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News: Überraschendes Testergebnis

Dauerfolter: SSD-Laufwerke stecken viel mehr weg als gedacht

Michael Nickles / 25 Antworten / Baumansicht Nickles

SSD-Laufwerke verleihen selbst alten Rechnern und Laptops enorme Leistungskicks, sie werden permanent preiswerter. Für ein Modell mit 256 GByte ist kaum noch mehr als ein Hunderter fällig. Allen Vorteilen steht der (vermeintliche) Nachteil gegenüber, dass die Lebensdauer der SSD-Festspeicher begrenzt ist.

Und dem ist auch so: die Speicherzellen machen nur eine gewisse Zahl an Zustandsänderungen mit, dann ist Schluss. Aber wann genau?

Die Samsung 840 Pro ist eine der beiden Platten, die inzwischen die irre Datenmenge von 2 Petabyte überlebt hat. Weiter ist noch eine Kingston HyperX 3K im Rennen. (Foto: Samsung)

Das Ergebnis eines sehr interessanten Dauertests wurde jetzt von Techreport veröffentlicht. Vor über einem Jahr wurden sechs ausgesuchte SSD-Laufwerke zu einem Himmelfahrtskommando verdammt. Es wurde ausprobiert wieviele Schreibvorgänge sie bis zum Zusammenbruch aushalten.

Dabei haben die Kollegen auch Antworten auf spannende Fragen ermittelt. Darunter wie sich die Leistungs- und Gesundheits-Eigenschaften der Laufwerke während der Tortur verhalten und was schließlich genau passiert, wenn ein Laufwerk am Ende ist.

Nach über einem Jahr Dauerfolter haben die sechs Laufwerke alle ihre theoretische Lebensdauer längst überschritten und mehr Schreibvorgänge erlitten, als SSDs bei den meisten Menschen wohl so erfahren.

Bezüglich SSDs gilt zu wissen, dass sie nicht sofort vollständig unbrauchbar werden, wenn Speicherzellen kaputt gehen. Sie verfügen über ein Reservoir an "Ersatzzellen" die einspringen können. Erst nach Aufbrauch dieses Ersatzvolumens ist Feierabend.

Das Resultat des sehr ausführlichen Tests ist erstaunlich und fordert dazu auf, die Haltbarkeit von SSDs zu überdenken. Alle sechs Testkandidaten schafften es mühelos hunderte an Terabytes zu schreiben, zwei (von Samsung und Kingston) packten gar 2 Petabyte. Alle schafften also viel mehr, als normale Nutzer so zusammenkriegen und viel mehr, als die Hersteller garantieren.

Michael Nickles meint:

Ich habe mich in der News auf eine Kurzfassung beschränkt, die sehr ausführlichen Testergebnisse können auf Techreport nachgelesen werden. Das Ergebnis ist erfreulich. Es zeigt, dass SSDs viel mehr aushalten als gedacht, viel mehr, als die Hersteller selbst versprechen.

Eine Sorglos-Garantie ist das aber nicht! Jedes elektronische oder mechanische Laufwerk kann jederzeit schlagartig verrecken. Eine komplett-elektronische SSD ist da nicht sicherer als eine teil-mechanische Festplatte. Es braucht also in allen Fällen ein Backup-Konzept.

Was ich tun würde, wenn ich mich für eine SSD oder Festplatte entscheiden müsste, wenn ich keine Chance auf ein Backup hätte? Dann würde ich eine klassische "mechanische" Festplatte nehmen.

Mir sind schon diverse Platten verreckt, aber nur in wenigen Fällen fielen die Dinger schlagartig ohne Vorwarnung aus. Ein bevorstehendes Ende kündigte sich beispielsweise bereits im Vorfeld durch auffällige Geräusche an oder eine Platte fuhr erst "im zweiten Anlauf" richtig hoch.

Da blieb immer noch genug Zeit Daten in Sicherheit zu bringen oder sich rechtzeitig um den Austausch des Backup-Mediums zu kümmern. Geht eine Platte gar nicht mehr, besteht die Chance die Elektronik auszutauschen (so eine baugleiche Platte vorhanden) ist.

Verreckt sie in einem externen USB-Gehäuse, kann sie rausgeholt und eventuell noch direkt per SATA-Anschluss angesprochen werden. Diese Reserven gibt es bei "Komplett-All-In-One-Elektronik" nicht. Das ist wohlgemerkt nur ein Gedankenspiel!

