 49 oder 4999 weitere Distris gibt. Und wenn mir die Update-Frequenz von Ubuntu zu hoch ist, so what - dann installiere ich eben nur die Long Term Support-Versionen (LTS).

Nun, der unbedarfte Anwender wird sich wohl wahrscheinlich entweder die erstbeste Distribution installieren die ihm über den Weg läuft, oder gleich überfordert von der Vielzahl der an Distributionen aufgeben.

Open Source ist wie ein Lindwurm - schlägt man ihm einen Kopf ab, wachsen anderswo 3 andere wieder nach. Mitarbeiter eines OS-Projektes, die mit der Richtung von dessen Weiterentwicklung nicht mehr zufrieden sind, verlassen einfach das Projekt und machen ihr eigenes auf, basierend auf dem letzten Stand des Ursprungsprojekts, der ihnen noch zugesagt hat. Das liegt in der Natur der Sache von Open Source.

Genau, das ist der Punkt und das Problem. In der Regel steht nicht das Ziel eines nutzerfreundlichen und funktionsreichen Programmes im Vordergrund, sondern was ein (oder mehrere) Entwickler gerne machen würden. In manchen Fällen ist es noch schlimmer, nämlich dann wenn auch noch das Ego eines Entwicklers die Antriebsfeder ist.

Um das mal zu konkretisieren: Ein Programm wie Photoshop besteht auch vielen Millionen Zeilen Code und es stecken unzählige Entwickler dahinter. Würde jeder der Entwickler das Programm forken, wenn ihm eine Entscheidung zur Entwickung nicht passt, dann wäre so ein Programm nie fertig geworden. Vielleicht sollte man sich einmal die herausragenden Projekte bei OS anschauen, dann merkt man recht schnell, dass bei den meisten Firmen dahinter stecken, die die Arbeit mit professionellen Entwicklern unterstützen, die nicht einfach das Handtuch schmeißen, wenn ihnen was nicht passt.

Man mag dies als hoffnungslose Verzettelung beklagen und sich mehr Bündelung der Kräfte wünschen, ein "An-einem-Strang-Ziehen". Nur, solange kein Unternehmen dahintersteht, kein Management, das diese oder jene Entscheidung trifft und die Marschrichtung vorgibt, wird es das schwerlich geben.

Eben, das ist der Punkt. Und da es eben nicht das Linux gibt und die Programme, die einer gemeinsamen Guideline folgen, keine langjährigen Roadmaps, kein einheitliches Look and Feel (nicht mal eine einheitliche Paketverwaltung oder Verzeichnisstruktur) wird es immer wieder Inkompatibilitäten geben (ja, die gibt es zwischen Distributionen), Verwirrung bei Anwendern und gemecker über frickelige Anwendungen.

Dass Linux Marktanteile verliert, ist eigentlich kaum möglich, denn wer einmal auf Linux umgestiegen ist, der bleibt auch ein Leben lang dabei. Ich meine jetzt nicht die, die kurz hineinschnuppern und dann wieder aufgeben. Dass jemand von Linux zurück zu Windows wechselt, habe ich noch nie gehört.

Das Verlieren von Marktanteilen ist jedoch in dieser Diskussion nicht das Thema, sondern der oft prognostizierte aber nie erreichte Druchbruch auf dem Desktop. Und was verlorene Marktanteile angeht: Vor ein paar Monaten stolperte ich mal über eine Studie, die sich mit Linux-Netbooks (ja, die gab´s mal) beschäftigte und dem Prozentsatz an Anwendern, die anschließend ein Windows darauf aufspielten. Er war sehr hoch.

Sollte Linux doch Anteile verlieren, wäre dies allenfalls denkbar, wenn der Markt für Computer und Betriebssysteme wächst, demgegenüber die Anzahl der Linux-User aber konstant bliebe. Das wäre ein indirekter, rein prozentualer Rückgang. Aber das halte ich für eher unwahrscheinlich, die Welt ist mehr oder weniger flächendeckend mit Computertechnik versorgt, vom Büro bis ins Kinderzimmer. Da sehe ich wenig Potenzial für große Sprünge.


Tja, Du schreibst viel darüber, dass es Linux egal sein kann, ob es Marktanteile gewinnen kann oder nicht... alles richtig. Allerdings geht es in der Diskussion darum, ob Linux den Durchbruch auf dem Desktop schaffen wird oder nicht und ohne Zugewinn kann dies nicht passieren.

Und jetzt mal back on topic: Ich maße mir mal an dass ich ungefähr eine Vorstellung über einen durchschnittlichen PC-User habe (die Grundgesamtheit der Stichprobe dürfte dafür mittlerweile ausreichen). Aus dieser Erfahrung wage ich mal zu behaupten, dass 99% dieser User sich keine Gedanken über ein Betriebssystem machen und dies auch nicht wollen. Dies tun sie nicht einmal bei Windows. Da stellt keiner die Frage: Hole ich mir Home, Professional oder Enterprise... sie holen ihren PC im Laden ihrer Wahl und nehmen das Windows, das drauf ist (man sollte sich mal vor Augen führen wie gering letztendlich der Prozentsatz an Anwendern ist, die ihren PC selbst zusammen schrauben). Wenn sie doch einmal in die Verlegenheit kommen sollten eines kaufen zu müssen dann nehmen sie das, welches der Verküfer ihnen empfiehlt, oder das mit der schönsten Verpackung und dem günstigsten Preis im Regal.

Dieser Durchschnittsuser, sollte er denn zu Linux kommen, wird sehr wahrscheinlich ratlos dastehen, wenn sein neu installiertes Linux erst einmal keine Videos abspielt. Ebenso wird er eher verzweifeln, wenn es für ein Programm welches er gerne installieren würde keine RPM oder DEB Pakete gibt und er den freundlichen Ratschlag zum selbst kompilieren aus den Quellen liest. Und spätestens wenn er aufgefordert wird irgendwas auf der Konsole zu tun wird er mit ziemlicher Sicherheit aufgeben.

Zum Schluss noch ein Disclaimer: Ich finde Linux gut, es ist das OS der Wahl um ein effizientes System für bestimmte Zwecke aufzubauen. Seine große Stärke ist die Vielfalt und Flexibilität, aber seine größte Schwäche ist seine Vielfalt und Flexibilität.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Viele der geäußerten Gegenargumente mögen richtig sein, nur lassen diese eines außer Acht:
Den Durchschnittsanwender interessiert dies in keinster Weise.

Oh - haben wir hier ein Echo? :-D

Spaß beiseite: Den Durchschnittsanwender dürften weite Teile dieser Diskussion, inkl. meiner Beiträge in der Tat nicht interessieren. Das müssen sie aber auch nicht zwangsläufig. Hier bei Nickles ist der Anteil fortgeschrittener Anwender recht hoch, gerade auf dem Linux-Board.

Ja, manche Linuxer möchten den Durchbruch "ihres" Systems herbeipredigen, aber es werden auch andere Stimmen laut - vielen Anwendern ist es egal, ob viele oder wenige andere das gleiche System nutzen. Hier im Thread schreibt einer sinngemäß, "ist doch prima, dann bleiben wir unter uns und müssen uns weniger mit Malware herumärgern" - auch ein Aspekt. Wieder andere betrachten "ihr" Linux wie einen elitären Club, in dem "man" unter sich bleiben will.

die Diskussion ob Linux nun nur der Kernel, oder auch Userland bedeutet ist immens alt und genauso
müßig. Die Mehrheit versteht nunmal unter Linux nicht nur einen Kernel, sondern auch das Userland.

Rein umgangssprachlich würde ich auch immer das Gesamtsystem, inkl. Distri und GUI als "Linux" bezeichnen. Müßig sind diese Unterschiede insofern aber nicht, als diese Reduzierung auf den Kernel eines deutlich macht: Linux ist kein Unternehmen, das seine Marktanteile mindestens halten, wenn nicht gar steigern muss. Linux könnte nächstes Jahr von 0,9 auf 0,7% abrutschen, ohne dass es die Community ernsthaft jucken müsste. Platt ausgedrückt, Linux geht davon nicht pleite.

Du hast recht, die Vergeudung von Manpower durch eine zu starke Verästelung der Projekte ist schon schade, jedenfalls dort wo kein Unternehmen die Richtung vorgibt und bezahlte Programmierer bei der Stange hält. Ich fürchte nur, das wird immer so sein, solange es Open Source gibt.

der unbedarfte Anwender wird sich wohl entweder die erstbeste Distribution installieren die ihm
über den Weg läuft, oder gleich überfordert von der Vielzahl der an Distributionen aufgeben.

Ich tippe auf ersteres. Zum Aufgeben sehe ich keine ernsthafte Veranlassung. Wie oft wird hier im Linux-Forum die Frage behandelt, "welche Distri ist für mich als blutigen Anfänger am geeignetsten?". Oder derjenige schaut sich im Zeitschriftenhandel um und entdeckt das Einsteiger-Magazin "easy linux". Auf die Weise bin ich 2003 zu Red Hat 8 und später 9 gekommen, SuSE war auch schon recht populär. Heute würde man auf die Weise wohl bei Ubuntu oder doch wieder SuSE landen.

Ernsthaft, die Distributionsvielfalt halte ich in diesem Zusammenhang für ein Scheinproblem. Schwerer wiegt da schon die mangelnde Bündelung der Kräfte, denn Linux-Programmierer wachsen ja nicht auf den Bäumen. Je mehr Projekte es nebeneinander gibt, desto weniger Manpower steht im statistischen Durchschnitt für jedes einzelne zur Verfügung, um es einmal ganz plump zu rechnen.

Würde jeder der Entwickler das Programm [Photoshop] forken, wenn ihm eine
Entscheidung zur Entwickung nicht passt, dann wäre so ein Programm nie fertig geworden.

Photoshop könntest du als Entwickler auch gar nicht forken: Zum einen ist es kein Open Source-Projekt, du kannst also nicht einfach Photoshop nach deinen persönlichen Vorstellungen in eine andere Richtung weiterentwickeln, ohne dass Adobe dir deswegen mächtig - und zu recht - aufs Dach steigen würde. Der Entwickler müsste dann schon mit einem eigenen Projekt ganz bei Null anfangen, gimp-mäßig sozusagen.

Zum anderen würde ein Photoshop-Entwickler seinen hochbezahlten und wahrscheinlich auch relativ sicheren Job bei Adobe nicht einfach mir nichts dir nichts an den Nagel hängen wollen, nur weil ihm die Richtung gerade nicht passt.

Vor ein paar Monaten stolperte ich mal über eine Studie, die sich mit Linux-Netbooks beschäftigte und dem Prozentsatz an Anwendern, die anschließend ein Windows darauf aufspielten. Er war sehr hoch.

Das werden Leute gewesen sein, die das Linux-Netbook nur deswegen gekauft haben, weil es billiger war als eines mit Windows. Ich bezweifle, dass das ernsthafte Linux-Interessenten gewesen sind. Wahrscheinlich haben die sich später ein Windows draufgespielt das irgendwo vom Laster gefallen ist.

Aus dieser Erfahrung wage ich mal zu behaupten, dass 99% dieser User sich keine Gedanken über ein Betriebssystem machen und dies auch nicht wollen. Dies tun sie nicht einmal bei Windows. Da stellt keiner die Frage: Hole ich mir Home, Professional oder Enterprise...

Genau deswegen halte ich die Diskussion über die angeblich so einsteiger-abschreckende Distro-Vielfalt für so überschätzt. Ich behaupte, das interessiert die Leute gar nicht.

Um noch einmal zum Kern des Themas zurückzukommen: Wenn ich allein hier bei Nickles sehe, wie viele langjährige und eingefleischte MS-Windows-User zu überzeugten Linuxern geworden sind - Triker und King-Heinz seien einmal als leuchtende Beispiele genannt, finde ich die Berichte über die angebliche(?) Stagnation ebenso überraschend wie die Zahl unter 1%.

Es könnte sein, dass das Potenzial der möglichen Linux-User oder Windows-Linux-Umsteiger irgendwann ausgeschöpft ist, dass ein Sättigungseffekt eintritt. Das wäre dann der Fall, wenn alle User bei Linux angekommen sind, die bereit sind, ab und an etwas an der Konsole zu machen, nur um einmal ein für manchen Durchschnittsuser abschreckendes Beispiel zu nennen.

Andererseits bleibt Linux ja auch nicht stehen. Heutige Distris sind schon wesentlich intuitiver zu bedienen als noch vor 8 bis 10 Jahren, da wurde gegenüber Mac OS (mit und ohne X) und Windows schon mächtig aufgeholt. Sollte dieser Trend sich in Zukunft fortsetzen, wäre eine Steigerung des Anteils im Desktopbereich durchaus vorstellbar.

Nur... darauf angewiesen ist die Linux-Community nicht.

CU
Olaf

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Nabend schön,

und schön mal wieder was von Dir zu lesen :-).
Dies tun sie nicht einmal bei Windows. Da stellt keiner die Frage: Hole ich mir Home, Professional oder Enterprise... sie holen ihren PC im Laden ihrer Wahl und nehmen das Windows, das drauf ist
gehe mal von mir aus. Also ich habe bei meinem NB schon mal Gedanken gemacht und lange, jedoch vergeblich, gesucht ein NB mit "Ultimate" oder "Professional" zu bekommen. Da ist man als "Kunde" eben nicht König sondern bleibt nur kaufen oder lassen :-(, es gab oder gibt eben nur Home Premium auf NB.
Aber da man (so wie ich es bisher hier gelesen habe) für Linux schon sehr viele Kenntnisse über den PC haben möchte um damit auch "frickeln" zu können wird es (so wie für mich) für die Mehrheit der Leute nicht gewählt werden. Da ist eben nicht jeder so ein Fachmann und hat auch nicht die Energie und die nötigen Kenntnisse sich damit so zielstrebig zu befassen und den PC als "Versuchsobjekt" (zu teuer was zu zerschießen) zu nehmen.
Auch die Hemmschwelle mit Angst vor Ungewißheiten und fehlender Kenntnis sich da schnell vorbeizumanövrieren ist nicht zu unterschätzen.
Es sind nicht alle 30-40 Jahre alt oder so mit dem PC und dessen Aufbau aufgewachsen, da ist es doch mit Windows ganz einfach einfacher (wenn auch nur bedingt, da muß man auch "wursteln", jedoch läuft es auch um Fragen zu können :-)).
Ist eine Meinung eines von Dir beschriebenen Laien die de PC einfach nutzen möchten.

Gruß
Manfred

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Die vielen eigentlich fast identischen, aber in Details allerdings doch fickrig unterschiedlichen Linux-Distributionen, machen Einsteiger verrückt.

genau.... wollte immer mal linux ausprobieren, aber ich wusste gar nicht welche distribution ich nehmen soll.... zu viele köche verderben den brei....
ich will damit nicht sagen dass linux schlecht ist, aber trotz der tatsache dass ich ca. 1 dutzend rechner selbst vernetzt habe und alles aufgespielt habe, ich will nicht tagelang internetseiten durchforsten um rauszufinden welche version was kann - sowieso fast unmöglich ohne es vorher ausprobiert zu haben.

gut wäre einfach eine linux seite wo man mit add-ons sich sein system austatten kann. ähnlich wie mozilla. ist vielleicht ein bisschen oberflächlich ausgedrückt, aber ich glaube man kann verstehen was ich meine.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

gut wäre einfach eine linux seite wo man mit add-ons sich sein system austatten kann. ähnlich wie mozilla.
Die gängigen Anwendungen kannst Du doch bei allen Distris über die Paketverwaltung installieren. Also genau so einfach wie die Mozilla Add-Ons...

aber ich wusste gar nicht welche distribution ich nehmen soll
Warum hast Du dann nicht einfach die erstbeste genommen? Hättest Du doch keinen Nachteil wenn aus Deiner Sicht alle gleich gut sind. Ansonsten ist der Vergleich per Live-CD nun wirklich nicht sehr aufwändig...


Gruß
Borlander

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

gut wäre einfach eine linux seite wo man mit add-ons sich sein system austatten kann.

Sowas in der Art gibt es hier für GNOME: http://gnomefiles.org/ und hier für KDE: http://kde-apps.org/

Und dazu gibt es noch die Paketverwaltung und das Softwarecenter.

Viel Spaß beim Stöbern..

Gruß
K.-H.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Hallo!

gut wäre einfach eine linux seite wo man mit add-ons sich sein system austatten kann

Ergänzung: Auf http://susestudio.com/ kann man sich sein openSuSE selbst konfigurieren und anpassen. Das fertige Betriebssystem kann dann als ISO heruntergeladen und gebrannt/gemountet werden.

Allerdings gibt es da einen Wermutstropfen: Die Seite ist auf Englisch...


Gruß
Lukas

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Da gehst Du mal zu Beispiel auf www.communtu.de, da kannst Du Dir Deine persönliche ubuntu-Version ganz nach Deinem Geschmack zusammenstellen und bekommst die fertig als Iso Datei zum Download und brennen. Einfacher gehts doch garnicht! Ich habe übrigens kürzlich für eine Schule rund 20 PCs vernetzt (alles rund 6 Jahre alte Fu-Siemens) und eine selbst zusammengestellte Version von Edubuntu (EDucationalUBUNTU) eingesetzt. Die konnte ich, als quasi IT Laie mit Hilfe des kostenfreien Tools "Remastersys" ohne Probleme zu Hause schmieden und alles lief ohne jedes gefrickel! Mach sowas mal mit Win oder Mac. Ganz abgesehen vom Lizensproblem.

Totgesagte leben länger! ;-)

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ich würde da mal 100 Leute nehmen, mit PC Vorkenntnissen, einen leeren PC mit Internetanschluss, in der einen
Hand eine Installations-CD mit meinetwegen Ubuntu und in der anderen Hand eine Scheibe mit allen möglichen
Dateien zum abspielen, ändern oder anzeigen. Jeder möge dann aufschreiben wass ihm nicht gefällt. Das währe
sicher eine gute Grundlage um ein perfektes Linux zu bauen. Andy

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Jaja Windows 7 regiert die Welt :-)

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

In den Linux-Reports habe ich im Prinzip die gleiche Kritik geäußert. Es gibt zu viele Distributionen, zu viel Chaos und einfach zu viel Sturheit bei den Linux-Machern.

Dem ist imho nicht so, im gegenteil es gibt eben für alles einen Spezialisten.

Und gerade Mark Shuttleworth, der Macher des herausragenden Ubuntu, ist einer der Linux-Mörder Nummer 1.

Dem stimme ich zu. Zwar unterstelle ich shuttleworth edle Motive, allerdings ist Linux eben ein System mit dem man sich genauer befassen sollte. Wer dazu nicht bereit ist, dem wünsche ich lieber alles gute unter Windows, als ihn zwangsweise bei Linux zu halten. Noch krasser sogar, ich will diese Leute nicht auf meinem System haben, das macht sie selbst unglücklich, und mich gleich dazu, weil ich den unsinn mitunter supporten darf.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

ich denke mal das es weniger ein Problem von Linux im allgemeinen ist sondern eher ein Problem der fehlenden Unterstützung der Hardware und Softwareentwickler das Linux nicht den großen Durchbruch erlangt hat.
Wenn ich mir ein neues Laptop oder einen Desktop-PC kaufen möchte dann ist auf diesen Rechnern schon Windows präsent, vorinstalliert. Soll heißen der Kunde, Benutzer erfährt erst gar nicht das es da noch ein anderes OS gibt außer Windows oder Mac OS.
Zudem kommt noch hinzu das es wegen der Codecs wie mp3. Flash,Pdf usw rechtliche Probleme gibt.
Aber es gibt da sehr gute Alternatieven, die ebenso gut funktionieren wie die nativen Codec´s.
Nur das wird ein Neukunde nicht erfahren, weil MS schon auf dem Rechner ist.

Das andere leidige Problem ist die fehlende Spieleunterstützung weswegen man ein Dualbootsystem braucht.
Das ist allerdings auch ein Punkt der mich etwas ärgert. Nur liegt das nicht an Linux und deren Machern sondern wiedermal an den Herstellern wie hier schon richtig bemerkt wurde.

Ganz unschuldig ist die Linuxcommunity sicher auch nicht, denn alle 6 Mon eine neue Version ist nicht gerade jedermann´s Sache. Aber es zwingt einem doch andererseits niemanden alle 6 Monate sein System upzugraden!
Das es so viele unterschiedliche Linuxdistries gibt dient sicher nicht gerade der Übersichtlichkeit. Doch wenn man sich ein bisschen in die Thematik einliest, denn I-Net haben fast alle User, wird man sicher fündig nach der Distri die einem gefällt. Andererseits muss ich da Nickles zustimmen, es ist wahrlich verwirrend bei so einer großen Auswahl an Distries den Durchblick zu wahren. Weniger Distributionen und die Macher von Linux könnten mehr Energie in die Weiterentwicklung von Linux stecken.

Ich selbst bin auch ein begeistertet Linux-User und ärgere mich auch manchmal, aber es ist halt kein TV-Gerät das ich nur einschalten muss und dann kann ich schauen. Nein, es ist ein PC, Laptop etc. und die machen halt nicht immer unbedingt das was ich von ihnen erwarte unabhängig welches OS ich nutze. Darüber sollten sich alle User im klaren sein.
Also lesen und sich informieren sollte man sich schon bevor ich mir ein Os installiere.
Deswegen aber Linux gleich als den Desktopverlierer hin zu stellen halte ich da für übertrieben.


Bitte steinigt mich nicht gleich, weil ich Linux hier die Lanze gehalten habe.
Dieses Posting zeigt lediglich meine Meinung zum Theme Linux.


mit freundlichen Grüßen euer neues Mitglied Dacard.
Bin auf diesem Forum durch Zufall gestoßen.
Ich bin 44 Jahre alt und begeisterter PC User.









Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Hi,
das mit Dualboot hab ich zwar bei mir auch, aber ich brauch mein Windows eben zum spielen und hab auch danach kaum nen Grund mit Linux zu arbeiten, da es ja Programme wie zB Gimp oder Open Office auch für Windows gibt, Viele gute ursprüngliche Linux-Porgamme gibts inzwischen für Windows, mir ist es dann egal, ob Gimp unter Win oder Linux läuft, aber wenn ich mir nen Neustart erspare, nutz ich die eben unter Win.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Wenn ich mich in einem Zeitschriftenladen bei den Computerzeitschriften umsehe, so beschäftigen sich ca. ein Viertel bis ein Fünftel der Zeitschriften mit Linux (es gibt sogar eine eigene Ubuntu-Zeitschrift!).

Da ich davon ausgehe, dass ein Zeitschriftenverlag keine missionarischen Absichten hat sondern gewinnorientiert und professionell arbeitet, behaupte ich hier einfach mal:

In Deutschland verwenden immer mehr PC-Besitzer Linux! Ich habe daher Zweifel an der Zahl "1 %".

"Ich glaube keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe" (ein Zitat, das man fälschlicherweise Winston Churchill zuschreibt).

MfG
Erwin

Meine "Computerei": 20 % Windows XP, 80 % Ubuntu

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Das kannst du glauben, nach Statistiken von Händlerzeitschriften liegt der Anteil sogar nur bei 0,9%.

Das System kommt so nie in die Gänge..

Gruß

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Das System kommt so nie in die Gänge..
Also ich muss nur auf den Einschaltknopf drücken und schon läuft es! ;-)

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Schön reden hilft auch nichts!

Mit in die Gänge meinte ich die Verbreitung!

Das System ist ist schlicht gescheitert, Schade eigentlich...

Gruß
luttyy

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Das System ist ist schlicht gescheitert, Schade eigentlich...

Das kann man wohl so pauschal nicht sagen!
Denn die IT besteht nicht nur aus Desktopsystemen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Linux-Einsatzbereiche

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Das System ist ist schlicht gescheitert, Schade eigentlich...

gescheitert sind systeme wie OS2 Warp,die gestorben sind aber Linux wird es noch in der Zukunft geben und es wird auch in der Zukunft gepflegt und gut nutzbar sein.

Zudem was ist am 1% so schlimm, das ist nicht unbedingt wenig wenn man bedenkt wieviele PC es gibt - und es gibt viele erfolgreiche Firmen die noch kleinere Marktanteile haben. Die gruppe ist groß genug um sich gegenseitig zu helfen, und das System ist ausgereift genug um problemlos damit zu arbeiten.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Das kannst du glauben, nach Statistiken von Händlerzeitschriften liegt der Anteil sogar nur bei 0,9%.

Irgendwelche Quellen?

Wenn ' so wäre, wären die Zeitschriften längst schon vom Markt verschwunden.

MfG
Erwin

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Natürlich!

Die Quellen wurden vom mir längst veröffentlicht.

Reseller-News ist die Zeitschrift für Händler und da geht es Gnadenlos zur Wahrheit!

Gruß

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Die Quellen wurden vom mir längst veröffentlicht.

Sorry, aber ich kenne nicht alle deine Postings. Gibt es einen Link zu diesen Reseller-News? Oder kommt man nur als "Profi" daran?
Wenn deine Aussage stimmt, woran ich nun keinen Zweifel habe, dann frage ich mich allerdings erst recht, warum es diese Linux-Zeitschriften überhaupt noch gibt.

MfG
Erwin

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Wenn ' so wäre, wären die Zeitschriften längst schon vom Markt verschwunden.

Nur weil dort 5 LINUX-Zeitschriften neben 20 WINDOWS-Zeitschriften im Regal liegen, kannst Du doch noch nichts über die Verbreitung von LINUX aussagen!

Wenn überhaupt, dann müsste man die Auflagenhöhen (oder besser: die verkauften Exemplare) vergleichen.

Ohne dass ich diese Verkaufszahlen kenne: Ich gehe davon aus, dass LINUX hier einen noch viel geringeren Anteil als 0,9 % hat. Der Grund: In der LINUX-Community ist der Informationsaustausch über das Internet seit jeher besser entwickelt gewesen als bei Windows-Nutzern. Deshalb denke ich, dass die LINUX-User eher unterdurchschnittlich auf PC-Magazine zurückgreifen werden.

Gruß, mawe2

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Das kannst du glauben, nach Statistiken von Händlerzeitschriften liegt der Anteil sogar nur bei 0,9%.

Das glauben aber nur jene welche es auch wirklich glauben wollen.
Kommt eben immer darauf an wer dieses Statistiken macht und dann verfasst und für wem es besonders gut ist das zu hören.
Wichtig ist auch wo die Umfragen gemacht werden. Man kann auch Umfragen machen, da kommt man bei Windows nur auf 1 % wenn du verstehst was ich damit meine.

Das System kommt so nie in die Gänge.

Tausende Linuxer sehen das aber ganz anders und sind mit ihrer Distribution zufrieden.
Schaue doch einfach mal in die großen Linux-Foren nicht nur die hier in Deutschland, dann hast du die richtige Antwort.


MfG Acader





Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ich weiß nicht so Recht, ob das mit dem 1% wirklich stimmt. Da wurde wahrscheinlich nach dem Hauptsystem gefragt und nicht, was man allgemein nutzt. Ich kenne eigentlich inzwischen kaum jemanden, vor allem die jungen Leute, die nicht zumindest mal Kontakt mit Linux hatten.

Und wie gesagt, oft läuft es als Dualboot, je nach Aufgabe. Wurde das mitgezählt? Ich denke eher nicht.

Gruß
Maybe

PS:
Ich habe ewig nicht mehr unter Linux gespielt. Das Angebot mag wegen Direct X eingeschränkt sein, aber damals lief z.B. Quake 3 Arena wunderbar unter Linux. Also Spiele, die OpenGL nutzen. Das sollte dann auch auf Spiele wie Doom3, Quake 4, also die gleiche Engine zutreffen.

Man kann also unter Linux zocken, nur nicht alles, was eben im Regal liegt

Wie gesagt, ist lange her mit Quake 3!

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Moin schoppes,

da sind aber auch viele User mit "Mischbetrieb" dabei, die neben einer Linux Distribution (zum Testen, oder für einzelne Anwendungen) ein BS von "Microweich" als Hauptbetriebssystem laufen haben..... reine Linux User sind wohl ehr im 1%- Bereich oder weniger zu finden... nur wenige User setzen einzig und allein auf Linux.....

Grüsse
Hellawaits


Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Der große Vorteil von Linux ist zugleich sein Sargnagel: die Flexibilität. Sie führt dazu dass an jeder Distribution irgendwas geändert wird, was dann wieder dazu führt, dass irgendwas nicht oder nicht so funktioniert wie man sich das vorstellt.
Das fängt bei Konfigationsaufgaben und -möglichkeiten an und hört mit Treibern und Anwendungsprogrammen noch lange nicht auf. Wenn sich die Entwickler nur auf eine gemeinsame und wirklich einfach bedienbare Schnittstelle für Treiber- und Softwareinstallationen einigen könnten, wäre Linux längst kein Nischenprodukt mehr.

Aber solange man ständig irgendwas per Konsole herumkompilieren oder konfigurieren muss, und selbst das teilweise nicht geht weil sich Befehle unterscheiden - gute Nacht.

Und was ich auch nicht nachvollziehen kann ist die hochbeschworene Zuverlässigkeit und Stabilität. Sein WinXP haben Abstürze Seltenheitswert, wenn die Hardware ok ist. Meine Versuche mit Linux dagegen waren oft schneller vorbei als ich das selbst gedacht hätte - aufgrund von Abstürzen oder Ähnlichem.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren


Aber solange man ständig irgendwas per Konsole herumkompilieren oder konfigurieren muss, und selbst das teilweise nicht geht weil sich Befehle unterscheiden - gute Nacht.


Das muss man seit ca. 4-5 Jahren nicht mehr.

Als ich Ende der 90 Jahre mit Linux angefangen habe, war das teilweise so.
Heute geht eine Linuxinstallation mit entsprechender Software mindesten 5-10 mal schneller als unter Windows. Auch eine Update auf eine nächste Version geht in der Regel ruck zuck und ohne Verlust irgendwelcher persönlicher Einstellung der Vorgängerversion, sofern man /home auf einer extra Partition ablegt und nicht mit dem neuen System jedesmal neu hochzieht.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Da hab ich andere Erfahrungen gemacht. Hab erst Anfang dieses Jahr eine Zeitlang mit Kubuntu und Fedora herumprobiert. (damals aktuellste Versionen) Und ich hab es um Verrecken nicht geschafft den richtigen Grafiktreiber für meine GTX260 zu installieren. Wenn ich ihn direkt installieren wollte kam eine Meldung dass Anpassungen erforderlich ist. Im Netz hab ich dann auch eine Anleitung gefunden wie das geht - natürlich per Konsole und irgendwelchen Kompilierungsbefehlen. Nur haben die Befehle bei mir nicht funktioniert, weil sich irgendwas an der Syntax geändert hatte - die Anleitung die ich gefunden hatte war für die vorherige Version von Kubuntu. *grrr* Hab dann in irgendeinem Ubuntu/Kubuntu Forum herumgefragt wie man das bewerkstelligen kann. Als Ergebnis gab es Kommentare so nach dem Motto: "Nimm halt die alte Version, dann gehts..."
Und das war nur ein Problem von einer ganzen Sammlung. Fehlende Audio- und Videocodecs? Kein Problem, muss man halt nur nachinstallieren. Denkste, der Player mag die Videos trotzdem nicht. Nach einer Weile googeln heisst es dann: Kann ja auch nicht gehen, dieser Player benutzt eigene Codecbibliotheken. Aber Linux ist ja flexibel, natürlich kann auch dieser Player die installierten Codecs nutzen. Wie? Gaaaanz einfach nur per Konsole im SU-Modus... *würg*
In der Zeit die da vertan hab, hätte ich vermutlich 15 Windoof-Rechner neu installieren können - oder was viel interessanteres tun. Irgendwann, nachdem es sich wieder mal aufgehängt hatte, hab ich es gleich runtergeworfen. Danach ging es mir besser... ;-)

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Glaubst du eigentlich das, was du da oben von dir gegeben hast?

Nur mal so zum vergleich: was meinst du, wie lange es dauert, um ein laufendes Linux-System auf eine neue Version zu bringen - *inklusive* aller laufenden Anwendungen?
Ach ja: nein, ich meine kein Versionupgrade per Paketmanagement - das eigentliche Linux wird komplett neu aufgesetzt (auf den "alten" Platten mit derselben Partitionsaufteilung)

Ich lass dir mal die NAcht, um darüber nachzudenken.
Kannst mir ja mal zwischenzeitlich verraten, wie lange das unter Windows dauert (z.B. von Win XP zu Win 7)

Volker

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Hi!

Noch 2008 spekulierte Strohmeyer, dass spätestens 2009 das "Jahr von Linux" wird
Jetzt stimmt seine tolle Spekulation nicht und er erklärt Linux als Desktop-OS für tot? Irgendwie klingt das sehr danach, dass sich jemand wichtiger machen möchte als er ist.
Herr Strohmeyer hat den OpenSource-Gedanken auch nicht verstanden, wenn er die Angelegenheit am Marktanteil festmacht und die vielen Distributionen kritisiert (siehe auch: Beitrag von Olaf19).
Ich bleibe gerne Angehöriger einer Minderheit.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Irgendwie klingt das sehr danach, dass sich jemand wichtiger machen möchte als er ist.

Ne, finde ich in diesem Fall nicht. Dass was er 2008 geschrieben hat (ist in seinem Beitrag verlinkt) und das jetzt geschrieben haben durchaus Logik. Wie ich ja sagte - ich mag Linux unverändert und empfehle jedem es auszuprobieren, da es viele Vorteile hat. Aber es ist einfach gut, dass die Linux-Leute alle Weile mal ausgeschimpft werden - vielleicht nützt es ja was.

Grüße,
Mike

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ich würde sogar noch weiter gehen! Linux gehört, in den Schulen, in den IT-Unterricht. Erstens als Alternative und weil man einfach noch näher am Ursprung ist.

Wer Linux versteht, versteht auch Windows, anders herum ist das noch lange nicht so, soweit meine Erfahrungen.

Wenn sich das durchsetzen würde, wer weiß, wie die Zukunft von Linux dann aussehen mag?

Gruß
Maybe

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Eine großartiger, vernünftiger Vorschlag!

Aber
Ich bezweifle,dass sich der in unserem Bildungssystem durchsetzen wird.
Gerade dort hat sich MS ähnlich wie McDonald bei den Kits (locken mit Angeboten ab Säugling zur Kundenbindung) recht gut etabliert. In der Bildungshierarchie bekommen schon Volksschullehrer/innen MS.Produkte zum Schnäppchenpreis mit Lizenz für die ganze Familie, für die der Normaluser hunderte Euros löhnen darf. Das Verwöhnaroma zieht sich weiter in der Hierarchie. Über IT-Mitarbeiter an Rechenzentren weiter bis zu den Entscheidungsträgern an Bildungseinrichtungen.

Wenn man sich an etwas gewöhnt hat ist ein Wechsel zu einem anderem Betriebssystem wegen einer gewissen immanenten Trägheit gar nicht mehr notwendig.

Selbst ich alter Bock (Betriebssysteme von CPM, alle DOS, alle Windows ab 2.0 bis XP) war schon nahe daran komplett auf Linux umzusteigen. Hatte schon einige Distributionen installiert. Wie Olaf19 unter Anderem trefflich argumentiert hat war die Wahl der passenden Distri kein wirkliches Problem.

Für den normalen Gebrauch haben alle dank guter Hardwareerkennung, OpenOffice und der guten Medienunterstützung sofort gereicht. Klar war für das tiefere Einsteigen dann ein gewisser Lernaufwand erforderlich.

Vista war als Alternative zu Linux als teilweiser Murks ausgeschieden.

Ja und dann kam WIN7. Am Anfang für 1bis 3 Monate gratis. Lief selbst auf betagten PCs (etwa Athlon 1700+ mit nur 1 GByte RAM) ausreichend schnell und stabil.

Aus Faulheit und wegen der gekauften Programme habe ich jetzt am Arbeits-PC eine WIN7 OEM Version. Werde aber auf den anderen, wenn ich wieder Zeit habe, statt XP Linux auch wegen der Kosten installieren.

Es lebe die Abwechslung und Vielfalt


Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ich denke, Du hast damit völlig Recht. Im normalen Alltag in den Schulen kann ich das noch teilweise nachvollziehen. Wenn es aber um die richtigen IT-AG´s geht, in denen es auch um Programmierung geht, sollte man auf Linux setzen.

Linux wird wohl noch, auf absehbare Zeit, ein System für den Profibereich und den wirklich ambitionierten User bleiben.

Wie ich schon oft geschrieben habe, bei mir läuft Linux seit Jahren als virtuelle Maschine nebenbei, aber nicht mal mehr als Dualboot System. Bei der heutigen Hardware läuft es so sauber und schnell, warum soll ich mich mit der Treibersuche und Hardwarekonfiguration auseinander setzen?

Auf Servern hat es aufgrund der Stabilität, der bescheidenen Hardwareanforderung und auch der Sicherheit noch lange einen festen Platz, kann ich mir denken.

Gruß
Maybe

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Aber es ist einfach gut, dass die Linux-Leute alle Weile mal ausgeschimpft werden - vielleicht nützt es ja was.
Sonderlich großen Schaden anrichten wird es zumindest nicht! ;-)

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Aber es ist einfach gut, dass die Linux-Leute alle Weile mal ausgeschimpft werden - vielleicht nützt es ja was.

Warum willst du denn die Linux-Leute aller Weile mal ausschimpfen ?
Also ich bitte dich: "Jeder ist doch seines eigenen Glückes Schmied"
Jeder Linuxer kann doch frei für sich entscheiden wie er sein System zusammenstellt.
Die Auswahl ist groß und so sollte es auch in Zukunft sein.
Somit ist für jeden Anspruch spezifisch etwas mit dabei.
Wie ich in einem anderen Posting auch schon geschrieben hatte, gibt es jede Menge Möglichkeiten sich im Vorfeld über Linux zu informieren.
Und wem das alles nicht behagt, der solle doch einfach Windows nutzen.
Klar gibt es unter Linux auch Dinge welche man ändern kann und müßte, doch schließlich haben wir doch noch genügend Alternativen und das ist auch gut so.



MfG Acader




Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Die Auswahl ist groß und so sollte es auch in Zukunft sein.
Somit ist für jeden Anspruch spezifisch etwas mit dabei.


Das ist ja das Problem. Wie viele verschiedene Distris gibt es denn. Ein Neu User was macht er wenn er sich entscheidet. Informieren. Nur dann kommt naemlich haar genau das. Nimm dieses, das ist besser, noe der andere ist leichter. Ach noe ich will ja was kleines. usw. usw.

Windows ist eins. Ein Kernell linux auch. Nur es sind viele. Autos gibts auch wie Sand am Meer. Nur alles sind einfach zu bedienen. Und ein Neu User bis er es endlich gelernt hat, ist schon vollkommen was neues raus. Das ist tatsache und nichts anderes. Habe alle Distris ausprobiert. Keiner machte das was ich will. Muss dauernd nur rum murcksen und rum tippen. Fuer dich kann es einfach sein. Weil du dich da hinein gesteigert hast. Aber sehe zu wie das Internet sich verteilt wegen such anfragen.

Gruss
Sascha

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Das ist ja das Problem. Wie viele verschiedene Distris gibt es denn. Ein Neu User was macht er wenn er sich entscheidet. Informieren. Nur dann kommt naemlich haar genau das. Nimm dieses, das ist besser, noe der andere ist leichter. Ach noe ich will ja was kleines. usw. usw.

Der Preis alleine machts nicht, stimmt. Aber ich glaube, dass die Diskussion über die verschiedenen Distributionen aufgebauscht wird: Der normale User verwendet das Betriebssystem, dass er auf dem PC vorfindet. Er kommt gar nicht erst in die Situation zu überlegen, welches Linuxderivat er denn nun verwenden soll. Zugegebenermassen wird das Problem von Linux dadurch nicht kleiner, sonder eher größer, was die Verbreitung auf Desktops betrifft.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Und ein Neu User bis er es endlich gelernt hat, ist schon vollkommen was neues raus.

Falsch, denn die Konsolen-Befehle bleiben immer stets die gleichen.
Ein Neuuser muß übrigens auch nicht gleich die ganzen Konsolen-Befehle lernen, es reicht wenn er weiß wo er diese findet.
Wenn man nicht laufend damit zu tun hat, vergißt man diese ohnehin nach einiger Zeit.
Für eine Standardinstallation der gängigsten Distributionen benötigt man vorerst überhaupt keine Konsole. Wichtig sind im Vorfeld vor allem Dinge wie: welche Hardware kann benutzt werden und welches ist mein Einsatzgebiet. Danach kann man sich dann eine oder auch mehrere Distributionen auswählen. Mit Hilfe einer Life-CD bekommt man in vielen Fällen auch einen gewissen Vorgeschmack.
Nach einer gewissen Zeit merkt der angehende interessierte Linux-User dann was ihm am besten liegt und er kann sich dann festlegen.
Ist also relativ einfach wenn man gewisse Dinge beachtet und den Ehrgeiz mitbringt sich langsam aber sicher in Linux einzuarbeiten.
Viele tausende Umsteiger (die Ersteinsteiger ohnehin nicht) hatten damit auch kein Problem und möchten "ihr Linux" nicht missen.