Eine SSD und dazu ein passendes Backup-Konzept ist heute selbstverständlich die zeitgemäßere Lösung als mechanische Platten zu verwenden - die braucht es halt weiterhin als günstige Datenträger für große Datensammlungen.

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Nickles /c/n/dauerfolter-ssd-laufwerke-stecken-viel-mehr-weg-als-gedacht-10435.html 5 3 von 5
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swiftgoon Michael Nickles

„Dauerfolter: SSD-Laufwerke stecken viel mehr weg als gedacht“

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Was ich tun würde, wenn ich mich für eine SSD oder Festplatte entscheiden müsste, wenn ich keine Chance auf ein Backup hätte?

Hallo Mike,

wie meinst du das? ne billige USB Platte lässt sich doch immer als Backup-Lösung nutzen.
Gerade bei einem Notebook macht ne SSD Sinn. Die verschmerzt auch mal nen Sturz. Eine klassische HD ist da meist sofort hin, auch ohne Vorwarnung. Ne professionelle Datenrettung ist meist noch möglich, aber dann wird es richtig teuer.

Hab schon etliche SSD verbaut. Privat und auch in der Firma. Mir ist noch keine verreckt. Hatte aber auch mit meinen normalen HD bisher Glück. Bis auf die altbekannten IBM Deskstar damals ;-)

swift

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PTR swiftgoon

„Hallo Mike, wie meinst du das? ne billige USB Platte lässt ...“

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Gerade bei einem Notebook macht ne SSD Sinn. Die verschmerzt auch mal nen Sturz.

... die SSD wird den Sturz überstehen - aber der Rest des Gerätes .....Stirnrunzelnd

Das Getriebe von einem Auto überlebt auch meistens einen Unfall, nur der Rest ist Schrott Zwinkernd

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swiftgoon PTR

„... die SSD wird den Sturz überstehen - aber der Rest des ...“

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... die SSD wird den Sturz überstehen - aber der Rest des Gerätes .....

Es ging um die Daten, nicht um die Hardware...

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luttyy Michael Nickles

„Dauerfolter: SSD-Laufwerke stecken viel mehr weg als gedacht“

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Wohl dem, der zwei SSD als Spiegelplatten einsetzt und diese wöchentlich abwechselnd aktualisiert.. :-))

Gruß

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gelöscht_238890 Michael Nickles

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Das Ergebnis ist erfreulich.

Mein Reden.

Eine Sorglos-Garantie ist das aber nicht!

Natürlich nicht. Andererseits sollten wir nicht so tun, als würde unsere weiter Existenz vom Inhalt einer Festplatte abhängen. Egal ob die nun separat oder mit samt PC abraucht.

Das man im Business-Bereich eine gewisse Redundanz sicher stellen muss, ist selbstverständlich.

Übrigens hat man die besten Ergebnisse (über Jahrtausende) erreicht, in dem man "wichtige" Mitteilungen in Stein meißelte. ;-)

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King-Heinz gelöscht_238890

„Mein Reden. Natürlich nicht. Andererseits sollten wir ...“

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Übrigens hat man die besten Ergebnisse (über Jahrtausende) erreicht, in dem man "wichtige" Mitteilungen in Stein meißelte. ;-)

....und zum Verschlüsseln nimmt man am besten sowas, wie die Knotenschrift der Inkas. Die sind bis heute nicht so richtig/vollständig "entschlüsselt" worden.

Gruß

K.-H.

„Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: ‚Das ist technisch unmöglich!’“ (Sir Peter Ustinov)
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gelöscht_231142 Michael Nickles

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Nabend MN,

immer wieder erstaunlich für mich...

Es braucht also in allen Fällen ein Backup-Konzept

War das nicht schon immer so? Selbst eine einfache Kopie meiner wichtigen Daten genügt für eine Weiterverwendung.

Was ich tun würde, wenn ich mich für eine SSD oder Festplatte entscheiden müsste, wenn ich keine Chance auf ein Backup hätte?

Also wie jetzt?

Das ist wohlgemerkt nur ein Gedankenspiel!

Allerdings! Bei Spider Solitär z.B. weißt du nie welche Karte als nächste kommt...also spannender Cool.