MfG Acader








Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Windows ist eins. Ein Kernell linux auch. Nur es sind viele. Autos gibts auch wie Sand am Meer. Nur alles sind einfach zu bedienen. Und ein Neu User bis er es endlich gelernt hat, ist schon vollkommen was neues raus. Das ist tatsache und nichts anderes. Habe alle Distris ausprobiert. Keiner machte das was ich will. Muss dauernd nur rum murcksen und rum tippen.

Naja, ich bin von Windows ohne jedes Problem auf ubuntu umgestiegen, hatte zuerst Novel-Suse 10 drauf und dann Open-Suse, bei ubuntu bin ich wegen der Super Unterstützung der Community und dem einfachen weitestgehend selbst erklärenden Strukturen hängen geblieben. O.K., es hat eine Weile gedauert bis ich wirklich jedes Programm gefunden habe, welches ich dachte zu benötigen, obwohl ja die Distri jedem Menge (eigentlich schon bald zu viel) von Haus aus mitbringt. Aber CAD Planung, Video Bearbeitung etc. sind natürlich Sonderwünsche und müssen nachinstalliert werden, was ich völlig O.K. finde. Bei MS bezahlst Du dafür dann richtig Geld! Mein CAD Programm unter Linux (Bricscad V10) kostete mich nur 10% (!) des Windows Programmes AutoCad welches ich vorher Jahrelang genutzt habe. Und es macht alles was und wie ich es brauch! Zudem brauchte ich keinen neuen Rechner mit Dualcore CPU oder 8GB RAM, nö, ein einfacher P4 mit 3Ghz und 2GB RAM; reicht dank Linux BS völlig aus. In den heutigen Zeiten wo man an jeder Stelle aufs Geld schauen muss, gibt es für mich keinen Grund auch nur eine Sekunde auf Windows zu schielen. Klar, man muss mal hier oder da im Netz nach einem bestimmten Programm oder Treiber suchen (bei neuer Hardware) aber wenn ich dafür hunderte Euronen sparen kann...........! Mittlerweile hab ich so ein schlechtes Gewissen gegenüber den Leuten die das alles möglich machen, dass ich für jede Software die ich nutze min. einmal jährlich einen kleinen Betrag spende um mein Gewissen zu beruhigen, sei es für die Finanzsoftware Hibiscus und SynTax, für Gimp, Inkscape, Blender u.s.w. u.s.f. bis zur Steuersoftware

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Also ich bitte dich: "Jeder ist doch seines eigenen Glückes Schmied"

Grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr .... der Wahlspruch der Neocons, mit dem sie Stück für Stück unser sozialsystem auseinandernehmen ....

Das nehme ich dir enrsthaft übel...

Volker

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr .... der Wahlspruch der Neocons

Keine Ahnung !

Es gibt unzählige Möglichkeiten wie man Glück definiert und in einen Zusammenhang bringt.
Ist Glück nicht eine positive Emotion und ein dauerhafter Zustand höchster Zufriedenheit ?
Genau das war von mir gemeint und hat wohl kaum etwas mit dem Wahlspruch der Neocons gemein, welchen ich von da auch gar nicht kannte und welcher gewiss auch eine andere Bedeutung verkörpert.


MfG Acader






Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Aber es ist einfach gut, dass die Linux-Leute alle Weile mal ausgeschimpft werden

Warum? Linux *wollte nie* eine "Alternative" zu Windows sein.

Volker

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Naja, jetzt weiß ich wenigstens, warum ich mich mit Ubuntu bisher nicht anfreunden konnte. ;)

Obwohl ich genaugenommen auch Ubuntu-Derivate verwende.

Das Problem ist auch bei uns Linux-Anwendern zu suchen.

Frage 2 Linux-Anwender nach der am Besten für Anfänger geeigneten Distribution, und Du bekommst mindestens (!!!) Drei Antworten!

Und davon sind dann meistens alle 3 nur bedingt bis gar nicht für Anfänger geeignet. Das merkt der Anfänger aber immer erst, wenn er die runtergeladen und gebrannt hat.

Und selbst wenn er eine gefunden hat, mit der er auf Anhieb klar kommt, dann hat er oft DSL-Anschluß bei irgendeinem Billigheimer, und da ist die Internetanbindung nicht immer so unproblematisch.

Gute Freunde von mir sind z.B. davon betroffen, ich habe es nicht geschafft, bei denen unter Linux ins Internet zu kommen. Und deren Hotline ist natürlich kostenpflichtig und wahrscheinlich auch der falsche Ansprechpartner dafür.

Andererseits leben totgesagte bekanntlich länger.

Irgendwann wird es bestimmt einen kommerziellen Distributor geben, der eine in allen für den Nur-Anwender relevanten Aspekten Windows vergleichbare Linuxoberfläche (evtl. zusammen mit einem Rechner) anbietet.

Vielleicht kommt ja irgendwann auch der eine oder andere Computerhändler auf die Idee, bei allen Windows-PCs zusätzlich eine Linux-Distri zu installieren, und dann als "sichere Internetverbindung", sich von der Konkurrenz abzuheben.





Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ich finde, es ist einfacher Linux durch eigene Unwissenheit und daraus resultierende Fehler abzuschießen, als Windows. Und das ist halt ein weiteres Problem. Was nützt mir ein System, das an sich extrem Stabil ist, wenn die Benutzung zu Fehlern verleitet?

Genau so ist es. Und genau das verstehen die Windows-User nicht! Es ist und bleibt denen unverständlich, dass man im Grunde irgendeine Linux-Distri nehmen kann und sich die so hinbiegen kann, wie man es will - und das kostenlos und ohne Angst zu haben, dabei irgendwelche Copyrights oder Softwarepatente oder sonstwas zu verletzen.
Ich behaupte jetzt mal, dass "Copyrights oder Softwarepatene oder sonstwas zu verletzen" so ziemlich das letzte ist, worüber sich ein OS Nutzer gedanken macht....

Grüße
Hewal

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Für mich ist seid zirka 1999 Linux das Haupt-OS, dafür kenn ich mich auch nur leidlich mit "NT" aus und ansonsten nur mit den DOS basierten Windowsen.
Sprich, mit 98 kann ich zaubern, mit XP eher weniger.
Mir egal, ich komm klar. :)


Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ich will hier als "less gifted enthusiast" mal meinen Senf dazu geben:
Vor etlichen Jahren, so etwa 1997 bin ich zum ersten Mal mit Unix in Kontakt gekommen. Etwa 2006 hab ich wieder angefangen mich dafür zu interessieren und dann liefs wunderbar. Die Distribution die ich damals benutzt hab war openSUSE 10.3. Besonders beeindruckt hat mich damals, dass nicht nur Textverarbeitungs-, Internet- & Multimediaanwendungen bestens liefen (das einzige Problem war die TV-Karte, die viele Aussetzer produziert hat, was solls, das war kein ernstes Problem), sondern dass sogar Linux-ATI-Treiber so gut liefen, dass DOOM 3 mit mehr FPS lief als unter WinXP. Mit der nächsten Version von openSUSE (11.1) war dann Schluss mit lustig, die Treiber liefen nicht mehr, Linux-Mod-Treiber gabs nicht. Das klingt jetzt erstmal ziemlich dämlich, aber dieser Punkt ist ziemlich wichtig: Das demotiviert! In Linux-Foren bekommt man dann zu hören, dass man dafür gefälligst Verständnis haben muss, bei Windows sei's ja auch nicht anders. Doch ist es! Bei Windows gibt Mod-Treiber für alle gängigen Grafikkarten, bei Linux gibts das nicht, weil keine Sau sich dafür interessiert. Wie soll ich einem Bekannten Linux schmackhaft machen, wenn ich das System nicht aufgesetzt bekomme, weil Treiber fehlen? Wer abgesehen von einem Spinner wie mir hat schon Lust Nächte lang nach Lösungen für Probleme zu suchen, die nicht auftreten wenn man Windows benutzt? Viele werden jetzt sagen, dass die FPS-Werte von irgendeinem "Quakendoom" völlig egal sind, dem ist aber nicht so. Die meisten Leute benutzen ihre Rechner nunmal für irgendeinen Blödsinn wie das neuste "Quakendoom", genau deshalb sind Computer heutzutage so billig und nur so macht man Marktanteile gut.
Fazit: Distributions-Chaos schadet der Idee, Kompatibilität ist alles und das neuste "Bling-Bling" aus SUSE 11.3 ist überflüssig!

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

dem Irrsinn der Versions-Vielfalt und der Sturheit der "Open-Source-Fanatiker". Die vielen eigentlich fast identischen, aber in Details allerdings doch fickrig unterschiedlichen Linux-Distributionen, machen Einsteiger verrückt.

Genau das gleiche habe ich hier vor einiger Zeit geschrieben und wurde von den Linuxfanatikern regelrecht beschimpft wie ich auf so einen Unsinn kommen würde.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Das kann man so nicht miteinander vergleichen, denn wenn schon, muss man eine Distribution nehmen und nur deren Versionen zählen.

Bei Windows sind es, aus der Sicht, nicht wirklich weniger, erst recht nicht, wenn man die Server Varianten mitzählt.

Win 3.11
Win95
Win98
Win98 SE
Win NT Workstation
Win NT
Win ME
WIN2000 Workstation
WIN2000 Server
Win XP Home
Win XP Professional
Win XP 64 Bit
Win 2003 Server (zig Varianten)
Win Vista (Home Premium, Ultimate etc.)
Win 2008 Server (diverse Variationen)
Win7 (Home Basic, Home Premium, Enterprise, Ultimate)

und das sind nicht mal alle Versionen einzeln aufgelistet. Viele gehen davon aus, dass, wenn sie mal von 98 auf XP und jetzt auf 7 gewechselt sind, dass es kaum mehr geben kann.

Auch wenn die einzelnen Distributionen auf die selbe Basis aufbauen, sind sie nicht gleich. Suse ist nicht gleich Ubuntu und Ubuntu ist nicht gleich Fedora etc... .

Gruß
Maybe

Gruß
Maybe

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Da es hier um Desktop Systeme geht lassen wir mal die Server Betriebssysteme weg.

Was bleibt?:
Win 3.11
Win95
Win98
Win98 SE
Win ME
Win 2000
Win XP
Win Vista
Win7

Und wieviele davon waren gleichzeitig auf dem Markt?
Einem Windows User ist in der Regel klar,was ihn erwartet wenn er den Nachfolger kauft. Wenn ich dien Linux Distri Wechsel ist das ganz und gar nicht so klar, vor allem nicht als Laie.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Das ist jetzt aber nicht Dein Ernst, oder?

Deine knapp 20 Windows-Versionen (!!) stammen aus insgesamt 20 Jahren! Also ungefähr eine pro Jahr.

Bei LINUX gibt es allein nur von Ubuntu schon zwei pro Jahr!

Die 1000 anderen Distributionen noch nicht migezählt. Allein schon der Fakt, dass wohl niemand so eine vollständige Liste aller LINUX-Versionen der letzten 20 Jahre jemals erstellen könnte, spricht für das Problem.

Die Windows-Liste kriegt jeder, der die Zeit miterlebt hat, auswendig in ein paar Minuten zusammen.

Viele gehen davon aus, dass, wenn sie mal von 98 auf XP und jetzt auf 7 gewechselt sind, dass es kaum mehr geben kann.

Dann haben sie aber auch die 3 wichtigsten Consumer-Versionen der letzten 12 Jahre genannt!

Nenne mir mal die drei wichtigsten LINUX-Distributions-Versionen der letzten 12 Jahre!

Gruß, mawe2

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Nehmen wir als Beispiel Ubuntu,

zählen wir jetzt die graden Versionen, also 4 bis 10, oder 4.10 bis 10.04?

Zählen wir 95, 98, 2000, XP, VISTA, 7

dem gegenüber Ubuntu 4,5,6,7,8,9,10?

oder zählen wir bei Ubuntu

4.01 - 5.04 - 5.10 - 6.06 .... 10.10

Wenn ihr jegliche BS-Aktualisierung zählt, müsste es, auf Windows bezogen und fair, so aussehen

95 - 98- 98SE - ME- 2000 - 2000SP1 - 2000SP2 - 2000SP3 - 2000SP4 .... WIN7

Was also bitte versteht ihr unter Version? Wenn es eine Nummer hat und man es als ISO runterladen kann?

Bitte nicht missverstehen, ich komme selber aus der Microsoftwelt, aber der Vergleich ist unfair.

Ein Service Pack mit 100-320 MByte Größe modifiziert das Grundsystem auch gravierend!

Gruß
Maybe


Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Nachtrag, wenn es um Versionen geht:

http://www.gaijin.at/lstwinver.php

und dann diskutieren wir gerne weiter?

Wie gesagt, bitte auf eine Distribution beschränken zum Vergleich?

Gruß
Maybe

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Wenn ihr jegliche BS-Aktualisierung zählt, müsste es, auf Windows bezogen und fair, so aussehen

95 - 98- 98SE - ME- 2000 - 2000SP1 - 2000SP2 - 2000SP3 - 2000SP4 .... WIN7


Sicher. Und trotzdem gibt es in der LINUX-Welt nunmal unendlich viele Distributionen, die jede für sich in mindestens genauso vielen Versionsstufen vorliegt.

Bitte nicht missverstehen, ich komme selber aus der Microsoftwelt, aber der Vergleich ist unfair.

Nein, nicht unfair. LINUX ist schon vom Grundkonzept so, dass es in unendlich vielen Zweigen weiterentwicklet wird. Das ist wahrscheinlich sogar ein Vorteil. Aber ein Vorteil, der eine genügend weiter Verbreitung WENIGER Zweige verhindert, weshalb das Angebot unendlich "zerfasert" ist. Und das ist für eine sinnvolle Anwendung bei "Normalverbrauchern" ein Problem.

Gruß, mawe2

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Naja, verstehe ja schon, was Du meinst. Ich habe diese Diskussionen oft geführt, aber eben nicht über die Versionen ;-)!

Das sich über den OpenSource Bereich verschiedene Lager gebildet haben, ist auch klar. Vielleicht ist dabei der Konkurrenzkampf untereinander dem Kampf gegen den eigentlichen Gegner in die Quere gekommen!?

Irgendwas ist definitiv schief gelaufen, sonst hätten wir heute alle einen knuddeligen Pinguin auf dem Schreibtisch stehen.

Linux wird kommen, als Google Crome OS. Wenn man diese Zecke am OpenSource-Bereich noch Linux nennen will, da ja die eigentliche Idee darin nicht verwirklicht wird (offenes System bei Google? wohl kaum).

Mircosoft hat es seiner Zeit nicht anders gemacht und macht es heute auch noch. Der Superbar unter Win7 ist eindeutig Apple Style.

gn8
Maybe

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Linux wird kommen, als Google Crome OS.

Also bedarf es doch wieder eines BIG PLAYERs (Google), um die LINUX voran zu bringen?

Das finde ich nun das traurigste Kapitel von LINUX: "Gute Idee wird vom Monopolisten kopiert und geschickt für seine monopolistischen Interessen umgeschrieben!"

Da lob ich mir Microsoft! Die haben Ihre Programme wenigstens selber geschrieben (jedenfalls einen Großteil) und sich nicht (oder nur wenig) bei der Open-Source-Bewegung bedient!

OK: Bill Gates hat Apple schon immer als Vorbild angesehen; warum soll man Vorbildern nicht nacheifern? :-)

http://www.youtube.com/watch?v=Uau0aIbrzkQ

Gruß, mawe2

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Mein Gott,

1st
Ubuntu ist NICHT 'Linux' und muss sein Kopf für andere aufstehende gefrickelte Linux-Distributionen (Linbus...) sein Kopf hinhalten!
2nd
Für Publisher mag die 2 jährliche Versionen ein Dorn im Auge sein (mehr Arbeit, na toll als Contra), aber gewiss nicht für den Endnutzer, der somit einer der aktuellste, stabliste, kompatibelste Linux-Distro auf dem Markt bekommt! (besser als WinVista 6 Jahren nach XP ?)
3nd
Linux hat den Einstieg im Netbook-, Tablet-Markt verpennt? Mein Gott, sag ich nur. Klar, die haben gepennt, hatten kein Bock und nein es lag bestimmt nicht am Wille der Hersteller und an Microsoft sein Dank!
4nd
Wer ist Robert Strohmeyer! LOL ( sponsert by ...)

Ich Linux-Anfänger, spiele mit Ubuntu/Kubuntu im Virtualbox rum, mache alles damit, läuft alles und das mit dem gleichen Aufwand den ich habe, wenn ich Windows nutze! Wenn ich auf meinem Windows-PC nicht die Codecs drauf habe, die ich brauche, muss ich sie mir auch besorgen, genauso mit Ubuntu (Linux).
Wo ist die Rede hier zum Sicherheitsunterschied zwischen beide Systeme? Auf einmal ist die Usability wichtiger als die Sicherheit? Dass es kostenlos ist ist auch nicht mehr wichtig!
Und so eine Meinung von Nickles bin ich wirklich entäuscht, denn es ist nicht mehr so wie es einst mal war, vor 2-3 Jahren vielleicht. Das Hauptproblem ist die miserable Zusammenarbeit der Hersteller mit etablierten grosse Distros, der Einfluss von Microsoft und Apple, und dass man wenig Geld machen kann mit Linux! Und ebenso den Einfluss hier von Nickles,Robert Strohmeyer und andere die eher mit dem Fluss schwimmen.

Begrabt Linux nicht, er ist noch nicht tot!

Gruss

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Linux hat den Einstieg im Netbook-, Tablet-Markt verpennt? Mein Gott, sag ich nur. Klar, die haben gepennt, hatten kein Bock und nein es lag bestimmt nicht am Wille der Hersteller
Linux war im Netbook-Markt zu Anfang sogar sehr stark repräsentiert. Teilweise hielten es die Hersteller dann aber für eine tolle Idee die stärkeren Hardwarekonfigurationen nur mit Windows anzubieten oder hatten veraltete Linux-Distributionen installiert. Der Preisvorteil durch wegfallen Windows-Lizenzkosten wurde da nicht an die Kunden weitergegeben...

Gruß
Borlander

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Irgendwie ist diese Diskussion hier mal wieder zu dem üblichen "Windows-Contra-Linux-Krieg" ausgeartet.
Meine Meinung dazu ist relativ einfach zu verstehen:

Hauptsache, es funzt!

Daher benutze ich überwiegend Ubuntu 10.04 und gelegentlich Windows XP.

Win 7 würde ich nur dann anstelle von XP benutzen, wenn es mir jemand schenkt.
Kaufen werde ich es nicht (und schon gar nicht zu den heute üblichen Preisen).

MfG
Erwin

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Totgesagte (oder totgeschriebene) leben länger..

Seit 5 Jahren hat der Pinguin bei mir das sagen und das ist gut so. Fein eingesperrt in der Virtual Box darf Onkel Bills 7er Version auch ab und an mal was werkeln. Und auf dem Netbook. In der Fa. nutze ich XP. Mein Apple-Phone will nicht mit dem Pinguin, dafür aber nach Redmond telefonieren. Mein SAT-Receiver spricht pinguinisch.

Multikulti allenthalben, aber mit Parallelgesellschaft.
So ist das eben, das wirkliche Leben. Allen Statistiken zum Trotz.

Mich würde nur mal interessieren, wie ich in der Grundgesamtheit von Herrn Strohmeyer zu finden bin.. ;-)

Mit multOSischen Grüßen

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Wenigstens gibt Michael Nickles zu, dass es ihm in erster Linie darum geht die Linuxmacher (und hier in erster Linie Mark Shuttleworth) zu ärgern. Er weis natürlich ganz genau, dass Linux auf dem Desktop nicht "tot" ist, aus Gründen die bereits ausführlich in den Kommentaren geschildert wurden.

Mark Shuttleworth als quasi als "Totengräber" zu bezeichnen, geht natürlich auch nur, weil er der Mitbegründer der erfolgreichsten Desktop Linux-Distribution ist. Die Schlange beißt sich bei dieser Kritik also in den Schwanz.

Zum einen sind die Probleme von Linux nicht nur hausgemacht:
Das größte Problem dürfte die Stärke und der Erfolg von Windows 7 sein. Es ist ein sehr gutes Betriebssystem und mindestens so stabil wie Windows XP. Microsoft konnte die Schlappe von Windows 7 wieder gut machen.
Das alleine reicht als Grund nicht aus, da ja Linux (ich verwende den Begriff hier mal so allgemein) auch die "Vista-Zeit" nicht ausnutzen konnte. Daran sieht man ganz klar, dass das Betriebssystem am erfolgreichsten ist, dass beim Kauf auf dem Gerät installiert ist. Der durchschnittliche Computeruser beschäftigt sich keine Minute mit seinem OS und es steht auch niemandem zu ihn dafür zu kritisieren. Hier bleibt wohl nur eines: Starke Partner ins Boot zu holen, die bereit sind Ubuntu vorzuinstallieren.

Auch die Kritik an dem sechsmonatigen Rhythmus bis zum Erscheinen neuer Versionen halte ich für zu schwammig. Unstrittig dürfte wohl sein, dass dies für Anfänger eine gewisse Hürde darstellt.

Allerdings wird hier schon gegengesteuert: Auf Ubuntuusers.de wird auf der Startseite der Downloadlink zur letzten LTS Version angeboten und es wird auch davon abgeraten die allerneueste Version zu installieren.
Dieser Weg wird mit Sicherheit verstärkt werden und die LTS Versionen werden in Zukunft die Hauptrolle spielen.

Tatsächlich besteht ein großes Problem darin, dass mit (fast) jeder neuen Version auch neue Software installiert wird. Das relativiert sich natürlich, da man seine Lieblingsprogramm einfach nachinstallieren kann (ja sogar ohne das Wort "Shell" auch nur aussprechen zu können). Die Wunschsoftware muss man auch unter Windows im Nachhinein installieren, z.B. wenn man statt dem IE lieber Firefox verwenden möchte (soll es ja geben).
Außerdem versucht gerade Canonical die verschiedenen Projekte zu einer besseren Zusammenarbeit zu bewegen. Das ist schwierig aber der richtige Weg. Damit ist der weitere Erfolg bereits vorprogrammiert, aber er kommt nicht sofort.
Zudem steht ja auch das Thema "Rolling Releases" vor der Tür und könnte in ein paar Jahren die Diskussion um verschiedene Versionen beenden.

Die Diskussion um die Codecs zeigt, dass Linux ein Marketingproblem hat: In Wahrheit ist es unter Linux viel einfacher an alle notwendigen Codecs, aber auch weitere wichtige Software, wie Flash, Java usw zu kommen.
Unter Windows muss man diese Programm alle installieren. Möchte man im Speziellen alle Codecs unterstützt wissen, kommt man mit dem Windows Media Player auch nicht sehr weit und muss im Nachhinein Hand anlegen.
Bei Ubuntu muss man nur ein Paket installieren (wieder mal ohne Shell).

Die Enttäuschung kommt halt daher, dass Leute die gezwungen sind, immer wieder eine neue Sau durchs Nachrichtendorf jagen zu müssen und deshalb andauernd das Linuxjahr ausgerufen haben. Stattdessen hat Microsoft mit Vista eine Riesenpleite erlebt und jedem war klar, dass Sie gigangtische Summen in die Hand nehmen werden, um das wieder gutzumachen. Statt dem Linuxjahr kam halt das Windows 7-Jahr (die Windows 7 Jahre wohl eher).
Das spielt für Linux und die Derivate aber keine Rolle. Das Linuxderivat, dass den Durchbruch auf dem Desktop bringen wird ist vielleicht noch gar nicht aus der Taufe gehoben worden. Nur eines ist sicher: Die härtesten Kritiker werden wie bei Ubuntu im Linux und OpenSource "Lager" (und nicht etwa bei Windows oder MacOs) sitzen.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Eine sehr schöne und zutreffende Analyse, von Olaf ebenfalls!

MfG
Erwin

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Hi meincomputer,

kann ich alles nur unterschreiben. Drum mach ich ja meine Linux-Bücher (und werde die auch fortsetzen) - obgleich ich mit Windows 7 Büchern deutlich mehr verdienen würde.

Viele Grüße,
Mike

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

obgleich ich mit Windows 7 Büchern deutlich mehr verdienen würde.

Hallo Mike,

was hält Dich davon ab, diese zusätzlich zu machen?

Gruß
repi

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

es ist keine schande mit büchern geld zu machen *g*

wurscht ob linux oder micro oder donald duck ;-)

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Jo @meincomputer; absolut korrekt!

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Hallo guten Abend
Das Sprichwort von den vielen Köchen die den Brei verderben trifft hir zu.
Für den normal PC Benutzer ist bei den vielen Versionen von Linux
das ganze vollkommen unübersichtlich.
Nun ist der Brei verdoben.Das war absehbar.
mfg
Opa-G.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Also ich bin zu Linux gekommen,

1. weil Vista der größte Bockmist war

2. weil mein letzter Arbeitgeber mir nen Laptop mit OpenOffice drauf gegeben hat und mich der OpenSource-Gedanke echt begeistert. Klar gibt's da auch viele Meinungen dazu, aber unterm Strich ist es m.E. ne gute Sache. Jedes Unternehmen kann sich z.B. eine unter der GPL lizenzierte Software nehmen und mit porprietären Modulen ausstatten, um eine spezialisierte / optimierte Version rauszubringen. Das spart eigene Entwicklungsarbeit und macht gerade für kleine Sotwareunternehmen den Kostenblock überschaubarer.

Nachdem ich mit OpenSUSE 10.3 in LInux eingestiegen war und dort nicht recht zufrieden war, bin ich nach einigem Rumprobieren bei

PCLinuxOS

hängengeblieben. PCLinuxOS ist eine sogenannte "Rolling Release"-Distribution, d.h. es gibt keine halbjährlichen Releases, sondern das System wird - mit sämtlicher installierter Software - ständig auf dem neuesten Stand gehalten, und zwar nur dann, wenn ICH auf den Knof drücke. Es steht auch keine Firma dahinter, die sich wegen irgendwelcher Lizenzprobleme Gedanken machen müsste, sondern ein kleines Entwicklerteam. So gut wie alles läuft out-of-the-box, bei manch schrottiger Hardware mag es hapern, aber bei mir funzt alles super.

Mehr Infos gibt's hier:

Website (englisch) http://www.pclinuxos.com
Englisches (US-) Forum http://www.pclinuxos.com/forum
Deutsches Forum http://www.pclinuxosusers.de

Die Distribution hat sogar ein eigenes Magazin (englisch, deutsche Übersetzung im deutschen Forum).

Auf meinen beiden Laptops (Thinkpads) läuft PCLinuxOS ohne Probleme.

Als einzigen Nachteil sehe ich, dass man für die Updates ne einigermaßen gescheite Internetverbindung braucht. Aber da unsere Regierung ja "schnelles Internet für alle" verspricht, verliert dieses Argument mehr und mehr an Gewicht.

Die Vorteile sind vielfältig:
a) sehr, sehr gute Hardwareerkennung (immer kritisch bei Linux ist sehr neue Hardware, aber nach 6 Monaten geht's meistens problemlos)
b) fünf Desktopumgebungen verfügbar: KDE4, Gnome, LXDE, XFCE, Openbox
c) alle Codecs sind integriert

Grundsätzlich sehe ich die Sache so:

Apple verkauft Hardware mit einem auf UNIX basierenden OS, das ausgiebig auf dieser Hardware getestet ist. Aber habt ihr schonmal versucht, OS X als Installationsmedium im Handel zu kaufen? Das gibt's nur mit nem zugehörigen Rechner.

Das OS wird ca. einmal jährlich aktualisiert (schau einer an, wo hab ich sowas schon mal gehört?) und nach einer bestimmten Zeit endet der Support (so wie bei Linux auch) und man muss auf die neue Version upgraden, falls die auf der Hardware überhaupt noch funktioniert.

Warum ist eigentlich noch keiner damit erfolgreich, die Idee "Apple" auf Linuxbasis zu kopieren und mit nem eigenen Konzept zu pushen? DELL könnte doch damit massig Kunden binden. Die Server könnte DELL selbst hosten und warten Und MS Office gäb's dann sicher auch schon für Linux.

Ist mir ein Rätsel, warum es ein Team von 5 Leuten schafft, eine Super-Distri wie PCLinuxOS auf die Beine zu stellen und ne große Firma wie DELL auf eigener Hardware das nicht hinbekommt. Wer nen MAC kauft, muss auch erst lernen, damit umzugehen.

Ui, ist ja'n mächtiger Roman geworden, hoffe es findet trotzdem Leser :-)

LONG LIVE LINUX!

Nun gut, Englischkenntnisse sind bei Linux klar von Vorteil...

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

ich würd mal sagen, das viele programmierer geld bekommen wollen wenns was programmieren.

da halt windows von anfang so gebaut wurde, das man nachträglich für diverse programme zahlen musste, will kein programmierer für linux was basteln und hoffen auf spenden. (hobbyprogrammierer ausgenommen)

bei linux gibts ja schon von haus aus vieles gratis, mit dem kann man kein kapital machen..ergo uninteressant.

zu dem das linux zuviele versionen hat, ja dem stimme ich auch zu. und wenn ich mir mal eine heft cd kaufe..und dann kommt nicht mal der bildschirm hoch..dann wirds für einen laien eklig.

aber die grundidee von linux gefällt mir weiterhin. aber i brauch mir nur meinen freund anschaun..der hat ne neue videokamera plus neues videoschnittprogramm...jetz soi er zu linux wechseln? neee *ja es gibt wine und co..aber ka garantie das es klappt*

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

da halt windows von anfang so gebaut wurde, das man nachträglich für diverse programme zahlen musste
Mit welchen technischen Massnahmen wird denn verhindert, dass man sich kostenlose Alternativen zu kostenpflichtigen Programmen unter Windows installieren kann?

bei linux gibts ja schon von haus aus vieles gratis
Und das gibt's alles nicht auch grad noch in einer ebenfalls kostenlosen Version für Windows und OSX dazu? z.B. VirtualBox, OpenOffice.org, Pidgin, Firefox, Thunderbird...


will kein programmierer für linux was basteln und hoffen auf spenden
Lies mal das da, dann überleg deine Aussage nochmals: http://www.heise.de/open/artik ... 98031.html

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Hey @Birkelix, das kannte ich noch nicht und werde es mir mal genauer anschauen - der erste Eindruck ist sehr positiv!
Ich weiß garnicht, warum alle immer Panik schieben wenn Linux immer noch stabil bei 1% liegt, Windoiws (trotz des ach so tollen Win7) weiter verliert und Apple aufgrund der Erfolge von I-Pad und I-Phone zulegt. Würde man Android und Symbian zu Linux hinzuzählen sähe es auch etwas anders aus. Aber bei einem stetig wachsenden Markt an Desktop PC Weltweit bedeutet eine stabile 1 doch real Zuwachs, oder sehe ich das falsch? Schlimmer ist die Entwicklung nur für MS, den dort gibt es tatsächlich reale Verluste an Kundschaft, und zwar nicht wenig!

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Aber bei einem stetig wachsenden Markt an Desktop PC Weltweit bedeutet eine stabile 1 doch real Zuwachs, oder sehe ich das falsch? Schlimmer ist die Entwicklung nur für MS, den dort gibt es tatsächlich reale Verluste an Kundschaft, und zwar nicht wenig!

Wenn der Markt stetig wächst, kann es auch bei sinkenden Marktanteilen steigende absolute Zahlen an Kundschaft geben. Die Behauptung ist also unbewiesen.

Außerdem sind iPhone, iPad und iPod keine Desktop-PCs und Android und Symbian keine Desktop-Betriebssysteme. Diese in die Berechnung einzubeziehen, ist ohnehin Quatsch.

Dann können auch gleich alle embedded-LINUXE, die in irgendeinem Kinderspielzeug, Fernseher, Auto, Fritz!Box, NAS o.ä. drin sind auch noch mit zur LINUX-Sparte gezählt werden und schon ist LINUX weit vor APPLE!

Gruß, mawe2

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Wenn der Markt stetig wächst, kann es auch bei sinkenden Marktanteilen steigende absolute Zahlen an Kundschaft geben. Die Behauptung ist also unbewiesen.

Jo, da hast Du recht, auch wenn dies nix ändert. Denn auch dann ist Stabil immer noch "mehr realer Zuwachs" als bei sinkendem Anteil, richtig?

Außerdem sind iPhone, iPad und iPod keine Desktop-PCs und Android und Symbian keine Desktop-Betriebssysteme. Diese in die Berechnung einzubeziehen, ist ohnehin Quatsch.

Genau deshalb habe ich das geschrieben, bei Apple wird nämlich ständig I-OS mit einberechnet, was die Werte natürlich verfälscht (auch wenn es am ganzen sicher nicht viel ändern würde)

Dann können auch gleich alle embedded-LINUXE, die in irgendeinem Kinderspielzeug, Fernseher, Auto, Fritz!Box, NAS o.ä. drin sind auch noch mit zur LINUX-Sparte gezählt werden und schon ist LINUX weit vor APPLE!

*Grins* - wäre auch mal interessant! ;-)

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Wenn der Markt stetig wächst, kann es auch bei sinkenden Marktanteilen steigende absolute Zahlen an Kundschaft geben. Die Behauptung ist also unbewiesen.

Jo, da hast Du recht, auch wenn dies nix ändert. Denn auch dann ist Stabil immer noch "mehr realer Zuwachs" als bei sinkendem Anteil, richtig?

Nein, das ist nicht richtig! War Euer Mathelehrer zu lange krank? Oder wurde Mathe vom Religionslehrer unterrichtet? (Erklärung: Bei Mathematik geht es nicht um "Glauben" sondern "Wissen"!)

Beispiel:

Wir gehen von einem Gesamtmarkt von (z.B.) 1 Mio Systemen aus, der sich in der Zeit t auf 2 Mio erweitert hat (Verdopplung!).

Nehmen wir an, Linux hat an diesem Markt einen konstanten Anteil von 1 %.
Dann sind das zu Beginn 10.000 Systeme, nach der Verdopplung sind es 20.000.

Die Zahl der Linux-Systeme hat also in der Zeit t (absolut) um 10.000 zugenommen.

Nehmen wir weiterhin an, Windows hat (am Anfang) einen Marktanteil von 90 %.
Dann sind das 900.000 Systeme.

Wie wir ja wissen, nimmt der Anteil der Windows-Systeme bedauerlicherweise im Laufe der Zeit ab. Nach Ende der Zeit t soll der Anteil nur noch 80 % betragen. (Dieser Anteil bezieht sich jetzt aber auf 2 Mio Systeme insgesamt!)
Dann sind das jetzt 1.600.000 Systeme.

Die Zahl der Windows-Systeme hat also in der Zeit t (absolut) um 700.000 zugenommen, obwohl der Marktanteil um 10 Prozentpunkte gesunken ist.

Ein Zuwachs von 10.000 ist eben immer noch weniger als ein Zuwachs von 700.000, richtig ?

Somit ist bewiesen, dass die Aussagen über sinkende Marktanteile keinerlei Rückschlüsse auf die tatsächlichen Zuwächse oder Verluste (absolute Zahlen) zulassen.

Gruß, mawe2


Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Wir reden hier vom Desktop-Markt. Gemeint sind damit wohl sämtliche Terminal-Geräte, vom Laptop über den Desktop zum Tablet und Smartphone. Halt alles das, woran sich ein User setzen kann.

Daher gehören alle Embedded-Sachen wie VoIP-Telefone, NAS etc pp natürlich nicht dazu. Denn wenn du den Server-Markt anschaust, dann hat Linux da einen recht beachtlichen Anteil. Auf dem Webserver-Markt afaik sogar über 50%!

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Wir reden hier vom Desktop-Markt. Gemeint sind damit wohl sämtliche Terminal-Geräte, vom Laptop über den Desktop zum Tablet und Smartphone. Halt alles das, woran sich ein User setzen kann.

Jein! Laptops würde ich noch zu dieser Geräteklasse zählen, Tablet und Smartphone ganz sicher nicht!

"Ein Desktop-Computer, ..., ist ein Computer in einer Gehäuseform passend für den Einsatz als Arbeitsplatzrechner auf Schreibtischen." (Wikipedia)

Niemand wird Tablets und Smartphones als "Arbeitsplatzrechner" bezeichnen!

Denn wenn du den Server-Markt anschaust, dann hat Linux da einen recht beachtlichen Anteil.

Das ist doch unbestritten, das war ja auch gar nicht Gegenstand des Threads. Die Überschrift heißt doch "Linux hat auf Desktops verloren", nicht auf Servern und meinetwegen auch nicht auf Tablets oder Smartphones!

Gruß, mawe2

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Niemand wird Tablets und Smartphones als "Arbeitsplatzrechner" bezeichnen!
Für Internetzugriff bieten sie alle Möglichkeiten, die auch ein ausgewachsener Desktop-Rechner hat. Browser, Mail, Messenger.

Ansonsten muss man nämlich plötzlich auch alle eingeschränkten Kiosk-Rechner wieder abziehen.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ein ARBEITSPLATZ braucht doch mehr als nur Internetzugriff!

Und Kiosk-Rechner sind natürlich auch keine Arbeitsplätze.

Aber das wird jetzt Haarspalterei; wahrscheinlich hat jeder eine andere Vorstellung von einem "Arbeitsplatz". Auch deswegen, weil jeder eine andere Vorstellung von "Arbeit" hat.

Mit einem Smartphone rumspielen, mir irgendwelche Youtube-Videos reinziehen und irgendein Solitär spielen ist für mich keine "Arbeit".

Aber mach mal Datenbankentwicklung, ausführliche Kalkulationstabellen, hochwertige Bildbearbeitung oder auch WebDesign mit einem Smartphone! Oder schreib man eine Doktorarbeit damit!

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Aber nur Internetzugriffe machen diese Marktanteilsstatistiken aus. Wenn du in einer stillen Ecke mit Excel rumspielst, dann fliesst das nicht mit ein, da nicht messbar.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Das kann sein. Deswegen sind solche aus dem Zusammenhang gerissenen statistischen Aussagen eigentlich immer Quatsch.

Aber denkst Du wirklich, dass ein signifikant höherer Anteil an LINUX-Desktops irgendwo offline herumdümpelt im Vergleich zu Windows-Systemen, die offline arbeiten?

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Nein, da wird wohl eher das Gegenteil der Fall sein :-)


Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Aber denkst Du wirklich, dass ein signifikant höherer Anteil an LINUX-Desktops irgendwo offline herumdümpelt im Vergleich zu Windows-Systemen, die offline arbeiten?
Das nicht. Aber wenn überzeugte Linux-User bei der Arbeit mit Windows surfen fließt das auch mit in die Statistik ein. D.h. die Web-Statistiken geben die Anzahl der Menschen die (u.U. unter Anderem) Linux nutzen nicht unverfälscht wieder...

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Smartphones gehören inzwischen, in vielen Sparten, genauso zur Arbeit, wie der PC am lokalen Arbeitsplatz.

Grade im Außendienst, ob zum Abgleich von Daten, für Auftragsübermittlung, Email-Abfrage etc..

Und das ist sooo lustig, bei der wechselnden Datenrate per UMTS.....

Eben für eigentlich so gut wie alles, was auf dem kleinen Display noch Sinn macht!

Gruß
Maybe

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Smartphones gehören inzwischen, in vielen Sparten, genauso zur Arbeit, wie der PC am lokalen Arbeitsplatz.

Deswegen sind es aber noch keine "Arbeitsplatz-Rechner"!

Grade im Außendienst, ob zum Abgleich von Daten, für Auftragsübermittlung, Email-Abfrage etc..

Und das ist sooo lustig, bei der wechselnden Datenrate per UMTS.....


Eben! Deswegen ist der Nutzen für ernsthafte Arbeit auch sehr fragwürdig!

Eben für eigentlich so gut wie alles, was auf dem kleinen Display noch Sinn macht!

Viel ist das nicht...

Dass es in bestimmten Situationen auch mal sinnvoll sein kann, will ich ja gar nicht in Abrede stellen. Wir haben hier ein Eiscafe, da nehmen die Serviererinnen schon seit mind. zehn Jahren die Bestellungen per WLAN-fähigem PDA entgegen. Super!

(Ein simpler Papierblock und ein Kuli würden es wahrscheinlich auch tun!)

Gruß, mawe2

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

(Ein simpler Papierblock und ein Kuli würden es wahrscheinlich auch tun!)