Eine SSD und dazu ein passendes Backup-Konzept ist heute selbstverständlich die zeitgemäßere Lösung als mechanische Platten zu verwenden

Klar.... wurde ja schon umgehend bestätigt Zwinkernd.

Nix für ungut

enl

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zombie2 Michael Nickles

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Lächelnd     Na, da lag ich doch gar nicht so verkehrt.

Eine schnelle große Platte, statt einer kleinen SSD im PC

http://www.meine-pc-kiste.de/videoschnitt-pc.html

aber eine schnelle kleine Stoßfeste SSD im mobilen Gerät (PS. aus diesem Grund hatte ich auch damals schon eine HD Videocam mit 32 GB SSD und zusätzlichen 32 SDHC Speicher)

http://www.meine-pc-kiste.de/my-laptop.html

Beide mit Backup bzw. Externen Sicherungsdatenträgern, denn egal ob SSD oder HDD, vor einem Daten Gau ist niemand Sicher. Egal ob Defekt oder Vieren und Co.

Also steht bei Euch schon eine SSD auf Weihnachtswunschzettel ?

Frohe Feiertage

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Andreas42 zombie2

„Na, da lag ich doch gar nicht so verkehrt. Eine schnelle ...“

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Hi!

Also steht bei Euch schon eine SSD auf Weihnachtswunschzettel ?

Nein. Alle wichtigen Rechner haben schon eine. Zwinkernd

Im Thinkpad T400 hatte die SSD fast Wunder gewirkt (ok, das natürlich leicht übertrieben, aber sie war deutlich spürbar). Davor hatte ich schon am Hauptrechner Linux auf eine SSD installiert. Das Homeverzeichnis lag auf einer Platte (das müsste jetzt schon fast zwei Jahre her sein).

Sowohl das Thinkpad als auch mein "Haupt-PC" können die Leistung der SSD nicht zu 100% nutzen, da sie beide nur SATA2 bieten.

Die letzte SSD (aus dieser Aktion), habe ich vor wenigen Wochen in mein altes Samsung NC10 Netbook eingebaut. Das ist Streng genommen Perlen vor die Säue.
Das gute alte NC10 mit seiner Atom-Netbook-CPU der ersten Generation kann die Leistung noch nicht einmal ansatzweise nutzen. Etwas flotter ist es natürlich schon geworden, aber eigentlich lohnt der Einsatz dort nicht (die SSD war ursprünglich für einen neuen PC geplant, der dann aber entfallen ist - sie lag also herum).

Als letztes hatte ich dann (auch als Experiment), die alte 750GByte-Festplatte meines Haupt-OCs gegen eine Seagate SSHD mit 1TByte getauscht., also eine Festplatte mit eingebautem SSD-Cache. Unter Linux bringt mir das nichts (dort liegt wieder die Home-Partition; abgesehen, dass die neue Platte natürlich generell schneller ist als die alte) aber ich denke, dass Vista davon profitiert, das ich dort installiert habe.

Bis dann
Andreas

Deppen verstehen - "Das is mir soooo egal." (Ruthe)
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mYthology Michael Nickles

„Dauerfolter: SSD-Laufwerke stecken viel mehr weg als gedacht“

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Ich verbaue nur noch SSDs, normale HDDs werden ignoriert.

MIttlerweile sind auch größere SSDs ab 500GB durchaus bezahlbar, habe momentan 3 SSDs im Rechner.

Klar kann auch der SATA3 nicht alle SSDs ausreizen, trotzdem... ;)

Ich kam, sah und fiel auf die Fresse oder Veni, Vidi, Violini - ich kam, sah und vergeigte.
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InvisibleBot Michael Nickles

„Dauerfolter: SSD-Laufwerke stecken viel mehr weg als gedacht“

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Klugscheißermodus [X] An [  ] Aus

Hehe, das hab ich schon vor ein paar Jahren geschrieben, als in der ct mal ein ähnlicher Test stand. Da war das Fazit, dass alle getesteten SSDs mehr Schreibzugriffe wegstecken als es bei normalem Gebrauch in 10 Jahren vorkommt. Und 10 Jahre wird wahrscheinlich niemand eine SSD behalten.

Aber damals waren die SSDs noch neu und auf mein Posting meldete sich ein Dutzend Reichsbedenkenträger, denen die Technik trotzdem nicht geheuer war. So nach dem Motto "Das hätte es früher nicht gegeben..." Lachend Aber die sind inzwischen alle missioniert worden. 

Klugscheißermodus [  ] An [X] Aus

Ich für meinen Teil habe im Haushalt 5 SSDs  und 3 Festplatten laufen. Selbst meine allererste SSD (eine Samsung OEM, der Name steht nicht drauf) läuft immer noch einwandfrei, momentan mit Windows 10. Die dürfte jetzt so um die 6 Jahre auf dem Buckel haben.

- Beat the machine that works in your head! -
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Borlander InvisibleBot

„Klugscheißermodus X An Aus Hehe, das hab ich schon vor ein ...“

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Also nach meinem Gefühl waren Firmwarefehler bei SSDs häufiger für - spontane totale - Datenverluste verantwortlich als irgendwelche Abnutzungseffekte.

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alex179 Michael Nickles

„Dauerfolter: SSD-Laufwerke stecken viel mehr weg als gedacht“

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Bei den ersten bezahlbaren SSDs waren hauptsächlich bestimmte Modelle OCZ von Totalausfällen betroffen. Aktuell habe ich in der Familie 4 SDDs verbaut. 3 von Samsung und 1 von intel. 2 davon laufen schon seit über 2 Jahren ohne Fehler. Von so ca. 7 2,5 Zoll-Festplatten in diversen Laptops sind in den letzten 6 Jahren 3 komplett ausgefallen.

Das Risiko eines Datenverlustes ist mit der SSD generell nicht höher, als mit einer herkömmlichen Festplatte. Das Betriebssystem muss nur für die SSD richtig konfiguriert sein, damit unnötige Schreibvorgänge verhindert werden.

Ich habe auch schon Server gesehen, bei denen nach 4 Monaten 3 von 7 Festplatten schwerwiegende Defekte hatten, obwohl diese angeblich "zuverlässigeren" Modelle extrem teuer waren.

Gruß Alex

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dirk42799 Michael Nickles

„Dauerfolter: SSD-Laufwerke stecken viel mehr weg als gedacht“

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Das Dilemma ist meiner Meinung nach heute das Folgende:

früher (ich weiß, ich weiß... ;-)) hat man zu einer Platte eines namhaften Herstellers gegriffen und gut war´s.
Heute tummeln sich alle paar Jahre neue Player auf dem Markt und die Datenträger unterscheiden sich oftmals dann "nur noch" in einzelnen Bereichen. Ein solcher, wesentlicher Bereich ist der Controller:
da wird von Samsung-SSDs berichtet, die im Test der absolute Hammer waren (im Blick auf Schreib-/Lesegeschwindigkeit) und das anschl. selbst gekaufte Exemplar hatte einen neueren, verschlimmbesserten Controller, der die ansonsten identische Hardware ausgebremst hat.

Und so würdige auch diesen Test:
es ist interessant zu sehen, daß es einige Geräte bis deutlich über die Werksvorgaben schaffen.
Aber leider ist das eine recht spezielle Gruppe, die nachher rauskommt und übrig bleibt, sodaß deren Nachfolger in 6-12 Monaten schon wieder ganz andere Eigenschaften aufweisen werden.

Ein interessantes Testszenario wäre für mich daher folgendermaßen aufgebaut, um die Zuverlässigkeit zu testen:
durch anonymen Kauf werden regelmäßig neu erscheinende Platten der verschiedenen Hersteller demselben Dauertest unterzogen. Erst wenn x% (z. B. 80% oder mehr) der Geräte den Test über die angegebene Zeit/die angegebenen Ziele schaffen, wäre das für mich ein Indiz (kein Garant) der Zuverlässigkeit.

ja, ich schreibe absichtlich nach den alten Rechtschreibregeln!
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gelöscht_322257 Michael Nickles

„Dauerfolter: SSD-Laufwerke stecken viel mehr weg als gedacht“

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Was eine SSD wegsteckt ist das eine, dieDattenrettung, das andere.

Besser und billiger,  ist natürlich ein Backup !