Es wurde mal vorhergesagt, dass die Computer Papier irgendwann überflüssig machen würden. Also ist das Eiskaffee zumindest in der Hinsicht ein technologischer Vorreiter.

Oder sie können eben nur "Bildchen" klicken!

Gruß
Maybe

Re: UMTS

Und das ist sooo lustig, bei der wechselnden Datenrate per UMTS.....
Eben! Deswegen ist der Nutzen für ernsthafte Arbeit auch sehr fragwürdig!

Da können wir uns bei den nicht ernsthaften Nutzern bedanken. Abgesehen davon: Eine langsame Verbindung schließt einen sinnvollen Einsatz nicht automatisch aus...

Re: Symbian = Linux ?

Würde man Android und Symbian zu Linux hinzuzählen
Symbian ist klein Linux...

Re: Symbian = Linux ?

Nee? Uuups, war bisher felsenfest davon überzeugt das Nokia den Linuxkernel nutzt, muss ich mal recherchieren......... Asche auf mein Haupt wenn es nicht stimmt!

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Nokia nutzt den Linux-Kernel bei Meego. Symbian ist definitiv ein eigenständiges Betriebssystem, das erst vor kurzem unter eine freie Lizenz gestellt wurde (Eclipse Public Licence, soweit ich weiss).

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Hey mic, danke für die Rückinfo! Da hatte ich die beiden wohl durcheinandergehauen - sorry.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

A Love you "Blue Screen" of WIN ...

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Strohmeyer bedauert das, aber er glaubt einfach nicht mehr daran, dass Linux es im Desktop-Bereich jemals mit Windows oder gar Mac OS aufnehmen können wird

Mir schwillt echt gleich der Kamm wenn ich dieses unsinnige Wiedergabe-Gefasel eines Herrn Strohmeyer hier lese.
Es zeigt mir nur, daß dieser Mensch überhaupt nicht die Linux-Welt begriffen hat.
Es ist doch letzten Endes total egal wie viele Linux-Distributionen es gibt und in welchen Zyklen neue Versionen erscheinen.
Jeder Linuxer kann doch selbst bestimmen wie er sein Linux-System zusammenbaut und wie er es sich konfiguriert. Genau diese Eigenschaft macht doch gerade den Unterschied zu Windows aus.
Wer die Feinheiten von Linux ausschöpfen will sollte auch etwas mehr Zeit investieren, zumal eben auch an der Konsole kein Weg vorbeigeht.
Wem das nicht gefällt oder wer glaubt damit nicht zurecht zu kommen, der sollte nicht herumjammern wie ein Weib sondern Windows-Betriebssysteme nutzen.

Und gerade Mark Shuttleworth, der Macher des herausragenden Ubuntu, ist einer der Linux-Mörder Nummer 1

Ubuntu ist doch nur ein kleines Zahnrätchen im Getriebe von Linux. Doch auch hier hat man genügend Möglichkeiten seiner persönlichen Anpassung und kann seinen Ideen freien Lauf lassen.
Mark Shuttleworth sollte sich mit seiner Strategie allerdings in Zukunft etwas mehr nach den Anwendern richten.
Ansonsten muß man ja auch nicht Ubuntu weiterhin benutzen s.o.

auf heimischen PCs hat es allerdings ausgespielt. Es ist den Linux-Machern nicht gelungen, ihren Marktanteil im Desktop-Bereich auch nur um einen Hauch zu steigern

Wer solche Unwahrheiten öffentlich verbreitet , sollte .....................den Rest kann sich jeder selbst denken.
Fakt ist das die Zahl der Linuxer in dem letzten Jahr erheblich gestiegen ist, was man schon alleine in den verschiedenen Foren beobachten kann. Weitere Belege dafür sind die vielen ABOS von Linux-Zeitschriften sowie die Gelegenheitskäufe in den Zeitschriften-Geschäften. Eine jetzige Umfrage wäre interessant.
Wenn ich meinen Bekanntenkreis so durchgehe, nutzen die meisten Leute beide Betriebssysteme also Windows und Linux ohnehin.
Ich kenne z.B. auch viele User welche unter Linux nur das Internet nutzen, weil da einfach keine sogenannten Probleme auftreten wie unter Windows.
Ansonsten ist heute unter Linux alles Mögliche machbar mit nur wenigen Ausnahmen, wie eben bei anderen Dingen im Leben auch.


MfG Acader








Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Hallo,

> Ubuntu ist doch nur ein kleines Zahnrätchen im Getriebe von Linux

Ja, die Leute lieben komplizierte Uhrwerke mit hundertausenden Stellschrauben.

> Wer solche Unwahrheiten öffentlich verbreitet , sollte .....................den Rest kann sich jeder selbst denken.

... öffentlich verbrannt werden? Schrei nur deinen Unmut heraus. Das befreit.

> Wer die Feinheiten von Linux ausschöpfen will sollte auch etwas mehr Zeit investieren

Wir haben alle endlos Zeit und auch nichts besseres zu tun. Ich unterstelle dir mal fehlenden Realistätssinn.

> weil da einfach keine sogenannten Probleme auftreten wie unter Windows.

Ich kenne viele Nutzer, die Linux nicht mehr nutzen, weil sie dann keine "Linux-Probleme" haben:
Fehlende Treiber, kein "Windows-Feeling", komische Verhaltensweisen von Programmen, endlose
Suche im Internet bei Problemen...

Ich kenne niemanden der verbissener ist wie du. Ein bisschen Selbstkritik wäre angebracht.
Jedes Jahr besuche ich die Chemnitzer Linuxtage und beschäftige mich mit Open Source.
Es gibt Fortschritte - aber auch viele Probleme und es ist nicht alles Gold, was kostenlos glänzt.

Ende

ChrE

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ich kenne viele Nutzer, die Linux nicht mehr nutzen, weil sie dann keine "Linux-Probleme" haben:

Das sind und waren aber niemals richtige Linuxer, sondern Leute welche nur mal kurz hinein geschnüffelt haben.

Fehlende Treiber, kein "Windows-Feeling", komische Verhaltensweisen von Programmen, endlose Suche im Internet bei Problemen

Die meisten Menschen stellen sich ihre Probleme leider immer nur selbst.

Ein bisschen Selbstkritik wäre angebracht.

Ich habe nie behauptet das alles Gold ist und auch sein wird, jedoch sollte man um eine Sache richtig zu verstehen sich damit eben beschäftigen.
Keiner wird dazu gezwungen Linux zu nutzen und wer keine Zeit hat, der solle eben nur Windows nutzen.

Jedes Jahr besuche ich die Chemnitzer Linuxtage und beschäftige mich mit Open Source.

Das ist doch schon mal ein guter Anfang und das solltest du auch weiterhin tun.

Es gibt Fortschritte - aber auch viele Probleme und es ist nicht alles Gold, was kostenlos glänzt.

Das ist vollkommen richtig und ich habe nie das Gegenteil behauptet.
Hierauf beziehe ich mich u.A.vor allem auf die Erweiterung von bestimmten Paketen was aber ein ganz anderes Thema ist.



MfG Acader




Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Hallo Acader,

bleib cool, Mann.
Du wirst einen überzeugten Windowser nicht von Linux überzeugen können. Sie werden dich nicht verstehen, was du meinst. Die Fronten sind einfach zu verhärtet.

Also, lass uns doch lieber unser eigenes "Linux-Süppchen" kochen. Das bringt mehr und ist befriedigender. ;-)

Auch wenn es schwer fällt: Wir sind keine Missionare!

Wir sollten uns besser gegenseitig helfen! Und da bist du als Linux-Profi besonders gefragt.



Mit freundschaftlichem Gruß
Erwin

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Du wirst einen überzeugten Windowser nicht von Linux überzeugen können

Das war und ist auch nie meine Absicht gewesen !
Warum sollte ich das auch tun ?

Wie sagte doch violetta so schön:

"Mit Windows ist es wie mit Kleinkindern, die jahrelang mit Windows-Brei ernährt wurden. Linux-Brei schmeckt dann einfach nicht."

Ich kann allerdings nicht verstehen warum Unwissende so auf Linux herum hacken und habe dafür auch kein Verständniss.



MfG Acader



Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ich kann allerdings nicht verstehen warum Unwissende so auf Linux herum hacken und habe dafür auch kein Verständniss.

Darüber können wir doch großzügig hinwegsehen, oder? Hauptsache, WIR sind glücklich!

MfG
Erwin

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ich kann allerdings nicht verstehen warum Unwissende so auf Linux herum hacken und habe dafür auch kein Verständniss.

Ich weiß nicht, WEN Du mit dieser Bemerkung meinst (Michael Nickles oder den zitierten Robert Strohmeyer?) aber ich denke, beide sind beim Thema LINUX kompetent genug, um nicht als "Unwissende" bezeichnet zu werden.

Es hat auch niemand "auf LINUX herumgehackt" sondern es wurde nur klar und sachlich festgestellt, dass auch nach 20 Jahren der "Marktanteil" von LINUX immer noch nicht über die 1%-Marke hinaus gekommen ist.

Deswegen ist LINUX kein schlechtes System und die Nutzer von LINUX müssen sich auch nicht dauernd angegriffen fühlen.

Aber es ist eben immer noch kein massentaugliches System!

Wenn ein Produkt (wobei man ja hier auch nicht von EINEM PRODUKT reden kann) trotz der Tatsache, dass es kostenlos ist, auch nach 20 Jahren von 99% der (potentiellen) Nutzer abgelehnt wird, liegt das vielleicht z.T. an deren "Unwissenheit", zu einem großen Anteil liegt es aber auch genau am Gegenteil.

Viele Leute wissen einfach, was sie sich für Probleme mit LINUX schaffen würden, die sie einfach nicht haben wollen.

Ich rede jetzt nicht von LINUX-Freaks, denen stundenlanges Tüfteln und Beseitigen von Problemen Spaß macht und die das deswegen auch nicht als Zeitverschwendung ansehen. Ich rede von normalen Anwendern, die mit ihrem PC arbeiten müssen und zwar effizient, schnell, ohne lange Problemlösungsprozesse in LINUX durchlaufen zu müssen.

Im Übrigen sind es gerade solche Formulierungen wie z.B. "Unwissende", die eine gewisse Arroganz der LINUX-"Wissenden" dokumentiert, die der Idee der Open-Source-Bewegung einen Bärendienst erweisen.

Genau wie in manchen Religionen die Anhänger aller anderen Religionen als "Ungläubige" bezeichnet werden und deren Glauben nicht respektiert wird, genau so liest sich der Begriff "Unwissende" von einem, der sich selbst für einen LINUX-"Wissenden" hält.


Gruß, mawe2

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ich rede jetzt nicht von LINUX-Freaks, denen stundenlanges Tüfteln und Beseitigen von Problemen Spaß macht und die das deswegen auch nicht als Zeitverschwendung ansehen. Ich rede von normalen Anwendern, die mit ihrem PC arbeiten müssen und zwar effizient, schnell, ohne lange Problemlösungsprozesse in LINUX durchlaufen zu müssen.

naja, das hast du bei linux nicht ;) Außer du setzt gentoo neu auf, aber dann auch nur an Anfang.

Viele Leute wissen einfach, was sie sich für Probleme mit LINUX schaffen würden, die sie einfach nicht haben wollen.

aber auch nicht jeder ;)

Im Übrigen sind es gerade solche Formulierungen wie z.B. "Unwissende", die eine gewisse Arroganz der LINUX-"Wissenden" dokumentiert, die der Idee der Open-Source-Bewegung einen Bärendienst erweisen.

Unwissend ist keine Beleidigung, es heißt nur das nicht jeder die Möglichkeit kennt und viele unwissende so wie du der Community einen Bärendienst erweisen in dem sie vorurteile schüren.

Windos hat seine da seins berechtigung und ist auch ein tolles System, aber beide haben seine Vorteile (und natürlich auch nachteile) aber Linux ist nicht mehr so einsteiger feindlich wie vor ein paar Jahren sondern sollte von einen mit null vorkenntnissen ähnlich schnell gelernt werden wie Windos.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Windos hat seine da seins berechtigung und ist auch ein tolles System, aber beide haben seine Vorteile (und natürlich auch nachteile)

Da stimme ich Dir als "Unwissender" einfach mal zu. :-)

aber Linux ist nicht mehr so einsteiger feindlich wie vor ein paar Jahren

Warum musste es überhaupt erst einsteigerfeindlich sein? Das hat doch von Anfang an viele Interessenten verschreckt! Und ein einmal gefestigtes negatives Vorurteil aus der Welt zu schaffen, ist viel schwieriger als von vornherein ein positives Image aufzubauen.

sollte von einen mit null vorkenntnissen ähnlich schnell gelernt werden wie Windos.

Eigentlich schon. Bis derjenige dann seinen Drucker, Scanner usw. anschließen will und vergeblich nach passenden Treibern sucht... Bis heute ist ein vernünftiger Fotodruck unter LINUX Glücksache. Unter Windows ist das selbstverständlich.

Aber fangen wir nicht schon wieder damit an...

Wir waren ja oben schon einer Meinung:

Windos hat seine da seins berechtigung und ist auch ein tolles System, aber beide haben seine Vorteile (und natürlich auch nachteile)

Gruß, mawe2

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Eigentlich schon. Bis derjenige dann seinen Drucker, Scanner usw. anschließen will und vergeblich nach passenden Treibern sucht... Bis heute ist ein vernünftiger Fotodruck unter LINUX Glücksache. Unter Windows ist das selbstverständlich.

Na na na, dass ist ja nun schon einige Zeit her was Du da beschreibst. Hatte letzte Woche das Vergnügen bei einem Grundschullehrer der mittels Virus und anschließender "Selbsthilfe" seinen (Win-) Rechner zerschossen hatte, nur mal so zum Zeigen ein ubuntu 10.10 drauf zu spielen. Nach 35 Minuten war er damit im Internet, konnte drucken, scannen und kam aus dem Staunen garnicht mehr raus; Originalton: "Was, das ist alles dabei und völlig kostenlos???" Seine Windows Schulsoftware läuft nun unter Wine.

Dennoch stimme ich Dir gern zu, jedes System hat seine Vor- und Nachteile. Auch wenn ich bei Windows da mittlerweile lange nachdenken muss, es sei denn ich will spielen!

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Na na na, dass ist ja nun schon einige Zeit her was Du da beschreibst.

Meine persönlichen Erfahrungen damit sind tatsächlich schon ein paar Jahre alt. Damals habe ich versucht, den phantastischen Canon Pixma IP4000 unter LINUX zum Drucken zu bewegen. Ein ernsthafter Fotodruck war unmöglich.

Von ähnlichen Problemen habe ich aber auch in letzter Zeit noch gehört.

Für welche aktuellen Fotodrucker (Canon, Epson, HP) gibt es kostenlose LINUX-Treiber, die ALLE Optionen in Sachen Medienwahl, randloser Druck, doppelseitiger Druck und vor allem Fotodruck vollständig ausreizen?


Gruß, mawe2


Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Schau mal hier rein, da ist genau der Canon dabei den Du meinst:
http://wiki.ubuntuusers.de/Hardwaredatenbank/Peripherie#Drucker Ich benutze den S9000, läuft tadellos. Weiterhin einen Brother MFC 5890 CN als Drucker, Fax und Scanner, ebenfalls ohne Probleme (auch mit Randlosdruck, doppelseitig etc.) sowie einen HP Plotter für Formate bis A0 executable. Man sollte natürlich vor dem Kauf immer erstmal schauen, ob es die gewünschten Treiber gibt, aber es werden immer mehr Treiber seitens der Hersteller oder von unabhängigen Projekten angeboten.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Schau mal hier rein, da ist genau der Canon dabei den Du meinst:

Inzwischen ist der ja auch zehn Jahre alt! Aber wie sieht es mit aktuellen Geräten aus?

Und ob dort alle Optionen des Druckers unterstützt werden, kann ich auch nicht erkennen.

Die c't hat in Heft 5/2010 die Thematik zuletzt aufgegriffen.

Fazit: Mit vielen Druckern geht es nicht, mit einigen geht es (aber schlecht). Mal klappt der CD-Druck nicht, mal gibt es andere Mängel.

Zitat: "Canons Linux-Treiber für den Pixma iP4700 druckte brauchbare Fotos, kam an das Ergebnis des Windows-Treibers aber nicht heran. Zudem fehlt auch hier der CD-Druck."

Mal ist TurboPrint die Lösung, beim nächsten Drucker auch wieder nicht...

TurboPrint kostet 30 EUR. Da muss man also bei einem KOSTENLOSEN Betriebssystem 30 EUR bezahlen, um Drucker benutzen zu können, die selber nicht viel mehr kosten! Das ist absurd!

Gruß, mawe2

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Du beschwerst Dich, dass der Canon IP4000 nicht läuft, ich zeige Dir dass er läuft (laut Bestätigung auf ubuntuusers.de auch mit Treiberangabe) und nun folgend beschwerst Du Dich:
Inzwischen ist der ja auch zehn Jahre alt!
Wir können doch nix dafür dass Du den gewählt hast! Meine sind nur zwei jahre alt und laufen alle Störungsfrei und für die Treiber habe ich null,nix bezahlen müssen.

Du bist scheinbar einer der Hardcore-Windows-Verteidiger dass Du selbst bei offensichtlichen stichfesten Argumenten nicht bereit bist, etwas auf Dein geliebtes Windows kommen zu lassen. Wenn Du es mit dem Drucker probiert hast, und der damals aktuell war, dann sind die Linux Erfahrungen von Dir also 10 Jahre alt oder was?

Und übrigens,
Mal ist TurboPrint die Lösung, beim nächsten Drucker auch wieder nicht...
bei Windows nutzt Du wohl für jeden Drucker den gleichen Treiber? Irgendwie glaub ich das nicht............ :-D

Du zitierst das C't Magazin, lies auf der von mir verlinkten Seite mal nach; http://wiki.ubuntuusers.de/Canon-Drucker Da ist der passende kostenlose ORIGINAL-Treiber für den von Dir erwähnten Drucker, und viele andere!

Aber einen wie Dich könnte man selbst dann nicht von einer besseren Alternative überzeugen, wenn man einen roten Teppich auslegt. Tut mir leid, aber auf derart Windows-Festgefahrene Typen kann Linux gut verzichten. cu

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Du beschwerst Dich, dass der Canon IP4000 nicht läuft, ich zeige Dir dass er läuft (laut Bestätigung auf ubuntuusers.de auch mit Treiberangabe) und nun folgend beschwerst Du Dich:
Inzwischen ist der ja auch zehn Jahre alt!
Wir können doch nix dafür dass Du den gewählt hast! Meine sind nur zwei jahre alt und laufen alle Störungsfrei und für die Treiber habe ich null,nix bezahlen müssen.


Du verstehst meine Formulierungen nicht. Lies bitte genauer! Ich schrieb weiter oben: "Damals habe ich versucht, den phantastischen Canon Pixma IP4000 unter LINUX zum Drucken zu bewegen. Ein ernsthafter Fotodruck war unmöglich."

Damals, als der Drucker neu war, habe ich das versucht. Ich will doch nicht erst 5 - 10 Jahre warten, bis ich ein Gerät endlich unter Linux zum Laufen kriege!

Außerdem war der IP4000 doch nur eines von vielen Beispielen.

Wenn Du Dir die Mühe machen würdest, den erwähnten c't-Artikel zu lesen, würdest Du sehen, dass sich seit dem nicht viel geändert hat.

Da ist der passende kostenlose ORIGINAL-Treiber für den von Dir erwähnten Drucker, und viele andere!

Es geht nicht (mehr) um den IP4000 - versteh' es doch bitte! Die Sache ist durch und Linux war dafür ungeeignet!

bei Windows nutzt Du wohl für jeden Drucker den gleichen Treiber?

Nein. Bei Windows nutze ich jeweils den Treiber, den der Hersteller selbstverständlich kostenlos mitliefert oder zum Download anbietet.

Aber bei Linux muss man in bestimmten Fällen auf solche Krücken wie TurboPrint zurückgreifen und dafür auch noch 30 EUR zahlen!

Meine Frage vom 19.10.2010, 17:28 lautete:

Für welche aktuellen Fotodrucker (Canon, Epson, HP) gibt es kostenlose LINUX-Treiber, die ALLE Optionen in Sachen Medienwahl, randloser Druck, doppelseitiger Druck und vor allem Fotodruck vollständig ausreizen?

Diese Frage hast Du immer noch nicht beantwortet und jeder hier kann sich denken, warum!

Aber einen wie Dich könnte man selbst dann nicht von einer besseren Alternative überzeugen, wenn man einen roten Teppich auslegt.

Doch. Von einer BESSEREN Alternative lasse ich mich gern überzeugen! Wo ist sie?

(Und komme jetzt bitte nicht mit dem MacOS!)

Gruß, mawe2


Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Warum musste es überhaupt erst einsteigerfeindlich sein? Das hat doch von Anfang an viele Interessenten verschreckt! Und ein einmal gefestigtes negatives Vorurteil aus der Welt zu schaffen, ist viel schwieriger als von vornherein ein positives Image aufzubauen.

Weil es nicht als Windos 2.0 konzipiert wurde, und daher in einigen Distris viele Dienste veher wert auf die vielseitigkeit gelegt war.

Eigentlich schon. Bis derjenige dann seinen Drucker, Scanner usw. anschließen will und vergeblich nach passenden Treibern sucht... Bis heute ist ein vernünftiger Fotodruck unter LINUX Glücksache. Unter Windows ist das selbstverständlich.

uA wurde ja schon was zu den Canon drucker gesagt, und andererseits muss man Linux evtl. auch eher mit MacOS X vergleichen das läuft auch nur mit der Hardware die es unterstützt und es wundert sich keiner das es mit seinen neuen Mainboard etc. nicht klappt.

Nur da die hersteller oft nicht selber den Treiber support machen, und daher auch "nicht" labeln und nicht unterstützte Sachen evtl Zeitnah doch unterstützt werden ist es was linux kompatibel ist. Nur bei druckern war es von jeher einfach, hol dir einen postscript drucker und keinen Win drucker.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

und andererseits muss man Linux evtl. auch eher mit MacOS X vergleichen das läuft auch nur mit der Hardware die es unterstützt

Das ist richtig. Nur weil MacOS da auch noch seine Probleme hat, wird Linux nicht beser!

Und außerdem: Bei den gängigen Geräten hat man doch wesentlich öfter einen MacOS-Treiber mit auf der CD als einen LINUX-Treiber.

hol dir einen postscript drucker

Da muss ich grundsätzlich mal sagen: Wenn ich mir von einem Betriebssystem vorschreiben lassen muss, welche Hardware ich anschaffe, dann läuft da was schief!

Drucker wähle ich aus nach
- Druckqualität
- Druckkosten
- Anschaffungskosten

Das wäre ja so, wie wenn ich das Auto passend zur Garage kaufe!

Gruß, mawe2

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Wenn ich mir von einem Betriebssystem vorschreiben lassen muss, welche Hardware ich anschaffe, dann läuft da was schief!

Das hat weniger mit dem Betriebssystem selbst zu tun sondern vielmehr mit jenen welche die Hardware herstellen.
Darüber haben wir allerdings auf Nickles.de schon zu Genüge berichtet.

Das wäre ja so, wie wenn ich das Auto passend zur Garage kaufe!

Das mußt du aber, oder glaubst du in eine Garage welche nur 4,50m lang ist und vorher ein Fiat Panda stand passt dann ein Mercedes hinein ? Wohl kaum !
Oder wenn du anderes Zubehör für dein Auto kaufst, mußt du ja schließlich auch auswählen was zur Marke passt.



MfG Acader






Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Das hat weniger mit dem Betriebssystem selbst zu tun sondern vielmehr mit jenen welche die Hardware herstellen.

Das ist mir schon klar. Leider kann ICH die Motivation der Hersteller nicht beeinflussen und ihnen eine bessere Linux-Unterstützung abringen.

Das wäre ja so, wie wenn ich das Auto passend zur Garage kaufe!

Das mußt du aber, oder glaubst du in eine Garage welche nur 4,50m lang ist und vorher ein Fiat Panda stand passt dann ein Mercedes hinein ? Wohl kaum !


Nein. Für mich kommt erst das Auto und dann die Garage! Das Auto ist doch das Primäre. Wenn ich kein Auto habe, brauche ich die Garage erst gar nicht!

Oder wenn du anderes Zubehör für dein Auto kaufst, mußt du ja schließlich auch auswählen was zur Marke passt.

Das ist richtig! Da ist auch wieder das Auto das Primäre. Und das Zubehör muss sich klar danach richten.

Meinetwegen soll auch das OS das Primäre sein, und alles andere (Hardware, Anwendungen) soll sich danach richten. Dann sind wir aber genau wieder an dem Punkt, wo das OS "Linux" eben viel zu viele Einschränkungen mit sich bringt... (Wir drehen uns hier im Kreis, wir sollten das jetzt wirklich beenden.)

Mich braucht hier wirklich niemand zu Linux bekehren, ich habe vor ca. 15 Jahren angefangen, mich damit zu beschäftigen und warte seit damals darauf, dass es aus der Nische endlich mal rauskommt, in der es sich so prächtig entwickelt hat. Aber das passiert wohl doch nicht. Leider.

Gruß, mawe2

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Mich braucht hier wirklich niemand zu Linux bekehren

Das möchte doch auch gar keiner hier.
Warum sollen wir denn dir ein Linux aufzwingen wollen, schließlich muß das jeder für sich selbst entscheiden.

und warte seit damals darauf, dass es aus der Nische endlich mal rauskommt

Ich bitte dich, es ist doch schon lange aus seiner Nische herausgekommen.
Warum die Anzahl der Betreiber in nicht so großen Schritten vorangeht, wie wir das natürlich gerne hätten, darüber wurde doch nun schon genug geschrieben.
Der Mensch ist eben einfach auch sehr bequem aber auch das hatten wir ja alles schon.



MfG Acader



Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Nun, zumindest einen Aspekt musst du beim Autokauf auch beachten: Wenn es zu gross für die Garage ist, muss es draussen stehen bleiben.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

nee. @ mic, er sagt doch schon das für Ihn das Auto "primär" ist, also er kauft zuerst ein Auto und baut dann die Garage drumrum..... was natürlich Sinn macht, schließlich hält so eine Garage ja auch nicht so lange wie ein Auto.......... manche Menschen bauen auch Ihr Wohnzimmer um die Schrankwand.................

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Was spätestens dann zum Problem wird, wenn er ein neues Auto kaufen will, um das alte zu ersetzen. Gibt's dann auch grad ne neue Garage dazu?

Denn, um den Vergleich wieder zurückzuführen, dann müsste er beim Entscheid für Linux auch einen neuen PC kaufen. Und dafür wird natürlich nur Linux-kompatible Hardware ausgesucht.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

jo, so wie er es von Windows wohl gewöhnt ist. Kaufst Du neues Windows brauchst Du mehr CPU Leistung, mehr RAM > ergo: neuen PC
Zumindest bis Win Vista war das ja so üblich, weil das super neue System nur auf der neuesten Hardware so halbwegs stabil lief.
Genau diese Erfahrungen und die Tasache, dass ich für ein nagelneues hochgelobtes BS (Win XP) mit aller Zusatzsoftware 5-stellige Beträge berappen musste (gewerblich), dann aber dreieinhalb Jahre warten durfte bis MS das System nach drei ServicePacks so halbwegs stabil ans laufen bekam. Das erscheinen und der "Erfolg" Win Vista's hatte mich dann endgültig vom "rechten Weg" abgebracht. ;-)

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Linux ist nicht mehr so Einsteiger feindlich wie vor ein paar Jahren sondern sollte von einen mit null Vorkenntnissen ähnlich schnell gelernt werden wie Windows

Vollkommen richtig diese Einschätzung.
Die Praxis zeigt uns auch das gerade ganz junge Leute welche überhaupt keinen Schimmer von Betriebssystemen hatten mit Linux sehr gut zurecht kommen.
Ist ja auch ganz klar, denn bei ihnen ist dieses gewisse "Windowsdenken" nicht im Gehirn vorhanden.


MfG Acader






Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ist ja auch ganz klar, denn bei ihnen ist dieses gewisse "Windowsdenken" nicht im Gehirn vorhanden.

Acader: Hast Du schon mal überlegt, eine Therapie zu machen?

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Hast Du schon mal überlegt, eine Therapie zu machen?

Warum sollte ich das ? Mir geht es bestens.
Für dich wäre es allerdings etwas angebrachter solche Themen zu meiden.
Übrigens: Auch unter Linux kann man hervorragende Fotodrucke machen, glaube gelesen zu haben das du da von Glückssache geschrieben hattest, da könnte ich mich wieder äußern, doch wozu ?
Also mein HP Officejet Pro 8500A macht u.A. ausgezeichnete Fotodrucke; das aber nur nebenbei.


MfG Acader






Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Warum sollte ich das ? Mir geht es bestens.

Deine Verbohrtheit in Sachen LINUX lässt vermuten, dass dem nicht so ist. Wenn doch, freut es mich natürlich!

Auch unter Linux kann man hervorragende Fotodrucke machen

Dann lies mal die c't 5/2010 . Das Fazit ist äußerst ernüchternd!

http://www.heise.de/kiosk/archiv/ct/2010/5/116_kiosk

Und selbst wenn es einzelne Drucker gibt, bei denen die Ergebnisse hervorragend sind, so ist es doch bei Windows so, dass ALLE Drucker ausnahmslos komplett unterstützt werden. (Für MacOS ist es meist auch so - hier habe ich jedoch keinen so großen Überblick.)

Bei LINUX bleibt es Glückssache . Da ändert auch Dein wehementer Widerspruch nichts dran!

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Und selbst wenn es einzelne Drucker gibt, bei denen die Ergebnisse hervorragend sind, so ist es doch bei Windows so, dass ALLE Drucker ausnahmslos komplett unterstützt werden

Leider ist unter Linux noch immer nicht jeder Drucker unbedingt geeignet, weil die Hardware-Hersteller einfach keine oder nur schlechte Treiber zur Verfügung stellen.
Würden Drucker welche keine Linux-Treiber mitbringen vom Verbraucher nicht gekauft sehe die Sache sicherlich etwas freundlicher aus. Trifft auch auf andere Hardware wie z.B. Scanner und Webcam zu.
Deshalb ist es eben unbedingt wichtig im Vorfeld die richtige Hardware zu wählen damit es nicht zur Glückssache wird.
Deshalb immer die erste Frage an den Verkäufer: Bringt das Gerät einen Linux Treiber mit, auch wenn man es schon weiß. Wenn ein "Nein" kommt liegen lassen.
HP und Brother sind in Sachen Linux-Treiber da schon vorbildlich.


MfG Acader









Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Immer die bösen Hesteller!

Die verdienen halt lieber mit den 99% Windowsanwendern, und wer will es denen verdenken?

Sagt ein Brötchenkäufer zum Bäcker: Sorry, keine Kohle, meine Kundenrechner haben alle Linux und am Support kann ich nichts verdienen.

Sagt der Bäcker: Blödmann, ich backe meine Brötchen mit Windostsoftware und zahle für Software und Support. Du bist der falsche Kunde...

Das ist die Realität!

Gruß

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Die verdienen halt lieber mit den 99% Windowsanwendern, und wer will es denen verdenken?

Eigentlich unlogisch, weil doch 100 % Kundschaft immer besser sind als weniger und man da viel mehr verdienen würde..........siehe z.B. HP.


MfG Acader






Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ich weiß nicht, WEN Du mit dieser Bemerkung meinst (Michael Nickles oder den zitierten Robert Strohmeyer?) aber ich denke, beide sind beim Thema LINUX kompetent genug, um nicht als "Unwissende" bezeichnet zu werden.

Ich möchte hier einmal klar stellen das mit "Unwissende" nicht die Beiden o.g. gemeint sind sondern jene User welche laufend etwas über Linux zu meckern haben, weil das nicht geht und was weiß der Geier noch.....alles.

Deswegen ist LINUX kein schlechtes System und die Nutzer von LINUX müssen sich auch nicht dauernd angegriffen fühlen

Linux ist mit Sicherheit ein sehr gutes Betriebssystem was in vielen Bereichen seine Berechtigung hat.
Es könnte vielleicht noch viel besser sein oder auch werden wenn die "Masse" es verstehen würde.
Durch unbedachte Äußerungen oder auch eben Unwissen fühlen sich da Linuxer schon in gewisser Weise angegriffen.
Aus diesem Grunde wäre Zurückhaltung viel angebrachter und bringt auch mehr.

Aber es ist eben immer noch kein massentaugliches System!

Doch das ist es schon seit langen und diese Frage wurde auch schon beantwortet.

Viele Leute wissen einfach, was sie sich für Probleme mit LINUX schaffen würden, die sie einfach nicht haben wollen.

Auch diese Frage wurde schon beantwortet.
Die Probleme machen sich diese Leute selbst.

Ich rede von normalen Anwendern, die mit ihrem PC arbeiten müssen und zwar effizient, schnell, ohne lange Problemlösungsprozesse in LINUX durchlaufen zu müssen

Und davon gibt es alleine in Deutschland jede Menge welche tagtäglich mit Linux arbeiten müssen.

Unwissende", die eine gewisse Arroganz der LINUX-"Wissenden" dokumentiert

Das Wort "Unwissende" hat nichts mit Arroganz zu tun.
Es sagt lediglich aus: Kenntnisstand = Null oder auf deutsch: keine Ahnung.
Ist ja auch nichts schlimmes, schließlich kann man ja auch nicht alles wissen.
Doch dann sollte man sich besser aus diesen Themen raushalten.


MfG Acader






Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Jo, so is das! Wieso kommen solche "Kenner der Materie" immer dann aus Ihrem Versteck hinter den sieben Firewalls gekrabbelt, wenn wieder einmal irgendein Prophet den Untergang des Linuxsystems beschwört? Wie viele haben dass den schon getan? Und, sind wir unter gegangen? Ich bin fest vom Gegenteil überzeugt, auch wenn ich nicht daran Glaube, dass jeder in der Lage (und Willen's) ist, die Vorzüge von Linux Distris zu sehen und zu nutzen.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ich möchte hier einmal klar stellen das mit "Unwissende" nicht die Beiden o.g. gemeint sind

Aber die grundsätzliche Aussage "Linux hat auf Desktops verloren" stammt doch von Mike bzw. von Strohmeyer.

Wenn Du diese Leute nicht zu den Unwissenden sondern zu den Wissenden zählst - wie bewertest Du dann die Kernaussage? Hat Linux verloren oder nicht?

Letztlich ist das aber auch egal. 1% ist 1% und das schon seit Jahren. Massentauglich ist in meiner Vorstellung was anderes... Was grundsätzlich kein Qualitätsurteil darstellt. Aber eben ein Fakt, der nun schon zum zigsten Mal bestätigt wurde.

Gruß, mawe2

TURNKEY - Turnkey-Systeme

.
Die Leute wollen Turnkey-Systeme.
Man muss als potentielle Nutzer eines PCs nicht die hochintelligenten
Akademiker unterstellen, somdern die DAUs.
Die sind in der Mehrzahl und bestimmten den Desktop-Markt.
OEM und Turnkey - das sind die Schlüssel für die Massen.
.

Re: TURNKEY - Turnkey-Systeme

Akademiker unterstellen, somdern die DAUs.

Das würde ich nicht einmal so sagen, sondern das sind Leute mit anderen Hobbys.

In meinem Bekanntenkreis, der nicht nur aus alten Säcken besteht, bin ich aber der einzige der sich mit dem warum und weshalb (im/am PC) beschäftigt.
PCs haben alle, aber nicht zum "damit rumspielen", sondern die Kiste soll einfach das machen wo für sie angeschafft wurde. turn the key and let it run. :-)


Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Volle Zustimmung @ Acader! Und noch ein Zusatz; wer ein sicheres System professionell einsetzen will und Linux nimmt, der sollte sich auch den Support leisten den kleine Firmen zahlreich anbieten. Ich habe viele Nutzer, die sich zwei mal im Jahr meinen Besuch für einige Euro leisten. Entweder zum Systemupgrade oder um neue (speziellere) Software zu installieren. Alle haben die Kosten gescheut für Windows oder Mac immer wieder in neue teure Hardware zu investieren und nutzen PC's, die meist schon einige Jahre auf dem Buckel haben, viele Intel P4 etc., mit Linux rennen die Kisten und erfüllen alle Anforderungen und für den Preis eines ordentlichen PC's können sie sich meine Hilfe mind. 5 Jahre leisten.
Man muss also kein IT Profi sein um Linux professionell (gewerblich) einzusetzen, die meisten Gewerbetreibenden haben ja auch null Ahnung von Windows und geben horrende Summen für Support und Hardware aus.

Zu viel 'Demokratie' taugt nicht

.
Linux ist der Beweis, dass zu viel "Demokratie" nichts taugt.
Wenn da nicht einer letztendlich klar die Line vorgibt und auch
mal mit BASTA einen Schlussstrich zieht, tanzen die Mäuse
auf dem Tisch.

Und jede will eine Katze sein...
.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Genau das passiert aber bei Linux! Linux ist nur ein Betriebssystemkern. Am Kopf dessen Entwicklung steht ganz klar Linus Torvalds. Was der nicht im Kernel haben will, das kommt auch nicht rein.

Was die Distributoren letztendlich fabrizieren, ist ein ganz anderes Kapitel.

Des weiteren ist OpenSource-Entwicklung nicht demokratisch organisiert, sondern in aller Regel zwischen meritokratisch und anarchisch. Lies dazu evtl mal den Aufsatz "Die Kathedrale und der Basar" von Eric S. Raymond.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ohh Gott nein !

Jetzt habe ich mir Ubuntu installiert und nun hat Linux auf Desktops verloren ?

Ohh ich Kopfloser Hahn jetzt bekomme ich aber auf einmal Panik !

Was ich damit sagen möchte: Ich habe Linux das 1. mal 1996 für schulische Zwecke installiert,
habe mit Win sehr lange arbeiten müssen und bin nun im privaten Bereich wieder bei Linux angelangt. Warum ? Nicht weil es jeder hat sondern weil es mir gefällt. Bei Win habe ich den Wow Effekt schon lange nicht mehr gehabt, bei Ubuntu jedesmal wen ich eine Software brauche die auf einem anderen BS nicht zu finden ist oder ich dan Unsummen dafür ausgeben muss.

Naja jeder soll doch sein BS bekommen und jedes BS wächst schneller (Linux?) oder langsammer (Windows?). Ich glaube wen ich mich erinnere nennt man das doch auch Selbstfindung oder Demokratie oder so?

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Auf meinem Sat-Receiver ist werksseitig Linux drauf. Null Abstürze, aber superlangsam, was aber eher an der Hardware liegt. Alternativen gibt es dafür anscheinend nicht.

Eine Sache der Bildung ?

Natürlich ist es einfach, für knapp 400 EURO, einen fertigen PC mit Windows drauf zu kaufen und den AEG-Effekt (auspacken, einschalten, geht) zu genießen und der mit allen Aufgaben des Alltags zurecht kommt.
Wer jedoch tiefer in die Materie einsteigt, oder gar Bastler ist, wird in den verschiedenen Linux-Distributionen bestimmt eine finden, der für seine Bedürfnisse passt.
Da ich generell ein Gegner von Wettkämpfen und von "Binen mit Bratwurst-vergleichenden" Journalisten bin, ist mir dieser jahrelang währender "Wettstreit" sowieso egal.
Auf meinem Hauptrechner läuft Windows, weil diverse Anwenderprogramme die ich brauche nur mit Windows laufen.
Dann habe ich einen "Brenner-PC" (500er mit 8-fach DVD-Brenner), mit Ubuntu 6.06 auf dem ich meine DVDs mit bis zu 2-facher geschwindigkeit brenne.
Dann habe ich ein uralt-Notebook (120er), mit Damned Small Linus drauf, mit dem man erstaunlich komportabel im Web surfen kann und Microcontroller programmiere.
Dann habe ich noch einen alten Scovery mit grpßer Festplatte, den ich als "Datengrab" mit einem Linux NAS zur Datensicherung ins Netz hänge. Der wird demnächst auf Software-RAID umgerüstet.
Bis vor kuzem hatte ich noch einen 800er mit einem GeeXboX als Multimedia-PC laufen, der ist leider öfters hängen geblieben und mußte nun einem DVD-Player weichen.

Es lebe die Vielfalt! Man muß sich halt informieren (bilden, fortbilden).
Daß Deutsche Angst vor Vielfalt haben, kann man ja schon auf den Straßen sehen: silberne Autos, schwarze Autos, Rote Autos und seit zwei Jahren kaufen sich ganz mutige Deutsche sogar weisse Autos!

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Wer jedoch tiefer in die Materie einsteigt, oder gar Bastler ist, wird in den verschiedenen Linux-Distributionen bestimmt eine finden, der für seine Bedürfnisse passt.