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Kroll Ontrack Webinar - Hdd vs. SSD  von Kroll Ontrack Stand 2013
(Aus der Sicht eines Datenretters / Ton: Telefon)


Stellen im Video:

=> Lebensdauer (Formel) ca. 15 Minute

=> Mythen SSD Technologie ca. 21:33 Minute

=> Herausforderung der SSD Datenrettung ca. 23:55 Minute

=> Marktentwicklung bezüglich Anzahl der Hersteller, versus Standardisierung ca. 27 Minute. (Festplattenhersteller heute ca.2 bei SSD ca.200 )

=> Herausforderung bei proprietärer SSD Verschlüsselung ca. 28:30 Minute

=> Herausforderung Datenlöschung (Datensicherheit / Sicheres Löschen) ca. 37:20 Minute

https://www.youtube.com/watch?v=iUHIv9dYLlE

Fazit bezüglich Datenrettung (SSD) , wenn kein Backup vorliegt:

=> Keine Standardisierung und Erfahrungswerte, wie bei Festplatten.

=> Wichtige Daten, bevorzugt auf Festplatte speichern, da "leichter" für Datenretter !

=> Keine SSD mit proprietärer Verschlüsselung verwenden (Erschwerte Datenrettung)

=> "Sicheres Löschen" nicht gewärleistet, daher die Daten über Softwarelösung, von Anfang an verschlüsseln.

(Fehler und Irrtümer möglich)

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schuerhaken Michael Nickles

„Dauerfolter: SSD-Laufwerke stecken viel mehr weg als gedacht“

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Vor längerer Zeit hatte ich einmal berichtet, dass mir SAMSUNG-SSD's wegstarben wie die Fliegen. 
Der Kontakt zu Samsung führte dazu, dass mir zunächst zwei SSD's anstandslos ersetzt wurden. 
Dazu jedoch gab es Hinweise für einen besonderen Umgang mit den SSD's bei der Inbetriebnahme mit Windows. (Durch mehrfache Änderungen in der Firmware neuer Laufwerke und durch Firmware-Updates erübrigen sich diese Hinweise mittlerweile!) 
Auch erhielt ich eine spezielle Software, die etwas später bei SAMSUNG für jeden frei verfügbar wurde. Auch gab es Änderungen in der "Data Migration Software".

Mittlerweile gibt es keinerlei Ärger mehr mit den SAMSUNG-SSD's. -- Sie werden hier für den Videoschnitt richtiggehend "geschlaucht". 

NICHT EMPFEHLENSWERT -- darauf wurde hier bei Nickles.de von XXX? schon hingewiesen -- ist der Mischbetrieb unter Windows 7/Windows 8.1/Windows 10. Da mischt sich je nach gebootetem System stets CHKDISK.EXE ein, um zu "prüfen", dann aber angeblich nichts zu finden. Eine entsprechende vorherige Warnung von Microsoft habe ich lange Zeit vermisst. 

Bewährt -- als "Wanderlaufwerk" zwischen verschiedenen Rechnern -- hat sich hier auch eine Crucial CT256MX100SSD1 interne SSD 256GB.

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Kabelschrat schuerhaken

„Vor längerer Zeit hatte ich einmal berichtet, dass mir ...“

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Hallo schuerhaken,

lässt sich die Datenträger- Prüfung nicht abschalten?

http://praxistipps.chip.de/datentraeger-konsistenzpruefung-chkdsk-abschalten_11894

Gruß

Manchmal frag ich mich, ob die Welt von klugen Köpfen regiert wird, die uns zum Narren halten oder von Schwachköpfen die es ernst meinen. M. Twain
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gelöscht_238890 Kabelschrat

„Hallo schuerhaken, lässt sich die Datenträger- Prüfung ...“

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Normalerweise meldet die sich nie, außer man hat irgendwie Mist gebaut oder ein "Wunderprogramm" verwendet.

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schuerhaken Kabelschrat

„Hallo schuerhaken, lässt sich die Datenträger- Prüfung ...“

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@ Kabelschrat,
Zitat aus Deinem Link: 

Die Konsistenzprüfung sollte daher nur in sehr seltenen Fällen ausgeschaltet werden, da diese das fehlerhafte Dateisystem automatisch wiederherstellt.
[...]
  • Achtung:
    Sie sollten die automatische Datenträger Konsistenzprüfung nur dann deaktiveren, wenn Sie regelmäßig Ihre Festplatte auf Fehler überprüfen! Denn in der Regel erscheint die "chkdsk"-Meldung nur, wenn auf Ihren Datenträger Unregelmäßigkeiten entdeckt wurden.