Ganz bestimmt! Aber wie viel Prozent der Menschen sind Bastler?

Es lebe die Vielfalt!

Genau!

Man muß sich halt informieren (bilden, fortbilden).

Ja. Aber jeder hat nur EIN Leben und das setzt sich aus lauter Tagen zusammen, die bei jedem nur 24 Stunden lang sind! Und es gibt soooooo viele Dinge, die man lernen kann. Da lernen eben nur 1% der Leute, was es mit LINUX auf sich hat! Ist doch OK.

Daß Deutsche Angst vor Vielfalt haben, ist ein unbewiesenes Gerücht. (Bzw. dass andere Völker sehr viel mehr Vielfalt haben.)

Gruß, mawe2

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

- Ganz bestimmt! Aber wie viel Prozent der Menschen sind Bastler?

Leider viel zu wenig. Die meisten sind wohl nur Konsumenten.

- Ja. Aber jeder hat nur EIN Leben und das setzt sich aus lauter Tagen zusammen, die bei jedem nur 24 Stunden lang sind! Und es gibt soooooo viele Dinge, die man lernen kann. Da lernen eben nur 1% der Leute, was es mit LINUX auf sich hat! Ist doch OK.

Und davon verschläft man auch noch ca. 7 Stunden .) Und mindestens eine halbe Stunde schreibt man in Foren .-) .-)
Tja, man muß Schwerpunkte (Prioritäten) im Leben setzen.

- Daß Deutsche Angst vor Vielfalt haben, ist ein unbewiesenes Gerücht. (Bzw. dass andere Völker sehr viel mehr Vielfalt haben.)

Letzte Umfrage-Ergebnisse bestätigen wohl das Gerücht.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Michael,
deine Analyse stimmt und auch wiederrum nicht.

Sehen wir wie es ist, Linux hat nun mal nicht den entsprechenden Ruf.
Es gibt genug Leute die lieber ein geklautes Windows nutzen als das legale kostenlose Linux.
Dazu natürlich die passenden Programme auch kostenlos eingekauft.

darüber hinaus gibt es eine große Schar (wie du selber anhand deines Reports wissen dürftest) die sich ja nicht mal mit Windows auskennen.

und dann kommt ja noch die Krönung bezüglich deiner Kritik der ständigen Änderungen.
Kontinuität ist ja auch nicht bei Windows vorhanden. Siehe der Weg der Betriebssysteme
98 - 98se - me - 2000 - xp - vista - win 7

und auch bei den Officeprogrammen sieht es doch nicht besser aus.

aber und das verstehe ich nie, sind die Menschen hier bereit jedesmal umzulernen.
Was bei der einen Excelversion funktioniert muß es bei der neuen nicht und abwärtskompatibel ist auch was anderes
was jeder Empfänger von x-Dokumenten nachvollziehen kann.

Und in den diversen Schulungen wo auch immer, wird doch auch nur win und Win-Office gelehrt.
da kann man ja schon froh sein, daß mal Open Office erwähnt wird.

Linux ist nicht groß aber eine ständige Bedrohung für MS. MS könnte durchaus einen konsequenten Kopierschutz einführen. Aber wenn dann etliche PCs nicht mehr gehen, käme es zwangsläufig zu Wanderbewegungen.

Und zum Thema spielen. kann man so und so sehen. Ich zocke auch unter Linux. Nicht die neusten (weil die mich nicht interssieren) aber sonst mehrere. Eines der größten Probleme für mich ist immer der Sound !


Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

aber und das verstehe ich nie, sind die Menschen hier bereit jedesmal umzulernen.
Was bei der einen Excelversion funktioniert muß es bei der neuen nicht und abwärtskompatibel ist auch was anderes
was jeder Empfänger von x-Dokumenten nachvollziehen kann.


Grundsätzlich hast du Recht. Auf der anderen Seite habe ich die Erfahrung gemacht, das in vielen Unternehmen immer noch Windows XP und Office 2003 läuft. Und genau hier sehe ich immer noch eine Chance für Linux auf dem (Unternehmens-) Desktop.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

98 - 98se - me - 2000 - xp - vista - win 7

sind die Menschen hier bereit jedesmal umzulernen

In dieser Zeit mussten die Menschen kaum umlernen! Einmal vielleicht (beim Umstieg von XP auf Vista oder Win7).

Von 98 bis XP war die Bedienung immer die Gleiche, bei Vista und Win7 ist es wieder so.

Klar: Beim Office gab es den Bruch zwischen Office 2003 und 2007. Für mich war damals klar: Das MUSS dazu führen, dass MS Office verschwindet und die Leute in Scharen zu Open Office überlaufen. Das ist aber nicht passiert.

Warum? Weil Open Office zu teuer ist?? Wohl kaum. MS Office muss doch gewisse Qualitäten haben, die die Nutzer schätzen.

Eines der größten Probleme für mich ist immer der Sound !

Da fängt es doch schon an!

Gruß, mawe2

1%ter

Da ich als Biker, jaja nicht nur trike im Haus....,
mich schon seit Jahren in der MC Scene herumtreibe und auch dort als 1%ter gesehen werde.

Gefällt es mir auch beim Betriebssystem als 1%ter zu gelten.

Zur Erklärung eines
Bild


http://www.biker.at/b_szene/knig_hollister.php

gruß
triker

Re: 1%ter

Gegen Minderheiten hat doch niemand etwas..:)))

Gruß
luttyy

Geht's noch?

.
Wahrhaftig: Geht's noch?
Bei richtigen Orkanen gibt es weniger Haudrauf als bei diesem Stürmchen im Wassergläschen.
Linux ist Linux - und Windows ist Windows.
Ausgangspunkt sollte sein: Ein Pflichtenheft, was man mit einem Rechner dauerhaft und zufriedenstellend erledigen möchte.
Schafft es Linux mit entsprechenden Programmen voraussichlich gut und dauerhaft: Her damit.
Schafft es aber nur Windows mit entsprechenden Programmen voraussichlich gut und dauerhaft: Dann eben Windows.
Alles andere ist ein Streit um des Kaisers Bart.
.

Re: Geht's noch?

Linux ist Linux - und Windows ist Windows.

Ja die Welt könnte so einfach sein, ist sie aber nicht.
Das Ganze ist eine Frage der (Welt-) Anschauung.

Für Linuxer sind die Monopolisten-abhängigen-Windows-User, eher einfach gestrickte lernunwillige, die nicht bereit sind ihre Trampelpfade zu verlassen.
Was vielfach dazu führt, dass bei Problemen mit Windows sofort der Verweis auf eine der ach so Anwenderfreundlichen Linux Varianten erfolgt.

Das diese ach so tolle Pinguin-Betriessystemvielfalt mit ganz anderen Problemen kämpfen muss, wird dabei verschämt verschwiegen.

Sollte doch einfach jeder mit seinem BS glücklich werden und das Missionieren unterlassen.
Wer wechseln oder zweigleisig fahren möchte, kann das doch ohne Spießrutenlauf machen, wo liegt da das Problem.

I love Windows! :-))


Re: Geht's noch?

wo liegt da das Problem.,

gewisse Linuxer wetzen halt ewig das Messer, was zum Teil in ihren abfälligen Kommentaren über Windows-Usern zu Tage kommt. Dann müssen sie sich auch nicht wundern..

Nebenbei drehen da viele ihr Fähnchen nach dem Wind, weil ihre Billigkisten mit Linux besser laufen und es für WIN7 finanziell oder Hardwaremäßig nicht langt.

Harcore-Linuxer natürlich ausgeschlossen..:)

Gruß
luttyy

Re: Geht's noch?

gewisse Linuxer wetzen halt ewig das Messer,

Weil sich sich auf der Suche nach Anerkennung für etwas besseres halten.
Schließlich trotzen sie dem Monopol, was sich ja auch im Forum ausdrückt.

Dabei kann ich die sogar sehr gut verstehen, nicht wegen des Monopols, das geht mir am Ar... vorbei, sondern wegen der Möglichkeit, das jeweilige System den eigenen Bedürfnissen anpassen zu können.
Das hat natürlich spätestens bei der Hardware seine Grenzen.

Nur, meine Windows haben mit dem Original auch nicht mehr viel gemeinsam und mit Hardware unter Windows gab es bislang wenige Probleme, außer bei ganz alter unter 64 BIT.

Auch in Windows konnte man, so man wollte, schon immer gut herumwerkeln, aber das ist eine andere Geschichte. :-)

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

So ist es einfach.

In all den Windows-Versionen konnte man alles installieren und außer einer Ausnahme unter WIN7 64-bit (alterScanner) habe ich mein Ansprüche in Minuten verwirklichen können.

Es ist ja nicht so, dass wir keine Messer hätten (Damast mehrfach gefaltet..:), aber das hatte ich jedenfalls nie gegen Linuxer nötig...

Gruß
luttyy

Re: weil ihre Billigkisten mit Linux besser laufen

Nebenbei drehen da viele ihr Fähnchen nach dem Wind, weil ihre Billigkisten mit Linux besser laufen und es für WIN7 finanziell oder Hardwaremäßig nicht langt.
Das ist totaler Unsinn. Nach meiner Beobachtung haben Linux-User im Durchschnitt ein überdurchschnittliches Einkommen und geben auch überdurchschnittlich viel Geld für Hardware aus. Bei Apple sieht es ähnlich aus...

Gruß
Borlander

Re: weil ihre Billigkisten mit Linux besser laufen

Hihi...:)

Ich kenne nicht einen Einzigen...

Gruß
luttyy

Re: weil ihre Billigkisten mit Linux besser laufen

Ich kenne nicht einen Einzigen...

Soweit ich weiß, sind diejenigen die zu ALDI rennen PC's kaufen in der absoluten Mehrheit Windows-user, oder irre ich da? Ein Linuxer mit etwas Kennung wird sich sein System selbst zusammenstellen, was aber in den meisten Fällen sicher nicht "billiger" sondern einfach besser abgestimmt sein dürfte. Doch Deine hochnäsige geringschätzende Art und Weise wie Du mit diesen Äußerungen Linuxuser runtermachen willst, zeigt Deine wahre Absicht.

50% der Linuxuser aus meinem Bekanntenkreis sind so genannte "Besserverdiener", Programmierer bei Siemens, Selbstständige in der Entwicklung von Messtechnik etc.pp welche dann meist auch kostenpflichtige Linuxsysteme nutzen. Denen kommt es nicht aufs Geld an, und für mich ist es schlichtweg die Vernunft. Ich kaufe weder jedesmal ein neues Auto wenn ein neues Model raus kommt noch einen neuen PC wenn ein neues BS raus kommt, weil ich diesen Konsumzwang schlichtweg für Quatsch halte und mich nicht über derartige Dinge identifizieren muss. Sonst würd ich ja auch Apple kaufen und Bentley fahren, aber wozu?

Re: weil ihre Billigkisten mit Linux besser laufen

Du redest absoluten Unsinn!

Als Händler habe ich in all den Jahren die ich tätig bin auch nicht nur einen einzigen Linux-Rechner man den Mann gebracht, geschweige wurde danach gefragt.

Das sich Linuxer untereinander das Händchen halten, ist ja klar und da ist auch nichts dagegen einzuwenden. Wir reden hier aber immer noch von einem Anteil von unter 1 % Linux und ich kenne einfach keinen, der das OS ernsthaft nutzt.

Als Händler bin nebenbei absolut unfähig, auch nur einen Millimeter Support für diese OS zu leisten und das will ich auch nicht...

Alles klar?

Re: weil ihre Billigkisten mit Linux besser laufen

Als Händler habe ich in all den Jahren die ich tätig bin auch nicht nur einen einzigen Linux-Rechner man den Mann gebracht, geschweige wurde danach gefragt.
Nicht wirklich überraschend wenn man die Aussage Als Händler bin nebenbei absolut unfähig, auch nur einen Millimeter Support für diese OS zu leisten und das will ich auch nicht... liest.

Was haben wir nun gelernt?
Linux-User kaufen ihre Computer offenkundig nicht bei luttyy...

Re: weil ihre Billigkisten mit Linux besser laufen

Was für ein Glück!

Euer Wunschdenken gönne ich euch doch, jedoch werden meine Kunden immer ein WIN-OS auf der Kiste haben und damit bin ich und meine Kunden bestens bedient!

So einfach ist das...

Na, und ich werde mich doch nicht mit einem Linuxer anlegen.

Rechthaberei, Engstirnigkeit und keine fremden Götter neben sich sind Kriterien, die in der Regel für sich vereinnahmt werden.

Richtig gute Linuxer lassen sich nicht auf solchen Diskussionen ein und stehen darüber...

Es gibt hier ein paar davon, du gehörst nicht dazu!

Nebenbei stammt das Urteil der ewigen OS- und Programme-Umsonst-User auf Billigkisten nicht von mir. Da haben sich schon ganz andere Leute darüber geäußert..

Wobei ich niemals selbst gegen das OS negativ eingestellt war und bin und das wissen hier viele!

Aber manche Linux-User sind einfach nur..., aber lassen wir das lieber!

Re: weil ihre Billigkisten mit Linux besser laufen

Ja @ Borlander, so siehts aus! Ein Microsoft-Händler wird sich ja nicht selbst das Wasser abgraben, so kann man auch seine "Kommentare" hier verstehen. Da wird mir einiges klar!
Wir haben in der Familie eine kleine Firma (Gas,Wasser,Scheiße - wenn Du weißt was ich meine) mit 15 Mann, deren IT Betreuer (MS) hat meinem Verwandten, dem die Bude gehört, auf seine Nachfrage nach Linuxsystemen hin erklärt, das dies kein Betriebsystem sei sondern man damit allenfalls en paar Maschinen steuern könne! Nur nebenbei, der Mann hat einen Doktortitel (wer weiß wofür). Er war wohl zu oft zur Weiterbildung bei MS.
Anschließend hat er Ihm Win 7 inkl. neuer PC's verkauft, peinlich war daran nur, dass die komplette Buchhaltung daraufhin nicht mehr lief. Aber der Mann war schnell bei der Tat; natürlich hatte er sofort eine neue Version auf Lager die er ebenfalls an den Mann brachte. Heute läuft nichts besser oder schneller als vorher, aber der iT Berater hat wieder ein paar Tausend verdient. Das ist dann wohl "Dienst am Kunden" nach luttyys Geschmack!

Re: weil ihre Billigkisten mit Linux besser laufen

Was weißt du schon, was ich als Händler mache?

Du könntest bei mir keine Schraube für einen PC kaufen, geschweige dann einen PC. Ein OS schon mal gar nicht!

Dümmliche Unterstellungen, die jeder Grundlage entbehren. Na ja, wie immer, ein Linuxer in seiner eigenen Überheblichkeit...

Re: weil ihre Billigkisten mit Linux besser laufen

Was weißt du schon, was ich als Händler mache?

Du könntest bei mir keine Schraube für einen PC kaufen, geschweige dann einen PC. Ein OS schon mal gar nicht!


Ach was , war das nicht Deine Aussage:
Als Händler habe ich in all den Jahren die ich tätig bin auch nicht nur einen einzigen Linux-Rechner man den Mann gebracht, geschweige wurde danach gefragt.
Wenn Du gennerell keine PC's verkaufst, wirds auch nie einer mit Linux drauf, ja ne, is klar!

Lies Dir Deinen text mal durch:

Dümmliche Unterstellungen, die jeder Grundlage entbehren. Na ja, wie immer, ein Linuxer in seiner eigenen Überheblichkeit...

Na, wer ist hier der überhebliche, arrogante? Da es jetzt wirklich langsam sehr peinlich für Dich wird, sollten wir dies hier beenden. Von mir aus kannst Du mit damenunterwäsche odre Zitronen handeln, aber dann nimm Deine Geschäftserfahrungen hier nicht als Beleg für Deine Ergüsse über Linux (wovon Du ja selbst sagst, dass Du keinerlei Ahnung hast). Lass es mal gut sein.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Lass mal den Luttyy...

Dem seine Geschäfte gehen so schlecht, dass er jetzt schon für einen "Kratzerenfernungsstift" (gegen Kratzer im Autolack) Reklame machen muss.
 
QUIXX-Tester Lutz B... aus 65xxx He....-Na.... Er schrieb mir…

" ...nach anfänglicher Skepsis muss ich Ihnen bestätigen: der Kratzer ist restlos weg. Der Lack glänzt nach dem Polieren wieder wie neu. Niemand kann mir zeigen, wo der Kratzer war. QUIXX ist wirklich gut. Lutz B... Computersysteme"


Gefunden über Google - ist ja ganz einfach, wenn man seinen Namen und seinen Wohnort kennt. Natürlich ist dort im Werbetext sein voller Name und seine volle Adresse zu lesen! ... :-))

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie ich gerade gelacht habe, als ich das gelesen habe!

Mit heiterem Gruß
K.-H.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Es werden Typen wie du gewesen sein, die an einem neuen Daimler ihre Neidkratzer hinterlassen haben.

Du bist und bleibst ein dummer Mensch, da es wieder einmal fachlich nicht langt!

:))

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Nun, mit dem "Grundschulabschluss" an der Hebbelschule in Wiesbaden ist man natürlich über alle "dümmlichen" Kommentare der ungebildeten Nickles-User erhaben...

*LOLOLOLOL*

Gruß
K.-H.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Aber der Grundschüler nach dem Krieg hat seinen Meister gemacht und du bist sowas von einer Primitivität, dass ist schon Unglaublich...

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ist schon lustig, scheinen die Geschäfte wohl wirklich 'rückläufig' zu sein. Nun ja, ich wünsch keinem echte Probleme, weder beruflich noch privat.

Aber wenn einer den Mund so voll nimmt muss er wohl damit rechnen dass man derartige Dinge mit dem entsprechenden Humor zur Kenntnis nimmt. ;-)


Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Hi,

ich kenne den Luttyy nunmehr seit etwa 10 Jahren hier aus dem Forum - privat hätte ich überhaupt kein Interesse, so einen Angeber kennen zu lernen. Seine Ergüsse und seine Beschimpfungen haben eine eigene "Qualität", das wirst du sicher auch noch bemerken, wenn du länger hier bist.

Du glaubst nicht, was der hier schon alles vom Stapel gelassen hat. Sobald er sich "in die Enge getrieben" fühlt und mit seinen "Argumenten" nicht mehr weiter weiß, kommen Beschimpfungen übelster Art von ihm. Und Schuld sind natürlich immer "die Anderen".....

Nix drum geben!

Gruß
K.-H.


Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ach Gottchen.

Für Privat gehören immer zwei dazu.

Ausser Stänkern und unter die Gürtellinie hast du doch seit Jahrenabsolut nichts drauf!

Deine Beiträge hier sind doch wieder einmal das beste Beispiel...

Bei Typen wie dir machen die Autohäuser ihrer Vorführwagen zu!

Jetzt kannst du weiter "Ablassen"...

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ja, hab schon gemerkt woher der Wind weht! :-D Brauchst um mich keine Angst haben, da muss er schon mehr drauf haben als diese Sprüche ;-)
Aber es macht schon etwas Spass muss ich sagen, er schießt sich ja so oft selbst ins Bein! Und an allem sind dann "DIE bösen Linuxuser" schuld, mensch, kann einem richtig leid tun der Ärmste!

Werde mal einen Artikel schreiben, einsamer Windowsuser wird von bösen Linuxern im Netz verfolgt.......

Also, ich lass Ihn dann mal in Ruhe jetzt, sonst kommen womöglich weitere Peinlichkeiten ans Tageslicht. Einen schönen Abend noch!

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ja @ Borlander, so siehts aus!

Hmm,
es ist schon bedenklich, dass du deine Familie und deinen Verwandten nicht vor dem "Unheil" Windows bewahrt hast. Du lässt ihn offenen Auges in sein Verderben rennen obwohl du es besser zu wissen glaubst.

Ich hatte/habe bisher weder mit dem einen noch dem anderen OS bemerkenswerte Probleme. Wobei es mir Windows noch immer an vielen Stellen nicht so leicht macht, -zu verstehen.

Das wiederum sagt jedoch überhaupt nichts über die Qualität eines der erwähnten OS aus.
Das Eine ist genau so schlecht/anfällig wie das Andere. Das Wichtigste bleibt nach wie vor die Frage: "Wer sitzt da vor dem Moniotor"? Das schwächste Glied der Kette. Halbwissen gibt es für alle OS, bekannterweise en masse.

Naja alles ururalte Hüüüüüüüüüüüte in der unendlichen Geschichte
OS W gegen OS L

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Hmm,
es ist schon bedenklich, dass du deine Familie und deinen Verwandten nicht vor dem "Unheil" Windows bewahrt hast. Du lässt ihn offenen Auges in sein Verderben rennen obwohl du es besser zu wissen glaubst.


Der Glaube versetzt bekanntlich Berge .......... ;-)

Weil meine Verwandten / Familie Benz fährt und fest daran glaubt das dies das "Beste" sei, muss ich doch nicht derselben Meinung sein, oder? Du hast völlig recht, der Fahrer entscheidet wo die Kutsche hinfährt.

Ich sage ganz offen, dass LInux für mich am Anfang nur eine Sache der Neugier war. Wie ich schon erwähnte Arbeitet ein guter Freund von mit mit RedHat, da der Programmierer bei Siemens ist dachte ich immer; o.k., der ist halt Profi und kann das!
Eines Tages erzählte er dann mal beiläufig das es da noch andere völlig kostenfreie Distributionen gibt wo seiner Meinung nach alles dabei war was man braucht. Da ich aktuell damals sehr unzufrieden mit Windows war, wurde ich neugierig und schaute mir die ganze Sache mal an und probierte dies und jenes aus bis ich schließlich bei ubuntu hängen blieb, dass ist jetzt rund drei Jahre her. Heute sehe ich keinerlei Anlass zu Windows zurück zu gehen, denn es gibt einfach keinen schlüssigen Grund dafür. Ich müsste für etwas zahlen (nicht nur das BS, auch alle andere Software die ich benötige ist für Win erheblich teurer) was ich so kostenfrei (bis auf das CAD System) bekomme und was nebenbei bemerkt bei uns hier seit Jahren stabil auf allen Rechnern läuft. Ich habe auch keine Sehnsucht nach endlosen Updates oder den bunten PopUp-Fenstern der Antivieren-Software und Firewalls. Deshalb fällt es mir manchmal schweer, zu verstehen, warum manche so an Windows festhalten.
Aber wie gesagt, mancher denkt auch das ein Golf das ultimative Auto ist, soll er seinen Glauben behalten..

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Deshalb fällt es mir manchmal schwer, zu verstehen, warum manche so an Windows festhalten

Diese Frage lässt sich doch ganz einfach beantworten:
"Was der Bauer nicht kennt, das frisst er auch nicht"
Das trifft zu 90 % auch auf die Nur-Windows-User zu, weil diese eben nur Windows kennen oder besser ausgedrückt, wissen das es da ein Windows gibt.
Doch das sollte den Linuxern doch egal sein, denn schließlich fahren doch auch nur wenige Mercedes.




MfG Acader





Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Nabend schön,

und herzlichen Glückwunsch zur Nobelkarosse " Mercedes.":-).
Aufpassen manche Mercedes fressen aber auch deutlich mehr Sprit, man kann es sich ja schließlich leisten :-).

Gruß
Manfred

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Naja, war ja auch nur eine Frage von mir. Natürlich macht jeder sein Ding nach bestem Wissen und Gewissen.

Bei mir war es haargenau umgekehrt. Ich habe mich jahrzehntelang an der TU-Berlin mit Unix/Linux beschäfigt. Bis RedHat/Debian habe ich die meisten Unix Derivate testweise installiert und unseren Benutzern angeboten. Redhat wurde später unser Standard, solange es noch kostenfrei war.
Bei meinem Hobby Videoschnitt und digitaler Fotografie gab es dann aber Probleme mit den vorhandenen Anwendungen unter Unix. Nichts überzeugte mich damals, so dass ich bei Liniux im Homebereich geblieben wäre. Deshalb wollte/musste ich mich eben auch mehr oder weniger mit Windows auseinandersetzen. Dabei ist es bis zur Zeit geblieben. Nun stehe ich vor der Entscheidung von XP PRO => W7 zu wechseln. Es eilt jedoch nicht, sollte aber im kommenden Winterhalbjahr auf einer meiner Kisten testweise installiert sein. Ist ja sicher keine grosse Aktion.

Linux kann ich mir bei Bedarf ja immer in ca. 1/2 Stunde installieren. Interessant scheint mit hier mal VM kennen zu lernen.

In diesem Sinne behalten wir weiterhin unseren unerschütterlichen Glauben.





Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Bei meinem Hobby Videoschnitt und digitaler Fotografie gab es dann aber Probleme mit den vorhandenen Anwendungen unter Unix. Nichts überzeugte mich damals, so dass ich bei Liniux im Homebereich geblieben wäre
Wenn das schon eine weile her ist, kann ich das gut verstehen. Denn auch ich musste erst suchen um einen Ersatz für AutoCad unter Linux zu finden, mittlerweile gibt es da jetzt schon mehrere professionelle Programme. Auch Bildbearbeitung und Videoschnitt mache ich auf einem ubuntusystem, mit Gimp (ist mittlerweile sehr viel umfangreicher geworden!) und Openshot sowie Kdenlive zum Videoschnitt. Für meinen Bedarf reichen diese Programme völlig aus, evtl. solltest Du Dir das ein oder andere auch mal anschauen, Gimp gibts mittlerweile übrigens auch kostenfrei für Windows.

Ich hatte lange Zeit Win XP in einer VirtualBox laufen, hat sehr gut funktioniert und es sollte auch umgekehrt sehr gut funktionieren, da ja Linux in der VB oder VM auch resourcenschonender zu Sache geht. Schau Dir doch dazu mal ubuntu-studio an: http://wiki.ubuntuusers.de/Ubuntu_Studio Das könnte dann etwas für Dich sein.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Denn auch ich musste erst suchen um einen Ersatz für AutoCad unter Linux zu finden

Kannst du mal Namen von Programmen oder gar Links hier rein werfen?
Bin Modellbauer und will/muss mich in Kürze so oder so damit befassen; für mein aktuelles Vorhaben gibt es nämlich keinen Bausatz ;)

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Gerne doch; ich benutze BricsCad, ist ein professionelles CAD, voll kompatibel mit AutoCad und annähernd selben Funktionsumfang, allerdings nicht kostenfrei. Kostet jedoch ca. 10% von AutoCad, je nach Version.
Wenn es bei Dir fürs Hobby ist, dann bist Du sicher nicht so auf die Kompatibilität zu AutoCad angewiesen und kannst auch kostenfreie Alternativen verwenden. Dazu findest Du hier: http://wiki.ubuntuusers.de/CAD einen guten Überblick. Ich pers. finde QCad eine gute Alternative für den privaten Bereich.

Gutes gelingen!

Re: weil ihre Billigkisten mit Linux besser laufen

Du redest absoluten Unsinn!

Na Na Na - bitte sachlich bleiben der Herr!!! Wer eine andere Meinung vertritt redet deshalb nicht automatisch "Unsinn" (auch wenn Dir die Meinung nicht gefällt!) Ich für meine Teil lehne halt die Geschäftsmodelle a la Microsoft und Apple ab, dass ist mein Gutes Recht und kein "Unsinn"

Als Händler habe ich in all den Jahren die ich tätig bin auch nicht nur einen einzigen Linux-Rechner man den Mann gebracht, geschweige wurde danach gefragt.

Na da ist die Interessenlage doch geklärt! Aus wirtschaftlicher Sicht völlig verständlich, da "der Markt" dafür auch garnicht da ist - wie ich schon schrieb, bauen Linuxer in der Mehrheit Ihre Kisten selbst zusammen oder bestellen diese (wie ich) im Internet direkt bei z.B. Dell

Wir reden hier aber immer noch von einem Anteil von unter 1 % Linux und ich kenne einfach keinen, der das OS ernsthaft nutzt.

Das Du keinen kennst mag ja sein. Ich habe ein Planungsbüro (Haustechnk, Brandschutz) und auf allen rechnern inkl. Lappis läuft ubuntu-Linux seit jahren tadelos. Früher musste ich jährlich rund 3T€ an Lizenzsen abdrücken (MS, AutoCad, ERP Software etc.), heute spende ich jedes Jahr einen Bruchteil davon freiwillig an verschieden Projekte. Wenn Du Dich persönlich davon überzeugen möchtest, lade ich Dich gern ein!
Ich würde meine Geschäftsgrundlage allerdings nicht an ein Produkt ketten, welches seit Jahren Rückläufig ist. Ein wenig "mehr über den Tellerand schauen" wäre auch für Dich nicht schlecht.

Als Händler bin nebenbei absolut unfähig, auch nur einen Millimeter Support für diese OS zu leisten und das will ich auch nicht...
Das tut mir leid für Dich! ;-) Nein, ehrlich, brauchst Du auch nicht. du scheinst ja nichtmehr der jüngste zu sein und für Dich und Deine Familie wirds auch die nächsten Jahre schon noch reichen, was da an Kisten über die Theke geht. Wenn Windows nicht mehr geht verkaufste halt Kisten ohne BS, was solls.
Ich habe kein Problem mit Microsoft Windows,ich nutze es nicht mehr. Ich habe aber ein Problem mit denjenigen MS Usern, die bei jeder Gelegenheit auf Linux rumhacken, anschließend aber zugeben müssen, dass sie von der Materie Null Ahnung haben.

Re: weil ihre Billigkisten mit Linux besser laufen

Wie schön für dich und dein Planungsbüro. Ich gönne dir doch dein Linux und werde glücklich damit.

Typischerweise für deine Gattung kommt jetzt das Persönliche wie das Alter, Familie usw. Besonders dümmlich!

Bei mir gehen weder Kisten über die Theke, noch verkaufe ich irgend etwas ohne OS.

Noch suche ich mir meine Kunden aus und da würdest du niemals dazu gehören, so einfach ist das!

Für Rechner wie ich sie baue, müsstest du wahrscheinlich einen Kredit aufnehmen. Soviel zum Persönlichen...

Bis denn und frohes Schaffen!

Re: weil ihre Billigkisten mit Linux besser laufen

Wie schön für dich und dein Planungsbüro. Ich gönne dir doch dein Linux und werde glücklich damit.

Danke, bin ich schon lang!

Typischerweise für deine Gattung kommt jetzt das Persönliche wie das Alter, Familie usw. Besonders dümmlich!

Gattung - ? Menschen ? Alle Menschen die Linux verwenden und sich von MS Propheten wie Dir nicht das Wort verbieten lassen sind also dümmlich? Aha.

Bei mir gehen weder Kisten über die Theke, noch verkaufe ich irgend etwas ohne OS.


Ja Ja, zuerst verkaufts Du Rechner, dann doch wieder nicht, dann doch wieder ....u.s.w.

Noch suche ich mir meine Kunden aus und da würdest du niemals dazu gehören, so einfach ist das!

Für Rechner wie ich sie baue, müsstest du wahrscheinlich einen Kredit aufnehmen. Soviel zum Persönlichen...


So So, naja wenn Du meinst.

Ein altes Sprichwort fällt mir da spontan ein; Hochmut kommt vor dem Fall.

Re: weil ihre Billigkisten mit Linux besser laufen

Es ist ja jetzt gut!

Wer so ein Avatar installiert muss sich nicht wundern, dass er in einem Windowsforum Druck bekommt.

Aber es bleibt trotzdem beim Wunschdenken, Pinguine können nun mal nicht fliegen. Und das ist auch gut so...

Ich bin mir sicher, dass du einem Linuxforum bestens aufgehoben bist!

In den 10 Jahren hier habe viele kommen und gehen sehen und dich kann man auch noch aussitzen :)

Bis denn...

Re: weil ihre Billigkisten mit Linux besser laufen

Wer so ein Avatar installiert muss sich nicht wundern, dass er in einem Windowsforum Druck bekommt.

Nickles.de ist ein Windows-Forum? Glaub ich nicht. Da oben steht doch:

Forum: Linux - Contra Monopole oder?

Der Avatar gefiel mir einfach, ein niedlicher Pinguin nicht war? Auch wenn ich persönlich niemals einen Schmetterling erschlagen würde.
Was ich schon hier im Thread ganz unten geschrieben habe: Wer sagt denn, dass "Linux" den Desktop-Markt überhaupt "übernehmen" oder auf demselben "gewinnen" will? Es sind immer Leute, die aus den unterschiedlichsten Interessenlagen heraus solche Sprüche klopfen, die aber selbst nicht in der Community aktiv sind. Denn sonst wüssten Sie ja, dass es "das Linux" und "den Linuxuser" so allgemein garnicht gibt. Einge Zeit später wird dann offensichtlich dass "das Linux" nicht daran denkt "den markt" zu übernehmen und man prophezeit, dass "das Linux" verloren habe, einen Kampf, den es nie gegeben hat.
Was mich hier nur gestört hat, sind die Diffarmierungen u.a. von Dir, so schreibst Du, das Linuxuser die mit "den Billigkisten" seien, unterstellst mir ohne mich zu kennen, ich könnte mir keinen (in Deinen Augen) anständigen Rechner leisten etc.
Das sind unsachliche Angriffe die mich wirklich ärgern, die aber weder mit Linux noch mit Windows etwas zu tun haben.
Also, so long. Mich braucht übrigens auch keiner "auszusitzen", ich tue niemanden etwas, auch keinem bunten Schmetterling! :-)

Re: weil ihre Billigkisten mit Linux besser laufen

das Linuxuser die mit "den Billigkisten" seien, tja, wenn du dich da angesprochen fühlst.

Dafür gibt es aber im Nicklesforum einige Beispiele.

Was glaubst du, wie oft hier schon Linuxer über Windoof und deren Nutzer abgelassen haben? Das Image habt ihr euch doch selbst geschaffen!

Und wenn du mal auf die Übersicht der Foren schaust, dann siehst du dort 7 Windows-Unterforen, aber nur 1 Linux. Und das ist der Stellenwert.

Windows ist hier das Tagesgeschäft und Linux läuft so neben her.

Aus Langeweile betätigen sich z. T. auch Linuxer hier in den Windowsanfragen und sind, bis auf wenige Ausnahmen, auch kompetent...:)

Re: weil ihre Billigkisten mit Linux besser laufen

das Linuxuser die mit "den Billigkisten" seien, tja, wenn du dich da angesprochen fühlst.

Nö, brauch ich nicht. Aber die Verallgemeinerung und Diskreditierung störte mich. Sicher gibt es viele mit älteren Rechnern, da hab ich auch noch ein paar in Betrieb. Aber älter bedeutet nicht, dass es mal "Billigkisten" gewesen sein müssen. Und es tut auch nicht Not, Dinge, die gut funktionieren und Ihre Aufgabe erfüllen zu verschrotten nur weil man meint "up to date" sein zu müssen oder weil das neueste Windows-Spiel nicht ruckelfrei läuft.
Am WE war ich bei der ubucon in Leipzig, die Hardware die dort bei den Usern lief war keineswegs alter Billig-Müll.
Wir machen CAD Planung und falls Du davon schon mal was gehört hast wirst Du wissen, dass man dafür durchaus recht ordentliche Rechner und sonstige Hardware benötigt, dass wird dann schnell mal 5-stellig. Falls Du meine Kommentare liest, wirst Du merken, dass ich mich bemühe (auch wenn es bei manchem Gesprächspartner schweer fällt) so etwas wie Windoof o.ä. zu vermeiden. Schließlich habe ich das ja selbst viele Jahre genutzt.

Und wenn du mal auf die Übersicht der Foren schaust, dann siehst du dort 7 Windows-Unterforen, aber nur 1 Linux. Und das ist der Stellenwert.

Du meinst also, weil es mehr Windows-(Problem-) Themen hier gibt, ist hier jedes Forum automatisch ein Windows-Forum? Ach so, dann liegt vermutlich jede Stadt in der mehr asiatische Autos als deutsche fahren in Asien, Richtig?

Manch einer fühlt sich halt nur richtig Mutig, wenn er aus der Mehrheit heraus agieren kann.

Aber mein lieber, wir werden sicher nicht auf eine Wellenlänge kommen, mach Dein Ding und viel Glück dabei!

Re: weil ihre Billigkisten mit Linux besser laufen

Hallo,

> Nö, brauch ich nicht. Aber die Verallgemeinerung und Diskreditierung störte mich.

Das ist Luttyys Stil. Der kann nicht anders.
Und er versteht nicht mal, wie schlecht das rüberkommt.

Gruss

ChrE


Re: weil ihre Billigkisten mit Linux besser laufen

Oh Leute,

Reden wir hier von einem BS oder von einer Religion? :)


Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Macht das einen Unterschied? ;-)

Re: Geht's noch?

Ach Hatterchen, das hast Du schön gesagt!

Wie schön könnte die Welt doch sein...

Gruß, mawe2

Re: Geht's noch?

Nabend,

ja die Welt könnte schön und friedlich sein :-),
kann das doch ohne Spießrutenlauf machen, wo liegt da das Problem.
tja wer hat was wozu? Wer eine Waffe hat benutzt sie, wer Sprengstoff hat sprengt, wer ein Messer hat schneidet und wer eben nen "Ladestock" hat benutzt ihn zum Spießrutenlauf oh, tschuldige falls ich was falsch gesagt habe. Mir ist der Geist grad nicht zur Hand, hole ihn aber eben mal sofort :-).
Missionieren ist ganz gut ausgedrückt, ist ja manchmal wirklich ein kleiner "Kreuzzug" :-).

Geist gefüllt :-),Gruß
Manfred

Re: Geht's noch?

Nabend Manfred,

ja ich werde die nächsten Wochen etwasMissionieren und einen kleinen"Kreuzzug" Richtung Türkei unternehmen. Dort werde ich meinen Brüdern im "Geiste" die frohe Botschaft -"der Geist ist mit uns"- überbringen und ansonsten den lieben Gott und Allah einen guten Mann sein lassen. Dort muss ich zwar keinSpießrutenlauf befürchten, höchstens einen "Geistrun" hinlegen. :-))
Ich sag dann mal bis nächsten November.

Re: Geht's noch?

Nabend hatterchen,

ich werde die nächsten Wochen etwasMissionieren, tja gönnen tue ich es Dir wirklich die Erholung und Verabschiedung vom schlechten Wetter :-).
Doch müssen es gleich Wochen sein? Du wirst mir hier fehlen :-), keiner mehr da mit dem ich dann auch mal im "Geist" was austauschen kann (verkosten).
Komme gesund und erholt wieder dann.
Und Danke für die Information, hätte mich evtl. gesorgt sonst um Dich.

Gruß
Manfred

Re: Geht's noch?

Nun, kein Grund für Trübsinn, wir bleiben ja verbunden, im "Geiste". *LOL*

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Also: es muß ein einheitlicher Standard her und es muß ans Laufen kommen.

Die Programmierer, die an den diversen Linuxen mitarbeiten, sind doch vermutlich meist Informatik-Studenten, die machen das doch, um sich eine berufliche Referenz zu erarbeiten. Jetzt könnte ich sagen, die Referenz wäre noch besser, wenn die Kisten laufen würden. Aber Informatiker sind Mangelware und so finden die so oder so einen gut bezahlten Job.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Müssten wir nicht mal klartext reden, meiner Meinung nach geht es doch garnicht um Linux und Windows sondern um dem Kauderwelsch der unterschiedlichsten Anbieter, schließlich reden wir , wenn es um Windows geht - ja auch nicht von Windows sondern um XP oder Win95 usw. - MS ist nur nicht so blöd und wettert seine eigenen Versionen kaputt - die Linux und Co Anbieter dagegen haben sich doch ihren eigenen Marktanteil selbst versaut und jetzt heulen sie rum. Ich dagegen bleibe doch lieber bei Bluescreen und Co, weil ich mich sonst mit den ganzen Anbietern der Linux Show auseinander setzen müsste "wer bietet was und kommt er an den anderen ran und ähnlich denken vermutlich viele andere auch.

Schluss!

Da dieser ganze Thread noch unendlich lange weiter gehen könnte, ohne irgendein Ergebnis zu bringen, schlage ich vor:

Macht endlich Schluss und kümmert euch um eure eigenen Computer!

Es wird keinem gelingen, einen anderen zu überzeugen. Also, was soll's?

Jeder muss zusehen, womit er am besten klarkommt (und der Rest ist eine Frage der Toleranz und gegenseitigen Wertschätzung).

MfG
Erwin

Meine "Computerei": 20 % Windows XP, 80 % Ubtuntu

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Müssten wir nicht mal klartext reden, meiner Meinung nach geht es doch garnicht um Linux und Windows sondern um dem Kauderwelsch der unterschiedlichsten Anbieter
Ja, da muss ich Dir ein wenig beipflichten. Die Welt der OpenSource erstickt ein wenig an Ihrer Vielfalt! Andererseits ist genau dass das Schöne! Wie langweilig wäre doch die Welt, gäbe es nicht die vielen verschiedenen Menschen.
Vor garnicht langer Zeit, so vor etwa 21 Jahren, stand ich auf der Strasse in Leipzig mit vielen anderen (lange bevor man dass in der Tagesschau überhaupt erwähnte) und wir forderten die Möglichkeit, dass ein jeder frei wählen darf, wo er leben möchte, was er arbeiten möchte, was er studieren möchte, wohin er reisen möchte. Mein Freiheitswille wurde geprägt durch das Fehlen von Freiheit und Vielfalt, durch das ständige allumfassende diktieren der (Polit-) Monopolisten.
Allein schon aus meinen damaligen Erfahrungen heraus wünsche ich mir, dass es kein Monopol im Internet und auch keines im Softwarebereich geben darf, dass Kinder eben nicht von klein auf in den Schulen als willfährige Microsoft-Kunden erzogen werden, sondern lernen, dass sie eine Wahl haben, auch bei Software. Jeder schimpft auf Google, insbesondere in der Berliner Politikszene und ganz vorne die Grünen. Aber was macht den Google anders als es Microsoft schon seit Jahren tut? Nichts, nur effektiver und besser. (was keine moralische Rechtfertigung sein soll!)
Freiheit und Vielfalt ist wichtig, jeder mag sein System benutzen, sollte aber denen, die es Ihm verkaufen, durchaus kritischer gegenüber stehen als es hier bei so manchem den Anschein hat.

Nur zur Erinnerung; der selbige, der noch vor Jahren prophezeit hat, dass "Linux" den Desktop-Markt übernehmen würde (hat er da "Linux" vorher überhaupt gefragt ob "Linux" das will?) beschwert sich heute, dass seine eigene Prophezeiung nicht eingetreten ist.
Es geht also hier in diesem ganzen Thread nur um einen Menschen, der erkannt hat, dass er selbst Unsinn erzählt hat.

Um nichts anderes!


Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Na sag ich doch, da schimpft jemand auf den anderen und geht selbst mit "besten" Beispiel voran.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ich kann die Aussagen überhaupt nicht unterstreichen. Ich benutze Ubuntu seit Jahren und es wird von Jahr zu Jahr besser. Die Applikationen werden besser, die Hardware-Unterstützung wird besser. Deshalb ist es für mich kein Misserfolg.

... Das einzige, das stimmt, ist das der Marktanteil nicht steigt, so what?

Die dargelegten Gründe?

1. Versionsvielfalt? Hä? Ich dachte immer Wettbewerb sei etwas positives? Ach ja, und letztlich steht man doch nur vor der Wahl Ubuntu oder Suse für den Desktop. Der Rest läuft unter ferner liefen. Stimmt also einfach nicht.

2. Open-Source-Fanatiker? Wen Interessieren die denn? Unter Ubuntu kann man schon seit ewgem closed source-Treiber installieren, und das sehr sehr einfach.

3. Multimedia-Inhalte? Die Codecs werden doch bei Ubuntu 10.10 gleich mitinstalliert? Hä? Ich kannn ohne Probleme alle Inhalte abspielen.

4. Alle 6 Monate eine Version geisteskrank? Zu viel Fortschritt ist also schlecht? Nein, so wird das System kontinuierlich verbessert. Das ist allemal besser als alle 2-3 Jahre den User mit etwas vollkommen anderem zu konfrontieren. Das ist der Grund für den großen Erfolg von Ubuntu.

5. Schlechter Support wegen Programmversionen? Kann ich nicht nachvollziehen. Ich brauche so gut wie nie support und wenn dann finde ich ihn auf ubuntuusers.de. Die Wiki ist klasse.

Ich finde schon, dass man für die Gründe für das schleppende Interesse auf dem Desktop suchen sollte. Die angeführten Gründe sind es jedoch bestimmt nicht. Also, nochmal den Denkapparat anschmeißen und weniger motzen.

Was spricht denn für Windows könnte man umgekehrt fragen? Die Sicherheit? Nein, die Stabilität? Nein die Versionsarmut? (DUTZENDE 7, Vista und xp-versionen) Nein, die Bedienungsfreundlichkeit? Nein, , die Treiberunterstützung? Linux unterstützt sicherlich mehr Treiber als Windows 7 aber brandaktuelle Hardware wird besser von 7 unterstützt. XP unterstützt so gut wie keine aktuelle Hardware, da ist Linux besser. hmmm, wie war das mit der Versionsvielfalt nochmal? Patt!

die Bekanntheit? Ja, die Vertrautheit? Ja, Was sonst? Die Programmvielfalt? Ja

Bekanntheit und Vertrautheit, das ist eine Frage des Marketings. Da kann und muss Linux noch viel lernen, vor allem von dem Meister des computermarketings Apple. Apple verkauft vor allem ein Lebensgefühl. Wer Apple benutzt ist einfach cool. Linuxuser sind nerds. Das muss sich ändern.

Programmvielfalt? Ja, das hängt mit der Bekanntheit und Popularität zusammen. Softwarefirmen muss die Vermarktung von linux-software schmackhaft gemacht werden. Der Ubuntu-App-Store ist ein guter Anfang.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ist nicht eigentlich alles geklärt?

Windows ist ein UPNP-BS, hat also den Anspruch, dass jedes Gerät einfach angeschlossen werden kann. Ich behaupte mal, zu 75-85% haben sie das inzwischen auch hinbekommen.

Einige Linux Derivate wollen diesen Anspruch nicht erfüllen, da sie sehr spezialisiert sind und das ist gut so. Andere wieder, wie Ubuntu, scheitern einfach an der mangelnden Unterstützung der Hersteller.

Was die Funktionen und die Programmvielfalt angeht, so ist Ubuntu Windows XP, oder sogar 7 teilweise gleich zu setzen, oder in einigen Bereichen sogar vielseitiger.

Gut-Schlecht! Das ist einfach nur die persönliche Neigung und der jeweilige Einsatzzweck.

Es hapert einfach nur bei der Treibergeschichte und dem Hardwaresupport. Aber auch das wird ständig besser.

Also abwarten, vor allem, wenn MS wirklich vorhaben sollte, geschlossene Systeme, wie Apple, auf den Markt zu bringen. Dann bleibt irgendwann kaum noch eine Alternative, wenn man ein offenes und freies System behalten will.

Und wer will, das Ubuntu besser wird, der bestellt sich einfach mal eine kostenpflichtige DVD und lädt sie nicht runter, damit sie auch ein wenig Geld für die weitere Entwicklung haben.

So aber hören sie immer "Gib mir alles, gib es mir jetzt und das kostenlos.... oder ich kaufe mir eine Windows Lizenz!"

Ja, richtig, kaufen, denn nur, weil Windows bei einem neuen PC mit dabei ist, ist es nicht kostenlos. Die OEM-Lizenz ist lediglich schon im Preis mit drinne. Also könnte der gleiche Rechner mit Ubuntu mal eben 50-100 Euro günstiger sein, wenn denn da die Hersteller mitspielen würden und sich die Ersparnis nicht in die eigene Tasche stecken würden.

In diesem Sinne
Gruß
Maybe

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Es ist absolut Sinnlos und du wirst das in diese Betonköpfe niemals rein bekommen. Die Leben in ihrer Welt und Basta!

Ich kann dir hunderte Beispiele nennen, wo du Linux absolut vergessen kannst und warum es so rumdümpelt...

Wie bei Nickles manche wissen, arbeite ich nur für Selbständige. Auch einige Gas-Wasser-Scheiße-Firmen sind unter den vielen dabei. Hier hat sich gerade einer mokiert, weil einer von denen Windows-Rechner verkauft bekommen hat.

Wenn er sich mal wirklich mal mit so einem Handwerker befassen würde, dann würde er Wissen, dass die Lieferanten solcher Firmen , ich nenne jetzt nur einmal Vaillant und Buderus, an diese Handwerker CD,s ausgeben zwecks Kalkulationen, Material, Berechnungen usw. usw, die nur unter Windows läuft.Nicht anders läuft es bei den Distributoren!

Und dreimal darfst du raten, was der Handwerker dann haben will? Ob das der Rechtsanwalt, Steuerberater, Makler oder nimm was du willst, ist, es läuft immer auf Windows hinaus.

Die HD-Schnittrechner die ich für die Mitarbeiter der ÖR baue, funzen nur mit Windows. Warum? Die ÖR arbeiten auch nur auf ihren Schnittmaschinen mit Windows.Die gesamte Hardware wie Kameras, Vertonungen, weitere Software dieser Filmemacher ist ausschließlich auf Windows ausgelegt.

Die Frau des kleinen Handwerkers schmeißt Sonntags ihr Starmoney an ,bezahlt ihrer Lieferanten und kontrolliert die Zahlungseingänge. Natürlich unter Windows, da der Steuerberater auch nur mit Windowssoftware arbeitet. Und so zieht sich das durch das ganze Berufsleben. Und die Ehefrau eines Selbständigen will ich sehen, die die Zeit hat, sich mit Linux zwischen Kindern, Haushalt und Büro auseinander zu setzen. Absolut lächerlich und Weltfremd!

Jetzt hat mal einer hier Linux in seiner Firma. Mein Gott, eine absolute Ausnahme, eine Schwalbe mach noch keinen Sommer und in dem Fall fängt er auch nicht damit an.

Bei diesem ganzen Linux-Gedöns denkt jeder nur an sich selbst, wie gut doch das OS ist aber es verbreitet sich aber einfach nicht.

Warum wohl? Weil es einfach keiner haben will....

Fazit:

Einfach gehen lassen und in ihrem Glauben belassen...

Nebenbei ist es auf der Uni meines jüngsten Sohne nicht anders. Es gibt nur Windows, die angehenden Ingenieure bekommen CAD, OS usw. entweder kostenlos und für einen geringen Unkostenbeitrag.

Und was werden sie wohl nehmen wenn das Studium abgeschlossen ist? Windows....

Gruß
luttyy

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Wie bei Nickles manche wissen, arbeite ich nur für Selbständige. Auch einige Gas-Wasser-Scheiße-Firmen sind unter den vielen dabei. Hier hat sich gerade einer mokiert, weil einer von denen Windows-Rechner verkauft bekommen hat.
Da hab ich ja genau ins Schwarze getroffen - hi hi - Du hast Dich also direkt ertappt gefühlt - woran das wohl liegen mag............
Es ging nicht darum, DASS er Windows & Rechner verkauft bekam, sondern um das WIE und um die nicht sonderlich glaubwürdige "Beratung" - aber das hast du sicher ausversehen Mißverstanden....
Wenn er sich mal wirklich mal mit so einem Handwerker befassen würde, Mach ich täglich, die Firma gehört meiner Familie. :-)
dass die Lieferanten solcher Firmen , ich nenne jetzt nur einmal Vaillant und Buderus, an diese Handwerker CD,s ausgeben zwecks Kalkulationen, Material, Berechnungen usw. usw, die nur unter Windows läuft.Nicht anders läuft es bei den Distributoren!

Läuft bei mir auch wunderbar unter Wine.......

Bei diesem ganzen Linux-Gedöns denkt jeder nur an sich selbst Ja, Du als IT Dienstleister und Microsoftdistributor denkst sicher nur an das Wohl Deiner Kundschaft - natürlich erbringst Du Deine Dienstleistung völlig Selbstlos für einen guten Zweck....... ja nee, is klar.

Ach ist das schön, wenn man so richtig ins Schwarze getroffen hat, wir können hier gern noch lange weitermachen luttyy - aber ich muss mit einem meiner bösen (und total rammschig billigen) Linuxrechner jetzt mal arbeiten - soll nämlich Kunden wie z.B. die Deutsche Bahn geben, die solchen Linux-Egoisten wie mir Geld dafür zahlen.........


cu

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Mache das, irgendeiner muss ja mal mit so einem System Geld verdienen...

Nebenbei bezweifele ich die Aussage, dass das Programm der Firma nicht unter WIN7 laufen soll und das dies alles so abgelaufen ist! Wohl eher Polemik und Stimmungsmache..

Dann soll er mal Ross und Reiter benennen..

Ich jedenfalls werde sofort ins Obligo genommen, ob die vorhandene Soft auch unter dem neuen OS läuft! (scheint wohl der angebliche Handwerker nicht gerade der "Hellste" gewesen zu sein!)

Wenn nicht, kann ich wieder gehen. Ist aber noch nie vorgekommen.

Und nebenbei denke ich sehr wohl an meine Kundschaft, die dürfen mich auch Sonntags anrufen wenn es denn mal klemmt, da setzte ich mich ins Auto.

So verstehe ich meinen erlernten Beruf.

Ich weiß ja, dass ihr alle Gewinnorientiert arbeiten müsst, um die Miete zu bezahlen. Einstellungen wie Kundenservice über das Normale hinaus, auch mal drauflegen und weiter Denken sind verpönt!

Das brauche ich aber nicht mehr, meine Unikate gehen nur an eine besondere Kundschaft und jedes ist so gebaut, als ob es für mich gewesen wäre und gerade deswegen ich mit meinem perfekten Service hoch angesehen.

Davon verstehst du aber absolut nichts!

Auf das wesentliche meiner Aussage über Linux und dessen Verbreitung bist du jedenfalls nicht eingegangen, sondern lavierst so rum und suchst wieder nur das persönliche über Dinge, die du nie beurteilen konntest..

Und jetzt aber an die Arbeit, schließlich ist bald meine Rente fällig..:)

Gruß

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

...meine Unikate...

Das bezweifle ich mal ganz stark, dass du "Unikate" baust, da du die Teile, welche du bei dir zusammenbaust, doch höchstwahrscheinlich nicht selber herstellst, sondern aus dem Großhandel beziehst. Die Gehäuse, Steckkarten, Platinen, Speicher, Lüfter usw., welche du da verbaust, sind im weitesten Sinne des Wortes doch Massenware, die sich jeder Mensch auf dieser Welt zusammenkaufen und zusammenstecken kann. Ich glaube dir einfach nicht, dass extra für dich auch nur ein einziges Einzelstück für deine Rechner gebaut wird!

Zu einem Unikat gehört mehr, als nur fertig gekaufte Bauteile zusammen zu stecken. Mag ja sein, dass du irgendwie exclusive und auf besondere Bedürfnisse angepasste Rechner baust, das will ich gar nicht anzweifeln - aber das Wort "Unikat" dürfte doch etwas weit her geholt sein.

Gruß
K.-H.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Du sei mal ganz ruhig!

Wer einen User lächerlich macht, weil er eine Beurteilung über einen Kratzerentferner ab gibt, weil er selbst dieses System an seinem Daimler wegen eines Neidkratzers anwenden musste und dabei nicht erkennt, dass dieses System auf Nassschleifbasis mit 4000er Schleifpapier basiert, dem spreche ich jeder Art von irgend einer Kompetenz ab!

Sogar Profis arbeiten mit dieser Technik!

Wie deine Visitenkarte schon aussagt: NIX

Nix zwischen den Ohren, Nix-Könner und Nix-Kompetent, aber in der Vergangenheit anderer wühlen, dass ist deine große Stärke! Sonst nix!

Bis heute hast du nicht einen einzigen Beweis erbracht, dass du auch nur eine Festplatte in eine Kiste geschraubt hast, geschweige einen ganze Kiste zusammengebaut hast.

Soviel zu deiner Kompetenz über die Beurteilung andere Leute und deren Arbeit...

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Stinkt dir wohl, dass du in meiner VK "nix" findest, was du irgendwie für deine Beschimpfungen "verwerten" könntest! Auch im Netz findest du von mir "NIX", da ich mit meinen Daten vernünftig und bewusst umgehe und nicht jedem erzählen muss, wie toll ich bin - ich halte halt nichts von Angeberei! :-))

Was das allerdings mit Kompetenz - vor allen Dingen im Zusammenhang mit dem Einbau einer Festplatte - zu tun haben soll, das frage ich mich immer wieder. Und deine Vermutungen, welche du immer wieder hier nicht nur über mich äußerst, sondern über alle User, welche dir mal Kontra geben, kannst du alle für dich behalten.

Nur mal als Beispiel: Von dir weiß ich

1. wie du mit Klarnamen heißt
2. wo du wohnst (volle Anschrift)
3. Telefon- und Faxnummer
4. Ich kenne dein Haus teilweise von innen, hast ja oft genug Bilder hier ins Forum gestellt
5. ich kenne dein Haus grob von außen (mit Google anhand deiner bekannten Adresse leicht zu finden)
6. ich weiß, welches Auto du fährst
7. ich weiß, was dein Sohn macht (studiert momentan)
8. ich weiß, dass du eine "Immobilie" in Paris hast
9. ich weiß, um was für eine Immobilie es sich handelt, wie sie ausgestattet ist und wo sie zu finden ist (Anschrift usw.)
10. ich weiß sogar, dass du mal einen Kratzer im Lack deines Autos hattest und dass du den nicht in einer Werkstatt reparieren lasen hast, wie sich das für einen Daimler-Fahrer gehört, sondern dass du den Kratzer aus Geldmangel selber repariert hast.
11. ich weiß, welche Schule du von wann bis wann besucht hast und welchen Abschluss du gemacht hast.

.....lassen wir es dabei. Noch ein Satz: Diese Angaben findet man ganz einfach und ohne groß zu recherchieren über Google, weitere Daten über dich findet man sicherlich auch noch, wenn man Interesse daran hätte - ich habe kein Interesse daran, wollte dich nur mal mit der Nase drauf stoßen.

Jetzt zu mir:

Auf Grund deines Kommentares, dass über mich nichts (NIX) in meiner VK steht, gehe ich davon aus, dass du schon verzweifelt versucht hast, irgendwas über mich zu finden. Ich kann dir versprechen, dass du da Pech haben wirst. Wie ich schon oben geschrieben habe: Ich gehe mit meinen Angaben sehr sorgfältig um - ich habe es eben nicht nötig, in alle Welt hinauszuprotzen, was ich habe und wer ich bin...

Es bleibt dir also auch in Zukunft nichts weiter übrig, als mit wilden Vermutungen über mich hier herum zu spekulieren. Alles nur heiße Luft, was da über mich (und auch über viele andere, welche alle nur "Billige Kisten" haben und die nach deinen Vorstellungen/Vermutungen ausschließlich für ihre Miete oder eine warme Suppe arbeiten müssen usw. usw.) ablässt. Ich lache mir jedesmal einen, wenn ich mal wieder lese, was du in deiner Kristallkugel über mich gesehen hast oder bei deinem Wahrsager über mich in Erfahrung gebracht hast. Ist immer wieder erfrischend zu lesen und selbst für mich neu und manchmal sogar "etwas aufregend", was du da alles in mein Leben hineindichtest.....

EOD
Gruß
K.-H.


Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Erbärmlich was du weißt.

Das habe habe freiwillig selbst ins Netz gestellt und das kann jedermann lesen. Jede Firma macht sowas, wenn sie nichts zu verbergen hat.

Deine dümmliche Ausrede wegen des Kratzers die da jetzt lahm rüber kommt, ist genau typisch für dich und wieder in abgewandelter persönliche Form, wegen Geldmangels!

Aber du hast ja sofort jemand gefunden der dir für deinen ursprüngliche Aussage sofort auf die Schulter geklopft hat. Irgenwie treffen sich immer die gleichen!

Du bist eben ein Wühler in andere Leute Dasein und stellst sie z. Teil der Lächerlichkeit preis, wobei du aber selbst der Lächerliche bist.

Dümmlichkeit verlasse mich nicht.

Über dich spekulieren? :)) Aber Hallo, dass ist mir sowas von sch***egal wer du bist, was du machst und was du auf deinen Kisten hast, aber du nimmst dich einfach zu wichtig und hast in Wirklichkeit nichts wesentliches zu sagen.

Deine angeblichen Wahrheiten sind nichts als Halbwissen und das sind die schlimmsten

Mich hat im Leben nie interessiert, was meine Nachbarn machen, was andere Geschäftsleute machen und wenn jemand in meiner Nachbarschaft stirbt, erfahre ich das erst nach 2 Wochen.

So einfach ist das...

Für mich gilt der Spruch den hier jemand vor kurzer Zeit im Forum wunderbar abgewandelt geäußert hat:

Was schert es die Eiche, welche Sau sich an ihr reibt...:))

Schönes Wochenende...

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Das habe habe freiwillig selbst ins Netz gestellt und das kann jedermann lesen
Luttyys Pulsschlag kann man meist am Satzbau erkennen.......... ;-)

was andere Geschäftsleute machen und wenn jemand in meiner Nachbarschaft stirbt, erfahre ich das erst nach 2 Wochen.
Da redet wohl schon keiner mehr mit Ihm, sicher alles ehemalige Kunden ......

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Es ist lustig,

sowie die Argumente ausgehen geht es verbal persönlich zu.

Da gibt es hier noch einen. Du kannst ihm die Hand reichen, du hast ihn ja schon gefunden...

Und jetzt könnt ihr euch wieder gegenseitig stützten wegen des OS und so :))

Bis denn..;-)


Re: bis denn

Man Luttyy, bleib doch noch ne Weile, ohne Dich macht das doch hier keinen Spass, woher sollen wir denn unser Kanonenfutter nehmen wenn nicht aus Deinen hoch wissenschaftlichen seriös sachlich untermauerten Beiträgen?
Du bist doch hier gewissermaßen der Frontmann der Windows-Liga, oder so .............

Ich weiß nur nicht, ob alle Windowsuser hier noch so richtig mit Dir zusammen wollen.

Re: bis denn

Es mach keinen Spass mehr mit zahnlosen Tigern....

Die Höhle des Löwen war dieser Thread hier gerade nicht :))

Und mache dir mal um Windows-User keine Gedanken, ;-)

Re: bis denn

Die Höhle des Löwen war dieser Thread hier gerade nicht :))

und das obwohl es doch ein "Windowsforum" ist (Deine Worte), sowas sowas, es ist wohl nichts mehr wie es scheint......Und mache dir mal um Windows-User keine Gedanken, ;-)
ich bete jeden Abend für sie zum großen Tuxgott - damit es sie noch eine Weile gibt und wir unseren Spass haben. ;-)

Stell Dir vor, alle fahren Daimler und es gibt nichts anderes mehr! Wär das nicht öde?

Also, nix für ungut!

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Erbärmlich was du weißt.

Erbärmlich ist eher, wie du vor lauter Protzerei vergisst, was du im Netz lieber nicht bekannt geben solltest. Selbst die Nationalität deiner Frau sowie Ihren "Arbeitgeber" und ihren Arbeitsort hast du schon hier im Forum (!!) mehrmals bekannt gegeben.

Armer alter Mann....

Gruß
K.-H.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Und,

was ist so schlimm daran, dass meine Frau Französin ist. Sowas wirst du nie haben...

Armer alter Mann...., was weißt du schon über meine Vermögensverhältnisse...

Bis denn,

wer eben NIX hat, kann eben nichts bieten...

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

> Jede Firma macht sowas, wenn sie nichts zu verbergen hat.
"... Computersysteme" hat also etwas zu verbergen?

> wenn jemand in meiner Nachbarschaft stirbt, erfahre ich das erst nach 2 Wochen.
Darüber werden nur Menschen informiert die auf der Beerdigung willkommen sind.


Horst Schimanski

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Was Du _glaubst_ zu wissen!

> 8. ich weiß, dass du eine "Immobilie" in Paris hast
Hast Du den Grundbuchauszug gesehen? Die hat wohl eher seine Frau.

> 9. ich weiß, um was für eine Immobilie es sich handelt, wie sie ausgestattet ist und wo sie zu finden ist (Anschrift usw.)
Auf der Webseite ist weder die Grundfläche der Wohnung, noch ein Bild zu finden. Wer sich minimal mit dem Wohnungsmarkt in Paris auskennt kann sich seinen Teil denken.


Horst Schimanski

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Hast Du den Grundbuchauszug gesehen? Die hat wohl eher seine Frau.

Keine Ahnung, wem das gute Stück gehört. Auf jeden Fall hat Luttyy vor ein paar Jahren hier im Forum damit herumgeprotzt, dass er Immobilien (also mehrere...) im Ausland besitzt. Das ist natürlich hängen geblieben :-)

Auf der Webseite ist weder die Grundfläche der Wohnung, noch ein Bild zu finden.

Na ja, da wird das so angeboten: Schöne helle 2 Zimmer, Küche, Bad, Balkon, kompl. renoviert, ruhige Lage möbliert in Paris längerfristig zu vermieten. Daraus kann man sich ja in etwa ein Bild von der Größe machen. Anbieten tut der Luttyy das unter seinem Namen - was natürlich nichts über die wahren Besitzverhältnisse, so wie sie im Grundbuch eingetragen sind, aussagt. Der Text auf der Webseite ist allerdings schon seit Jahren der Gleiche, anscheinend findet sich niemand, der das Teil mieten will.... :-))

Egal, ich bin jetzt hier wieder raus.

Gruß
K.-H.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

...meine Unikate...


Wenn ich nen Pentium 3 mit Hammer und Meisel bearbeite wird das auch ein Unikat........ ;-)

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Nebenbei bezweifele ich die Aussage, dass das Programm der Firma nicht unter WIN7 laufen
Meinem letzten Informationsstand nach macht sogar SAP (also die Business-Software) unter Windows 7 immer noch Probleme...

Das brauche ich aber nicht mehr, meine Unikate gehen nur an eine besondere Kundschaft
Die Unikate sind wahrscheinlich auch von innen und außen mit Blattgold beschlagen.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ich jedenfalls werde sofort ins Obligo genommen, ob die vorhandene Soft auch unter dem neuen OS läuft! (scheint wohl der angebliche Handwerker nicht gerade der "Hellste" gewesen zu sein!)
Das Lob werd ich ihm ausrichten, er ist halt einfach ein Handwerker der sich auf die Aussage eines "IT Spezialisten" (wie Dir?) verlassen hat.
Und nebenbei denke ich sehr wohl an meine Kundschaft, die dürfen mich auch Sonntags anrufen wenn es denn mal klemmt, da setzte ich mich ins Auto.

So verstehe ich meinen erlernten Beruf.

Ich weiß ja, dass ihr alle Gewinnorientiert arbeiten müsst, um die Miete zu bezahlen. Einstellungen wie Kundenservice über das Normale hinaus, auch mal drauflegen und weiter Denken sind verpönt!

Das brauche ich aber nicht mehr, meine Unikate gehen nur an eine besondere Kundschaft und jedes ist so gebaut, als ob es für mich gewesen wäre und gerade deswegen ich mit meinem perfekten Service hoch angesehen.

Davon verstehst du aber absolut nichts!

Schon klar; ich nix - Du Gott (man hast Du Komplexe.........)
Auf das wesentliche meiner Aussage über Linux und dessen Verbreitung bist du jedenfalls nicht eingegangen,
Ehrlich gesagt konnte ich da nichts "wesentliches" finden, alles uralte Hüte mit langem Bart.
Und jetzt aber an die Arbeit, schließlich ist bald meine Rente fällig..:)
Tja, ich habe schon fertig, und Du?

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ausser persönlichen Äußerungen fehlt es die einfach an Substanz auf des eigentliche Thema bezogen...

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ausser persönlichen Äußerungen.......... Tja, wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Altes Sprichwort, nicht von mir.

Re: Alle wollen nur Windows

Zu den ÖR. Vielleicht mal ein bisschen über den Tellerrand schauen. Die BBC arbeitet sogar selbst an freien Lösungen für Linux, siehe z.B. http://ingex.sourceforge.net/

auf der Uni meines jüngsten Sohne nicht anders. Es gibt nur Windows, die angehenden Ingenieure bekommen CAD, OS usw. entweder kostenlos und für einen geringen Unkostenbeitrag.
Warum wohl? Weil die gar nicht erst über Alternativen nachdenken sollen... (Stichwort "anfixen")
Uni ist übrigens ein schlechtes Beispiel: Da hast Du deutlich höheren Linux-Anteil. Bei den Naturwissenschaftlern nutzen häufig ganze Institute ausschließlich Linux. Und bei den Elektrotechnikern findest Du eine sehr große Basis an Unix-Workstations...


Gruß
Borlander

Re: Alle wollen nur Windows

Was habe ich mit der BBC zu tun? Die Empfange ich nicht nicht einmal..(Hotbird gibt da nichts her)

Ich spreche von Mitarbeitern der ARD und dem ZDF und nur das zählt für mich

Deine Uni-Argument ziehen auch nicht. Wenn der Prof. im Studium diese Soft empfiehlt und selbst die CD dafür weiter gibt, wird sich doch so ein einzelner kleiner Student nicht dagegen stellen...(Bauingenieur)

Gruß

Re: Alle wollen nur Windows

Ich schrieb oben über den Tellerrand schauen

Re: Alle wollen nur Windows

Ich spreche von Mitarbeitern der ARD und dem ZDF und nur das zählt für mich

tja, da wissen wir ja jetzt alle für wen wir Rundfunkgebühren zahlen .............. für Luttyy's Traum.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Jetzt ist es gut.

Es bleibt bei unter 1% von Linux, trotz deines Almosens an die Schule (bei dem chronischen Geldmangel nehmen die einfach alles) und darfst es auch weiterhin mit Zähnen und Klauen verteidigen!

Kann man ja verstehen...:)

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Wenn ich mir den Thread hier so durchlese, frage ich mich, WER hier wohl WAS verteidigt. Ich habe schon an anderer Stelle hier mehrfach zum Ausdruck gebracht, dass diese ganze Diskusion doch eigentlich nur auf einem Irrtum eines Publizisten beruht, der hatte angenommen, dass 'Linux' den Desktop Markt übernehmen will, hatte 'Linux' aber garnicht gefragt. Nun isser enttäuscht und verbreitet die Meldung, dass 'Linux' verloren habe. das lässt sich ja auch besser als Nachricht verkaufen als wenn man an Stelle dessen sagen würde, 'Leute, ich hab mich geirrt' - das klingt dann nicht so populär. Und wie gesagt; mir ist es egal, wie viele welches System nutzen. Nur wenn Unwahrheiten oder Falschdarstellungen verbreitet werden ist Schluß mit Lustig.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Auch gut, ich fange jetzt an zu kochen. Das ist spannender...

Re: Alle wollen nur Windows

Wie wärs mal damit?

Bild



oder so?

Bild


Gruß
Maybe

Re: Alle wollen nur Windows

Wie wärs mal damit?

Oooch, dass haste aber schön gemacht, dass Bildchen. Solange dafür keine Gebühren für Lizenzen fällig werden hab ich kein Problem damit! Aber bitte nur "Safer-Sex", schließlich will ich mir keinen Virus holen ......... ;-)

Re: Alle wollen nur Windows

Warum wohl? Weil die gar nicht erst über Alternativen nachdenken sollen... (Stichwort "anfixen")
So ist das, am Anfang eine kleine fast kostenlose Studenten-Version damit sie sich schon mal dran gewöhnen und später erledigt die Trägheit den Rest. Und Microsoft, Autodesk u.s.w. lachen sich ins Fäustchen.
Genau aus dem Grund hab ich der Schule meiner Tochter das PC Kabinet mit Edubuntu PCs ausgestattet, damit die kleinen von Anfang an lernen, dass es auch was anderes gibt als Windows.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Warum wohl? Weil es einfach keiner haben will

Falsch ! Viele möchten es schon haben, nur das Problem ist das sie selbst keine Ahnung haben und dann wohl die Kosten für den Support scheuen.

Ich kann dir hunderte Beispiele nennen, wo du Linux absolut vergessen kannst

Laß dir gesagt sein das es nur Einige wenige gibt.
Man kann heute unter Linux fast alles machen, aber eben nur anders und eben nur mit Linux-Paketen.



MfG Acader




Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ist nicht eigentlich alles geklärt? Ja, und doch wieder nicht.

Windows ist ein UPNP-BS, hat also den Anspruch, dass jedes Gerät einfach angeschlossen werden kann. Ich behaupte mal, zu 75-85% haben sie das inzwischen auch hinbekommen.

Da ist Windows sicher besser geworden, aber wenn ich mir z.B. die Drucker Unterstützung von ubuntu anschaue, da finde ich dort hunderte Drucker für die ich bei Win erstmal eine Treiber CD bräuchte. Weiter gehts mit I-Pod & Co, läuft auf dem aktuellen ubuntu quasi aus dem Stand, mein UMTS Stick auf dem Lappi ebenfalls u.s.w.
Ich denke, da hat ubuntu (linux) extrem stark aufgeholt.

Und wer will, das Ubuntu besser wird, der bestellt sich einfach mal eine kostenpflichtige DVD und lädt sie nicht runter, damit sie auch ein wenig Geld für die weitere Entwicklung haben.
Hab ich auch mal gedacht (und gemacht), aber dann bitte direkt bei Canonical bestellen. Meine Erfahrung ist leider, dass viele IT Händler sich das Geld komplett einstecken ohne dass die Community was davon bekommt. Da ist es besser, direkt den ubuntu e.V. oder eines der vielen Projekte mit einer Spende zu unterstützen, mach ich so, und fühl mich gut dabei.Ja, richtig, kaufen, denn nur, weil Windows bei einem neuen PC mit dabei ist, ist es nicht kostenlos. Die OEM-Lizenz ist lediglich schon im Preis mit drinne. Also könnte der gleiche Rechner mit Ubuntu mal eben 50-100 Euro günstiger sein, wenn denn da die Hersteller mitspielen würden und sich die Ersparnis nicht in die eigene Tasche stecken würden.

Manch einer aus der Branche behauptet sogar, dass es seitens Microsoft erhebliche Vergünstigungen für die Hardwarehersteller und -händler gibt. Das fängt bei "Schulungen" in feinen Hotels an und geht bis zu "Motivationstraining" im Sterne Restaurant oder "vergünstigtem Einkauf".
Bestechung wäre hier sicher das falsche Wort...........

Zum Marketing; eine Linux-Distribution wird nicht "vermarktet", es wird keinerlei Werbung dafür gemacht und es wird auch kein Händler "angefüttert". Der Grund dafür liegt auf der Hand; das Produkt ist kostenlos und der "Kunde" zahlt dementsprechend auch keine Kohle für die Werbemassnahmen. Die einzige Werbung für eine Linux Distri machen ihre zufriedenen Nutzer - und das werden bei ubuntu beständig mehr.
Canonical hat das begriffen und setzt bei der Vermarktung verstärkt auf Zugewinn-Gemeinschaften, im ubuntu one Musicstore arbeiten sie mit Digital7, Paypal, Click&Buy etc. zusammen, Manch einer aus der Community beäugt das argwöhnisch oder lehnt es ab, ich finde es gut und richtig, letztlich machen die kommerziellen Anbieter, wenn sie merken "dass da etwas läuft" wiederum auch Werbung für diesen Store (der ja bald auch auf Windows und Apple verfügbar ist) und damit letztlich für Canonical & Linux
Auch die Öffnung ubuntus über das Softwarecenter für ClosedSource und Schareware finde ich gut, es MUSS ja nicht jeder User benutzen, jeder hat aber die Freiheit, es zu tun.

Und das ist es, worauf es mir ankommt, Freiheit und Unabhängigkeit vom Konsumzwang.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Was spricht denn für Windows könnte man umgekehrt fragen? Die Sicherheit? Nein, die Stabilität? Nein die Versionsarmut? (DUTZENDE 7, Vista und xp-versionen) Nein, die Bedienungsfreundlichkeit? Nein, , die Treiberunterstützung? Linux unterstützt sicherlich mehr Treiber als Windows 7 aber brandaktuelle Hardware wird besser von 7 unterstützt. XP unterstützt so gut wie keine aktuelle Hardware, da ist Linux besser. hmmm, wie war das mit der Versionsvielfalt nochmal? Patt!

Das ist vollkommen richtig was du hier schreibst doch leider verstehen das wohl nur wir Linuxer; schade eigentlich !
Schon vor geraumer Zeit fand ich mal im Web einen Vergleich mit Windows 7 und Ubuntu 9.10 welcher heute noch viel gravierender zugunsten von Ubuntu ausfallen dürfte.

Nein, so wird das System kontinuierlich verbessert. Das ist allemal besser als alle 2-3 Jahre den User mit etwas vollkommen anderem zu konfrontieren.

Als fanatischer Linux-Vertreter kann ich in diesem Punkt leider nicht ganz zustimmen.
Die Distribution Ubuntu ständig weiter zu entwickeln ist erst einmal richtig.
Hier sollte man allerdings dabei auch mehr auf die Wünsche der User eingehen. Nicht alles Neue ist unbedingt immer besser.
Der Nachteil eines halbjährlichen Zyklus ist vor allen Dingen das man Umsteigern und Anfängern keine richtige Zeit läßt sich in Linux einzuarbeiten und genau das macht viele irre.
Für die Fortgeschrittenen und Profis ist es natürlich sowie so egal weil diese ihre laufende Version anpassen können oder einfacher ausgedrückt selbst bestimmen was da werkelt. Auch haben diese in Windeseile schnell ihren "Homekram" aus alter Version mit einer neuen Version wieder in die Gänge gebracht, falls sie es möchten. Eine zwei-jährige Veröffentlichung einer neuen Version halte ich und nicht nur ich daher für bedeutend sinnvoller.

Das ist der Grund für den großen Erfolg von Ubuntu.

Genau diese Einschätzung könnte eines Tages auch schnell nach Hinten losgehen was Ubuntu anbelangt, was einen Linuxer natürlich auch nicht weiter stören würde da es noch genügend andere Alternativen im Distri-Bereich gibt.



MfG Acader







Re: Mehr auf die Wünsche der User eingehen

Hier sollte man allerdings dabei auch mehr auf die Wünsche der User eingehen.
Das ist leider nicht ganz unproblematisch: Vielfach werden nur die Wünsche der unzufriedenen User sichtbar, der große Rest wäre schon damit zufrieden wenn alles so bleibt wie es ist. Ich verweise da mal auf die Entscheidung die Fenster-Buttons bei Ubuntu von rechts nach links zu verlegen. Ich habe noch niemanden gefunden der das für eine geniale Idee hält. Die Mehrheit hat sich mit der Thematik vorher nie beschäftigt, weil es keinen Bedarf zur Änderung gab...

Zum halbjährlich erscheinen von neuen Ubuntu-Versionen hatte ich mich irgendwann schon mal geäußert: Normalerweise immer die LTS nehmen. Bei neuen Systemen bekommt man mit einer aktuelleren Version allerdings teilweise deutlich besseren Support für neue Hardware, bzw. kann diese nur mit der aktuellsten Version ohne Bastelei nutzen. Was ich mir an dieser Stelle allerdings noch wünschen würde ist eine direkte Updatemöglichkeit auf die jeweils nächste LTS-Version.


Gruß
bor

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

"Der Nachteil eines halbjährlichen Zyklus ist vor allen Dingen das man Umsteigern und Anfängern keine richtige Zeit läßt sich in Linux einzuarbeiten und genau das macht viele irre."

Jedes halbjährliche Release wird mindestens 18 Monate lang von Ubuntu unterstützt. Die Langzeitversion (LTS) wird sogar 3 Jahre lang unterstützt. User, die längere Zeit zum Einarbeiten benötigen, können also mindestens 11/2 Jahre lang die gleiche Version benutzen. Wer besonders träge ist, der kann ausschließlich die LTS-Versionen verwenden. Aber nach 6 Jahren schaffen sich die meisten User sowieso neue Hardware an. Diesem Userinteresse wird mit dem derzeitigen Releasezyklus also absolut entsprochen.

Nein, es gibt wirklich andere Probleme für Linux. Vor allem müssen mehr Applikationen für Linux geschrieben werden. Das betrifft zwar nur Profisoftware wie Photoshop, Autocad,... Für den Standardanwender sind alle Applikationen sehr gut abgedeckt. Aber auch dieser Markt muss von Linux erschlossen werden.

Wieso gibt es deutlich mehr Software für Windows? Klar, weil es verbreiteter ist, ist es verständlicih, dass die Entwickler erstmals eine Windows-Version bereithalten. Aber, es muss auch einfacher werden Software an Linux-User zu verkaufen. Der App-Store im Ubuntu-Software-Centre ist ein Anfang. Derzeit ist Ubuntu das einzige Desktop-Betriebssystem mit einem funktionierenden App-Store. Dieser Vorsprung muss ausgebaut werden und dieser Marktplatz muss zum attraktivsten Markt für Desktop-Apps entwickelt werden.

Apple will im nächsten Sommer mit so etwas auf den Markt kommen. Auf Windows 8 können wir getrost noch 3-4 Jahre warten. Der schnelle Releasezyklus eröffnet die Möglichkeit, diesen Vorsprung zu verteidigen.