Warum sollte ich die Datenträger regelmäßig überprüfen, um die automatische Prüfung beim Booten durch eine Manipulation der Registrierung zu umgehen? 
Dafür sehe ich keinen Anlass.
MfG, Manfred

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Kabelschrat schuerhaken

„@ Kabelschrat, Zitat aus Deinem Link: Warum sollte ich die ...“

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Hallo schuerhaken,

manchmal spinnt das Betriebssystem! Ich habe eine Fat formatierte RAM - Disc eingerichtet und einige Tage fing der Terror an. Jedes mal wurde Laufwerk Z überprüft.

Gruß

Manchmal frag ich mich, ob die Welt von klugen Köpfen regiert wird, die uns zum Narren halten oder von Schwachköpfen die es ernst meinen. M. Twain
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gelöscht_238890 Kabelschrat

„Hallo schuerhaken, manchmal spinnt das Betriebssystem! Ich ...“

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Hallo Kabelschrat,

da muss ich Dir widersprechen. Nicht das Betriebssystem spinnt, sondern der User hat etwas, von Hand oder Programm, verändert/gelöscht, was diese Kontrolle hervorruft.

Ich kann mich nicht erinnern, wann bei mir zuletzt chkdsk gelaufen ist.

Und da ich schon seit bestimmt 20 Jahren, auf jeder Festplatte, Minimum 2 Betriebssysteme installiere, natürlich auch auf meinen SSDs, müsste mir da etwas aufgefallen sein.

In so fern ist der Hinweis von Schuerhaken:

 NICHT EMPFEHLENSWERT -- darauf wurde hier bei Nickles.de von XXX? schon hingewiesen -- ist der Mischbetrieb unter Windows 7/Windows 8.1/Windows 10. Da mischt sich je nach gebootetem System stets CHKDISK.EXE ein,

Für mich Unsinn!

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Kabelschrat gelöscht_238890

„Hallo Kabelschrat, da muss ich Dir widersprechen. Nicht das ...“

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Hallo hatterchen,

was schuerhaken fabriziert hat kann ich nicht beurteilen!

Segate HDD + RAM- Disc = nach einigen Neustarts Überprüfung.Unschuldig

 Nagelneue OCZ SSD + RAM- Disc = nach einigen Neustarts Überprüfung.Unschuldig

Samsung 840 Pro + RAM- Disc = keine Probleme! Lachend

Gruß

Manchmal frag ich mich, ob die Welt von klugen Köpfen regiert wird, die uns zum Narren halten oder von Schwachköpfen die es ernst meinen. M. Twain
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InvisibleBot schuerhaken

„Vor längerer Zeit hatte ich einmal berichtet, dass mir ...“

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NICHT EMPFEHLENSWERT -- darauf wurde hier bei Nickles.de von XXX? schon hingewiesen -- ist der Mischbetrieb unter Windows 7/Windows 8.1/Windows 10. Da mischt sich je nach gebootetem System stets CHKDISK.EXE ein, um zu "prüfen", dann aber angeblich nichts zu finden. Eine entsprechende vorherige Warnung von Microsoft habe ich lange Zeit vermisst. 

Ich weiß schon dass Du gern auf dem Thema herumreitest, aber das hat nun rein gar nichts mit SSDs zu tun. Diese Probleme gibts auch mit HDDs.

- Beat the machine that works in your head! -
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schuerhaken InvisibleBot

„Ich weiß schon dass Du gern auf dem Thema herumreitest, ...“

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Habe ich irgendwo behauptet, dass dieses tatsächlich existierende Problem NUR für SSD's existiert? 
Mit SSD hat das sehr wohl etwas zu tun, weil es eben AUCH bei SSD's auftritt.
_________________________________
hatterchen45; zitiert:

Normalerweise meldet die sich nie, außer man hat irgendwie Mist gebaut oder ein "Wunderprogramm" verwendet.

Ist ja wohl ausreichend widerlegt.

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InvisibleBot schuerhaken

„Habe ich irgendwo behauptet, dass dieses tatsächlich ...“

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Mit SSD hat das sehr wohl etwas zu tun, weil es eben AUCH bei SSD's auftritt.

Tut mir leid, aber diese Logik ist mir zu hoch.

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