Allerdings muss jetzt auch kräftig die Werbetrommel gerührt werden. Denn wer den App-Store nicht kennt, der wird auch nicht für Ihn entwickeln.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Jedes halbjährliche Release wird mindestens 18 Monate lang von Ubuntu unterstützt. Die Langzeitversion (LTS) wird sogar 3 Jahre lang unterstützt. User, die längere Zeit zum Einarbeiten benötigen, können also mindestens 11/2 Jahre lang die gleiche Version benutzen

Alles richtig wenn sie wollten, nur die Neulinge denken sie müssen dann wirklich aller halben Jahr eine neue Version installieren und das verwirrt sie total.


MfG Acader




Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

"Der Nachteil eines halbjährlichen Zyklus ist vor allen Dingen das man Umsteigern und Anfängern keine richtige Zeit läßt sich in Linux einzuarbeiten und genau das macht viele irre."

Jedes halbjährliche Release wird mindestens 18 Monate lang von Ubuntu unterstützt. Die Langzeitversion (LTS) wird sogar 3 Jahre lang unterstützt. User, die längere Zeit zum Einarbeiten benötigen, können also mindestens 11/2 Jahre lang die gleiche Version benutzen. Wer besonders träge ist, der kann ausschließlich die LTS-Versionen verwenden. Aber nach 6 Jahren schaffen sich die meisten User sowieso neue Hardware an. Diesem Userinteresse wird mit dem derzeitigen Releasezyklus also absolut entsprochen.

Nein, es gibt wirklich andere Probleme für Linux. Vor allem müssen mehr Applikationen für Linux geschrieben werden. Das betrifft zwar nur Profisoftware wie Photoshop, Autocad,... Für den Standardanwender sind alle Applikationen sehr gut abgedeckt. Aber auch dieser Markt muss von Linux erschlossen werden.

Wieso gibt es deutlich mehr Software für Windows? Klar, weil es verbreiteter ist, ist es verständlicih, dass die Entwickler erstmals eine Windows-Version bereithalten. Aber, es muss auch einfacher werden Software an Linux-User zu verkaufen. Der App-Store im Ubuntu-Software-Centre ist ein Anfang. Derzeit ist Ubuntu das einzige Desktop-Betriebssystem mit einem funktionierenden App-Store. Dieser Vorsprung muss ausgebaut werden und dieser Marktplatz muss zum attraktivsten Markt für Desktop-Apps entwickelt werden.

Apple will im nächsten Sommer mit so etwas auf den Markt kommen. Auf Windows 8 können wir getrost noch 3-4 Jahre warten. Der schnelle Releasezyklus eröffnet die Möglichkeit, diesen Vorsprung zu verteidigen.

Allerdings muss jetzt auch kräftig die Werbetrommel gerührt werden. Denn wer den App-Store nicht kennt, der wird auch nicht für Ihn entwickeln.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Eigentlich bin ich ein Fan von Dir und finde super, was Du hier machst. Aber gerade deshalb frage ich mich, wie Du gerade auf so einen Artikel mit aufsteigen kannst. Der arme Mann hat sich geirrt, na und? Wer Linux aufgrund von "Marktanteilen" beurteilt hat schon verloren, denn der tatsächliche Anteil der PC's mit Linux-Systemen ist schlichtweg nicht zu ermitteln. Und es gibt auch kein koordiniertes Vermarkten oder Bewerben von Linuxbetriebssystemen (anders als im Servermarkt) Ich sehe die stabil zwischen 0,85 und 1,15 Prozent liegenden Anteile als Indiz für ein langsames aber stetiges Wachstum der "Fangemeinde", denn beständige 1% von einem stetig wachsenden Kuchen ist realer Zuwachs. Beständiges Verlieren wie etwa bei Windows, trotz Milliarden schwerer Werbung und gezielter Desinformation, sieht für mich eher nach realem "verlieren" aus. Man bemerke, trotz der hochgelobten neuen Version 7 hat MS in den letzten 12 Monaten weiter "verloren". was wird also passieren wenn es die nächsten Jahre keine neue Version gibt? Wahrscheinlich wird Apple und Google stark zulegen, denn diese beiden haben einen gemeinsamen Lieblingskonkurrenten, viel Geld und Marktmacht und schieben Innovative Produkte auf den Markt. Mag man zu beiden stehen wie man will, ich denke dass diese beiden es MS die nächsten Jahre sehr schweer machen werden. Als Linuxer lehne ich mich da mal zurück und schau mir die Marktschlacht an. Wie angekratz und genervt MS ist, zeigen Aktionen wie die hier berichtete: http://linuxundich.de/de/ubuntu/microsoft-openoffice-marketing-krieg/ schaun mer mal!

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Beständiges Verlieren wie etwa bei Windows, trotz Milliarden schwerer Werbung und gezielter Desinformation, sieht für mich eher nach realem "verlieren" aus
Kurz gesagt - Microsoft hat verloren und Linux gewonnen.
Hab ich das so richtig verstanden?

Jürgen

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ich denke mal, Du meintest meinen Text.
Kurz gesagt - Microsoft hat verloren und Linux gewonnen.
Hab ich das so richtig verstanden?

Nein, so pauschal würde ich das nicht sagen, wenn Du den Text komplett liest habe ich tatsächlich gesagt, das REAL betrachtet keiner "gewonnen" oder "verloren" hat (außer der puplizierende Prophet). Allerdings habe ich auch dargelegt, das Microsoft aufgrund der nun schon Jahre abnehmenden Marktanteile (wenn auch auf hohem Niveau) eher REAL etwas an Nutzern verloren hat. Und das ich eher die Wahrscheinlichkeit sehe, das Microsoft die nächsten Jahre weiter verlieren wird, ohne das ich behaupten möchte, das dies zum "Nutzen" für LinuxBS würde. Wie ich auch schon hier sagte, den Linuxnutzern dürfte "der Markt" schlichtweg am A.... vorbei gehen.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

ich wollte auf ubuntu umsteigen ehrlich, aber da funktioneirt soo vieoles nicht aus der kiste, ich habe einfach nicht den nerv. klar - wenn man weiss wie es geht, ist es pipifax, aber das bedeutet, dass ich erst lernen müsste wie das geht, und dafür habe ich keine zeit - ich arbeite nicht als systemadministrator, es ist nciht mein fach. als hobby ist es zu nervig, als nebensache zu zeitraubend.
zudem hat win7 ja schon ausreichend gutes geklaut.
warum also noch ubuntu? ja- sher viele tolle funktionen di einezigartig sind, aber scheiße, ich will das videoplugins in den webseiten gehen, dass druckertreiber sich zurechtinstalliert etc.
dass manche drucker gar ncih tgehen (zumindest wusste auch im ubuntu forum keiner weiter) ist tatsache.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

ich wollte auf ubuntu umsteigen ehrlich

Dann tue es einfach !
Mach einen neuen Thread auf und frage gezielt bei Probleme und
gebe dabei auch deine Hardware mit an.

aber das bedeutet, dass ich erst lernen müsste wie das geht

Das ist richtig, doch das mußt du bei anderen Dingen im Leben doch auch.
Für eine einfache Standardinstallation mit Ubuntu sollte allerdings schon jedoch diese Anleitung genügen. Diese Dokumentation trifft im wesentlichen auch auf Ubuntu 10.04 LTS zu was ich empfehle.
Mit wenig Zeitaufwand sollte selbst der Anfänger in der Lage sein um ordentlich ein Ubuntu auf seine "Platte" zu bringen wenn er einige Regeln dabei beachtet.



MfG Acader










Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ich hätte gern einmal eine Erklärung: Weshalb diese über 250 Postings?
Es gibt (lassen wir Mac erst einmal außen vor) doch zwei gänzlich unterschiedliche Sorten von Betriebssystemen:
- Das eine, ein sehr stabiles und zuverlässiges -fertiges- System, welches von der überwiegenden Menge von Usern benutzt wird - Windows.
- das andere, in unzähligen Versionen vorkommende -unfertige- Linux, welches sich der User erst mal selbst zusammenbauen und für sich optimieren kann- und das nach erfolgter Optimierung genau so sicher und stabil läuft.
Weshallb also dieses Geschrei?
Wo soll da was besser oder schlechter sein?
Ich für meinen Teil will ein fertiges System, eines, was sofort funktioniert. Und zwar mit aller Hardware, die ich einsetzen will.
(Ich hatte bei Versuchen so meine Probleme mit den ausschließlich und bewußt verwendeten Grafikkarten)
Ein anderer will sich eben sein System selbst zusammenstricken und empfindet es nicht lästig, A4- seitenweise glücklich zusammengesuchte Befehle einzutippen.
Ist doch jedem seine Sache.
Noch einmal: Warum dann dieses Geschrei?
Linux wird sich in dieser Form kaum durchsetzen. Mit Sicherheit nicht. Es wird das Betriebssystem von Liebhabern sein und bleiben.
Also schweigt alle fein stille und lebt friedlich nebeneinander.
Angenehm wäre es mir persönlich, wenn die Linux- User ein ganz klein wenig davon absehen würden, aus ihrem Betriebssystem eine Weltanschauung zu machen.
Denn von der anderen Betriebssystem- Minderheit,den eingangs genannten Mac- Usern, da habe ich ein solches noch nicht erlebt.

Jürgen

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ich hätte gern einmal eine Erklärung: Weshalb diese über 250 Postings?

Wem stört das ?

Ich für meinen Teil will ein fertiges System, eines, was sofort funktioniert. Und zwar mit aller Hardware, die ich einsetzen will.

Genau das tut doch z.B. Ubuntu im Groben wenn du einige Regeln beachtest.
Du kannst doch an einen Audi auch keine Trabant-Räder schrauben, oder ?
Auch unter Windows hast du doch einige Nacharbeit wenn du zusätzliche Hardware installierst, nur eben anders.

Warum dann dieses Geschrei?

Keiner schreit hier, nur sind die Ansichten wie man sieht doch sehr unterschiedlich.

Linux wird sich in dieser Form kaum durchsetzen. Mit Sicherheit nicht. Es wird das Betriebssystem von Liebhabern sein und bleiben.

Schon lange ist Linux nicht mehr ein Betriebssystem nur für Liebhaber sondern auch für viele User welche einfach dessen Vorteile erkannt haben.



MfG Acader









Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Auch unter Windows hast du doch einige Nacharbeit wenn du zusätzliche Hardware installierst, nur eben anders.
Ja, stimmt schon. Es gibt unter Windows (sry, und ebenfalls unter Mac) dazu standardsierte, gleichbleibende Wege, dies zu erledigen.
Bei Linux hingegen...

"Hier sind durchgeknallte Freaks am basteln, die zwar alles können, aber unfähig sind es brauchbar und vor allem kapierbar umzusetzen.
Generell denken sich die Jungs das so. Um ein Programm zu installieren lädt man beispielsweise einfach eine Installationsdatei namens "setup.rpm" runter. Nach Abschluss des Downloads wird die Datei geöffnet und so ein "Installationsassistent" legt los. Der labert so was wie "Soll das Programm installiert werden?". Du drückst "ja" und danach fliegen Dir absurde Fehlermeldungen um die Ohren. Beispielsweise so ein Scheiß wie "Die Abhängingkeit des Pakets in lib-fuck-03.-231-gt konnte nicht aufgelöst werden" oder "Der Downloadsource ist im Verbund mit dödelbla.uzt nicht möglich". Damit es richtig Spaß macht, kriegst Du solche Meldungen natürlich in wirrer Mixtur aus Deutsch und Englisch auf den Schirm geknallt. Die ganz Schlauen googeln natürlich sofort los was zu tun ist und kriegen tonnenweise Tipps von anderen Schlauen, die es irgendwie hingekriegt haben - auch wenn der Weg zum Ziel noch so kompliziert, unlogisch und chaotisch war..
"

Von hier geklaut:
http://www.nickles.de/c/s/prax ... -544-1.htm

Jürgen

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Und sowas sollst du dann normalen Handwerkern und anderen Selbständigen vermitteln!

Im Leben nicht, da brauchst du nie mehr anzurufen, weil er längst auf einen Anbieter mit Windows ausgewichen ist.

Und über nichts anders habe hier gesprochen, auch wenn da einer gegenteiliger Meinung ist!

Ich habe es doch selbst oft genug am eigenen Leib erfahren. Sicherlich wurde mir hier immer von freundlichen Linux-Usern geholfen, die nicht solche Linux-Fundis sind. Am Ende habe ich es auf einem Book drauf und da kann es auch bleiben..

Aber das kann ich doch nicht mit einem Selbständigen machen. Manche hier haben da aber Scheuklappen...

Gruß
luttyy

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Keine Angst, Luttyy, sowas brauchst oder bräuchtest du keinem Handwerker zu erklären, weil das absoluter Blödsinn ist. So ein Szenario, wie es in dem vom Linux-Experten Jüki beschrieben ist, gibt es nicht einmal im billigsten Hollywood-Slapstick.

Gruß
K.-H.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Von hier geklaut:

Diese "Geschriebsel" ist ein alter Hut und ich möchte mich dazu verständlicherweise mal nicht äußern.
Nur jüki, heute haben wir bereits eine andere Zeit und Linux hat sich auch sehr gut weiterentwickelt.
Klar, die sogenannten Schlaumeier wird es immer geben doch darüber können wir doch schmunzelnd leicht hinweg blicken.



MfG Acader




Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ja mein lieber, da hast Du also aus einem alten Text mal eben eine Passage kopiert die Dir in Deine Argumentation passte, wohl auch weil unser lieber Michael dazu neigt eine etwas "reisserische" Feder zu führen. Doch liest man weiter im Text, findet man dann Passagen wie etwa diese hier:

"Sobald ein Linux am Desktop erscheint, hast Du also bereits alle erdenklichen Basiswerkzeuge, die ein normaler Mensch braucht. Windows-Anwender müssen sich stundenlang den Arsch abinstallieren, bis sie eine vergleichbare Funktionalität haben. Und das Beste bei Linux: für fast jeden erdenklichen Einsatzzweck gibt es eine sehr gute kostenlose Lösung."

Selber Artikel, 2. Seite. http://www.nickles.de/c/s/linu ... -544-2.htm
Warum hast Du das dann nicht gleich mit drunter gesetzt, hätte das Deinem Bild von Linux BS wohl nicht entsprochen?

Ich bitte nur um eine sachliche Argumentation und finde es beschämend, wenn man sich einzelne Passagen rauspickt und damit den Gesamteindruck nach seinem eigenen Willen völlig verfälscht.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ich hätte gern einmal eine Erklärung: Weshalb diese über 250 Postings?
Weil das Interesse scheinbar doch groß ist - und zwar auf beiden Seiten.
- Das eine, ein sehr stabiles und zuverlässiges -fertiges- System, welches von der überwiegenden Menge von Usern benutzt wird - Windows.
- das andere, in unzähligen Versionen vorkommende -unfertige- Linux, welches sich der User erst mal selbst zusammenbauen und für sich optimieren kann- und das nach erfolgter Optimierung genau so sicher und stabil läuft.
Weshallb also dieses Geschrei?

Das 'Geschrei' - zumindest von meiner Seite - kommt durch derartige Un- oder Halbwahrheiten. Zum Beispiel Linux-ubuntu 10.10 kommt völlig "gebrauchsfertig" daher, wer sich beschwert, dass er u.U. noch Treiber nachinstallieren muss, der soll sich mal bitte daran erinnern, das er bei Windows für seine Peripherie-Hardware auch nur Treiber CDs der Hersteller nachinstallieren muss - oder etwa nicht? Für den "Otto Normal Verbraucher" ist jedenfalls alles an Bord. Linux ist also nicht pauschal "unfertig" - das ist eine Unterstelllung die auf veralteten Informationen beruht.
Wo soll da was besser oder schlechter sein?
1. Windows benötigt Anti-Virenprogramme welche das System zusätzlich "einbremsen" - Linux nicht.
2. Windows kostet Geld - Linux Ubuntu z.B. nicht
3. Das aktuelle Windows unterstützt ältere Hardware nicht - das aktuelle Linux schon
4. Linux arbeitet im allgemeinen Ressourcenschonender als Windows - weshalb man selbst für das aktuellste nicht ständig die Rechner "aufrüsten" muss oder in neue Hardware investieren muss, ein nicht zu unterschätzender Fakt gerade bei Mittelständigen Unternehmen, zusätzlich zum ohnehin besseren Sicherheitsmanagment
5. mit einem 'Klick' aktualisiert man z.B. unter Linux-ubuntu das gesamte System inkl. aller installierter Software - unter Windows ist das nicht möglich, Installierte Software muss einzeln aktualisiert werden.
5. Unter Windows kann man die aktuellsten Spiele spielen - unter Linux meist nur mittels Hilfsprogrammen wie etwa Wine. Dies liegt aber nicht am "Linuxsystem" sondern an den Softwareherstellern, die noch nicht soweit sind
6. Windows kennt fast jeder weil es den Kindern schon von klein auf vorgesetzt wird - Linuxsysteme kennen meist nur Interessierte bzw. Fachleute weil es dafür kein Marketing und keine Lobby (ausser die User) gibt
Mag jeder selbst entscheiden, was für Ihn/Sie Vor- und Nachteile sind.

Also schweigt alle fein stille und lebt friedlich nebeneinander. Das ginge nur, wenn Du auch damit die Linuxhasser hier erreichst, die bei jeder Meldung dass "das Linux" etwas verloren habe sofort voll Häme unqualifizierte Kommentare abgeben, was natürlich jedem halbwegs gut informierten Linuxer gegen den Strich gehen muss.
Denn von der anderen Betriebssystem- Minderheit,den eingangs genannten Mac- Usern, da habe ich ein solches noch nicht erlebt.
Die werden seltsamerweise von den Linuxhassern auch nicht derartig angegriffen, diffamiert und beleidigt.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Nur dazu:
1. Windows benötigt Anti-Virenprogramme welche das System zusätzlich "einbremsen" - Linux nicht.
Tatsache? klick!

2. Windows kostet Geld - Linux Ubuntu z.B. nicht
Das interessiert mich recht wenig. (bin da auch so ein Angeber) Für gute Software zahle ich gerne - auch und sogar, Tatsache, wenn ich diese schon als Vollversion (von jemand anderes geliehen) besitze.

Das ginge nur, wenn Du auch damit die Linuxhasser hier erreichst, die bei jeder Meldung dass "das Linux" etwas verloren habe sofort voll Häme unqualifizierte Kommentare abgeben, was natürlich jedem halbwegs gut informierten Linuxer gegen den Strich gehen muss.
Richtig, vollkommen richtig.
Nur kommt sehr, sehr selten ein Windowser in das Linuxforum und schlägt den dort nach Fragen suchenden vor, doch lieber Windows zu benutzen...
Umgekehrt schon sehr viel öfters.
Wenn dazu noch so manche Linuxer ihr Elite- Gehabe ablegen würden, wäre das auch von Vorteil.
Das war das letzte Mal, das ich eine Frage zu einem Linux- System hier stellte:
http://www.nickles.de/forum/li ... 17922.html

Übrigens - nichts gegen Enthusiasmus.
Aber es wirkt (natürlich immer in meinen Augen) ziemlich lächerlich, wenn ein Linuxer (wie ein ehemaliger Studienkollege von mir, also einer im Gesetztem Alter) in seiner Mailsignatur darauf hinweist, das die Mail in einer "Windowsfreien Zone" erstellt sei - und dies sogar auf eigens angefertigte Geburtstagskarten hat drucken lassen...
Kann man dann nicht mehr so richtig ernst nehmen, oder?
Ich setze bei ihm nun immer meine Schuhgröße als Signatur drunter...

Jürgen

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ich möchte da wirklich einmal wissen, wer da ein ausgewiesener Linuxhasser sein soll?

Natürlich kann man aus einer kleinen Flamme ein großes Feuer entfachen und @rotthoris scheint da den richtigen Fächer zu haben!

Es ging hier schon mal entschieden friedlicher zu...

Gruß

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ich möchte da wirklich einmal wissen, wer da ein ausgewiesener Linuxhasser sein soll?


Ach, nun ja mein lieber, ich denke da kann sich jeder beim lesen der hier eingestellten Posts so seine eigene Meinung bilden. ;-)

Es ging hier schon mal entschieden friedlicher zu...


Und das aus Deinem Munde!

Amen!

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

1. Windows benötigt Anti-Virenprogramme welche das System zusätzlich "einbremsen" - Linux nicht.
Tatsache? klick!

In Deinem Post dort zielst Du auf die Unterschiede zwischen Server und Desktop ab und hast völlig recht. Auch kann man trefflich darüber philosophieren, ob Linux bei einer Verbreitung von z.B. mehr als 10% evtl. doch derartige Schutzprogramme (die es ja schon gibt) benötigen würde, aber das halte ich für Kaffeesatzleserei.
Nur kommt sehr, sehr selten ein Windowser in das Linuxforum und schlägt den dort nach Fragen suchenden vor, doch lieber Windows zu benutzen...
Umgekehrt schon sehr viel öfters.
Wenn dazu noch so manche Linuxer ihr Elite- Gehabe ablegen würden, wäre das auch von Vorteil.

Kann ich, wie den gesamten Inhalt Deines Artikels, vorbehaltlos unterschreiben! Ich wünschte jeder (auch luttyy) würde die Dinge so sachlich betrachten.
Und zu Deinem Studienkollegen, naja, man kann's eben auch übertreiben und macht sich damit dann zwangsläufig lächerlich. Ich würde darüber schmunzeln und denjenigen dann einfach in die Schublade "Spinner" ablegen. Ganz gleich ob er von Mac, Windows oder Linux so begeistert ist. Mir persönlich ist es auch schon vorgekommen (noch zu meiner Windowsuser Zeit) das mir eine gute Bekannte welche als Grafikerin arbeitet, Dateien in einem Mac-Eigenen Format geschickt hat und sich dann darüber lustig gemacht hat, dass ich mit meinem (damals) neuen Windows XP diese nicht öffnen konnte. Solche Leute gibts leider überall.

Ansonsten; wie gesagt; bin ich absolut Deiner Meinung!

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Weißt Du, rotthoris -
Ich wünschte jeder (auch luttyy) würde die Dinge so sachlich betrachten.
- mir ist einer, der seine Meinung (die nicht unbedingt auch meine sein muß!) klar, geradlienig und berechenbar herauspoltert um ein Vielfaches sympathischer, als der, der vor seiner Giftspritze die Krawatte gerade rückt und den Scheitel nachzieht.
Wie (sehr viel) weiter oben geschehen.
Der "Polterer" ist, wenn auch nicht mein Freund, mir doch auf jeden Fall sehr viel näher, als der Giftspritzer. Denn von dem "Polterer" geht keine Gefahr aus - nach der Auseinandersetzung ist wieder alles ok.
Der andere hat ein Merkbüchlein, was er immer bei sich trägt...

Jürgen


Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Damit meinte ich übrigens - gutes Beispiel - so etwas:

Bild


Jürgen


Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Wenn du solche Reaktionen verhindern willst, dann solltest du so einen Unsinn eben nicht hier posten.

Oder zumindest könntest du mal testen, wieviel Wahrheit in dem Text enthalten ist, den du da von irgendwo hier reinkopiert hast. Testest doch sonst alles Mögliche. Ich konnte ja nicht erwarten oder ahnen, dass du das nun allen Ernstes ohne irgendeine noch so kleine Testreihe hier reingesetzt hast.

Da bezeichne ich dich diesmal mal als "Experten", und schon ist das auch wieder falsch. Ich verstehe die Welt nicht mehr. Jetzt gehe ich heulen.... :-(

Gruß
K.-H.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Vor der Provokation sollte man genau lesen.
Der Experte war ein anderer - und das steht klar und deutlich zu lesen dort.
Bitteschön:

"Von hier geklaut:
http://www.nickles.de/c/s/praxis-linux-software-und-pakete-installieren-und-updaten-544-1.htm
"


Der, der dies schrieb, war M.N.

Jürgen

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Das stammt aus dem Jahr 2005.....

Soviel zur Aktualität!

Gruß
K.-H.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Das Erscheinungsjahr dieses Textes war nicht Gegenstand der Provokation.
Denn diese lautete

"So ein Szenario, wie es in dem vom Linux-Experten Jüki beschrieben ist, gibt es nicht einmal im billigsten Hollywood-Slapstick."

Jürgen

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Nun, wenn du hier als Grundlage für heutige Linux-Installationen irgendwelche mindestens 5 Jahre alte Berichte zitierst und die Windows-User Glauben machen willst, dass Windows "ja viel einfacher" ist und man es dem "Handwerksmeister" nicht zumuten kann, sich Linux zu installieren (Luttyy ist da natürlich sofort drauf angesprungen) und damit auch noch zu arbeiten, dann werde ich mich doch noch dahingehend äußern können, dass du dich irrst.

Ich glaube, dass ich mir mittlerweile nach 4 Jahren "Einarbeitung" in Linux-Systeme ein Urteil über beide Systeme (Win und Lin) erlauben kann, und ich sage dir: Linux ist in der Handhabung mindestens genau so leicht zu bedienen (Installation des Systems) und bei der Installation von Programmen wesentlich leichter zu handhaben, als es irgendein Windows jemals war und sein wird.

Wenn du es nun als Provokation ansiehst, dass ich dich als Experten bezeichne, dann solltest du mal drüber nachdenken, warum ich das mache.

Hat ja niemand was dagegen, wenn du mit deinem Windows glücklich bist. Sollst es auch bleiben, ist doch deine ureigenste Entscheidung. Aber wenn man von einer Materie keine Ahnung hat, dann sollte man sich mit seinen fachlichen Bewertungen zurückhalten und solche Sachen, wie du sie hier als "Grundlage für eine Linux-Installation und das Installieren von Programmen unter diesem BS" entweder gar nicht posten oder zumindest mal auf deren Aktualitätsstand testen. Wenn du hier einen Auszug aus einem Bericht von vor mindestens 5 Jahren als heutigen Standard propagierst, dann kannst und solltest du von vornherein mit allen möglichen Reaktionen - auch mit abwertenden und in deinen Augen "provokativen" - rechnen. Dann bleibt dir solche Kritik und die Überraschung darüber erspart.

Gruß
K.-H.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

...und die Überraschung darüber erspart.

Es war keine Überraschung.

Jürgen

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

wesentlich leichter zu handhaben, als es irgendein Windows jemals war und sein wird.

Oh Gott! Verschone uns doch bitte mit Deinen prophetischen Fähigkeiten und bleibe bei den Fakten!

Linux ist NICHT leichter oder schwerer zu bedienen als Windows.

Linux ist leichter für jemanden, der sich besser mit Linux auskennt und Windows ist leichter für jemanden, der sich besser mit Windows auskennt.

Aber Linux ist im gewerblichen Bereich so gut wie unbrauchbar, weil es einfach die gewerblich relevanten Programme nur für Windows gibt.

Selbst ein solch groß angelegtes Projekt wie "LiMux" (Linux in der Münchner Stadtverwaltung) kommt nur äußerst schleppend voran. Dabei stehen dort enorme personelle und finanzielle Ressourcen zur Verfügung.

2003 hat München beschlossen, die 15.000 Arbeitsplätze der Stadtverwaltung auf Linux umzustellen.

2010 sind gerade mal 5000 Plätze umgestellt! Nach sieben Jahren gerade mal 1/3 !!

Wenn man bedenkt, dass Linux ja das alte Window NT 4 ablösen sollte, fragt man sich, ob die anderen 10.000 jetzt immer noch mit NT 4 arbeiten oder ob die inzwischen doch schon die nächsten Windows-Versionen eingesetzt haben?

Wie soll der kleine Handwerker so einen Umstieg realisieren, der in einer der leistungsfähigsten Kommunen Deutschlands mindestens 1 Jahrzehnt oder länger benötigt?

Gruß, mawe2

Re: Software-Installation und Migration

und bleibe bei den Fakten!
Zum Ablauf der Softwareinstallation unter Windows hatte ich mich kürzlich schon mal ausgelassen: http://www.nickles.de/thread_cache/538733929.html#_pc
Abgesehen davon, dass ich oft genug anderweitig Windows-Software installiere wurde mir das ganze auch von mehreren Windows-Usern so als realistisch bestätigt...

Selbst ein solch groß angelegtes Projekt wie "LiMux" [...] kommt nur äußerst schleppend voran. Dabei stehen dort enorme personelle und finanzielle Ressourcen zur Verfügung.
Große Projekte laufen immer sehr schleppend, Migrationsprojekte sowieso. Weil es da einfach enorme Altlasten gibt. Sogar Migrationen auf eine neue Windows-Version benötigen regelmäßig mehrere Jahre.
Das ganze ist übrigens ein strategisches Projekt. Es geht nicht darum schnell irgendwas durch zu zu prügeln, sondern eine langfristige und nachhaltige Lösung zu schaffen. Die Umstellung auf OpenOffice ist inzwischen wohl schon auf allen Clients erfolgt...


Gruß
Borlander

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Oh Gott! Verschone uns doch bitte mit Deinen prophetischen Fähigkeiten und bleibe bei den Fakten!

Wieso sollte ich verdrängen, was ich selber erlebt habe? Ich kenne Windows seit 1995, habe seither fast alle Betriebssysteme von MS sehr oft installiert, ebenso habe ich mit fast allen BS gearbeitet, incl. Testversionen von dem neuen Win7!

Seit 4 Jahren arbeite ich mit und installierte demzufolge Linux-Systeme und richte diese auf meine Bedürfnisse ein - dazu gehört selbstverständlich auch das Installieren von Programmen, das Einrichten von Netzwerken, die Installation von Druckern, Scannern und sonstigen Peripheriegeräten. Natürlich habe ich alles erst vieles lernen müssen, aber das musste ich bei Windows auch!

Angefangen habe ich damals mit Ubuntu 6.06 (ja, das hieß tatsächlich so, weil diese Version erst im Juni fertig wurde und nicht - wie es bei Ubuntu "normalerweise" üblich ist - schon im April). Mittlerweile bin ich bei der Version 10.04 angekommen, auf meinem Hauptrechner läuft seit etwa 3 Jahren Debian, auf meinem Laptop läuft Paldo. Auch andere Linux-Derivate kamen bei mir schon zum Einsatz, die drei genannten sind aber meine Favoriten.

Meine Aussage, welche du hier kritisierst, basiert also nicht auf Hörensagen oder Glaskugellesen oder sonstwelchen Dingen, sondern ich habe die Erfahrungen selber gemacht. Ich weiß, wovon ich rede! Und zu dieser Aussage stehe ich auch. Linux ist und bleibt in vielen Dingen einfacher, als es Windows jemals war und sein wird.

Ach ja, da gibt es noch die Mär, dass es für ältere Menschen schwer ist, auf Linux umzusteigen oder mit Linux fertig zu werden. Davon habe ich persönlich bisher nichts gemerkt, obwohl ich mittlerweile Rentner bin und dementsprechend alt bin.....

Gruß
K.-H.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Wieso sollte ich verdrängen, was ich selber erlebt habe?

Wie Windows oder meinetwegen Linux demnächst SEIN WIRD, hast Du also schon erlebt?

Komm, erzähl uns doch noch ein bisschen davon! Ist bestimmt spannend!

Meine Aussage, welche du hier kritisierst, basiert also nicht auf Hörensagen oder Glaskugellesen

Im ersten Moment habe ich genau an sowas gedacht...

Aber da Du das jetzt klargestellt hast, kannst Du uns ja nochmal erklären, wie das gemeint war:

...Installation von Programmen wesentlich leichter zu handhaben, als es irgendein Windows jemals war und sein wird.

Wie meinst Du das mit dem sein wird? Und wie kriegst Du das ohne Glaskugel hin?

Ach ja, da gibt es noch die Mär, dass es für ältere Menschen schwer ist, auf Linux umzusteigen oder mit Linux fertig zu werden. Davon habe ich persönlich bisher nichts gemerkt, obwohl ich mittlerweile Rentner bin und dementsprechend alt bin.....

Jeder ist so alt, wie er sich fühlt!

Gruß, mawe2

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Nabend schön,

ich sehe es da etwas differenziert, nämlich das a gibt es noch die Mär, dass es für ältere Menschen schwer ist, auf Linux umzusteigen oder mit Linux fertig zu werden. hat mit dem Lebensalter weniger zu tun als mit dem Einstiegsalter in das Land des PC Lebens :-). Sehe es so das ein 70 jähriger der von Anbeginn der 90er oder früher schon intensiven Kontakt mit dem PC ausübte weit über einen 30 jährigen steht der erst seit 3 bis 4 Jahren Kontakt mit dem PC hat.
Da ist sicherlich nicht das Lebensalter gemeint gewesen.
Trotzdem sollte jeder sein System weiter so nutzen und nicht einen "Gott" aus einem BS machen. Jedes Ding hat Vor- und Nachteile, ist wie mit allen Sachen im Leben.
Ich komme immer noch ins schwitzen wenn ich mir ein Programm installiere oder installieren muß, sehe den PC als ein hochwertiges technisches Produkt das sehr anfällig ist und wie ein rohes Ei behandelt werden muß, soll ja angeblich nicht der Fall sein, lasse es aber lieber nicht drauf ankommen :-).

Gruß
Manfred

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

1. Windows benötigt Anti-Virenprogramme welche das System zusätzlich "einbremsen" - Linux nicht.
Tatsache? klick!


Was genau haben gehackte Apache Webserver mit Linux zu tun?

Richtig: exakt nichts. auch dann nicht, wenn der Webserver unter Linux läuft.

Das interessiert mich recht wenig

Mich schon. und mal ehrlich: warum soll ich viel Geld für ein Betriebssystem ausgeben, wenn es etwas mindestens gleichwertiges für lau gibt?

Für gute Software zahle ich gerne

Ich auch. allerdings liegt die Betonung auf *gute* - und genau deshalb habe ich auch keinen Cent für ein neues Windows ausgegeben, sondern setze stattdessen Linux ein.

Und genau deswegen habe ich erst vor 6 Monaten Geld für ein Office-Paket ausgegeben: Softmaker Office. Als Kombi-Pack für Windows und Linux.

Zu meinem größten Bedauern werde ich allerdings wohl im kommenden Jahr nochmal Geld ausgeben *müssen*: für MS Office Professional. Nicht weil ich es so überragend gut fände, sondern einfach, weil ich im Büro mit Access programmiere und auch zu Hause einiges ausprobieren können will/muss.

Volker

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Wenn Du Dich auf den von mir verlinkten Text beziehst- der stammt von Xafford.
Ich habe mir selbigen nur abgespeichert, weil ich den interessant fand.
Der Quell- Link
http://www.nickles.de/forum/vi ... 29249.html
steht als "Überschrift" im Text oben drüber.

Mich schon. und mal ehrlich: warum soll ich viel Geld für ein Betriebssystem ausgeben, wenn es etwas mindestens gleichwertiges für lau gibt?
Vollkommen richtig. Wenn Dir Linux zusagt - warum auch nicht?
Ist ein genau so zuverlässig und sicher laufendes Betriebssystem - bei dem, dem es zusagt und der es sich konfiguriert hat.
Mir gefällt eben was anderes - Windows und Mac.
Es wäre schlimm, wäre das anders, wäre das Gefallen und die persönlichen Neigungen vereinheitlicht.

Jürgen

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

1. Windows benötigt Anti-Virenprogramme welche das System zusätzlich "einbremsen" - Linux nicht.

Falsch! Solche Programme werden unter Windows nicht zwangsläufig benötigt. Das ist eine Uralt-Legende, die sich wacker hält...

Siehe auch:
http://www.nickles.de/forum/vi ... 15979.html

Es gibt einen einzigen Grund, warum die gleiche Behauptung für LINUX nicht aufgestellt wurde: 1% Marktanteil ist den Herstellern der Anti-Viren-Programme zu uninteressant, als dass sie dafür kommerzielle Software entwickeln würden. Würden diese Hersteller das dennoch tun, würden Sie die Angst vor Viren auf der Linux-Schiene genauso intensiv schüren wie bei Windows.

Man kann das mit dem Straßenverkehr vergleichen:

Dass man von einem Auto überfahren werden kann, weiß jeder. Also versucht man, sich davor zu schützen. Kinder werden zeitig für dieses Problem sensibilisiert.

Kaum jemand hat Angst, von einer Pferdekutsche überfahren zu werden, weil es kaum noch welche gibt. Natürlich kann man auch mit diesem Verkehrsmittel getötet werden. Aber darauf wird man nie aufmerksam gemacht. Ich denke, dass das auch bei der Verkehrserziehung im Kindergarten nicht zur Sprache kommt.

Also nur, weil die Panikmache vor Viren bei Windows extrem übertrieben ist und bei Linux gar nicht vorhanden ist, heißt das noch nicht, dass Linux nicht auch virös angreifbar ist!

Gruß, mawe2

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Falsch! Solche Programme werden unter Windows nicht zwangsläufig benötigt. Das ist eine Uralt-Legende, die sich wacker hält...

Sorry, das seh ich (aus eigener Erfahrung) anders. Wir sind ein Büro in dem mehrere Menschen an verschiedenen Rechnern (im Netzwerk) sitzen. Aufgrund unserer Tätigkeit werden täglich mehrere hundert MB Dateien zwischen uns und anderen Geschäftspartnern (auch im ausland) ausgetauscht, natürlich per Internet. Zwischen 2000 und 2007 hatten wir (wenn ich mich recht erinnere) jedes Jahr mindestens zwei Angriffe die so weit gingen, dass Server, Rechner etc. komplett neu aufgesetzt werden mussten (zumindest wenn ich auf die Aussagen unseres damaligen Prof. IT Betreuers vertraue). Die vielen kleinen Virenfunde die die Scanner erledigten habe ich nicht gezählt. Seit dem Einsatz von Linux = 0.

Es gibt einen einzigen Grund, warum die gleiche Behauptung für LINUX nicht aufgestellt wurde: 1% Marktanteil ist den Herstellern der Anti-Viren-Programme zu uninteressant, als dass sie dafür kommerzielle Software entwickeln würden. Würden diese Hersteller das dennoch tun, würden Sie die Angst vor Viren auf der Linux-Schiene genauso intensiv schüren wie bei Windows.

Dazu hatte ich schon was geschrieben, diese Marktanteil und "was wäre wenn" Diskussion ist mühselig und unsinnig. Recht hast Du, wenn Du einigen Softwareanbietern "Panikmache" vorwirfst, sicher ist für einen umsichtigen und halbwegs informierten Windowsuser die Gefahr relativ gering. Merkwürdig finde ich immerb wieder, dass die führenden Antivirenprogramme meist auch aus den Ländern kommen, woher die meisten Virenangriffe kommen. Ein Microsoft Problem indes ist nach wie vor, dass Sie bei festgestellten Problemen extrem schweerfällig reagieren.
Es gibt übrigens schon länger auch für Linuxsysteme Antivirenscanner und Softwarefirewalls im Angebot.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Sorry, das seh ich (aus eigener Erfahrung) anders.

Das sieht logischerweise JEDER anders. Es ist auch nichts Ehrenrühriges, wenn man Virenscanner einsetzt. Ich widerspreche nur der Behauptung, JEDER Windows-Rechner MUSS mit einem permanent installierten Virenscanner ausgestattet sein.

Das ist bei Windows genauso falsch wie bei Linux.

Zwischen 2000 und 2007 hatten wir (wenn ich mich recht erinnere) jedes Jahr mindestens zwei Angriffe die so weit gingen, dass Server, Rechner etc. komplett neu aufgesetzt werden mussten (zumindest wenn ich auf die Aussagen unseres damaligen Prof. IT Betreuers vertraue).

Hattet ihr in dieser Zeit Anti-Virus-Software im Einsatz oder nicht?

Das Problem steht und fällt mit einer sauberen Administration und mit klugen Restriktionen. Es muss in einem Unternehmen immer klar definiert werden, wer was darf und wer nicht.

Das erspart man sich auch nicht, wenn man Virenscanner installiert!

Wie in einem anderen Thread zu lesen war: Die gängigen Scanner erkennen ca. 75% der Probleme. Ein Viertel bleibt unerkannt! Wenn ich KEINE anderen (wirksamen) Schutzmaßnahmen ergreife, werde ich in einem von vier Fällen Schiffbruch erleiden. Und WENN ich andere, wirksame Maßnahmen ergreife, brauche ich den Virenscanner nicht. So einfach ist das (im Prinzip).

Otto-Normal-Verbraucher mit wenig Grundkenntnissen sollte ruhig einen Virenscanner verwenden!

Die vielen kleinen Virenfunde die die Scanner erledigten habe ich nicht gezählt.

Es gibt keine "kleinen Virenfunde, die ein Scanner erledigt"!! WENN der Rechner verseucht ist, MUSS Windows oder Linux neu aufgesetzt werden, egal, ob der Scanner behauptet, den Schädling beseitigt zu haben.

Seit dem Einsatz von Linux = 0.

Woher weißt Du das? Woher weiß man bei einem System, für das es (angeblich) keine Viren gibt (und deswegen auch keine Virenscanner), ob es nicht doch von einem Virus befallen ist?

diese Marktanteil und "was wäre wenn" Diskussion ist mühselig und unsinnig.

Ja, das stimmt. Aber in diesem Fall ist das nunmal der Grund, warum sich die Anti-Viren-Mafia für Linux nicht interessiert. Und auch nicht für den Mac.

Recht hast Du, wenn Du einigen Softwareanbietern "Panikmache" vorwirfst, sicher ist für einen umsichtigen und halbwegs informierten Windowsuser die Gefahr relativ gering.

Danke!

Merkwürdig finde ich immerb wieder, dass die führenden Antivirenprogramme meist auch aus den Ländern kommen, woher die meisten Virenangriffe kommen.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt...

Es gibt übrigens schon länger auch für Linuxsysteme Antivirenscanner und Softwarefirewalls im Angebot.

Aber die Panikmache dieser Hersteller hält sich doch in Grenzen, oder?

Gruß, mawe2

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Falsch! Solche Programme werden unter Windows nicht zwangsläufig benötigt. Das ist eine Uralt-Legende, die sich wacker hält...

Sorry, das seh ich (aus eigener Erfahrung) anders.


Kannst du. Ich stimme allerdings mawe zu.
"Personal firewalls" - dich (nicht nur) ich gerne auch als "Pseudo Firewalls" bzeichne - sind jedenfalls überflüssig .. IMO sogar gefährlich, weil sie:
1. den anwender in falscher Sicherheit wiegen ("ich hab ne Firewall, mir kann nix passieren")
2. *auf* dem zu schützenden System installiert sind, statt wie es sich gehört, davor.
Wenn also der Schädling/Angreifer die FW erreicht, dann ist er bereits auf dem System.

Nähres dazu siehe www.linkblock.de

Und ganz ähnlich sehe ich AV-Programme.
Einen wirklichen Schutz bieten sie nicht, weil keines der Programme zuverlässig alle $SCHADPROGRAMME erkennt; einige melden sogar Schädlinge, wo keine sind.

Schlüsselerlebnis meinerseits vor knapp 3 Jahren:
gerade gekauften C'T lag eine CD bei, auf der sich auch eine aktuelles KNOPPICILLIN befand.
Also mein Laptop von dieser CD gebootet, im Menü Den Virencheck gewählt, im Folgemenü angegeben, das mit allen 3 Scannern (Avira Antivir, F-Prot und Bitdefender -- IIRC) gescannt werden soll.
DAS Knoppicillin tut wie ihm geheissen, es richtet einen RAM-Disk ein, dann startet der erste Scanner und geht sofort Online, um neuestE Virensignaturen zu holen, dann startet der scan.
Nachdem alle Scanner auf mehr oder weniger dieselbe Art und Weise durch sind, präsentiert mir Knoppicillin das Ergebnis:

der erste Scanner findet - nix
der zweite Scanner findet 3 angeblich verseuchte Dateinen, der zweite Scanner ebenfalls, allerdings drei *andere*

Jetzt sagst du mir bitte, welcher der drei Scanner recht hatte: der erste, der zweite oder der dritte? Oder Scanner zwei UND drei?

Seither verzichte ich auf allen Systemen auf den Einsatz von Virenscannern.
Allerdings werden Windows System (zumindest bis XP) nach der Anleitung auf www.ntsvcfg.de gehärtet, ausserdem erfolgen regelmäßige Sicherheitspatches mittels WSUSOFFLINE

Volker

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Solche Programme werden unter Windows nicht zwangsläufig benötig
Ich erwerbe seit mehreren Jahren immer eine 3- Jahres- Lizenz von AviraAntivir Personal. Eigentlich schon mehr aus Gewohnheit.
Diese läuft ausschließlich auf meinem Haupt- PC - auf den anderen PCs und auch auf meinen Schleppis habe ich keines der Programme installiert.
Nichtsdestotrotz sind diese sauber.
Ich kann nur für mich sprechen: Aber ich benötige kein solches Programm.
Zumindest nicht seit der Zeit als mir klar wurde, das auch nicht ein einziger fremder Mensch auf dieser gottverlassenen Welt mir Schätze oder Kostbarkeiten per Mailanhang schickt.

Jürgen

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Denn von der anderen Betriebssystem- Minderheit,den eingangs genannten Mac- Usern, da habe ich ein solches noch nicht erlebt.
Warum sollte sich ein glücklicher USER denn aufregen, es funktioniert doch alles.

-groggyman-

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Diese ganze Disskusion hier ist mehr als sinnlos!
Linux ist nicht windows und auch nicht umgekehrt!
Das man beide systeme nicht vergleichen kann ist mittlerweile jedem einleuchtend und auch das beide Systeme im grunde für unterschiedliche clientele ausgerichtet sind.
Ich selber bin glücklicher Linuxuser seit ca. 15 Jahren, nichts desto trotz gibt es noch immer fälle in denen Ich auf ein virtuelles windows zurückgreifen muss um bestimmte dinge zu erledigen.
Nachwievor empfehle ich auch immer wieder bei Problemen, dem jenigen einfach mal Ubuntu zu installieren und genauso freut es mich dann (wie Michael Nickles auch schon erwähnte) wenn dieses Wow feedback kommt. trotzdem werd ich nen Teufel tun und es jedem empfehlen (dafür ist mir meine zeit einfach zu schade)
Punkt ist, beide Systeme haben Ihre daseinsberechtigung und beide haben Ihre vor und Nachteile.
Sie zu verfluchen oder darüber solch Kindische streitgespräche entfachen zu lassen ist einfach nur Albern.
Natürlich währe es schön zu sehen wenn Linux mehr akzeptanz finden würde, aber solch eine "kommerzialisierung" würde auch wieder einen Rattenschwanz an Nachteilen mitsich bringen, die gestandenen Linux usern auch wieder aufstoßen würden.
So, ich weiss jetzt nichtmal mehr wo anfänglich mein Punkt war, aber das musste mal gesagt werden!

So, dann mal noch nen Schönen Samstag :-)

++Marcie++

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Mann, wenn Du wüßtest, wie Recht Du hast. Und wie gut das tut, solche Worte zu lesen.
Würden alle Linuxer so denken und handeln wie Du, gäbe es diese unsägliche Diskussion(en) garnicht, im Gegenteil - beide Systeme würden sich sinnvoll ergänzen.
Diese ganze Disskusion hier ist mehr als sinnlos!
Und ganz genau das meine ich mit
Ich hätte gern einmal eine Erklärung: Weshalb diese über 250 Postings?
Mir unterstellte hier schon ein User, ich würde Linux "hassen" und wäre nur zu dumm, das zu installieren.
Das ich zu dumm dazu bin - warum nicht? Geschenkt. Aber das andere - als wenn man ein Betriebssystem "hassen" könne... Blödsinn also.

Jürgen

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Das sind sehr weise und zutreffende Bemerkungen!

Ich finde die Streitigkeiten nach dem Schema:

"Mein Linux kann auch alles das, was Windows kann..."

"Nein, kann es nicht." - "Doch, kann es." - "Nein, kann es nicht." - "Doch, kann es." - "Nein, kann es nicht." - "Doch, kann es."

auch sinnlos.

Es ging in dem Artikel, den M.N. zitiert hat, ja nur um den Marktanteil von Linux (und um den Fakt, dass der sich seit Jahren nicht nennenswert vergrößert hat). Und es wurden möglich Gründe dafür genannt.

All das ist offensichtlich so zutreffend gewesen, dass manche Linuxer das nur schwer verkraften konnten und dann mit mehr oder weniger sinnvollen Argumenten "zur Gegenwehr" angetreten sind.

Ich sehe das im Prinzip genau wie Du.beide Systeme haben Ihre daseinsberechtigung und beide haben Ihre vor und Nachteile. Dazu gibt's nichts weiter zu sagen.

Das Problem fängt immer dann an, wenn der eine den anderen missionieren will und dabei völlig die Anforderungen des anderen verkennt.

Deine klugen Worte zeigen, dass es auch anders geht.

Gruß, mawe2

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ja, langsam frage ich mich auch, ob es den Pinguin auch gleich mit Altar gibt und ob man ihm dann Windows DVD´s opfern muss, damit die Wünsche in Erfüllung gehen :-)!

Gruß
Maybe

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Mir kommt in diesem Zusammenhang ein Gedicht von Rainer Kunze (glaube ich) in Erinnerung:

http://www.juekirs.de/Foren/DIE_BRINGER_BEETHOVENS.pdf

Jürgen

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Sehr gut! Ausgezeichnet!

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Naja: Bei uns gibt's ist eben Religionsfreiheit!

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Es ging in dem Artikel, den M.N. zitiert hat, ja nur um den Marktanteil von Linux (und um den Fakt, dass der sich seit Jahren nicht nennenswert vergrößert hat). Und es wurden möglich Gründe dafür genannt.

Nur hat offenbar noch niemand bemerkt, dass auch das eigentlich eher sinnfrei ist. Linux ist nie mit dem Anspruch angetreten, Windows konkurrenz machen oder es gar ersetzen zu wollen.
Dazu kommt, das es nicht kommerziell entwickelt und vertrieben wird (kommerziell sind die Distributionen, aber auch das ist so pauschal nur eine Vereinfachung).
Insofern bezweifle ich sogar, dass sich ein "Marktanteil" überhaupt messen lässt.

Dennoch würde auch ich mir wünschen, das Linux noch mehr Akzeptanz und Verbreitung fände - denn das wiederum täte der Auswahl an Anwendungssoftware nur gut, weil die Hersteller dann auch mehr Motivation hätten, ihre Anwendungen auch auf Linux zu portieren. Gleiches gilt für Hardwarehersteller und Treiber.

Volker

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Insofern bezweifle ich sogar, dass sich ein "Marktanteil" überhaupt messen lässt.

Inwieweit ein kostenloses Produkt überhaupt ein "Marktteilnehmer" ist, weiß ich auch nicht. Wahrscheinlich ist "Marktanteil" der falsche Begriff. Richtigeweise müsste man wohl von "Verbreitungsgrad" oder ähnlichem reden. Ist aber auch zweitrangig.

Dennoch würde auch ich mir wünschen, das Linux noch mehr Akzeptanz und Verbreitung fände - denn das wiederum täte der Auswahl an Anwendungssoftware nur gut, weil die Hersteller dann auch mehr Motivation hätten, ihre Anwendungen auch auf Linux zu portieren. Gleiches gilt für Hardwarehersteller und Treiber.

Da stimme ich Dir voll und ganz zu.

Der Unterschied zwischen dieser / Deiner Meinungsäußerung und denen von Acader, King-Heinz oder rotthoris ist der: Du hast es als Wunsch formuliert. Die genannten tun so, als ob dieser Wunsch bereits in Erfüllung gegangen ist!

Gruß, mawe2

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Die genannten tun so, als ob dieser Wunsch bereits in Erfüllung gegangen ist!

Das dieser Wunsch bereits in Erfüllung gegangen ist hat hier überhaupt niemand behauptet.
Es wurde lediglich Stellung dazu bezogen das sich Linux ständig weiter entwickelt und die Anzahl der Nutzer größer wird.
Ich bitte dich in Zukunft etwas sorgfältiger die Postings zu lesen um diese auch zu verstehen.


MfG Acader




Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Schliese mich der Antwort von Acader an, bitte erst richtig im Zusammenhang lesen und dann antworten.

Re: Vernichtendes Urteil: Kindergartenmentalität

Mensch Leute!!!

314 Beiträge in gerade mal 5 Tagen.

HABT iHR DENN NICHTS BESSERES ZU TUN?

Die ersten 20 Beiträge habe ich noch gelesen, dann wurde es langweilig.


Re: Vernichtendes Urteil: Kindergartenmentalität

dann wurde es langweilig.

und überflüssig!

MfG
Erwin

Re: Vernichtendes Urteil: Kindergartenmentalität

Wieso muss der Gedankenaustausch gleich "überflüssig" sein? Langweilig für den ein oder anderen, ja sicher, ginge es um Babywindeln wäre es für mich auch langweilig.
Aber mich interessiert eben immernoch welche Argumente man hervorbringt um die Ablehnung gegenüber Linuxsystemen zu bergründen. Bisher habe ich jedoch noch kein einziges Hieb und Stichfestes hier zu hören bekommen.
Mehr oder weniger läuft alles auf die (mittlerweile uralte und überholte) Meinung hinaus:
Windows ist besser weil weiter verbreitet und Linux ist schlechter weil viel zu kompliziert.

Also unterm Strich alles alte Hüte, hatte gedacht mal was neues zu erfahren, Schade!

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

...um die Ablehnung gegenüber Linuxsystemen zu bergründen.

Globale Ablehnung des Betriebssystems "Linux"?
Das wäre unsachlich und dumm. Wie kann man ein Betriebssystem als Solches, also global ablehnen? Und das macht auch keiner, ich hab jedenfalls Solches nicht gelesen.

Was abgelehnt wird, sind
- Missionierungsversuche
- Elitäres Gehabe
- Vergöttlichung eines (beliebigen) Betriebssystems
- Diskriminierung des jeweils anderen Betriebssystems.

Und was festgestellt wird ist, das es sehr, sehr viele User gibt, für die Linux und seine Derivate
- ungeeignet sind
oder denen Linux
- ganz einfach mißfällt.
(Zu letzteren zähle ich mich)

Dagegen ist wohl sehr wenig einzuwenden.
Ellenlange Diskussionen über dieses Thema enstehen immer wieder, wenn User auftreten, die präziese die ersten beiden Punkte oben pflegen. Die dann noch provozieren und ins primitiv- Persönliche gehen.
Siehe ganz oben die Auseinandersetzung zweier Blutsfeinde.
Dann wird jede Diskussion häßlich.
Und hat weder in einem Linux- noch in einem Windows- Forum etwas zu suchen.
Dazu wiederhole ich noch einmal da weiter oben Gesagte:

- mir ist einer, der seine Meinung (die nicht unbedingt auch meine sein muß!) klar, geradlienig und berechenbar herauspoltert um ein Vielfaches sympathischer, als der, der vor seiner Giftspritze die Krawatte gerade rückt und den Scheitel nachzieht.
...
Der "Polterer" ist, wenn auch nicht mein Freund, mir doch auf jeden Fall sehr viel näher, als der Giftspritzer. Denn von dem "Polterer" geht keine Gefahr aus - nach der Auseinandersetzung ist wieder alles ok.
Der andere hat ein Merkbüchlein, was er immer bei sich trägt...


Jürgen

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Du hast mit dem Tenor Deines Beitrages wieder vollkommen recht! Nur von "globaler Ablehnung" habe ich nicht gesprochen! Ich meinte die pauschale Ablehnung einiger hier, die aus meiner Sicht auf Vorurteilen und veralteten Informationen beruht (hatte ich schon geschrieben), jedoch sehr wenig auf sachlichen tatsächlichen Argumenten aufbaut.
Deine Meinung ist sachlich und ehrlich:
- ganz einfach mißfällt.
(Zu letzteren zähle ich mich)

Daher hab ich damit keinerlei Problem, Du bringst nicht irgendwelche Scheinargumente. Es gefällt ja auch nicht jedem ein Porsche, also so long, völlig o.k.
Aber mancher Polterer provoziert mit derart unter der Gürtellinie fliegenden Unterstellungen, dass man darauf einfach reagieren muss. Natürlich nicht, wie hier im Thread leider geschehen, mit persönlicher Vorführung der privaten Lebensumstände, das hat hier nix verloren, völlig richtig. Aber auch Deine Antwort mit dem Textauszug der einen ganzen Artikel von M.N. ins völlig falsche Licht setzte war nicht wirklich fair, dass hätte ich so nicht von Dir erwartet, bist Du doch sonst eher einer der symphatischeren und sachlicheren Gesprächspartner hier.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

...der einen ganzen Artikel von M.N. ins völlig falsche Licht setzte war nicht wirklich fair

Es war nicht meine Absicht, unfair zu sein, um Himmelswillen - wurde dies so aufgefaßt, bitte ich um Entschuldigung.
Nur hat eben M.N. damals mit der ihm eigenen Direktheit und überspitzt genau das Problem angesprochen, was mir persönlich das System so unsympathisch macht.
Genau das, was ein ungeliebtes Kriterium für mich ist - endloses Eintippen von Zahlen und Zeichen.
Wenn es ein anerkannter Spezi sagt, dann kann das wohl sehr viel eher akzeptiert und zur Diskussion gestellt werden, als wenn dies ein Linux- Laie wie ich sagt und formuliert.
Was beileibe nichts über die Qualität aussagt - ich betonte es bereits.
Durch den beigefügten Link war übrigens jeder in der Lage, sofort die Quelle des Textes (und ff) zu erkennen und diesen zu relativieren.
Und seine Schlußfolgerungen zu ziehen. Dachte ich mir zumindest.
Ich habe übrigens -und das Dank M.N. Linux- Reports, die ich allesamt (und das nicht grundlos) erwarb, testweise einiges zum Laufen gebracht. Mandriva hab ich installiert und verwendet, ebenso Ubuntu, auch Suse brachte ich zum Laufen.
Immer und überall erboste mich diese Tipperei.
Aber das ist ganz allein mein Problem.

Jürgen

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Jetzt würde mich aber schon mal interessieren, was Du mit Deinem PC so machst. Keine Angst, ich will Dich nicht "missionieren", mich wundert nur, dass Du über "ständige Tipperei" berichtest. Gut, wenn man ein System neu einrichtet, dann kann es durchaus bei der Treiberinstallation oder Hardwarekonflikten zu "Tipperei" im Terminal kommen. Doch ich habe, wie schon berichtet, für einige Menschen ohne jede Linuxerfahrung PC's mit ubuntu eingerichtet, natürlich inkl. Peripherie wie etwa Drucker, Scanner u.s.w., die Genannten müssen (und könnten auch) überhaupt nix mehr tippen, die Systeme laufen einfach nur. Ich lasse mich aller 6 Monate mal sehen, wenn es um eine Systemaktualisierung geht. Doch selbst dabei musste ich die letzten beiden Male (10.04 und 10.10) nix mehr tippen, das war tatsächlich früher oftmals anders.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

...was Du mit Deinem PC so machst
Eigentlich alles mögliche - außer Spielen. (wenn man Mahjongg oder Spider Solitär mal wegläßt)
Foto-, Film- und Tonbearbeitung, CadCam - sehr viel Fernsteuerung (Reparatur, Updates)
Auch mal einen oder zwei Tage am Stück verbissen richtig tief ins System eindringen...
Das schlägt sich dann in sowas nieder: Klick!
Also nichts von Bedeutung.
Gut, wenn man ein System neu einrichtet...
Eben das meinte ich. Ich verwende zum Beispiel fast ausschließlich ATI- Grafikkarten, damit gibts Probleme. Hab damit sowohl meine (hier stehen 4 Stück rum, 2 davon wie in meiner Visi) - als auch die PCs zweier kleiner Firmen ausschließlich damit ausgestattet.Gabs eben einiges an Problemen, hier wars wohl. ATI ist wohl nicht sonderlich Linux- freundlich.
Es waren Tests, ganz einfach nur zum Zwecke, einen oberflächlichen Einblick zu erhalten. Weiter nichts.
Einen ernsthaften Umstieg hab ich niemals in Erwägung gezogen - dafür gefällt mir Windows und Mac viel zu sehr.

Jürgen

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Noch eines, rotthoris -
Was übrigens das ebenfalls angesprochene Thema "Vergötterung" eines Betriebssystems anbetrifft, kannst du hier mal nachlesen, was da schon so abging:
Klick 1
Die Feststellung, das das Betriebssystem Ubuntu für den Zweck und die Hardware nicht geeignet ist, löste eine ungeheure Welle aus, die dann noch sehr intensiv weitergeführt wurde:
Klick 2
Mach dir selbst mal ein Bild - und sage mir, wer da sachlich und wer unsachlich war.

Jürgen

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Man Man Man, Ihr habt ja hier schon Hobbys ausgelebt! Verdeckte Ermittlungen und so weiter, dachte die Jungs von der Stasi hab ich hinter mir!
Den ganzen Thread habe ich allerdings jetzt nicht gelesen.
Nee Leute, dass ist wirklich nicht mehr ganz sauber. Aber es ist ja zum Glück auch schon 2,5 jahre her und ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Menschen lernfähig sind, Diskussionen nach dem Schema "du bist blos zu blöd für Linux, Mac, Windows ...... sind unsinnig und nicht mein Ding, das Vortäuschen falscher Tatsachen aber auch nicht.

Sagen wir mal so, jeder soll ein Auto seiner Wahl fahren, es von mir aus lieben und ehren (wenn er das braucht) und lobpreisen - aber er soll keine Unwahrheit berichten über das Auto des anderen.

Es ist eine Tatsache, dass die Entwicklung bei ubuntu (nur diese Distri nutze ich seit drei Jahren) sehr rasant fortschreitet, so dass Erfahrungen die ich selbst einmal gemacht habe (ähnlich deiner LadyDi) heute schon längst überholt sind. Man muss also quasi ständig "in der Materie" stecken um ein Objektives Bild zu haben, dass wundert auch nicht weil eben aller 6 Monate ein komplett überarbeitetes System raus kommt, da sind die Fortschritte in dieser zeit halt deutlich spürbarer als bei anderen Betriebssystemen.
Die positiven Erfahrungen vieler User kann man übrigens hier nachlesen: http://forum.ubuntuusers.de/topic/einfach-mal-danke-sagen/50/ - die dort oft geschilderten Erfahrungen entsprechen auch den meinen. So verkehrt und falsch kann die Entwicklung also nicht sein, nur manch einem gehts halt nicht schnell genug.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Zum Thema ATI Treiber: hier ein Auszug aus ubuntuusers.de vom user keilplug

Anmeldungsdatum:
27. September 2010

Beiträge: 1

zitieren
Beitrag Verfasst: 27. September 2010 18:05

Ein Hallo an Alle!

Mein größten Respekt an die Macher dieses Betriebssystems. Ich bin sowas von begeistert. Danke!!

Ich habe mir die 10.04 installiert, und nach Anleitung aus diesem Forum sogar den ATI Treiber rein gebastelt. Funktioniert hervorragend.

Also nochmal: Danke an alle.

Glück Auf!

keilpflug

Da scheint sich also auch was getan zu haben, wie gesagt, ich habs noch nicht probiert/gebraucht.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Diskussionen nach dem Schema "du bist blos zu blöd für Linux, Mac, Windows ...... sind unsinnig und nicht mein Ding, das Vortäuschen falscher Tatsachen aber auch nicht.

Ich sehe, wir sind uns einig.
In Abwandlung des Bibelspruches "Seid friedlich und mehret Euch".
Mit friedlicher Koexistenz, offenen Grenzen und gegenseitiger Hilfe.
Ohne Gift und mit möglichst wenig Polterei.

Jürgen

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Auch mal einen oder zwei Tage am Stück verbissen richtig tief ins System eindringen..
Also dann machst Du mehr als der Durchschnittsanwender sozusagen. Dann kommt man natürlich zwangsläufig öfter mit dem Terminal in Kontakt.
ATI ist wohl nicht sonderlich Linux- freundlich.
Jepp! Das kann man unbescholten sagen, diese Erfahrung habe ich auch schon gemacht. Zwar lief meine ATI Karte in einem Rechner, aber mehr schlecht als Recht. Diese gab es dann bei Ebay und bei mir laufen seitdem nur noch NVidia's. Seit kurzen gibt es aber auch gute freie Treiber für die ATI's, habe diese aber noch nicht probiert. Und natürlich nutze ich das wiki mit dem Hardwareverzeichnis unter ubuntuusers.de zur ersten Orientierung wenn ich neue Geräte zusammenstelle, das hilft dann schon mal von vornherein derartige Konflikte zu verhindern. Obwohl ich eben auch sagen muss, dass ich bereits viele ehemalige Win Rechner auf ubuntu umgerüstet habe ohne jedes Problem, waren allerdings alles prof. Markenteile, also z.B. Fujitsu-Siemens u.s.w. - die meisten Probleme treten wohl bei No-Name Billigware auf.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Und natürlich nutze ich das wiki mit dem Hardwareverzeichnis unter ubuntuusers.de zur ersten Orientierung wenn ich neue Geräte zusammenstelle

Das bringt dann natürlich optimale Ergebnisse für das jeweilige Linux- Betriebssystem, klar.
Da ich nie mit der Möglichkeit, Linux zu verwenden gespielt habe, suchte ich meine (ausschließlich Marken-) Hardware nach anderen Gesichtspunkten aus.

Jürgen

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Da ich nie mit der Möglichkeit, Linux zu verwenden gespielt habe, suchte ich meine (ausschließlich Marken-) Hardware nach anderen Gesichtspunkten aus.

Ja, völlig normal und logisch, wenn Du mit Mac arbeiten willst kaufst Du ja auch keinen PC mit Win 7 drauf oder? Und so lange Du Markenware nimmst, sind die Probleme mit großen Distris wie ubuntu und Suse selten und lösbar.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Na ja,
wenigstens hat @rotthoris vom Linuxhasser schon mal nur angeblich unter die Gürtellinie seine Meinung relativiert.

Sein Beifallklatschen zu den Giftäußerungen war aber nicht zu überhören. Wenn er länger hier wäre wüsste er, dass hier vor gar nicht all zu langer Zeit ganz andere Glaubenskriege zwischen den OS ausgeführt wurden.

Tägliche Verunglimpfungen von Windows-Usern waren üblich und so gut wie kein Thread wurde von der Missionierung verschont.
Somit kam dann auch die Kostnixfraktion zu ihrem Namen und daraus resultierten eben die Billigheimer, von der Hardware wollen wir jetzt mal nicht reden!

So ist die Sachlage und da hilft auch kein Hans-Albers-Gehabe....

Gruß

Re: Vernichtendes Urteil: Kindergartenmentalität

Tag schön,

Also unterm Strich alles alte Hüte, hatte gedacht mal was neues zu erfahren, Schade!
Linux ist schlechter weil viel zu kompliziert. in der Regel ist es auch so wohl noch aktuell, was sollte es da Neues geben? Nur das es schlechter ist wird ja nicht behauptet, nur das es zu kompliziert. ist und man zuviel neu erlernen und ertüfteln muß. Das ist aber meist nicht der Sinn für die Nutzung eines PC bei den meisten Menschen und daher wird es eben bei der geringeren Anzahl der Linux Nutzer/Betreiber bleiben.

Gruß
Manfred

Re: Vernichtendes Urteil: Kindergartenmentalität

Linux ist schlechter weil viel zu kompliziert. in der Regel ist es auch so wohl noch aktuell, was sollte es da Neues geben?

Wann hattest Du es denn das letzte mal ausprobiert? Natürlich kostet es jeden nach Jahrzehnten Windows-Nutzung eine Überwindung, doch gerade ubuntu ist so simpel, da kann mir keiner erzählen das es für ihn, der mit Windows klar kommt, zu kompliziert sei. Meine Schwiegermama ist 60, hat im Amt immer nur mit Windows gearbeitet und hatte für jedes Wehwechen einen Admin zur Hand. Natürlich hat Sie am Anfang auch etwas gemurrt, weil das eine oder andere halt nicht dort zu finden war, wo es unter Windows war. Doch nach knapp 3 Monaten kam Sie blind auf dem Rechner klar, seit dem hab ich keinerlei Klagen mehr gehört die mit dem Betriebssystem zusammen hingen.

Re: Vernichtendes Urteil: Kindergartenmentalität

und daher wird es eben bei der geringeren Anzahl der Linux Nutzer/Betreiber bleiben.
ja, wieder so eine Prophezeiung, schaun mer mal.
Vor drei Jahrzehnten waren fast alle Autofahrer in Deutschland der Meinung, ein Dieselmotor gehöre nicht in einen PKW, die selbe Meinung hielt sich in den USA noch bis weit ins neue Jahrtausend. Seit den Neunziger Jahren ist dies in Deutschland Geschichte und gegenwärtig sind die Diesel in den USA immer gefragter, findet dort ein Umdenken statt. Klar läuft der Diesel "anders" als der Benziner, aber sein klarer Kostenvorteil und die stetige Weiterentwicklung hat über die Jahre dann eben doch die "Endnutzer" überzeugt, so dass es heute ein gleichberechtigter Antrieb für PKWs ist. Warum soll dass auf dem OS Markt anders sein? Es dauert halt nur viel länger, als es sich einige Propheten gewünscht haben. Na und?

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

immernoch welche Argumente man hervorbringt

Die Argumente werden nicht besser oder schlechter, wenn man sie 1000mal gehört hat.


Meine "Computerei": 20 % Windows XP, 80 % Ubuntu

MfG
Erwin

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ne, ich hatte ja gedacht dass ich mal was neues zu hören bekomme! ;-)

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ne, ich hatte ja gedacht dass ich mal was neues zu hören bekomme! ;-)

Von den bisher 344 gegebenen Antworten, sind wahrscheinlich 300 Wiederholungen (ich habe sie nicht alle gelesen, was ja auch nicht mehr möglich ist).

Meine Meinung ist: Man sollte seinen EIGENEN Weg gehen, ohne andere überzeugen zu wollen.

By the way: Der Spruch "Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt" ist nicht ganz vollständig.

Es gibt 2 Fortsetzungen, die beide nicht genau belegt sind:

1. ..., aber sie stirbt.
2. ... aber die Ehre nicht.



Mir ist die 2. Möglichkeit lieber. ;-)

Meine "Computerei": 20 % Windows XP, 80 % Ubuntu

MfG
Erwin

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Meine Meinung ist: Man sollte seinen EIGENEN Weg gehen, ohne andere überzeugen zu wollen.
Ja klar, da hast Du völlig recht. Doch mich ärgert, dass hier zuhauff Dinge als "Argument" hervorgebracht werden, die einfach so nicht stimmen. Das ärgert mich weil ich der Meinung bin, das die Entwickler hinter Distributionen wie ubuntu oder suse sehr gute Arbeit leisten und auf dem richtigen Weg sind, vor allem auch beim gegenwärtig stark in der Kritik stehenden ubuntu, das eine Öffnung hin zur möglichen kommerziellen Nutzung anstrebt. Hier wird dann diese Arbeit durch Halbwissen leider nur all zu oft mit Füßen getreten. Aber so ist halt die "Breite Masse".

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Hallo Forum,

na, da haben wir doch wieder ein lecker Thema und die Verfasser des Artikels haben damit ins Schwarze, sozusagen voll den Nerv, getroffen. Über 9.000 Abrufe bereits, danach ist Linux doch in aller Munde. Nicht nur in diesem Forum.

Zugeben ich habe die Antworten nur quer gelesen, bei der Menge verständlich, oder? Aber, daß das Thema nicht nur die Linuxwelt bewegt, sehen wir nun hier.

Leider können wir es nicht wegdiskutieren, nicht beschönigen, egal aus welchem Lager wir es auch betrachten. Der private Marktdurchsatz für Linux-Desktops bleibt weiterhin zu gering. Leider.

Aber hat sich die Linuxgemeinde hierbei nicht auch selbst schuldig gemacht?

Argumente wie,

- nur etwas für Fachleute (oder Spinner),
- nur im Serverbereich sinnvoll anwendbar,
- die vielen proprietären Linux-Distributionen mit ihren Besonderheiten und Abweichungen vom Standard (wenn es denn überhaupt noch einen gibt). Eine Zusammenführung der apt und rpm-Pakete wäre doch einmal etwas, lauffähig auf allen Distributionen und

- dann, ja dann sind da noch die Computerhersteller, welche mit Linux keinen Euro verdienen können oder wollen, die Linux durch Zurückhalten von techn. Infomationen, bewußt klein halten (müssen). Dell ist letzlich ein aktuelles Beispiel.

- auch die vielen lizenzrechtlichen Probleme dürfen nicht unerwähnt bleiben, denn sie verursachen ungeheure Kosten. Orakel hat es neulich mit Openoffice wieder gezeigt.

So, und was können die begnadeten Linuxanwender dagegen tun? Nichts, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich immer zuletzt!


MfG.
violetta




Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Dell ist letzlich ein aktuelles Beispiel.
Wer zwei Jahre lang versucht PCs und Laptops mit hoffnungslos veralteten Versionen einer Linuxdistribution an den Mann zu bringen darf sich nicht wundern wenn es nach hinten los geht.

Orakel hat es neulich mit Openoffice wieder gezeigt.
Ja, leider wie zu erwarten war. Oracle steht im direkten Machtkampf mit SAP, nach der Übernahme von Sun versucht man dort nun das Tafelsilber zu Geld zu machen um sich für die Schlacht zu rüsten die wir vermutlich nächstes Jahr erleben werden. Für kostenfreie OpenSource Software ist bei derart kurfristigen Denken natürlich kein Platz mehr.
Wohin uns dieses kurzfristige rein Umsatzorientierte Denken allesamt bringt, haben wir ja kürzlich erst gesehen. Stichwort Finanzkrise.

So, und was können die begnadeten Linuxanwender dagegen tun? Nichts, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich immer zuletzt!

Wie wahr!!! Leider.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Und
dann außerdem aber die Hoffnung stirbt bekanntlich immer zuletzt!
nehmt ruhig noch mit "der Glaube versetzt Berge" ;-).

Gruß
Manfred

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Hallo rotthoris,

Linuxpakete können sehr schnell und bequem aktualisiert werden. Das "Gewußt-wie" ist für die user das Problem.
Wer eben nur Windows kann, der sucht eine .exe-Datei bei Linux vergeblich.

Wie halbherzig (nach Einspruch von Microsoft) Dell mittlerweile den Vertrieb ihrer Produkte mit Linuxsoftware betreibt, erkennen wir daran, daß Dellrechner m i t Linux nur noch telefonisch geordert werden können. Die online-Bestellmöglichkleit wurde gestrichen!!! Welch eine Blamage für Dell.

MfG.
violetta

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Welch eine Blamage für Dell.
So sehe ich das auch, wie man vernünftig mit Linuxusern umgeht indem man sie ganz normal als Kunden betrachtet sieht man ja bei HP und brother, dort bekommt man mittlerweile ohne Probleme Treiber für die aktuellere Hardware und sogar freundlichen Support, kann ich auch aus persönlicher Erfahrung sagen. Wer sich jedoch a la Dell von MS auf der Nase rumtanzen läßt muss in Zukunft damit rechnen vor jeder Entscheidung erstmal in Redmond anrufen zu müssen. Bisher bin ich noch recht zufrieden mit der Hardware von Dell, sie sollten dennoch langsam mal zeigen dass sie auch einen A....in der Hose haben. Nach irrwitzigen Klagen von MS sollte ja auch HTC den Verkauf von Smartphones mit Android stoppen, die Taiwaner haben nur Müde gelächelt und zahlen jetzt bis zur endgültigen Entscheidung der Klage einen Centbetrag pro Handy an MS. So versucht MS auch Linux basierende Geräte zu Umsatz zu machen, wenn man sie schon nicht ganz verhindern kann. ;-)
Die müssen es ja nötig haben, scheinbar schmerzt der Einbruch beim Umsatz mit MS Office doch so sehr, dass man krampfhaft nach anderen "Einnahmequellen" sucht.
Ich persönlich hoffe das dieser quasi-Monopolist endlich mal in die Schranken gewiesen wird, ich will beileibe nicht (wie andere evtl.) das MS verdrängt würde, nein, sie sollten nur mal vernünftige Konkurrenz (damit meine ich nicht zwangsläufig Linux) bekommen und sich gleichberechtigt am Markt bewähren müssen. Dann sähe die Welt der Software schon etwas vielfältiger aus. Wenn ich nur daran denke wie die Jahrzehntelang erfolgreich versucht haben einen einheitlichen Standard zu verhindern, da kann man sich denken was wäre, wenn es Apple und die Open Source nicht gäbe. Monopoly live.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Hallo rotthoris,

ein Blick nach Skandinavien, insbesondere Finnland, tut daher besonders gut. Bereits in den Schulen wird Linux vermittelt und mit Linux gearbeitet. Opensource ist dort gang und gäbe.

Das China auf eine eigene Linux-Distributiton setzt ist ebenfalls zu begrüßen.

Auch einige deutsche Behörden und Ämter sind mittlerweile langsam aufgewacht.

HP, Toschiba und Dell-Produkte haben Linux bisher immer gut unterstützt, es gab selten etwas zu bemäkeln.

MfG.
violetta

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

ja, frei nach diesem Vorbild habe ich an unserer Schule (der meiner Töchter) auch Linux (edubuntu) eingeführt. Nach den üblichen ersten Äußerungen wie etwa: "Was ist das denn???" oder "Wie geht denn das, kostenlos???" greift jetzt eine immer stärker werdende Begeisterung gerade bei den jüngeren Lehrern um sich, Kommentare wie: "Unglaublich, kostenlos und dann ist da das alles dabei???" oder einfach nur "Wohw! Super!" tun einem natürlich gut, und ganz nebenbei hab ich das gute Gewissen. das zumindest an dieser Schule (und es gibt auch in Deutschland schon einige mehr siehe z.B. http://wiki.ubuntuusers.de/Edubuntu/Schulen) keine 'kleinen Microsoftkunden' herangezogen werden. Zumindest lernen die Kids, dass es auch was anderes gibt.
Und die Kids sind Happy mit edubuntu. Übrigens hat sich die Schule nicht nur wegen der Kosten dafür entschieden, es ist eine freie (Private) Schule die Wert auf eine möglichst freie und weltoffene Erziehung legt, das Prinzip der Freien Software und von ubuntu hat von Anfang an Gefallen. Im weiteren planen wir nun noch die Einrichtung von Servern etc.pp, also, es gibt viel zu tun und dafür dass ich dies nur als Hobby mache wird es langsam schon ein wenig "beängstigend" ;-)

Re: in Schulen

Die Kosten auf Schulseite sind gar nicht mal das Problem. Wenn die Schüler auch zu Hause arbeiten sollen brauchen sie natürlich auch dort die Software. Viele können sich nicht mal eben >150 Euro für die aktuellste Version von Windows und MSO leisten und werden so mehr oder weniger zum Raubkopieren "gezwungen" wenn sie nicht den Anschluss verlieren wollen :-(

Gruß
Borlander

Re: in Schulen

Ich halte es auch aus Sicht eines Steuerzahlers für Bedenklich, ja überprüfenswert, wenn mit öffentlichen Mitteln (also Steuergeldern) einseitig ein Softwarekonzern unterstützt wird. Das äußert sich dann z.B. darin, dass öffentliche Auftraggeber zum Beispiel derartige Formulierungen in Ihren Verträgen haben;
'die Abgabe der Unterlagen muss digital in Form von Word-, Excel- und AutoCad-Dateien erfolgen' - nach meinem Veto und einigem bösen Schriftverkehr sagte man dann, dass "natürlich" damit nur gemeint war, dass es in kompatiblen Dateiformaten erfolgen sollte. Aha, warum man dass dann wohl nicht gleich so schreibt? Ich werde den Eindruck nicht los, dass hier ganz handfeste Lobby-Interessen dahinter stecken und u.a. meine Steuergelder direkt nach Redmond fließen.

Was das Raubkopieren angeht, so äußerte doch Bill Gates bereits vor zwei jahren mit Blick auf den Chinesichen Markt, dass Ihm Raubkopierer lieber seien als diejenigen, die zu Linux wechseln. Man höre und staune, Krimmenelle sind also die besseren Menschen als Linuxanwender.

IBM hat jetzt gerade das aktuelle kostenfreie Symphony 3 (auf OOo basierend) Officepaket raus gebracht, es ist für Windows, Linux und Mac verfügbar (so macht man das als Profi) und die Server zum Download sind seit Stunden überlastet. Freut mich dass es soviel Nachfrage gibt. ;-)

Das trifft den Nagel auf den Kopf, rotthoris!

Ich halte es auch aus Sicht eines Steuerzahlers für Bedenklich, ja überprüfenswert, wenn mit öffentlichen Mitteln (also Steuergeldern) einseitig ein Softwarekonzern unterstützt wird.

Das ärgert mich auch die Platze. In die gleiche Richtung wie deine Beispiele geht diese Geschichte mit den "European Computer Driving Licenses", auch Volkshochschul- u.a. -Kurse sind meist reine Werbeveranstaltungen für Microsoft.

Anstatt den Leuten beizubringen, was Textverarbeitung und Tabellenkalkulation, E-Mail-Client und Webbrowser sind, lernen die Leute Word und Excel, Outlook und IE. Man kann ihnen ja gerne sagen, dass Microsoft auf dem Gebiet führend ist und die Programme vorstellen, aber diese Willfährigkeit, mit der sich den Weltherrschaftsphantasien von Microsoft untergeordnet wird, ist schon zum Kotzen.

Und wenn dann auch noch, wie von dir weiter oben beim Namen genannt, Steuergelder ins Spiel kommen, dann fragt man sich allmählich, ob Microsoft bei uns den Status einer gemeinnützigen Vereinigung, einer Stiftung oder einer Ersatzreligion hat.

CU
Olaf

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Hi Olaf,

sobald irgendwo im Forum die Begriffe "VHS" oder "Volkshohschule" auftauchen, geht in meinem Büro die Rundumleuchte an und ich muss mich zu Wort melden... :-)

In die gleiche Richtung wie deine Beispiele geht diese Geschichte mit den "European Computer Driving Licenses"

Zum Thema ECDL hatte ich gerade vor ein paar Tagen meine Meinung geschrieben:

http://www.nickles.de/forum/of ... 39036.html

Zur Ehrenrettung der ECDL-Macher muss man aber sagen, dass neben MS Office auch StarOffice / OpenOffice zum Ablegen der Prüfung anerkannt sind. Es liegt also wieder an den Nutzern - nicht an den Anbietern. Wer die Module mit OOo absolvieren will, kann das jedenfalls machen. Und bei den Prüfungen muss das sowieso jeder für sich entscheiden.

Ob das (grundsätzlich schon mal zweifelhafte) Zertifikat einen potentiellen Arbeitgeber überhaupt noch interessiert, wenn dort statt Kenntnissen in MS Office Kenntnisse in OpenOffice bestätigt werden, ist eine andere Frage.

auch Volkshochschul- u.a. -Kurse sind meist reine Werbeveranstaltungen für Microsoft.

Dich "rettet" die Verwendung des Wörtchens "meist"! Ansonsten muss ich strengstens protestieren, zumindest was unsere VHS angeht.

Wir haben jahrelang parallel zu allen MS-Office-Kursen auch OpenOffice-Kurse angeboten. Es ist nie auch nur ein einziger dieser OOo-Kurse zustande gekommen, weil es einfach keine Nachfrage gab.

In den Grundkursen mache ich regelmäßig auf OpenSource-Programme im allgemeinen und auf OOo im Besonderen aufmerksam. Die Übungen, die ich mit Anfängern zum Thema Programminstallation durchführe, führe ich immer am Beispiel von OpenOffice durch. Zuerst lernen die Leute wo und wie man sich das Installationspaket runterlädt, sie lernen Grundlegendes zu den Benutzerrechten (Adminrechte zur Installation) und dann wird OOo installiert (bzw. später wieder deinstalliert).

Trotzdem ist nie ein OOo-Kurs gelaufen. Die Anfänger, die sich für weitere Kurse anmelden, melden sich eben dann doch bei Word, Excel, PowerPoint an.

Anstatt den Leuten beizubringen, was Textverarbeitung und Tabellenkalkulation, E-Mail-Client und Webbrowser sind, lernen die Leute Word und Excel, Outlook und IE.

Einem wirklichen Anfänger diese Themen produktneutral beizubringen, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Die meisten wollen Informationen nach dem Schema: "Zuerst klickst Du dort, dann dort und dann dort."

Wenn dieses "dort" in drei verschiedenen Programmen an drei verschiedenen Stellen ist, sind viele Anfänger komplett am Verzweifeln. Die schreiben Dir hinterher in die Seminarbeurteilung: "Ziel verfehlt", "Fähigkeiten nicht erreicht", "großes Durcheinander".

Wenn ich also in einem Textverarbeitungs-Anfängerkurs zu "MS Word" dann nicht auch noch nebenbei "OO Writer", "WordPerfect", "WordPro" usw. ins Spiel bringe, hat das zum einen methodische Gründe und ist zum anderen auch Selbstschutz, denn kein Dozent kann sich auf Dauer solche Beurteilungen leisten.

Das ist aber keineswegs böser Wille der Volkshochschulen. Zumindest unsere VHS ist offen für alles Mögliche. Leute können sich für Themen vormerken lassen, für die es laut Programmheft noch gar keine Angebote gibt. Wenn es genug Voranmeldungen gibt, wird die Software angeschafft und der Kurs gestartet. Aber das passiert nur höchst selten.

Und wenn dann auch noch, wie von dir weiter oben beim Namen genannt, Steuergelder ins Spiel kommen, dann fragt man sich allmählich, ob Microsoft bei uns den Status einer gemeinnützigen Vereinigung, einer Stiftung oder einer Ersatzreligion hat.

Zumindest einen Teil der Kosten tragen die Teilnehmer. Kein Teilnehmer ist bereit, für einen OOo-Kurs Gebühren zu bezahlen, wenn er von seinem (aktuellen oder zukünftigen) Arbeitgeber gesagt bekommt: "Wir arbeiten mit MS Office."

In meiner 15-jährigen Praxis gab es ganz wenige Gegenbeispiele (wieder so im 1%-Bereich), wo Firmen komplett auf OOo umgestiegen sind und ihre Mitarbeiter dann auch auf dieses Paket umschulen ließen.

Gruß, mawe2

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Hallo rotthoris,

ebuntu kenne ich bestens. Habe vor einiger Zeit hier im Forum einen Artikel darüber geschrieben.
Besonders gut gefällt mir dort die Unterstützung durch Lehrergestützte Foren. Jedem Schüler wird schnell und unproblematisch geholfen.

Der Vorreiter ist übrigens scole-Linux, ein dänisches Derivat.

MfG.
violetta

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ja, scolelinux kenne ich auch, das baut ja direkt auf debian auf. Ich hatte allerdings scolelinux erst gefunden als ich mich schon auf edubuntu festgelegt hatte.
Mal sehen wie sich edubuntu im Alltags-Dauertestbei uns bewährt. Bisher gibts ja nix zu meckern!

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Hallo rotthoris,

wenn Du jetzt mit Ebuntu begonnen hast, dann bleibe dabei. Ist insgesamt wohl etwas moderner.

SkoleLinux hat sich durchgängig altbewährt.

MfG.
violetta

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

In Südamerika laufen von staatlicher Seite auch einige Projekte zum Linuxeinsatz in Behörden...

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

ein Blick nach Skandinavien, insbesondere Finnland, tut daher besonders gut. Bereits in den Schulen wird Linux vermittelt und mit Linux gearbeitet

Nicht nur da sondern gerade auch in vielen Ländern in Europa wächst der Anteil enorm.
Allen voran die Russen und Polen. Bei denen sind es wohl schon so um die 20 % was sich auch mit einigen Statistiken deckt.
In Deutschland schätze ich sind es mindestens auch schon ca 5 bis 8 % von den Intensiv Usern.
In Bälde wird der Prozentsatz der Linux-Anwender aber bald schneller steigen, da vor allem die gute Software für Windows immer teurer wird.
Ich meine warum sollen Leute dafür auch soviel Geld ausgeben wenn man unter Linux teilweise fast alles umsonst bekommen kann und dazu noch besser.
Der Paketumfang bei Linux steigt enorm. Für Debian gibt es mittlerweile fast 30.000 Pakete und diese sind gratis. Da kann man nur sagen weiter so !



MfG Acader




Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

In Deutschland schätze ich sind es mindestens auch schon ca 5 bis 8 % von den Intensiv Usern.
Könnte stimmen.
Ich meine warum sollen Leute dafür auch soviel Geld ausgeben wenn man unter Linux teilweise fast alles umsonst bekommen kann und dazu noch besser.
Mit dem "besser" bin ich immer vorsichtig, das liegt oft im Auge des Betrachters und viele finden halt Software die so ist wie sie sie schon immer kennen "besser" - man will halt nicht wirklich was neues, sondern einfach nur Geld sparen. Nach meiner meinung gibt es tatsächlich viele kostenfreie und tatsächlich 'bessere' Software. Zum Beispiel hatte ich mit dem Adobe Photoshop immer das Problem einfrierender PC's bei größeren Datenmengen (>50MB) - bei Gimp unter Linux kenne ich das nicht, der Funktionsumfang von Gimp kann mittlerweile auch problemlos mit Photoshop mithalten. Und so gibt es viele Software, auch für prof. Anwender.
Als gewerbl. Anwender wäre ich auch gern bereit eine Gebühr für die Software zu zahlen, da dies nicht gewünscht ist spende ich halt. Hält sozusagen das Gewissen rein......
Prof. Support gibts natürlich auch gegen Geld, den hab ich allerdings noch nicht benötigt.
Der Paketumfang bei Linux steigt enorm. Für Debian gibt es mittlerweile fast 30.000 Pakete und diese sind gratis. Da kann man nur sagen weiter so !
Ja. Und bitte Linuxer, öffnet Euch auch gegenüber Shareware (wie z.B. ubuntus Softwarecenter es jetzt macht), im gewerblichen prof. Umfeld geht da kein Weg drann vorbei. Und wenn die ersten Firmen die bisher nur für Win Angebote hatten (z.B. Bricsys mit BricsCad), nennenswert Geld mit Software für Linux verdienen, werden es ganz schnell mehr werden was letztlich den Usern und damit der Akzeptanz von Linux insgesamt dient.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Mit dem "besser" bin ich immer vorsichtig, das liegt oft im Auge des Betrachters und viele finden halt Software die so ist wie sie sie schon immer kennen "besser" - man will halt nicht wirklich was neues, sondern einfach nur Geld sparen.

Wobei die Betonung auf "teilweise" liegt und das kann man nun nicht mal leugnen.
Ich mache auch kein Hehl daraus wenn ich zugeben muß das es genauso unter Windows noch genügend Software gibt welche einfach anspruchsvoller ist und auch vom Design mehr hergibt.
Doch diese kostet eben mitunter auch sehr viel Geld, wobei ich mich jetzt nicht hier im Einzelnen auslassen möchte.
Es ist auch keine Frage das "echte Linuxer" für gute Software Geld bezahlen würden wenn es im Rahmen ihrer Möglichkeiten bleibt.
Ich selbst verwende z.B. die kostenpflichtige Software Moneyplex 2011 und Softmaker Office 2010 welche ihr Geld allemal wert sind. So geht es vielen Linuxern und diese würden ebenfalls für gute Software zahlen, da bin ich mir ganz sicher.
Vielleicht sollte in der Öffentlichkeit auch etwas mehr gute Werbung gemacht werden, denn auch mit Linux mal abgesehen vom Support, läßt sich mit Sicherheit gutes Geld verdienen.
Ich möchte nicht wissen wie es z.b. läuft wenn sich ein Entwicklerteam findet und für ca.30 € Verkaufspreis, Topp Software pro Spiel entwickelt. Ich mache jede Wette, in binnen weniger Zeit hätte M$ und deren Helfeshelfer sofort ein gewaltiges Problem damit.
Gerade in den Schulen spricht sich das ganz schnell herum wenn es heißt: Jetzt gibt es Spiele für Linux welche nur 30 € kosten und diese sind mindestens genau so gut wie die für Windows.
Ich denke auch dieser Tag wird kommen.


MfG Acader









Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ich selbst verwende z.B. die kostenpflichtige Software Moneyplex 2011 und Softmaker Office 2010 welche ihr Geld allemal wert sind.

Was war Dein Grund, nicht das im Linux-Sektor standardmäßige OpenOffice sondern Softmaker Office zu verwenden?

Vielleicht sollte in der Öffentlichkeit auch etwas mehr gute Werbung gemacht werden

Aber wer soll die Werbung machen, wenn kaum jemand damit Geld verdient?

Ich erinnere mich an den Versuch von Corel, ein Corel Linux zu etablieren. Da gab's viel Werbung, Corel konnte sich das leisten. Und ist grandios gescheitert. Obwohl die sogar einige ihrer Windows-Anwendungen auf Linux portiert hatten (Word Perfect, Presentations, Photo-Paint), hat das trotzdem zu wenige hinterm Ofen vorgelockt.

Gruß, mawe2

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Was war Dein Grund, nicht das im Linux-Sektor standardmäßige OpenOffice sondern Softmaker Office zu verwenden?

Der hier damals veröffentlichte Artikel in Pro-Linux bewog mich dazu, Softmaker Office 2010 zu kaufen, was ich bis heute nicht bereut habe.

Aber wer soll die Werbung machen, wenn kaum jemand damit Geld verdient?

Muß es denn am Anfang wirklich immer nur das Geld sein ?
Wenn es einmal richtig anläuft stellt sich diese Frage doch überhaupt nicht mehr.




MfG Acader






Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Der hier damals veröffentlichte Artikel in Pro-Linux bewog mich dazu, Softmaker Office 2010 zu kaufen, was ich bis heute nicht bereut habe.

Aha, interessant. Im Windows-Bereich erschien mir diese immerhin noch kostenpflichtige Alternative immer ein bisschen überflüssig. Wenn es nicht sowieso kostenlos sein soll (z.B. OpenOffice), kann man auch gleich das Original (MS Office) nehmen. Sicher, Softmaker ist geringfügig preiswerter. Da ich aber vor allem viel mit Access arbeite, ist für mich sowieso MS Office Professional Pflicht.

Muß es denn am Anfang wirklich immer nur das Geld sein ?

Naja, Werbung kostet nun mal Geld. Und wenn sie gut und wirksam sein soll, kostet sie besonders viel Geld. Selbst die Hersteller der verschiedenen Distributionen (die ja sozusagen die Firmen sind, die am ehesten vom Erfolg von Linux profitieren würden), halten sich mit groß angelegten Werbekampagnen zurück.

Gruß, mawe2

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Naja, Werbung kostet nun mal Geld. Und wenn sie gut und wirksam sein soll, kostet sie besonders viel Geld.
Wo Du recht hast haste Recht!
Selbst die Hersteller der verschiedenen Distributionen (die ja sozusagen die Firmen sind, die am ehesten vom Erfolg von Linux profitieren würden), halten sich mit groß angelegten Werbekampagnen zurück.
Nun ja, direkte Hersteller in dem Sinne gibt es eben nicht, es ist ja ein Zusammenspiel aus Community und sozusagen gewerblicher Unterstützung. Aber mit den kostenfreien BS wird natürlich kein Geld verdient, daher kann auch keine kostenpflichtige Werbung in einem sinnvollem Umfang (so dass sie auch etwas bewirken würde) gemacht werden. Die Vorreiter wie Corel waren einfach zu früh dran, die Zahl der potenziellen Anwender Ihrer Programme zu klein.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Die Vorreiter wie Corel waren einfach zu früh dran

Als ich damals deren Präsentation auf der Cebit gesehen habe, dachte ich: Das ist es jetzt; jetzt kommt Linux auch im größeren Maßstab in Fahrt. Auch wenn dieses Paket noch seine Macken hatte, war es doch schon recht Otto-Normal-freundlich.

Aber es war zu früh - nach zwei Jahren war die Geschichte wieder vorbei.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

der Funktionsumfang von Gimp kann mittlerweile auch problemlos mit Photoshop mithalten

Kann GIMP inzwischen die CMYK-Separation?

Und ist jetzt das Problem beseitigt, dass GIMP die IPTC-Daten bei der Bearbeitung zerstört?

Gruß, mawe2

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Kann GIMP inzwischen die CMYK-Separation?

Ich bin zwar leider nicht der große Gimp Experte weil ich selbst noch immer Photoshop 6.0 verwende da ich für einen totalen Umstieg auf Gimp noch keine Zeit gefunden habe, aber wenn man googelt findet man hier schon die richtige Antwort und wird für Linux wohl nicht anders sein.


MfG Acader







Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

"Wo also für den Layout-Profi die ganz große Kunst erst aus dem Zusammenspiel von InDesign®, Freehand® und Photoshop (aus der Adobe®-Produktpalette) entsteht, gibt es auch im OpenSource-Bereich ein ähnlich starkes Triumvirat, nämlich: SCRIBUS®, INKSCAPE® und GIMP, die Ihrerseits im Zusammenspiel ein professionelles Ergebnis zur Druckvorstufe liefern können."

Genau die drei verwende ich auch und ja @ mawe2, seit Gimp 2.6 kann es das. Da ich früher Photoshop nur von Zeit zu Zeit verwendete und noch nicht sehr geübt darin war, viel mir die Umstellung auf Gimp leicht, es war für mich genauso verwirrend wie Photoshop! Erst eine Lern-DVD brachte mich der Bildbearbeitungssoftware dann näher. Beruflich benötige ich diese Software meist nur, um eingescannte Zeichnungen richtig zu skalieren (scribus) und entsprechend aufzuarbeiten (Inkskape & Gimp) so dass ich sie in die CAD Bearbeitung einschleusen kann.

Ich benutze übrigens OOo in der aktuellen Version und bin vollauf Zufrieden damit, wüsste nicht was ich unter WinOffice besser gekonnt hätte. Dein Officepaket @Acader kenne ich nicht, will mir aber in Kürze mal IBM's 'Symphony' anschauen.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

@ mawe2, seit Gimp 2.6 kann es das.

Interessant. In dem Artikel steht aber was von einem Plug-In.

Die aktuellen Details bei Gimp oder Photoshop sind mir nicht so geläufig, da ich schon sein 20 Jahren Corel-Nutzer bin, was mir sowohl bei den Gimp-Verfechtern als auch bei den Photoshop-Gurus regelmäßig ein Stirnrunzeln einbringt.

Ich bleibe aber dabei, dass die Corel Suite (insbesondere Draw und Photo-Paint) das Programmpaket mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis in dieser Branche ist.

Schön, dass Gimp jetzt auch in die Richtung eine Profinutzung für die Druckvorstufe entwickelt wird. Ich kann aber schonmal prophezeien, dass es trotz des enormen Einsparpotentials Phtoshop auch in den nächsten zehn Jahren nicht vom Sockel stoßen wird.

Gruß, mawe2

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ich kann aber schonmal prophezeien, dass es trotz des enormen Einsparpotentials Phtoshop auch in den nächsten zehn Jahren nicht vom Sockel stoßen wird.
Wie wir durch den Herrn auf Grund dessen Prophezeiung dieser Thread hier erst eröffnet wurde ja nun schon gelernt haben, sind Prophezeiungen immer so eine Sache.......... ;-)
Natürlich kannst du damit Recht behalten; der Mensch ist ein "Gewohnheitstier".
Corel fand ich auch gut, hatte es mal zu meiner Windowszeit, hab glaube ich sogar die CD's noch irgendwo.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

sind Prophezeiungen immer so eine Sache

Sicher. Aber man kennt doch die Photoshop-Szene: Nachdem die jahre-/jahrzehntelang 1000 EUR für eine Vollversion und dann jeweils etwa 300 EUR für die Upgrades bezahlt haben, wird man doch nicht plötzlich etwas kostenloses nehmen!

Man würde ja noch nichtmal auf Corel umsteigen, obwohl das schon seit Jahren ebenbürtig ist.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Nachdem die jahre-/jahrzehntelang 1000 EUR für eine Vollversion und dann jeweils etwa 300 EUR für die Upgrades bezahlt haben, wird man doch nicht plötzlich etwas kostenloses nehmen!
Das meinte ich u.a.damit, natürlich ist der Faktor "Gewohnheit" sehr stark, wenn dann noch "Geltungsbedürfnis" hinzu kommt, dann muss es eben dass teuerste und 'beste' sein was der Markt hergibt. Viele glauben, wenn sie zugeben dass sie mit kostenfreier Software und mit einem "normalen" PC arbeiten, werden sie von Ihren Kunden und Geschäftsfreunden nicht mehr ernst genommen. Weshalb ja die "erfolgreichen" unter Ihnen dann auch das teuerste Auto fahren was die Leasingagentur grad noch so abgenickt hat........... Alle Menschen die ich kennen gelernt habe, die wirklich erfolgreich sind mit dem was sie tun, können darüber nur milde lächeln. Da gibt es mehrfache 'selfmade'-Millionäre die täglich mit dem Rad ins Büro fahren und deren Laptop aus der Gründerzeit zu stammen scheint. Die aber Aufträge weltweit abwickeln und zu den ersten gehören die angefragt werden.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Viele glauben, wenn sie zugeben dass sie mit kostenfreier Software und mit einem "normalen" PC arbeiten, werden sie von Ihren Kunden und Geschäftsfreunden nicht mehr ernst genommen.

Ja, das wäre ohne weiteres denkbar - wobei es die Geschäftspartner bei Lichte besehen eigentlich überhaupt nichts angeht, was für Software installiert ist und wie teuer die war, ob also das PDF-File einer Textdatei aus Word, Software-Office oder OO erstellt worden ist. Merken sollten sie es nicht, PDF ist PDF, bzw. falls doch einmal Original-Office-Dokumente verschickt werden, ein unter OO erstelltes doc-File sieht in Word auch nicht anders aus.

Bei meinem alten Arbeitgeber wurde alles mit OpenOffice unter SuSE Linux gemacht. Allerdings war das auch ein Viermannbetrieb, und unsere Geschäftspartner saßen zum großen Teil in Übersee ;-)

CU
Olaf

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ja, das wäre ohne weiteres denkbar - wobei es die Geschäftspartner bei Lichte besehen eigentlich überhaupt nichts angeht, was für Software installiert ist
Sollte so sein und in den meisten Regionen der Welt ist das auch so, nur gerade die Deutschen haben da scheinbar Probleme mit. Mich machte ein Vertreter eines AG mal an, weil er bei meinen Dateien angeblich "Warnmeldungen" auf dem Schirm bekäme, tatsächlich macht AutoCad wenn man eine dwg Datei öffnet welche nicht von AutoCad stammt ein nettes Fenster auf und warnt davor mit der eindringlichen Frage; ob man diese Datei denn wirklich öffnen wolle da sie scheinbar NICHT mit AutoCad erstellt wurde........ Auf meine Auskunft hin, dass ich eine andere Software nutze, grinste er und fragte ob ich mir denn Autocad nicht leisten könne, sei doch das beste Programm. Ich sagte, dass das seine Meinung sei und ich für das Geld lieber einmal Jährlich Urlaub in Kanada beim Eisangeln mache.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Viele glauben, wenn sie zugeben dass sie mit kostenfreier Software und mit einem "normalen" PC arbeiten, werden sie von Ihren Kunden und Geschäftsfreunden nicht mehr ernst genommen.
Eigentlich hatte ich dies auch mehr auf die Grafik- und Designbranche bezogen......

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Was mich immer und immer wieder erstaunt, wieviele Zeitschriften Tipps und Tricks für Photoshop abdrucken, zu finden in jedem Zeitschrifthandel.

Meine Meinung, für Hobbygrafiker oder dergleichen ist Photoshop komplett überzogen, da zu teuer.

Wer kauft sich sowas wenn er vielleicht 100 Fotos bisschen bearbeiten möchte?

Berufsgrafiker werden diese Zeitschriften glaube ich wohl kaum brauchen, denn die beschäftigen sich ja eh beruflich damit.

Ich selbst benutze Paint.net *gg*, da schneide ich höchstens mein Profilfoto für Bewerbungen zu.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ja, Photoshop ist (trotz seines hohen Preises) bei Ratgebern, in Fotografiebüchern usw. völlig überrepräsentiert.

Offensichtlich sind die Autoren dieser Literatur grundsätzlich Photoshop-Nutzer und die können sich gar nicht vorstellen, dass sich die breite Masse vielleicht auch für andere Programme interessiert.

Die große Fülle an interessanten Bildbearbeitungsprogrammen kann eben auch nicht so einfach in der Literatur abgebildet werden.

Immerhin gibt es ja auch Photoshop Elements; viele der Photoshop-Tipps kann man ja auch damit umsetzen.

Gruß, mawe2

Re: Gimp so gut wie Photoshop?

Das kann ich so nicht stehen lassen. Gimp kann immer noch keine Ebenen-Effekte. Das ist meines Erachtens der größte Nachteil :-(

Scribus mit InDesign zu vergleichen scheint mir auch sehr gewagt...

Für viele Anwendungsfälle mögen die freien Produkte allerdings ausreichen.


Gruß
Borlander

Re: Gimp so gut wie Photoshop?

Ich weiß jetzt nicht genau was Du mit "Ebenen Effekte" meinst, kann aber sein das ich dies bisher noch nicht benötigt habe. Wie man auf Gimpusers.de nachlesen kann wird jedoch Gimp seit seinem Release 2.6 von vielen Fachleuten aus der Grafik- und Werbebranche (zu denen ich nicht gehöre) als einzig echte und vollwertige Alternative zum Photoshop genannt. So z.b. von Bernhard Stockmann, seines Zeichens Designer und Webgrafiker. Da darunter auch viele Windowsnutzer sind, nehme ich mal an, dass es sich nicht um reine Schönfärberei a la "Opensource ist besser" handelt.
Natürlich kann es sein, dass einzelne Funktionen nicht identisch bzw. nicht auf beiden Programmen verfügbar sind. Dann muss halt der User wählen welches für Ihn die bessere Alternative ist oder ob es anderweitig Ersatz gibt.
Der Vergleich war ein Zitat und nicht von mir.

Re: Gimp so gut wie Photoshop?

als einzig echte und vollwertige Alternative zum Photoshop

GIMP kann allenfalls als EINZIGE Photoshop-Alternative im Bereich der OpenSource-Software gelten.

Schließt man kommerzielle Programme mit ein, ist mindestens Corel Photo-Paint als weitere wichtige Alternative zu Photoshop zu nennen. Die Aussage von Bernhard Stockmann ist also so isoliert nicht zutreffend!

Gruß, mawe2

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

GIMP kann allenfalls als EINZIGE Photoshop-Alternative im Bereich der OpenSource-Software gelten.

Jupp, sehe ich auch so. Ein vollwertige Alternative ist GIMP keinesfalls und will es auch nicht sein. GIMP ist einfach ein anderes Programm mit eigenen Stärken und auch Schwächen, genau so wie Photoshop es ist. Dieser elende Vergleich ist genaus so falsch wie Linux mit Windows zu vergleichen. Das sind zwei verschiedene Dinge.

Re: Gimp und Ebenen-Effekte

Mit Ebenen-Effekten kannst Du z.B. eine Ebene mit einem Schatten versehen. Die Ebene kann danach weiterhin bearbeitet werden, der zugewiesene Effekt wird dann automatisch aktualisiert und dessen Parameter können jederzeit verändert werden. Wenn Du bei GIMP einen Schatten erzeugst, dann wird eine neue Ebene mit dem Schatten erstellt basierend auf der aktuellen Inhalt der gewählten Ebene. Bei PS kann man so einfach einen Text mit den gewünschten Effekten versehen und anschließend noch einfach bearbeiten ohne jedes mal alles neu machen zu müssen.

Irgendwelche Anwendungen als vollwertigen Ersatz zu verkaufen führt leider immer wieder zu erheblichen Enttäuschungen, weil die damit geweckten Erwartungen regelmäßig nicht erfüllt werden. Ich spreche mich daher ganz deutlich für vorsichtigere Formulierungen aus. Das ist der Offenheit gegenüber Linux und anderen freien Lösungen zuträglicher...


Gruß
Borlander

Re: Gimp und Ebenen-Effekte

Irgendwelche Anwendungen als vollwertigen Ersatz zu verkaufen führt leider immer wieder zu erheblichen Enttäuschungen, weil die damit geweckten Erwartungen regelmäßig nicht erfüllt werden. Ich spreche mich daher ganz deutlich für vorsichtigere Formulierungen aus. Das ist der Offenheit gegenüber Linux und anderen freien Lösungen zuträglicher...


Jo, da haste Recht! Wie ich schon schrieb stecke ich sooo tief nicht in der Materie, und was ich brauche und früher z.B. mit Photoshop machte, dass kann Gimp allemal. So ist also der "vollwertige Ersatz" zwar bei mir gegeben, bei anderen wie Dir offenbar nicht. Ja, warum müssen immer alle so verschieden sein......... ;-)
Auch bei der CAD Software ist es natürlich so, dass jedes Programm so seine Stärken hat, unabhängig vom Betriebssystem. Aber es gibt natürlich Programme, die sich schon verdammt ähnlich sind. Was mir aber speziell unter Linux-ubuntu von Anfang an auffiel, ist die weitaus bessere Stabilität (beim gleichen Programm, nur eben Linux-Variante). Das kann man dann wohl getrost auf das Betriebssystem münzen.
Hatte ünrigens gestern erst mal wieder ein nettes Gespräch mit einem IT Fachmann der einen Geschäftsfreund von mir betreut (mit Windows), dem hatte ich nicht gesagt das ich mit Linux arbeite sondern einfach nur mal so geplaudert. Und was soll ich sagen, er hat mir "zum heutigen Zeitpunkt" vom Einsatz des Windows 7 dringend abgeraten (ich sagte das ich noch XP hätte, was zumindest in der VirtualBox ja auch der Fall ist) da seiner Erfahrung nach wichtige Software (ERP, Datev basierende Finanzbuchhaltung etc.) noch nicht zuverlässig auf Win 7 läuft. Also genau das was ich auch bei uns in der Familie beobachtet habe. Ein Jahr nach der Einführung von Win 7 finde ich das doch etwas schwach!

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

nun, wenn ich ein geschäft hätte...es würde mich auch nicht grad begeistern, kostenlose software auf ein system aufzuspielen...

geld regiert nun mal die welt...

komischerweise regen sich aber alle leute dann spätestens auf, wenn man ihnen ihr geld abnehmen will sprich pensionskürzung usw...*fg*

und weniger verdienen will kein normaler mensch...

firmen leben von dem das geld in die kasse reinkommt, und zwar so viel wie möglich..

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

es würde mich auch nicht grad begeistern, kostenlose software auf ein system aufzuspielen

So ? Dann scheinst du wohl auch nicht so viel davon zu verstehen.
Nicht alles was Geld kostet oder am teuersten ist muß unbedingt auch gut sein.
Oft ist es halt eben umgekehrt.


MfG Acader






Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

lol...des war bezogen auf das wenn ICH ein geschäft HÄTTE...

ob die software eine gute qualität ist oder nicht, bleibt dahingestellt.

oder arbeitest du gratis?...i glaubs net

ich war mal fahrradmechaniker in einem sportgeschäft...da gabs räder von ganz billig bis sehr teuer..

na der geschäftsleitung ist es völlig wurscht wenn die räder ganz billig sind *das sind halt meist räder von minderer qualität*....es kommt kohle in die kasse...und nur das zählt.

und keine sorge, die verkäufer werden geschult darauf das fast alles an den mann *oder frau* gebracht wird.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

oder arbeitest du gratis?

Genau das ist das Problem was viele nicht verstehen und so wohl auch du nicht.
Ich arbeite wie viele andere auf dieser Welt sehr oft gratis.

es kommt kohle in die kasse...und nur das zählt

Wenn alle so denken und danach handeln würden, wird es diese Welt nicht mehr lange geben und es ist nur noch eine Frage der Zeit wenn sich die Menschheit selbst vernichtet.



MfG Acader




Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

nun, ich hab ein Geschäft - wenn auch kein IT Geschäft. Kostenlos arbeiten wir auch nicht, aber wer sagt denn, dass alles an Linux und OpenSource kostenlos ist? Es ist doch vielmehr so, das Leute wie Mark Shuttleworth ganz offen sagen, dass sie das kostenfreie Betriebssystem favorisieren und nach vor bringen wollen, damit ALLE Menschen auf der Welt die Möglichkeit haben sich der Werkzeuge der heutigen Zeit, des heutigen digitalen Zeitalters zu bedienen und dabei nicht im Lizenzgeflecht eines Großkonzerns a la Microsoft gefangen werden. Das Betriebssystem, wie etwa ubuntu, sieht man nur als 'Träger' der Möglichkeiten an. Sobald Du, wie wir, ein solches System professionell (also gewerblich) einsetzt, wirst Du sehr schnell merken, dass es unendlich viele kostenpflichtige Software dafür gibt, und wenn die Programme selbst auch oft nicht kostenpflichtig sind, so ist es dann der Support den man für derart Komplexe Software in einem Unternehmen dann auch benötigt. Es wird also sehrwohl eine Wertschöpfung betrieben, nur bezahlst Du dann eben für tatsächlich erbrachte Leistung. Bei MS bezahlst Du eine Gebühr für etwas, was irgendwann mal "geleistet" wurde und seitdem schon Millionenefach bezahlt ist. Tatsächlich zahlst Du mit der Lizenz bei Windows zu mehr als zwei Dritteln Werbemaßnahmen & Rechtsanwälte.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ich verfolge das Thema schon seit Jahrzehnten, es gibt für und wieder...
Die Tatsache das weniger Lizenzkosten anfallen heißt nicht das es in der Summe billiger ist !
Ich finde beides hat seine Berechtigung...
Früher war Novell unangefochten die Nummer eins im Firmenumfeld, die haben auch viel falsch gemacht...

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Die Tatsache das weniger Lizenzkosten anfallen heißt nicht das es in der Summe billiger ist !
- genau das hat mir vor einigen wenigen Jahren mal bis ins Detail einer vorgerechnet und (sehr heftige) spöttische Bemerkungen dazu gemacht.
Heut ist er ein Linux- Nutzer, der sich an nichts dergleichen mehr erinnern kann. (will)

Jürgen

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

das hat mir vor einigen wenigen Jahren mal bis ins Detail einer vorgerechnet

Man lernt eben immer dazu.

Zudem: Nichts ist so schnelllebig, wie die IT - sowohl hardware- als auch softwaremäßig. Diese Weisheit sollte dir doch bekannt sein.

Vor einigen wenigen Jahren ist in der Computerwelt schon fast ein Jahrhundert. Man könnte glatt von "früher" sprechen - und früher hatten wir auch einen Kaiser in Deutschland. Aus diesem Grunde führe ich hier auch keine Beispiele von MN an, die er vor 5 Jahren oder länger mal in irgendwelchen Berichten geschrieben hat, wenn ich mal was "beweisen" will. Da kann man nämlich leicht mal auf die Nase fallen und sich lächerlich machen.

Aber wem erzähle ich das?

Gruß
KI.-H.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Die Tatsache das weniger Lizenzkosten anfallen heißt nicht das es in der Summe billiger ist !
Wie meinst Du das bzw. was kommt Deiner Meinung nach denn dann teurer? Ich bin vor ein paar Jahren in meiner kleinen Firma auf ein Linux BS umgestiegen und kann nur bestätigen, dass es unterm Strich erheblich billiger geworden ist. Man spart sich nicht nur die MS Lizenz sondern auch viele Lizenskosten für Windowssoftware da man Alternativen für die gleiche Leistung im Opensource Segment meist kostenfrei erhält. Die kostenpflichtigen Programme die man benötigt sind zudem meist erheblich billiger (bei mir rund 70%-80% günstiger) als die alternative Windows-Software. So spare ich seitdem jedes Jahr rund 3,5 T€ Lizenskosten, und da sind die Spenden die ich an verschiedene Opensource Projekte zahle schon abgezogen!

Jaja - und Google hatte gegen Yahoo auch keine Chance

Solch Prognosen sind immer Amüsant - vor allem im nachhinein ... ;)
Mein Vater kannte mal einen der dem LADA 10% Marktanteil in der BRD vorhersagte - ich denke die Prognose darf mittlerweile auch verwerfen ... ;)

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ich geh mal grundsätzlich davon aus, dass, wie ja allgemein bekannt sein dürfte, tot gesagte länger leben.

Allen Unken zum Trotz habe ich immer noch auf allen Desktops Linux, und das wird sich auch nicht ändern.

Borowitsch


Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Hallo,

das liegt nicht nur an der Sturheit der Linux-Macher, sonder auch ein wenig an der Linux-Gemeinde an sich. Da hat sich in jahrzehnten eine Gemeinde gebildet, mit der teilweise wirklich nur schwer umzugehen ist. Kritik wird von "Mausschubsern" ja schonmal garnicht angenommen.

Linux ist und bleibt sicherlich eine Alternative. Aber genau, wie Du sagtest, welches Linux?

Wenn der 50jährige Maurer (nur als Beispiel) eine Frage stellt und als Antwort 20 Zeilen Code bekommt, die er im Terminal eingeben soll, dann ist einem schnell klar, dass er sich wieder Windows installiert.

Das "Down-Thinking" fällt vielen Linuxianern, am besten noch geschworener Debianer, extrem schwer. Da wird über viele Jahre alles mit der Konsole gemacht, weil es ja viel einfacher und schneller geht und andere Wege, die es inzwischen gibt, werden kaum beachtet.

Die eingeschränkte Spieletauglichkeit ist sicherlich einer der Hauptgründe. Spiele mit OpenGL sind leider immer noch die Ausnahme. Und die Hauptverbreitung hat der PC, zumindest im privaten Bereich, über die Spiele genommen.

Wenn man bedenkt, wo Linux überall zu finden ist, ob nun im Receiver, Fernseher etc, schon irgendwie traurig.

Aber warten wir ab, wie es evtl. aussehen wird, wenn Linux das einzige BS ist, was nicht auf die Cloud setzt oder zumindest eine Alternative bietet.

Gruß
Maybe


Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Ich finde Linux sehr interessant, kenne mich damit aber leider nicht gut aus.
Darum habe ich mir auch das Nicklesbuch dazu gekauft und einen Linux Live Stick hergestellt um mich damit mal auszutoben.
Leider habe ich dafür beruflich nur wenig Zeit :(

Mich als Anfänger nervt es aber auch, das es soviele Distributionen gibt und dazu ständig neue Namen, "Karmic Koala" etc.

Da findet man als Neuling kaum durch :(

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Hallo Achilles,

willkommen im Club ;-)

Mich als Anfänger nervt es aber auch, das es soviele Distributionen gibt und dazu ständig neue Namen, "Karmic Koala" etc.

Da findet man als Neuling kaum durch :(


Es gibt doch etwa nur - geschätzte - 1000 Distributionen und da blickst du nicht durch?

Ok, Scherz beiseite!

Mit Ubuntu hast du schon mal einen guten Einstieg in die Linuxwelt gemacht. Die Namen kann ich mir auch nicht alle merken.

Merk dir einfach die Versionen bei Ubuntu, wie 10.04, 10.10 oder 11.04!

Die erste Zahl gibt das Erscheinungsjahr an, die zweite den Erscheinungsmonat:

10.04 bedeutet also: Das ist die Version vom April 2010. (Karmic Koala ist 9.10, also von 2009).

Die im Moment aktuellste Version ist 11.04, die vor einem Monat erscheinen ist, die ich dir aber nicht empfehlen möchte.
Außer einem "unglücklichen" Desktop gibt es auch noch viele unstabile Eigenschaften, wie man in mehreren Ubuntu-Foren nachlesen kann.

Ich empfehle dir daher 10.10 oder 10.04 (diese Version wird länger unterstützt als 10.10, nämlich bis 2013, während 10.10 nur bis 2012 mit Sicherheitsupdates unterstützt wird).

Lade dir eine von diesen beiden Versionen herunter, brenne sie als Iso auf CD (oder auf einen Stick) und teste sie zunächst als Live-Version.

Richtig Spaß macht Ubuntu aber nur, wenn es fest installiert ist.

Wenn du Hilfe brauchst, melde dich einfach hier!

Hier gibt es viele hilfreiche "Geister". ;-)

Grüße
Erwin

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Danke.

Ich werde nochmal erstmal das Linix auf der Nickles Linux Report CD nehmen und mir das Buch ansehen das dürfte schon vieles näher bringen hoffe ich.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Da das Theme wieder aus den Nickles-Tiefen "hervorgewürgt" wurde, sollte man eines beachten, was sich zwischenzeitlich anbahnt:

Immer mehr Netbooks werden mit Android ausgeliefert, z. Zt. vertickert ein Händler, dessen Name an ein begehrtes Schmuckutensil erinnert, ein Android-Netbook für unter 100,--€.

Ich gehe mal davon aus, daß in ein oder 2 Jahren der Anteil an Linux-Desktops siginifikant über dem 1% von 2010 liegt.

Schließlich ist auch Android "nur" ein weiteres Linux von gefühlten 1.000.000 ...

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Hallo,

wenn Du es so siehst, müsste man doch auch die unzähligen Android-Smartphone mit einbeziehen, die auf dem Markt sind!?

Aber hier ging es, soweit ich verstanden habe, um den reinen Desktop!

Gruß
Maybe

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

müsste man doch auch die unzähligen Android-Smartphone mit einbeziehen, die auf dem Markt sind!?

Und der Nächste zählt dann die ganzen embedded Linuxe noch mit, die in NAS-Systemen, Waschmaschinen und Fernsehern drin sind und schon hat Linux einen Marktanteil von 30%.

Nur, dass keiner der Nutzer jemals drauf kommen würde, dass er Linux nutzt!

Aber hier ging es, soweit ich verstanden habe, um den reinen Desktop!

Ganz genau so ist es.

Re: Vernichtendes Urteil: Linux hat auf Desktops verloren

Das ist doch nur der Neid, der blanke, gelbe Neid von uns Windows- Nutzern!

Die eine vernachlässigbare Minderheit darstellen.
Denn die übergroße Mehrheit der Länder, Institutionen, Ämter usw benutzt doch Linux.
Also sollten wir uns ganz bescheiden zurückhalten und nicht bei jeder unpassenden Gelegenheit in Linux- Foren auf Windows hinweisen. Jawoll!
Lach-und-weg:

Jürgen